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THEMA: Mini Gold Decoder von Lenz

THEMA: Mini Gold Decoder von Lenz
Startbeitrag
twingo - 05.05.05 23:57
Hallo!  

Ich habe mir einen Mini Decoder 10410 von Lenz, für meinen Flm. ICE-2 zugelegt, dieser Decoder ist zwar mit Leitungen versehen, diese ich aber verzinnt habe und sie in  die Schnittstelle gesteckt habe. Jetzt mein Problem der Triebkopf des komplett beleuchteten 8 teiligen neuen Zuges fährt nicht richtig, er zeigt ein sehr eigenwilliges Fahrverhalten.

1. er ruckt beim fahren.
2.er bleibt stehen und es blinkt die Spitzenbeleuchtung laut Lenz Kurzschluß im Motor dieser ist aber einwandfrei i.O. nach kurzem wackeln fährt er wieder.Die Kontakte der Schnittstelle sind fest und haben guten Kontakt.
3. er kommt nicht mehr auf seine Endgeschwindigkeit.
4. die Endgeschwidigkeiten sind sehr unterschiedlich im Zug bzw. Schiebebetrieb
5. die CV Auslesungengen der CV 67-94 sind sehr unterschiedlich in den Werten, diese sich bei CV 84 + 87 nicht ändern lassen.
Ich habe bis jetzt immer Decoder von Lenz 10100 bzw 10111 benutzt und nie diese Probleme gehabt. Jetzt meine Frage habt ihr auch schon diese Erfahrungen gemacht, oder sind es Kinderkrankheiten dieser neuen Serie,die eigentlich nicht vorkommen sollten.

MfG. Twingo

Hallo Twingo,

Die Punkte 1, 4 und 5 klingen fast so als wäre da doch ein Übergangswiderstand in den Leitungen. Diese können die Lastregelung verwirren.

Der Punkt 2 ist mir beim Testen eines Gold H0 Decoders mit GFN N Motoren bereits aufgefallen, in der mir zur Verfügung stehenden Version funktioniert der Decoder gar nicht, es wird beim Einschalten der DCC Spannung sofort Kurzschluß gemeldet und die Lichter blinken - Fa. Lenz ist seit Jahresbeginn informiert. Eine nachgebesserte Version und ein Gold Mini stehen mir leider nicht zur Verfügung.

Der Punkt 3 ist in gewissem Rahmen normal und tritt auch mit anderen Decodern auf - kommt drauf an wie krass es ist. Die Lastregelung kann bis 30% des Regelbereiches reservieren.

Ich würde Dir auf jeden Fall raten entweder den GFN Stecker, den Lenz LY015 oder einfach eine 6polige Stiftleister RM 1,27 mm anzulöten.

Grüße, Peter W.
Hallo,

schnell einen Gold Mini besorgt. Das zu Jahresbeginn beim Gold H0 gemeldete Problem besteht weiterhin beim Gold Mini. Die Problemmeldung wurde offenbar ignoriert.

1) MTX 216: Lok ist nicht in Gang zu setzen, sofort Motor-Kurzschluss-Meldung.
2) GFN 145 (Re 481 ladenneu): Lok fährt, hat nach wie vor Kontakprobleme, bei Stromstössen springen die Lampen. Wenn die Lok stromlos stehen bleibt und angetippt wird, blinken sofort die Lampen.

Der Decoder ist also leider nicht mit den Werkeinstellungen und "klassischen" 3poligen N Motoren mit niedrigem Wicklungswiderstand einsetzbar!

Grüße, Peter W.
Ich habe den GoldMini im GFN Pendolino eingebaut, dasselbe Problem. Ich habe es bisher eigentlich auf Kontaktprobleme zurückgeführt. hat jemand schon mal versucht, die CV#s so zu verändern, dass der Decoder bessere Ergebnisse zeigt ?

Gruß Klaus
Hallo mit einander!

Erst mal Danke für eure Informationen, vorallem an Peter W. auch für die extra Mail.Ich habe heute meinen ICE-2 mit einem Lenz Decoder 10010 bestückt und siehe da er fährt perfekt. Jetzt bleibt nur die Frage offen wie sich eigentlich die Firma Lenz zu dem Problem steht, ich werde mich schriftlich an Lenz wenden, und die Stellungnahme dann im Forum mitteilen.

MfG. Twingo
Ich baue eigentlich nur Rautenhaus Dekoder ein,
habe aber , und auch auf Kundenwunsch den Mini Gold  bestellt
und eingebaut.

Von den oben angegeben Problemen habe ich nichts festgestellt.
9 Loks alles Arnold   laufen .
Auch Tests mit Trix und GFN Loks sind gut verlaufen

Nur: von 10 gelieferten  waren 2 schon von Haus aus kaputt

Das einzige was ich zu bemängeln habe ich  das Fahren im
Analogbetrieb ( es gibt Kunden die das wollen )
Die Lok ruckelt und fährt unsauber


Nach info von Lenz soll das bei der nächsten Serie geändert werden.

Ich bekomme dann ein Testexemplar und melde mich dann nochmal.

Gruß
Rolf Möllinger
www.moellinger.de
Hallo!!
Hat auch schon jemand die Funktion des ABC versucht??
und kann Erfahrungen mit dem halten vor Signal berichten??
Danke!
... und mit USP? Größe, Erfolg???

mfg
Christian W.
Hallo Twingo,
Auch ich hatte ein Problem mit einer Flm-Lok und habe die drei Entstörkondensatoren ausgebaut.Es war der zwischen den Motoranschlüssen und die beiden zwischen den Motoranschlüssen und den Radstromleitern. Der Decoder ließ sich ohne Probleme programmieren und die Lok fährt einwandfrei.
Gruss Richie
Hallo,

ich habe noch herausgefunden dass bei Verminderung der Gleisspannung die ungewollte Kurzschlussmeldung beim Einschalten nicht mehr auftritt - getestet mit ca. 13 V.

Grüße, Peter W.
Hallo!

Ich war mal wieder leichtsinnig, und habe mir zum zweiten mal einen   MINI Decoder 10410 von Lenz gekauft. Ich habe diesen in einen Flm. ICE 1 Triebkopf eingebaut und folgendes ebenfalls mal wieder festgestellt.

Nach dem Einbau des Decoders, dieser war schon vorher digitaliesiert, prüfte ich ihn auf dem Programiergleis ( Lenz System ) und die Adresse 03 wurde ausgelesen. Nach dem Auslesen habe wurde die Adresse 401 eingegeben, beim prüfen der selbigen, wurde mir dann die Adresse 36 angezeigt, nach nochmaligem programieren wurde die Adresse 401 gespeichert. Es wurden keine Fehlermeldungen z.B. 01 Kurzschluß, 02 kein Kontakt angezeigt.

Nach der Prüfung auf dem Programiergleis, kam die Funktionsprüfung auf dem normalen Gleis und siehe da! er machte wieder die gleichen zicken wie im meinen ersten Thread beschrieben. Die Stirnbeleuchtung blinkte wieder laut Lenz Kurzschlußmeldung, da ich ihn vorher ausgelesen hatte ignorierte ich das blinken und stoß den Triebkopf etwas an und siehe da er setzte sich in Bewegung ohne einen Fahrbefehl von mir erhalten zu haben. Nach circa einem halben Meter freier Fahrt blieb der Triebkopf stehen und er rauchte nur noch wie eine Dampflok. Ich dachte mir fein wieder mal einen Decoder zerschossen zu haben, ich glaube ich werde mir nie wieder einen Gold Mini Decoder von Lenz kaufen.

MfG. Twingo
      

Beitrag editiert am 27. 06. 2005 16:36.
Hallo!
Ich kann zwar speziell zu dem Problem mit dem ICE nichts sagen aber ich habe auch das Gefühl, das einige Decoder robuster als andere sind. Mit dem 0521 z. B. habe ich auch nicht gerade die besten Erfahrungen gemacht. Allerdings hat Lenz mir einen neuen zugeschickt. Der DCX74 geht bei kleinen Kurzschlüssen wohl auch recht schnell in Rauch auf. Seitdem verbaue ich, wo immer es irgendwie geht, immer den N025 (Viessmann 5242). Der kann wirklich einiges ab. Der hat erst gequalmt, als er mir auf die Schienen gefallen ist (ja, man muß eben seine Erfahrungen machen).

Gruß
Thorsten  
Twingo,

einfach an Lenz einschicken inkl. Deiner Beobachtungen. Wenn das genügend Leute tun, muss die Firma reagieren!

Ich habe meinen - der übrigens nicht von Lenz gesponsert ist sondern normal gekauft - jetzt in eine MTX BR 03.10 eingebaut. Abgesehen von den typischen Problemen mit dieser schrecklichen Trix-Schnittstelle, funktioniert alles klaglos.
Mit diesem Motor tritt kein Kurzschlussblinken auf, auch wenn die KS-Erkennung eingeschaltet ist!
Leider hat durch die Verkleinerung jetzt auch bei Lenz der Analogmodus gelitten, die Anfahrspannung ist höher geworden was ich in Hinblick auf den konventionellen Clubbetrieb sehr bedaure.

Grüße, Peter W.

Beitrag editiert am 26. 06. 2005 14:29.
Sehr geehrter Herr Kelm,
wir danken Ihnen für Ihre E-Mail.
Der Gold-Mini Decoder ist wie alle Decoder aus der Gold-Serie mit
einer Reihe von Schutzvorrichtungen ausgerüstet.
Einer davon schützt den Motorausgang. Wenn beim Einschalten
ein Motorschluß (z.B. gegen eine oder beide Gleisseiten) detektiert
wird, blinkt die Stirnbeleuchtung zur optischen Erkennung.
Wie wir herausgefunden haben, verbauen Modellhersteller in
manchen Modellen nicht nur parallel zum Motor
Entstörkondensatoren, sondern auch zu einem oder beiden
Gleisanschlüssen. Durch diese Kondensatoren kann die
Motorschutzschaltung ggfls. schon ansprechen, da im
Digitalbetrieb die Frequenz der Gleisspannung wesentlich höher als
im Analogbetrieb ist.
Das Resultat ist Ihnen ja bekannt, die Lokbeleuchtung blinkt.
Was kann man machen ?
Zum einen sollten diese Kondensatoren für Digitalbetrieb unbedingt
entfernt werden. Mit z.B. einem Durchgangsprüfer kann das
Vorhandensein solcher Kondensatoren leider nicht direkt
gemessen werden.
Zum anderen gibt es auch eine softwareseitige Lösung. Setzen Sie
einfach das Bit 8 in der CV 30. Hiermit wird die
Motorschlussüberwachung dauerhaft deaktiviert. Allerdings sollten
Sie sich vor diesem Schritt besonders vom korrekten Einbau des
Decoders überzeugen.
Wenn die Lok jetzt nicht ganz zur Zufriedenheit fährt, kann man
sich im nächsten Schritt die Regelung vornehmen.
Wir haben Ihnen in der CV 50 6 verschiedene Regelsätze also
Motorentypen, angelegt. Die ersten 4 sind fest eingestellt. Die
Typen 4 und 5 sind mit den CV's 113 und 114 auch noch zur
Feinjustierung vorgesehen.
Der schnellste Weg zum optimalsten Ergebnis ist:
Stellen Sie die Lok auf das Fahrgleis und lassen Sie sie z.B. mit
Fahrstufe 1 fahren. Wählen Sie jetzt per POM die CV 50 an und
probieren die verschiedenen Motorentypen nacheinander aus,
indem Sie die Werte 0,1,2,3,4 und 5 einprogrammieren und das
direkt sichtbare Ergebnis beurteilen.
Für weitere Informationen zu unserer Gold-Serie, finden Sie im
Anhang das Gold-Handbuch.

Wir hoffen, dass wir Ihnen weiterhelfen konnten.

Information der Firma Lenz vom 27.06.2005 nach dem, ich die kompletten Threads zu dem dem Thema der Firma Lenz zugemailt habe, ich hoffe ich habe auch in Eurem Intresse gehandelt.

MfG. Twingo



Beitrag editiert am 27. 06. 2005 16:34.
@10 - Rolf, ja das verschlechterte Verhalten im Analogbetrieb kann ich bestätigen. Ich habe herausgefunden, dass offenbar CV9 einen Einfluss hat. Bei Einstellung auf den höchsten zulässigen Wert (man kann auch 255 einschreiben, wird automatisch auf den Maximalwert korrigiert) wird das ein wenig besser.

@13 - Twingo,

vielen Dank für Dein Engagement! Aber: Das kann mir die Firma Lenz nicht erzählen!

Meine Schweinsantrieb-Testlok - MTX BR216 - hat keinerlei Kondensatoren eingebaut, dennoch wird sofort irrtümlich Kurzschluss erkannt.
Hingegen ist die MTX 03.10 im serienmässigen Zustand, und es wird korrekt kein Kurzschluss gemeldet.

Die Kurzschlusserkennung von anderen Herstellen funktioniert ja auch mit diesen Motoren korrekt - auch bei Modellen mit den wildesten Entsörschaltungen.

Grüße, Peter W.
Hallo!

Ich glaube ich muß mich bei der Firma Lenz entschuldigen, dass ich der Meinung war der Decoder ist durch einen Produktfehler kaputt gegangen. Es liegt der Fehler nicht am Decoder sondern an den neuen Motoren der Firma Fleischmann, denn circa vor einem halben Jahr bestellte ich zwei neue Motore für den ICE 1bei meinem Fachhändler. Dieser erklärte mir, dass zu dieser Zeit Flm. keine Motore für den ICE 1liefern konnte. Am 25.6. konnte ich mir diese abholen mit zwei neuen Gold Mini Decodern. Ich habe heute festgestellt, dass die beiden nagelneuen von Flm. gelieferten Motore eine Kollektor/Masse Verbindung haben und somit beim Einbau des Decoder dieser zerstört wurde.

Es ist mir natürlich die Frage aufgekommen, wieso Flm. noch Motore ausliefert die für eine digitale Nutzung nicht zu verwenden sind. Es ist zwar kein Problem die Brücke zu entfernen, aber wer denkt den schon,dass bei neugefertigten Ersatzteilen,  diese nicht dem Stand der heutigen Technik entsprechen.

MfG. Twingo

Beitrag editiert am 28. 06. 2005 21:13.
Hallo Twingo,

jetzt wo Du es sagst - als ich mir gestern die Digitaleinbau-Seite der N-Bahn-Freunde Worms ansah, musste ich an Dein Problem denken:
http://www.nbf-worms.de/digital/html/body_7452.html
Guck mal auf den GFN Motor!

Diese, von GFN selbst verursachte, Problematik mit den Kontaktblechen ist mir auch ein völliges Rätsel. Ich denke, Schuld daran sind die neumodischen EMV Vorschriften (EN-schlagmichtot). Bei alten Motoren hatte ich das noch nie. In einigen neuen Betriebsanleitungen hingegen steht es sogar drin!

Grüße, Peter W.
Hallo!

Ich habe eben die Beiträge @ 15,16,gelesen, und festgestellt dieser Fehler ist ebenfalls aufgetreten.

Danke Brösel
Hallo Twingo,
in Antwort 8!!! habe ich das mit den Entstörkondensatoren erwähnt.Hättest Dir viel Zeit und Ärger erspart!
Gruß Richie
Hallo,

ich akzeptiere das allerdings nicht. Die anderen Decoder verkraften die paar Nanofarad auch. Es kann nicht sein, dass man bei einer Lok mit Schnittstelle zwecks Decodereinbau diese zuerst komplett zerlegen, und auf der Lokplatine SMD-Entlöten MUSS. Dann ist das Konzept der Schnittstelle gründlich fehlgeschlagen.

Ich denke dass beim Lenz Decoder ein Designfehler vorliegt, anders kann ich es mir nicht erklären.

Grüße, Peter W.
Hallo Richie !

Der ICE 1 Artnr. 7440 ohne Schnittstelle von Flm. wurde von mir schon vorher digitalisiert, in der Version so wie ich ihn habe sind keine Kondensatoren mehr vorhanden. Siehe Bildbericht von Peter W. @ 16. Das Problem ist wirklich nur die Brücke zwischen Kohlebürstenhalter und Motorgehäuse, dadurch direkter Kurzschluß vom Kollektor zur Masse.

Grüße Twingo

Beitrag editiert am 29. 06. 2005 16:44.
Hallo

Ich habe heute einem Gold Mini Decoder in eine Flm 103 eingebaut. Funzt einwandfrei, ohne Probleme, die Schaltplatine wurde Komplett entkernt, somit keine kondensatoren und Spulen.

Mit freundlichen Grüßen Brösel
Hallo Digitalgemeinde!

Habe mir heute eine blaue Minitrix 110 Artnr. 12760 mit Lötschnittstelle gekauft, und sie mit einem Lenz Gold Mini Decoder versehen. Ich mußte zu meinem Glück festellen, dass dieser Decoder einwandfrei funktioniert.

Mit mobafreundlichen Grüßen Twingo


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