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THEMA: Untersuchungsgruben
THEMA: Untersuchungsgruben
Moin Moin,
wie tief sind eigentlich Untersuchungsgruben? Tiefer als 1,80m wäre wohl zu tief,
da bräuchte man schon wieder eine Leiter, um am Unterboden eines Fahrzeugs zu arbeiten.
Ich möchte meine Untersuchungsgruben selbst bauen, und nicht den Grand Canyon nachbilden.
Grüsse Jens
wie tief sind eigentlich Untersuchungsgruben? Tiefer als 1,80m wäre wohl zu tief,
da bräuchte man schon wieder eine Leiter, um am Unterboden eines Fahrzeugs zu arbeiten.
Ich möchte meine Untersuchungsgruben selbst bauen, und nicht den Grand Canyon nachbilden.
Grüsse Jens
JenSIE [Gast] - 28.04.05 06:36
Uups, da muß ich den Kaffee doch zu schwach gemacht haben!
Jens
Jens
dampfraifan [Gast] - 28.04.05 07:10
Meine von B&K sind ca. 6-7mm tief. Man muss ja beachten, dass das Personal an Bremse und Achse heran kommen muss. Bei einem Raddurchmesser von 1m (Tender) ist die Achse dann auf 50cm Höhe. Beim Treibrad einer 01 immerhin schon auf 1 Meter.
Ich schätze im Original werden die Gruben nicht tiefer als 1,2m sein.
Torsten
Ich schätze im Original werden die Gruben nicht tiefer als 1,2m sein.
Torsten
HGS [Gast] - 28.04.05 12:38
Eher flacher. Muss mal meine Fotos auspacken und Stufen zählen. 6 - 7 mm sind sicher nicht falsch.
Adrian [Gast] - 29.04.05 15:40
"Untersuchungs- und Arbeitsgruben ... haben i.d.R. an beiden Stirnseiten Treppen mit 4 bis 5 Stufen bei einer Tiefe von 1m bis 1,2 m"
(Bahnbetriebswerke auf der MB, alba, Seite 37)
(Bahnbetriebswerke auf der MB, alba, Seite 37)
Markus H. [Gast] - 29.04.05 19:39
Hallo!
In "Betriebsmaschinentechnische Anlagen für Dampflokomotiven" der Eisenbahn Lehrbücherei der Deutschen Bundesbahn Band 143 steht hierzu auf Seite 76
Zitat:
"Zum Untersuchen der Lokomotiven auf Betriebssicherheit und zum bequemen Arbeiten unter den Lokomotiven erhalten die Hallenstände Arbeitsgruben(Bild 47). Die Berechnung der Grubenlänge G wurde beim Berechnen der Standlängen mit erläutert. Die beiderseitigen seitlichen Vorsprünge in den Arbeitsgruben dienen als Auftritte oder zum Auflegen von Bohlen, um beim Arbeiten im Bedarfsfall bis unmittelbar an den Kessel zu kommen. Die Lücke zwischen Schiene und Fußboden wird durch eine teergetränkte Hartholzbohle von 9 cm Breite geschlossen, die den Fußboden beim Absetzen schwerer Lokteile schützt."
In Bild 47 ist der "Querschnitt der Arbeitsgrube in einer Lokomotivehalle" dargestellt. Von Schienenoberkante bis Boden der Arbeitsgrube 1200mm. Vom Boden der Arbeitsgrube bis in 410mm Höhe ist die Grube 540mm breit, danach bis zur Schienenoberkannte mind. 1000mm(im Bereich der Schienenfüsse 1435mm).
Viel Spass beim Nachbauen
Gruß
Markus H.
In "Betriebsmaschinentechnische Anlagen für Dampflokomotiven" der Eisenbahn Lehrbücherei der Deutschen Bundesbahn Band 143 steht hierzu auf Seite 76
Zitat:
"Zum Untersuchen der Lokomotiven auf Betriebssicherheit und zum bequemen Arbeiten unter den Lokomotiven erhalten die Hallenstände Arbeitsgruben(Bild 47). Die Berechnung der Grubenlänge G wurde beim Berechnen der Standlängen mit erläutert. Die beiderseitigen seitlichen Vorsprünge in den Arbeitsgruben dienen als Auftritte oder zum Auflegen von Bohlen, um beim Arbeiten im Bedarfsfall bis unmittelbar an den Kessel zu kommen. Die Lücke zwischen Schiene und Fußboden wird durch eine teergetränkte Hartholzbohle von 9 cm Breite geschlossen, die den Fußboden beim Absetzen schwerer Lokteile schützt."
In Bild 47 ist der "Querschnitt der Arbeitsgrube in einer Lokomotivehalle" dargestellt. Von Schienenoberkante bis Boden der Arbeitsgrube 1200mm. Vom Boden der Arbeitsgrube bis in 410mm Höhe ist die Grube 540mm breit, danach bis zur Schienenoberkannte mind. 1000mm(im Bereich der Schienenfüsse 1435mm).
Viel Spass beim Nachbauen
Gruß
Markus H.
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