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THEMA: "Fleischmann'sche Motorenpest Teil 2"

THEMA: "Fleischmann'sche Motorenpest Teil 2"
Startbeitrag
N-Bahn-BarNi - 16.09.21 21:36
Hier geht es weiter mit dem Thema, nachdem ich https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1257743#aw100 Teil 1 gefüllt habe

Grüssle aus dem Schwabenländle

Bernhard

Moin,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

alles gut und schön, aber warum sollte ich eine nagelneue Lok zerlegen und "haltbar" machen ??? Das ist Sache des Herstellers



zuerst einmal: Natürlich sollte das nicht so sein, und es ist gerade blöd für die, die das Problem gar nicht kennen, oder es nicht beheben können. ABER: Wenn ich weiß, dass es ein für mich lösbares Problem ist, und ich die Lok haben möchte, dann ist muss mich das nicht vom Kauf abhalten.

Beispiel bei mir: Ich habe mir eine 187 gekauft. Zu dem Zeitpunkt wusste ich dass Digitalloks bei Fleischmann manchmal Probleme mit den Motoren haben, und wie man damit umgeht. Ich wusste aber nicht, dass auch neue Loks davon betroffen sein könnten (habe mir zumindest keine Gedanken gemacht).
Ich habe die Lok beim Stammtisch analog eine Zeit eingefahren und sie lief problemlos. Nach dem digitalisieren wurde sie nach wenigen Testmetern sehr heiß und lief nicht unrund. Ja ich könnte sie sofort zurückschicken, aber mal eben das Gehäuse abnehmen ist nun leicht gemacht. Nochmal gefahren und massives Bürstenfeuer gesehen. Ich bin jetzt an einem Punkt, wo ich die Lok nicht weiter zerlegen muss als ich es zum digitalisieren eh machen musste (Schnittstelle ist unter der Platine). Dann kann ich es auch noch einmal machen. Danach den Motor gereinigt, massiv öligen Kohlen ausgeglüht und seit dem schnurrt sie wunderbar. Hätte das nicht geklappt, hätte ich die Lok immernoch einschicken können, da auch nichts unternommen habe, was irgendwie die Garantie beeinflusst hätte. Nur so musste ich mir den Stress nicht machen und hatte nach einer halben Stunde eine toll laufende Lok.

Ja, das ich bin damit ein einfacher Kunde für Fleischmann. Aber es ist eben für mich viel bequemer es eben zu machen, als die Lok einzuschicken und eine neue zu bekommen die das gleiche Problem hat, oder ganz auf die Lok zu verzichten.

Und deshalb zerlege ich eine nagelneue Lok um sie haltbar zu machen. Und ich meine ich hatte dann tatsächlich bei meinem ersten Vectron das auch proaktiv gemacht, auch hier musste ich eh bis zum Motor um den Decoder einzubauen (und das auf die Pufferbohle scheinende Licht hat mich viel mehr genervt).

Viele Grüße
Dirk
Hallo transalpin,

ich dacht e dann schon wer
G locken
A nker
M otor
schreibt, wüsste auch was eine
S chwung
M asse
zumal diese Abkürzung doch sehr geläufig ist,
ebenso wie auch MTX, GFN oder RoFl.

schlimmer finde ich dann Wörter wie
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

nur####erhält


oder
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

überteuerten####nicht


da kann man nur erahnen was die "####" so heißen sollen, vermutlich Begriffe die sich mit den Menschlichen Exkrementen befassen.
da sollte man doch nach den Post seine selbigen noch mal auf so was überprüfen und den gescheit editieren.

Zitat - Antwort-Nr.: 100 | Name: N-Bahn-Berti

SM = Schwungmasse, Wobei der Größe halber deren Wirkung im Analogbetrieb gerade bei geeringer Geschwindigkeit meist fragwürdig ist. Im Digitalbetrieb kann sie aber den Motorlauf glätten und die Regelung erleichtern.


Die Drehzahl ist aber nur ein Kriterium was die Wirkung angeht, und was man auch mit der Schwungmasse bezwecken will. Geht es nur um den Auslauf oder auch um ein sanfteres Anfahren was due die SM auch begünstigt wird.
Auch das Trägheitsmoment der SM ist ein entscheidender Faktor, und das wird zum einen von der Masse (Gewicht) selbst beeinflußt, wie aber auch wesentlich von dem Durchmesser. Und speziell bei den hiesigen Modellbahnmotoren auch ganz entscheidend auf das Ratsmoment der Welle.
Bei eine langsam laufenden 3-poler mit einem relativ hohen Rastmoment wird eine mini SM (Durchmesser unter dem des Motors) kaum bis gar kein Wirkung zeigen
Verringerst du aber das Rastmoment gegen 0 - weil du einen GAM einsetzt - und an Stelle einer mini SM eine mit einem Durchmesser von der Größe des Motordurchmessers ist, wirst du auch bei kleiner Drehzahlen schon ein deutlich Wirkung spüren. Und wenn der Platz da ist und die SM auch über dem Durchmessers des Motors liegt wird es noch besser. GAM 10mm mit SM 11mm x 3,3mm & 12mm x 3,5mm habe ich schon verbaut.
Da sahen die original Motoren (MTX & GFN) ohne SM recht alt aus.  

Gruß Detlef
Moin moin in die Runde

... also die Abkürzung "SM" ausgerechnet im Kontext mit Fleischmann-Motoren zu verwenden, MUSS ja zu eklatanten Missverständnissen und Fehldeutungen führen. Und an solche Lokomotiven angehängte Waggons nennen sich dann wahrscheinlich "SM-Anhänger" ...

Nun zur Sache (also der fachlichen):

Dirk hat es in #(2.)1 sehr gut beschrieben.

S: Warum tut ein Hersteller seinen Kunden das (samt regelmäßiger Totalüberfettung) an?

M: Warum tun sich (längst nicht alle!) Kunden das an?

Weil es ansonsten (abgesehen von der Pickel-Lackierung) an sich meist sehr schöne Modelle sind. Sic!

Doch für Fleichmann gilt:
> Wer einen Fehler einmal macht: na ja.
> Zweimal: Schon ziemlich dumm.
> Nochmal: Mir fehlen druckbare Worte.

Beste Grüße, Nordpilen  
@ BR65

Du irrst, wenn Du mir unterstellst, dass ich "Fäkalsprache" verwenden würde. Es war ein ganz normaler technischer Begriff, der sogar einen ganzen, ehrbaren  Berufsstand betrifft. Fäkalsprache überlasse ich anderen. Auf dieses Niveau begebe ich mich nicht.

Nun gut, der Begriff ist hier nicht erwünscht, ich akzeptiere Ismaels Korrektur, weil ich ja weiß, was ggf. dahinter steht.
Und damit sei es gut.

Opa22
Hier ist ja richtig Bewegung in die Diskussion gekommen. Ich kann allerdings nicht überblicken, wie groß der Anteil der Probleme mit Motoren an der Gesamtzahl der Modelle wirklich ist. In Foren schreiben ja eher diejenigen, die Probleme haben. Die anderen, bei denen die Modelle problemlos laufen, werden sich hier weniger äußern. Mit Ausnahme derer, die ihre positive Erfahrungen hier posten. Diese Überlegung wird sicherlich auch von Fleischmann bei der Entscheidungsfindung mit einfließen. Wenn ich sehe, dass der Dreipoler in vielen Modellen seit Jahrzehnten gleich geblieben ist kann man ungefähr erahnen, wie viele Motoren existieren. Der Anteil der Problemfälle wird dann vermutlich eher marginal sein. Das würde auch erklären, warum Fleischmann an der Situation nichts ändert.

Ich bin mir sicher, dass das einige hier mit Problemen subjektiv anders wahrnehmen. Aber vielleicht hilft meine Überlegung die Chance realistisch einzuschätzen, dass sich in absehbarer Zeit vermutlich nichts ändern wird. Da wird nur der Umbau auf einen GAM helfen, wenn der alte Motor den Geist aufgegeben hat. Ein Fleischmann Ersatzmotor ist absolut überteuert und indiskutabel. Dann würde ich auch zum GAM greifen.

Gruß
Jürgen
Hallo zusammen,

für mich eine sehr interessante Diskussion.
Ich habe auch einige schlecht laufende Fleischmänner.

Ich hätte eine Frage zum Thema Gewicht. Hat wer Erfahrungen, wenn man einen umbausatz von dm-toys nimmt, welcher Motor schwerer und wie groß ca. der Unterschied ist?

Vielen Dank

Heli
Hallo Jürgen #5

Deine Argumentation ist zwar schlüssig und nachvollziehbar, aber lies Dir mal die Beiträge genauer durch.

Es scheint wirklich so, daß die älteren Modelle mal abgesehen von anderen Schwachstellen wie evtl schlechtere Detaillierung etc auf der Motorenseite eine deutlich bessere Qualität vorweisen.

Ich habe aus all den Beiträgen herausgelesen, daß der Ärger nur bei neueren Modellen auftritt.
Und wenn jemand sich die Mühe macht, daß selbst zu optimieren, dann ist das seine Sache.
Aber objektiv gesehen ist es doch ein schlechter Witz, wenn ich bei einem neuen und meist nicht ganz billigen Modell erst noch Zeit, Arbeit und evtl zusätzliche Euronen investieren muß, damit meine Lok vernünftig laufen kann.
Das ist ja so, als wollte ich ein Auto mit Schiebedach, aber das Loch dafür muß ich selbst schneiden.

Und du solltest auch nicht die Gruppe unter uns vergessen, die aus verschiedenen Gründen einfach nicht fähig ist, die Loks zu optimieren.

Das ist keine Kritik an deiner Aussage, nur eine Feststellung.

Vg und bleibt gesund
Richard
Hallo Opa22,

sollte ich dir fälschlicherweise Weise unterstellt haben du in deiner Ausdrucksweise entgleist bist, möchte ich mich hier dafür in aller Form entschuldigen.
Gleichwohl interessiert es mich aber schon welches Wort es war das durch die 4 # ersetzt wurde.
Wenn du zwischen  jeden Buchstaben ein Leerzeichen setzt solltest du es schreiben können.

Hallo Heli,

als Referenz habe ich aktuell nur einen 07er GAM und eine 1015er GAM
07        3g
1015    5g
Arnold:
Köf       4g
BR 96  8g
GFN:
218 alt ohne SM  10g
VT 95 mit SM       10g
Minitrix:
V60     9g
VT 98  8g
Roco:
191   9g

Gruß Detlef
Hallo Detlef (BR65),

danke für die Aufklärung. SM=Schwungmasse, da hätte ich wohl selber draufkommen können/müssen (war schon spät am Abend).
Ich freue mich, dass das von mir initiierte Thema "Fleischmann'sche Motorenpest" nach 100 Beiträgen nun eine, nicht von mir angestoßene, 'Fortführung findet.
Scheint ja genügend Gesprächsbedarf, bei mir fast Leidensdruck, zu geben.
Danke Richard, du hast es klar formuliert und auf den Punkt gebracht. Bei deiner Argumentation müssen die Relativierer unseres Problems nochmals ordentlich über ihre Sichtweise nachdenken!

Gruß

Reinhard (transalpin)
#7 Hallo Richard,

ob es jetzt nur bei neueren Modellen auftritt hatte ich so nicht wahrgenommen. Zumindest kann man das aus diesen Beiträgen nicht zwangsläufig ableiten. Das Alter kam ins Spiel um zu zeigen, dass sich an den Motoren nichts geändert hat und auch während des hohen Alters der Modelle problemlos laufen bzw. liefen. In der Realität wird es so sein, dass diese Oldtimer vermutlich bei vielen in der Virtrinen gelandet sind, so dass man sich eher hier über aktuellere Modelle beklagt. Wenn ich mein Modelle vergleiche, so stelle ich fest dass mein BR 210, die Ende der 70er gekauft wurde, den gleichen Motor aufweist, wie die neue BR 218. Auch habe ich einige 218er aus dem Zeitraum dazwischen. Lediglich die 210 steht etwa 30 in der Vitrine. Im dauerhaften Einsatz befinden sich bei mir insgesamt vier 218er. Eine aus dem Jahr 1998, eine aus dem Jahr 2014, eine aus dem Jahr 2017 und die neueste aus dem Jahr 2020. Alle anderen befinden sich ebenfalls in einem betriebsfähigen Zustand. Daher kann ich jetzt keinen Unterschied zwischen den einzelnen Fahrzeugen im Zeitablauf erkennen. Lediglich mit der aus dem Jahr 2017 hatte ich mal Probleme mit den Kohlen. Die hatte ich dann getauscht und seitdem fährt auch die. Auch andere Fleischmann Loks anderer Bauarten drehen fleißig ihre Runden. Auch mit höherer Last. Eine 151 zieht einen längeren Güterzug über eine Mittelgebirgsstrecke. Die musste ich noch nicht einmal zerlegen. Ab und zu bekommt sie etwas Öl auf die Zahnräder, that's all.

Ich wollte nur sagen, dass sich hier einige versammelt haben, die wirklich Pech damit haben aber im Verhältnis zur Gesamtanzahl verbauter Motoren dürfte das statistisch nicht viel sein. Man müsste jetzt hier mal diejenigen zählen, die Probleme haben. Das hat nichts mit der Verärgerung der Betroffenen zu tun. Die verstehe ich voll und ganz und meine Ausführungen helfen ihnen nicht. Aber ein Hersteller wird nur dann tätig, wenn sich eine größere Anzahl an Kunden beschwert. Das scheint hier offenbar nicht der Fall zu sein. Positiv ist zumindest, dass man auch noch für die alten Hobel Ersatzteile bekommt, da sie standardisiert sind, auch wenn der Preis für Ersatzmotoren unverschämt ist. Da würde ich einen GAM eher aus Preisgründen einbauen. Ich behaupte aber, ein normaler Ersatzmotor genügt technisch. Wenn der dann auch den Geist aufgibt, hat das ganze eine andere Ursache. Dann liegt es nicht am Motor selbst.

Aber es gibt eine vertragsrechtliche Variante. Wenn Fahrzeuge in der Gewährleistungszeit Probleme machen kann man sie zur Nachbesserung an den Händler zurücksenden. Nach dem Ablauf kann man sie zur Reparatur senden. Auch auf Reparaturleistungen gibt es einen Gewährleistungsanspruch. Das dauert zwar, man muss sich aber nicht selbst damit befassen.

Gruß
Jürgen
Hallo.

Eigentlich kann ich über die Film 3 Poler nichts negatives sagen. Sie laufen bei mir ordentlich und ich hatte bisher nur eine V100 bei der ich die Kohlen ausglühen musste.
Was mich allerdings etwas gewundert hat, war die Aussage von Fleischmann, dass in der neuen BR01 1056 ein wartungsfreier Motor verbaut ist. Da steckt immer noch ein 3 Poler im Tender. Den würde ich nicht unbedingt als wartungsfrei bezeichnen.

So wird unser Hobby nie langweilig 😄

Gruß
Freddie
Hallo Jürgen (jvs1402),

deine Reaktion ist so vorhersehbar, Fleischmann-Adepten können/dürfen offenbar nicht anders.

Der Fachmann für N-Spur von SB-Modellbau (der Name ist mir gerade nicht geläufig) hat mir auf der Modellbau-Messe Friedrichshafen vor Jahren aus seiner vielfachen Erfahrung mit Fleischmann-Loks den Sachverhalt und die Motorenprobleme dieser Baureihen plausibel erklärt: Fünf Stück SBB Ae6/6, fünf ÖBB-1020 und vier ÖBB 1010, allesamt offensichtlich sehr anfällige Fleischmann-Modelle, alle gerne eingesetzt bei Gebirgs-Modellbahnen mit hohen Anhängelasten und langsamer Geschwindigkeit, habe ich dann nach und nach mit SB-Tauschsätzen ausgestattet und seither gibt es keine Probleme mehr.
Die ÖBB-Taurus-Modelle sind bei mir wenig gelaufen und jetzt erlebe ich den ersten Totalschaden. Die wenig gefahrene Lok, mit angeschmolzenem Gehäuse und wahrscheinlich verbranntem Innenleben zu Fleischmann in die Reparaturabteilung zu schicken, macht von der Kostenseite her wenig Sinn. Also finde ich mich mit dem Verlust ab und boykottiere künftig beim Kauf neuer Lokomotiven die Fleischmann-Loks, auch wenn sie noch so detailliert gestaltet und schön anzusehen sind.
Die "Vorzüge von Glockenankermotoren", das wär ein interessantes und unerschöpfliches Thema hier im Forum und könnte die Hersteller mittel-bis langfristig zum Umdenken/Nachgeben bringen.

Gruß

Reinhard (transalpin)    
Hallo Reinhard (transalpin),

vermutlich fehlen mir die negativen Erfahrungen. Ich bin jetzt seit fast 50 Jahren Modellbahner und habe bisher nichts dergleichen erlebt. Daher wird es bei Gesprächen über diese Probleme vom Ansprechpartner abhängen, was die sagen.

Ich würde auch an die Decke springen, wenn meine Loks####geworden wären. Ich habe nur immer noch den Verdacht, dass irgendwelche Betriebszustände derartige Schäden verursachen bzw. begünstigen. Was kann dazu führen, dass ein Motor derartige Temperaturen erreicht und das Gehäuse zum Schmelzen bringt? Höchstens, wenn der Kollektor feuert. Ich vermute, das könnte beim Analogbetrieb eher auftreten. Der Motor wird langsamer und man dreht den Regler weiter auf. Im Extremfall soweit, dass es dabei zu einem selbstverstärkenden Effekt bis zum Kollaps kommt. Man kann wesentlich mehr Dampf auf den Motor bringen.

Gruß
Jürgen
Hallo Freunde der Glockenankermotoren,

dm-toys bietet GAM für schlappe 10,99 Euro an!

Das Kostenseitenargument beim Einsatz von veralteten Kohle-Motoren in neuen, teuren und angeblich hochwertigen Fleischmann-Lokomotiven ist endgültig obsolet.

Wann ist endlich Schluss mit dauerndem Motorenservice, Ausglühen von Kohlen, Kurzschlüssen wegen fettem Kohlenabrieb, abgerauchten Motoren samt verbranntem Plastikgeruch usw.?

Bei der Preisentwicklung von Glockenankermotoren werde ich immer zuversichtlicher, dass ich das noch erleben werde

freut sich

Reinhard (transalpin)
Hallo,

hast Du schon welche verbaut?

Wie ist die Qualität und Passgenauigkeit der Adapter und Röhrchen in Bezug auf Wellendurchmesser, Schneckenbohrung und Zahneingriff (Motorposition)?

Grüße, Peter W
Hallo Peter,

leider nein, da bin ich technisch leider zu unerfahren. Bisher habe ich nur Erfahrung mit einfachen sb-Tauschsätzen, das hat super funktioniert, ist aber vergleichsweise sehr teuer. Ich hoffe, dass Fleischmann irgendwann die neu ausgelieferten Loks ab Fabrik mit GAM ausstattet. Wäre ja auch höchste Zeit.
Deine Fragen zu den obgenannten GAM werden dir sicher kompetentere Forumsteilnehmer als ich beantworten.

Gruß
Reinhard
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Das Kostenseitenargument beim Einsatz von veralteten Kohle-Motoren in neuen, teuren und angeblich hochwertigen Fleischmann-Lokomotiven ist endgültig obsolet.

Wann ist endlich Schluss mit dauerndem Motorenservice, Ausglühen von Kohlen, Kurzschlüssen wegen fettem Kohlenabrieb, abgerauchten Motoren samt verbranntem Plastikgeruch usw.?

Bei der Preisentwicklung von Glockenankermotoren werde ich immer zuversichtlicher, dass ich das noch erleben werde


Hallo Reinhard,
das wünsche ich mir grundsätzlich auch! Glockenankermotoren sind bezahlbar und sollten bei 150 € und mehr für eine Lok realisierbar sein.

Es ist ja letztlich nicht nur die Störanfälligkeit der Fleischmann Motoren, sondern auch die Laufkultur, die bei Glockenankermotoren einfach besser ist.

Wobei bei mir Loks anderer Hersteller auch mit herkömmlichen Motoren recht gut und störungsfrei laufen. Die Probleme habe ich grundsätzlich nur bei Fleischmann.

Viele Grüße,
Mathias
Hallo Mathias,

danke für die Bestätigung, deine Eindrücke und Erfahrungen decken sich mit meinen zu 100%.!


Schönen Abend  noch


Reinhard
Hallo,
ich habe es schon mehrfach geschrieben:
bis auf einen Dreipoler. habe ich alle Flm-Motoren wieder zum Laufen bekommen.
Sie laufen bei mir im Digital-Betrieb auch sehr gut.
Bei einem GAM bleibt nur der komplette Austausch, eine Reparatur ist ausgeschlossen.
Ich kenne aber keine Daten der Langlebigkeit eines GAM, darum: bitte einmal hier Teilen
LG
Günter
Hallo Matthias,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Es ist ja letztlich nicht nur die Störanfälligkeit der Fleischmann Motoren, sondern auch die Laufkultur, die bei Glockenankermotoren einfach besser ist.

Wobei bei mir Loks anderer Hersteller auch mit herkömmlichen Motoren recht gut und störungsfrei laufen. Die Probleme habe ich grundsätzlich nur bei Fleischmann.



Also das kann ich persönlich nicht nachvollziehen. Ja, mich ärgert die Störanfälligkeit, aber wenn sie laufen, dann laufen die gerade digital ziemlich ordentlich. Vielleicht kann man mit einem GAM noch was rauskitzeln, aber dafür lohnt es sich für mich nicht. Zumindest kein kKreischen mancher Roco-Motoren, die ich tatsächlich getauscht habe. Ja, sie sind zügig unterwegs, aber wie gesagt, zumindest digital lösbar.

Und dieses Video habe ich Dir ja schon gezeigt. Wo sind das schlechte Fahreigenschaften? Sprünge in Geschwindigkeit liegen am blind gedrehten Regler um zu filmen:
https://www.youtube.com/watch?v=WEQkdzrZO40&t=36s

Es liegt Dir natürlich frei, noch was aus den Loks rauszukitzeln, gar keine Frage, aber eine pauschal schlechte Laufkultur sehe ich jetzt bei Fleischmann nicht.

Viele Grüße

Dirk
@Dirk,

die Lok hat ja keinen 3poler drin, sondern den damals "neuen" 5 Poler, der allerdings nicht lange verbaut wurde, weil zu laut.

Gruß
Uwe
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Es liegt Dir natürlich frei, noch was aus den Loks rauszukitzeln, gar keine Frage, aber eine pauschal schlechte Laufkultur sehe ich jetzt bei Fleischmann nicht.


Hallo Dirk,
der Fleischmann Antrieb war in den 80ern und 90ern für mich der beste und leiseste aller Hersteller. Was da Minitrix und vor allem Arnold abgeliefert haben, war oftmals gruselig.

Aber: die Zeit ist nun einmal viele Jahre weiter und Fleischmann hat sich nicht mehr weiterentwickelt. Arnold, Minitrix, Liliput, Brawa und Piko dagegen schon. Für mich ist Fleischmann heute von Platz 1 auf den letzten Platz in Sachen Antriebskonzept gerutscht. Leise sind die Fleischmann Loks immer noch aber die minimale Rangiergeschwindigkeit ist teilweise zu hoch und die Fahrt bei einigen Loks in geringer Geschwindigkeit zu ruckelig.

Bitte nicht falsch verstehen: auch die Loks mit dem ollen 3-Poler von Fleischmann laufen brauchbar; es geht heute aber eben besser.

Ich habe daher nahezu alle meiner rund 15 Fleischmann Loks mit einem Glockenankermotor von SB-Modellbau ausgerüstet. Die Fahreigenschaften gewinnen dadurch enorm und es ist vielfach Plug-and-Play. Weiterer Vorteil: das Motor reinigen vom Kohleabrieb, was ich auch nur von Fleischmann kenne, entfällt endlich.

Ich kaufe heute nahezu keine Fleischmann Loks mehr, da die Kosten für die Umrüstung mir zu hoch sind. Die vorletzte war eine Ost V100 als Rangierlok von DB Regio und der Motor war eine Katastrophe.

Die letzte war dann ein Geschenk: eine BR 146 mit dem neuen 5poler. Der läuft bei mir noch im Original und bisher ohne Probleme. Mal sehen, ob das so bleibt.

Viele Grüße,
Mathias
Hallo Mathias,

unser Problem mit Fleischmann Motoren ist nichts Neues. Habe gerade mal gegoogelt und eine Diskussion hier im Forum vom 26.02.2014 mit dem "überraschenden" Thema "Probleme mit Fleischmann Motoren" gefunden.

Forumsteilnehmer 141P fragt am 27.02.2014 einen Leidensgenossen: "Hast du die Kollektorspalten gereinigt und mit einem feinen Schraubendreher die Kanten angefast? Dann noch die Kohlen mit dem Lötkolben ausglühen. Das Problem könnten die Kohlen sein. FLM hat welche verbaut, die den Kollektor  und alles andere komplett verschmieren. Reinigen hilft da nur kurzfristig. Bei meiner 1043 half nur ausglühen. Evtl. steht das auch bei der 2016 an, die macht auch Mucken".

Nicht zu fassen: 7 Jahre später leugnen die Fleischmann-Adepten und Freunde des ewigen Motore-Zerlegens und Reinigens immer noch, dass sowas im Zeitalter der Glockenankermotoren widersinnige, Zeit- und Geld-verschwendende Arbeit ist und vielen Modellbahnern immer wieder mal die Freude an unserem schönen Hobby nehmen kann.

Bin gespannt, wieviel Zeit noch verstreicht, bis neue Modellbahnloks (besonders von Fleischmann) ausschließlich mit  GAMs auf den Markt kommen.

Gruß
Reinhard (transalpin)


Grundsätzlich habe ich an den 3-Pol oder 5-Pol Motoren von Fleischmann nichts auszusetzen.
Abgesehen von einem rund 15 Jahre alten 3-Pol Motor, den ich im Reinigungs-Ultraschall Bad selbst zu Grunde gerichtet hatte, laufen meine FLM Loks sehr geschmeidig (Digital).

Einzig das starke Ölen und Fetten der zuletzt ausgelieferten FLM Loks stört.

Ansonsten sehe ich eher Vorteile bei den FLM 3-Pol Motoren, was die Einfachheit der Wartung angeht. Wer etwas technisch begabt ist, für den sind die sehr gut wartbaren Motoren ein Segen.
Ein Glockenankermotor ist wartungsfreier, wenn aber mal am Motor was ist, ist der Aufwand größer oder es muß gleich ein neuer Motor her.
Guten Abend ins Rundhaus,

ein GAM-Lieferant hat ja inzwischen bestätigt, dass die meisten Umbausätze dezidiert für Flm-Tfz ausgeliefert werden.

Dies mag zum einen am hohen Flm-Marktanteil liegen (denn die Modelle sind ja abgesehen von den Motoren und der häufigen Pickel-Digi-Lackierung idR toll), doch wohl überproportional (!) an exakt den geschilderten Problemen.

Ich persönlich bin grundsätzlich Anhänger der Marke Flm und WÜNSCHE DAHER DEN VERANTWORTLICHEN, DASS SIE DEN RUF NACH ZUVERLÄSSIGEN, LANGLEBIGEN GAMs ERHÖREN MÖGEN.

DANN nämlich wäre Flm - zusammen mit anständiger Lackierungsausführung - DER Spitzenreiter am Markt.

Also: BITTE hört in Salzburg und Umgebung die Signale - denn wir wollen Euch keinesfalls mobben, sondern sind an Eurem gesunden Fortbestehen letztlich sehr interessiert!

AUFWACHEN! - empfiehlt Nordpilen
#Nordpilen

Ähm, ich will ja nicht meckern oder so….,

aber wenn jedes Jahr Fleischmann von 1zu160 Urkunden bekommt, als besten Modellbahnlokomotiven preisgegeben, dann muss man sich nicht wundern, dass Fleischmann von sich aus nicht ändert.

Hätte mal der Forum 1zu160 mal keine Preise am Fleischmann verliehen und das mehrere Jahre lang, dann würden die mal auf die Idee kommen, warum das so ist. Spätestens da
schrillen dann die Alarmglocken….

Da aber davon auszugehen ist, das der Nutzern von 1zu160 sehr stark von Fleischmann geblendet wird, wird es zukünftig auch keine Veränderungen geben. Normalerweise dürften die Nutzer keine Stimme an Fleischmann geben…. , wenn diese Nutzer aber hier rummeckern, da
sollten die sich eben an eigene Nase fassen und eben keine Stimme an Fleischmann abgeben.  

Warum nicht mal eine Urkunde verleihen, „bester wartungsfreier Lokomotive mit hoher Lebensdauer“  oder ähnliches …

Denn, habe schon sehr gewundert, dass besonders Fleischmann soviele Urkunden von euch bekommen hat. Neukontruktionsurkunden , darüber muss ich lachen … und ihr beschwert euch über Fleischmannmotoren und vergibt dann auch noch Urkunden … Unglaubwürdigt !

Grüße Henning
@26: Hallo Henning,

mit Manchem, was Du schreibst, gehe ich mit - doch bitte (Zitat: "Ihr") keine Verallgemeinerungen!

Ich z. B. habe keinerlei "Urkunden" an Flm vergeben:
Eben da zwei Basics - Motoren und Lackierung - zu wünschen lassen.

Das möchte ich guter Ordnung halber klarstellen.

Verallgemeinerungen sind immer riskant und fallen idR auf ihren Emittenten zurück.

Beste Grüße und im Guten, Nordpilen
Hallo Nordpilen,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

ein GAM-Lieferant hat ja inzwischen bestätigt, dass die meisten Umbausätze dezidiert für Flm-Tfz ausgeliefert werden.



interessant, aber was sagt das über die Beweggründe aus die Motoren zu tauschen aus? Gar nichts.

Ich schmeiße mittlerweile auch sehr viele Original Motoren raus, aber nicht nur Fleischmann. Und mein hauptsächlicher  Beweggrund ist die tatsche das die TFZ durch die Bank weg Rennsemmel sind die mit GAM sehr oft eingebremst werden können. Würden gescheite Getriebe verbaut würde ich weniger umrüsten. Die GAM lassen sich im Anschluß auch noch ganz ordentlich mit einem minimalistischen Aufwand in der Drehzahl einbremsen. Mit einer kostengünstigen elektronischen Schwungmasse experimentiere ich gerade rum, um TFZ mit einer geringen Stromabnahmezahl zu puffern
Wegen Motorproblemen habe ich aber nicht einen Fleischmann Motor getauscht.
Mit Motorproblemen habe ich Kandidaten anderer Hersteller - 2 Rivarossi und ältere Minitrix.
Bei vielen Arnold Modellen habe ich noch Mashima 1020D Motoren verwendet, und würde es heute noch tuen wenn es die  noch geben würde.
Eine größere Anzahl Modelle habe ich auch mit Glasmachers Schnecke umgebaut und auch das machen die Fleischmann 3-Poler ihren Job sehr gut.

Zu den TFZ die sich mit Originalmotor "unten herum" schlecht regeln lassen, gehören im meinem Fuhrpark die Fleischmann TFZ eher nicht.
Leider sind gerade die kleinen GAM 0615 in ihrer Drehzahl viel zu hoch, und haben auch nur eine Welle.

Und was die Motoradapter angeht, da habe ich bis dato nur wenige von Tramfabriek verbaut, weil mich die alternativen nicht überzeugen. Aber da habe ich noch ein paar TFZ die die Umbausets bekommen.

Gruß Detlef

PS: alles was ich oben geschrieben habe bezieht sich auf analogen Betrieb mit PWM Regler.
Hallo Freunde der Glockenankermotoren,

ich staune über die heutigen Angebote von dm-toys.

Unglaublich, für wie viele Lok-Modelle dm-toys inzwischen die micromotor.eu-Umbausätze für 30 Euro anbietet. Ein Ende dieser Entwicklung ist noch nicht in Sicht.
Trotzdem finde ich es immer mehr eine Zumutung von den Modellbahnherstellern, nicht gleich ab Fabrik die Lokomotiven mit wartungsfreien GAM auszustatten, wo doch das Öffnen von vielen Lokomotiven für den Laien ein hohes Risiko darstellt.
Bei meiner abgerauchten Fleischmann-Taurus-Lok (731213) steht ausdrücklich in der Betriebsanleitung: "Es wird empfohlen, den Motor oder die Schleifkohlen nur durch einen Fleischmann Service Partner austauschen zu lassen".

Um an den Motor ranzukommen, müssen mehrere Kabel abgelötet werden.
Einfach eine Zumutung bei einem Motor, wo die Kohlen dauern gewartet werden müssen.

Liebe Hersteller, erspart den Konsumenten endlich den dauernden Stress mit dem unsäglichen Motorenservice und baut diese inzwischen sehr günstigen GAM in eure Triebfahrzeuge ein.

wünscht sich stellvertretend für viele Modellbahner

Reinhard
Lieber Transalpin (Reinhard),

ich habe gerade vor zwei Wochen meine über 40 Jahre alte BR 210 von FLM nach fast 30 Jahren Standzeit in Vitrine wieder herausgeholt und ihr ein neues Gehäuse plus Eichhorn Abgashutze verpasst. Lediglich die Drehgestelle hatte ich zerlegt, gereinigt und wieder zusammengebaut und etwas geölt. Dann stellte ich sie aufs Gleis. Und sie fuhr auf Anhieb und das sehr gut. Analog, für diese Betriebsart seicht, mit dem alten Dreipoler. Am Motor habe ich nichts gemacht. Warum sollte ich den Motor tauschen? Ich hatte hier schon mehrfach geschrieben, ich hatte noch nie diese Probleme mit den Motoren. Einmal verölte Kohlen, diese rausgeschmissen und gegen neue ersetzt. Jetzt ist auch damit Ruhe. Und digital sind die Fahreigenschaften mit DH05 bzw. DH10 Decodern für meine Verhältnisse perfekt.

Ja, Du hast mit Deiner Taurus Pech gehabt aber man das kann das nicht verallgemeinern. Eventuell liegt es auch an Deinen Fahrreglern.

Nur, das Lamentieren hier bringt niemandem etwas. Das wird nichts bewirken. Wenn es bei Dir nicht anders geht, dann rüste Deine Fahrzeuge auf GAM um. Auf die Hersteller zu warten wird zu lange dauern.

Gruß
Jürgen
Hallo Jürgen,

das Problem mit der miesen Motorenqualität ist viel zu groß, um es einfach auszusitzen.

Das Thema "Wartung von Motoren und Getrieben", das der Forumsteilnehmer "mijk" gestartet hat, bestätigt meine Sichtweise vollumfänglich. Der Großteil seiner Probleme könnte mit Glockenankermotoren vermieden werden.

Gruß Reinhard
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Das Problem mit der miesen Motorenqualität ist viel zu groß, um es einfach auszusitzen.


Hallo Reinhard,
das sehe ich genauso. Ich betreibe das Hobby Modellbahn jetzt seit 40 Jahren und musste in dieser Zeit häufiger negative Erfahrungen mit den Fleischmann Motoren machen.

Auch schon vor 1993 als ich auf Selectrix Digitalbetrieb umgerüstet habe. Aber vor allem seit meine Loks unter Selectrix laufen. Vielleicht vertragen sich die Fleischmann Motoren mit der Selectrix Digitalansteuerung besonders schlecht?

Trotzdem: hier ist bei Fleischmann Handlungsbedarf, wenn man hinsichtlich des Antriebs und der Motoren weiterhin mithalten will.

Viele Grüße,
Mathias
Hallo Reinhard,

aber auch bei Glockenankermotoren liest man unterschiedliches. Auch hier scheint die Ansteuerung der Motoren eine Rolle zu spielen. Ich las, dass auch mit GAM unterschiedliche Erfahrungen gesammelt wurden. Und auch dort hängt die Lebensdauer stark von den Betriebsbedingungen ab. Bekommen sie z.B. im Stillstand Wechselstrom ab, war es das in der Regel mit dem Motor. Und auch wenn sie verschleissfrei sind halten sie nicht ewig. Das erzeugt bei mir ein Unwohlsein. Einen normalen Motor kann ich in der Regel instandsetzen einen GAM muss ich komplett ersetzen.

Lies Dir mal die Dokumentationen von Faulhaber durch, das ist eine Wissenschaft für sich. Faulhaber nennt eine Spannweite der Lebensdauer von einigen 100 bis 25.000 Stunden. Das zeigt mit die Komplexität und Anfälligkeit.

GAM sind eher etwas für Analogbahner. Es gibt aber auch ein Fülle von Digitalfahrern. Nicht jeder GAM läuft mit jedem Decoder. Das kann bedeuten, dass die Hersteller unter Umständen auch andere Decoder einsetzen müssen.
Wenn ich dann vom Spielen mit den CVs lese, benötige ich das persönlich nicht.

Daher weiß ich nicht, ob es wirklich sinnvoll ist alle Modelle herstellerseitig von vorneherein mit GAM auszustatten.

Ich bin immer noch der Meinung, dass die Motorenpest eher von der Art der Ansteuerung erzeugt wird. Ich hatte damals ein Fahrpult mit Impulsbreitensteuerung. Welchen Einfluss das dauerhaft auf Motoren hat, kann ich nicht sagen. Ansonsten fahre ich analog mit ganz normalen Regeltrafos. Ein Arnold ASS Trafo hatte besondere Langsamfahreigenschaften. Die Motoren hören sich dabei aber teilweise rauer an. Ob das so gesund ist?

Abgesehen von verölten Kohlen. Aber da sind zwei neue Kohlen, die ich immer auf Lager habe, die Lösung. Mit dem Lötkolben fange ich gar nicht erst an. Ich bin Pragmatiker.

Gruß
Jürgen




Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Lies Dir mal die Dokumentationen von Faulhaber durch, das ist eine Wissenschaft für sich. Faulhaber nennt eine Spannweite der Lebensdauer von einigen 100 bis 25.000 Stunden. Das zeigt mit die Komplexität und Anfälligkeit.


Hallo Jürgen,
ich betreibe rund 25 Glockenankermotoren; einige davon seit vielen Jahren und alle unter Selectrix. Probleme hatte ich bisher in keinem einzigen Fall.

Und meine Züge sind lang und schwer. Gleiches gilt für die Fahrstrecken: ein Güterzug, der vom Schattenbahnhof einmal über die Anlage bis zurück in den Schattenbahnhof fährt, braucht etwa 7 Minuten und legt dabei schätzungsweise 40m zurück.

Da kommen also schon einige Betriebsstunden mit den Jahren zusammen.

Viele Grüße,
Mathias

Hallo zusammen,

Mathias hatt vor einiger Zeit auch mal recht ordentliche Konditionen für Sammelbestellungen bei SB-Modellbau ausgehandelt (siehe auch in diesem Thread, bissle lesen): https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1005729 . Vielleicht sollte sich jemand den Hut aufsetzen und das nochmal machen. Für mich sind die Umbausätze von SB-Modellbau immer noch recht preiswert, denn sie funktionieren bestens und sind meist einfach einzubauen.

Grüssle aus dem Schwabenländle

Bernhard
Ich glaube natürlich schon, dass die GAM in vielen Fällen problemlos laufen. Aber es gibt auch Fälle, so wie bei mir, da funktionieren die konventionellen Motoren über Jahrzehnte zuverlässig. Unter diesem Aspekt gäbe es für mich keinen Grund umzurüsten. Wenn Faulhaber als Minimum einige 100 Betriebsstunden nennt, muss ja auch Fälle geben, bei denen das zutrifft.

Fraglich für mich ist, ob eine generelle Ausrüstung mit GAM wirklich die ultimative Lösung ist. Irgendeinen Grund muss es ja auch haben, dass die Hersteller weiterhin konventionielle Motoren verbauen, wenn GAM billiger sein sollten.

Gruß
Jürgen
Allein wegen des Stromverbrauchs eines konventionielle Motor setzen Banken und Finanziers die Motorenhersteller unter Druck. Banken und Finanziers möchten mit "grünen" Motoren untergebracht werden. Dieselben Diskussionen finden Sie auch bei Kohlekraftwerken oder Unternehmen, die Sonnen- oder Windenergie erzeugen. Hier wurden die Entscheidungen bereits von den Finanziers getroffen.

Dies bestimmt die Wahl der Motorenhersteller, welche Art von Motoren sie herstellen. Das soll nicht heißen, dass die 3- oder 5-poligen Motoren, die die Modellbahnhersteller heute verwenden, bald verschwinden werden.

Ich weiß auch nicht, ob das 2, 5 oder 10 Jahre dauern wird. Die Auswahl von Motortyp treffen die Modellbahnhersteller selbst. Konstruieren Sie ein neues Modell mit dem Wissen, dass Sie in einer Folgeserie eventuell den Rahmen wieder anpassen müssen, weil die konventionielle Motoren nicht mehr verfügbar sind?

Es geht nicht darum, was ein Kunde gerne in sein Modell haben will !!

Ed
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Allein wegen des Stromverbrauchs eines konventionielle Motor setzen Banken und Finanziers die Motorenhersteller unter Druck.



Hallo Ed,
das dürfte wohl eine untergeordnete Rolle spielen, da hier der Anwender die Stromkosten für sein Hobby bezahlen muß.
Für mich als Anwender spiet das natürlich eine größere Rolle, da ich entscheiden muß, ob ich einen oder drei Booster bei den Beschaffungskosten einplanen muß..

Grüße Michael Peters
Hallo in die Runde,

"untergeordnete Rolle" ist relativ:

Wenn erstmal die stark banken-finanzierten Firmenkunden sukzessive entfallen, werden die Gesamtauflagen der konventionell-altmodischen Motoren sinken und damit ihre bisherigen monetären Skaleneffekte (Größendegressionseffekte) entfallen, womit sie automatisch ins Hintertreffen geraten werden.

Ergo wird sich das Pest-Problem ziemlich sicher und hoffentlich - extern angestoßen - von ganz allein auflösen.

Hier spielen auch uns ökologische Beweggründe mithin sehr positiv zu.

Beste Grüße, Nordpilen
Hallo Nordpilen,

Ich schätze deine Kommentare zu diesem Thema sehr.
Ökonomie und Ökologie sind in dieser Sache vereint.
Der Produktlebenszyklus der konventionell-altmodischen Elektromotoren ist längst am absteigenden Ast, die Modellbahn-Hersteller haben es nur noch nicht mitbekommen...

Schöne Grüße

Reinhard
(transalpin)
Hallo Reinhard

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Der Produktlebenszyklus der konventionell-altmodischen Elektromotoren ist längst am absteigenden Ast, die Modellbahn-Hersteller haben es nur noch nicht mitbekommen...



Wenn die Hersteller nicht seit Jahrzehnten unausgegorene Getriebe einbauen würden, mit denen die Modelle durch die Bank weg (wenige Ausnahmen gibt es) nahezu mit Lichtgeschwindigkeit unterwegs sind, gäbe es für mich nicht unbedingt   den Grund die Motoren zu tauschen.
Zu Zeiten von S. Glasmachers habe ich einen großen Teil der Loks entsprechend umgerüstet und die laufen mit ihren Original Motoren immer noch.
Und gegen die bescheiden Getriebe helfen die GAM auch nur bedingt und sind zu weilen immer noch zu schnell.
Und hier gilt, je kleiner der Motor desto größer das Problem.
Grund 1: Die kleineren Motoren haben ein höhere Nenndrehzahl
Grund 2: Die kleineren Motoren müssen oft in die kleineren Loks eingebaut werden die von Hause auch ein geringer V max dem Vorbild entsprechend haben sollten. Von da her sollten die Motoren eigentlich ein geringer Nenndrehzahl haben. Läßt sich aber analog ganz gut reduzieren.

So lange die Hersteller auch nicht ein gescheites Interesse haben auch die Getriebe zu überarbeiten bleibt das Problem mit der Endgeschwindigkeit bestehen.

Mit ist in meiner Modellbahner Zeit erst 1 Motor abgeraucht, und das war ein Minitrix Motor.  

Auch hat der Umbau auf GAM einen entscheidenden Nachteil. Es macht süchtig, wenn man erst mal Blut geleckt hat.

Gruß Detlef

Der heute wieder 4 Umbausätze im Briefkasten hatte.
Hallo Detlef,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Auch hat der Umbau auf GAM einen entscheidenden Nachteil. Es macht süchtig, wenn man erst mal Blut geleckt hat.



Geht mir auch so, aber es gibt schlimmere Süchte. Die Sucht wird schlagartig enden, wenn alle wichtigen Lokomotiven mit GAM ausgestattet sind.
Die Sache mit den Getriebeänderungen sehe ich nicht so dringlich. Durch den Einbau von sb-Tauschsätzen haben sich bei allen Fleischmann-Loks  (sieben Stück SBB Ae6/6 und Re4/4, sowie neun Stück ÖBB 1010 und 1020) die Geschwindigkeiten stark und realistisch reduziert. Auch eine Roco 1044, von sb-modellbau umgebaut, läuft nun in wirklichkeitsgetreuer Geschwindigkeit.
Zudem kann man bei micromotor.eu-Tauschsätzen zwischen zwei Drehzahlbereichen der Motoren wählen, je nachdem, welche Höchstgeschwindigkeit gewünscht wird.

Wir wissen natürlich alle, dass die meisten Modellbahn-Loks ab Produktion viel zu schnell laufen. Dabei ist es ja ein ganz wesentlicher Vorteil der Spur N gegenüber HO, dass die Züge nur mit ca. der halb so hohen Geschwindigkeit laufen müssen.
15 cm/sec Fahrgeschwindigkeit einer N-Spur Lok entsprechen 86 km/h in Wirklichkeit. Schneller müssen die Züge auf einer kurvenreichen Gebirgsbahn nicht fahren.

Weiterhin viel Vergnügen beim Ausleben deiner Sucht

wünscht dir

Reinhard
Hallo in die Runde,

... gleich Montag werde ich mich mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung in Verbindung setzen.

Ich gehe davon aus, dass nach zeitnaher Abstimmung mit der EU (Unterarbeitskreis UAKGAM) GAMs wahrscheinlich noch innerhalb der anbrechenden Legislatur-Periode aus der Liste der unter die einschlägigen Gesetze und Verordnungen fallenden Suchtmittel gestrichen werden können.

Die Moba-Hersteller werden hierüber vorab informiert werden, um ihnen einen entsprechenden Planungsvorlauf einzuräumen.

Gesetzliche Großserien-Freigabe vsl. 2025 und Umsetzung durch die Moba-Branche sukzessive ab ca. 2030.

Die bezeichnete Branche ist bereits im Aufruhr. Drohende Arbeitsplatzverluste, der Untergang einer gedeihenden Wirtschaft wird prophezeit: KEIN Altmotoren-Limit!

Geschichte wird GEMACHT; es geht voran.

Beste Grüße, Nordpilen
Hallo Reinhard,

du betrachtest das Thema aber sehr durch die Scheuklappen, für deine Problematik. Ein etwas globaler Blick auch die Gesamtheit der möglichen TFZ wäre wünschenswert.

Du gehst von Streckenlokomotiven aus, was ist mit Rangierloks?

Die von die erwähnten Motoren von micromotor.eu mit verschieden Drehzahlen beziehen sich aber nur auch die 0816er. 07xx und 06xx laufen es schon schneller und da gibt es keine alternativ langsameren. Und genau solchen würde eben auch für entsprechen kleinere Rangierloks benötigt. Nicht immer ist ein 0816 der passende Motor.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

15 cm/sec Fahrgeschwindigkeit einer N-Spur Lok entsprechen 86 km/h in Wirklichkeit. Schneller müssen die Züge auf einer kurvenreichen Gebirgsbahn nicht fahren.


Bei welcher Spannung?

Bei 12V am Gleis sollte die Loks in etwa ihre Vorbildgeschwindigkeit fahren, und das so individuell wie sie es auch original machen. 12V weil es eben die NORM Spannung für die Spur N ist. Die MOROP  erlaubt +60% Geschwindigkeitserhöhung.
86km/h bei 12V wären für ein 103 deutlich zu langsam, für ein KÖF zu schnell, bei einem Schweizer Krokodil zwar auch noch zu schnell aber noch im Toleranzbereich.

Also mal etwas über den Tellerrand schauen.

Gruß Detlef
Hallo Nordpilen,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

KEIN Altmotoren-Limit!



Kein Altmotoren-Limit?

Ich würde vorziehen: Keine Altmotoren-Quote!

Nur noch GAM...

Gruß Reinhard
Hallo Detlef,

ich kann mit deinen Ausführungen nicht viel anfangen:

Zitat - Antwort-Nr.: 44 | Name: BR65

du betrachtest das Thema aber sehr durch die Scheuklappen, für deine Problematik. Ein etwas globaler Blick auch die Gesamtheit der möglichen TFZ wäre wünschenswert.



Selbstverständlich sehe ich die Problematik aus meiner Sicht und den Bedingungen meiner Anlage, was anderes kenne ich ja nicht. Bei mir fahren auch keine Rangierloks.

Die optimale Geschwindigkeit fahren die in Beitrag 42 erwähnten umgebauten Fleischmann-Loks bei mittlerer Stellung des Fahrreglers auf alten Arnold/Siemens-Trafos. Diese Loks sind mit diesen Trafos sehr geschmeidig zu steuern.

Ganz im Gegensatz dazu die berüchtigten "Rennmaschinen" von Fleischmann, Roco, die alten Arnold-Loks und Re6/6 von Kato/Hobbytrain (müssten für meinen Bedarf alle noch mit GAM ausgerüstet werden).

Gruß

Reinhard

Hallo

Zitat - Antwort-Nr.: 44 | Name: Detlef

Die MOROP  erlaubt +60% Geschwindigkeitserhöhung.

Fast richtig. Die MOROP  erlaubt BIS ZU 50% Geschwindigkeitserhöhung. Siehe: https://www.1zu160.net/goodies/geschwindigkeitsrechner.php

Dietrich
Hallo zusammen,

aus "www.morop.org":

"Die so ermittelte Höchstgeschwindigkeit ( .......) gleicht besonders in den kleinsten
Nenngrößen den visuellen Eindruck einer scheinbar zu geringen Fahrgeschwindigkeit bei
maßstäblicher Geschwindigkeit aus".

Aber: 50%ige Überschreitung der Modellgeschwindigkeit wäre mir viel zu hoch.

Der visuelle Eindruck einer scheinbar zu geringen Fahrgeschwindigkeit ist je nach Betrachter variabel, bei Kindern anders als bei "greisen" Modellbahnern, die sich dank Bewusstsein des Sachverhalts und viel Übung eine eigene, der Realität entsprechende Geschwindigkeits-Wahrnehmung antrainieren konnten.

Das Schöne am Modellbahnhobby: Jeder, wie er will, jedem seine eigene Modellbahnrealität...

Schöne Grüße

Reinhard
Ich kann mich nur wiederholen. Ich glaube nicht, dass der flächendeckende Einsatz von GAM die ultimative Lösung ist. Die ganze Diskussion wird aus der Sicht der analogen Welt geführt.

Klar fahren die Fahrzeuge zu schnell, aber es gibt auch Regler und ein natürliches Gefühl für Geschwindigkeiten. Bei Digitalfahrzeugen lassen sich diese Werte im Decoder einstellen. Das sieht bei mir digital realistisch aus.

Wenn ich mir die neue digitale BR 363 von Fleischmann ansehe, hat man ein Modell mit extrem guten Langsamfahreigenschaften. Sie hat übrigens einen wartungsfreien Motor! Ob es ein GAM ist, kann ich nicht sagen. Dennoch scheint sich auch bei Fleischmann etwas zu tun.

Gruß
Jürgen
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Wenn ich mir die neue digitale BR 363 von Fleischmann ansehe, hat man ein Modell mit extrem guten Langsamfahreigenschaften. Sie hat übrigens einen wartungsfreien Motor! Ob es ein GAM ist, kann ich nicht sagen.


Hallo Jürgen,
die Fleischmann V60 Ost und West fahren in der Tat sehr geschmeidig. Ein wartungsfreier Motor muss aber kein Qualitätsmerkmal sein. Meine Fleischmann Rangierlok der BR 203 hatte auch einen solchen, der schon nach gut einem Jahr defekt war und durch einen Glockenankermotor von SB Modellbau ersetzt werden musste.

Viele Grüße,
Mathias
Moin moin in die Runde,

der Begriff "wartungsfrei" bedeutete - wie ich weiter oben schon mal anmerkte - bei Fleischmann bislang lediglich eine euphemistische Umschreibung von "kurzfristig nutzbarer, irreparabler Wegwerf-Motor" (im Vergleich zu den konventionellen Motoren mit all ihren Nachteilen, bei denen man aber wenigstens noch die Kohlen auswechseln konnte).

Ähnlich wie heute die meisten Handies "wartungsfrei" sind und man "nichtmal mehr den Akku wechseln muss". Vielmehr kann man selbst das kurzlebige Hauptverschleißteil Akku gar nicht mehr auswechseln: Kaufen, eine Weile (zwei bis drei Jahre bezeichnet man ökonomisch als "kurzfristig") nutzen, wegwerfen" heißt die ökonomisch und ökologisch desaströse Devise.

Die Kohle-Wechsel-Möglichkeit war insofern schon ein USP der alten Fleischmann-Motoren, aber eben nicht ihre Lauf"güte" in Verbindung mit definitiv schlecht abgestimmten Getrieben (Rennsemmeln mit zu schwachem Drehmoment im Langsamfahrbereich selbst bei Halbwellen-Ansteuerung) sowie immer wieder einfettenden Kohlen.

Nichts also geht über fein laufende, robuste und langlebige GAM mit passend abgestimmten Getrieben.
Für ihren optimalen auch Digitalbetrieb lässt sich die Elektronik anpassen.

Der Sinn von Digital/Elektronik hingegen kann sich NICHT darin erschließen, aus per se suboptimalen Motoren und Getrieben lediglich etwas mehr herauszukitzeln. Denn das ist mit Verlaub gesagt nichts anderes, als etwas aufputschende Drogen für einen altersschwachen Hund.

Beste Grüße, Nordpilen

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Wenn ich mir die neue digitale BR 363 von Fleischmann ansehe, hat man ein Modell mit extrem guten Langsamfahreigenschaften. Sie hat übrigens einen wartungsfreien Motor! Ob es ein GAM ist, kann ich nicht sagen. Dennoch scheint sich auch bei Fleischmann etwas zu tun.



Fleischmann hat verschiedene Modelle mit dem wartungsfreien N20-Motor ausgestattet. Da viele Motoren innerhalb der Garantie getauscht werden mussten, wurde diese eingestellt. Die N20-Motor ist auch in der BR 62, BR 64, BR 24, BR 52, BR 146.2, BR 185.2, Desiro usw eingebaut. Andere Marken haben diese Motoren auch verwendet (u.a. Liliput, Tomix)

Die Umbausätze für Glockenankermotoren für diese Motoren sind die meistverkauften Umbausätze!

Der N20-Motor ist in verschiedenen Versionen erhältlich. Sie sind in China in große Mengen ab 0,20 € erhältlich. Leider ist die Lebensdauer nicht so lang, das weiß jetzt auch Fleischmann.

Ed

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Hallo Dietrich - @47,

wieso hatte ich den nur +60% im Kopf?
Kann das sein das es in einer früheren Ausgabe noch die 60% waren?
Oder habe die zahl einfach nur falsch im Kopf gehabt weil bei 1zu220 die ja gelten.

Aber manche Lok bekommt an auch mit einem GAM Umbau nicht auch die Geschwindigkeit und die TFZ sind immer noch zu schnell, aber wesentlich besser fahrbar.

Hallo Jürgen,
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Die ganze Diskussion wird aus der Sicht der analogen Welt geführt.


das glaube ich weniger, ich gehe mal davon auch das gerade ein Großteil der Digitalfahrer die Probleme mit den herkömmlichen Motoren haben. Wenn ich so überlege wie hier die Meinungen so zusammen kommen.  


Gruß Detlef
Hallo Detlef, hallo Ed,

nun ja, ich warte mal ab, wie lange meine 363 läuft. Ich bin da aber sehr zuversichtlich.

Auf jeden Fall ist sie der Beweis, dass butterweiches und extrem langsames Fahren im Rangierbetrieb ohne GAM möglich ist. Allerdings digital.

Ich fahre seit einigen Jahren digital mit herkömmlichen Motoren, absolut problemlos. Aber auch im Analogbetrieb gab es nicht einen Motorschaden.

Die Beiträge hier hatten ihren Ursprung im Motorencrash einer analogen Taurus. Auch die Beiträge zu den Fahreigenschaften betrafen eher Analogbahner. So habe ich es zumindest wahrgenommen.

Meine These bleibt, dass irgendwelche anderen Betriebsbedingungen einen Motorschaden hervorrufen müssen. Einfaches Fahren kann es irgendwie nicht sein. Ein Indiz dafür ist, dass es offenbar zwei Lager gibt. Die einen, bei denen sich die Probleme häufen und die anderen, bei denen es keine Probleme gibt. Statistisch verteilen sich grundsätzliche Probleme aber auf alle. Naturgemäß ist es in Foren auch so, dass sich eher diejenigen melden, die irgendwelche Probleme haben. Warum sollten die anderen auch schreiben. Das verzerrt das Bild ebenfalls ein wenig.

Ich kann mir auch nicht so richtig vorstellen, dass ein Motor plötzlich so heiß wird, dass ein Gehäuse beschädigt wird. So etwas muss sich irgendwie ankündigen. Und wenn ein Kollektor scharfe Kanten haben sollte (hatte ich noch nie) und sich die Zwischenräume mit Kohleabrieb zusetzen, verliert ein Motor langsam an Leistung und man muss den Regler weiter aufdrehen. Spätestens dann wäre eine Überprüfung und ggfs. eine Reinigung notwendig.

Gruß
Jürgen

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Fleischmann hat verschiedene Modelle mit dem wartungsfreien N20-Motor ausgestattet. Da viele Motoren innerhalb der Garantie getauscht werden mussten, wurde diese eingestellt. Die N20-Motor ist auch in der BR 62, BR 64, BR 24, BR 52, BR 146.2, BR 185.2, Desiro usw eingebaut. Andere Marken haben diese Motoren auch verwendet (u.a. Liliput, Tomix)

Die Umbausätze für Glockenankermotoren für diese Motoren sind die meistverkauften Umbausätze!

Der N20-Motor ist in verschiedenen Versionen erhältlich. Sie sind in China in große Mengen ab 0,20 € erhältlich. Leider ist die Lebensdauer nicht so lang, das weiß jetzt auch Fleischmann.


Hallo zusammen,
es ist fast schon eine Unverschämtheit in derartig teure Modelle einen Schrottmotor für 0,20 € zu verbauen. Das deren Lebensdauer nicht allzu lange sein dürfte, hätte man bei Fleischmann mindestens ahnen können. Mein Händler hat besonders mit den Ost V100 massive Reklamationen. Da kam fast jede zweite (!) Lok zurück. Oftmals schon nach wenigen Wochen. Meine Br 203 hat immerhin fast ein Jahr gehalten, bis der Motor irreparabel hin war.

Mein Händler wollte den Motor tauschen aber das hätte Wochen gedauert. Habe dann gleich einen SB Glockenankermotor verbaut. Seitdem läuft die Lok auch sehr viel ruhiger und besser.

Viele Grüße,
Mathias
Hallo,

hätte Fleischmann den Motortyp bei Motraxx bezogen, hätten sie bessere Qualität bekommen. Vermutlich haben sie bei der V100 besonders günstig in China eingekauft (Stichwort: Startset Lok), aber mit den langen Wellen ging das schief.

Mir wäre lieber sie hätten einen wartungsfreien Motor endlich auch in der V100 West eingebaut, und einen GAM bei der E69.

Grüße, Peter W
Hallo Jürgen,

[quote nr54= namejvs1402= ]Ich kann mir auch nicht so richtig vorstellen, dass ein Motor plötzlich so heiß wird, dass ein Gehäuse beschädigt wird. So etwas muss sich irgendwie ankündigen[/quote]

Das beigefügte Foto der anlassgebenden Schadenslok wird deiner Phantasie auf die Sprünge helfen.

Die Lok war wenig gefahren und machte auch keine Probleme, bevor sie in einem Tunnel verschwand und erst beißender Plastik-Brandgeruch mich auf das Problem aufmerksam machte.

Laut Anleitung soll bei diesem Loktyp das Motorenservice nur vom Fachmann durchgeführt werden (mehrere abzulötende Drähte...) Ist das Service-Freundlichkeit?

Zudem: Warum habe ich bei deinen Diskussionsbeiträgen immer das Gefühl, mit einem abwiegelnden Vertreter der Firma Fleischmann zu sprechen?

Gruß

Reinhard

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Moin Reinhard, so wenig ist sie gefahren, wenn ich sehe, wieviel Abrieb links zu sehen ist. Damit kriegst du ziemliches Bürstenfeuer, der Motor wird heiß und tschüß

Gruß Jürgen 😷😷😷
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

hätte Fleischmann den Motortyp bei Motraxx bezogen, hätten sie bessere Qualität bekommen. Vermutlich haben sie bei der V100 besonders günstig in China eingekauft



Motraxx liefert genau den GLEICHEN Motoren. Sie kaufen ihr Motoren auch in China für die gleichen 0,20 € Warum sollte es besser sein? Alles, was sie tun, ist, ihren Aufkleber anzubringen. Motraxx Motoren finden Sie direkt (ohne Kleber) auf den chinesischen Verkaufsseiten.

Es ist auch überraschend zu sehen, dass eine sehr große Menge von Glockenankermotoren, die wir im Frühjahr abgelehnt (und nach China zurückgeschickt haben) sowohl bei Aliexpress als auch bei Ebay von zahlreichen chinesischen (und einige Deutsche !!) Verkäufern jetzt gefunden werden können.

Ed
Hallo Jürgen,

[quote nr58= name=dermobaerschaffer ]Moin Reinhard, so wenig ist sie gefahren, wenn ich sehe, wieviel Abrieb links zu sehen ist. Damit kriegst du ziemliches Bürstenfeuer, der Motor wird heiß und tschüß[/quote]

der trotz geringer Betriebszeiten (im Vergleich zu meinen vielen älteren Loks von Roco, Arnold, Kato, Hobbytrain)
große Abrieb ist eine Folge der viel zu weichen und fetten Kohlen von Fleischmann. Die Lok war tatsächlich nicht viel im Einsatz.

Gruß
Reinhard
Hallo Reinhard.

Abrieb allein verursacht das nicht. Der fällt nach unten raus. Feuern auf dem Kollektor ist zu weit weg vom Gehäuse. Die eine Kohle selbst muss sehr heiß geworden sein. Fragt sich nur warum. Entweder waren doch die Zwischenräume schon mit Kohle zugesetzt und dardurch enstand ein leichter Schluss und die Stromaufnahme stieg an. Aber das muss sich doch ankündigen. Eine Lok, die feuert wird langsamer. Aus der Ferne lässt sich das jedenfalls nicht mehr ermitteln.

Das mit Deinem Gehäuse habe ich in meiner über 40 jährigen MoBa Karriere noch nicht erlebt.

Und noch einmal mein Hinweis, wenn ein gewisser Anteil an FLM Motoren generell schadhaft ist, dann verteilt sich das auf mehr oder weniger alle MoBa-Fahrer. Da es aber nur vereinzelt der Fall ist, muss es spezifische Gründe haben.

Ich kann mir doch nicht aus Solidarität meine guten Erfahrungen mit Fleischmann schlechtreden. Was soll ich denn machen?

Gruß
Jürgen
Moin Namensvetter, hast du schon Mal einen Motor mit Bürstenfeuer in der Hand gehalten, während er dreht und ein weißes Licht um den Kollektor zieht. Dieser Motor wird in Null Komma nichts sehr heiß was zum Wicklungsschluß und dem Ableben des Motors führt. Selbst wenn der Motor dadurch nicht direkt stirbt, muss die Hitze ja irgendwo hin. Das Ergebnis siehst du im Bild.
Der Kohlenstaub sammelt sich halt überall, wenn dann noch Überölung dazukommt, dann ist das keine gute Kombination

Gruß Jürgen 😷😷😷
Hallo Jürgen,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ich kann mir doch nicht aus Solidarität meine guten Erfahrungen mit Fleischmann schlechtreden. Was soll ich denn machen?


nein, Du musst es nur nicht schönreden . Gar nicht böse gemeint. Wenn Du keine negativen Erfahrungen hattest, ist das doch gar kein Problem. Aber es eben Probleme, die man sich, ohne die Erfahrung, kaum vorstellen mag, wie hier:
,
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Aber das muss sich doch ankündigen. Eine Lok, die feuert wird langsamer. Aus der Ferne lässt sich das jedenfalls nicht mehr ermitteln.

Das mit Deinem Gehäuse habe ich in meiner über 40 jährigen MoBa Karriere noch nicht erlebt.



Ich habe das bei einer Ladenneuen Lok in OVP erlebt. Sie ist beim Stammtisch einige Runden analog eingefaren, da war noch nichts auffällig. Dann zu Hause Decoder rein und sie hatte bei konstanter Fahrstufe Geschwindigkeitschwankungen. Nach zwei mal hin und her Lok verwundert in die Hand genommen, festgestellt, dass sie warm ist. Gehäuse ab, noch ein paar mal hin und her, Bürstenfeuer gesehen und fast an den Anschlussfahnen die Finger verbrannt.
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1061483&sb1

Wie Du siehst, man kann 40 Jahre Glück haben, man kann aber auch bei einer neu gekauften Lok Bürstenfeuer haben.

Viele Grüße

Dirk
Hallo zusammen,

langsam überlege ich mir, ob das nicht eine Sache für den TÜV wäre...

Kohlenstaubabrieb, Überölung durch den Hersteller Fleischmann, Bürstenfeuer, Überhitzung, Brandgeruch, geschmolzener Kunststoff usw.

Nach Qualitätssicherung und hohen Sicherheitsstandards sieht das alles zusammen jedenfalls nicht aus!

Schöne Grüße

Reinhard
Hallo Dirk,

das sieht nach verölten Kohlen aus. Dann gibt es diese Geschwindigkeitsschwankungen. Wenn der Motor feuert wird er langsamer. Am Decoder dürfte das nicht liegen. Ich hatte das mal an einer BR 218 von FLM. Nach dem Wechsel der Kohlen war das weg. Das war das einzige Mal, das ein Dreipoler gesponnen hat. Die Lok läuft jetzt seit Jahren einwandfrei. Ich musste sie seither nicht einmal zerlegen.

Ein Problem, welches ich beobachtet habe, ist die Überfettung der Drehgestelle. Das Fett verharzt und alles läuft schwergängig. Das ist natürlich auch eine Qual für den Motor, was zur Überhitzung führt.

Sofern ich einmal Unregelmäßigkeiten bemerke, wird die Lok sofort zerlegt und komplett vom Originalschmiermittel befreit. Danach gibt es nur noch harzfreies Spezialöl. Eventuell muss man das in Einzelfällen einmal machen und hat danach einen sorgenfreien Betrieb. Ab und zu gibt es mal einen Tropfen Öl auf die Zahnräder. Und wenn es Probleme mit den Kohlen gibt, alte raus und neue rein. Die Motoren selbst sind ok. That's all.

Gruß
Jürgen
Hallo Detlef

Zitat - Antwort-Nr.: 53 | Name: Detlef

Hallo Dietrich - @47,

wieso hatte ich den nur +60% im Kopf?
Kann das sein das es in einer früheren Ausgabe noch die 60% waren?
Oder habe die zahl einfach nur falsch im Kopf gehabt weil bei 1zu220 die ja gelten.

Früher waren es 60 %. Das wurde wohl 2011 geändert.

Dietrich
Hallo Reinhard,

zu verölten Kohlen hat Carsten hier was geschrieben
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1061483&sb1#aw23
so muß ich das nicht tuen.

dann habe ich mir auch mal das Bild von die in @57 angeschaut, und ja es sieht mächtig über auch und ich kann deinen Ärger verstehen und nachvollziehen.
Aber genauso versuch ich auch den Grund für den Fehler heraus zu finden.
Das muß die Kohle oder die Feder mächtig geglüht haben, und die Hitze dann über den Kohlenhalter nach außen abgegeben haben.
Allerdings sind mit auch die beiden Drehgestelle aufgefallen, aus den ein mächtige Menge bläulicher Masse heraus schaut. Ich vermute mal das das Fett sein dürfte. Und Fett in dieser Menge in der Getrieben der Drehgestelle kann nicht wirklich gut sein und sorgt i.d.R. dafür das sich alles zu schwer bewegt. Das hat zur Folge das der Motor mehr arbeiten muß und somit ein größerer Strom fließen könnte, und schon ist das nicht unbedingt ein grundsätzliches Motorproblem. oder ein Problem mit verölten Kohlen.

Ist das ein 3-Poler oder ein 5-Poler?

Ich habe nur 3 Modelle die ich eigentlich mit Schmiermittel überschmiert habe, 1x mit Öl, weil die Lok (BR 85) zu laut war, und 2 mal mit Fett weil die Getriebe zu laut waren. Das liegt aber auch an den verwendeten 4 Achszahnrädern  den 3 Zwischenzahnrädern pro Drehgestell. Messing und jeweils 4mm bis 4,5mm breit. als fett habe ich Vaseline genommen die noch ein DM Preisschild hat und in der Konsistenz so ist wie zu dem Zeitpunkt als ich die gekauft hatte.

Alle andern Loks /TFZ bekommen nur einen Hauch Öl / Teflonöl / Trix Fett /B52. zu weilen auch nach Modell ein Mischung davon.    

Gruß Detlef
Das Schadensbild entsteht, wenn eine Bürstenfeder heiss wird. Das passiert, wenn der Motor stark belastet wird und dadurch die Stromstärke in die Höhe geht. Die Feder wird heiss, verliert Spannung, die Kohle liegt nicht mehr gut am Kollektor an, dort entsteht ein Lichtbogen, der weitere Hitze ins System bringt.
In meiner Laufbahn habe ich 2-3 dieser Fälle gesehen.

Wartungsfreie Motoren sind wartungsfrei, weil man sie nicht warten kann, nicht, weil sie keinen Verschleiss hätten.
Wird gern fehlinterpretiert.

Jürgen H.
Hallo Detlef, hallo Jürgen H.,

genau meine Annahmen und Einschätzungen sowie die Abhilfen.

Und richtig, wartungsfrei bedeutet nicht keine Probleme, man kann nur nichts mehr daran machen. Das gilt auch für einen GAM. Daher ist mir ein Motor, den ich wieder instandsetzen kann, immer noch vorteilhafter. Die Kohlen sind genormt können getauscht werden, der Motor selbst hält eigentlich ewig.

Gruß
Jürgen
Hallo in die Runde,

hmh, wenn ich mir das durch Transalpin eingestellte Foto so ansehe:

Fett:
Genau so völlig überfettet liefert Fleischmann seine Modelle seit Jahren ab Werk aus:
Kann man von einem normalen Kunden erwarten, dass er ein neues Modell erstmal auseinanderbaut und das fiese, bald verharzende Zeug mühsam entfernt? Zumal die Drehgestelle neuerdings (vgl. Vectron) auch noch erschwerend über vier Kabel fest angelötet sind?

Kohlenschacht:
So kann das Ergebnis aussehen von ab Werk rauhem Raspel-Kollektor + ab Werk verölten Kohlen.

In summa drei letzlich haarsträubende Sachverhalte serienmäßig bei einem elektrischen Gerät ab Werk.

Noch Fragen, Kienzle, emm TÜV?

Bin immer wieder über mancherlei Hersteller-Usancen verwundert.

Beste Grüße, Nordpilen
Hallo zusammen,

das mit dem Fett hatten wir schon vor 1.5 Jahren: https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_sho...2&sb1=Fettpresse

die damalige Antwort von GFN ist da auch zu lesen..

Wirklich: jede überfettete Lok zurücksenden, bis es die Sesselpupser lernen.

Grüße Michael Peters
Danke Nordpilen

für die argumentative Unterstützung!

Zitat - Antwort-Nr.: 70 | Name: Nordpilen

Drei letztlich haarsträubende Sachverhalte serienmäßig bei einem elektrischen Gerät ab Werk



Der TÜV wäre hier echt gefordert.

Das ganze Fehlerpaket ist allen technisch normal begabten Modellbahnern nicht zumutbar.

Nicht alle Modellbahner sind, sowie die Forumsteilnehmer  jvs1402, Jürgen H. und BR 65, hochbegabte Spezialisten/Feinmechaniker/Schwachstromtechniker, die mit Enthusiasmus fabriksneue Loks und Motoren zerlegen, diese dauernd überprüfen und warten. Noch dazu bei Lokomotiven, wo laut Fleischmann-Betriebsanleitung der Motorenservice nur von Fachhändlern/Fachleuten gemacht werden soll.

Weiters wundere ich mich über das dauernde Relativieren der Sinnhaftigkeit von GAM.
Wartungsfreiheit/Lebensdauer von Maxon-GAM von 1000 Stunden oder sogar deutlich mehr, davon kann ich als geprellter Fleischmann-Konsument nur träumen!

jvs1402, Jürgen H. und BR 65, vielleicht geht ihr mal wirklich auf meine Argumente ein?

Schönen Abend noch

Reinhard

... es ist eben wie gehabt:

Wie WAR es beim Sicherheitsgurt?

Wie WAR es beim bleifreien Benzin?

Wie WAR es beim Katalysator?

Wie WAR es beim FCKW-freien Kühlschrank?

Wie WAR es mit der Mauer?

Wie WAR es beim Nichtrauchen zumindest in öffentlichen Räumen?

Immer wieder wurde der Weltuntergang prophezeit!

Wie IST es beim Tempolimit?

Wie IST es mit dem Klimawandel-HANDELN?

Wie ... IST es mit ... Motörchen?

WENN der Wind des Wandels weht,
ja dann bauen die einen: Mauern.
Und die anderen: Windmühlen!
That's just the way it is. Always.

Einstein wurde einst gefragt: Was ist Zeit?
Er wusste keine Antwort.
Ich aber sage Euch: Zeit ist Veränderung.
Und zwar möglichst zum Guten.

Beste Grüße vom Schamanen 😉!

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ich aber sage Euch: Zeit ist Veränderung.
Und zwar möglichst zum Guten.


... mit chinesischen Billigmotoren
Jeder macht sich so lächerlich, wie er kann.

Ich bin übrigens kein Schwachstromtechniker.


Jürgen H.

@74: Hallo Jürgen,

"danke" für das absolut sachlich fundierte "lächerlich". Wirklich danke.

Zumal ich mit keinem Wort 21EuroCent-Motoren propagiert habe.

Psychologisch ist zum Glück gut erforscht, WANN Menschen vom Sachlichen ins Persönliche abgleiten.

Sorry & Gruß Nordpilen
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Psychologisch ist zum Glück gut erforscht, WANN Menschen vom Sachlichen ins Persönliche abgleiten.


Und ab wann fangen sie an dummes Zeug zu schwafeln?


Jürgen H.
Zweites Eigentor. Und Amen.
Sorry Nordpilen, dass ich dich da mit hinein gezogen habe...

Aber wer hätte gedacht, dass die Fleischmann-Adepten so schnell die Nerven wegwerfen und die Contenance verlieren, wenn ihnen die Argumente ausgehen!

Gute Nacht

Reinhard
Hallo Nordpilen#70 u.transalpin#72,

eventuell mag da der österreichische TÜV gefordert sein,der deutsche TÜV mit Sicherheit nicht.

mf Grüßen
Werner V.
Hallo Reinhard,

natürlich gehen wir auf Deine Belange ein und sicherlich gibt es Modellbahner, die weniger Erfahren im Zerlegen der Lokomotiven. Das ist absolut nachvollziehbar. Und auch die Qualität muss stimmen.

In diesen Fällen bleibt nur, den üblichen Weg im Vertragsrecht zu gehen. Zu reklamieren. Es ist zwar zeitraubend, aber der eigentlich richtige Weg. Und wenn zwei bis drei Nachbasserungsversuche fehlschlagen, hat man das Recht auf Wandlung. Wenn das häufig geschieht, sieht ein Hersteller eher die Notwendigkeit etwas zu ändern. Und vielleicht sind wir auch ein Stück weit Schuld, weil wir die Lokomotiven gleich zerlegen und reinigen. Diese Fälle kommen beim Hersteller nicht an und das verfälscht das Bild. Ungeölte Kohlen und ein anderes Fett, welches nicht sofort verharzt, würden schon eine deutliche Verbesserung bringen. Unter anständigen Bedingungen sind auch die normalen Dreipoler keine schlechten Motoren. Die alten Modelle fahren heute noch, weil sie nicht mit Öl getränkt wurden und die Antriebe nicht mit minderwertigem Fett zugeschmiert waren.

Und natürlich hätte ein GAM bei Dir den enstandenen Schaden nicht angerichtet, aber auch kein neuer runder wartungsfreier Motor. Aber das nur wegen der Bauform. Durch die breite Bauform der Dreipoler kommen die Kohlehalterungen sehr dicht an das Gehäuse ran. Das führt schnell zu Verformungen.

Und ein wirklich ernst gemeinter Rat. Schreib Fleischmann an und schildere Deinen Fall und Deine Erfahrungen mit Bildern. Wenn die Lok noch unter Gewährleistung ist muss sich der Händler darum kümmern. Falls nicht, repariert man sie Dir eventuell auf Kulanz.

Gruß
Jürgen
Danke Jürgen

für die Ratschläge und den sachlichen Kommentar.

Gruß

Reinhard
Einen guten Abend in die Runde,

angenehm, dass wir nach gewissen verbalen Ausfällen / Eigentoren wieder auf der Sachebene gelandet sind.

Denn halten wir doch mal eines fest: Niemand will der Marke Fleischmann etwas Böses.
Sondern im Gegenteil - wenngleich das verbal manchmal vielleicht durch situativen Frust ein wenig unschön herüberkommt.

Und auch wenn Reinhards Debakel durch die Modellbahn Holding ggf. individuell bereinigt werden wird, so ändert dies nichts an der durchaus berechtigten grundsätzlichen, konstruktiven Kritik.

Nämlich an völlig überfetteten Getrieben, Raspel-Kollektoren und - wohl ebenfalls konstruktiv bedingt - schnell verölenden Kohlen.
Samt letztlich suboptimaler Fahrdynamik (gerade wir N-Bahner können da ja sehr gut vergleichen).

Hier MUSS die Marke Fleischmann sehr bald ihre Hausaufgaben sorgfältig angehen.

Falls der neue Motor in den Vectrons langlebig ist, wäre viel gewonnen: Sehr gute Fahrdynamik (doch leider im Endergebnis konterkariert mit angelöteten Drehgestellen).

Ultima ratio sind, wie ebenfalls weiter oben schon mehrfach angesprochen, langlebige GAM, zu denen hin sich auch ganz allgemein der Trend und damit auch die Skaleneffekte entwickeln.
Dies natürlich nicht zu lächerlichen 21 EuroCent Einkaufspreis.

Besser ins Herz der Tfz investiert als beispielsweise in opulente Neuheiten-Prospekte mit viel weißen Flächen und überlebensgroßen Modell-Abbildungen.

Beste Grüße, Nordpilen
Moin Nordpilen,

auch die Bitte an Dich, schreib Fleischmann an. Nur wenn sich viele mit den gleichen Problemen dorthin wenden, tut sich eventuell etwas. Wir können uns hier zwar austauschen, es wird am Zustand nichts ändern.

Gruß
Jürgen
MoiN zusammen,

bitte schreibt auch die Hersteller Hornby, Minitrix und Hobbytrain an. Dort stehen die gleichen Hausaufgaben an, das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Natürlich Liliput nicht vergessen, die Erfahrungen mit den FLIRT Motoren sprechen für sich.

Reinhardt würde ich empfehlen, sich freundlich und konkret an den Service der Modelleisenbahn GmbH zu wenden, möglicherweise ist da auf Basis Kulanz was zu machen, ansonsten, so ärgerlich das auch ist, ist die Lok ein Totalschaden, die Kosten des Gehäuses und Motors übersteigen den Preis der Neuanschaffung. Vielleicht geht noch was mit Ersatzgehäuse, das muss man aber erfragen.

Das Fleischmann Bashing in diesem langen Faden nehme ich als  sehr unterhaltsam wahr. Ist aber leider, wie Bashing im Allgemeinen, wenig zielführend.

Im Anhang 2 Fotos eines neuen Motors einer Hobbytrain Vectron, der während der Probefahrt sein Leben ausgeraucht hatte.

LG Claus

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Moin, mich interessiert Mal, wie alt die Lok vom TE ist, die da abgeraucht ist. Wann hast du die gekauft? Kannst du die noch umtauschen, dann mach es, sonst kriegen die beim Hersteller nie mit, was falsch läuft. Sollte sie älter sein, dann Frage ich mich, ob du dein Material überhaupt pflegst. Und jetzt erzähl nicht, daß muß ewig halten ohne Pflege, weil habe ich für bezahlt. Machst du das bei deinem PKW auch so?

Gruß Jürgen 😷😷😷
Hallo Moba-Freunde,

bei waren es innerhalb von 2 Wochen 2 Piko 40500 (Diesellok). Haben während der Fahrt den "Geist aufgegeben" oder, wie sagt man. An dem analogen Brückenstecker lag es nicht, denn den hatte ich probehalber in eine nicht kaputte Piko 40500 gesetzt, und siehe da, diese fuhr damit einwandfrei.

Da ich ja auf der Anlage Ersatz brauchte, holte ich eine nagelneue Fleischmann Diesellok M62 aus der Verpackung. Diese hatte ich im April 2021 gekauft. Diese Lok habe ich auch damals eingefahren. Nur, dieses Mal, fuhr die Lok nur ein paar Runden und dann habe ich die Nase voll gehabt. Der Motor hörte sich echt "krank" an, als ob da jemand am Sterben wäre. Außerdem wackelte die Lok während der Fahrt mit einer Achse hin- und her, als wollte sie auf den Gleisen tanzen.

Händler schon angeschrieben.

Ich schicke alles zurück, solange ich noch Garantie bzw. die Gewährleistung des Händlers oder des Herstellers habe. Das einzige, was mich daran stört ist, dass ich jedes Mal ein Päckchen packen und zur Post latschen muss.

Die Hersteller sollen endlich wieder mangelfreie funktionierende Produkte ausliefern.
Anscheinend hat man es noch nicht nötig, sich um die Anliegen der Kunden zu kümmern. Wir, die Moba-Freunde, wir kaufen pro Jahr noch zu viel. Wie ich schon einmal schrieb, es wird sich erst etwas bewegen, wenn wir nur 1 Artikel pro Jahr kaufen.

Gruß
Kersten
@Kersten,
wenn wir nur noch einen Artikel pro Jahr kaufen dann können wir das Hobby schnell an den Nagel hängen.
Ansonsten gebe ich dir recht...

Grüße
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

bitte schreibt auch die Hersteller Hornby, Minitrix und Hobbytrain an. Dort stehen die gleichen Hausaufgaben an, das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Natürlich Liliput nicht vergessen, die Erfahrungen mit den FLIRT Motoren sprechen für sich.

Im Anhang 2 Fotos eines neuen Motors einer Hobbytrain Vectron, der während der Probefahrt sein Leben ausgeraucht hatte.

LG Claus



Liliput hat in seinem Flirt auch den billig N20-Motor verwendet. Dies ist leider auch bei den NEUEN Hobbytrain Taurus Modellen der Fall! (2e Bild)

Deshalb hat Micromotor.eu bereits Umbausätze für den Fleischmann V100 Ost, Flm V60 und BR 64 (Weitere werden bald folgen!)  den Liliput-Flirt angefertigt und arbeitet derzeit am Umbausatz für den Hobbytrain Taurus. Sowohl für die alten Modellen komt einem Umbausatz (Bild 1 - NH001F) als auch für die neuen Taurus Modellen (NH002).

Ed



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Hallo N-Dirk,

ich meine ja nicht, 1 Lok pro Kalenderjahr und das für die Ewigkeit. Nur so für  2 - 4 Jahre lang. Dann werden wir sehen, wie sich die Hersteller bewegen. Dann werden wir auf einer Modelleisenbahnmesse an vielen Ständen mit Lachs-Schnittchen und Champagner empfangen. Und, die Loks werden auf einmal wieder einen Qualitätsstandart haben, wie sie früher einmal üblich war. Mangelhafte Produkte, sollten erst gar nicht das Werk verlassen.

Gruß

Kersten
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Dann werden wir auf einer Modelleisenbahnmesse an vielen Ständen mit Lachs-Schnittchen und Champagner empfangen



Träum mal schön weiter.
Ich kaufe seit Jahren fast keine neuen Modelle mehr sondern nur Gebrauchtware und vielfach auch nur Bastlermodelle.
Da hält sich dann die Frustration in Grenzen.

Grüße Michael Peters
Moin Michael, kann ich nachvollziehen, mache ich nicht anders
Gruß Jürgen 😷😷😷
Ed,

ich glaube nicht so recht, dass die "N20" alle gleich sind. Sind bei MTX, GFN, HT unterschiedlich nummeriert/gestempelt.

Grüße, Peter W.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

ich glaube nicht so recht, dass die "N20" alle gleich sind. Sind bei MTX, GFN, HT unterschiedlich nummeriert/gestempelt.



Diese N-20-Motoren werden nur von wenigen Herstellern in China hergestellt. Sie sind exakt identisch, weil sie keine Bestellung verpassen wollen. Sie können jedoch unterschiedliche Wellenlängen (auch einseitig oder Doppelt), Spannungen und Drehzahlen bestellen ab 10000 Stück.

Bühler graviert seinen eigenen Namen, ihre Typennummer und die Produktionsnummer auf ihre Motoren. Die anderen Lieferanten stempeln nur die Produktionsnummer auf die Motoren. Ohne die begleitenden technischen Informationen wissen Sie daher nichts über Drehzahlen, Spannung etc. Diese Informationen können Sie der gestempelten Nummer nicht entnehmen. Dadurch sind auch unterschiedliche Produktionsnummern auf dem Motor in ein Modell bei Zb MTX, GFN, HT, Liliput, Tomix zu sehen!

Ed
Micromotor.eu


Hallo in die Runde,

habe eben einen neuen eigenen Faden eröffnet zum bauprinzip-verwandten, doch m. E. weitaus besseren Motor:

"Jägerndorfer-Motor = Optimum optimorum?"

Beste Grüße, Nordpilen



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