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THEMA: Kehrschleife mit KSM DR5013 Länge Sensorgleise ?

THEMA: Kehrschleife mit KSM DR5013 Länge Sensorgleise ?
Startbeitrag
Joni - 30.07.21 18:42
Hallo Miteinander,

ein Freund setzt das Kehrschleifenmodul Digikeijs DR5013 ein, in der Variante mit 4 Sensorgleisen (nach Anleitung Schaltungsvariante 5.3). Wie lang sollten die Sensorgleise mindestens sein - reichen ca. 8cm bis 10cm je Sensorgleis ?

Viele Grüße, Joni

Hallo Joni,

die Anleitung bei Digikeijs ist eigentlich ganz gut gemacht und schönt bunt, aber diese wichtige Info fehlt dort in den vielen Seiten. Das Prinzip mit den Sensorgleisen gibt es ja schon längere Zeit. Stärz schreibt in seiner Anleitung auf Seite vier als Länge für das Sensorgleis von 5 - 10 cm:

https://www.firma-staerz.de/downloads/KS-PIC/Ke...1-2007_16_Jan_22.pdf

Grüße
Markus
Ahoi.

Etwa halbe Loklänge der längsten Lok / Triebwagen soll das Sensorgleis haben.

lg
Hallo,

vielen Dank für die Rückmeldungen. Hört sich beruhigend an.

@ Elena: Ist dies eine allgemeine Regel oder bezieht es sich speziell auf das DR5013 ?

Viele Grüße, Joni
Hallo Joni,

die Sensorgleise dienen dazu, dem Kehrschleifenmodul mitzuteilen, dass da etwas kommt. Das KSM muss umgeschaltet haben, bevor das detektierte Fahrzeug dann in den eigentlichen Kehrschleifenbereich einfährt. Da die Umschaltung sehr schnell geht, reicht im Grund auch ein halber Zentimeter. Jetzt kann da etwas Dreck liegen, der die Erkennung verzögert, außerdem wird man sich aus Gründen der Stabilität keine so kurzen Schaltstücke zumuten.
D.h., ein paar Zentimeter sollten es sein. Frank empfiehlt eine halbe Loklänge, das ist ein gutes Maß (wenn man nicht gerade von einer KöF ausgeht).  Nimm mindestens 5 Zentimeter oder so was in der Größenordnung, der Wert ist nicht kritisch. Dann bist Du sicher. Mehr Länge schadet nicht.

Und immer auch an die Stabilität denken. Wenn das Detektor-Schienenstück gerade einmal von zwei Schwellen gehalten wird, ist das nicht gut.

Das sollte für alle KSM mit Sensorgleisen zutreffen.

Grüße
Zwengelmann

@ Joni,

ist eine allgemeine Faustformel.

Grüße.

Frank

Hallo Miteinander,

vielen Dank für die Antworten.

@ Zwengelmann: Grundsätzlich kann ich das mit dem Sensorgleis nachvollziehen. Ich frage nochmals nach weil beim DR5013 die äußeren Sensorgleise S0 und S3 nicht vom KSM erfasst werden, sondern von einem separaten Besetztmelder (z.B. DR 4088 LN-CS laut Anleitung Seite 27, Link zum Download der Anleitung: https://support.digikeijs.com/hc/de/articles/3...BCcher-und-Downloads  ) ausgewertet wird und dann per Loconet an das DR5013 übertragen wird. D.h. da dürfte eine gewisse Zeitverzögerung drin sein - deshalb wollte ich nach Erfahrungen fragen.

Viele Grüße, Joni

PS: Das Bild der Anleitung darf ich aus Urheberrechtsgründen vermutlich nicht hier einstellen - oder ?
Hallo Joni,

das Bild darfst du nicht einstellen. Aber es dürfen Links verwendet werden

Grüße
Markus
Hallo Miteinander,

hier eine selbsterstellte Prinzipskizze zu den Sensorgleisen des DR5013.

DR5013 = Kehrschleifenmodul,
DR4088 = Besetztmelder,
Track = Kehrschleifenbereich.

Viele Grüße, Joni

Die von Joni zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Hallo Joni,
bei mir sind die Kontaktgleise höchstens 10 cm lang. Die lösen aber quasi sofort aus, wenn ein Fahrzeug drauf fährt, wahrscheinlich können sie also auch bedeutend kürzer sein.

Viele Grüße
Carsten
@Joni,

die 2 Kontaktgleise S0 und S3 sind reine Gleisbesetzt-Rückmeldegleisabschnitte (GBR), die helfen sollen die Weiche fern zu steuern (PC Modellbahn-Programm notwendig). Diese 2 GBR Abschnitte sollten hier eine volle Loklänge der längsten Lok haben.

Die Sensorgleise, die wir zusammen erarbeitet haben, sind diejenigen kurzen Gleisabschnitte, die das DR5013 fernsteuern helfen und werden logischerweise direkt am Modul DR5013 angeklemmt.

Hier wird es schön bildlich aufgezeigt wie die Musik spielen wird:

https://www.digikeijs-wiki.com/lib/exe/fetch.ph...ensors0s3loconet.jpg

Grüße.

Frank

Hallo,

Zitat - Antwort-Nr.: 10 | Name: ELNA5

die 2 Kontaktgleise S0 und S3 sind reine Gleisbesetzt-Rückmeldegleisabschnitte (GBR), die helfen sollen die Weiche fern zu steuern (PC Modellbahn-Programm notwendig).



Diese Aussage stimmt nicht. S0 und S3 schalten nur die richtige Polarität der Kehrschleife beim Einfahrt, S1 und S2 ändern die Polarität zum Ausfahrt und der DR5013 schaltet über S1 und S2 die Weiche (wenn anwesend und aktiviert) richtig zur Ausfahrt. Dazu ist überhaupt kein PC Modellbahn-Programm notwendig, macht der DR5013 alles selbständig.

Grüße aus NL,
Bert
Hallo Bert,
bei mir funktioniert das bisher mit S1 und S2. Jetzt installiere ich aber eine komplett neue Anlage und möchte S0 und S3 aktivieren. Kann ich statt des DR4088 auch einen anderen Besetztmelder, z.B. 10808 - Z21 DETECTOR (RailCom®) benutzen?

mfG

Werner
Hallo Werner,

Ja, das ist möglich. Du musst in der DR5013 Konfig App nur die Nummer der bezüglichen DR5000 Melder (LocoNet Tabelle) eingeben.

Grüße aus NL,
Bert
@Bert.

ja Du hast schon recht, das DR5013 Modul hat eine Software dabei wo man bis zu 4 Sensorengleise (S0 - S3) und weitere Funktionen einstellen kann.

Jedoch ein DR4088LN-CS ist nicht unbedingt notwendig, sondern optional. Es reicht laut Handbuch schon aus nur S1 und S2 zu benutzen. Siehe Seite 'P 28' deutsches Handbuch.

Mit S0 und S3 und einem Rückmeldemodul extra bekommt man mehr Komfort dazu, indem nun noch die Seite vorab gemeldet wird, wo die Lok nach / vor überfahren der Weiche ist. Dabei können S0 und S1 sowie S2 und S3 die Rollen dank der Programmierfähigkeit des DR5013 tauschen.

Interessant ist, dass der DR5013 sogar ein Weichenimpuls an die DR5000 senden kann. Gut, schöne Sache.

Allerdings bei dem großen Aufwand mit 2 Modulen und 4 Sensoren lohnt sich das m. M. n. nur mit einer PC Modellbahn-Steuerung.

Ohne PC Steuerung reicht der vereinfachte Aufbau wie er auf Seite P 28 beschrieben steht mit S1 und S2 vollkommen aus. Das Modul arbeitet auch so zuverlässlich. Die Weiche schaltet mit, die Kehrschleife wird angepasst.

Die Kehrschleife [Track] zwischen S1 und S2 gelegen meldet immer bei Lokdurchfahrt die Frei- / Besetzmeldung wahlweise auch RocRail Daten über den LN Bus zurück an die DR5000.

Grüße.

Frank



Hallo Frank,

Zitat - Antwort-Nr.: 10 | Name: ELNA5

Jedoch ein DR4088LN-CS ist nicht unbedingt notwendig, sondern optional. Es reicht laut Handbuch schon aus nur S1 und S2 zu benutzen. Siehe Seite 'P 28' deutsches Handbuch.



Stimmt, aber eine kleine Ergänzung: Bei die  Lösungen mittels nur S1 und S2 auf Seite 28 (mit LocoNet) und  29 (ohne LocoNet) wird zur "kurzschlussfreier Einfahrt" die Weichenschaltung mit hineinbezogen, denn mit nur S1 und S2 ohne diese aktivierten Weichensteuerung wird die Polarität beim Einfahrt mittels "Kurzschlusserkennung" geschaltet.

Grüße aus NL,
Bert
Guten Morgen.

@Bert & Werner,

Beiträge #12 und #13:

Folgende Fragen stellen sich mir:

Wenn man das Rückmeldemodul DR4088RB-CS nimmt, der den Roco-Bus an der Zentrale benützt, dann muss man dieses Modul bitte wie auf Seite P 29 erklärt, oder wie auf Seite P 27 erklärt, oder wie auf Seite P 29 erklärt anschließen?

Ich würde die Schaltung auf Seite P 27 bevorzugen, weil man keinen Computer bräuchte. Nur sind beide Module dann nicht miteinander direkt verbunden, sondern nur über die Zentrale parallel mit ihrem Bussystem. Und die Zentrale kann doch alle Bussysteme gemeinsam untereinander verarbeiten.

Dann müsste doch das DR5013 seine Infos über S0 und S3 trotzdem vom DR4088RB-CS bekommen? Weil dafür hat doch Digikeijs die Bedienungssoftware zum DR5013 Software entwickelt, wo man alle Sensoren und Weiche einstellen kann.

Oder ist dann leider nur die Schaltung auf Seite P 29 zu gebrauchen? Und man braucht dann leider noch einen Computer für die Weiche zu schalten.

Das Handbuch hat leider keine direkten Infos zu dem Fall, wenn man den RocoBus parallel zum LocoNet Bus benützt.

Werner würde nämlich bei seiner Ausrüstung auch den RocoBus oder XpressNet Bus parallel anwenden.

Ich kann ja z. B. auch eine WLAN Multimaus im Z21 Modus, ein DR4088RB-CS und LocoNet Digitrax Interface DS64 mischen.

Grüße.

Frank
Hallo

Das DR5013 kann sehr viel, scheint aber auch ein gewisser "Overkill" zu sein für einfache Standard-Anwendungen. Ich betreibe meine Anlage fast komplett mit Digikeijs-Technik. Bei den Kehrschleifen nutze ich jedoch die Stärz-KSMs mit Sensorgleisen ( https://www.firma-staerz.de/index.php?sub=produkt&id=191 ). Das gibt es auch direkt mit Weichensteuerung, auch als Bausatz. Die drei Abschnitte (zwei Sensor- und der Umpolabschnitt) lassen sich einfach an Belegtmelder anschließen. Das funktioniert perfekt ohne jegliche Programmierung, auch mit Steuerungsprogrammen.

Oft ist die einfachere Lösung die bessere.

Dietrich
Hallo Frank und Werner,

Zitat - Antwort-Nr.: 16 | Name: ELNA5

Wenn man das Rückmeldemodul DR4088RB-CS nimmt, der den Roco-Bus an der Zentrale benützt, dann muss man dieses Modul bitte wie auf Seite P 29 erklärt, oder wie auf Seite P 27 erklärt, oder wie auf Seite P 29 erklärt anschließen?



Die Antwort ist ganz einfach: an der DR5000 kann für S0 und S3 jede beliebige Belegtmelder genutzt werden (also DR4088, DR4088RB oder DR4088LN), aber nur wenn der DR5013 über Loconet angeschlossen ist an der DR5000.

Alle Besetztmeldungen der unterschiedlichen BUS Systemen werden von der DR5000 über LocoNet weitergeleitet und werden so an der DR5013 übertragen.

Statt den gezeichneten separaten DR4088LN-CS kann man für S0 und S3 also einfach zwei Eingänge einer schon vorhandenen Besetztmelder nehmen.

Ich hoffe dass mit meiner Antwort alles klar ist.

Grüße aus NL,
Bert

@Bert, Beitrag 18.

Danke für deine Erklärung. Das hört sich gut an.

Werde mal Geld ansparen für ein DR5013 Modul an Weihnachten. Dann verkaufe ich meine 2 anderen KSMs mit Sensorgleisen demnächst! Anfragen vorab erwünscht.

Grüße.

Frank
Hallo Miteinander,

vielen Dank für Eure Antworten. In meinem Bild in #8 habe ich es mir zu einfach gemacht. In Wirklichkeit soll es in diesem Einsatz keine klassische Kehr"schleife" geben, sondern eine Kehr"strecke" wie im oberen Bild. Die Strecke soll in der Anlage integriert sein, an einer Stelle wo eben "feindliche" Polarisierung aufeinander trifft. Dabei soll es möglich sein, dass der Zug in einem Rutsch durchfährt, also wenn die Einfahrt grün hat, dann soll (zumindest machmal) die Ausfahrt auch schon grün haben - es gibt also meiner Meinung nach kein Kriterium (wie z.B. eine Weiche), die sagt ob der Kehrabschnitt Potential wie die linke oder rechte Strecke haben soll.

Am DR4088 können weitere Belegtabschnitte angeschlossen werden.

Gesteuert wird mit TrainController. Aber es soll auch eine Fahrt ohne TC möglich sein.

Zur Ergänzung (unteres Bild):
Der SBH ist ebenfalls von "feindlicher" Polarisierung eingeschlossen. Die Streckenabschnitte, die S0 und S1 bzw. S2 und S3 beinhalten, sind gerade so lange dass es für die Sensorgleise reicht. Für einen kompletten Kehrschleifenabschnitt sind sie viel zu kurz. Geht das mit dem DR4088, der vom DR5013 umgeschalten wird ?

(Durch die Steuerung wäre sicherzustellen, dass nicht gleichzeitig von links und von rechts in den SBH ein- bzw ausgefahren wird, dass also ENTWEDER S0, S1 ODER S2, S3 von einem Zug befahren werden. Für TC haben wir dazu schon eine Lösung. [Bei Handsteuerung muss der Bediener das sicherstellen]).

Viele Grüße, Joni

Die von Joni zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Moin.

Bei der Komplexität der Gleisanlagen und zu kurzen Gleisabschnitten wären mehrere Kurzschlußerkenungsmodule zum Umpolen sinnvoller.

Grüße

Frank



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