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Thema: Automatisierung mit TC
Robby2020 - 23.02.21 16:16

Hallo Zusammen,
Nachdem ich mein Rollmaterial und Weichen weitgehend digitalisiert hab, und nun auch über das iPad fahre und schalte (sowie zwei weitere FLM Mulimaus), möchte ich einen weiteren Schritt in der Digitalisierung gehen und mit TC die MoBa automatisieren.
Mein Vorstellung ist, dass ich über das iPad und Multimaus immer noch selbst steuern möchte, und bei Bedarf komplett automatisiert oder Parallel dazu, mittels TC die Züge fahren lassen kann.
Nun meine Fragen:
Welche TrainController Version wird empfohlen?
Welche Sensoren bzw. Module werden zur Gleisbelegsmeldung hergenommen? (Eventuell was mit Spannungsmessung am Gleis?)
Habe schon Digikeijs für Weichen an der Z21 hängen. Was bietet sich an?
Was muss ich bei einer neuen Anlage beim Gleisbau im Vorfeld diesbezüglich beachten?

Gruß,
Robert


Hallo Robert,

zu Deinen technischen Voraussetzungen kann ich Dir nichts sagen. Ich fahre mit eine der allersten IB von Uhlenbrock.

Aber zu der Frage welche Version vom TC: "Der Appetit kommt beim Essen". Ich hatte am Anfang mit der Demoversion "herumgespielt", dann Bronze gekauft und letztlich bin ich bei Gold gelandet. Mein Rat: mach gleich mit Gold. Ich habe mich immer geärgert wenn ich dann etwas mit dem Hinweis las: nur bei Gold möglich und ich bezeichne mich bei TC noch als Anfänger .
Viele Grüße
Christian




Hallo,
ich bin mit Version Bronze gestartet.
ich habe mich reingearbeitet und bin ein viertel Jahr später
aufgestiegen auf  Silber und noch später auf Gold.
Diese langsamen Schritte sind nicht viel teurer  als sofort Gold kaufen.

Ich sehe den  Vorteil darin: ich konnte mich langsam in das
Programm rein arbeiten. Auch Bronze ist schon sehr umfangreich,
und bei Nichtgefallen hätte ich nicht so viel Gold verloren.
Gruß
Wolfgang

Hallo Robert,

ich verwende auch TC in der "Gold" Version und gebe Christian in #1 Recht, wenn er sagt, dass in Gold vieles Einfacher ist bzw. überhaupt möglich ist.

Zu den Voraussetzungen. TC muss natürlich wissen, wo sich eine Lok/Zug befindet und dass kann TC entweder über die Belegmelde-Abschnitte (Gleis wir einseitig aufgetrennt) oder über Reedkontakte, welche auf oder in den Schwellen eingebracht sind. Die Loks benötigen dann auf der Unterseite entsprechende Magneten) Jeder Belegmelde-Abschnitt wird dann an einen Belegmelder angeschlossen und die Adresse in TC eingegeben.

Um auch einen langen Zug über Weichenstraßen fahren zu lassen und damit die Weichen erst dann von TC in ihrer Lage geändert werden können, sollten auch alle Wagen mit entsprechenden SMD Widerständen an zumindest einer Achse versehen werden. Dabei wird der SMD Widerstand Baugröße 603 (ohmischer Wert ist abhängig von den eingesetzten Belegmeldern) mit Sekundenkleber auf die Kunststoffachse oder auf die Radscheibe mit Kunststoffeinsatz geklebt und die elektrische Verbindung per Leitlack zu den metallischen Radscheiben hergestellt.

Grüße
Christian


Hallo Robert,

Wenn Du schon mit Digikeijs angefangen hast, bleibe dabei. Bei TC würde ich Dir auch zu der "Gold"-Version raten.
Vorher aber mal in dem Handbuch schmökern.

Grüße Michael Peters

Hallo,

siehe dort: https://www.freiwald.com/seiten/traincontroller_silver.htm
und dann "Ausstattungsdetails und Vergleich mit anderen TrainController™-Editionen einblenden".

Grüße
Zwengelmann

Hallo,
auch mir ging es wie Christian in #1
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Um auch einen langen Zug über Weichenstraßen fahren zu lassen und damit die Weichen erst dann von TC in ihrer Lage geändert werden können, sollten auch alle Wagen mit entsprechenden SMD Widerständen an zumindest einer Achse versehen werden.


Das ist nicht unbedingt erforderlich: wenn man die Wagen-Längen ebenfalls in TC eingibt, kennt TC die Gesamtlänge des Zuges und meldet entsprechend frei (ist zumindest bei Gold so) Auch entkuppeln und auf der anderen Seite Kuppeln funktioniert einwandfrei: TC weiß wo die Lok steht.
Sicherer ist es natürlich mit einem "Verbraucher" am letzten Wagen
meint
Günter

Mal eine Frage zu TC:
Ich habe Silber und eine mittelgroße Anlage.
Was wären denn so aus deiner Sicht die größten vorteile von TC Gold gegenüber Silber?

(Die Ausstattungsübersicht kenne ich, mich würde einfach mal die Nutzermeinung interessieren)

LG
Marcel

Hallo,
@Marcel: ich weiß jetzt nicht wen du genau gefragt hast?
für mich gelten alle Punkte, die unter
- Automatikbetrieb / Blocksicherung / Weichenstraßen / Zugverfolgung / Signalsystem / Fahrdienstleiter
für Gold angegeben werden.

bin jetzt nicht sicher, ob deine Frage beantwortet wurde, aber ich wurde vielleicht auch nicht gefragt?
LG
Günter

Zunächst Danke für die guten Tipps.
Eine Frage hätte ich noch zum SMD Widerstand am Wagen.
Bringt das bei den kleinen Rädern/Achsen in Spur N nicht eine zu große Unwucht?
Hat jemand dazu ein Foto?

Gruß, Robert

Hallo Robert,
ein Foto habe ich nicht!
Wie schnell fährst du auf der Anlage, dass eine Unwucht entstehen könnte, die Probleme bereiten könnte?
Ich glaube, darüber musst du dir keine Gedanken machen.
LG
Günter

Hallo Marcel,
zu #7: Ich habe noch Silber, werde aber demnächst auf Gold upgraden. Den wichtigsten Grund hat Günter in #5 genannt. Bis zur Version 8 konnten auch in Silber Zuglängen eingetragen werden, bzw. überhaupt Züge gebildet werden. Jetzt kann ich in Silber die vorher unter Version 8 gebildeten Züge weiter nutzen, aber keine neuen bilden. Statt dessen kann ich eine Zuglänge als Länge der Lok eintragen. Das ist aber nur sinnvoll bei Triebzügen, die nicht verändert werden. Ich möchte also die Möglichkeit zurück bekommen, Züge zu bilden. Ich sollte jedoch erwähnen, dass Herr Freiwald vor der Freigabe der Version 9 Nutzer von Version 8 Silber darauf hin gewiesen hat, dass sie bei 8 bleiben sollen, wenn ihnen die Zugbildung wichtig ist. Ich hielt das damals für nicht so wichtig, jetzt weiß ich es besser.
Viele Grüße
Friedhelm

Hallo Robert

Ich habe ähnlich wie viele Kollegen oben auch mit TC Bronze begonnen. Ist zum Einarbeiten sicher gut. Da aber Bronze noch nicht mit der Lok Wegberechnung bzw. mit verschobenen oder virtuellen Meldern arbeitet, habe ich in meiner Anlage viel zu viele Belegtmelder in Form von Stromfühlern verbaut. Ich würde heute dazu raten,  gleich mit Gold zu beginnen. Zugegeben die Einarbeitung ist anfangs noch schwieriger aber man spart sich doch Einiges an Hardware hinterher
Beste Grüße
Heinz

Zitat - Antwort-Nr.: 7 | Name: Marcel

Was wären denn so aus deiner Sicht die größten vorteile von TC Gold gegenüber Silber?


Hallo,

das ist die falsche Betrachtungsweise. Bei Dir ist Traincontroller gesetzt und mit Deiner Vorgehensweise landest Du fast zwangsläufig bei "Gold".

Ich könnte beispielsweise als großen Vorteil von Gold herausstellen, dass sich damit (angeblich) Modulanlagen flexibel und immer wieder anders zusammenstellen lassen. "Toll" wirst Du sagen, "interessiert mich aber nicht". Womit Du recht hast, denn was mir wichtig ist, muss Dir noch nicht einmal einen müden Blick wert sein.

Besser würdest Du Deine Anforderungen aufstellen und vergleichen, welches Produkt (muss ja auch nicht unbedingt Traincontroller sein) diese Anforderungen am Besten umsetzt. Alles andere ist unwichtig.

Grüße
Zwengelmann

Hallo Heinz,
Das ist sehr gut zu wissen. Für etwas teurere Software kann man sich viele HW Melder sparen.
Welche Marke verwendest Du bei den Strom-Sensoren ?
Gruß,
Robert

@Zwengelmann
Bei mir soll es einfach mit der Z21 und mit Digikeijs gut funktionieren.
Ebenfalls sind Strom-Sensoren gesetzt.
TC kann das, daher bisher mein Favorit.
Gruß,
Robert

Hallo Robert,

es ist die Frage, WAS mit Z21 und Digikeijs gut funktionieren soll.  "Z21, Digikeijs und Stromsensoren" ist kein Anforderungsprofil für eine Steuerungssoftware. Damit können viele umgehen. Hier gibt's eine Softwareübersicht: http://www.modellbahnsoftware.de/modellbahnsteuerung/

Digikeijs ist ja eher Loconet-Land mit Produkten, die auch die Roco-Kommunikation unterstützen, während die Z21 den Roco-Bus implementiert, aber auch Loconet-Komponenten ansteuern kann.

Digikeijs erwähnt im Handbuch z.B. Koploper, iTrain, Traincontroller und WinDigipet. Ein paar andere fallen mir auch noch ein, z.B. Railware (immerhin im MiWuLa im Einsatz), Rocrail, JMRI.

Liegt der Fokus eher auf Automatikbetrieb, soll auch viel Handbetrieb gefahren werden? Soll zur Kommunikation Loconet eingesetzt werden oder der Roco-Bus? Kleine/große Anlage? Automatisches Rangieren? Etc.

Grüße
Zwengelmann


Hallo Zwengelmann,

ja es ist schwer die passende SW Anfangs zu finden.
Mein Eindruck ist, dass TC eine gute Preis / Leistung hat. Hier fahren damit sehr viele.
Insbesondere bei den erweiterten Premium Versionen ist TC z.B. deutlich günstiger als WinDigipet, oder Railware. iTrain ist da moderat, und für mich auch interessant. Es bietet einen erheblichen Vorteil weil es sowohl unter Windows, als auch Mac OS und Linux läuft. Ich habe nahezu aller Rechner mit Apple Mac OS, einzig ein PC ist mit Windows - der für die Moba

Zum Profil:
Rund 50% wird auch per Hand gefahren. Aktuell fahre ich auf einer alten Anlage mit diversen Versuchsstrecken. Geplant ist eine knapp 3m Lange Kompaktanlage.

Gruß,
Robert

Hallo Robert,

wenn es TC sein soll, ist meine persönliche Meinung: Überspringe Bronze und fange gleich mit Silber an (oder Gold). Die Unterschiede zwischen Bronze und Silber sind groß und z.T. von grundlegender Natur - während mit Silber vieles geht was auch mit Gold geht - nur manchmal aufwändiger zum Lösen.

Ich habe mich für Gold entschieden, weil ich Züge habe, die z.T. länger als ein Block sind. Auch genieße ich es u.a. Tastern eigene Symbole geben zu können oder bei den Zugfahrten und Zugfahrtregeln gibt es ein paar Möglichkeiten mehr. Aber das ist Geschmackssache bzw. die Frage ob Du es willst / brauchst.

Viele Grüße, Joni

Hallo Robert,

Deine Fragen habe ich mir nochmals zu Gemüte geführt.

Zunächst: Bei TC gibt es im Hand-"buch" eine Schnellanleitung. Diese lege ich Dir als Einstieg wärmstens ans Herzen - da empfehle ich dir auch keine Abkürzung. So habe auch ich die ersten Schritte erfolgreich absolviert - z.T. auch erst im zweiten Anlauf hinbekommen (ob jetzt mit der Demoversion oder der gekauften spielt keine Rolle). Das Gute bei TC: Man braucht am Anfang nicht viel / kaum etwas wissen, und kann schon mal starten. Die Ganzen Feinheiten und Möglichkeiten können später dann Stück für Stück umgesetzt werden - oder man kann auch auf dies und jenes verzichten.

Wie weit das iPad eingebunden werden kann, bitte vorher prüfen - damit kenne ich mich nicht aus. Kann jemand dazu etwas sagen ?

Zum Preis: Der ist nicht niedrig, aber ich habe mir gesagt: Dafür verzichte ich auf ein oder zwei Züge und schon ist TC bezahlt. Inzwischen denke ich: So viel wie ich mit TC schon gemacht habe / Zeit investiert habe, komme ich auf Stundenkosten von weniger als 1 €. Da mir die Zeit auch was Wert ist, bereue ich nicht dass ich hier in ein gutes Programm investiert habe. (Über andere Programme kann ich keine Aussage treffen - mit ihnen habe ich mich nicht oder allenfalls nur kaum befasst.) Prüfe zuerst mit der Demoversion ob Dir TC gefällt. In der Demoversion wird die Verbindung zur Anlage nach 15 Minuten abgebrochen. Nach schließen und Neustart kannst Du wieder 15 Minuten Betrieb machen. Das Programm selbst (also ohne Anlage) kannst Du stundenlang bedienen.

Wenn Dir Gold zunächst zu teuer ist, kannst Du auch mit Silber starten. Am Anfang stößt Du mit Silber kaum an Grenzen, andererseits ist der Einstieg in Gold auch nicht komplizierter. Mit Bronze würde ich eher nicht starten, da dort manche Bedienung doch deutlich anders als in Silber / Gold ist und diese Version deutlich abgespeckt ist.

Die Sensoren / Module zur Gleisbelegung sind nicht (oder kaum) vom gewünschten Programm, sondern von der verwendeten Zentrale abhängig. Die meisten setzen Gleisbesetztmelder mit Stromfühler ein. Also Module, die feststellen ob ein Stromverbraucher auf dem Gleis steht. Das kann eine Lok, Waggons mit Innenbeleuchtung oder Waggons mit leitfähigen Achsen sein (also Achsen mit aufgeklebten Widerstand oder aufgepinseltem Widerstandslack). Bei der Stromfühlmethode ist eine Schienenseite zu isolieren (Isolierverbinder oder Schiene durchtrennen).

Viele Grüße, Joni

Bild: Achse mit Widerstand

Nachtrag: Leitfähige Achsen / Verbraucher im Zug können hilfreich sein, sind aber nicht notwendig. Es geht auch ohne, auch ohne Zugschlusserkennung. Notwendig ist dass die erste Achse / erstes Drehgestell erkannt wird (-> zu beachten bei Triebwagen und Wendezüge). Die LED-Innenbeleuchtung kann u.U. so sparsam sein, dass sie nicht erkannt wird.

Die von Joni zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login




@# 14 Robert

Ich verwende Uhlenbrock Stromfühler  im Loconet in Verbindung mit Z21 und TC und hatte noch nie Probleme ( außer die Initialisierung die ist ein bisschen trickreich und die genaue Ursache konnte mir bisher auch niemand erklären )
An der Zweitanlage hab ich die Digikeijs 4088 LN aber iVm der DR 5000 Zentrale

Beste Grüße

Heinz

Hallo Zusammen,
Bei den Rückmeldemodulen habe ich das Digikeijs DR4088RB gefunden. Ist das okay um auch mit der Z21 zu funktionieren?
https://www.digikeijs.com/de/dr4088rb-cs-16-channel-r-bus-feedback-module.html

Falls nur manuell gefahren wird, muß der TC eingeschaltet bleiben?
Ich dachte an Relais die an den Trennstellen den Strom überbrücken, wenn TC/Rechner ausgeschaltet ist.

Gruß ,
Robert

Hallo zusammen,

dann melde ich mich auch mal zu Wort. Robert, du willst zum Teil automatisch fahren, das geht nur mit einem PC (oder Laptop) im Hintergrund. Ich bin schon mal am überlegen, einen weiteren Monitor anzuschließen, um Stellwerk UND Fahrdienstleiter im Blick zu haben. Mit IPad kannst du dann auch fahren (mit dem Zusatzmodul Smarthand). Ich bin von Rocrail zu TC gekommen, weil in RR doch einiges so nicht geht. Einstieg war TC Silber, ich bin dann aber schnell zu Gold gewechselt, da ich eine Drehscheibe in das Stellpult einbinden wollte, und das geht in der Form nur mit Gold. Rückmeldemodule sind Digikeijs DR4088-LN, da ich mit der Zentrale DR5000 und Loconet arbeite.
Glaube mir, du wirst nicht nur manuell fahren. Manuell (zumindest teilweise) läuft bei mir im Bahnhof der Rangierbetrieb.

Grüße
Felix

Hallo Robert !

Du hast da einen Denkfehler. Die Anlage muss technisch ohne TC funktionieren und alle Weichendecoder und Rückmeldesysteme müssen angeschlossen sein. Die Software übernimmt ja nur die Steuerung. Wenn du manuell nicht fahren kannst, geht es auch mit Software nicht. Du übergibst, wie gesagt, nur die Steuerung. Wenn du manuell einen Zug in einen anderen Block fährst geht das natürlich ohne TC, nur weiß die Software dann nicht was da passiert ist. Der Block wo der Zug stand hat noch die Loknummer und ist nicht belegt, der Block wo der Zug steht, ist belegt und TC weiß nicht wer das ist.
Hoffe, das ist nicht zu verwirrend

LG Herbert  

Hallo Robert,

ich kenne die Z21 nicht und kann nur versuchen, Dir meine Anwendung als Beispiel zu erklären.

Wie ich obern in @1 geschrieben habe, benutze ich die IB von Uhlenbrock (UB). Diese ist mit dem PC verbunden und damit mit dem Programm/der Software von TC (Gold).

An den Weichen zum Beispiel habe ich Decoder die ebenfalls vom UB sind*. Der Gleisplan ist dann in TC gezeichnet. Dort hat jede Weiche eine "Adresse" (bei mir =Weichennummer). Nun kann die Weiche am Gleisplan des TC angesprochen werden und der Befehl gerade oder abbiegen wird ausgeführt.

Gleiches gilt mit den Loks. Jede Lok bekommt eine Adresse, die in den Decoder der Lok programmiert wird (CV1 bei kurzer Adresse oder CV 17/18 bei langer Adresse [bei langer Adresse CV29 beachten]). Mit dieser Adresse meldest du die Lok bei TC an und kannst Sie dann mit dem System steuern. Willst Du manuell fahren, gibt es bei TC (ich weiß nur was es bei Gold gibt) den Befehl die Lok an die Zentrale zu geben. Du musst aber immer TC angeschaltet lassen, sonst passiert, was Herbert oben (@23) geschrieben hat!.

Damit TC nun weiß wer wo steht kommen die Gleisbesetztmelder ins Spiel. Herr benutze ich 8fach Melder von Littfinski Datentechnik

https://www.ldt-infocenter.com/

jetzt betreut von Bühler Datentechnik. Für den Einsatz habe ich einen extra Baustein an TC angeschlossen "HSI". Das ist, als hättest Du zwei Systeme eingesetzt. Über diesen Weg kommuniziert dann die Anlage und meldet auch den jeweiligen Standort jeder im TC angemeldeten Lok..

Du solltest das wirklich einmal mit dem "Schnellstart" von TC ausprobieren, wie oben schon empfohlen. Vielleicht geht das auch über die Simulator Funktion.

Das Handbuch kannst Du kostenlos herunterladen und die Anleitung ist dort an Hand eines Muster Gleisplanes wirklich gut. Du wirst Schritt für Schritt in die wichtigsten Funktionen geführt, egal welches System Du als Zentrale hast.

Viele Grüße
Christian

*Signale will ich versuchen über Arduino/MoBaLed zu steuern

Moin,

ich kann nur empfehlen, vor dem Kauf die Demoversion von Traincontroller ausführlich zu nutzen. Ich habe sehr viele Stunden damit verbracht, mit der Demoversion das Programm zu testen und so kennenzulernen.
Wenn ich mich richtig erinnere, ist diese voll funktionsfähig, trennt sich aber nach einiger Zeit (ich glaube 30 Minuten) von der Zentrale.
Ob dann die Version Silber oder gleich Gold bestellt werden soll, kann so gut im voraus festgestellt werden.
Ich habe dann die Version Gold bestellt. Traincontroller Gold ist ein vielseitiges und mächtiges Instrument. Ob jedoch jeder TC Gold braucht, hängt natürlich von den eigenen Ansprüchen ab. Ob die Ansprüche erfüllt werden, kann das Testen mit der Demoversion zeigen.

Gruß,
Thomas S.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Nachtrag: Leitfähige Achsen / Verbraucher im Zug können hilfreich sein, sind aber nicht notwendig. Es geht auch ohne, auch ohne Zugschlusserkennung. Notwendig ist dass die erste Achse / erstes Drehgestell erkannt wird (-> zu beachten bei Triebwagen und Wendezüge). Die LED-Innenbeleuchtung kann u.U. so sparsam sein, dass sie nicht erkannt wird.



Hallo zusammen,
diese Aussage kann ich nur teilweise teilen! Es stimmt für den automatischen Ablauf mit TC sind Widerstände an Achsen nicht notwentig. Jedoch sollte der letzte Wagen damit ausgerüstet sein, um abgehängte Wagen zu Erkennen und Unfälle zu vermeiden. Weil nur damit belibt ein Block belegt.

Analog zur Zugschlussscheibe beim Vorbild.
Gruß
Mike

Das gesamte Thema der automatisierten Steuerung ist hier für einen Einsteiger schon recht komplex. Die vielen Informationen müssen sich bei mir erst etwas setzen.
Wie ich erwähnt hatte, werde ich mir noch den iTrain anschauen.
Beim iTrain auf der HP ist mir bereits nach ein paar Bildern aufgefallen, dass dort die Benutzeroberfläche besser aufgeräumt ist und strukturierter daherkommt.
Was Funktionsumfang angeht, kann ich dort die Unterschiede noch nicht beurteilen.
https://www.berros.eu/de/itrain/screenshots.php

Hallo Robert,

hier kommen ein paar Bilder. Ich nehme eine eingleisige Strecke an, die in beide Richtungen befahren wird.

Bild "Block mit 3 Melder":
Manche Programme brauchen je Block mehrere Melder. An einem Melder beginnt die Bremsung der Lok. Dann wird sie vom Programm allmählich auf niedrige Geschwindigkeit abgebremst ("Kriechgeschwindigkeit", z.B. 5 km/h). Am nächsten Melder wird sie dann schnell gestoppt. Bei einer Fahrtrichtung braucht es hierzu 2 Melder, bei zwei Fahrtrichtungen 3 Melder.

Bild "Block mit 1 Melder":
Manche Programme (z.B. TC) kommen mit einem Melder je Block aus. Dazu wird zunächst eine Bremsmarkierung gesetzt. Diese kann am Anfang des Blockes sein, oder vom Blockbeginn verschoben, z.B. 20cm. Hier beginnt die Lok wieder langsam zu bremsen. Dann ist eine Haltemarkierung zu setzen, die z.B. 100cm vom Blockbeginn verschoben ist. Hier wird dann die Lok wieder gestoppt. Voraussetzung hierfür ist, dass das Programm genau weiß wie schnell die Lok bei jeder Fahrstufe fährt ("Einmessen der Lok") und berechnet so anhand der jeweiligen Fahrstufe welchen Weg die Lok zurückgelegt hat.

Die nächsten beiden Bilder zeigen wie die Melderabschnitte angeschlossen werden. Der Strom nimmt dabei folgenden Weg:
Von der Zentrale durch die rote Leitung zur "roten" Schiene.
Dann durch die Lok zur "blauen" Schiene.
Von dort über die blaue Leitung zum Eingang des Besetztmeldemoduls.
Im Besetztmeldemodul wird dieser Stromfluss erkannt (und über den Rückmeldebus wird das Gleis als besetzt gemeldet).
Anschließend gelangt der Strom über den blauen "Rückleiter" wieder zur Zentrale.
Der Strom fließt immer durch das Besetztmeldemodul hindurch (solange die blauen Leitungen angeschlossen sind) - egal ob das Modul an den Rückmeldebus angeschlossen ist oder nicht und egal ob der Computer eingeschaltet ist oder nicht. Es werden also keine Relais oder ähnliches zur Überbrückung benötigt.

Viele Grüße, Joni
(PS: Konnte ich es halbwegs verständlich beschreiben ?)

Die von Joni zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login




Moin,
auf YouTube gibt es von Wolfgang Radermacher (Radi) viele hilfreiche Videos für Traincontroller 9 Gold und iTrain.
Vielleicht kann das für die Programmentscheidung eine Hilfe sein.
Gruß, Thomas S.

Hallo Robert,
bei mir sind auch die Argumente "bitte kein Windows im Haushalt" und von mir wahrgenommene Preis/Leistung, die für iTrain sprechen.
Bin bei der Implementierung bin ich jedoch hinter meinem "Fünfjahresplan" zurück, weil ich gerade die Schluderstellen von Gleisbau und Verdrahtung neu mache. Ein Raspi und ein Touchscreen für iTrain sind schon angeschafft.
VG Michael


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