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THEMA: MTX BR17 Art. 12077

THEMA: MTX BR17 Art. 12077
Startbeitrag
Günter König - 20.04.05 17:06
Hallo auch,

ich habe vor, die o.a. Lok zu erwerben.
Ist das Teil zu empfehlen? Die N-Datenbank gibt mir etwas (leider) widersprüchliche Auskunft.

Gibt es Erfahrungen?

Grüßend,
Günter


Hallo Günter,

ich habe die Lok seit vielen Jahren und bin zufrieden damit - sie zieht bei mir locker 5-6 Vierachser und läuft gut. Ich sollte erwähnen, dass ich sie digital (SX) fahre - habe den Umbau mit Decoder im Tender  vor ca. 2 Jahren selber gemacht

Natürlich "leidet" sie unter den üblichen Problemen alterer Loks - v.a. zu grosser Lok-Tender-Abstand. Aber mir gefällt sie.

Fahrverhalten (mit Decoder) ist top. Ohne Decoder ist sie natürlich viel zu schnell ...

Gruss
Mike
Die Lok ist von der Detailllierung und vom Antriebskonzep her halt schon alt. Hinzu kommt, dass die Lok analog erheblich zu schnell ist. Dafür ist das Modell bei eBay schon so um die 70,-- EUR rum zu haben und das Preis-Leistungsverhältnis ist ja auch ein Aspekt.
Gruß
Frank
Danke schon mal für Hinweise.

Frank, 70 Euronen würde ich nicht ausgeben wollen, ich bekomme sie günstiger. Die hohe Endgeschwindigkeit ist nicht das Problem.

Mike, 5-6 Vierachser sind doch voll O.K. . Steile Rampen habe ich nicht (die steilste liegt bei 2cm auf einem Meter, das wird sie wohl schaffen.
Allerdings, digitalisiert wird sie bei mir nicht .....

So denn, Dank noch mal.

Günter
wenn die BR 17 mit einer Glasmachersschnecke versehen wird, hat sie bestimmt auch recht gute Fahjreigenschaften im Analogbetrieb. Ich habe sie allerdings nicht, aber einige andere Renner, die nach dem Umbau klasse Fahreigenschaften und gute Zugkraft haben. Ein 2:1 Umbau kostet bei Selbstbau 14 Euro.( Umbau bei Glasmachers 26 Euro )Wenn man die Lok so um die 50 - 60 euro erhält, kann man ruhig diesen Betrag investieren. Ich hoffe, die Beträge sind noch richtig. So ein Umbau ist meiner Meinung nach immer noch erheblich preiswerter als der Einbau eines Faulhabermotors und weiterhin hohe Endgeschwindigkeit und unter Umständen Zugkraftverlust.
H-W
Ich hab die Lok seit 1980 und bin immernoch zufrieden mit ihr. Seit ungefähr 10 Jahren hat sie einen Faulhaber, fährt damit sehr langsam (muss ungefähr Vorbildgeschwindigkeit bei 12 V sein - ich find's gut, ist aber nicht jedermanns Sache). Zugkraft finde ich in Ordnung, reicht vollkommen aus, 6 fahrtechnisch ungepflegte Vierachser auf 2,5% schafft sie gut. Zudem war das Vorbild ja auch nicht der riesen Kraftprotz. Nach nun 25 Jahren Betriebseinsatz (natürlich mit Unterbrechungen ) musste ich den einen oder anderen Schleifer ersetzen, ansonsten ist nix kaputt an der Lok - also auf jeden Fall eine robuste Konstruktion.

Die Detaillierung finde ich gar nicht sooo schlecht, der Tender ist nix schlechter als der GFN Tender (eher besser, weil er nicht so hoch ist), die Steuerung ist auch annehmbar zierlich, wie ich finde. Die Räder sind - bis auf die Vorläufer - auch nicht fürchterlich schlecht. Brüniert wär natürlich schöner. Außerdem trifft die Lok voll und ganz den Vorbildeindruck, soll heißen, ich halte die Proportionen für gelungen wiedergegeben. Etwas störend ist vielleicht die Beschriftung in weiß, ich hätte sie lieber in Messingfarben.

Alles in allem würde ich die Lok empfehlen, wenn man nicht zuviel Geld bezahlen muss. Ich selbst würde allerdings lieber das Nachfolgemodell mit brünierten Rädern und messingfarbener Beschriftung bevorzugen.

Grüße aus Dortmund,

Udo.
So,
habe das Teil mal geordert.
Mal sehen wie sie läuft.

Danke für eure Tips!!

Grüße,
Günter
@ 1
>>Ohne Decoder ist sie natürlich viel zu schnell ...<<
@ 2
>>Hinzu kommt, dass die Lok analog erheblich zu schnell ist.<<

Ein analoges Fahrpult besitzt einen Regler !
Ein digitales Fahrpult besitzt einen Regler !

Ist das bei Euch anders ? - dann habt Ihr falsche Fahrpulte

Wenn die Lok "zu schnell" fährt, dann hat man nur zu hoch geregelt.
IMMER ! Bei digital wie bei analog. IMMER ...

Bitte verbreitet doch nicht ewig diesen Quatsch ...

Gruss, notrix
@ 7

<< Ein analoges Fahrpult besitzt einen Regler !

Ach was ! Echt ? Ist mr bisher nicht aufgefallen. Danke für den Hinwweis.

<< Wenn die Lok "zu schnell" fährt, dann hat man nur zu hoch geregelt.

Im Blockstellenbetrieb werden mehrere Loks mit einem einzigen Fahrpult geregelt.
Wenn ich nun so weit runterregel bis es paßt, stehen die anderen Loks fast.

<<Bitte verbreitet doch nicht ewig diesen Quatsch ...

Wie oben dargelegt, handelt es sich nicht um Quatsch. Die sich durch Getriebeauslegung und Motorisierung ergebende Höchstgeschwindigkeit der Lok liegt deutlich über den in der NEM 661 festgelegten Werten. Das ist damit gemeint, wenn man sagt "Die Lok ist zu schnell". Sich aber anzumaßen, die Äußerungen anderer Modellbahner als Quatsch zu titulieren - und dieses noch als anonymer Gast - spricht nicht gerade für Dich......

Gruß
Frank    



Hi Frank ,

laß bitte mal den Gaststatus außen vor. Mir wäre ein Zwangslogin hier auch viel lieber ...
---
>>Die sich durch Getriebeauslegung und Motorisierung ergebende Höchstgeschwindigkeit der Lok liegt deutlich über den in der NEM 661 festgelegten Werten. Das ist damit gemeint, wenn man sagt "Die Lok ist zu schnell".<<

Schön, das Du nun zurückruderst. So hatte ich das auch gemeint :

>>"Die Lok ist zu schnell". << geht auch bei mir voll in Ordnung.

Aber ich bleibe dabei : Mir geht es furchtbar auf den Keks, wenn man (wie in @1 und @ 2 ) sagt NUR ANALOG bzw. nur ohne Dekoder ist die Lok zu schnell. Das ist nämlich Quatsch und nur DAS habe ich aufgezeigt ...

Denn auch meine BR 17 ist (nur wenn ich will) eine Rennsemmel .

Das hat man aber auch analog im Griff . Mit ASC100 oder Heißwolf oder MPC oder Halbwelle oder wie auch immer. Das hat nix mit Digital zu tun sondern liegt - wie Du erst in @7 schreibst : an Motoriesierung und Getriebe.
Also nicht Digital oder Analog ...

Bitte also künftig wieder bei den Tatsachen bleiben. Dankeschön.

Gruss, notrix
@9 notrix

mit rein bisschen Nachdenken kommt man(n) schon ziemlich schnell drauf, dass ich mit Decoder (also digital) die Möglichkeit habe, die Höchstgeschwindigkeit so einzubremsen, das ich den vollen Regelbereich des Fahrpultes bei vorbildgerechter Höchstgeschwindigkeit habe. Mach das mal mit einm normalen analogen Fahrpult .... und für mehr als eine Lok.

ich bleibe dabei - analog ist sie zu schnell ... und abgesehen von Deinem gewollten Mistverständnis weiss auch jeder was damit gemeint ist. Punkt.

Gruss
Mike
Moin Mike ,

in @ 1 und @ 2 war überhaupt keine Rede von "Blockstreckensteuerung" oder vom "vollen Regelbereich bei vorbildgerechter Höchstgeschwindigkeit" .  

Dein >>Ohne Decoder ist sie natürlich viel zu schnell ...<< habe ich genauso kritisiert wie Franks Aussage : >>Hinzu kommt, dass die Lok analog erheblich zu schnell ist.<<

Das bleibt für mich Quatsch weil besagte Aussagen aus @ 1 und @ 2 schlicht falsch sind.
Richtig ist : Die BR 17 ist auch mit Dekoder (also auch bei Digital) zu schnell - und kann bzw. muß bei beiden Betriebssystemen auf eine spezielle vmax. eingestellt (programmiert) werden. Punkt.

Gruss, notrix
Mike, stimme deinen Ausführungen in Antwort 10 inhaltlich zu. Es weiß wohl jeder was mit der Aussage "die Lok ist zu schnell" gemeint ist. Es hat sowohl Günter verstanden, der den Thread eröffnet hat, als auch Notrix.
Gruß
Frank

@5

Udo, weiß nicht, ob es dir bekannt ist, aber es gab die Lok auch mit der Betriebs-Nr. 17 212 in messing- bzw. goldfarbener Beschriftung und stimme Dir zu: Sieht besser aus. Notfalls bei KUSWA neue Messingschilder bestellen.......ist dann noch besser.

@Notrix

Habe mir reiflich überlegt, ob ich überhaupt noch einige Zeilen an dich richten soll.
Verstehe ehrlich gesagt immer noch nicht deine Reaktion auf etwas, was alle so verstehen, wie sie es verstehen sollen. Und was soll das hier an dieser Stelle, wo es nur darum geht, dass sich ein Modellbahnkollege nach den Eigenschaften einer Lok erkundigt ? Offensichtlich hast du da ein bestimmtes Problem. Entweder hast du was gegen "digital" oder betreibst "Haarspalterei". Im ersten Fall bist du hier falsch, da es hier nicht um Vor-/ oder Nachteile von "digital" geht und im zweiten Fall mußt du dir darüber klar sein, dass du dann den gleichen Maßstab an deinen Aussagen gelten lassen mußt:

<<laß bitte mal den Gaststatus außen vor. Mir wäre ein Zwangslogin hier auch viel lieber ...

Die Tatsache, das es keinen Zwangslogin gibt, nimmt dir doch nicht die Möglichkeit, dich anzumelden und einzuloggen, damit man wenigstens weiß, mit wem man es zu tun hat. Was soll der Satz also ?

<<Schön, das Du nun zurückruderst.

Wer rudert ? Ich sitzt vor dem PC und habe nur für dich klar gestellt, was alle richtig versanden haben und nur du falsch verstehen wolltest.

<<Mir geht es furchtbar auf den Keks, wenn man (wie in @1 und @ 2 ) sagt NUR ANALOG bzw. nur ohne Dekoder ist die Lok zu schnell. Das ist nämlich Quatsch und nur DAS habe ich aufgezeigt ...

Worauf geht es dir ? Auch hier willst du offensichtlich nicht verstehen, was gemeint ist. Natürlich ist die Lok nur analog zu schnell, oder glaubst du, jemand baut einen Decoder ein ohne ihn dann auch betreffend der Höchstgeschwindigkeit bei so einer Lok zu programmieren ? Komme nochmal drauf zurück: Hast du ein Problem mit "digital" oder suchst du nur etwas, was dir auf den KEks gehen könnte ? (wenn du sonst keine Probleme hast......)



@12

Danke für die Hinweise zur Beschriftung. Habe tatsächlich Schilder für die Lok von Kuswa hier schon liegen (allerdings als 17 218 - da gibt's Bilder von bei uns in der Familie). Ich habe die Schilder noch nicht angebracht, weil ich mir über die Methode der Lackierung noch nicht schlüssig bin.

Grüße aus Dortmund,

Udo.
@13

Udo, ist zwar ein anderes Thema, aber was meinst du mit Methode der Lackierung ? Ich selber lackiere Messingbeschriftungen für Dampfloks wie folgt:

- Messingschilder von Gußgraden befreien
- Messingschilder entfetten
- mit Airbrush-Pistole lackieren (Revell Airbrush-Farbe, schwarz, seidenmatt)
- nach dem Austrocknen Farbe mit ganz feinem Schmirgelpapier
  (Wasserschleifpapier) abziehen
- Schilder anbringen entweder mit Sekunderkleber (Gel) oder mit ein klein wenig
  Klarlack

Gruß
Frank
Berichtigung zu 13:

"Gußgrade" ist bei geäzten Schildern nicht richtig, aber du weißt schon wie ich dass meine (es sich ja sonst wieder jemand ärgern)

Gruß
Frank
@14/15:

Hallo Frank,

danke für deine Beschreibung. Mit Methode meinte ich genau sowas, was du geschrieben hast. Nur habe ich keine Airbrush-Pistole zur Verfügung. Mit Pinsel sollte es auch gehen, oder? Grundiert werden müssen die Schilder nicht, entnehme ich deiner Beschreibung. Mit Sekundenkleber habe ich keine Erfahrungen, hatte immer befürchtet, dass er gast und Plastik bzw. den Lack angreift. Entnehme ich deiner Beschreibung, dass es Sekundenkleber gibt, der diese Probleme nicht hat?

Grüße aus Dortmund,

Udo.
@16

Hallo Udo,

gutes Entfetten vorab ist wichtig und erübrigt eine Grundierung. Eine Grundierung ohne Airbrush auf feiner Messingbeschilderung ist auch nicht empfehlenswert.
Die in der Regel schwarze Farbe kann auch mit Pinsel aufgetragen werden (Achtung: Seiten nicht vergessen ! ). Wichtig ist jedoch ein dünner Farbauftrag, da du die Oberfläche von den erhaben Buchstaben oder Ziffern ja wieder leicht abschleifen möchtest.
Der Sekundenkleber von Greven (in der Werbung heißt es immer: "der chemische Nagel") ist erfahrungsgemäß gut geeignet, da er nicht ganz so schnell trocknet und keine weißen Stellen hinterläßt. Soweit ich weiß, ist Greven kürzlich von Uhu übernommen worden, läuft aber wohl unter Greven weiter. Modellbahn Apitz in Wuppertal hat den Kleber noch.
Natürlich kann an die Schilder auch mit einfachem Klarlack anbringen, nur ist die Trockenzeit dann noch länger.
Egal ob mit Sekunderkleber oder mit Klarlack: Kleber bzw. Klarlack auf einen Zahnstocher oder besser eine Nadel aufbringen und erst dann auf das Schild, sonst quillt Kleber / Klarlack beim Anbringen drunter hervor, und dass ist ungut.

Udo, Dortmund ist auch nicht so fürchterlich weit. Wenn Du magst, kannst Du gerne mal hier vorbeischauen und dir meine Ergebnisse anschauen. e-Mail genügt.  

Gruß
Frank
Noch etwas: Beim Befestigen mittels Klarlack (würde ich dem Sekundenkleber vorziehen) lieber matten Lack nehmen, der trocknet erheblich schneller als glänzender.

Ich habe bisher mit der Pinseleinfärbung gute Erfahrungen gemacht. Wichtig ist, wie Frank schon schrieb, wenig Lack aufzutragen. Wenn es beim ersten Mal nicht klappt, ist das auch kein Problem: Lack wieder runter und erneut einfärben. Irgendwann stimmt das Ergebnis.

Gruß, Claus


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