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THEMA: BS Kehrschleifenmodul KSM-1
THEMA: BS Kehrschleifenmodul KSM-1
Liebe Kolegen
Hätte mal eine Frage an die Selectrix Digitalfahrer.
Wer benutzt das BS Kehrschleifenmodul KSM-1 von Conrad Electronik, Funktioniert dieses einwandfrei.
Oder sollte man das Original Trix benutzen.
MFG
Werner
Hätte mal eine Frage an die Selectrix Digitalfahrer.
Wer benutzt das BS Kehrschleifenmodul KSM-1 von Conrad Electronik, Funktioniert dieses einwandfrei.
Oder sollte man das Original Trix benutzen.
MFG
Werner
Hallo Werner,
nur ein kleiner Hinweis:
Das BS Kehrschleifenmodul KSM-1 von Conrad Elektronik funktioniert wie - bis auf eine Ausnahme - alle zur Zeit erhältlichen Kehrschleifenmodule durch Kurzschlußerkennung. Es entsteht also zunächst ein Kurzschluß, der dann blitzschnell erkannt wird und die die Umpolung erfolgt. Mich persönlich als stört es, wenn meine teuren Faulhaberumbauten einem regelmäßig einem Kurzschluß ausgesetzt werden, auch wenn dieses nur kurz geschieht und ich diesbezüglich
über keine Erfahrungen im Langzeitversuch habe.
Ich empfehle daher zum Kehrschleifenmodul von MÜT zu greifen, welches soweit mir bekannt als einziges Kehrschleifenmodul ohne Kurzschluß arbeitet. Klar, es ist etwas teurer als das Conrad-Modul, aber dafür motorschonend. Ich selber benutze dieses seit über einem halben Jahr zur vollsten Zufriedenheit.
Herzliche Grüße
Frank
nur ein kleiner Hinweis:
Das BS Kehrschleifenmodul KSM-1 von Conrad Elektronik funktioniert wie - bis auf eine Ausnahme - alle zur Zeit erhältlichen Kehrschleifenmodule durch Kurzschlußerkennung. Es entsteht also zunächst ein Kurzschluß, der dann blitzschnell erkannt wird und die die Umpolung erfolgt. Mich persönlich als stört es, wenn meine teuren Faulhaberumbauten einem regelmäßig einem Kurzschluß ausgesetzt werden, auch wenn dieses nur kurz geschieht und ich diesbezüglich
über keine Erfahrungen im Langzeitversuch habe.
Ich empfehle daher zum Kehrschleifenmodul von MÜT zu greifen, welches soweit mir bekannt als einziges Kehrschleifenmodul ohne Kurzschluß arbeitet. Klar, es ist etwas teurer als das Conrad-Modul, aber dafür motorschonend. Ich selber benutze dieses seit über einem halben Jahr zur vollsten Zufriedenheit.
Herzliche Grüße
Frank
...hätte doch lieber erst nach einer Tasse Kaffee schreiben sollen, hätte dann fehlerfreier geschrieben....
Gruß
Frank
Gruß
Frank
Ich verstehe jetzt nicht, was der Motor mit dem Kurzschluß zu tun hat.
Der Kurzschluß entsteht doch durch überbrücken beider Pole und dies geschieht doch in erster Linie durch die Räder über die Radschleifer. Demzufolge tut es dem Motor doch garnichts, sondern es nehmen doch mehr die Laufflächen der Räder, bedingt durch Microfunken, schaden.
Gruß, Raimond
Der Kurzschluß entsteht doch durch überbrücken beider Pole und dies geschieht doch in erster Linie durch die Räder über die Radschleifer. Demzufolge tut es dem Motor doch garnichts, sondern es nehmen doch mehr die Laufflächen der Räder, bedingt durch Microfunken, schaden.
Gruß, Raimond
@1
Kehrschleifenautomatik durch Kurzschlusserkennung ist ok und auch für Faulis unproblematisch.
Es ist nicht der Kurzschlussstrom, der die Faulis belastet, sondern die *zugeführte Energie*. Diese berechnet sich aus Strom mal Zeit. Es spielt also eine sehr grosse Rolle, *wie lange* ein Kurzschluss anliegt. Von einem Kehrschleifenmodul erwarte ich, dass es den Kurzschluss im Millisekundenbereich erkennt und ab- bzw. umschaltet. Dann ist die zugeführte Kurzschlussenergie so klein, dass die dadurch erzeugte Wärme unproblematisch ist. (Jedenfalls um Grössenordnungen unproblematischer als bei einem Fahrregler, der bei einer Lok auf einem falsch gepolten Herzstück den Überstrom nur begrenzt statt abschaltet...)
Ausserdem: Wo wird denn die Kurzschlussenergie verheizt? Der Motor ist es nämlich nicht... Schau dir das mal an vor deinem inneren Auge: Kehrschleife. Trennstelle. Ungleiche Polaritäten. Der Kurzschluss entsteht dann, wenn das vorderste Lokrad über die Trennstelle fährt, während die anderen Lokräder noch diesseits der Trennstelle sind. Plus und Minus werden also durch die Lokräder und Stromschleifer *jeweils einer Seite* zusammengeschaltet. Der Motor ist daran nicht beteiligt. Der Ort mit dem grössten Widerstand (wo die Kurzschlussenergie verheizt wird), sind die Stromabnahmepunkte an den Rädern.
Als wir bei NTRAK noch mit zu grossen und zu trägen Sicherungen gefahren sind (man wollte ja schliesslich Züge mit 6 Loks und 120 Wagen fahren...
sind ab und an Loks auf Kurzschluss-Trennstellen im Weichenbereich oder bei Stromkreisgrenzen stehen geblieben. Nicht der Motor ging hops, sondern das Drehgestell schmolz (bei Imax = 6A) oder der Radstern (bei Imax = 3A)...
Felix
Kehrschleifenautomatik durch Kurzschlusserkennung ist ok und auch für Faulis unproblematisch.
Es ist nicht der Kurzschlussstrom, der die Faulis belastet, sondern die *zugeführte Energie*. Diese berechnet sich aus Strom mal Zeit. Es spielt also eine sehr grosse Rolle, *wie lange* ein Kurzschluss anliegt. Von einem Kehrschleifenmodul erwarte ich, dass es den Kurzschluss im Millisekundenbereich erkennt und ab- bzw. umschaltet. Dann ist die zugeführte Kurzschlussenergie so klein, dass die dadurch erzeugte Wärme unproblematisch ist. (Jedenfalls um Grössenordnungen unproblematischer als bei einem Fahrregler, der bei einer Lok auf einem falsch gepolten Herzstück den Überstrom nur begrenzt statt abschaltet...)
Ausserdem: Wo wird denn die Kurzschlussenergie verheizt? Der Motor ist es nämlich nicht... Schau dir das mal an vor deinem inneren Auge: Kehrschleife. Trennstelle. Ungleiche Polaritäten. Der Kurzschluss entsteht dann, wenn das vorderste Lokrad über die Trennstelle fährt, während die anderen Lokräder noch diesseits der Trennstelle sind. Plus und Minus werden also durch die Lokräder und Stromschleifer *jeweils einer Seite* zusammengeschaltet. Der Motor ist daran nicht beteiligt. Der Ort mit dem grössten Widerstand (wo die Kurzschlussenergie verheizt wird), sind die Stromabnahmepunkte an den Rädern.
Als wir bei NTRAK noch mit zu grossen und zu trägen Sicherungen gefahren sind (man wollte ja schliesslich Züge mit 6 Loks und 120 Wagen fahren...
Felix
Gast [Gast] - 30.04.05 14:19
Das KSM-1 hat noch eine weitere Gemeinheit parat. Es misst nämlich nicht den Kurzschlussstrom über den Spannungsabfall an einem Widerstand sondern nur den Spannungseinbruch der im KSM-1 gleichgerichteten Schienen-Digitalspannung, der durch den Kurzschluss entsteht. Damit ist nicht mehr gewährleistet, dass das KSM unter allen Betriebsbedingungen bei z.B. "gewollt eingestellten 2,5A" umschaltet. Der Kurzschlussstrom(spitzenwert) ist so indirekt von der Leistungsfähigkeit des, die Zentrale speisenden Transformators und einigen anderen Faktoren abhängig.
Gast
Gast
Werner [Gast] - 30.04.05 14:49
Hallo
Vielen Dank für Eure schnellen und vorallem Präzisen Angaben.
Werde mir dann doch wohl Höherwertiges Gerät kaufen.
MFG
Werner
Vielen Dank für Eure schnellen und vorallem Präzisen Angaben.
Werde mir dann doch wohl Höherwertiges Gerät kaufen.
MFG
Werner
@3+4
Bitte nicht schlagen und Asche auf mein Haupt, halt noch müde war. Hab halt immer Angst um meine Motoren, ist aber natürlich korrekt, dass zunächst Stromabnahme betroffen ist, also Räder bzw. Schleifer. Bei einem Freund hat mal ein Kurzschluß derart Eindruck hinterlassen, dass sich sogar ein Schaden an der Profiloberfläche der Schiene ergeben hat (kleine Delle). Wie der Radsatz der Lok aussagh ist mir nicht überliefert....
Die Wahl zu einem höherwertigen Kehrschleifenmodul ratsam, denn am falschen Ende zu sparen kann sonst teurer werden.....
Gruß
Frank
Bitte nicht schlagen und Asche auf mein Haupt, halt noch müde war. Hab halt immer Angst um meine Motoren, ist aber natürlich korrekt, dass zunächst Stromabnahme betroffen ist, also Räder bzw. Schleifer. Bei einem Freund hat mal ein Kurzschluß derart Eindruck hinterlassen, dass sich sogar ein Schaden an der Profiloberfläche der Schiene ergeben hat (kleine Delle). Wie der Radsatz der Lok aussagh ist mir nicht überliefert....
Die Wahl zu einem höherwertigen Kehrschleifenmodul ratsam, denn am falschen Ende zu sparen kann sonst teurer werden.....
Gruß
Frank
Hallo,
Ich benutze zwei KSM von Rautenhaus seit 5 Jahren.Der Microkurzschluss hat bisher keinerlei Nachteile generiert und das Modul arbeitet auch mit dem orig. Trix Trafo und Zentrale fehlerfrei zusammen .
Jürgen H
Ich benutze zwei KSM von Rautenhaus seit 5 Jahren.Der Microkurzschluss hat bisher keinerlei Nachteile generiert und das Modul arbeitet auch mit dem orig. Trix Trafo und Zentrale fehlerfrei zusammen .
Jürgen H
Peter E [Gast] - 30.04.05 15:53
Hallo,
wie verhält sich die Lok, wenn die Trennstelle (Kurzschluss) mit
Fahrstufe 1 überfahren wird.
Gruss Peter
wie verhält sich die Lok, wenn die Trennstelle (Kurzschluss) mit
Fahrstufe 1 überfahren wird.
Gruss Peter
Kann Jürgen H. nur zustimmen. Ich habe meine LK100 auch gegen die von Rautenhaus gewechselt, da die LK100 manchmal angefangen haben zu flattern. Sämtliche Einstellungsversuche an diesen Modulen haben einfach keine Besserung gebracht. Die von Rautenhaus haben auch noch den Vorteil, das diese bei nicht besetzten Gleis keinen Ruhestrom ziehen und deshalb auch hinter einem Belegtmelder (also zw. Belegtmelder und Gleis) geschaltet werden können. Die LK100 ziehen immer einen gewissen Strom und müssen deshalb vor einen Rückmelder geschaltet werden und so ein ganzes (bzw. halbes bei LDT) in beschlag nehmen.
Bei den Fahrstufen ist es übrigens vollkommen egal ob Fahstufe1 oder 28 (DCC), es funktioniert einfach.
Gruß, Raimond
http://www.Raimonds-Moba.de
Bei den Fahrstufen ist es übrigens vollkommen egal ob Fahstufe1 oder 28 (DCC), es funktioniert einfach.
Gruß, Raimond
http://www.Raimonds-Moba.de
Thomas Wey [Gast] - 30.04.05 17:15
Hallo Peter E
Beim Rautenhaus KSM merkst Du garnichts, sobald die Lok mit einem Rad einen Micro Kurzschluß verursacht, schaltet das Relais im KSM Blitzschnell um.
Und zwar so schnell das die Digitalzentrale noch nicht einmal einen Kurzschluß erkennt.
Das heist deine Lok fährt weiter ohne stehen zu bleiben als wenn nichts währe.
MFG
Thomas Wey
Beim Rautenhaus KSM merkst Du garnichts, sobald die Lok mit einem Rad einen Micro Kurzschluß verursacht, schaltet das Relais im KSM Blitzschnell um.
Und zwar so schnell das die Digitalzentrale noch nicht einmal einen Kurzschluß erkennt.
Das heist deine Lok fährt weiter ohne stehen zu bleiben als wenn nichts währe.
MFG
Thomas Wey
@9
Dann wird der Kurzschluss durch den Radreifen verursacht, der die Trennstelle überbrückt, wenn das Rad genau "in der Trennstelle sitzt". Alles andere wie gehabt.
Felix
Dann wird der Kurzschluss durch den Radreifen verursacht, der die Trennstelle überbrückt, wenn das Rad genau "in der Trennstelle sitzt". Alles andere wie gehabt.
Felix
Hallo,
habe vor kurzem das Kehrschleifenmodul von Manfred Richter,
http://www.amhamberg.de
zweimal nachgebaut. Funktionieren tadellos.
Gruß
Ralf
habe vor kurzem das Kehrschleifenmodul von Manfred Richter,
http://www.amhamberg.de
zweimal nachgebaut. Funktionieren tadellos.
Gruß
Ralf
Michael Peters [Gast] - 02.05.05 12:33
Hallo zusammen,
ich habe das KSM von TAMS (=Conrad) mit einer BASIC.Briefmarke (die ich noch hatte) nachgebaut. Funktioniert sehr gut. Bei Loks mit Schwungmasse merkt man gar nichts, Loks ohne Schwungmasse machen eine kleinen "Hoppser". Da ich aber nur gelegentlich die Kehrschleifenstrecke befahre, stört mich das nicht weiter.
Grüße Michael Peters
ich habe das KSM von TAMS (=Conrad) mit einer BASIC.Briefmarke (die ich noch hatte) nachgebaut. Funktioniert sehr gut. Bei Loks mit Schwungmasse merkt man gar nichts, Loks ohne Schwungmasse machen eine kleinen "Hoppser". Da ich aber nur gelegentlich die Kehrschleifenstrecke befahre, stört mich das nicht weiter.
Grüße Michael Peters
Bei meinen Rautenhaus-Modul macht eine Lok ohne Schwungmasse nicht mal einen Hoppser. Im übrigen hat das Modul auch noch einen Anschluß um es auch extern ansteuern zu können - obwohl man in dem Fall dann auch gleich ein Relais ansteuern könnte.
Gruß, Raimond
Gruß, Raimond
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