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THEMA: Jägerndorfer 5145 ruckelt mit DH18A ?

THEMA: Jägerndorfer 5145 ruckelt mit DH18A ?
Startbeitrag
Taurus1016 - 24.08.21 19:54
Hallo zusammen,

eine Frage an Euch mit der Hoffnung, dass Ihr mir helfen könnt:

Ich habe von Jägerndorfer den RH5145 (Katalognummer 75030) hier. Dieser hat ab Werk einen Schnittstellenstecker für das analoge Fahren.
Ich habe dem Triebzug (der übrigens echt formschön ist) einen DH18A Decoder spendiert, da ich mit Döhler & Haass bisher nur gute Erfahrungen machen durfte. Leider fährt der Treibwagen mit dem DH18A nicht wirklich ruhig, sondern eher leicht ruckelnd.

Ich habe daraufhin mal bei Jägerndorfer nachgefragt, Dort bekam ich sehr schnell eine Antwort, dass die Platine mit der Firma ESU entwickelt wurde und mir möglicherweise ESU hier auch helfen könne. Bei Jägerndorfer war dieses Problem auch bei deren ab Werk digitalen Zügen nicht bekannt. Gut, die haben dann ja auch einen ESU Decoder drin.

Ich habe an der Platine noch nix ausgelötet oder verändert. Gibt es irgendeine cv, die ich beim DH verändern sollte, damit der Triebzug ruhiger fährt ? Wenn der Triebzug mit einem ESU Decoder ruhig fährt, dann müsste es ja ggfs an den cv Werten und einer der Einstellungen liegen ? Vielleicht hat auch jemand von Euch den Triebzug mit einem DH digitalisiert und kann mir die cv - Werte mal per PN senden ? Oder jemand hat den bereits ab Werk digitalisierten Triebzug und kann mir die ESU cv - Werte mal auslesen und zusenden ?

Bin schon auf Eure Tipps gespannt, vielleicht hatte ja schon mal jemand das Problem und konnte es lösen.

Danke für Eure Hilfe schon mal vorab und einen schönen Abend,
Jürgen

Hallo Jürgen
Meine Hilfe ist wahrscheinlich sehr begrenzt, aber es ist wirklich fraglich,  ob der Triebwagen mit einem ESU Decoder absolut ruhig laufen würde. Ich hatte/ habe dasselbe Modell allerdings ab  Werk digitalisiert und mit Sound ausgestattet. Ich habe zwei Exemplare wegen Ruckelns insbesondere bei niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten wieder zurückgeschickt ( wurden anstandslos ersetzt) und selbst das dritte Exemplar ist nicht völlig ruckelfrei, aber akzeptabel. Mich wundert ja wirklich,  warum das Thema bei den vielen Diskussionen zu besagtem Modell nur ganz am Rand vorkommt
Beste Grüße
Heinz
Hallo,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

möglicherweise ESU hier auch helfen


Für die Witzplatine "ohne alles" hat man Unterstützung von Esu benötigt?

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Bei Jägerndorfer war dieses Problem auch bei deren ab Werk digitalen Zügen nicht bekannt


Dieses hochnäsige Negieren ist wohl branchenüblich. Die Spantenwagen und der Railjet haben ja auch keine bekannten Probleme...

Grüße, Peter W
Hallo Jürgen,

meine Erfahrungen D&H und ESU sind eher umgekehrt, ESU ruckelt viel und gerne und muss erst mühsam auf SpurN getrimmt werden. was wohl bei der ESU Werksausstattung gemacht wurde.
Auch nützen dir die ESU CVs für D&H wenig.
Als erstes würde ich die Motorfrequenz mal auf 32khz oder niederfrequent versuchen
Dann den Energiesparmodus ausschalten
Wenn das nicht hilft erst die Motorparameter versuchen, hierzu nutze ich Anleitungen auf der D&H Homepage.

gruss Hartmut


Hallo Jürgen,

also ich habe den Original digitalen mit Sound von ESU. Der ruckelt erst mal nicht.
Ich habe dennoch viel modifiziert (rotes Rücklicht, Innenbeleuchtung, Pufferung,...) Dabei ist mir aufgefallen, dass der Motorentstörkondensator C1 mit 100nF ziemlich groß ist. ESU kommt scheinbar damit zurecht. Ein Versuch für dich wäre es, den auszulöten und ggf. durch 10nF zu ersetzen.
Die ESU CVs werden dir nicht helfen, da sie ja eine andere Bedeutung haben. Es würde nur helfen, mit den D&H CVs für die Motoreinstellung zu "spielen" oder darauf zu hoffen, dass genau dies hier schon jemand gemacht hat und die Werte mitteilt.
Übrigens: mit dem Energiesparmodus (CV137 Bit 1) hat das nichts zu tun. Der wirkt nur auf die Licht-/Funktionsausgänge.
Viele Grüße
Klaus
Hallo zusammen,

schon mal vielen lieben Dank für Eure Antworten und die Hilfestellungen. Dann werde ich mal etwas mit dem Motoreinstellungen beim DH spielen und mir auch den Entstörkondensator vornehmen. Wenn ich neue Ergebnisse habe, melde ich mich wieder.

Sollte Euch sonst noch was einfallen, dann immer her mit den Tipps.

Danke Euch und einen schönen Tag,
Jürgen
Moin.

Bei den D&H Decodern rät die Firma die ab Werk verbauten Entstörkondensator im Motorstromkreis auszulöten, da nach deren Erfahrung meistens falsch dimensionierte Kondensatoren aus verschiedenen Gründen verbaut werden.

Und wer Bedenken hat soll bitte danach einen 10nF Kondensator wieder einbauen. Es stört den Decoder jedoch nicht, wenn er nur ausgebaut bleibt.

Die gesamte Decoderphilosophie bezüglich Einstellungen und Betrieb in Loks- und Triebwagen bei D&H ist grundverschieden zu Mitbewerbern / Konkurrenz. Bitte nicht miteinander verknüpfen.

Die Motorfrequenz bei klassischen drei- und fünfpoligen Motoren ist 16 kHz bei D&H ab Werk. Für Glockenankermotoren sind die Anweisungen auf der HP unter FAQ zu befolgen, die Motorfrequenz ist dann auf 32 kHz anzuheben.

D&H haben eigentlich eine gute Plug & Play Motorregelung. Die Ursachen liegen oft wo anders.

Zum Beispiel zu viele Stromaussetzer auf der Gleisseite der Lok mögen alle Decoder nicht sonderlich. Nachsehen durch Messen, ob der maximale Stromfluß nicht von allen Rädern oder Radscfleifern zur Lokplatine ankommt. Decoder mögen keinen "Wackelstromfluß" sonderlich.

Schlecht gebaute billige Motoren angefangen bei der Motorkohlenbüste bis zum Sinterlager der Welle können Decoder auch nicht retten. Geschweige denn miese Getriebekonstrukte (Zahnräder- und Schneckendimensionierung) überwinden, aber meistens lindern.

Und die Platinenarchitektur (z. B. schlechte Verarbeitungsqualität) spielt hier und da auch eine Rolle.

Also man sollte nicht nur am Decoder herumdoktoren, sondern Alles erst mal hinterfragen.

Güße.

Frank

P.S.: Jägerndorfer wird hier im Forum bisher nur in den Himmel gelobt....



Hallo zusammen,

es hat etwas gedauert, aber hier mal meine Zwischenergebnisse:

Ich hab den C1 Kondensator ausgelötet, es ist jetzt besser mit dem Ruckeln aber noch nicht weg. Als nächstes habe ich die Kontakte zur Stromaufnahme nochmal gereinigt. Daran liegt es aber auch nicht.

Das Ruckeln tritt sowohl in rückwärts als auch vorwärts Fahrtrichtung auf.

@ Frank #6: Die Stromaufnahme erfolgt bei dem 5145 sowohl über das Drehgestell vorne als auch am hinteren Drehgestell des Motorwagens. Das ist schon mal nicht ohne und sollte eine sichere Stromaufnahme gewährleisten.

Ich werde nochmal die Firma Jägerndorfer anschreiben.

Viele Grüße, Jürgen

Hallo zusammen,

es hat etwas gedauert, aber die Story geht weiter...

Ich habe inzwischen intensiveren Email-Kontakt mit Herrn Krieber vom Jägerndorfer Service gehabt. Sehr nett und sehr hilfsbereit - so wie eigentlich immer, wenn ich mit Herrn Krieber oder jemand anderem vom Jägerndorfer Team Kontakt hatte.

Ich habe den DH Decoder jetzt durch einen ESU Lokpilot 5 DCC micro ersetzt, um mittels der automatischen Findung der Motorparameter das Problem evtl in den Griff zu bekommen. Zuerst wollte ich ausschließen, dass es an der Ansteuerung des Motors durch den Decoder liegt. Dazu habe ich auch alle Kondensatoren ausgelötet (mit Rücksprache mit Herrn Krieber) um zum einem keinen Kondensator mehr zwischen den Motoranschlüssen zu haben und zum anderen den Motor direkt über den Decoder ansteuern zu können.

Leider brachte auch dies keine Besserung... Also habe ich von Herrn Krieber ein Rücksendeetikett bekommen und nun ist der Rh5145 im AW bei Jägerndorfer Wir vermuteten dann doch ein mechanisches Problem.

Ich soll den Triebwagen in den kommenden Tagen wieder zurückbekommen - ich bin gespannt und werde weiter berichten.

By the way: Jägerndorfer ist offenbar das Ruckeln beim Fahren bei den Modellen der Rh 5045 und 5145 bis dato recht unbekannt. Es sollen diesbezüglich keine Reklamationen bei Jägerndorfer bekannt sein...

Grüße, Jürgen


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