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Wahl zur Neukonstruktion des Jahres

Thema: 2. Meinung kl. Bhf Gleisfuehrung
ToMu - 09.01.21 12:15

Hallo Ihr Lieben

Im angefuegten Bild seht Ihr 3 Ausfuehrungen fuer einen kleinen Bahnhof auf einer Nebenstrecke.


Zeichung A ist der aktuelle Orginalzustand. Seit Privatisierung wurde hier Gleis 1 entfernt.


Ich moechte wieder den Zustand zur DB Zeit herstellen: Bild B  
Neben Gleis 1 gab es auf der rechten Seite noch ein Abstellgleis, sowie eine Oelanlieferungsstelle fuer den dort angesiedelten Oelhaendler.


Bild C stellt die von mir angestrebte Version vor. Hier stellen sich aber 2 Fragen, die betreffenden Stellen habe ich in Bild B eingekreist (x , y):

1.) Ich wuerde gerne die 2 Weichen bei X weglassen, da dieser Uebergang ja bereits durch die zugefuegte Auffahrt fuer Gleis 1 (das oberste) vorhanden ist. Die Frage ist aber, ob das in einem realem Fall nicht ein Fauxpass waere, da man nun nicht mehr direkt vom Fabrikausgang auf das lange Ueberholgleis '3' (unterstes) fahren kann.

2.) Um Gleis 1 ein wenig zu verlaengern und mehr Platz fuer laengere Zuege zu schaffen, wurde ich gerne die Weiche zum Oelhaendler vorziehen. Auch hier die Frage: Macht das in real Sinn oder wuerde das eher stoeren?
Der Bahnhof ist schon sehr lang, insofern moechte ich ihn so kompakt wie moeglich halten, also Gleis 1 verlaengern ohne Bhf zu verlaengern.


Ausserdem: Wie weit muessen die Signale von den Weichen entfernt sein?
Und: Wie loest ihr das grundsaetzlich mit der Massstaeblichkeit? Mein Bhf ist z.Z. 230 cm lang, die Fabrikzufahrt samt Gebaeude nochmals 150cm. Also fast 4m fuer einen 'Mini' Ausschnitt.
Das naechste Projekt waere die Steigung entlang des Flusslaufes zu einer S-Bahnanbindung (nur 120cm Bhf). Brauche ich da nicht mindestens weitere 5m zwischen den Bahnhoefen fuer einen einigermassen realen Eindruck???


Backroundinfo: Segmentbauweise
An den Enden des Segmentes fuehrt ein Halbkreis unter die Anlage, mit kleinem Schattenbhf.
Auf die Weise kann ich die Anlage befahren und erweitern. Zeichnung F stellt das Gesamtbild des Segmentes dar (inlc. Fabrik, Kanal und Strassenverlauf)
Vorbild: Bhf. Bruckmuehl
Digitalbetrieb, Code 55 Peko

Vielen Dank im Voraus fuer Euren Input. Bin mir im klaren, dass mein Gleisplan schon extrem einfach gehalten ist und bin fast schon peinlich beruehrt, dass ich Euch mit dieser Kleinigkeit 'belaestige' :D

Lg aus Sierndorf
Toni

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Hallo Toni,

ich würde die Weichenverbindung drin lassen. Denn ansonsten kommst Du nicht in die Fabrik hinein oder heraus, wenn an Gleis 1 ein Zug steht. Außerdem müsste der Güterwagenzug dann am Personengleis abgestellt werden, wenn Du nach links ausfahren willst und die Lok umsetzt. Genau für solche Manöver ist das Ausweichgleis da. Ich würde es dann auch nutzen. Und dafür brauchst Du die Gleisverbindung. Ansonsten ist auch das Ausweichgleis entbehrlich.

Gegen einen Umbau der Einfahrt in den Ölhandel spricht meines Erachtens nichts.

Grüße
Zwengelmann

Stimmt. Sobald Gleis 1 besetzt ist verbaue ich mir die Option umzusetzen oder auszufahren, was beonders fad waere, da ich ja anfangs nur diese Nebenstrecke habe.

Der Hauptgrund des Ausweichgleise, sowie dessen Laenge haengt mit dem Hintergrund der Nebenstrecke zusammen. Diese wird des oefteren als Umleitungsverbindung genutzt, wenn auf der Hauptstrecke groessere Arbeiten anstehen. Der Bahnhof liegt genau auf halber Strecke zwichen den Knotenpunkten.

Gruesse Toni :)

Hallo Toni,

interessantes Projekt. Da würde ich gerne mehr sehen im Laufe der Zeit

Zur konkreten Frage, sehe ich das als Modellbahner so wie Zwengelmann. Zum großen Vorbild denke ich, dass Dirk sich bei Gelegenheit meldet.

LG

Michael

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

interessantes Projekt. Da würde ich gerne mehr sehen im Laufe der Zeit


Absolut! Ich wollte, ich könnte derart großzügig bauen.

Viele Grüße
Zwengelmann

Danke Ihr Zwei! Wird aber wohl noch eine Weile dauern.Das hier sollte eigentlich ein Kompromss bzw. kleiner Anfang zu meinen kaum zu verwirklichenden Traeumereien sein.
Mittlerweile entpuppt sich das Ganze als ueberraschend anspruchsvoll. Vor allem die Fabrikanlage, sowie einige Gebaeude im Dorf bedarf es zumindest bei den markanten Stellen 'wiedererkennbar' zu gestalten.
Auch der Kanal hat es in sich, da ich ja auch das leichte Gefaelle in der Landschaft zu beruecksichten habe. Hier gilt es 2 Staustufen mit Hilfe von Kraftwerken einzuarbeiten.
Haette nicht gedacht, dass eine Nebenstrecke soviel Spass machen kann, Hoffe, ich kann Euch im Fruehjahr schon erste Bilder praesentieren. An den Details und der naturellen Ausarbeitung werde ich aber wohl ne Weile beschaeftigt sein....
Das Forum hier ist ja ein wahres Sammelsurium an Ideen und Links etc.

Ne Brille wird wohl die naechste Anschaffung :D

Toni

Hallo,

mein Bahnhof entspricht dem Plan C, jedoch hebe ich kein Abstellgleis für das Öllager.

Gruß Klaus

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Hallo Toni,

ich habe da mal kurz quick'n'dirty eine Zeichnung angefertigt:


Mit Anschwenkung des Streckengleises auf das Planum des Anschlußgleises zur Fabrik kannst Du ratzfatz 2 (teure!) Weichen sparen und hast trotzdem die gewünschte betriebliche Flexibilität.

Viele Grüße

Johannes

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Hallo Johannes,

dein Vorschlag ist für Anlagen der Epoche V/VI sicher optimal. Bei Gleisplänen der Epoche III/IV Motiv war man noch nicht so auf das wahnhafte Einsparen von Weichen aus wie es bei der DB AG dann später exzessiv betrieben wurde. Die Anordnung des Gleisanschluss von Plan C von Toni ist für die Epochen III/IV (Bundesbahn) eigentlich schon perfekt.

Grüße
Markus

Hallo Markus,

die Bundesbahn war, insbesondere in den 80ern, sehr wohl auf das "wahnhafte" Sparen aus. Damals wurden bei den Direktionen ganze Dezernate gebildet, die nichts anderes gemacht haben. Der richtige radikale Kahlschlag ist dann allerdings erst in den 90ern erfolgt, zuvor hat man sich da irgendwie dann doch noch zurückgehalten. (Vgl. DSO - Hifo, Beitragsreihe zur Rationalisierung der Hst Salem.)

Im o.g. Beispiel ergibt sich hier zusätzlich noch die Besonderheit, daß der Anschließer (Fabrik) sogar doppelt an die Bundesbahn angeschlossen ist und somit 2 Anschlußweichen unterhalten werden müssen. Das hätte man sicherlich auch damals schon gerne vermieden und hätte mindestens die Verbindung W101 - W3 weggelassen. Und damit wäre man schon fast beim Vorschlag von mir.

Weg vom Vorbild: Auch auf der Modellbahn kosten Weichen Geld. Und zwar gar nicht mal so wenig - zunächst in der Anschaffung der Weiche selbst, dann braucht es eine Steuerung, u.U. ist genau die eine Weiche dann eine zuviel und man braucht einen weiteren Decoder oder mehr Platz im analogen Stellpult.

Ich bin grundsätzlich ein Freund von "schlanken" Bahnanlagen, die ohne Materialschlachten auskommen. Betrieblich flexibel ja, aber ein paar Zwangspunkte sorgen dann doch auch für die Abwechslung.

Grüße

Johannes

Hallo Johannes

Wenn das bei Dir nur "quick'n'dirty" ist, wie sieht dann erst ein ausgearbeiteter Gleisplan bei Dir aus :D ?!
Danke fuer den Vorschlag!
Mit meiner abgespekten Variante war ich durchaus auch auf Weichensparen aus.

Zwischen der Verbindung W101-W3 gab es wohl mal eine allg. Verladerampe (bis Anfang 80er), hatte sogar schon daran gedacht, ob ich diese nicht integrieren sollte. Dachte aber, dass ich dafuer ja evtl. auch das Abstellgleis beim Oellieferanten aufwerten koennte.

Danke fuer Eure rege Beteiligung! Das ist wirklich hilfreich, da ja jedes Gleis eine Bedeutung hat (und hatte). Setze mich zum ersten Mal mit einer Realitaetsnahen Gleisfuehrung auseinander :D

Noch einen wundervollen Sonntag,
Toni

Hallo Johannes,

mit Plan C kommt Toni doch schon mit 7 Weichen aus. Der Gleisanschluss zur Fabrik ist da ein verlängertes Bahnhofsgleis. Das Gleis zur Fabrik kann sogar so gestaltet sein das es ohne Schranken auskommt (die Schranken sind nur im Hauptgleis, der Gleisanschluss zur Fabrik liegt vor den Schranken.

Klar versuchte auch die DB schon Geld zu sparen aber mit Wahn meinte ich den Kahlschlag bei der DB AG (als Mitarbeiter bekam man eine Zeit lang sogar unter der Regie von Hartmut Mehdorn eine Prämie wenn man eine Weiche wo einsparen konnte - stand damals sinngemäß so auf er letzten Seite des EM).

Grüße
Markus

Hallo Toni,

das sieht dann so aus (vgl. Anhang). Das ist im Prinzip das gleiche, nur eben noch ergänzt um die Angaben zu den Fahrstraßen, zur Sicherungstechnik usw.

Für ein breiteres Verständnis der realitätsnahen Gleisführung ist es meiner Meinung nach sehr hilfreich, so viele Gleispläne von so vielen Betriebsstellen wie möglich zu lesen. Wer einen Hang zu antiquarischen Büchern hat, dem sei die Lektüre "Blum/Leibbrand, Personen- und Güterbahnhöfe, Springer, 1961" sehr ans Herz gelegt, das sollte ggf. auch noch in gut sortierten (Uni-)Bibliotheken verfügbar sein.

Wegen der Mitnutzung des Aufstellgleises beim Oellieferanten: Bitte bedenke, daß es da auch ggf. noch Aufstellgleise für Leerwagen oder dergleichen braucht (empfängt der Handel nur oder findet auch/nur Versand statt?). Wie umfangreich müssen denn die Anlagen für den Reisezugverkehr sein? Sind Kreuzungen von Reisezügen planmäßig vorgesehen? (Wenn nicht, genügt eine Bahnsteigkante!) Wie erfolgt die Bedienung der Fabrik? Müssen dort erst die abgehenden Wagen abgeholt werden, bevor die ankommenden Wagen zugestellt werden können? Findet auf dem Bahnhof noch weiterer Verkehr statt (Stück-/Expreßgut, Wagenladungsverkehr)? Gibt es dafür auch entsprechende Anlagen (Güterschuppen, Ladestraße, Kopf-/Seitenrampe)? Genügen die Auf- und Abstellgleiskapazitäten dem Verkehrsbedürfnis?

Wie Du siehst, kann man sich auch bei "nur" drei Gleisen ganz schön einen Kopf machen, wenn man das in Richtung vorbildorientiertem Betrieb trimmen will.

Praktische Frage: Stellst Du den Gleisanschluß zur Fabrik auch dar oder ist das "off screen" und als Schattenanlage verborgen?

Viele Grüße


Johannes

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Ja, die Fabrik wird dargestellt. Ist ein bischen das Herzstueck, habe damals dort gelernt.
Es gibt ein Entlade, sowie ein Verladegleis und ein Abstellgleis. Ausserdem bekommt eine 2. Werkstaette, welche direkt an der Abzweigung zur Fabrik liegt ebenfalls ein Gleis abgehend von diesem Strang.

Verkehrsaufkommen:
Papierfabrik: Taeglich 1-2 Zuege
Arzneifirma: ca. 2-3mal pro Woche
Verladung am Bhf. ca.1-2mal pro Woche
Oelhandel (nur Anlieferung): bis zu 1mal pro Woche

Reiseverkehr: 1 Zug in jede Richtung pro Stunde, kreuzend hier am Bhf. plus extra Zug zu den Stosszeiten Morgens/Mittags/Abends  (111er mit Silberlingen...)

Wenn Probleme auf der Hauptstrecke entstehen, wird Fernverkehr ueber diese Strecke geschickt.(Meist nur in eine Richtung)

Des weiteren gibt es eine Holzverladung an einem Ende der Nebenstrecke, somit auch einen taeglichen Holztransport ueber diese Srecke zu einem Saegewrk am anderen Ende.

Strecke muss also durchaus funktional sein, nur leichter Uebergang zu vernachlaessigt/vertraeumt. Ausklingende Aera quasi.ist angedacht.

Es gab viel Rueckbau in den letzten Jahrzehnten, vieles davon wurde auf die Strasse verlegt. Vieles der alten Industrie enstand ironischer Weise durch die Bahn (in Kombi mit Elektrizitaet und Fluss)

Jedes Dorf mit Haltestelle hatte eine BayWa und eine Verladerampe plus Gleisanschluesse fuer einige Betriebe. Heute gibt es an der Strecke nur noch 2 Industriekunden, welche noch Bahnbetrieb pflegen,
Ich springe hier ein bischen 'back in time '.in eine Art idealisierte Version, Imerhin hat der Sparwahn auch dazu gefuehrt, dass immer weniger Kunden Bahnzugang haben, ne Art Teufelskreis.

Wuensche Euch einen guten Start in die Woche!

ps: Laessiger Gleisplan! Wuenschte ich koennte alles entziffern, Werde mich da wohl noch ein wenig mehr in die Materie einlesen muessen!

Salut Toni,

ich fasse das Betriebprogramm des geplanten Bahnhofs mal "amtsdeutsch" zusammen:

a) Der Bahnhof liegt an einer eingleisigen, elektrisch betriebenen Hauptbahn.
b) Die Hauptbahn wird stündlich von mindestens zwei Reisezügen mit Halt im Bahnhof befahren, hierbei kreuzen die Reisezüge.
c) Zusätzlich verkehren im Berufsverkehr Taktverstärker, die im Bahnhof wenden (?)
d) Der Bahnhof wird 2x täglich im Wagenladungsverkehr von einem Üg-Paar bedient.
da) Die Zuglok der Übergabefahrt führt den gesamen Rangierdienst aus.
db) Dazu gehört auch die Bedienung der Anschlußbahn in der Fabrik.

-> Wenn das alles so  zutreffend ist, kommst Du mit den 3 Gleisen gerade so hin, allerdings darf dann kein Umleiter fahren, während die Üg da ist. Luxuriöser wäre ein 4. Gleis zum Auf-/Abstellen der Güterwagen.

-> Auch denkbar wäre, daß die Fabrik eine Werkslok bekommt und die Wagen selbst sortiert und bei der "Bundesbahn" im Bahnhof abholt und zurückbringt -> Dann ist ein weiteres (Stumpf-)Gleis allerdings unabdingbar.

Viele Grüße

Johannes

Hallo Johannes

Im amtsdeutsch klingt das gleich viel besser :D

zu C) Zuege wenden nicht

Das mit der Werkslok gefaellt mir sehr gut. Habe auch schon darsn gedacht. In der Realitaet wird per Stapler "rangiert", eine kleine gealterete Koef wuerde da gut reinpassen.
Die Einfahrt in die Fabrik ist sehr lange und kann daher auch zum Aufstellen benutzt werden.

Das am Limit fahren macht ja auch Spass und erfinderisch. Stell mir da einen klassischen Umleiter Tag vor, just wenn man es betrieblich am wenigsten brauchen kann ;)
Richtig interessant wird das, wenn die anderen Segmente folgen.


Vielen Dank fuer Deine Hilfe!

Toni


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