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THEMA: Umbauwagen Roco

THEMA: Umbauwagen Roco
Startbeitrag
Barbara - 01.10.21 18:48
Hallo zusammen,

Sven hat Recht:
Wir trennen das Thema mal auf.
Deshalb eröffne ich hier mal zu den Roco-Umbauwagen.

Hier der Vorgänger:
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1259667

Viele Grüße
Barbara

Guten Abend zusammen,

den angesprochenen Drehgestelltausch habe ich bei meinen Rocos auch gemacht - einfach "klick und klack".
Ja, es sind noch die Auflager für die MD-Drehgestelle vorhanden, aber ich wollte einen evtl. Rücktausch ermöglichen...

Schöne Grüße,
Chris

PS: die Auflager sind nicht zentrisch über den Tauschdrehgestellen...

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Hallo,

auch von mir Bilder von einem umgebauten Roco mit Schwanenhalsgestellen und weiteren Verfeinerungen....

Gruß
Gabriel

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Hallo an alle,

zunächst vielen Dank an Barbara für ihre bisherigen Beiträge zu diesem Thema.
Da im verlinkten Thread einiges über die Roco - Wagen geschrieben wurde, sag ich hier erstmal was zu den Trix - Wagen: Der von einigen als hoch empfundene UVP ist weniger dem Formenbau und der Innenbeleuchtung geschuldet als den immer kleiner werdenden Auflagen. Da ich mich 2010 mit den Roco - Modellen für 12-13 € Stückpreis eingedeckt habe, kommen die Trix für mich nicht in Frage. Die Roco - Modelle entsprechen in jeder Beziehung meinen Vorstellungen, sowohl optisch als auch technisch, insbesondere haben sie sehr gute Laufeigenschaften. Gegenüber den Fleischmann - Modellen gefallen mir die Roco auch besser, was nicht nur ( aber auch ) an den MD - Drehgestellen liegt. Was m.W. bisher nicht erwähnt wurde: Arnold hatte die Umbauwagen auch mal im Programm, die waren aber in jeder Beziehung abschreckend.
Leider werden die Roco - Wagen schon lange nicht mehr produziert, auch Fleischmann hat die Umbauwagen schon länger nicht mehr aufgelegt.. Wer also Neuware kaufen will, kann derzeit nur die Trix - Modelle kaufen.

Grüße
Der Facharzt
Hallo in die Runde,

Sven, danke für Deinen Hinweis bzw. Tipp zur Aufspaltung des Fadens in Minitrix- und Roco-Modelle (wir sind da sukzessive so hineingerutscht - sorry) und Barbara Dank für die Eröffnung dieses neuen Fadens.

Warum Fleischmann nicht längst mal wieder die guten Roco-Formen wiederbelebt hat, sondern als letztes wieder seine hochseetauglichen Modelle mit U-Boot-Fenstern emittierte, erschließt sich nicht nur mir nicht: Ggf. irgendwo zwischen Slowakei, Romania und Vietnam verloren gegangene Formen?

Sei's drum. Ich denke, aufgrund der Minitrix-Neuheit werden bald so einige Roco-Umbauwagen auf den Gebrauchtmarkt gespült werden werden.

Sodass jeder (wie zuletzt Barbara) seines Glückes Schmied werden kann: Die Geschmäcker ("Präferenzen-Strukturen") sind eben nun mal unterschiedlich.

Seien wir froh, dass wir die Auswahl haben.

Beste Grüße, Nordpilen
Hallo,

Roco hatte einige Formen zum Schluss zu einem Lohnfertiger (Modern Gala?) nach China verfrachtet. Ob sie die alle wieder zurück bekommen haben, ist bislang nicht bekannt.
Beim letzten Auftauchen eines FL 4yg - die roten Umbauwagen: ein 4yg im Set mit zwei 3yg - hatte Roco-Fleischmann trotz jahrelanger Kritik für alle Wagen die alten GFN Formen benutzt und in Vietnam zusammen brettern lassen. Wie das im Verband aussieht, war dem damaligen Produktmanager anscheinend blunz'n. Der gute Mann hat ja inzwischen zu Märklin gewechselt - wie das zu bewerten ist, vermag ich nicht zu sagen.

Natürlich schreibt das keiner im NBM...

Grüße, Peter W
Hallo,

ich hänge noch den Link zum Umbau der preußischen Drehgestelle der Hechtpackwagen an:
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show...p;sb3=damp23lok#aw14

Viele Grüße,
Moritz
Hallo zusammen,

waren Umbauwagen mit Schwanenhals- und anderen älteren Drehgestellen eigentlich bis zum Ende des Einsatzes Anfang der 90er unterwegs? Oder wurden diese zuerst abgestellt bzw. vielleicht sogar umgerüstet?

Übrigens: Die 99 €-Auktion habe ich verpennt

Gruß

Frank
Hallo zusammen,

interesssant, was hier abgeht - zeigt es doch dass diese Wagen immer noch top-aktuell sind.
Da ich jetzt gleich den Tag für mich schließen werde, melde ich mich morgen wieder...

#Frank: dann darf ich Dir an dieser Stelle zumindest danken, denn sonst hätten wir gegenseitig den Preis hochgetrieben
Diese Wagen wollte ich unbedingt haben, hätte aber nie gedacht, dass mir das für den Startpreis von 99,--€ gelingen würde

Gute Nacht!
Barbara
Hallo zusammen,

Roco hatte ja auch die Tegernsee-Byg im Sortiment. Diese hatten beide die Preußen-DG, abweichend von den DB-Wagen.
Die KK finde ich als "Normkupplungsfahrer" als nicht zwingend nötig - die Abstände waren bereits ab Werk sehr annehmbar.

Weitere - noch nie erschienene Varianten - waren übrigens die Allgäu-Zollern-Bahn, die FSE aus Bari und die Personalwagen355 des AW-Freimann, die bis 1995 fuhren, zuletzt sogar mit DBAG-Logos!

VG
Robert
@9: Hallo Robert,

da "fehlt" jetzt aber noch - kein Witz - die afrikanische Variante. Habe davon irgendwo Fotos (bin mir nicht mehr sicher: im Kongo?).

Wobei da dann noch das Problem der passenden Zuglok hinzukäme.

Btw.: N-Moba nach dem Vorbild eines afrikanischen Landes, davon habe ich noch nie etwas gehört oder gelesen.

Schade eigentlich (und aufgrund der wohl heute noch dort verkehrenden Umbauwagen überhaupt nicht OT).

Weiß jemand mehr darüber?

Jetzt jedoch erstmal eine gute Nacht, Nordpilen
Hallo,

ich habe grade mal nachgeschaut, welche Wagennummern meine alten, dunkelgrünen Epoche 4 Umbauwagen haben ( Roco # neu,  alt, Wagentyp, Wagennummer) :

24207 2253S BDyg 531    50 80 82-12 074-4
24208 2254S AByg 504    50 80 38-11 456-9
24211 2255S Byg 516    50 80 29-12 946-9
24211 2255S Byg 516    50 80 29-11 593-0

Dies sind die alten Modelle ohne Kurzkupplungskulisse.  Vielleicht hilft es ja jemanden

Schöne Grüße
Christoph
@12: Hallo Andy,

vielen Dank für die Umbauwagen-Fotos aus dem Kongo (wenn man per Pfeil nach links geht, sieht man noch mehr Umbauwagen).

Einfach unkaputtbar, die Teile. Wenngleich man sie hier wohl in bereits ausgemustertem Zustand sieht.

Nur die Schmalspur-Drehgestelle kann man nicht mal eben woanders hernehmen ...

M. E. eine interessante weitere Facette zu diesen Wagen (und abgesehen von den Fahrwerken recht leicht nachbaubar ...).

Beste Grüße, Nordpilen

P. S.: Aufgrund des Foto-KATALOGS gibt es hoffentlich keine Probleme mit Bildrechten (?)
Hallo,.

@ # 9 Robert:
FSE würde ich sofort kaufen. Ein Projekt für die Rente diy.

off-topic: italienische Privatbahnen sind noch dankbare Lücken für Paintjobs deutscher Dieselloks. Und auch bei den Personenwagen gibt es noch ein paar mögliche paintjobs. Sollten nicht so viel weniger Absatz/Umsatz bringen wie Caimani, benötigen aber keine Neukonstruktion.

LG

Michael
der mit seinen Roco auch seit Jahrzehnten sehr zufrieden ist und keine Beleuchtung brauch (auch keine Erleuchtung)
@13

Hallo Nordpilen,

das verlinken ist kein Problem. Nur das Hochladen von Bildern ohne Rechte am Bild kann Probleme machen. Daher muss man beim Hochladen von Bildern bestätigen dass das Bild ein eigenes Bild ist. Das kann oder will leider nicht jeder verstehen.

@9 + 14

Hallo Robert, hallo Michael,

die Umbauwagen aus Bari wären eine tolle Idee. Da fuhr ja auch eine V80.
Die Wagen der Zollernbahn kamen ja in Süddeutschland weit rum. Warum die noch niemand als Spur N Modell gebracht hat ist für mich nicht nachvollziehbar. Dafür ist ja nur ein zusätzlicher Bedruckungsvorgang erforderlich.

Grüße
Markus
Guten Morgen zusammen,

ich kann die folgenden Artikelnummern bestätigen:

Zitat - Antwort-Nr.: 11 | Name:

24207 2253S BDyg 531    50 80 82-12 074-4
24208 2254S AByg 504    50 80 38-11 456-9
24211 2255S Byg 516    50 80 29-12 946-9
24211 2255S Byg 516    50 80 29-11 593-0



Roco hatte die gute Eigenart, dass bei Neuauflagen die Betriebsnummer und manchmal sogar die Epoche wechselte.
Wenn ich die Wagen nicht in falscher Packung bekommen habe, dann gibt es für Erweiterung der Züge:
24207 2253S BDyg 531/532
- 50 80 82-12 061-1 Erstauflage 2253
- 50 80 82-12 074-4
- 50 80 82-12 048-8
- 50 80 82-12 052-0
- 50 80 82-12 069-4
- 50 80 82-12 191-6 soll es auch geben, hab ich aber selber noch nicht gesehen

24208 2254S AByg 503/504
- 50 80 38-11 114-4 Erstauflage 2254
- 50 80 38-11 416-3 soll es auch geben, hab ich aber selber noch nicht gesehen
- 50 80 38-11 456-9
- 50 80 38-11 431-4
- 50 80 38-11 432-0
- 50 80 38-11 426-2
- 50 80 38-11 325-0

24211 2255S Byg 514/516
- 50 80 29-11 593-0 Erstauflage 2255
- 50 80 29-12 998-0
- 50 80 29-12 946-9
- 50 80 29-12 542-6
- 50 80 29-12 543-4
- 50 80 29-12 972-5
- 50 80 29-12 945-1

Jede Menge zusätzliche Betriebsnummern, aber alle ohne Kulissenführung, beim den Drehgestellarten habe ich nicht genau hingesehen
Die Erstauflage jedes Wagens war in Köln beheimatet und wenn ich richtig abgelesen hatte REV ?? 19.9.73 / REV ?A 14.1.73 / REV ?A 14.7.72
Bei allen weiteren Auflagen war Roco sparsam, BD/BW Han [Heimatbahnhof Hannover Hbf], und REV Av 16.1.81 Unt NMS 16.1.79

Neuauflagen mit Epoche 4 und Kulisse ist mir bisher nicht über den Weg gelaufen - alles Epoche 3.
Wenn jemand weitere Betriebsnummern findet, wäre ich für eine Info recht dankbar. Wenn meine Inventur irgendwann auch Bilder hergibt, werde ich meine Daten in der Datenbank von Ingo Schöbe unter www.spurweite-n.de allen bereitstellen. Alle Infos ohne Gewähr - die sind zum Teil aus den 90er Jahren und haben auch u.U. Tippfehler (beim Übertragen) - daher steht auch eine Inventur mit Bildbeleg an ...

Schöne Grüße
Peter
Hallo zusammen,

die Drehgestelldiskussion ist tatsächlich sehr interessant. Gestern habe ich mir noch zwei Tegernseewagen bestellt: Einmal den blauen 02255 B, sowie den blau-weißen 02255 C. Diese Wagen besitzen werkseitig die preussischen Regeldrehgestelle und sind mit meinen Bestandswagen tauschbar, denn es handelt sich um die Drehgestelle mit den 3 Löchern an der Unterseite.

Nun möchte ich allerdings vermeiden, dass Spenderwagen unnötig in Bastelkisten verschwinden. Deshalb befragte ich Google nach Vorbildfotos von den Tegernseewagen und wurde auf einer nett gemachten Internetseite eines niederländischen Modellbahners aufmerksam.
Zu sehen sind beide Ausführungen in blau, bzw. blau-weiß.
Der komplett blaue Wagen hatte nämlich Minden-Deutz-Drehgestelle. Deshalb ist hier ein Tausch sogar vorbildgerecht.
Anders verhält es sich bei dem blau-weißen Wagen, denn sein Vorbild hatte tatsächlich die preussischen Regeldrehgestelle verbaut.
Faszit:
Blau wird vorbildgerecht "umgebaut", blau-weiß behält seine Drehgestelle.

http://gallery.eenopzevenentachtig.nl/coppermine/displayimage.php?pid=437
http://gallery.eenopzevenentachtig.nl/coppermin...29#top_display_media

#16 Peter:
Bin meine Bestände durchgegangen und kann Deine Liste nur bestätigen. Die von Dir noch gesuchten Wagen habe ich nicht - alle anderen Betriebsnummern sind hier vollständig vorhanden.
#2 Gabriel:
Das gefällt mir ausgesprochen gut. Die Verfeinerungen im Bereich der Stirnseite zeigen, wieviel man aus diesen ohnehin schönen Modellen herausholen kann. Für mich bleiben die Roco-Umbauwagen die sinnvollere Wahl, ohne die neuen Minitrix-Umbauwagen zu sehr schmälern zu wollen.

Anbei noch ein Foto mit den 6 neu erworbenen Wagen auf der Anlage. Für mich sind Umbauwagen sozusagen das "Salz" in der Suppe auf einer Epoche IV-Anlage. Deshalb sollte diese Wagenbauart auch reichlich vertreten sein - als reine und mit anderen Wagen gemischte Garnituren.

Bis dahin...
Barbara


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Hallo zusammen,

irgendwie hat mich das Thema der Tegernsee-Umbauwagen seit dem Kauf der beiden Modelle beschäftigt.
Inzwischen konnte ich folgendes zu den Wagen und deren Drehgestelle herausfinden:

Es gab 3 Wagen: TAG 45, TAG 46 und TAG 47

TAG 45:
der Wagen war bis zuletzt blau-weiß und hatte stets seine Regeldrehgestelle behalten. Er wurde 1989 in Schaftlach zerlegt. Die Verschrottungsbilder belegen eindrucksvoll sowohl die Regeldrehgestelle, als auch die blau-weiße Farbgebung.

TAG 46 (Roco-Modell in blau)
dieser Wagen war zuletzt blau und erhielt einen Drehgestelltausch im Jahre 1987. Nach Verkauf an die Museumsbahn Rur-Wurm-Inde, erlitt der Wagen Vandalismussschäden. Er wurde 2007 in Jülich zerlegt.
Bei dem Roco-Modell des TAG 46 bietet sich ein Drehgestellumbau an. Aber auch das Regeldrehgestell wäre zumindest bis 1987 korrekt.

TAG 47 (Roco-Modell in blau-weiß):
Der Wagen war 1983 noch blau-weiß und ursprünglich ebenfalls mit Regeldrehgestellen versehen. Spätestens 1985 trug TAG 47 dann auch die blaue Farbgebung. Er hatte zuletzt ebenfalls Minden-Deutz-Drehgestelle, spätestens ab 1987. Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch, dass der Roco TAG 47 in blau-weißer Ausführung unbedingt seine Regeldrehgestelle beibehalten muss.

Der Drehgestellumbau wurde 1987 nötig, weil die Bundesbahn das Verbot von gleitgelagerten Fahrzeugen im Regelbetrieb verfügte. Für TAG 46 bedeutete es das Finale.


Als einziger dieser Wagen überdauerte der TAG 47 und ist heute bei der Geesthachter Museumsbahn erhalten.
https://www.geesthachter-eisenbahn.de/index.php...mp;file=byg547-2.php

Hier noch die Links mit den entsprechenden Informationen und Bildern:
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?17,7718173,7718173#msg-7718173

sowie:
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?31,7718186
(u.a. Verschrottung TAG 45 und TAG 46)

Ein Foto in diesem Artikel zeigt TAG 46 und TAG 47 im Jahre 1985 zusammen mit TAG-3yg in einem Sonderzug.
https://www.merkur.de/lokales/region-tegernsee/...ildern-90844314.html

Interessant sind die Roco-Modelle schon deshalb, weil interessante Zugbildungen mit DB-Wagen vorgenommen werden können. Silberlinge, Bm-Wagen, Mitteleinstiegswagen und eine schicke 218 davor...

Bis dahin...
Barbara

@15: Hallo Markus,

thx & sorry bzgl. der Bildrechte; Du hast natürlich (lediglich Links) völlig Recht.
Ich war um 07:35 Uhr vor dem ersten Kaffee noch in geistiger Umnachtung.

@17: Hallo Barbara,

vielen Dank für Deinen Drehgestell-Hinweis bzgl. der TAG-Umbauwagen; so habe ich auch dort schnell einen entsprechenden DG-Tausch durchgeführt.

Allgemein zum Gehäusetausch:
1) Wenn man aufgrund Epoche und KKK einen Gehäusewechsel vornimmt, braucht man keine Sorgen wegen der auf dem schwarzen Rahmen neben den Mitteltür-Tritten befindlichen Wagennummern haben: Denn dieser scheinbare Rahmenteil ist im Modell zum Glück Teil des Gehäuses, sodass oben und unten automatisch stets die gleichen Wagennummern zusammenbleiben.
2) Und - wie weiter oben schon gesagt wurde: Man darf nur das Gehäuse selbst tauschen, während die Inneneinrichtung (die gern mit dem Gehäuse mitwandert) jeweils bei ihrem Rahmen bleiben muss (aufgrund kulissenbedingt formtechnisch unterschiedlicher Gestaltung).

Beste Grüße, Nordpilen
Hallo nochmal,

ist euch eigentlich auch aufgefallen, dass bei den neueren Roco Umbauwagen mit KKK kürzere Griffstangen beiliegen? Die alten Serien hatten noch die vorbildgerechten langen Griffe beiliegen, Bild 1 zum Vergleich,  die Dreiachsigen gar keine...
Dann habe ich mal etwas ganz einfaches probiert und bei einigen 3 und 4 Achsern die Griffe mit einem silbernen Edding nur auf die Kanten gemalt, finde ich so bei normaler Anlagenbetrachtung eigentlich am besten. Bild 2 dazu ein Roco mit zwei GFN Dreiachsern. Wenn man sich die Vorbildwagen aus etwas Abstand anschaut, wirken die Griffe auch sehr zierlich zurückhaltend, fast wie angraviert. Außerdem habe ich die Türklinken silbern angemalt, was deutlich besser wirkt.
Das 3. Bild zeigt ein Treffen mehrerer Umbauwagenzüge in Rheine Nord....

Gruß
Gabriel

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@20: Hallo Gabriel,

... thx, und was mir bestätigt, dass extra eingesetzte Kunststoff-Griffstangen in Baugröße N letztlich meist wenig zielführend sind:

- meist zu klobig,
- meist nicht ordentlich bzw. zum restlichen Fahrzeug unpassend durchgefärbt (es sei denn, wir hier in Silber),
- zusätzliche Bruchgefahr (insbesondere, wenn die feinen Griffstangen über die Jahre aushärten).

Daher halte ich gekonnt (!) angegossene Griffstangen im Regelfall für die bessere Lösung.

Ich besitze Fahrzeuge, bei denen man wirklich glaubt. die (angegossenen) Griffstangen seien freistehend, wohingegen eingesetzte meist "aufgesetzt"-klobig sowie häufig billigplastik-haft wirken.

Ergo: Nicht das Wie, sondern das Ergebnis, die Wirkung ist entscheidend.

Beste Grüße, Nordpilen
Hallo Nordpilen,

genau so sehe ich das auch, gibt allerdings auch Beispiele, wo frei stehende Griffe besser wirken,  z.B. Mtr 217,  218.... nur vorne neben der silbernen Leiste. Das wurde hier gut umgesetzt

Gruß Gabriel
Guten Morgen,

die Edding-Griffstangen sehen gar nicht so schlecht aus. Griffstangen bei Roco waren ja immer schon etwas problematisch - bei den B(c)üm-Wagen wurden sie gesteckt, das war ok, aber bei den meisten anderen mussten sie angeklebt werden, das fand ich nicht so gut, weil ich da nicht so geschickt bin und auch nie wusste, welchen Kleber ich nehmen soll ... ?!

Hat schon mal jemand von Euch die Variante "Dünner Draht" ausprobiert?

Noch was zum Vergleich Minitrix-Roco: Ich habe gesehen, dass Minitrix auch Wagen mit Piktogrammen und großen Klasse-Ziffern dabei hat ... - das gab es von Roco nicht, oder ... ?!?

Gruß

Frank

@23: Hallo Frank,

1) ... ja, die Griffleisten bei Roco: Dass die zum Närrischwerden sind, erkennt man u. a. an jenen Modellen, die man im Gebrauchthandel findet: häufig nicht montiert, gebrochen, völlig verklebt.

2) Draht hingegen ist schon etwas Feines, muss aber einerseits zum Einstecken genügend (90Grad-)biegsam sein und soll andererseits im Alltagshandling nicht verbiegen.

3) Roco hat m. E. auf seinen Umbauwagen nie Piktogramme und die großen Ziffern verwendet.
Btw.: Sie sind zwar für die Fahrgäste in 1:1 schnell erkennbar und verständlich, doch ganz persönlich und modellbahnerisch empfinde ich sie bei dieser gemütlichen Generation von Wagen wie einen Stilbruch.

Beste Grüße, Nordpilen
Hallo zusammen,
zu den Drehgestellen hier mal ein Link auf eine Bildergalerie eines anderen Forums, in der die verschiedenen Varianten zu sehen sind:

http://www.bw-kottenheim.de/viewtopic.php?style=6&f=23&t=47

Viele Grüße,
Torsten
Hallo zusammen,

tatsächlich, die Minitrix-Wagen Ep. IV haben Piktogramme! Mir liegen Fotos eines Freundes von den Ep. IV-Minitrix-Wagen vor. Die Kombination mit Piktogrammen und den alten, ursprünglichen Packraumtüren schränken die Vorbildauswahl nochmals deutlich ein. Meine Vermutung ist, dass die Formen beider Varianten bei der Bedruckung zwischen Ep. III und IV verwechselt wurden.
Habe in dem gemeinsamen Ausgangsthread schon mehrfach auf die Packraumtüren, also diese Falttüren hingwewiesen und mich gewundert, dass es darauf keine nennenswerten Reaktionen gab. Ein schwarzer Rolladen (Piko-Silberling) oder ein um ins kaum noch Sichtbare verrutschter Scheibenwischer (Piko 216) schlugen hingegen Wellen...
Aber das nur am Rande - es geht hier schließlich um die Roco-Wagen.

Zu den Griffstangen möchte ich anmerken, dass ich immer wieder mit mir haderte, diese Teile überhaupt anzubringen. Das werde ich jedoch noch nachholen.
Die angemalte "Edding-Version" sagt mir offengestanden nicht sonderlich zu, denn Griffstangen sind nuneinmal dreidimensional. Hier ist mir der plastische Effekt ebenso wichtig. Trotzdem hat Gabriel natürlich eine saubere Lösung gefunden.
Ob jedoch eine Draht-Version in dieser Feinheit an reichlich vorhandenen Wagen überall gleichmäßig gelingt... mmmh... ich denke da gerade auch noch an meine ebenso zahlreich vorhanden Fleischmann-3yg. Die müssten dann natürlich auch Griffstangen der gleichen Art erhalten. Dann wären da noch die 3yg-Bauzugwagen... Das ist dann schon ein ziemlicher Bohr- und Biegeaufwand.

Viele Grüße
Barbara
@25: Hallo Torsten,

danke für den interessanten Link.

Auffällig finde ich die Gepäckraum-Falttüren in den Walsroder Fotos 16 & 17 mit ihrer waagerechten Versteifung unter den Fenstern: ein Testexemplar?

Edit: Zuerst dachte ich an die Türen eines modernisierten Behelfspackwagens.

@26: Hallo Barbara,

(ad Griffstangen) ... ja, irgendwo gilt es auch, Grenzen zu ziehen.

Aber das hängt manchmal auch von der Tagesform ab. Aus der bisweilen schnell schon mal eine Nachtform werden kann ...

Beste Grüße, Nordpilen

Hallo!

Unter den Walsroder Bildern finden sich immerhin drei BDyg mit nur zwei Gepäckraumtürfenstern und Piktogrammen, aufgenommen 1981 und 1984. Offenbar gibt es zu jedem Modell ein passendes Vorbild.

Herzliche Grüße
Elmar

Hallo Nordpilen,

oh, ja - das ist wohl sehr wahr! Deshalb sind bisher an keinem meiner Umbauwagen Griffstangen vorhanden. Aber sollte ich damit beginnen, dann müssen alle gleichartige Wagen Griffstangen haben. Dafür kommt für mich nur die Roco-Griffstange in Frage.

Diese Verstrebungen waren auch oft an den Falttüren der MDyg vorhanden. Vermutlich wurde hier eine solche Tür eingebaut - die MDyg gehörten ja auch zum limburger Unterhaltungsbestand.
Der Link aus #25 zeigt auch, dass die Piktogrammversion in Verbindung mit alten Packraumtüren gar nicht so selten war. Das habe ich wohl tatsächlich nicht so eingeschätzt - Asche über mein Haupt.

Sehr interessant finde ich das Bild mit einem BDyg aus 1992 mit preußischen Regeldrehgestellen. Vor dem Hintergrund, dass die Bundesbahn 1987 den Einsatz von gleitgelagerten Radsätzen im Regelbetrieb untersagte. Das führte u.a. auch zum Drehgestelltausch bei den TAG-Wagen in Limburg.

Viele Grüße
Barbara
@29: Hallo Barbara,

also meine nicht entzündeten Augen finden im Link aus #25 keinen BDyg, ja überhaupt gar keinen Umbauwagen im Jahre 1992 mit preußischen Gehwerkzeugen - kann es sein, dass Du Dich versehen hast? Oder doch ich?

Ich glaube, Preußentum nach 1987 hätte ziemlichen Ärger gegeben.

Mutmaßt Nordpilen
Bild 19
ich vermute, dass der Wagen +1992
@31: ... thx, DAS wird es sein, AUSGEMUSTERT anno 1992 (mit sicher zuletzt anderen Laufwerken).

Also, Moin einmahl (Entschuldigung),

Gemeinter BDyg gibt es noch, und zwar bei der DBK Historische Bahn e.V.
https://www.reisezug-wagen.de/wagendatenbank/d...zeug_datensatz=42275 ;
https://de.wikipedia.org/wiki/DBK_Historische_Bahn .

? Ob die andere Drehgestelle bekommen hat - oder wieder zum Original zurück versetzt ?

LG aus NL,
StaNi
Hallo Barbara,

Zitat - Antwort-Nr.: 26 | Name: Barbara

Ob jedoch eine Draht-Version in dieser Feinheit an reichlich vorhandenen Wagen überall gleichmäßig gelingt... mmmh...


von H0fine gibt es eine Biegelehre für Drähte bis 0,5 mm und vielleicht ist die was für deine Massenproduktion?
http://www.h0fine.com/Shop2/product_info.php?products_id=79

Die Roco Griffstangen fand ich immer löblich. Montiert habe ich jedoch noch nie eine, einerseits wegen des Gefummels, aber auch, weil sie mir zu kräftig dimensioniert erscheinen. Schon klar, dass sie als Kunststoffbauteil recht fein sind, wenn nicht gar grenzwertig.

Schöne Grüße, Carsten
Hallo,

hier ein Bild mit Griffstangen, links ein tiefergelegter FLM mit den Griffstangen von Hammerschmid, rechts ein Roco mit den beiliegenden. Ich glaube, Gerd Kuswa hat die Biegelehre auch.
Evtl. mit so einem Messingdraht https://www.wagenwerk.de/fahrzeugbauteile/baut...g?number=85032909001 oder https://www.wagenwerk.de/fahrzeugbauteile/baut...tet-150-mm-lang?c=33 und der Biegelehre (gibt es auch bei Wagenwerk)

Viele Grüße
Georg

Die von 141P zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login



Moin,

hat nicht Wutz was passendes mit Bohrschablone im Programmm?

Dann sollte er mal was in Neusilber ätzen.

Gruß Andy
Hallo Markus

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

die Umbauwagen aus Bari wären eine tolle Idee. Da fuhr ja auch eine V80.
Die Wagen der Zollernbahn kamen ja in Süddeutschland weit rum. Warum die noch niemand als Spur N Modell gebracht hat ist für mich nicht nachvollziehbar. Dafür ist ja nur ein zusätzlicher Bedruckungsvorgang erforderlich.



Um mal auch andere abzuholen:
Umbauwagen bei der FSE:
https://www.bahnbilder.de/bild/Italien~Wagen~Pe...vie-del-sud-est.html
(ot: auch n-Wagen kamen dorthin: https://de.wikipedia.org/wiki/N-Wagen#/media/Datei:BhfGallipoli3.JPG )

V 80 FSE(-vorgänger): https://www.rangierdiesel.de/index.php?nav=140...image&position=1
(ot: vermeintlich ex V 80, aber von Reggiane gebaut https://www.google.com/imgres?imgurl=https%3A%...HXtlDgQQMygCegQIARAV
(ot: Taucherbrille: https://www.bahnbilder.de/bild/italien~diesell...franka-15072009.html

Zollernbahn:
hatten wir schon mal ausführlich: https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=152079
inkl. Hinweis auf Decals: https://www.modellbahndecals.de/Decals-Persone...l-Nummer--5665-.html
im Großen inkl. Wagennummern: https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?17,7421141

LG

Michael
der selbst Richtung Hersfelder Kreisbahn und 3-Achsern unterwegs ist


Hai Andy@36 :

Neusilber ist vlt. nicht so eine gute Loesung wegen zu geringe Biegefestigkeit .
Ausserdem sind die Griffstange durch das Aetzen qua Form eher quadratisch als rund .....
In dieser Fall wuerde ich duenes Federstahldraht oder Phosforbronzedraht benutzen .
Vlt gibt es auch noch andere Ideen .

MfG.,
Rae
Hallo Rae,

wenn man 0,3 Blech nimmt und 0,3 breit ätzt , fällt das eckige Profil nicht auf.
Außerdem könnte man die Flansche mit ätzen, welche an Wagenkasten anliegen und im fortsatz der Gruffstange, diese in das gebohrte Loch stecken, welches mit der Schablone eingebracht wurde.....im Wgenkadten gegenläufig umbiegen und von innen mit Kleber zusätzlich fixieren.

Nur mal so als Gedanke.

Gruß Andy....der Samstag bei nem Gbrauchthändler auf der Suche nach 2 Paar Schwanenhals und einigen Preuß.Gestellen war.....leider ohne Erfolg.

Hai Andy,

Das wichtigste ist die Federkraft der Handgriffe , damit die nicht verbogen werden.....beim Beruehren oder so etwas : daher meineBemerkung 😉

MfG.,
Rae
Moin,

also, wenn man ausgerechnet in den Einstiegsbereichen anfasst, dann ...na ja.
Ich drücke da nicht meine Wurstfinger in die Vertiefungen rein.
Wie andere ihre Wagen anpacken mag ich nicht beurteilen.

Gruß Andy
@41: Hallo Andy,

... ob Du nun dicke, unendlich fette "Wurstfinger" hast oder zehn höchst filigrane "Pianisten-Gliedmaßen" 😉, vermag ich kaum zu beurteilen, doch Rae hat da schon Recht bzw. ein gutes Gespür, wenn er die Federkraft der Drähte anspricht.

Damit erspart man sich wirklich eine weitere, ggf. zermürbende Baustelle.
(OT: Mangelnde Federkraft hat i. ü. zuletzt auch zur Unzufriedenheit mit den Kontaktblechen in Flm-Tfz geführt ...).

Nichts geht über die kleinen Dinge, die wirklich absolut zuverlässig ihren Dienst verrichten (auch wenn es in diesem Falle "nur" darum geht, stille zu halten und stets stramme Haltung zu bewahren).
Da lohnt sich eine gründliche vorherige Optimierungs-Diskussion wirklich.

Meint mit besten Grüßen Nordpilen
Hallo,

Ich belasse ja Rae Meinung, sehe es für mich aner anders, zumal mir die Federhärte von diversen Neusilberbausätzen immer ausreichen war und auch andere filigran hervorstehende Neusilberdinge mir nie Probleme gemacht haben.

Ich erkenne Rae Meinung ja an.

Bei Wutz gibt's Griffe, welche in einem Blech mit einer höheren Federhärte geätzt sind.

So wie ich es halt nicht beurteilen kann, wie andere Dinge handhaben, so verstehe ich es auch, dass keiner meine Wurstfinger in deren Anmut kennen wird

😁

Gruß Andy

Hallo,

noch einmal zu den Griffstangen,... habe heute mal probeweise einen Wagen mit selbst gebogenen Griffen aus dünnem Stahldraht bestückt, das geht schon, aber macht einiges an Arbeit.
Die kurzen beiliegenden Rocogriffe sind aber nun wirklich keine Alternative, warum hat man es nicht bei den langen der älteren Serie belassen?
Schade, dass es die Hammerschmidt nicht mehr gibt.....

Gruß
Gabriel

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Hallo Nordpilen,

#30
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

also meine nicht entzündeten Augen finden im Link aus #25 keinen BDyg, ja überhaupt gar keinen Umbauwagen im Jahre 1992 mit preußischen Gehwerkzeugen - kann es sein, dass Du Dich versehen hast? Oder doch ich?



Oh, um Himmels Willen - da habe ich mich in der Tat mal so richtig gut verlesen... Und ich wunderte mich noch.
Nichts für ungut - mein Lesefehler wurde ja  bereits erkannt.

#34 Carsten: Vielen Dank für den interessanten Hinweis mit dem Link. Ich werde das einfach mal auf die "lange Bank" schieben. Kommt Zeit, kommt Rat.
Vorrang hat auf jeden Fall die Beleuchtungsaktion für 5 Wagen. Das wird auch noch etwas Zeit binden.

Gute Nacht
Barbara
@Gabriel#44

.....auch ich finde es schade,wie ich auch schon erwähnte, dass es die Hammerschmidt nicht mehr gibt.

Das wäre eine echte Alternative.

Gruß Andy

ZWISCHEN-FAZIT

Also ich finde es recht schön, wie hier ein richtiger kleiner "Hype" um die guten alten (oder noch gar nicht so alten) Roco-Schätze entstanden ist.

Und wir alle am Rande so manches Interessante von Vorbild und Modell-Möglichkeiten hinzulernen, uns gegenseitig friedlich bereichern.

Das ist Forum, das hat Qualität!

Sorry, musste ich mal loslassen.

Euch allen eine gute Nacht (ggf. träumend vom Rumpeln und vom gemütlichen Schummerlicht im Byg des spätabendlichen Lumpensammlers, während durch die offenen Fenster eine angenehm warme Brise hereinströmt),

Nordpilen
.......mit den Dieselgeruch von einer V100.10 und dessen Maybachbläulicher Fahne  in der Nase.

Schlaft schön
Schöne Worte zur Nacht....
Ich glaube, dass  ich gerade die Grifflösung gefunden habe.... Tacker bzw. Heftklammern...gibt es auch in genau passend 8 mm Länge und sehr fein und dünn, kosten wenig, wäre ein Versuch wert....

G. Nacht..


Moin,

Ist schon interessant, diese Diskussionen hier mit zu verfolgen. Unser Hobby ist anscheinend auf einer Ebene angekommen, wo darüber geredet wird, ob Griffstangen nun rund oder eckig sein sollten, oder daß diese auch ja die richtige Länge haben. Vor einigen Jahren war man schon froh, daß es Umbauwagen überhaupt als Modell gab, auch wenn sie nun nicht die der Klasse zugehörige korrekte Betriebsnummer hatten. Was man aus wenigen Zentimetern sowieso nicht mehr erkennen kann, aber es gibt wohl Modellbahner, die ihre Fahrzeuge durch eine Lupe betrachtet an sich vorbeifahren lassen. Aber bloß keinen laut Anschrift in Norddeutschland beheimateten Wagen auf einer Alpenanlage fahren lassen; das wäre ja völlig daneben...

Es ist toll, wie unsere Spur heutzutage detailliert sein kann (aber nicht muß...). Jeder sollte nach seiner Fasson selig werden, auch wenn man hier im Forum manchmal den Eindruck bekommt, daß alles von den Herstellern angebotene Material im Grunde erst nach vielen aufwendigen "Verbesserungen" überhaupt des Namens Modellbahn würdig ist. Meine Umbauwagen (alles noch Roco aus dem letzten Jahrtausend) haben gar keine Griffstangen; das war mir damals schon (als ich noch viel bessere Augen hatte) viel zu fummelig, die da irgendwie zu befestigen. Und siehe da, ich habe trotzdem Spaß an ihnen. Und ich fühle mich auch als Modellbahner...

Es fasziniert mich, was andere Kollegen so alles auf die Räder stellen (können). Irgendwann schaffen es Fleischmann und Co. vielleicht mal, Modelle zu produzieren, die auch solchen hohen Ansprüchen genügen. Nur kann sich das Otto Normalverbraucher dann kaum noch leisten, und junge Modellbahn-Aspiranten (die es ja geben soll) schon gar nicht.

Nur meine $0.02...

Gruß,

Andy
Moin,

Ich habe die Heftklammer Idee von Gabriel mal aufgegriffen.

Die 24/6  Heftklammern reichen von Dachunterkante bis zur Wagenkastenunterkante hinunter..

Optisch ist es für mich nicht so schön..


Link zu Wiki

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Datei:Umbauwage...nbahn_Hanau_e._V.JPG


Hier am Roco 24321


Gruß Andy

Tante Edith hat Link zu Heftklammern eingefügt

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Heftklammer

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Hallo Andy,

in der Tat, das ist nicht hilfreich. Auch die Materialdicke bringt keinen optischen Gewinn.
Da finde ich die Roco-Griffstangen doch deutlich stimmiger.

Viele Grüße
Barbara
Moin,

Zitat - Antwort-Nr.: 5 | Name: Nordpilen

Warum Fleischmann nicht längst mal wieder die guten Roco-Formen wiederbelebt hat, sondern als letztes wieder seine hochseetauglichen Modelle mit U-Boot-Fenstern emittierte, erschließt sich nicht nur mir nicht: Ggf. irgendwo zwischen Slowakei, Romania und Vietnam verloren gegangene Formen?


Zitat - Antwort-Nr.: 6 | Name: Peter W.

Roco hatte einige Formen zum Schluss zu einem Lohnfertiger (Modern Gala?) nach China verfrachtet. Ob sie die alle wieder zurück bekommen haben, ist bislang nicht bekannt.

Also Roco hatte bis auf einen Großteil der Formen für die Loks, schon die Wagen drüben. Im Mitte 2011 sollten dann auch die Formen für Loks von der Slowakei nach China wandern. Hersteller in China war seinerzeit die Firma CML, die neben Roco auch schon für Fleischmann alt gefertigt hatte (z.B. Fans 128). Die Firma CML ist dann pünktlich im Herbst 2011 Krachen gegangen, so dass die Werkzeuge eine Weile nicht zugänglich waren und Fleischmann durch entsprechende Umsatzausfälle leicht angeschlagen, was sich aber durch interne Poltik des damaligen Geschäftsführers der Holding verschärft hatte, da er sich mit den bis dato Importeuren T2M und Gieffeci zeitgleich überworfen hatte, so dass noch mehr massiv spürbare Umsatzausfälle kamen und bei Fleischmann durch die Abteilungen gegangen wurde. Zusammen mit dem zeitgleich unglücklich gewählten Geschäftsführer für Fleischmann der lieber bunte Klebebänder auf die Hallenböden kleben lies und nicht gerade mit Führungskompetenz glänzte, anstatt die wahren Probleme anzugehen, wurde dies ein schweres Jahr für die Beschäftigten für Fleischmann, wenn Sie dieses in Gänze überhaupt dort noch erlebten. Die im Laufe des Jahres 2011 auch noch gegen das PM/Vertrieb Fleischmann von der Holding getroffene Entscheidung, für H0 den ICE Velaro zu bringen, statt zwei einzelnen Loks zzgl. dem Wissen trotz besseren Wissen diesen nie vor 2013 liefern zu können (dadurch massive Umsatzausfälle in 2012 u. 2013) hat dem ganzen noch die Krone aufgesetzt, so dass man hier doch klar die Weichen gegen das dauerhaft positive wirtschaftliche Bestehen der Marke Fleischmann einzementiert hat. Ab jetzt war die Richtung vorgeben und man auf die Zielgerade zum Abgrund seitens Geschäftsführung der Holding unwiderbringlich eingebogen.

Die ersten Jahre nach der Zusammenführung von Roco und Fleischmann gab es zudem auch schlichtweg kein Interesse an Wiederauflagen, da der Markt erstmal sehr gut gesättigt war mit günstigen Umbauwagen und niemand gleich bereit gewesen wäre die Wagen zu für den Hersteller wirtschaftlichen Preisen zu erwerben. Dazu die Veränderungen durch die Insolvenz, so dass dies mit hoher Wahrscheinlichkeit auch aktuell niemand mehr die alten vierachser Roco-Umbauwagen für N auf dem Radar gehabt haben wird.

Mindestens Teile der Werkzeuge, welche vormals bei CML lagen, müssen aber wieder erstanden worden sein und nach Vietnam gewandert, siehe die die Wiederauflagen der Einzugwagen ex.Roco wie z.B. 862901.


Gruß, Matthias
Moin,

Zitat - Antwort-Nr.: 53 | Name: Barbara

Da finde ich die Roco-Griffstangen doch deutlich stimmiger.

Optisch stimmiger als die Tackerklammer-Version sind die Roco-Stangen allemal. Ich habe ich mir damals ein Set Hammerschmid-Stangen mit Bohrlehre gegönnt. Irgendwann hatte ich die Hammerschmid-Stangen alle verarbeitet und es gab leider keinen Nachschub mehr. Daher habe mir mit Hilfe einer Biegelehre und 0,3 mm Draht (z.B. https://kuswa.de/Zubehoer oder https://www.digitalzentrale.de/detail.php?&art_id=420 ) zum Lochabstand der Hammerschmidbohrlehre passende Griffstangen gebogen und eingesetzt. Für den Lochabstand der Bohrlehre habe ich mir damals 7,6 mm notiert. Nochmal nachmessen kann ich nicht mehr , da ich die Bohrlehre weitergegeben habe, nachdem ich alle Umbau-Drei und Vierachser umgerüstet hatte.

Mit der Drahtlösung kann ich gut leben, zumal die Roco-Stangen stumpf aufgeklebt werden müssten. Ich habe bisher nur sehr wenige Roco-Modelle gesehen, bei denen die originalen Griffstangen ohne erkennbare Klebstoffunfälle angebracht waren, wenn sie denn überhaupt dran waren. Wer in seiner Schublade noch eine beschäftigungslose Hammerschmid-Bohrlehre liegen hat, könnte die ja wieder reaktivieren oder jemandem zukommen lassen, der damit etwas anfangen kann.

Gruß, Carsten

Edit wegen Barbaras Hinweis in #57

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Moin Carsten,

Die Hammerschmid Griffstangen sind echt perfekt.

Gruß Andy
Hallo zusammen,

die Hammerschmidt-Griffstangen sind tatsächlich das Optimum. Beeindruckend!
Aber es hilft nichts, wenn diese Teile nicht mehr verfügbar sind.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

aber leider waren sie schon immer zu kurz.


Da muss ich widersprechen: Es gab durchaus auch lange Griffstangen, jedoch wurden bei neueren Wagen leider nur zu kurze Griffstangen beigelegt.

Liebe Grüße
Barbara
Hallo Carsten,

eine Bohrlehre für 0,2mm Bohrungen? Oder mit welchem Durchmesser sollte man für die Hammerschmid-Griffstangen hier vorbohren?


Hallo Micha,

die Lok aus Bari meinte ich. Allerdings habe ich nur italienische Wagen und keine Umbauwagen oder Silberlinge dort gesehen.
Toll das die Lok wieder zurück in Deutschland ist.
Sorry für das "OT".

Grüße
Markus

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Moin,

Zitat - Antwort-Nr.: 57 | Name: Barbara

Zitat - Antwort-Nr.: 55 | Name: Mö

aber leider waren sie (Anm.:die Roco-Griffstangen) schon immer zu kurz.

Da muss ich widersprechen:

Und das zu recht! Ich habe nur die kurzen Griffstangen im Hinterkopf gehabt. Sorry, da war ich zu schnell unterwegs.

Gruß, Carsten  
Moin Markus,

Zitat - Antwort-Nr.: 58 | Name: MarkusR

eine Bohrlehre für 0,2mm Bohrungen? Oder mit welchem Durchmesser sollte man für die Hammerschmid-Griffstangen hier vorbohren?

Entweder 0,2 oder 0,3mm, das weiß ich nicht mehr. Jedenfalls war ein passender Bohrer dem Ätzblech mit 17 Griffstangen und der noch abzuwinkelnden Bohrlehre beigelegt. Vor gut neun Jahren war der Preis für das Set 21,40 EUR.

Gruß, Carsten
Hallo!
Anbei ein Detailfoto eines BD3yge von Fleischmann mit Hammerschmid-Griffstange und ein (leider nicht sehr gutes Foto) der Platine mit Bohrlehre. Es sind Bohrungen ø 0,3mm erforderlich. Ich denke auch daß man da improvisieren kann: Bohrlehre aus einem dünnen Messingblech o.ä. basteln, dazu eine Biegelehre, selbst gemacht oder z.B. von Digitalzentrale https://www.elriwa.de/produkte/zubehoer/werkze...n-draehten-bis-0-3mm

Grüße Reinhard


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Hallo Reinhard,

Welche Artikelnummer hat der Griffstangensatz von Hammerschmid?

Gruß Andy
Hallo,

so eine Ätzplatine mit Griffstangen und Schablone wäre doch eine Wiederauflage wert??

Gerd Kuswa... 😉😉

Viele Grüße

OT : es fehlt eh seit einiger Zeit an einigen feinen Zurüstteilen diverser ehem. KSH.
@ 62 Andy: Die Artikelnummer bei Hammerschmid war 80205
Grüße Reinhard
Danke Reinhard

Gruß Andy
Hallo,

unter @50 habe ich von meiner Idee mit "Heftklammergriffen" geschrieben. Das habe ich eben mal umgesetzt. Dauer für ein Wagen etwa 10 min.....Null Kosten, da reichlich Klammern vorhanden.
Mit 0,2 mm vorgebohrt und einfach nur eingesteckt, hält sicher ganz ohne kleben!
Wichtig ist dabei, dass die Bohrlöcher vom Rand etwa 30° schräg nach innen gebohrt werden, um an der Wandstärke vorbei die Klammern ungekürzt einstecken zu können.
Auf den vergrößerten Bildern sieht man noch die originalen Klammerklebereste, die sollte man vor dem Einstecken vorher entfernen....

Gruß
Gabriel

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@66: Hallo Gabriel,

also ich finde Deine tricky Lösung gar nicht mal so schlecht (wenngleich die Länge wohl etwas abweicht).

Aufpassen muss man bei der Qualität der Heftklammern, denn es gibt da auch sehr leicht brechende Produkte am Markt (die man nur einmal zusammenbiegen darf, dann ist Schluss; beim allfälligen Wiederöffnen brechen sie sofort - daran erkennt man sie).

Mit denen hätte man schon beim Einbau gewiss nicht richtig viel Freude.

Beste Grüße, Nordpilen
Hallo Gabriel?

dann hast du die 6/4 Größe genommen?

Ok...Nein, Größe 10 entspricht 10/5.
8,4 mm lang und 5 mm Schenkellänge

Gruß Andy
Hallo Andy,

die Bezeichnung ist Nr. 10  hatte ich schon sehr lange zu liegen. Im Vergleich mit Vorbildfotos passt die Länge sehr gut, sie reichen oben etwas über die mittleren Fensterstege. Wenn man sie noch etwas tiefer einsteckt und den Kleber entfernt, wirken sie noch feiner....

Gruß
Gabriel
Moin Gabriel,

mit den Klammern sieht das doch schon mal gut aus. Auf dem 2. Bild sieht man, dass an der Klammer noch Wachs- oder Kleberreste als Herstellergruß hängen. Die Reste lassen sich einfach mit dem Fingernagel abschaben, dann kommt deine Lösung noch besser rüber.

Gruß, Carsten
Moin,
Den Roco-Umbauwagen fehlen die Anschriften auf den Gerätekästen.
Ist es jemandem schon aufgefallen, dass bei 24320/1/2 die Untergestelle seitenverkehrt montiert worden sind? Flm hat es wenigstens mit 812901/3 und 868832/3 richtig gemacht, https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons...nbahn_Hanau_e._V.JPG zufolge.
Gruß von
Valéry

Hallo nochmal,

nun noch einmal meine optimierten "Heftklammergriffe" ohne Kleberreste und tiefer eingesteckt, so gefällt mir das sehr gut.....schade, dass ich nicht schon eher auf diese Idee gekommen bin...hätte ich mir das Ankleben der zu kurze Rocoteile sparen können.....immerhin habe ich sie rückstandlos wieder entfernen können.

Gruß
Gabriel



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Moin,
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Den Roco-Umbauwagen fehlen die Anschriften auf den Gerätekästen.


bei Roco fehlt die Beschriftung auf den Längsträgern komplett, was mir auffiel war, Fl. hat Bremsumstellhebel nur auf einer Wagenseite...
Ich hatte einen Roco Wagen aufgerüstet wie Gabriel, dazu noch den Elektrokabel und innen farbig auch mit Gardinen (siehe z.B. Bild 14 im Link aus #25). Zugschlusslicht und ovale Fensterchen darüber sind nur Löcher. Ich habe das Fenster mit Kristallclear gefüllt und die Zugschlusslichtlöcher bekamen Lichtleiter Stücke, innen rot. Das war so viel Fummelei, es blieb bei einem Wagen   
Da die Wagen - Ep.III mit KKK - neu nur €14,95 gekostet haben konnte ich mich nie dazu durchringen die Hammerschmidt Griffstangen zu kaufen... Jetzt suche ich unsere Klammern.
OT: Bei Fleischmann gab es die Wagen auch mit preussischen und "Schwanenhals" DG, allerdings für den doppelten Preis. Ich habe etwas gefeilt und kleinere Räder eingebaut, jetzt sind die genau so hoch wie die Rocos.

frohe frokeln,
Norman.


Hallo zu später Stunde,

Nachdem ich nun meine Möglichkeiten zur Grifflösung final gefunden habe, sind heute Abend einige weitere Wagen recht zügig umgesetzt, so wie im Bild @72....
Falls jemand Interesse an meinen Klammern hat, gerne bei mir melden....habe genug  über....diese Klammern sind sehr fein und weich biegsam, da magnetisch anziehend, sicherlich aus Stahl, die Länge optimal passend....
Kann leider nicht mehr sagen, woher ich die habe.

Gruß Gabriel

Hallo Gabriel,

diese Klammerlösung gefällt mir sehr gut - ganz entgegen der ersten von Dir gezeigten Klammer.

Gute Nacht
Barbara
Hallo Gabriel,

echt genial Deine Lösung!
Habe bei mir noch 1.200 Klammern liegen, die nicht in den Tacker passten.
Werde ich morgen gleich mal überprüfen ob und wie die passen.
Habe, nachdem ich diesen Thread mit Interesse verfolgte, meine Umbauwagen, von denen sich seit 1997 etliche im Bestand aber nicht im Einsatz befinden, wieder hervor gekrammt. *lach*

Gut´s Nächtle
Dieter
Moin,
das ist wirklich eine elende Fummelei Lichtleiterstücke in die Schlusslichtlöcher zu bekommen. Weiß gar nicht wie ich das damals geschafft habe.
Es gibt eine einfachere Lösung. Die Löcher innen rot ausmalen. Wenn trocken mit Micro Kristal Klear (diesmal richtig geschrieben) ausfüllen. Muss man mehrmals machen da es beim trocknen schrumpft. Endergebnis nicht so gut wie Lichtleiter aber allemal besser als schwarze Löcher.
Hmm, da gibt es eine menge Personenwagen mit schwarze Löcher....

cheers,
Norman

Hallo zusammen,

vor einiger Zeit baute ich einen Wagen auf Zugschluss um.
In die Schlusslichtöffnungen setzte ich 0402 SMD ein und füllte mit Kristalclear auf. Zusätzlich gab es einen Tropfen roten Transparentlack. Fertig sieht das so aus, wie auf dem Fotos zu sehen. Das geschah prinzipiell an beiden Wagenenden, jedoch nur an einem Ende mit beleuchteten Zugschluss.
Der Effekt dieser Arbeit: Eine Super-Schlussbeleuchtung (flackerfrei) und keine "Klötze" vor den Einstiegsfenstern

Bis dahin...
Barbara

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Moin Barbara,

... dafür aber ein schiefes Fenster...

Gruß
Kai
Ja... - das ist mir auf dem Foto auch aufgefallen. Es war nicht richtig eingerastet und ist - Dank eines Zahnstochers -  bereits wieder gerade.
Toll gemacht Barbara
- denn das Schlusslichtloch ist innen zur Hälfte vom "Fensterglas" zugedeckt, was die Sache ziemlich knifflig macht.

Grüße
Norman.
Moin Barbara,
so ähnlich habe ich auch die ersten Probeumbauten gemacht. Die LEDs hatte ich allerdings mit klarem 2K-Kleber eingeklebt. Heute würde ich wohl UV-Kleber nehmen, der den Charme hat, dass man die LEDs sauber ausrichten kann und das Zeug dann in Sekundenschnelle aushärten lassen kann. Abgedeckt habe ich das von hinten mit Alu-Klebeband, damit es wirklich lichtdicht ist.

Die Innenbeleuchtung sind die Roco Leuchtstäbe, allerdings mit meinen eigenen Funktionsdecodern statt mit Glühbirne.

Die Stromaufnahme hatte ich mit den PEHO Messinglagern realisiert.

Viele Grüße,
Torsten
Hallo Torsten,

da haben unsere Umbauten viel gemeinsam.
Eingeklebt sind die LED ebenfalls mit UV-Sekundenkleber und auch Peho-Buchsen habe ich verbaut. Das Durchscheinen habe ich allerdings mit tiefschwarzer Farbe verhindert.
Auf Innenbeleuchtung legte ich bisher keinen Wert, aber durch meine Bestellrücknahme der Minitrix-Wagen werde ich nun 5 Roco-Wagen doch noch mit Innenbeleuchtung und Funktionsdekodern versehen. Das werden die "Lumpensammler-Wagen", also der letzte, verkehrende Nahverkehrszug, bevor nur die Güterzüge in die Nacht rollen...
Das Material liegt schon bereit - einzig und allein scheitert es in den nächsten Wochen an der Zeit...

Anbei einige Bilder.

Viele Grüße
Barbara

Edit:
Die Inneneinrichtung wurde natürlich ebenfalls farblich korrekt behandelt und auch ein Kondensator verbaut, was auf dem Foto allerdings nicht zu sehen ist.


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Hallo,

mein Klammer Angebot unter @72 fand überraschend viele Anfragen, leider konnte ich nicht alle bedienen. Weitere  Anfragen sind nunmehr überflüssig.
Bis zum Wochenende sollten aber meine verschickten Klammern bei den Zugesagten ankommen,
Über Bilder und Feedback hier nach Einbau eurer verschönerten Wagen würde ich mich freuen.
Wer sich Klammern im Handel besorgen möchte, es gibt sie unter der Nr. 10 ob die alle exakt meinen entsprechen, kann ich aber nicht sagen....muss man sich im Laden anschauen

Gruß Gabriel
Hallo,

angeregt durch den neuen Mtr BDy mit 4 Fenstern in der Gepäckraumtür, habe ich das mal bei einem Rocowagen versucht, und zusätzliche Fenster "eingeschitzt", um eine weitere Variante in den sonst sehr einheitlichen Umbauwagen Fuhrpark von Roco zu erhalten.

Gruß
Gabriel

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Hallo Gabriel,

das gefällt mir ausgesprochen gut. Ganz tolle Arbeit!
Diese Falttüren waren für die Epoche IV-Wagen wirklich sehr typisch.
Es ist immer wieder erstaunlich, was dieses vermeintlich alte Modell noch alles hergibt...

Viele Grüße
Barbara
Auch schöne Version.

Bei Krüger gibt's geätzte Rahmen zur Nachbildung der Gummifassung der Scheiben.

Gruß Andy
Hallo Gabriel,

schöne Idee und wirkt gut.

Nachdem ich durch die Umbau-Threads angeregt mich etwas mit den Varianten beschäftigt habe, ist der Blick etwas geschärft. Deswegen jucken die recht präsenten Niete an der Tür. Würde man die wegschleifen, dann wirkt die Variante noch unterschiedlicher. Erfordert sicher eine Nachlackierung.

Schöne Grüße, Carsten
Mal ne Frage,

die Version mit 4 Fenstern war doch erst in Epoche 4 unterwegs und die mit 2 Fenstern in Epoche 3, oder?

Gruß Andy
Hallo nochmal,

tatsächlich sind die Nieten je nach Lichteinfall sehr aufdringlich und stören mich auch....habe aber noch keine Idee,  das einfach mal ohne Neulackierung zu ändern....
Die Falttürfenster möchte ich noch von außen bündig verglasten....dazu braucht es aber einen guten ruhigen Tag.....
Und ja, diese Wagen gefallen mir von Anfang an sehr .... werde mir zum Vergleich trotzdem mal einen Mtr Umbau Wagen besorgen...

Gruß Gabriel
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Mal ne Frage,

die Version mit 4 Fenstern war doch erst in Epoche 4 unterwegs und die mit 2 Fenstern in Epoche 3, oder?



Hallo,

Ich habe Bilder, die Zeigen, daß in den 80ern noch Wagen mit 2 Fenstern in den Gepäckraumtüren unterwegs waren. Bilder von Wagen mit vier Fenstern in der Epoche III sind mir nicht bekannt (was aber jetzt nichts brdeuten muß)

Ich teile aber die hier schon geäußerte Vermutung, daß da schlichtweg die Formen bzw. die Abgüsse vertauscht wurden. und die Epoche-III-Wagen die Epoche-IV-Beschriftung bekommen haben und umgekehrt. Ich glaube eher nicht, daß man den Aufwand treibt, erst beide Varianten zu konstruieren und dann jeweils die untypische Variante produziert wird.

Gleich das erste Bild zeigt einen BD mit zwei Gepäcktürfentern in Epoche-IV-Beschriftung. Meine Roco-Wagen kann ich also getrost weiter einsetzen. Bilder von Wagen mit zwei Fenstern und den großen "2.-Klasse-Ziffern" sind mir aber nicht bekannt.

https://bundesbahnbilder.blogspot.com/2017/09/bd4yg-schon-mit-edv-gerechter.html
Hallo,

Volker_MZ schrieb hier was zu den BDyg mit den vierfenstrigen Türen:

https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=548366

Demnach wäre das Minitrix Epoche III Modell des BDyg (und auch der gut gemachte Umbau von Gabriel) mit den vierfenstrigen Türen leider falsch.

Grüße
Markus
Hallo in die Runde,

dass zweifenstrige Flügeltüren nicht schlagartig über Nacht beim "Epoche-Wechsel" durch vierfenstrige ersetzt wurden, ist logisch nachvollziehbar.

Man darf m. E. sogar vermuten, dass einige zweifenstrige bis zum DB-Ende der Umbauwagen anno 1992 im Einsatz waren.
Denn warum hätte man Türen, die noch gut im Schuss sind, auswechseln sollen?
Oder wurden die zusätzlichen zwei Fenster lediglich nachträglich in bestehende, alte Türflügel eingebaut?

Und AB GENAU WANN (Kernfrage: Wirklich erst in Ep. IV?) und warum überhaupt hat man sukzessive auf vier Fenster umgestellt?
Gewiss nicht, damit der Zugbegleiter besser hinaussehen oder das Ladegut sich sonnen konnte.

Bleiben m. E. nur zwei Gründe:
1) Zwecks rationellerer Fertigung (abgesehen von den Beschlägen) dann nur eines Typs von Türflügeln.
2) Damit es drinnen neben den Türen nicht mehr so finster war.

Beste Grüße, Nordpilen

Hallo,

nachdem es im Faden zu den »ollen Schlurren« schon so beeindruckend unübersichtlich wurde, krame ich in der Erinnerung.
Barbara hat zu den Gepäckraumtüren sinngemäß was von Einheitstüren geschrieben. Ich interpretiere es derart, dass die genannten Türen auch z. B. in BDms eingebaut waren. Sobald bei einem BDyg die Türen fällig waren wurden gegen die neuen Typen getauscht.

Ab wann das zur Regel wurde, wäre interessant zu wissen. Daran mag ich noch die Spekulation hängen, ob es je einen Wagen mit beiden Türtypen gab?

Schöne Grüße, Carsten
Hallo Carsten,

interessante Überlegung ob es auch BDyg mit beiden Tür-Varianten gab. Würde ich jetzt nicht komplett ausschließen. Laut der Sichtung von Volker_MZ wird Ende der siebziger/ Anfang der achtziger Jahre genannt . Das deckt sich auch mit den mir bekannten Bildern. Vermutlich waren die ursprünglichen Türen der BDyg irgendwann vom Hersteller nicht mehr lieferbar. Bei irreparablen Schäden verbaute man dann die aktuelle Version der BDm. Da hilft nur beim betrachten von alten Bildern die Augen offen halten 😉

Grüße
Markus
Moin,

#94 & 95 also das regt doch vorab schon zum Nachbau an diese Idee, getreu dem Motto, nichts was es nicht gibt/gab. Aber bitte dann auch nur konsequent zusammen mit Janus-Loks einsetzen.😉


Gruß, Matthias
Hallo M&M,

Basteltipp für halbfaule Anderwandentlanganlagenbesitzer: nur die eine Seite umfrokeln. Den Wagen lässt man dann je nach Laune mit der zwei- oder vierfenstrigen Gepäckraumtür Punkt-zu-Punkt verkehren.



Schöne Grüße, Carsten
Hallo zusammen,

zu den Gepäckraumtüren steht im Sammelband vom EK (46. Ergänzung), dass es zwei Umbauvariaten gab/gibt.
- analog der yl-Wagen mit Gepäckraum
- analog der Behelfsgepäckwagen

Bilder von Wagen mit zwei Fenstern gibt es noch aus den späten 80ern. Ab wann der Umbau erfolgte, steht dort aber leider auch nicht.

Schöne Grüße
Tobi

Hallo,

Ich habe die Frage mal an die Drehscheibe weitergeleitet, vielleicht kann uns da ja jemand weiterhelfen:

https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?031,9866506
Es kann ja durchaus sein, dass die jeweiligen Werke die verschiedenen Bauarten gefertigt haben.

Es gab ja drei Bauarten.


Gruß Andy


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