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THEMA: Motor Wicklung
THEMA: Motor Wicklung
hallo
was ich zu diesem Thema unter Suche gefunden habe, beantwortet nicht meine Frage.
Also, gestern habe ich einen 3 pol. Motor neu gewickelt. Je Wicklung ca. 2m aufgelegt. Der Motor hat jetzt im Leerlauf hervorragende Werte. Er läuft bei ca. 1,2 Volt an bis max. und der Strom liegt zwischen 100 und 150 mA.
Nach dem Einbau habe ich aber festgestellt, das die Kraft von unten heraus etwas fehlt. Muss ich also die Wicklung kürzen um im Drehmoment besser zu werden, wenn ja wieviel ca. Natürlich werde ich das Getriebe noch leichtgängiger machen aber für den Rangierbetrieb muss mann doch bestimmt anders wickeln als für schnellfahrt.
vielleicht weiss jemand eine Antwort, danke im vorraus
gruss
was ich zu diesem Thema unter Suche gefunden habe, beantwortet nicht meine Frage.
Also, gestern habe ich einen 3 pol. Motor neu gewickelt. Je Wicklung ca. 2m aufgelegt. Der Motor hat jetzt im Leerlauf hervorragende Werte. Er läuft bei ca. 1,2 Volt an bis max. und der Strom liegt zwischen 100 und 150 mA.
Nach dem Einbau habe ich aber festgestellt, das die Kraft von unten heraus etwas fehlt. Muss ich also die Wicklung kürzen um im Drehmoment besser zu werden, wenn ja wieviel ca. Natürlich werde ich das Getriebe noch leichtgängiger machen aber für den Rangierbetrieb muss mann doch bestimmt anders wickeln als für schnellfahrt.
vielleicht weiss jemand eine Antwort, danke im vorraus
gruss
matze [Gast] - 11.05.05 10:49
Hallo "derschwaermer",
ich würde gerne mal wissen wie du das mit dem Motorwickeln überhaubt gemacht hast. Welche Werkzeuge, Materialien etc. hast du dafür benutzt, und wie stellt man so was handwerklich an?
Gruss
matze
ich würde gerne mal wissen wie du das mit dem Motorwickeln überhaubt gemacht hast. Welche Werkzeuge, Materialien etc. hast du dafür benutzt, und wie stellt man so was handwerklich an?
Gruss
matze
derschwaermer [Gast] - 11.05.05 11:47
Folgende Vorgehensweise
Kupferwicklungsdraht vom großen C, stärke ist glaube ich 0,4 qmm
alte Wicklung aufschneiden und runter damit, am besten ein oder 2 windungen beobachten in welche richtung gewickelt ist.
wenn der anker komplett leer ist pro anker ca 2m draht sauber per hand auflegen.
nach dem 2. oder dritten male fluscht das schon. Den anfang der Wicklung je einmal am Anschlussflansch rumwickeln und festlötpunkten, Vorsichtig die Kupferbleche am Kollektor schmelzen schnell das Plastik. Hier blase ich zum löten gleichzeitig luft über einen Lüfter drauf.
die Enden werden unten verzwirbelt ind gelötet, dabei geht die Lackschicht schon ab, damit Kontakt entsteht.
Dannach wird über den Kollektor an jeweils zwei blechen wie die Kohlen halt auch eine Spannung von ca. 1 Volt drüber geschickt und schauen ob dementsprechend Strom fliesst. Wenn alles passt, fixiere ich die Lötpunkte am Kollektor noch mit einer Trafo Klebepaste habe ich mal von einem Trafobauer bekommen. Muss halt hitzebeständig sein vielleicht funktioniert auch silikon o.ä.
Motor wieder zusammenbauen und weiter gehts. Alles in allem ca. 3 Std. Arbeit.
Wehr Bilder braucht muss sich nochmal melden
gruss
Kupferwicklungsdraht vom großen C, stärke ist glaube ich 0,4 qmm
alte Wicklung aufschneiden und runter damit, am besten ein oder 2 windungen beobachten in welche richtung gewickelt ist.
wenn der anker komplett leer ist pro anker ca 2m draht sauber per hand auflegen.
nach dem 2. oder dritten male fluscht das schon. Den anfang der Wicklung je einmal am Anschlussflansch rumwickeln und festlötpunkten, Vorsichtig die Kupferbleche am Kollektor schmelzen schnell das Plastik. Hier blase ich zum löten gleichzeitig luft über einen Lüfter drauf.
die Enden werden unten verzwirbelt ind gelötet, dabei geht die Lackschicht schon ab, damit Kontakt entsteht.
Dannach wird über den Kollektor an jeweils zwei blechen wie die Kohlen halt auch eine Spannung von ca. 1 Volt drüber geschickt und schauen ob dementsprechend Strom fliesst. Wenn alles passt, fixiere ich die Lötpunkte am Kollektor noch mit einer Trafo Klebepaste habe ich mal von einem Trafobauer bekommen. Muss halt hitzebeständig sein vielleicht funktioniert auch silikon o.ä.
Motor wieder zusammenbauen und weiter gehts. Alles in allem ca. 3 Std. Arbeit.
Wehr Bilder braucht muss sich nochmal melden
gruss
JEns [Gast] - 11.05.05 12:09
Hallo,
(Vereinfachte Betrachtung)
Das Drehmoment resultiert aus der Stärke des Magnetfeldes und dem Rotordurchmesser. Ist aber auch abhängig vom "Eisen" und Spaltmass zwischen Rotor und Stator. An diesen Abmessungen wird man vermutlich wenig ändern können bei gegebenen Motor.
Da aber auch der Raum für die Wicklung begrenzt ist, sind hier auch Grenzen gesetzt.Die Stärke des Magnetfeldes ist abhängig von der Wicklungszahl und dem Strom. Ein halbieren des Leiterquerschnitts ermöglicht in etwa die doppelte Wicklungszahl - bei halben Strom wäre das Magnetfeld genau so stark wie vorher - nur muss dann auch die treibende Spannung doppelt so groß sein. Es verringert sich aber auch die Enddrehzahl bei konstanter Motorspannung auf etwa die Hälfte. (wäre also ein Motor für eine höhere Betriebsspannung )
Auch läßt sich die magnetische Feldstärke im Motor nicht beliebig erhöhen, da das Eisen auch eine Sättigung hat. Teilweise wird folgende Methode angewendet: am Motorgehäuse werden zusätzlich Weicheisenbleche angebracht um das Magnetfeld zu verstärken um so den Motor langsamer und drehmomentstärker zu machen.... (also Erregerfeld verstärken -> geringere Drehzahl mit mehr Drehmoment)
Fürs Rangieren (für ein großes Drehmoment) braucht man also eigentlich mehr Wicklungen bei gleichem Strom.
Der Raum für die Wicklungen wird aber dem entgegenstehen - oder auch die Sättigung des Eisen ....
Mit der Wicklung macht man also mehr eine Spannungsanpassung - das maximale Drehmoment ist also eher konstruktiv durch den Motor festgelegt.
Ich hoffe diese Infos helfen ein wenig.
JEns
(Vereinfachte Betrachtung)
Das Drehmoment resultiert aus der Stärke des Magnetfeldes und dem Rotordurchmesser. Ist aber auch abhängig vom "Eisen" und Spaltmass zwischen Rotor und Stator. An diesen Abmessungen wird man vermutlich wenig ändern können bei gegebenen Motor.
Da aber auch der Raum für die Wicklung begrenzt ist, sind hier auch Grenzen gesetzt.Die Stärke des Magnetfeldes ist abhängig von der Wicklungszahl und dem Strom. Ein halbieren des Leiterquerschnitts ermöglicht in etwa die doppelte Wicklungszahl - bei halben Strom wäre das Magnetfeld genau so stark wie vorher - nur muss dann auch die treibende Spannung doppelt so groß sein. Es verringert sich aber auch die Enddrehzahl bei konstanter Motorspannung auf etwa die Hälfte. (wäre also ein Motor für eine höhere Betriebsspannung )
Auch läßt sich die magnetische Feldstärke im Motor nicht beliebig erhöhen, da das Eisen auch eine Sättigung hat. Teilweise wird folgende Methode angewendet: am Motorgehäuse werden zusätzlich Weicheisenbleche angebracht um das Magnetfeld zu verstärken um so den Motor langsamer und drehmomentstärker zu machen.... (also Erregerfeld verstärken -> geringere Drehzahl mit mehr Drehmoment)
Fürs Rangieren (für ein großes Drehmoment) braucht man also eigentlich mehr Wicklungen bei gleichem Strom.
Der Raum für die Wicklungen wird aber dem entgegenstehen - oder auch die Sättigung des Eisen ....
Mit der Wicklung macht man also mehr eine Spannungsanpassung - das maximale Drehmoment ist also eher konstruktiv durch den Motor festgelegt.
Ich hoffe diese Infos helfen ein wenig.
JEns
derschwaermer [Gast] - 11.05.05 13:24
die frage ist ob das eisen schon gesätigt ist
Durch weniger Windungen und höheren Querschnitt entsteht aber weniger Gegen-EMK und damit mehr Strom durch die Wicklung --> stärkeres Magnetfeld.
Ich würde versuchen, etwa 1/3 der der Windungszahl zu reduzieren und dann die Stromaufnahme messen sowie die Zugkraft vorher und nachher messen.
Enrico
Ich würde versuchen, etwa 1/3 der der Windungszahl zu reduzieren und dann die Stromaufnahme messen sowie die Zugkraft vorher und nachher messen.
Enrico
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