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Wahl zur Neukonstruktion des Jahres

Thema: Wie stellt ihr eine gute Stromversorgung sicher?
JohannesNBahn - 13.01.21 21:37

Guten Abend,

ich wollte demnächst auf meinem neuen Modul damit anfangen, die Gleise zu verlegen. Nun stellt sich mir die Frage alle wie viel cm ich eine Einspeisung unter die Gleise löte. Ich fahre digital über die Z21 und als Gleise verwende ich FLM Gleise ohne Schotterbett.

Die Weichenherzstücke werden auf jeden Fall polarisiert für eine gute Stromführung in den Weichen. Ich hatte vor alle 30 cm eine Einspeisung anzulöten. Ist das gut? Zu viel?

Viele Grüße
Johannes

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Hallo Johannes.
Ich bin zwar Analogbahner, aber ich Speise Analog so ca alle 60-70cm ein. Wie es sich Digital verhält ,können dir die Digitalbahner besser sagen.
Gruß
Stephan

Hi Johannes,

ich persönlich halte eine Einspeisung alle 30cm für übertrieben viel. Ich werde das etwa alle 1,5 bis 2 Meter machen und dazwischen die Gleise verlöten (wenn keine Flexgleise). Wichtiger halte ich, dass die Ringleitung ordentlich vom Querschnitt dimensioniert ist. Dabei gilt: Je dicker die Strippe, umso besser. Ich habe mich hier für ein 0,75er Litze entschieden. Die Zuleitung halte ich dann möglichst kurz mit einem 0,25er Kabel.

Herby

Hallo Johannes,
zu viel gibts nicht. Ich hab bei meinen Modulen jedes einzelne Gleisstück mit ner Einspeisung versehen, da ich den Schienenverbindern nicht traue.

Viele Grüße
Carsten

Nabend,

habe Hunderte Schienenverbinder ungelötet. Noch nie ein Problem damit gehabt, Einspeisung alle 1,5 Meter ca, reicht völlig. Man kann natürlich mehr machen, wenn man Spaß an dieser Arbeit hat. Man braucht es allerdings nicht.

Grüße
Alex

Hallo Johannes,

ich stimme Carsten zu. Sobald ich zwei Schienen verbinde, wird wieder neu eingespeist. So vermeidest Du später Probleme.

Grüße Lars

Hallo,
alle 1,5 bis 2 Meter würde ich auch unterschreiben.
Durch die Belegtmelder ergibt sich aber immer ein anderes Bild (eher kürzere Abstände)
Wenn ich mich recht erinnere war bie meiner H0-Bahn vor 50Jahren nur eine Einspeisung (analog) in so einem "Trafo-Häuschen" mit Kondensator und das reichte für die ganze (kleine) Anlage.
@Carsten:
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

jedes einzelne Gleisstück mit ner Einspeisung versehen, da ich den Schienenverbindern nicht traue.


...  welches Gleissystem nutzt du?
Meine "ollen" Flm-Gleise mit Bettung bekommen das sehr gut hin

LG
Günter

Mindestens so wichtig wie die Häufigkeit der Einspeisungen: genügend Querschnitt der Drähte/Litzen! Und immer Münztest probieren, ob die Zentrale (oder der zuständige Booster) genügend schnell auslöst, ansonsten drohen verbratene Achsen und/oder Schienen/Weichen.

Heinzpeter

Hallo Günter,
Peco Code55. Ich hab ja aber nur meine kleinen Module, die müssen bisschen was aushalten. Allein schon deshalb halte ich nicht viel davon, mich auf die Verbinder zu verlassen. Generell mache ich mir lieber einmal ein bisschen mehr Arbeit und bin dann alle Sorgen los, als später umständlich friemeln zu müssen, weil es eben doch zu Problemen gekommen ist. Deswegen haben z.B. meine Weichen auch alle den "Digitalschnitt" bekommen.

Viele Grüße
Carsten

Guten Abend,

danke für die zahlreichen Antworten!

Ich habe schon ein paar mal gelesen, dass gegen die Verluste aufgrund der Schienenverbinder ein Zusammenlöten der Gleise hilft. Bringt das was?

Ich werde dann nach jedem Schienenverbinder wohl ein Kabel anlöten und versuchen vermeidbare kleine Gleise vllt durch ein kontinuierliches Stück Flexgleis zu ersetzen.

Ich hatte vor die Litzen von Brawa mit einem Querschnitt von 0,14mm^2 zu benutzen. Als Stromzubringer von der Zentrale zu den einzelnen Wago Klemmen würde ich dann wohl Kabel mit größeren Querschnitten verwenden.

VG
Johannes

Hallo Johannes,

bei spur-N-schweiz nehmen wir normalerweise Litzen mit 1,5mm2 Querschnitt, dünnere nur für ganz kurze Leitungen, beispielsweise von der Schiene zum möglichst nahe gelegenen Verteiler/Stützpunkt/Wago. Dies als Anhaltspunkt.

Heinzpeter

@ Johannes

Da ich etliche Kato-Gleise rumliegen habe, habe ich mir den Spaß gemacht, einfach mal 50 Stück (!) von 62mm Gleisstücken zusammen gesteckt, um eine 3 Meter lange Rampe zu bauen. Eigentlich wollte ich ja checken, welche Steigung mein längster Zug noch schafft. Und dann habe ich mir mein DCC-Spannungsmessgerät am Ende der Rampe angeschlossen. Es gab nur eine einzige Einspeisung am anderen Ende der Rampe.

Gemessene Spannung der Zuleitung: 14,4V
Gemessene Spannung am Ende der Rampe: 14,4V
Gemessene Spannung bei fahrender Lok am Ende der Rampe: 14,2V

Ich interpretiere das so, dass selbst 50 Schienenverbinder kein gravierendes Problem darstellen. Allerdings müssen die Verbinder intakt sein. Bei Kato ist es so, dass diese ja eingebettet sind und sich so nicht so leicht ausleiern. Bei anderen Gleisen ist es nun mal so, dass die Schienenverbinder durch ständiges zusammen Stecken und wieder Lösen locker werden und dann nicht mehr für eine ordnungsgemäße Stromführung sorgen können. Deswegen verlöte ich solche Verbindungen vorsorglich.

Warum zweifelst Du, dass ein Verlöten keine Besserung bringt? Es werden ja auch elektronische Bauteile auf einer Platine verlötet und nicht nur zusammen gesteckt. Die Lötstelle sorgt auf jeden Fall für einen sehr niederohmigen Übergang von Schiene zu Schiene. Das funktioniert auch bei total ausgeleierten Verbindern.

Herby

Hallo zusammen,

auch Speise, wie Carsten schrieb, jedes Stück Gleis separat ein. Ich habe tatsächlich schlechte Erfahrungen gemacht. Es hat ein paar Jahre gedauert, aber dann gab es hier und da Probleme mit den Schienenverbindern und Kontaktproblemen. Der Familie Raum war weder feucht oder bot Anreize für Korrosionen.
Nun gehe ich auf Nummer sicher.

Viele Grüße
Thomas

Hallo zusammen,

auf meine alten Anlage, gebaut ab 1970, waren es etwa 1000  Schienenverbinder, angeschlossen habe ich so alle 5-7 Gleisstücke (Flex, Standardgleise, Weichen usw.). Siebenmal umgezogen, einmal 10 Jahre im Keller gelagert. Tatsächlich sind in der langen Zeit ca. 5 Verbinder 'gestorben'. Einige konnte ich mit einen Uhrmacherschraubendreher hin und her schieben, erledigt. Zwei habe ich verlötet. Einen schlechten Verbinder zu lokalisieren ist doch leicht. Jedes Gleis - da erscheint mir Aufwand/Nutzen nicht zu stimmen.
Viel häufiger geben denkende Weichen das Denken auf.

Viele Grüße
Nimmersatt

Hallo,

Einspeiseleitungen an die Schienenverbinder, oder auch direkt an die Schienen zu löten scheint der praktikabelste Weg zu sein.
Aber wie sieht es am anderen Ende aus, d.h. die Verbindung mit der Ringleitung: wie macht Ihr es hier? Isolierung der Ringleitung abkratzen und Kabel anlöten - oder gibt es hier etwas eleganteres, besseres?
Ich habe vor für die Versorgungsleitung 1,5 qmm isolierten Kupferdraht zu verwenden.

LG Didi

Hi Didi !

#14

Genauso mache ich das, denn das ist die kostengünstige Methode wenn man sich das löten zutraut.

Gruß Thomas

Servus,

ja nachdem wie die Temperaturschwankungen sind hat das Löten am Schienenverbinder auch noch das Problem das die Verbindung reißen kann, dafür muss die Bewegung gar nicht mal so groß sein, Zinn hält rein mechanisch weniger aus als man denkt.

Hängt natürlich etwas davon ab was da sonst noch alles fix ist und wie gut das Lötzinn in den Verbinder gelaufen ist. Im sichtbaren Bereichen oder wo man gut hinkommt ist das kein Drama, dummerweise weiß man das ja vorher nicht. So einen Fall hatte ich, die Stelle war natürlich die wo man am wenigsten hinkam ganz tief unten im Schattenbahnhof. Seitdem bin ich da eher paranoid.

Am Ende ist es einfach: Mehr Kabel, weniger Gestückel gibt mehr Sicherheit. Aber auch etwas mehr Aufwand. Irgendwo dazwischen ist die Balance, Es gibt ja Stellen wo es kritischer ist als anderstwo...

Grüßle
Elvis

Nachtrag zum "wie": Weil ich nicht zuviel denken will mach ich meist unten stumpf zwei Kabel hin in zwei Farben. (klassisch braun und rot meist). Bei Peco halt den Steg dazwischen schnell mit dem Cutter rausschneiden, zwei kleine Lötpunkte, Kabel dran, Loch bohren. Macht den Kohl net fett, nächstes Gleis...


Hallo,
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

ja nachdem wie die Temperaturschwankungen sind hat das Löten auch noch das Problem das die Verbindung reißen kann, dafür muss die Bewegung gar nicht mal so groß sein, Zinn hält rein mechanisch weniger aus als man denkt



in meiner Lehre habe ich gelernt, daß Löten zu den unlösbaren/festen Verbindungen gehört.

Ich glaube bevor Temperaturschwankungen eine (gute) Lötverbindung löst, wird die Schiene verbogen und verrissen.

meint
Günter

Servus,

nein, wird sie nicht. Was in dem vor allem auch daran liegt das die stumpfe Verbindungsfläche alles andere als ideal ist. Dem kann man natürlich mit Material schon Vorschub leisten, schaut dann halt aber kacke aus so ein Lötbatzen. Und nicht zuletzt gibt es verschiedene Lote...

Eine generelle Konstruktionsmeinung (meines ehemaligen Technischen Leiters u.a.) war: Keine mechanische Aufgabe an elektrischen Verbindungen und visa versa!  

Naja, die Frage war ja auch wie man es macht. Theoretische Abhandlungen helfen hier glaub net weiter

Grüßle
Elvis

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

in meiner Lehre habe ich gelernt, daß Löten zu den unlösbaren/festen Verbindungen gehört.

Ich glaube bevor Temperaturschwankungen eine (gute) Lötverbindung löst, wird die Schiene verbogen und verrissen.

"unlösbar" im Vergleich zu Schraube oder Stecker. Tatsächlich ist das Elektronik-(hier: Weich-)Lot bei der Verbindung zweier Metalle der Schwachpunkt. Ich habe an einigen Stellen frühere Trennschnitte später wieder verlötet und an den Rändern sauber gefeilt. Die Lötstelle besteht daher aus dem Lot nur im Spalt. Diese Stellen reißen leider nach einiger Zeit durch mechanische Belastungen. Und leider sind diese Störungen schwer zu finden...

VG ,Steffen

Hallo,
@Elvis und Steffen:
nun ist tatsächlich die Frage: wie wird verlötet?
Ich gehe davon aus, dass der Schienenverbinder mit der Schiene am Schienestoß verlötet wird. Also flächige Verlötung keine Stumpfverlötung (das taucht nix)
LG
Günter

Holz arbeitet.
D.h. es dehnt und staucht sich, je nach Luftfeuchtigkeit und Temperatur.
Schienenverbinder haben die notwendige Toleranz um mitzugehen.
Lötstellen sind hingegen starr. Zudem können kalte Lötstellen übersehen werden.

Sers,

Genau, taucht nicht.

Eigentlich wär es ja schick wenn die Schienenverbinder hier helfen würden, aber es ist mit überschaubarer Hitze praktisch nicht möglich da einen sauberen Zinnfluss in den Verbinder zu bekommen, das klebt nur außen dran weil man das Profil nicht warm genug bekommt. Irgendwann brät man dann auch den Kunststoff an etc.

Dazu vermute ich auch das dieses halbverlötetete Zinn im Verbinder mehr schadet als hilft. Flussmittelreste leiten nicht, dann kommt noch iwas klebriges beim Schotter dazu. Da ist dann vielleicht besser man kann den etwas bewegen und dann macht er seinen Job wieder wie bei Nimmersatt.

Aber ich hatte jetzt schon auch wieder so Fälle wo es nicht anderst ging weil vom Herzstück zur Modulkante halt noch bissi mehr als 1cm fehlte und da auch noch auf Schraube gelötet wird und damit auch einer gewissen Belastung frönt. Last but not least sind da natürlich auch im Moment noch Kabel blöd weil vielleicht noch Klappriegel dran kommen. Manchmal verliert man!

Das hab ich jetzt auch stumpf über den Verbinder gelötet. Mal sehen wie ich dann in 10 Jahren drüber denke oder ob ichs mal nachlöten muss. Zumindest erwarte ich hier auch Ärger.

Anbei mal ein Bild wie ich zuletzt eigentlich immer vorgegangen bin. Weg mit dem Kunststoff, Kabel dran, ab ins Loch.

Grüßle
Elvis

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Hallo,
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

aber es ist mit überschaubarer Hitze praktisch nicht möglich da einen sauberen Zinnfluss in den Verbinder zu bekommen, das klebt nur außen dran weil man das Profil nicht warm genug bekommt.


eine "geklebte" Verbindung kannst du gleich vergessen.
Bei Neusilberschienen und Neusilberverbindern geht das Löten allerdings ganz gut und zuverlässig
LG
Günter

Schienenverbinder braucht man meistens überhaupt keine wenn man das Peco c55 Flexgleis beim Nachbar einschiebt. Mit ein paar cm Versatz. Dann muss natürlich der Stom mit angelötetem Kabel zum Gleis kommen. Wenn man dran denkt wie Elivs von unten. Sonst vom der Seite.

Bei Katogleisen ist das natürlch ganz anders.

Grüße,
Harald.

Zitat - Antwort-Nr.: 22 | Name: Elvis

Eigentlich wär es ja schick wenn die Schienenverbinder hier helfen würden, aber es ist mit überschaubarer Hitze praktisch nicht möglich da einen sauberen Zinnfluss in den Verbinder zu bekommen, das klebt nur außen dran weil man das Profil nicht warm genug bekommt. Irgendwann brät man dann auch den Kunststoff an etc.


Dann mache ich offensichtlich irgendwas falsch; was kein Wunder wäre, da ich ja vom Löten kaum eine Ahnung hab.

Also ich geh mit dem Lötkolben (zwischen 300 und 350°) mittig an der Außenseite des Schienenverbinders und führe das Lot direkt an ein Ende des Verbinders - und schon saugt sich das flüssige Lot in den Spalt zwischen Verbinder und Gleis rein. Dann noch kurz von der anderen Seite des Verbinders - und schon ist die andere Schiene dran. Das schöne dran: das Lot ist damit unsichtbar zwischen Verbinder und Schienenstoß. Und der Kunststoff hält das sehr gut aus - jedenfalls bei den Roco-Schienen.

Herby

Guten Abend euch allen,

auch jetzt nochmal, danke für eure zahlreichen Antworten!

Ich habe nun vor wie folgt vorzugehen:
- Das Herzstück (Fleischmann Weichen ohne Schotterbett) zu polarisieren
- Einspeisung in jedem Gleis, sprich nach jedem Schienenverbinder
- 0,14mm^2 Kabel für die Verbindungen von den Wagoklemmen zu den Schienen (sind sehr kurze Wege)
Ich würde halt ganz gerne die 0,14mm^2 Kabel weiterhin nutzen, da ich jeweils 75m rote und schwarze Kabel von Brawa habe... oder ist das jetzt ein "no go"?

- 2,5mm^2 Kabel für die großen Adern (von der Zentrale zu den Wagoklemmen)
- Zusammenlöten der Schienenverbinder

Viele Grüße
Johannes

PS: Gibt es einen "sinnvollen" Ort an dem ich die Einspeisung am Gleis vornehmen kann? Lohnt es sich zb direkt unter dem Schienenverbinder die Einspeisung anzubringen?


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