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THEMA: Welches aktuelle Modell der BR 111 ist das beste?

THEMA: Welches aktuelle Modell der BR 111 ist das beste?
Startbeitrag
Westerland - 08.10.21 09:44
Hallo zusammen,
auf meiner Anlage fehlt immer noch ein zeitgemäßes Modell der BR 111 in verkehrsrot. Das Angebot ist zwar grundsätzlich groß aber anscheinend hat jedes Modell so seine Macken:

Arnold: optisch mäßig - keine Schnittstelle - kein rotes Schlusslicht - Zugkraft?
Minitrix: optisch gut - Schnittstelle - rotes Schlusslicht - unbefriedigende Zugkraft
Fleischmann: optisch gut - furchtbare Schnittstelle um die Ecke - kein rotes Schlusslicht - erstklassige Zugkraft

Die Minitrix 111 hatte ich zuletzt vor einigen Jahren mal neu gekauft und sie schnell wieder ausgemustert, weil sie sehr leicht war und wenig Zugkraft entwickelte. Hat sich daran etwas geändert?

Die Fleischmann 111 hat diese merkwürdige Schnittstelle und als typische Wendezuglok kein rotes Schlusslicht? Hat sich daran etwas geändert?

Gibt es sonst noch irgendwelche tollen Modelle der BR 111, die ich nicht kenne?


Viele Grüße,
Mathias

Hallo,
eigentlich immer das Nächste ...
aber Spass beiseite. Für mich macht die GFN 111 die beste Figur, auch ohne DSS und Schlusslicht. "Fahrtechnisch" überzeugt mich allrdings die (sehr) alte Arnold 111, insbesondere nach Umbau mit GAM.
VG
Ralf
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Für mich macht die GFN 111 die beste Figur, auch ohne DSS und Schlusslicht. "Fahrtechnisch" überzeugt mich allrdings die (sehr) alte Arnold 111, insbesondere nach Umbau mit GAM.


Hallo Ralf,
was ich nicht verstehe ist die Tatsache, dass auf der einen Seite typische Güterzugloks ein, teilweise noch nicht einmal abschaltbares, rotes Schlusslicht erhalten und dann typische Wendezugloks immer noch ohne rotes Schlusslicht auf den markt kommen.

Die Arnold kommt für mich aufgrund der Optik eher nicht in Frage. Der Umbau auf GAM wäre zudem noch ein erheblicher Aufwand und Kostenfaktor.

Viele Grüße,
Mathias
Hallo Mathias,

zur Vollständigkeit: Es gab noch eine grauenhafte 111 von Lima.

Ich habe zwei 111 von Fleischmann und eine von Minitrix. Alles ältere Modelle ohne Schnittstelle und dafür recht zugkräftig. Eine Fleischmann 111 hat anstelle der weißen eine rote Glühlampe und das obere Spitzenlicht ist abgeschirmt. Da kann man digital das rote Schlusslicht zuschalten. Diese Lok ist mit geschobenen Fleischmann Silberlingen Einsatz.
Die anderen beiden 111 sind für D-Züge vorgesehen und da brauche ich kein rotes Schlusslicht.
Die aktuellen Minitrix 111 kenne ich nicht aber die Modelle der Vorjahre waren teilweise mit fünf Doppelstockwagen auf Rampenstrecken schon überfordert.

Grüße
Markus

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Die Fleischmann 111 hat diese merkwürdige Schnittstelle und als typische Wendezuglok kein rotes Schlusslicht? Hat sich daran etwas geändert?


Hallo,
in die Schnittstelle kannst du problemlos einen D&H PD05 einbauen.
Grüße Martin

Die von Dr. Martin zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hallo Mathias,
das ARNOLD-Modell der 111 ist für heutige Ansprüche vollkommen überholt. Ich selbst hatte eine aus der sogenannten 2. Serie (erkennbar an den silbernen Lüftern). Die Lok fuhr eigentlich recht "geschmeidig" nach einem Umbau (mit FH) sogar etwas langsamer und (da jetzt mit Schwungmasse) sehr zuverlässig, gerade bei Kontaktlücken. Optisch war/ ist sie allerdings eine "Krücke". Allein die Stirnfront wirkt etwas stark "vereinfacht" (Scheinwerfer --> ).
Die GFN ist da echt die bessere Wahl und zwar in allem. Was Trix auf die Anlage gelassen hat kann ich nicht sagen. Denke ich an die hauseigene BR 243/ 143, dann, na ja ....
Die Schlußlichtfrage kommt einer Glaubensfrage gleich. Da sind die Hersteller in der Tat zum Handeln aufgefordert. Übrigens die wohl bekannte BR 151 (klassische G-Lok) war/ ist wendezugfähig und zeigte dies öfters im Raum Bremen bei N-Zügen. Da sind rote Schlusslichter eigentlich nicht verkehrt. Zum Schluß, in der Gerüchteküche dieses Forums steht die Mutmaßung einer Neukonstruktion von PIKO. Warten wir es mal ab ....
VG
Ralf
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Die aktuellen Minitrix 111 kenne ich nicht aber die Modelle der Vorjahre waren teilweise mit fünf Doppelstockwagen auf Rampenstrecken schon überfordert.


Hallo Markus,
genau das hatte ich mit der Minitrix 111 (Art. 16111) leider auch. Rotes Schlusslicht vorhanden aber so leicht, dass wenig Zugkraft vorhanden war.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Übrigens die wohl bekannte BR 151 (klassische G-Lok) war/ ist wendezugfähig und zeigte dies öfters im Raum Bremen bei N-Zügen.


Das stimmt. Die 151er übernahmen in den 90er Jahren oft als Füllleistung Silberlingswendezüge als Nahverkehrszug von Bremen Hbf nach Bremerhaven Lehe. Daran kann ich mich noch gut erinnern.

War mit der Aufteilung in Geschäftsbereiche aber vorbei (151 ging komplett zu DB Cargo).

Viele Grüße,
Mathias
Hallo ins Rundhaus,

und bei der (auch m. E. besten) Flm-111er ist zu beachten:

Die ersten Modelle trugen ihre Pufferbohlen auf Sturmflut-, die späteren nur noch auf relativem Hochwasser-Niveau.

OT, für Kleinanlagen:

Zum Umsteigebahnhof Haiger (Ruhr-Sieg-Strecke) nutzte und fotografierte ich in den 1990ern eine Wendezug-Garnitur aus o/b-151er hinter Bnf + 1 (einem!) Bn.

Beste Grüße, Nordpilen
Minitrix hat doch jetztt die Tage eine "neue" 111 in sbahn lackierung herausgebracht. Hat die auch kein rotes Schlusslicht?

Fabian
Hallo,

die Minitrix S-Bahn 111 (16115) hat rote Schlusslichter:

https://www.trix.de/de/produkte/details/article...5650804dd3c4589c6070

Von der Konstruktion (und der Zugkraft) wird die Lok so wie die 16111 sein. Dafür halt noch DCC-Decoder, Sound und Lautsprecher mit an Bord.

Grüße
Markus

Problem bei Minitrix: Die Form entspricht den Besonderheiten der 111 001. Die Detaillierung auf dem Dach war ursprünglich bei Fleischmann mit riesigem Abstand am besten, inzwischen hat Trix da aber gut aufgeholt. Technisch ist dagegen die 111 von Trix inzwischen weit vorne, während Fleischmann außer der Schnittstelle (ich meine bei meinem Exemplar eine ganz zahme oben drauf?) nix geändert hat.

Gruß Kai
Hallo,

ja Fleischmann hat die 111 leider uns Einsteiger Sortiment abgesiedelt.

Man kann nur auf eine Neukonstruktion hoffen. PIKO bitte - wäre wichtig zu den Rotlingen z.B. für die Karwendelbahn.

Grüße, Peter W
Hallo zusammen,

auch plädiere für die Flm 111. Habe neulich die S-Bahn Variante aus Abverkauf erstanden. Bin sehr zufrieden mit der Lok.
Hier noch ein Überblick mit Bildern zur BR 111 mit Bildern.

http://www.modellbau-wiki.de/wiki/DB-Baureihe_111#Nenngr.C3.B6.C3.9Fe_N

Beste Grüße
Klaus
Hallo Kai,

was ist denn das Besondere an der Form der 111 001?
Bisher kannte ich bei den 111 nur Unterschiede mit den Haltestangen und den Stromabnehmerbauarten. Und einzelne Loks hatten beim Vorbild offenbar unsymetrische platzierte untere Lampenpositionen.

Grüße
Markus
Hallo,

hier mal ein Vergleich der alten Fleischmann 7348 und der überarbeiteten 7348. Mit dem Gehäuse der Airport-Express 111 kam bei Fleischmann das überarbeitete Gehäuse erstmals zum Einsatz (es wurde die Pufferbohle deutlich tiefer gelegt). Links die aktuelle Version, rechts die der Erstauflage. Gut sieht man auch die Veränderung der beiden ozeanblau zwischen der Erstauflage und der Überarbeitung.
Die überarbeitete 111 hat leider das Logo der DB AG. Kennt jemand eine Quelle für ozeanblaue Ege-Kekse?

Grüße
Markus

Die von MarkusR zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hallo Markus,

habe mir damals Kekse von Herrn Nothaft geholt. Passen von Farbe und Größe her ganz gut...

Viele Grüße
Robert
Moin Robert,

Hast du auch Bilder deine 111er mit Nothaft "Cookies"?

Der auch eine 111er in die Zeit zurück setzen möchte.


Grüße aus Assen (NL)
Jan
Hallo Markus,

ein super Vergleichsfoto wo man auch erkennen kann warum die Pufferbohle bei der alten Ausführung höher liegt, nein wohl liegen muß als bei der neuen Ausführung.
Hast du mal versucht das neue Gehäuse auf den alten Unterbau zu setzen, ich vermute mal das die Lok dann nicht fahren wird oder massive Problem habe wird.
Das dürfte an der Kupplungsaufnahme liegen, die bei dem neuen Modell eine deutlich geringer Höhe hat als die alte Aufnahme.

Mir geht das neuere Ozeanblau eigentlich zu sehr in Richtung blau, aber ich bin auch kein Farbexperte.

Gruß Detlef
Hallo Detlef,

unter https://de.wikipedia.org/wiki/RAL-Eisenbahnfarben findet man die zeitlich aufgelisteten RAL Farben.

Ich finde das ozeanblau  RAL 5020 schon treffend. Bei älteren GFM Loks gibt es ein so genanntes türkisblau, welches
heller ist. Entsprach aber nicht dem ozeanblau an 1:1 Loks. Auch einige Serien mit Reisezugwagen waren da nicht stimmig.

Die älteren Loks waren auch beige RAL 1001 bis ca. 1975. Elfenbein RAL 1014 wurde ab ca. 1974 - 1986 angewendet.

So laut DB-Farbschema in wikipedia. Ob das alles auch genau so stimmt, entzieht sich meiner Kenntnis.

Gruß Peter G.
Hallo,

Das Ozeanblau war aber nicht nur bei Fleischmann zu hell. Auch Arnold und Trix hatten anfangs nicht den Originalfarbton in ihren Fertigungsapparaturen.

Gruß Lothar
@16: Hallo Jan,

Hier zwei Bilder meiner umgekeksten 111...

Viele Grüße
Robert

PS: Die Kekse sind etwas "dicht", d.h. die Zwischenräume wirken zu eng...

PPS: Die 111 058 von Trix hat leider zu kleine Kekse gehabt- die war ein guter Kandidatn für größenrichtige Bundesbahnkekse in rot...

Die von Robert_RFR zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login



Hallo Robert

Zitat - Antwort-Nr.: 20 | Name: Robert

die war ein guter Kandidatn für größenrichtige Bundesbahnkekse in rot...

Gab es sowas im Original???
WIMRE gab es an der 111 die Bundesbahnkekse nur in ozeanblau. Erst die DBAG-Kekse waren dann rot.

:-? Dietrich
Hallo Dietrich,

Nein, so ca. ab 1990 wurden bei Bedarf rote Bundesbahnlogos aufgeklebt, habe damals selbst fast täglich den Lokzug aus dem AW Freimann beobachtet. Die roten Kekse waren vor 1994 durchaus nicht selten.

Die DB scheute sich auch nicht, sowas auf dunkelblaue 110er zu kleben...
Bei den 111er wurde sogar die S-Bahn-Version damit beehrt (111 179 und 111 181 mindestens).

In ozeanblau gab es bspw die 111 026 mit rotem Bundesbahnlogo, aber auch viele andere.

VG, Robert
Hallo Dietrich,

die roten DB-Kekse der Produktfarben bekamen in den alten Farben auch einzelne Diesel- und Elektrokloks aber auch Reisezugwagen wurden damit ausgestattet. Von 1987 bis 1994 war dass das ja immerhin das offizielle Logo der Deutschen Bundesbahn:

https://www.deutschebahn.com/de/konzern/geschichte/keksgeschichte-4464364

Mir gefallen die roten Kekse auf alten Fahrzeugen nicht. Aber besser ein roter Ege-Keks als das armselige Logo der DB AG...

Grüße
Markus
Moin,

@Robert

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

habe mir damals Kekse von Herrn Nothaft geholt. Passen von Farbe und Größe her ganz gut...


Nicht böse gemeint, aber um ehrlich zu sein, finde ich bei den Bildern die Farbe nicht so passend: Die Logos scheinen mir deutlich dunkler. Von den Fotos hatte ich getippt, dass es schwarze sind. Das ist aber ein grundsätzliches Problem zumindest bei Nothaft (aber auch bei anderen Decal-Druckern): Das Treffen von Farben und die teilweise extrem pixelige Auflösung der Mischfarben. Also die Motive sind scharf, aber man sieht sehr gut die Farbpunkte aus denen gemischt wurden - deutlich stärker als man es von Tintenstrahl/Laser auf Papier kennt

@Markus
Interessanter Link. Komisch, dass da als Farbe Signalrot und nicht orientrot angegeben ist. Eventuell unterscheidet sich da auch die Farbe in der Kommunikation (Kursbuch) von der an den Fahrzeugen?

@all
Um mal bei der 111 zu bleiben: Ich würde auch zu Fleischmann raten, aber dann noch die Stromabnehmer tieferlegen (wenn es eine mit Einholmstromabnehmer ist). Dazu aus dem Isolatorenteil in der Mitte die Basis heraustrennen. Dann kann man die Stromabnehmer direkt auf das Dach schrauben. Von den Isolatoren bleiben dann die zwei Seiten, die man als Deko wieder ankleben kann, am besten, nachdem man die Isolatoren noch braun angemalt hat. Durchblick unter dem Stromabnehmer hat man ja vorher auch nicht wegen der Platte. Das nehme ich dann gerne in Kauf, wenn die dafür in Summe deutlich tiefer liegen.
Die herausgetrennte Platte kann dann innen unter das Schraubenloch, dann muss man die Schraube nicht kürzen.

https://abload.de/img/img_2607_dxo_2gjj70.jpg

https://abload.de/img/img_2608_dxo49jef.jpg

Viele Grüße

Dirk
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Das Ozeanblau war aber nicht nur bei Fleischmann zu hell. Auch Arnold und Trix hatten anfangs nicht den Originalfarbton in ihren Fertigungsapparaturen.


Hallo zusammen,
in den 80er Jahren trafen in der Tat alle Hersteller den ozeanblauen Farbton überhaupt nicht. Ich kann mich an Schnellzugwagen erinnern, wo das ozeanblau eher wie ein Grünton wirkte.

Trix bekam das in den 80er Jahren aber noch besser hin, als Fleischmann und Arnold.

Viele Grüße,
Mathias



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