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THEMA: BR 612 Neigetechnik

THEMA: BR 612 Neigetechnik
Startbeitrag
metzgensis - 18.09.21 17:57
Wieso baut keiner der in der Zwischenzeit doch sehr kompetenden Hersteller
keine den Neitech- 612. Es ist sehr Schade, da er doch im Orginal in
Deutschland sehr häufig anzutreffen ist (über 300 St?ck). Auch gibt es schon
Modelle a) in Spur HO von PIKO und
b) Neitech Modelle von der Serie 610 von Fleischmann und Minitrix, auch
zweigliedrig.
Daher wären gar keine grossen Veränderungen im Laufwerk mehr zu konstruieren
und es bräuchte nur noch ein neuer Entwurf für den Lokkasten und
Drehgestellen entworfen und realisiert zu werden. Die Vorbildpläne liegen
den Firmen schon vor.
Wegen einer AUSREICHENDEN Nachfrage zu dem Modell ist es auch kein grosses
Risiko, dieses Modell zu auch in N zu bauen, das sieht man doch am Walfisch,
der , obwohl er gar nicht so oft im Orginal läuft (zumal noch einteilig) und
dieser sich doch einer regen Nachfrage erfreut. Der Hersteller Arnold hat
ihn sogar nochmals aufgelegt, obwohl er doch eingentlich ein Mauerblümchen
ist und in 1:1 Verhältnismässig geringen Stückzahlen auf dem Netz unterwegs
ist.
Die entspechenden Hersteller sollten das Modell wenigstens auf seine
Marktfähigkeit überprüfen, besonders weil das Vorbild eine Reihe von
Varianten erlaubt. Ich warte schon seit 20 Jahren auf dieses Modell.

Hallo,

damit hast du eigentlich schon vorgezeichnet, von wem - wenn überhaupt - ein solches Modell kommen könnte.

An die Handelsmarke der Sparkasse Salzburg kann ich hier nicht glauben, denn Geld für eine Neukonstruktion ausgeben, für die es keinen garantierten Massenabsatz gibt, begeistert keinen BWLer. Dazu kommt, dass der damalige Fleischmann-Pendolino hinsichtlich Stromaufnahme und Laufsicherheit nicht gerade der Brüller war, zumindest mein Exemplar. Dieses Modell auch noch in Billiglohnländern fertigen zu lassen, wird die Qualität auch nicht gerade fördern.
Zwar legt man gerne immer noch Konstruktionen aus den 70ern und 80ern zu modernen Preisen auf, aber eben nur mit minimalen Ausgaben.

Die N-Handelsmarke von Simba-Dickie hatte auch einmal ein 610-Modell, hier war mein Exemplar was die Zuverlässigkeit anging sogar noch schlechter als das damalige Fleischmann-Modell. Dieses Ding mit anderem Plastik drüber und natürlich mit Zwangsdecoder und Zwangskrach will ich mir gar nicht erst wünschen.

Damit bliebe nur Piko. Denen würde ich ohne weiteres zutrauen, das Modell zu bringen, wenn es denn eine positive Prognose hinsichtlich Absatz gäbe. Da bin ich mir wiederum bei einem 20 Jahre alten Triebwagen nicht so sicher, aber an den 624 hätte ich auch nicht geglaubt. Dr. Brille ist immer für eine (positive) Überraschung gut, also nicht aufgeben.

Gruß,
Helmut
"Daher wären gar keine grossen Veränderungen im Laufwerk mehr zu konstruieren"

Bitte doch alternative Achshalterungen als Austausch beilegen oder zumindest über Nachbestellung anbieten, ist ja nur ein kleines Einsatz-Bauteil. Aber ein 'betrunkener' 411 reicht mir schon, wenn er sich bei Langsamfahrt im Bahnhofsvorfeld von einer Seite auf die andere wirft oder gekippt im Abstellgleis steht.
Und für die fällige Mehrfachtraktion bitte eine brauchbare Lösung anbieten, bei der man nicht wie beim 642 die komplette Frontschürze entfernen muß, was extrem unglücklich aussieht und jede Illusion nimmt. Notfalls soll man einen Hinweis mitgeben: Frontkupplungen nur bei R3/4 verwendbar. Für R1/2 kann man ersatzweise eine schlanke Kupplungsstange einsetzen.

Aus genau diesen Gründen habe ich nie den 610 gekauft.

"Dazu kommt, dass der damalige Fleischmann-Pendolino hinsichtlich Stromaufnahme und Laufsicherheit nicht gerade der Brüller war"

Man kann als Hersteller mit Interesse an seinem Produkt konstruktiv Platz einplanen, daß der Kunde mit nur wenigen Handgriffen seine beiden Triebzughälften elektrisch miteinander verbindet. Stromführende Kupplung oder indem er Kabel durch die Wagenübergänge führt. Nett wäre aber eben, wenn mitgedacht und dafür überhaupt Platz gelassen würde.

Mit Interesse an zwei, vielleicht drei 612.

Gruß
Olaf

Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: metzgensis

Wegen einer AUSREICHENDEN Nachfrage zu dem Modell ist es auch kein grosses
Risiko, dieses Modell zu auch in N zu bauen, das sieht man doch am Walfisch, der , obwohl er gar nicht so oft im Orginal läuft (zumal noch einteilig) und dieser sich doch einer regen Nachfrage erfreut. Der Hersteller Arnold hat ihn sogar nochmals aufgelegt, obwohl er doch eigentlich ein Mauerblümchen ist und in 1:1 Verhältnismässig geringen Stückzahlen auf dem Netz unterwegs ist



Hallo,

der Walfisch verkehrt in Deutschland, in der Schweiz und in Frankreich auf Haupt- und auf Nebenbahnen. Damit kommt er als Modell offenbar auf ausreichende Stückzahlen.
Der 612 ist ein Triebwagen für Hauptbahnen. Inzwischen gibt es (dank Baden-Württemberg) eine dritte Lackierungsvariante. Auch er kommt auf der Hochrheinbahn durch die Schweiz aber das war es auch schon mit dem Ausflug in andere Länder.

Ich sehe die Chancen für den 612 auch bei Piko am höchsten (wegen dem bereits existierenden HO-Modell).

Grüße
Markus

Hallo in die Runde,

diese Frage stelle ich mir auch. Der 612 ist ein durchaus interessantes Fahrzeug und auch ich würde ihn sofort kaufen.

Meiner Einschätzung nach würde ich ebenfalls Piko als potentiellen Hersteller sehen. Wobei auch Fleischmann hin und wieder überrascht, wie z.B. mit dem 515.

Gruß
Jürgen
Hallo zusammen,

über einen 612 würde ich mich auch freuen. Allerdings würde ich ihn mir ohne Neigetechnik wünschen. Das Gewackel auf Weichenstraßen sieht doch sehr komisch aus. Und das Original war/ist auch des Öfteren ohne Neigetechnik unterwegs. Neben Piko wäre auch Liliput ein Kandidat dafür. Bei Liliput erfolgt die Auslieferung dann halt passend zur Abstellung der letzten 612er..

Schöne Grüße
Tobi
Also, Walfische gibt es schon mal nicht!

Wale sind Säugetiere (wo das Jungtier bei der Mutter bleibt, wie bei den Elefanten).

Fische "gebären" ihren Nachwuchs, der nach dem Schlüpfen ab der ersten Sekunde selbstständig ist, auch bei der Nahrungssuche.

Die Neuauflage der Wale hat unter anderem damit zu tuen das die jetzt Soundfähig (Erstauflage nur 6 Pin Schnittstelle) sind (neue Inneneinrichtung und etwas geänderte Bodenwanne) und auch die CFL Version (Luxemburg) gemacht wurde.

Gruß aus dem ICE, Micha
Hallo,

im Heimaturlaub war ich u.a. in Memmingen und konnte mal wieder mit dem 612er reisen, denn das Allgäu ist 612er-Land. Dabei habe ich mich auch gefragt, warum es von diesem interessanten Triebwagen noch kein Modell für die Spur N gibt. Neigetechnik wäre nicht notwendig. Bei meinem Fleischmann 411 funktioniert sie zwar gut, aber es ist für mich kein Hingucker, sondern eher das Modell als solches. Also PIKO: wie wärˋs?
Viele Grüße aus Bischkek
Sven
Hallo zusammen,

ich denke schon, dass der 612 als Modell interessant sein kann, gibt mit IC und beweg, Kroatien und Systemtechnik auch ein paar Varianten. Für mich liegt aber das Problem in der Neigetechnik. Das kann der Hersteller nur falsch machen, wie man ja hier schon sieht:
- Der eine will die haben, analog 610/611/ICE-T
- Für den anderen ist es ein NoGo, da es für in den engen Radio übertrieben aussieht.

Irgendeinen verprellt man immer, so dass der Erfolg vermutlich schwer abzuschätzen ist.

Trotzdem erhalte ich ein Modell nicht für ganz unrealistisch.

Viele Grüße
Dirk
Hallo!

Ich habe aus meinen 610ern von Minitrix zuverlässige Fahrzeuge gemacht, einer davon hat sogar fernsteuerbare Kupplungen an beiden Enden. Wichtig dabei war, wie Olaf (#2) schon schrieb, die Stromaufnahme der beiden Zughälften zu verbinden. Ich habe gleich sechspolige Steckverbinder hergestellt, um den ganzen Triebwagen mit nur einem Decoder steuern zu können.
Meinen Umbaubericht findet Ihr hier: http://www.ewetel.net/~elmar.werner/umbauten.html
Heute wäre das deutlich einfacher, weil man mit dem DH10C der 2. Generation sogar die sechspolige Schnittstelle weiterverwenden könnte. Aber die gab es noch nicht, als ich meinen Umbau durchführte.

Natürlich wäre es schöner, wenn man die Triebwagen gleich fertig so kaufen könnte. Piko und Liliput machen das ja vor. Allerdings ist zumindest Pikos Lösung nicht mit der Neigetechnik kompatibel.

Ich hatte mehrmals das Mißvergnügen mit dem 612er reisen zu müssen. Schon deshalb kommt der mir nicht auf die Anlage.

Herzliche Grüße
Elmar
Moin,
612 war schon vor fast 20 Jahren zwischen Händler und mir allgemeines Hauptthema, v.a. nach Pikos H0-Fahrzeug.

Das Vorbild scheidet die Geister, ich saß sehr gern drin. 160 durch Radien unter 1000m und teilweise an Flügelschienen von überhöhten und nicht mehr gut liegenden Weichen anlaufend jagen war schon was. Oder 140 über Göltzschtalviadukt. Wie auch der Kampf die etwa 53 Minuten von Leipzig nach Chemnitz pünktlich halten zu müssen.
Verspätung hieß auf letzter Rille fahren.

Weil es den Triebwagen nicht in N gibt, habe ich stattdessen Epoche IVc. Kurz-IC, 643, alle bunten Ludmillen, hatte ich alles schon mal, Epoche Vb. Tja. Sollte nicht sein. So halt Städteexpress usw. :)
Mario
Hallo in die Runde,

freut mich sehr, dass das Thema 612 hier mal wieder präsent ist.

Inzwischen konnte ich mir in den Epochen IV bis VI vor allem gebraucht einen recht abwechslungsreichen Bestand zusammenkaufen, auf neue Modelle bin ich daher nicht mehr so aus.

Der 612 ist da aber eine große Ausnahme, als beeindruckendes und für die Anlage auch schön kompaktes Fahrzeug, das mich schon seit meiner Kindheit hier in Franken begleitet, steht er ganz oben auf meiner Wunschliste.

Deshalb bin ich auch auf die Piko-Neuheiten jedes Jahr besonders gespannt, weil ich ihn dort am ehesten erwarten würde und von Piko gute Qualität gewohnt bin.

So lange fahre ich meine Diesel-RE noch mit dem Fleischmann 610. Ich wäre auch bereit, als Kompromiss beispielsweise 612er-Gehäuse für den Pendolino (3D-Druck kann ja inzwischen wirklich einiges) zu kaufen, falls vielleicht sowas sogar vor einem 612-Modell auf den Markt kommen sollte.

Das wären dann zwar deutliche Abstriche vom Vorbild, aber die identische Zuglänge und die Neigetechnik würden grundsätzlich schon mal passen.

Viele Grüße
Marco
Also so ein 612er in der aktuellen Baden Würtemberg Lackierung oder in rot als Neigetechnik Meßzug würde mir auch gefallen.
Und der Messzug 612 901 /612 902 wäre auch für unsere schweizer Kollegen interessant, der wird dort oft eingesetzt.
Und einen Stromabnehmer hat er auch :)

Gruß Gerry


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Hallo Gerry,

ja, in der bwegt-Lackierung sieht auch der Triebwagen klasse aus

http://www.railfocus.eu/_data/i/upload/2018/09/11/20180911225201-7f8d01de-me.jpg

Den Wasserturm neben dem Zug kennt man vielleicht aus dem Faller-Katalog.

Grüße
Markus

Abend zusammen,

es gab meines Wissens auch noch Varianten mit den Schriftzügen der Verbindungen an der Seite. Bspw. Sachsen-Franken-Express. Das wird sicher nicht die Einzige gewesen sein....

Mit der Neigetechnik im Modell ist es eigentlich gar nicht so kniffelig. Hab grad nochmal beim ICE-T geschaut. Die Neigung wird dadurch erreicht, dass die Nut, durch die der Haltebolzen gesteckt wird, leicht schräg verläuft. Tauschdrehgestelle müssten sich doch ohne größere Probleme separat anbieten lassen. Oder als Mittelweg mit moderater Neigung. Oder digital schaltbar - das wäre die Kür!

Ich würde mich freuen wenn Piko den brächte. Deren Triebzüge haben mich immer begeistern können. Würd auch mind. 2 nehmen.

Gruß Felix B.
Guten Morgen,

ich warte auch schon seit Jahren sehnlichst (und bislang leider vergeblich) auf den 612er.
Neigetechnik müsste für mich im Model auch nicht unbedingt sein.
Vor ein paar Jahren hatte ich schon mal einen Produktvorschlag an Piko geschickt mit dem Hinweis, dass es das Modell in H0 ja schon gibt und es bestimmt bei vielen Modellbahnern Anklang finden würde.
Naja, die Hoffnung stirbt zuletzt...

Grüße,
Dominik
Moin,

das Thema gabs doch sogar schon via Umfrage. Bei dieser Gelegenheit sei noch einmal auf die tolle Suchfunktions des Forums nochmal hingewiesen. Hier der direkte Link zum Thread,: https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1137721&start=271

Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: metzegensis

Wegen einer AUSREICHENDEN Nachfrage zu dem Modell ist es auch kein grosses
Risiko, dieses Modell zu auch in N zu bauen

Nur weil jemand ausreichend SCHREIT entsteht eine tatsächliche ausreichende Nachfrage? Interessante Annahme.🤔
Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: metzgensis

Die entspechenden Hersteller sollten das Modell wenigstens auf seine
Marktfähigkeit überprüfen, besonders weil das Vorbild eine Reihe von
Varianten erlaubt. Ich warte schon seit 20 Jahren auf dieses Modell.

Wer sagt denn bitte, dass diese es nicht schon mehrmals geprüft haben und die wirtschaftlichen Risiken für sich nicht schon wohl desöfteren abgewogen? Da landet so einiges nach Prüfung regelmäßig in der Rundablage, schon oft bevor es überhaupt in den Neuheitenausschuss geht und selbst wenn es darein kommt und nicht besteht geht es entweder ab in die Schublade, oder auch in die Rundanlage. Solche Dinge müssen Dritte auch nicht mitbekommen.

Zudem so viele neue Fahrzeugtypen gibt es ja beim Vorbild auch nicht jedes Jahr, im Vergleich zu neuen Modellen. Manches dauert halt und manchmal bleibt auch nur der Eigebau. Aber deswegen herumschreien bringt auch nichts. Bei solchen Dingen einfach auf die Homepage der Hersteller gehen und die Modellwunschformulare, oder Kontaktformulare nutzen und dort konstruktiv und sachlich seinen Modellwunsch äußern, dann wird dies hinterher auch ausgewertet.


Gruß, Matthias


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