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FKS-Modellbau Gerd Gehrmann

THEMA: Weichen einschottern

THEMA: Weichen einschottern
Startbeitrag
Mark [Gast] - 06.04.03 12:38
hallo ihr,

ich wieder, mt einer vielleicht blöden frage.

nun gehts los mit dem einschottern der gleise.
hab schonmal auf einem stück freier strecke den ersten versuch gestartet. gleis auf unterbau fixiert, schotter verteilt und in form gebracht, leim-wasser-spüli-gemisch draufgeträufelt, fertig. ist sogar recht gut gelungen und einfacher als gedacht.
nun gehts aber langsam an die gefilde wo weichen liegen. jetzt mach ich mit ein bischen bange, wie ich die einschottern soll. da das leim-gemisch recht flüssig ist, wird es auch unter die weichen fliessen. angst :o) wie macht ihr das, das der teil der beweglich bleiben soll bzw. der antrieb nicht zusickern? und wie schottert ihr um die antriebe herum? hab mir schon überlegt erst anstelle der weiche eine schablone hinzulegen, bis alles abgebunden ist?! aber ist irgendwie auch nicht so der hit, bei weichenstrassen oder im bw.

gruss
mark

hallo, mark, also ich kann da evtl. die andere vorgehensweise empfehlen: die stellen bei den weichen, wo der schotter haften soll, vorher mit eine spritze etwas dickereren leim zwischen den schwellen spritzen und dann den schotter aufbringen. ist aber ne fieselarbeit. problem: der schotter hatt eine andere farbe als der der steckengleise, entsrpechend ist eine nachbehandlung notwendig, wenn Du rostbrtaun-grauen schotter haben willst, kannst ja nochmal mit dem pinsel drüber gehen. grüe, ralf
Hallo!
Hier kommt meine Methode :
Weichenzunge mit Reisnagel in Mittelposition fixieren.
Dann Schotter aufbringen mit alter Filmdose oder Einwegspritze(Loch aufbohren), mit einem alten abgeschnittenen Pinsel verteilen. Im Bereich der Weichenzunge/gelenke nur bis Schwellenoberkante schottern, den Rest wegfegen. Dann mit Wasser/Leimgemisch und Einwegspritze festkleben und dann geduldig warten!!!!! Wenn alles trocken ist mit Zahnstocher Schotterreste entfernen bis alles einwandfrei laüft. Die Stellschwelle bleibt komplett frei.Im Bereich der Stellschwelle habe ich mit Holzleim pur und Schotter ringsrum eine Art Hügel aufgebaut(in mehreren Lagen), danach die Aussenseite der Weiche eingeschottert.So kann kein Leim unter die Stellschwelle laufen. Dann kann die farbliche Behandlung, evtl. mit Trockenfarben gemacht werden. Dann nochmal Grundreinigung der Weiche,geht gut mit in Reiniger getauchtes Eisstäbchen(Endlich mal ein guter Grund EIS zu essen). Um Kontaktproblemen vorzubeugen Herzstück polarisieren, das habe ich nämlich nicht gemacht, was mich heute ärgert. Dauert natürlich etwas länger, schaut aber gut aus. Und nicht vergessen evtl. Zubehör wie Weichenlaternen, Grenzzeichen, Kabelkanäle, Seilzüge usw. VORHER einbauen.
Gruß Uwe
es gibt keine blöden Fragen - na ok, FAST keine (ob es ein Programm gibt, um 1400MB auf eine CD zu bekommen, ist eine...)
@kai: ... WinZIP, Vorausgesetzt du hast lauter BMP oder andere unkomprimierte Dateien, die sich stark komprimieren lassen.

SCNR
ismael
Ich schotter die Weichen auch mit Wasser/Weißleim.
Die Stellschwellen und deren Bewegungsraum werden vor dem Schottern mit Öl benetzt. Zudem bringe ich kein Weißleim/Wasser-Gemisch im Bereich der Stellschwelle auf.
Macht normalerweise keine Probleme. Sollte doch mal eine Weiche festgehen, erst versuchen, im trockenen Zustand gangbar zu machen (klappt fast immer). Falls keine Möglichkeit, mit feuchter, alter Zahnbürste den Bereich der Stellschwelle von Schotter befreien (ständig nachfeuchten!)
Grüße
Klaus
Habe noch einen anderen Tipp (habe es allerdings [noch]nicht selbst ausprobiert).

Der Tipp ist von Horst Hausmann (nachzulesen: http://www.wiencirz.de/tips/Gleise.htm.

Er benutzt TAPETENKLEISTER!! (Tapetenkleister Spezial für schwere Tapeten). Schotter im Verhältnis 1:2 oder 1:3 mit Kleisterpulver vermischen und damit schottern. (1 Teil Kleister, 2-3 Teile Schotter) Dannach wie bekannt mit Spülmittel-Wasser aus der Blumenspritze sehr gut einsprühen und 2 Tage trocken lassen. Wenn man das Sprühwasser mit ein paar Tropfen dunkler Dispersionsfarbe mischt, ergäbe das ein tolles Farbspiel auf dem Schotterbett.

Hat´s mal jemand so probiert??

Gruß

Ulrich

also ich fand die Methode nicht so toll und bin schnell wieder zur herkömmlichen Art zurück.
Kurze Frage:

Wie ist das Verhältnis vom "leim-wasser-spüli-gemisch"?
@ Mark
Genauso einschottern wie die Gleise auch. Nur sorgfältiger die Körnchen entfernen. Ist zumindest bei PECO kein Problem, der Antrieb liegt ja unterflur.

Wichtig: Stellschwelle frei lassen und nicht vergessen, den Weichenbereich oder zumindest den Stellschwellenbereich mit braunem oder schwarzem Edding einzufärben.

Gruss
Cox
Hallo

Ich verwende Knet und Secundenkleber.
Man besorgt sich im bastelladen etwas Knet.
Dieser formt man zu kleinen teilchen mit welchen die schwellenräume aufgefühlt werden (nicht ganz bis oben hin).
Dannach streut man soviel schotter rein wie benötigt und benetzt das ganze VORSICHTIG mit etwas Secundenkleber.
Bei sorgvältiger Arbeit gibt es keinerlei Probleme, es sei den einer haut eine ganze Flasche sekundenkleber rein.
Grüße
Thomas
ist bei den Selbstbauweichen mit Schwellenrost ganz einfach !

Erst Einschottern und dann die Schienen auflöten... Nach dem Einbau muß dann nur noch die Kante angeschottert werden !
@Mark

Solltest Du Minitrix-Weichen o.ä. verwenden, besteht wirklich eine große Gefahr, dass Leim in die Weiche oder den (unterflur angebauten) antrieb läuft!
Baue gerade eine etwas nostalgisch angehauchte Weihnachtsanlage (60x65cm mit Schattenbahnhof , wobei auch Minitrix-Weichen mit Originalantrieben unterflur zum Einsatz kommen. Da mir die oben genannte Panne leider schonmal auf der eigentlichen Anlage passiert ist, habe ich hier mal eine neue Variante probiert.
Zunächst habe ich um jede Weiche unverdünnten, Wasserfesten Holzleim aufgebracht, diesen dann mit einem feinen Pinsel bis an Schwellenrost und dergleichen beigeschoben. Der unterflur eingebaute Antrieb wird von einem Stück Plastik verdeckt, das ich aus dem Material von Margarine-Behältnissen zugeschnitten habe. Diese Abdeckung habe ich so zugeschnitten, das sie zusammen mit den Laschen des Antriebes in die Weiche gesteckt wird. Nach dem Schottern, lässt sich der Antrieb noch immer  von unten entfernen.
Der bereich der Stellschwelle wird nur vorsichtig mit etwas Farbe ausgelegt, der Leim in einem leichten Bogen darum verteilt. Nun etwas Schotter aufbringen, wozu ich ein altes Ölfläschchen von "Nähmaschinenöl" verwende. Trocknen lassen und überflüssigen Schotter absaugen. Etwas Öl (auch SR24) träufele ich auch vorher auf. Nun hast Du so etwas wie einen kleinen Damm um jede Weiche und kannst die restlichen Gleise ganz normal Schottern. Für das Leim-Wasser-Spüli-Gemisch (@NBO 1:2:3Tropfen/250ml) solltest Du allerdings keinen Wasserbeständigen Leim verwenden, denn sonst lassen sich evtl. auftretende Verklebungen dann gar nicht mehr lösen. Bei zukünftigen Anlagen werde ich nur noch Weichen wie Peco und dergleichen verwenden, da Du hier wirklich nur auf Gelenke und Stellschwelle achten musst, und das ist ein Kinderspiel..
Gruß

Thomas
@11
Der entscheidende Nachteil dieser Methode sollte nicht verschwiegen werden: Es ist nach dem Bau sehr schwierig die Weiche noch zu lackieren. Jedenfalls fallen mir bei so gebauten Weichen die blanken Kupferflächen und das Zinn an den Lötstellen sehr unangenehm aus. Ich habe immer die fertig bemalten, gealterten und eingebauten Weichen geschottert und hat nie Probleme mit verklebten Zungen. Allerdings benutze ich auch immer Tiefengrund für Putz aus dem Baumarkt, der auf Metall kaum haftet.

Edward
Edward,
wie hast Du das Mischungsverhältnis bei Tiefengrund für Putz eingestellt?
Bei meiner letzten anlage hatte ich Tapetra, so etwas ähnliches ie Tiefengrund genommen und im Verhältnis 1:2 mit einem ordentlichen Schuß Spüli versehen. Hat funktioniert, allerdings weis ich bei diesem Mittel nicht. ob eine evtl erforderliche Gleisdemontage so einfach klappt. Der Kleber, egal ob Weißleim, Tiefengrund o.ä. muß immer wasserlöslich sein.
H-W
Ich mache das immer pur drauf
Der Schotter wird vorher mit entspanntem Wasser aus der Sprühflasche etwas benetzt. Wenn ich ein Gleis wieder demontieren möchte mache ich es etwas mit dem Fön warm und hebe es nach oben ruas. Allerdings klebe ich das Gleis mit doppelseitigem Klebband aus dem Grafikerbedarf aus (3M schlachmichtot).

Edward


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