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THEMA: MaK De1024 /Br 240 Pufferbohle tiefergelegt

THEMA: MaK De1024 /Br 240 Pufferbohle tiefergelegt
Startbeitrag
Dirk - 02.11.21 12:19
Hallo zusammen,

vielleicht ist es dem einen oder anderen schon aufgefallen, dass bei der MaK De1024 von Arnold die Pufferbohle etwas hoch liegt. Damit habe ich mich mal ein bisschen mit beschäftigt.

Aber zu erst eine WARNUNG:
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- Bekommt keinen Schock von der Farbe der Lok. Das ist eine fiktive Variante der Lok mit Einsatz bei der NIAG. Das kann man mögen, muss man aber nicht (und muss auch noch etwas korrigiert werden). Aber darum soll es hier nicht gehen. Die Pufferbohle ist schließlich unabhängig von der Farbe
- Wie ich es hier gemacht habe, ist die Lok ab Radien ab Fleischmann R4 oder Peco mittlerem Radius vorgesehen. Vielleicht schafft sie 35cm. Außerdem ist sie nicht für Plötzliche Neigungswechsel vorgesehen
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Nun aber zur Sache:
Martin hatte hier bereits mal eine Tieferlegung der ganzen Lok um ein paar zehntel Millimeter vorgeschlagen (https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1043006&sb1#aw16) . Das habe ich im ersten Schritt auch gemacht, aber festgestellt, dass da immer noch viel Luft nach unten ist - dabei lag die Lok jetzt schon so tief es geht auf den Drehgestellen. Wie kann das sein?

Vergleiche mit dem Vorbild zeigen: Die Puffer, die aus dem unteren Ausschnitt der Front ragen, sind eigentlich falsch. Denn beim Vorbild sitzen sie überwiegend unterhalb des Ausschnittes. Darüber hinaus hat die Lok eine hervorstehende Verschleißpufferbohle, die dem Modell fehlt, was die Optik noch einmal zusätzlich stört.

https://www.bahnbilder.de/1200/1240-003-4-mak-de-1024-1132980.jpg
Quelle:
https://www.bahnbilder.de/bild/deutschland~dies...k-de-1024-rhein.html

https://www.bahnbilder.de/1024/mak-de-1024-240-003-4-690306.jpg
https://www.bahnbilder.de/bild/deutschland~dies...4-240-003-4-der.html

Grund dafür ist vermutlich der erforderliche Spielraum der sehr massiven Kupplungsaufnahme. Ich habe sie oben so weit es geht dünner geschliffen und habe damit etwas Platz für die Pufferbohle gewonnen (wie gesagt, unter Inkaufnahme von Einschränkung, was Radien und Steigungen betrifft)


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Für die Pufferbohle selber habe ich die alten Puffer abgetrennt und die Original-Pufferbohle bis auf den Kupplungssauschnitt von unten runtergfeilt, so dass es eine Ebene gibt. Dort habe ich dann die Neue Pufferbohle untergeklebt. Sie entstand aus einem Millimeter starken Polystyrol. Vorne habe ich dann an den Ecken zwei weitere kürzere 1,, Streifen untergeklebt, wo dann die Pufferbohle 2mm dick ist. In dem Bereich konnte ich die Löcher für neue Puffer Bohren (die von einem Fleischmann Fal 183 stammen. In der Mitte musste leider ein Ausschnitt verbleiben, weshalb ich die Pufferbohle nicht weiter ausdetaillieren konnte. Das würde nur gehen, wenn man die Lok im Einrichtungsbetrieb nutzt oder die Ganze Kupplungshalterung umbaut. Darüber hinaus könnte man außen noch Rangiertritte ergänzen und man sieht auch nicht, das die Pufferbohle eigentlich ein gebogener Träger ist. Das wäre dann erst eher was für eine Ätzung. Trotzdem - denke ich - hat die Lok deutlich gewonnen, sowohl weil die Pufferbohle selber näher ans Vorbild kommt, als auch, weil die Puffer jetzt niedriger liegen.

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Die Dicken stellen, wie die Löcher für die Puffer sind, sind nach innen abgeschrägt, ebenso die Kupplungsaufnahme von oben. Wenn der Radius dann doch mal zu eng ist entgleist sie nicht sofort, sondern hebt die Lok etwas von den Drehgestellen ab. So hat man zumindest etwas Toleranz

Und die Tieferlegung von Martin musste ich rückgängig machen. Dann wären die Puffer wirklich exakt maßstäblich gewesen, aber auch die Untergrenze der NEM ist ja etwas höher. Damit passt sie gut zu anderen tiefen Wagen und es hätte gar keinen Platz mehr zum nicken des Drehgestells gegeben.

Vielleicht kann das ja eine Anregung sein.

Viele Grüße

Dirk

PS.: Da man an der Pufferbohle die Lok öffnet, ist auf gute Verklebung zu achten. Bei mir 2K-Kleber. Zumindest für Test und Umbau lohnt es sich, die Lichtleiter aus den Führerständen zu bauen, dann kann man das Gehäuse auch unabhängig von Pufferbohlen-Stellung aufsetzten und Abnehmen.



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Hallo Dirk
Chapeau, superschööön.
Viele Grüsse
Kurt
Das Blau steht der Lok ganz hervorragend.
Der Umbau gefällt mir.
Schade dass aus dem Versuchsträger nie mehr geworden ist als da einen Stromabnehmer drauf zu schrauben und sie schick anzumalen.
Gruß Björn

Der immer noch gerne eine DE2700 hätte
Hallo,

Ehrlich gesagt verstehe ich Arnold da nicht, daß sie die 240 nicht zur DE 2700 weiterentwickelt haben. Die Zahl der möglichen Varianten ist doch da.

Gruß Lothar
Hallo zusammen,

ARNOLD brachte recht früh die Lok raus, wohl in der Hoffnung die wird von der DB beschafft...

aber zum Modell zurück:
nicht die Pufferbohle an sich sitzt zu hoch, sondern die Lok insgesamt an den Drehgestellen.
Die Flexicoil Federpakete müssten am Rahmen anliegen, das macht ca. 1mm aus
das kann man ändern, wenn man innen den Rahmen dementsprechend ausfräst und die Drehgestellauflagen tiefer wieder einsetzt.
das habe ich vor Jahren so gemacht, siehe Bilder im Anhang



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Hallo Martin,

das Thema mit den Drehgestellen ist bekannt, daher habe ich ja auch oben auch auf dein Beitrag hingewiesen, ich habe es ja selber auch gemacht (nicht das Loch tiefer gefräst, sondern die Kunstoffeinlage abgeflach)t. Trotzdem war die Pufferbohle bei dem was ich gemacht habe zu hoch.

Fakt ist jedoch, dass die Pufferbohle trotzdem zu hoch an der Lok sitzt: Bei Deinem Modell sitzt ja die Pufferbohle komplett im Frontausschnitt. Die Oberkante der Puffer liegt bei Dir (bzw. grundsätzlich bei Arnold) in einer Ebene mit dem Oberkante des Ausschnittes.
In der Realität lag die Pufferbohle aber nur zum Teil im dem Ausschnitt, zum größten Teil darunter. Die Oberkante der Puffer lag also deutlich unterhalb der Oberkante des Ausschnittes. Und das verzerrt die Lok meiner Meinung nach auch optisch ziemlich.

Wenn ich mich recht erinnere, lagen die Puffer beim Modell rund anderthalb Millimeter höher als umgerechnet beim Original. In Kombination mit dem flacheren Lager (rund 0,5mm) und der Pufferbohle (1mm) bin ich exakt auf die maßstäbliche Höhe von 6,2mm gekommen. Ich habe dann die Lager nochmal o,3mm unterfüttert, weil dann die Drehgestelle gar nicht mehr nicken können und die Lok auch tiefer lag als alle in Frage kommenden Wagen. Nach NEM ist ja auch die Pufferhöhe Minimal 6,4mm. Ich bin jetzt bei 6,5mm und damit harmonisiert die Lok sehr gut mit flach liegenden Güterwagen.
Dabei kamen dann vielleicht 0,2mm durch das Tieferlegen der Lager und ein mm durch die Pufferbohle. Aber wie gesagt: Die groß0e optische Wirkung liegt für mich bei der Pufferbohle. Das soll aber Deinen Ansatz gar nicht schmälern, es gibt eben verschiedene Wege zum Ziel. Und ohne Deinen Beitrag wäre ich gar nicht erst auf die Idee gekommen.

Viele Grüße

Dirk
Servus Dir,

ja da fehlen noch ca. 0,5 mm an der Pufferbohle, das stimmt schon
ich hab halt mit den Drehgestellen "angefangen" und dort ~ 1mm reduziert.
das mit dem Nicken geht bei mir so: in den Haltenasen ist etwas Luft, wenn die DGs über die Kanten der Federn nicken, kippen die dadurch leicht aus der Halterung heraus, ca. 0,1 mm, das macht die Schnecke im Getriebe klaglos mit

Grüße
Martin
Moin Moin

gehört zwar nicht zu den Puffer aber zur Lok kann mir einer sagen wo ich die Antriebs-Feder(n) die auf der Motorwelle sitzen herbekommen könnte ?? mir ist eine beim runterfallen gebrochen

Oder kann ich den Antrieb auf die Drechgestelle anders hinbekommen ??

LG Heinz
Hallo Heinz,

versuche es mal bei Arnold Ersatzteile.

http://www.arnold-ersatzteile.de/

eine extra ET Nummer gibt es nicht, aber es reicht wen du schilderst was du brauchst.

Gruß Detlef
Guggs Du hier, noch genau 1 Stück.

https://spur-n-teile.de/arnold-br240/

Viel Glück
Gruß Rolf
Danke Detlef & Rolf

Arnold hatte ich schon eine Mail geschrieben Die sagen den Motor gibts nimmer und nun hab ich mal nur nach den Kardan-Federn gefragt , mal sehen was ich für eine Anbtwort bekomme.

Ansonsten muss ich mir den Motor bei Daniel kaufen ! den ich nicht brauche, denn mit einem GAM (habe mal ein Foto mit angehängt) ist die Lok viel leiser und auch im Fahrverhalten besser

LG Heinz

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