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THEMA: Neue Anlage
THEMA: Neue Anlage
Herb - 03.04.05 11:25
Hallo Leute!
Ein Kumpel von mir hat alles hingeschmissen und möchte mit seiner Anlage von Grund auf neu beginnen. "Wir" haben ca. 15m² Platz:
http://members.chello.at/austria4u/Modellbahn/Robert/Grundriss.jpg
Der Zugang ist durch den Pfeil dargestellt. Der Raum wird ausschließlich künstlich beleuchtet und ist ca. 250 cm hoch.
Es soll eine (was wohl
) 2gleisige Hauptstrecke mit Nebenbahn im Spätsommer dargestellt werden. Als erste Idee sei ein Endbahnhof mit darunter liegender Kehrschleife, dann die langgezogene Streckenführung über die Bietschtalbrücke bis zum Endbahnhof der Nebenbahn mit darunter liegendem Schattenbahnhof vorgeschlagen. Und wenn wir dann noch eine Zahnradbahn und einen Hafen mit Gleisanschluß unterbringen wäre es beinahe perfekt. Aber wie gesagt: Nur eine Idee:
http://members.chello.at/austria4u/Modellbahn/Robert/GrundrissBHF.jpg
Die Breite des Unterbaus sollte allerdings 70 bis 75 cm keinesfalls überschreiten!
PS: Wir haben natürlich auch schon die Literatur und das Internet ausgiebig durchstöbert. Aber irgendwie war da noch nicht das Richtige dabei...Wir sind eher der Meinung, daß das Ganze dank eurer zahlreichen Beiträge besser aus einer breiten Diskussion heraus "wachsen" sollte.
Nun wären also die Planungsspezialisten unter euch gefragt. Vielen Dank für eure Vorschläge und Ideen.
Herbert
Ein Kumpel von mir hat alles hingeschmissen und möchte mit seiner Anlage von Grund auf neu beginnen. "Wir" haben ca. 15m² Platz:
http://members.chello.at/austria4u/Modellbahn/Robert/Grundriss.jpg
Der Zugang ist durch den Pfeil dargestellt. Der Raum wird ausschließlich künstlich beleuchtet und ist ca. 250 cm hoch.
Es soll eine (was wohl
http://members.chello.at/austria4u/Modellbahn/Robert/GrundrissBHF.jpg
Die Breite des Unterbaus sollte allerdings 70 bis 75 cm keinesfalls überschreiten!
PS: Wir haben natürlich auch schon die Literatur und das Internet ausgiebig durchstöbert. Aber irgendwie war da noch nicht das Richtige dabei...Wir sind eher der Meinung, daß das Ganze dank eurer zahlreichen Beiträge besser aus einer breiten Diskussion heraus "wachsen" sollte.
Nun wären also die Planungsspezialisten unter euch gefragt. Vielen Dank für eure Vorschläge und Ideen.
Herbert
Der Raum ist ja nicht so wesentlich kleiner als meiner. Empfehle grundsätzlich vom Eingang aus links in der Ecke anzufangen und dann natürlich eine An-der-Wand-entlang-Anlage bis in vom Eingang aus gesehen in die rechte vordere Ecke.
Aus diese Weise kann die Paradestrecke schön lang sichtbar bleiben. Wenn nicht gerade eine Gebirgslandschaft gebaut wird, kann man bei geschickter Planung der nicht sichtbaren Strecken eventuell sogar auf Gleiswendel verzichten. Es bietet sich natürlich an, den Bahnhof auf dem mittleren langen Anlagenteil zu planen.
Viel Erfolg
Gruß
Frank
Aus diese Weise kann die Paradestrecke schön lang sichtbar bleiben. Wenn nicht gerade eine Gebirgslandschaft gebaut wird, kann man bei geschickter Planung der nicht sichtbaren Strecken eventuell sogar auf Gleiswendel verzichten. Es bietet sich natürlich an, den Bahnhof auf dem mittleren langen Anlagenteil zu planen.
Viel Erfolg
Gruß
Frank
Das erinnert mich an dieses Thema ;)
http://www.1zu160.net/scripte/slimboard1/forum_...7030&search=neue
Gegenüber vom Eingang definitiv die Paradestrecke.
Nur Endbahnhöfe, wenn ich das richtig sehe? oder?
http://www.1zu160.net/scripte/slimboard1/forum_...7030&search=neue
Gegenüber vom Eingang definitiv die Paradestrecke.
Nur Endbahnhöfe, wenn ich das richtig sehe? oder?
DokuPeter [Gast] - 03.04.05 12:53
Hallo Herbert,
schau mal in das N-Bahn-Magazin Nr. 1/2005. Ab Seite 18 beschreibt Anders Carlsson sein Wunderland. Er hat auf mehreren Ebenen gebaut um verschiedene Themen unter zu bringen. Vielleicht ist da etwas für Dich dabei?
Gruß aus LeverkuseN
Peter JuNge
http://.people.freenet.de/peter.junge/
schau mal in das N-Bahn-Magazin Nr. 1/2005. Ab Seite 18 beschreibt Anders Carlsson sein Wunderland. Er hat auf mehreren Ebenen gebaut um verschiedene Themen unter zu bringen. Vielleicht ist da etwas für Dich dabei?
Gruß aus LeverkuseN
Peter JuNge
http://.people.freenet.de/peter.junge/
Hallo Peter!
Vielen Dank. Das N-Bahn-Magazin haben wir - natürlich - auch vorliegen. Aber 40m² sind halt ein wenig mehr als unsere 15m². Da heißt es mit Bedacht planen.
Vielen Dank. Das N-Bahn-Magazin haben wir - natürlich - auch vorliegen. Aber 40m² sind halt ein wenig mehr als unsere 15m². Da heißt es mit Bedacht planen.
notrix [Gast] - 03.04.05 16:47
kann Robert nicht malen ? .png)
dann hilft wohl http://www.bahn.de/-S:PtVOSN:dyNNxdNNrqtRTdNNN...e/schienenleger1.swf
dann hilft wohl http://www.bahn.de/-S:PtVOSN:dyNNxdNNrqtRTdNNN...e/schienenleger1.swf
@notrix[Gast]
Danke für deinen "wertvollen" Beitrag. Wird wohl seinen Grund haben warum du hier als Gast deine echt brauchbaren Weisheiten ablieferst.png)
@Björn + Frank
Wir dachten tatsächlich daran links unten mit dem "großen" Endbahnhof mit der Weichenstraße links oben im Bogen zu beginnen. Anschließend dann das BW. An der langen Wand oben und rechts im Hintergrund die Haupt- und im Vordergrund die Nebenbahn. An der unteren Wand der Endbahnhof der Nebenbahn und auf -1 der Schattenbahnhof. Was ist davon zu halten?
Im Vordergrund soll der automatische Verkehr auf der Hauptstrecke, der Pendelverkehr auf der Nebenbahn und Zahnradbahn sowie der manuelle Rangierverkehr im und rund um den Endbahnhof sein. Die Steuerung soll DEFINITIV ANALOG erfolgen!
Danke für deinen "wertvollen" Beitrag. Wird wohl seinen Grund haben warum du hier als Gast deine echt brauchbaren Weisheiten ablieferst
@Björn + Frank
Wir dachten tatsächlich daran links unten mit dem "großen" Endbahnhof mit der Weichenstraße links oben im Bogen zu beginnen. Anschließend dann das BW. An der langen Wand oben und rechts im Hintergrund die Haupt- und im Vordergrund die Nebenbahn. An der unteren Wand der Endbahnhof der Nebenbahn und auf -1 der Schattenbahnhof. Was ist davon zu halten?
Im Vordergrund soll der automatische Verkehr auf der Hauptstrecke, der Pendelverkehr auf der Nebenbahn und Zahnradbahn sowie der manuelle Rangierverkehr im und rund um den Endbahnhof sein. Die Steuerung soll DEFINITIV ANALOG erfolgen!
notrix [Gast] - 03.04.05 22:48
>>Nun wären also die Planungsspezialisten unter euch gefragt. Vielen Dank für eure Vorschläge und Ideen.<<
Ich darf das doch wohl noch anders sehen ? Es ist nämlich Null Grundlage von Robert ersichtlich.
Sehr komisch zu schreiben : es gibt soundsoviel Platz und nu macht ma schön alles für mich ...
---
Das hat überhaupt nichts mit meinem Gaststatus zu tun ! Laß es !
Ich darf das doch wohl noch anders sehen ? Es ist nämlich Null Grundlage von Robert ersichtlich.
Sehr komisch zu schreiben : es gibt soundsoviel Platz und nu macht ma schön alles für mich ...
---
Das hat überhaupt nichts mit meinem Gaststatus zu tun ! Laß es !
Cox [Gast] - 03.04.05 23:58
@ Herb
Option 1
Male Dir einen Wendekringel 120cm links oben unter den Kamin. Den anderen rechts neben der Tür. Dann an der Wand entlang beide Kringel verbinden. Und letzlich eine Zunge 140cm breit von der Ecke unten ganz rechts diagonal in den Raum. Die Zunge so enden lassen, dass oben noch ein Durchgang 60cm bleibt.
Bahnhof im Bogen an den Schenkeln 370 / 275. Die tote Ecke dort für besseren Zugriff quadratisch ausklinken.
Gruss
Cox.
Option 1
Male Dir einen Wendekringel 120cm links oben unter den Kamin. Den anderen rechts neben der Tür. Dann an der Wand entlang beide Kringel verbinden. Und letzlich eine Zunge 140cm breit von der Ecke unten ganz rechts diagonal in den Raum. Die Zunge so enden lassen, dass oben noch ein Durchgang 60cm bleibt.
Bahnhof im Bogen an den Schenkeln 370 / 275. Die tote Ecke dort für besseren Zugriff quadratisch ausklinken.
Gruss
Cox.
Cox [Gast] - 04.04.05 00:00
Sorry, keine Option 2. Auf den ersten Blick schreit das nach einem Bahnhof in der Diagonalen links oben nach rechts unten. Aber dann müßtest Du jedesmal tauchen, wenn Du an die Ecke rechts oben willst.
Brummel [Gast] - 04.04.05 00:32
hallo Herb,
was habt ihr vor? Von der Nordsee (Hafen) zu den Alpen (Bietschtalbrücke) ?.png)
Bei soviel Platz ich eine zweigleisige Paradestrecke , gespeist von einem grosszügigen SBF,aber ohne Bahnhof- und eine Nebenbahn mit End- und Unterwegsbahnhöfen vorschlagen. Letztere dürfte bei entsprechender Ausstattung und Einbettung in eine Mittelgebirgslandschaft vollkommen ausreichen um den durch den Modellbahnvirus ausgelösten Rangier- und Spieltrieb zu befriedigen.
Betrieb auf der Paradestrecke automatisch,Nebenbahn mit schaltbarer Automatik.
Gruss Willi
PS.: Werd mir mal ne Skizze einfallen lassen.....
was habt ihr vor? Von der Nordsee (Hafen) zu den Alpen (Bietschtalbrücke) ?
Bei soviel Platz ich eine zweigleisige Paradestrecke , gespeist von einem grosszügigen SBF,aber ohne Bahnhof- und eine Nebenbahn mit End- und Unterwegsbahnhöfen vorschlagen. Letztere dürfte bei entsprechender Ausstattung und Einbettung in eine Mittelgebirgslandschaft vollkommen ausreichen um den durch den Modellbahnvirus ausgelösten Rangier- und Spieltrieb zu befriedigen.
Betrieb auf der Paradestrecke automatisch,Nebenbahn mit schaltbarer Automatik.
Gruss Willi
PS.: Werd mir mal ne Skizze einfallen lassen.....
Hallo Herb,
zunächst ein paar Fragen.....
- wird die Tür in den Raum aufgehen (Schwenkbereich)?
- welche Zuglängen habt Ihr Euch vorgestellt?
- habt Ihr Euch auf eine Epoche festgeslegt (Wendezüge?)
- was soll der Themenschwerpunkt sein, z.B. Rangieren, Fahren, Zugucken usw.
Nach Deiner Skizze habt Ihr die kürzestge Wand für den Bahnhof gewählt. Der Bahnhof soll ein Kopfbahnhof werden. Falls Ihr noch daran denkt, eine Stadt anzudeuten kann es mit der Zuglänge schon etwas knapp werden.
Bei dem Kopfbahnhof der Hauptstrecke würde ich noch eine verdeckte Umfahrung des Bahnhofs mit einplanen, sonst fährt ein Zug nur Kopfbahnhof --> Schattenbahnhof --> Kopfbahnhof, Bewegung ist auf der Paradestrecke nur, wenn Ihr einen Zug losschickt.
Wollt Ihr richtig Betrieb machen, mit vielen verschiedenen Zügen?
Wieviel Gleise soll der Kopfbahnhof haben?
Viele Fragen auf einmal, auch etwas unkoordiniert. Ich versuche, einzugrenzen was Ihr schon überlegt habt.
LG Claus
zunächst ein paar Fragen.....
- wird die Tür in den Raum aufgehen (Schwenkbereich)?
- welche Zuglängen habt Ihr Euch vorgestellt?
- habt Ihr Euch auf eine Epoche festgeslegt (Wendezüge?)
- was soll der Themenschwerpunkt sein, z.B. Rangieren, Fahren, Zugucken usw.
Nach Deiner Skizze habt Ihr die kürzestge Wand für den Bahnhof gewählt. Der Bahnhof soll ein Kopfbahnhof werden. Falls Ihr noch daran denkt, eine Stadt anzudeuten kann es mit der Zuglänge schon etwas knapp werden.
Bei dem Kopfbahnhof der Hauptstrecke würde ich noch eine verdeckte Umfahrung des Bahnhofs mit einplanen, sonst fährt ein Zug nur Kopfbahnhof --> Schattenbahnhof --> Kopfbahnhof, Bewegung ist auf der Paradestrecke nur, wenn Ihr einen Zug losschickt.
Wollt Ihr richtig Betrieb machen, mit vielen verschiedenen Zügen?
Wieviel Gleise soll der Kopfbahnhof haben?
Viele Fragen auf einmal, auch etwas unkoordiniert. Ich versuche, einzugrenzen was Ihr schon überlegt habt.
LG Claus
Cox [Gast] - 04.04.05 09:59
@ Herb
Vergiß erst einmal alle Streckendetails und orientiere Dich am verfügbaren Platz. Der ist nämlich nicht so üppig, wie man das auf den ersten Blick vermuten könnte.
Hier ein Vorschlag, der den Raum gut ausnutzt und relativ elegante Streckenführung ermöglicht:
http://img160.exs.cx/img160/7917/herbslayout5mb.jpg
Der Zugriff ist, bis auf einen Abschnitt am rechten 1m-Schenkel, mit 80cm-Greifradius problemlos möglich.
Der Bahnhof gestattet 2m-Züge plus beiderseits Weichenstraßen 120cm.
Die Wenderadien sind mit D=120cm skizziert. Da kann man aber sicher noch tunen.
Das Layout ist einfach, einen offenen Rahmen nagelst Du in einem Wochenende zusammen.
Nimms als Anregung und schlaf mal drüber
Gruss
Cox
Vergiß erst einmal alle Streckendetails und orientiere Dich am verfügbaren Platz. Der ist nämlich nicht so üppig, wie man das auf den ersten Blick vermuten könnte.
Hier ein Vorschlag, der den Raum gut ausnutzt und relativ elegante Streckenführung ermöglicht:
http://img160.exs.cx/img160/7917/herbslayout5mb.jpg
Der Zugriff ist, bis auf einen Abschnitt am rechten 1m-Schenkel, mit 80cm-Greifradius problemlos möglich.
Der Bahnhof gestattet 2m-Züge plus beiderseits Weichenstraßen 120cm.
Die Wenderadien sind mit D=120cm skizziert. Da kann man aber sicher noch tunen.
Das Layout ist einfach, einen offenen Rahmen nagelst Du in einem Wochenende zusammen.
Nimms als Anregung und schlaf mal drüber
Gruss
Cox
Hallo!
@Jester
- keine Tür, 155 cm freier Durchgang
- Zuglänge ca. 130 - 150 cm
- "Standard-Epoche"
60er-Jahre bis heute, Wendezüge, erlaubt ist was gefällt .png)
- Thema ebenfalls "typisch": Hauptstrecke 2gleisig mit 1 gleisiger Nebenbahn.
Wie du auf der 2. Zeichnung siehst haben wir unter dem Endbahnhof auf Ebene -1 eine Wendeschleife "angedacht". D.h. der Richtung Endbahnhof einfahrende Zug soll je nach Bedarf entweder im Bahnhof aufgenommen oder am hinteren Anlagenrand (im Plan links an der Wand) nach unten in die Kehrschleife geschickt werden. Dort wird er gespeichert und ein anderer - bisweilen wartender - Zug geht auf die Strecke.
- Die Anzahl der Gleise im Kopfbahnhof richtet sich nach dem verbleibenden Platz. Eine Idee wäre an der Wand eine "Stadtkulisse" zu plazieren und davor eventuell eine StraBa zu führen. Dann kommen die beiden Gleise hinunter zur Kehrschleife. D.h. ich rechne für den Endbahnhof mit ca. 50 cm Breite.
- Zwischen Endbahnhof und Schattenbahnhof sowie auf der Nebenbahn soll der Betrieb automatisch - wie Willi bereits vorgeschlagen hat - ablaufen. Im Endbahnhof bzw. dem anschließenden BW und einem Güter-Umschlag soll manueller Rangierbetieb als "eigentliches Hauptthema" gemacht werden.
Vielen Dank für eure Ideen und Beiträge
@Jester
- keine Tür, 155 cm freier Durchgang
- Zuglänge ca. 130 - 150 cm
- "Standard-Epoche"
- Thema ebenfalls "typisch": Hauptstrecke 2gleisig mit 1 gleisiger Nebenbahn.
Wie du auf der 2. Zeichnung siehst haben wir unter dem Endbahnhof auf Ebene -1 eine Wendeschleife "angedacht". D.h. der Richtung Endbahnhof einfahrende Zug soll je nach Bedarf entweder im Bahnhof aufgenommen oder am hinteren Anlagenrand (im Plan links an der Wand) nach unten in die Kehrschleife geschickt werden. Dort wird er gespeichert und ein anderer - bisweilen wartender - Zug geht auf die Strecke.
- Die Anzahl der Gleise im Kopfbahnhof richtet sich nach dem verbleibenden Platz. Eine Idee wäre an der Wand eine "Stadtkulisse" zu plazieren und davor eventuell eine StraBa zu führen. Dann kommen die beiden Gleise hinunter zur Kehrschleife. D.h. ich rechne für den Endbahnhof mit ca. 50 cm Breite.
- Zwischen Endbahnhof und Schattenbahnhof sowie auf der Nebenbahn soll der Betrieb automatisch - wie Willi bereits vorgeschlagen hat - ablaufen. Im Endbahnhof bzw. dem anschließenden BW und einem Güter-Umschlag soll manueller Rangierbetieb als "eigentliches Hauptthema" gemacht werden.
Vielen Dank für eure Ideen und Beiträge
@12 Hallo Cox,
die Ausnutzhung des Raumes finde ich sehr gut bis genial.
Hast Du die Maße der Anlagenkanten berechnet oder in Deiner Skizze nur Vorgaben für die kritischen Stellen gemacht?
LG Claus
P.S. Herb, wird das wieder ein 200-er Thread?
die Ausnutzhung des Raumes finde ich sehr gut bis genial.
Hast Du die Maße der Anlagenkanten berechnet oder in Deiner Skizze nur Vorgaben für die kritischen Stellen gemacht?
LG Claus
P.S. Herb, wird das wieder ein 200-er Thread?
Cox [Gast] - 04.04.05 18:51
Nein, Claus, die Abmessungen ergeben sich von selbst, wenn man die beiden Kringel D=120 in Herbs Raummaße einzeichnet.
Unbedingt beachten sollte man die Eingrifftiefe von maximal Radius 80cm. Nicht von Kante, sondern von etwa Mitte Körper gemessen. Da kann man gerade noch detaillieren.
Und da muß der Herbert jetzt seine Traumstrecken reinfummeln :)
Gruss
Cox
Unbedingt beachten sollte man die Eingrifftiefe von maximal Radius 80cm. Nicht von Kante, sondern von etwa Mitte Körper gemessen. Da kann man gerade noch detaillieren.
Und da muß der Herbert jetzt seine Traumstrecken reinfummeln :)
Gruss
Cox
Cox [Gast] - 04.04.05 19:47
@ Herb
Hier noch eine kurze Baubeschreibung.
Wenn Du das mit einem offenen Rahmenkasten realisierst, kriegst Du einen Hundeknochen mit etwa 60m Fahrstrecke oder einer Fahrzeit von etwa 5 Minuten hin. Der Trick ist, daß Du die Strecke, wenn sie beispielsweise links verschwindet unterirdisch zum anderen Ende schleifst. Das spart auch die Wendeln.
Es werden nur Leisten mit einem Querschnitt, beispielsweise 2 x 4 cm verwendet. Laß Dir also einen Stapel Leisten kommen, ich schätze, Du brauchst etwa 80m, und baue 2 völlig gleiche Rahmen auf dem Fußboden. Es empfiehlt sich, die Schrägen und Ausschnitte erst einmal zu ignorieren und absolut rechteckig zu bauen. Teil Dir die gewünschte Fläche in gut zu handhabende Rechtecke ein. Maximal 1 x 2 m sind bewährt.
Wenn Du das fertig hast, setze an jeder Ecke eine Vertikalstütze 25cm und verbinde die beiden Rahmen. Jetzt die Schrägen wie gewünscht wegschneiden oder einsetzen. Das wars dann auch schon.
Für das alles macht sich eine Kappsäge bezahlt.
Ich empfehle Dir, die wandseitigen Rahmenteile auch an die Wand zu dübeln, das spart die Stützen, die später ohnehin nur lästig sind.
Du hast dann als Ergebnis einen offenen Rahmen mit 2 Ebenen. Die obere Ebene 0, da kommt die Fahrplatte drauf und die untere Ebene -25 für den Schattenbahnhof.
Ist wirklich keine große Tat. Arbeite nur genau und immer mit Wasserwage, sonst rollen später die Züge ab.
Gruss
Cox
Hier noch eine kurze Baubeschreibung.
Wenn Du das mit einem offenen Rahmenkasten realisierst, kriegst Du einen Hundeknochen mit etwa 60m Fahrstrecke oder einer Fahrzeit von etwa 5 Minuten hin. Der Trick ist, daß Du die Strecke, wenn sie beispielsweise links verschwindet unterirdisch zum anderen Ende schleifst. Das spart auch die Wendeln.
Es werden nur Leisten mit einem Querschnitt, beispielsweise 2 x 4 cm verwendet. Laß Dir also einen Stapel Leisten kommen, ich schätze, Du brauchst etwa 80m, und baue 2 völlig gleiche Rahmen auf dem Fußboden. Es empfiehlt sich, die Schrägen und Ausschnitte erst einmal zu ignorieren und absolut rechteckig zu bauen. Teil Dir die gewünschte Fläche in gut zu handhabende Rechtecke ein. Maximal 1 x 2 m sind bewährt.
Wenn Du das fertig hast, setze an jeder Ecke eine Vertikalstütze 25cm und verbinde die beiden Rahmen. Jetzt die Schrägen wie gewünscht wegschneiden oder einsetzen. Das wars dann auch schon.
Für das alles macht sich eine Kappsäge bezahlt.
Ich empfehle Dir, die wandseitigen Rahmenteile auch an die Wand zu dübeln, das spart die Stützen, die später ohnehin nur lästig sind.
Du hast dann als Ergebnis einen offenen Rahmen mit 2 Ebenen. Die obere Ebene 0, da kommt die Fahrplatte drauf und die untere Ebene -25 für den Schattenbahnhof.
Ist wirklich keine große Tat. Arbeite nur genau und immer mit Wasserwage, sonst rollen später die Züge ab.
Gruss
Cox
Cox [Gast] - 04.04.05 19:54
Was schreib ich denn hier Romane: Kommst Du an die MIBA 4 / 94? Ab Seite 60 hab ichs dort beschrieben. Sind auch genügend Fotos drin.
DokuPeter [Gast] - 04.04.05 20:17
Hallo Cox,
habe ich Dich richtig verstanden, dass Du den SBf unter der gesamten Anlage einrichten willst (Zitat: Der Trick ist, daß Du die Strecke, wenn sie beispielsweise links verschwindet unterirdisch zum anderen Ende schleifst. Das spart auch die Wendeln.)?
Dies ergäbe tatsächlich einen Hundeknochen, d.h. alle Züge fahren im Kreis – genauer: gegenläufig in zwei Kreisen. Wäre mir zu langweilig und bestenfalls für eine vollautomatische „Paradestrecke“ sinnvoll.
@Herbert
Da ist der von Herbert angedachte KBf abwechslungsreicher, der m.E. auf dem linken und oberen Schenkel verteilt werden sollte (sanfter Bogen). Auf dem oberen Schenkel könnte die Paradestrecke nach links weg zum SBf abtauchen und sich in der rechten oberen Ecke mit der KBf-Ausfahrt vereinen (kreuzungsfreie Überwerfung). Der untere Schenkel dient zum Abtauchen in den (zweiten) SBf bzw. für das Klettern zur abgezweigten Nebenbahn (oder so).
Es gibt nun zwei Möglichkeiten für einen SBf:
a) nur EINEN SBF, der die beiden abgetauchten Enden miteinander verbindet (mit Wechselmöglichkeiten der Kreise untereinander)
b) an jedem Ende einen eigenständigen SBf, was ich vorziehen würde, denn ein Zug, der nach X verschwunden ist, sollte auch aus X wieder zurückkehren, und zwar in der SELBEN Reihung (Ausfahrt nach X mit 1.Klasse links – Einfahrt von X mit 1.Klasse links)! Dies verursacht zwar in den SBf Rangieraufwand (Lokwechsel), aber der bringt den nötigen Spieltrieb auf Trab und ggf. weitere Spielpartner in Brot und Arbeit (je Betriebsstelle mindestens einen)!
Gruß aus LeverkuseN
Peter JuNge
http://people.freenet.de/peter.junge/
habe ich Dich richtig verstanden, dass Du den SBf unter der gesamten Anlage einrichten willst (Zitat: Der Trick ist, daß Du die Strecke, wenn sie beispielsweise links verschwindet unterirdisch zum anderen Ende schleifst. Das spart auch die Wendeln.)?
Dies ergäbe tatsächlich einen Hundeknochen, d.h. alle Züge fahren im Kreis – genauer: gegenläufig in zwei Kreisen. Wäre mir zu langweilig und bestenfalls für eine vollautomatische „Paradestrecke“ sinnvoll.
@Herbert
Da ist der von Herbert angedachte KBf abwechslungsreicher, der m.E. auf dem linken und oberen Schenkel verteilt werden sollte (sanfter Bogen). Auf dem oberen Schenkel könnte die Paradestrecke nach links weg zum SBf abtauchen und sich in der rechten oberen Ecke mit der KBf-Ausfahrt vereinen (kreuzungsfreie Überwerfung). Der untere Schenkel dient zum Abtauchen in den (zweiten) SBf bzw. für das Klettern zur abgezweigten Nebenbahn (oder so).
Es gibt nun zwei Möglichkeiten für einen SBf:
a) nur EINEN SBF, der die beiden abgetauchten Enden miteinander verbindet (mit Wechselmöglichkeiten der Kreise untereinander)
b) an jedem Ende einen eigenständigen SBf, was ich vorziehen würde, denn ein Zug, der nach X verschwunden ist, sollte auch aus X wieder zurückkehren, und zwar in der SELBEN Reihung (Ausfahrt nach X mit 1.Klasse links – Einfahrt von X mit 1.Klasse links)! Dies verursacht zwar in den SBf Rangieraufwand (Lokwechsel), aber der bringt den nötigen Spieltrieb auf Trab und ggf. weitere Spielpartner in Brot und Arbeit (je Betriebsstelle mindestens einen)!
Gruß aus LeverkuseN
Peter JuNge
http://people.freenet.de/peter.junge/
Cox [Gast] - 04.04.05 20:29
Peter, es sind immerhin 60m Fahrstrecke. Ob Du jetzt Punkt zu Punkt oder einen Rundkurs fährst, ist doch nur ein Detail. Ich habs nur erwähnt um mit dieser Methode möglichst viel Strecke herauszuholen.
Gruss
Cox
Gruss
Cox
@Jester
Ich "spare" nicht auf einen 200er. Aber wenn mir bzw. uns dankenswerter Weise wieder so zahlreich geholfen wird wie beim vorherigen Projekt...
@Cox
Dein Erstentwurf ist schlichtweg genial. Ich habe soeben meine ersten Skizzen wieder in der rundablage verschwinden lassen. Die 4/94 habe ich leider nicht mehr zur Hand. Aber nächste Woche bekomme ich ein Exemplar. Danke.
Ich "spare" nicht auf einen 200er. Aber wenn mir bzw. uns dankenswerter Weise wieder so zahlreich geholfen wird wie beim vorherigen Projekt...
@Cox
Dein Erstentwurf ist schlichtweg genial. Ich habe soeben meine ersten Skizzen wieder in der rundablage verschwinden lassen. Die 4/94 habe ich leider nicht mehr zur Hand. Aber nächste Woche bekomme ich ein Exemplar. Danke.
@19
60m Fahrstrecke, davon mehr als 2/3 im Untergrund? So seh ich keinen Sinn in 5 Minuten Fahrzeit... Du hast eigentlich einen sehr interessanten Vorschlag gezeichnet. Kriegt man da nicht eine längere *sichtbare* Strecke hin?
Felix
60m Fahrstrecke, davon mehr als 2/3 im Untergrund? So seh ich keinen Sinn in 5 Minuten Fahrzeit... Du hast eigentlich einen sehr interessanten Vorschlag gezeichnet. Kriegt man da nicht eine längere *sichtbare* Strecke hin?
Felix
Brummel [Gast] - 05.04.05 01:14
hallo Herb,
wie angekündigt anbei 2 Skizzen - beide ausgelegt auf grosszügige Gleisführung und reichlich Landschaft.
Die Hauptstrecke endet jeweils in einem SBF,vorzugsweise unterzubringen unter dem langen Mittelteil der Anlage.
http://img97.exs.cx/img97/7881/herb26tx.jpg
http://img208.exs.cx/img208/3581/herb36po.jpg
Gruss Willi
den wieder mal das Gefühl beschleicht , daß auch diese vorhandene Fläche bald vor lauter Gleisen nicht mehr sichtbar sein wird......
wie angekündigt anbei 2 Skizzen - beide ausgelegt auf grosszügige Gleisführung und reichlich Landschaft.
Die Hauptstrecke endet jeweils in einem SBF,vorzugsweise unterzubringen unter dem langen Mittelteil der Anlage.
http://img97.exs.cx/img97/7881/herb26tx.jpg
http://img208.exs.cx/img208/3581/herb36po.jpg
Gruss Willi
den wieder mal das Gefühl beschleicht , daß auch diese vorhandene Fläche bald vor lauter Gleisen nicht mehr sichtbar sein wird......
@22
Der erste Vorschlag gefällt mir gut! Durch Weglassen des sichtbaren Bahnhofs an der Doppelspur wird das Platzproblem erheblich entschärft und es entsteht eine lange, schöne Parades^trecke. Daneben ist genug Platz für eine Nebenbahn. Das kommt harmonisch...
einzig das Tunnel oben rechts an der Doppelspur würd ich etwas kürzer machen.
Felix
Der erste Vorschlag gefällt mir gut! Durch Weglassen des sichtbaren Bahnhofs an der Doppelspur wird das Platzproblem erheblich entschärft und es entsteht eine lange, schöne Parades^trecke. Daneben ist genug Platz für eine Nebenbahn. Das kommt harmonisch...
einzig das Tunnel oben rechts an der Doppelspur würd ich etwas kürzer machen.
Felix
Cox [Gast] - 05.04.05 11:52
@ Brummel, Herb
Willis Vorschlag sieht doch super aus.
Noch eine Anregung und dafür sollten wir auch mal die Höhe ansprechen:
Wenn Herb einen Leistenkasten baut, dann ist der etwa 25cm hoch. Zum Druntersitzen braucht er etwa 90cm was heißt, daß die Ebene 0 etwa 90 + 25 = 115cm über Fußboden liegt.
Nun wird Herb mit Sicherheit auch in die Höhe gehen, Willis Paradestrecke liegt dann vielleicht auf Niveau 115 + 9 = 124.
Und jetzt die Anregung: Auf hohem Niveau die beiden Wendekringel verbinden ergibt völlig neue Fahrmöglichkeiten. Diese "Brücke" kann durch kurzes Untertauchen leicht passiert werden und ist keine große Behinderung der Zugänglichkeit.
Erst wenn diese Bedingungen fixiert sind, würde ich mir Gedanken über die Streckenführung machen. Wobei die Lage des Bahnhofs wohl bestimmend ist.
@ Felix
Wie gesagt, ich habe nur aus der Erfahrung heraus gesagt, was möglich ist. Ob verdeckt oder nicht, ist unbedeutend, solange Herb keinen verbindlichen Plan zeigt. Man kann beispielsweise die verdeckten Strecken durch eine hängende Schlucht aufreißen. Aber: Lange Fahrstrecken, wie auch immer, sind für N kennzeichnend und einer der wichtigsten Vorteile. Ich könnte mir nicht vorstellen, ständig nur 4m hin und herzupendeln.
So schön beispielsweise Punkt-zu-Punkt- Verbindungen sind: Es ist ein Unterschied, ob ich Betriebsabwechslung machen KANN ..... oder ob ich es MUSS! Mit ein bißchen Phantasie ist es problemlos möglich, BEIDES zu realisieren. Meistens kostet es nur 2 Weichen und ein (verdecktes) Gleis. Ganz abgesehen davon, daß es ungemein praktisch ist, eine Lok unbeaufsichtigt einzufahren und zwischenzeitlich einen Kaffee trinken zu gehen.
Aber ich wiederhole mich: Laßt den Herb sich erst mal über den Platz klarwerden. Davor sind alle Strecken-Layouts Makulatur.
Gruss
Cox
Willis Vorschlag sieht doch super aus.
Noch eine Anregung und dafür sollten wir auch mal die Höhe ansprechen:
Wenn Herb einen Leistenkasten baut, dann ist der etwa 25cm hoch. Zum Druntersitzen braucht er etwa 90cm was heißt, daß die Ebene 0 etwa 90 + 25 = 115cm über Fußboden liegt.
Nun wird Herb mit Sicherheit auch in die Höhe gehen, Willis Paradestrecke liegt dann vielleicht auf Niveau 115 + 9 = 124.
Und jetzt die Anregung: Auf hohem Niveau die beiden Wendekringel verbinden ergibt völlig neue Fahrmöglichkeiten. Diese "Brücke" kann durch kurzes Untertauchen leicht passiert werden und ist keine große Behinderung der Zugänglichkeit.
Erst wenn diese Bedingungen fixiert sind, würde ich mir Gedanken über die Streckenführung machen. Wobei die Lage des Bahnhofs wohl bestimmend ist.
@ Felix
Wie gesagt, ich habe nur aus der Erfahrung heraus gesagt, was möglich ist. Ob verdeckt oder nicht, ist unbedeutend, solange Herb keinen verbindlichen Plan zeigt. Man kann beispielsweise die verdeckten Strecken durch eine hängende Schlucht aufreißen. Aber: Lange Fahrstrecken, wie auch immer, sind für N kennzeichnend und einer der wichtigsten Vorteile. Ich könnte mir nicht vorstellen, ständig nur 4m hin und herzupendeln.
So schön beispielsweise Punkt-zu-Punkt- Verbindungen sind: Es ist ein Unterschied, ob ich Betriebsabwechslung machen KANN ..... oder ob ich es MUSS! Mit ein bißchen Phantasie ist es problemlos möglich, BEIDES zu realisieren. Meistens kostet es nur 2 Weichen und ein (verdecktes) Gleis. Ganz abgesehen davon, daß es ungemein praktisch ist, eine Lok unbeaufsichtigt einzufahren und zwischenzeitlich einen Kaffee trinken zu gehen.
Aber ich wiederhole mich: Laßt den Herb sich erst mal über den Platz klarwerden. Davor sind alle Strecken-Layouts Makulatur.
Gruss
Cox
notrix [Gast] - 05.04.05 12:37
@ 0
Der Raum schreit förmlich nach einem herausnehmbarenn Brückensegment zur betrieblichen "Verbindung" der beiden Zungen (im Türbereich; etwa beim Pfeil in http://members.chello.at/austria4u/Modellbahn/Robert/GrundrissBHF.jpg )
So kann auf die Wendel ganz verzichtet werden und es ergeben sich lange sanfte Rampen die teilweise auch als einsehbare Paradestrecken dienen.
---
@ 18
Ein "Pflichtlokwechsel" in zwei Schattenbahnhöfen erfordert schon ständig 2 Bediener - während im sichtbaren Bahnhof´+ BW noch alles steht (ohne Automatik). Aus meiner Sicht ist das Konzept "Lok umsetzen" in 2 Schattenbahnhöfen nur etwas für Clubs oder Großfamilien ....png)
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@ 22
Das "geplante Projekt" sollte auch ins Zimmer passen - die Zeichnungen sind "zu gestreckt". Maßstäbliche Planung schadet nicht - im Gegenteil ...
Gruss, notrix
Der Raum schreit förmlich nach einem herausnehmbarenn Brückensegment zur betrieblichen "Verbindung" der beiden Zungen (im Türbereich; etwa beim Pfeil in http://members.chello.at/austria4u/Modellbahn/Robert/GrundrissBHF.jpg )
So kann auf die Wendel ganz verzichtet werden und es ergeben sich lange sanfte Rampen die teilweise auch als einsehbare Paradestrecken dienen.
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@ 18
Ein "Pflichtlokwechsel" in zwei Schattenbahnhöfen erfordert schon ständig 2 Bediener - während im sichtbaren Bahnhof´+ BW noch alles steht (ohne Automatik). Aus meiner Sicht ist das Konzept "Lok umsetzen" in 2 Schattenbahnhöfen nur etwas für Clubs oder Großfamilien ...
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@ 22
Das "geplante Projekt" sollte auch ins Zimmer passen - die Zeichnungen sind "zu gestreckt". Maßstäbliche Planung schadet nicht - im Gegenteil ...
Gruss, notrix
Cox [Gast] - 05.04.05 13:21
Ich habe Euch schon öfters erzählt, daß zwei Eisenbahnfreunde hier aus dem Forum je eine größere Anlage bauen. Bevor sie anfingen, haben sie bei mir die Fahrzeuge und Zugkonfigurationen getestet. Alle Längen und Fabrikate. Im Gegensatz zu mir wollen sie Dampfloks fahren und bekanntlich haben die, von Einzelmodellen abgesehen, nicht allzuviel im Kreuz. Nehmts einfach mal hin, wir haben mehr als 50 Modelle getestet.
Weil die beiden Freunde jedoch vernünftig lange Züge damit fahren wollen haben sie schnell entschieden, nicht über 1% Steigung zu gehen. Soviel zum Hintergrund. Wie gesagt, akzeptierts einfach mal so.
1% Steigung heißt, die Wendel ist praktisch tot. Bei 5,5cm Höhendifferenz wäre das ein Wendeldurchmesser von 550 / 3,14 = 175cm. Das kann man wohl vergessen. Die müssen also um die Anlage herum schleifen, um Höhe zu gewinnen. Weil der Zug nunmal alle Gleise befahren soll, darf kein Anlagenteil die gewählten Parameter überschreiten. Eine einzige Schwachstelle macht die gewünschten Zugzusammenstellungen zunichte. Die viel bemühte Argumentation mit der Vorbildtreue bei kurzen Zügen hört sich immer ein bißchen nach Pfeifen im Wald an. Bei guter Planung ist das alles kein Problem.
Wenn der Herbert jetzt plant, muß er auch darüber nachdenken. Mit der Steigungswahl fällt auch die Entscheidung pro oder contra Wendel. Bei D=100cm ist nichts Flacheres als 2% drin. Für die meisten sicher kein Problem aber als Dampflokfreund würde ich da vorher Versuche fahren.
Gruss
Cox
Weil die beiden Freunde jedoch vernünftig lange Züge damit fahren wollen haben sie schnell entschieden, nicht über 1% Steigung zu gehen. Soviel zum Hintergrund. Wie gesagt, akzeptierts einfach mal so.
1% Steigung heißt, die Wendel ist praktisch tot. Bei 5,5cm Höhendifferenz wäre das ein Wendeldurchmesser von 550 / 3,14 = 175cm. Das kann man wohl vergessen. Die müssen also um die Anlage herum schleifen, um Höhe zu gewinnen. Weil der Zug nunmal alle Gleise befahren soll, darf kein Anlagenteil die gewählten Parameter überschreiten. Eine einzige Schwachstelle macht die gewünschten Zugzusammenstellungen zunichte. Die viel bemühte Argumentation mit der Vorbildtreue bei kurzen Zügen hört sich immer ein bißchen nach Pfeifen im Wald an. Bei guter Planung ist das alles kein Problem.
Wenn der Herbert jetzt plant, muß er auch darüber nachdenken. Mit der Steigungswahl fällt auch die Entscheidung pro oder contra Wendel. Bei D=100cm ist nichts Flacheres als 2% drin. Für die meisten sicher kein Problem aber als Dampflokfreund würde ich da vorher Versuche fahren.
Gruss
Cox
Thorsten Schulz [Gast] - 05.04.05 14:06
@Cox
Um mich mal kurz einzuklinken (ich plane lieber alleine) will ich nur nochmal was zu "vernünftig lange Züge" anmerken, da sich mir das gleiche Problem stellt. Man muß sich nur "vorstellen" wie "angenommen" stark die Steigungen auf der Anlage sein sollen. Wenn ich mir vorstelle, wie sehr die Zuggewichte beim Vorbild abnehmen, sobald`s "hoch" geht, sieht`s mit den Dampfloks doch gar nicht mehr sooo schlecht aus (zumal Du doch große Radien bauen könntest).
Da ja anscheinend mindestens Mittelgebirge dargestellt werden soll, währen 5000t-Erzzüge aber auch nicht allzu glaubhaft. Das ist z. B. für mich eine "glaubhafte Ausrede" um die doch begrenzte Gleislänge meines Spitzkehrenbahnhofes zu erklären.
Ein extremes Bsp. findet man in den grandiosen Filmen dieser Seite:
http://www.michas-eisenbahn.de/video_94.htm
Wenn man sieht, wie sich die gewiss nicht schwächliche 94 mit nicht einmal 100t den Rennsteig hochquält. Bei den Aufnahmen bekomme ich übrigens immer eine Gänsehaut.
Gruß,
Thorsten
Um mich mal kurz einzuklinken (ich plane lieber alleine) will ich nur nochmal was zu "vernünftig lange Züge" anmerken, da sich mir das gleiche Problem stellt. Man muß sich nur "vorstellen" wie "angenommen" stark die Steigungen auf der Anlage sein sollen. Wenn ich mir vorstelle, wie sehr die Zuggewichte beim Vorbild abnehmen, sobald`s "hoch" geht, sieht`s mit den Dampfloks doch gar nicht mehr sooo schlecht aus (zumal Du doch große Radien bauen könntest).
Da ja anscheinend mindestens Mittelgebirge dargestellt werden soll, währen 5000t-Erzzüge aber auch nicht allzu glaubhaft. Das ist z. B. für mich eine "glaubhafte Ausrede" um die doch begrenzte Gleislänge meines Spitzkehrenbahnhofes zu erklären.
Ein extremes Bsp. findet man in den grandiosen Filmen dieser Seite:
http://www.michas-eisenbahn.de/video_94.htm
Wenn man sieht, wie sich die gewiss nicht schwächliche 94 mit nicht einmal 100t den Rennsteig hochquält. Bei den Aufnahmen bekomme ich übrigens immer eine Gänsehaut.
Gruß,
Thorsten
Cox [Gast] - 05.04.05 14:22
Hast recht, Thorsten, man muß das relativieren. Unter vernünftig langen Zügen verstehe ich beispielsweise einen 2m-Güterzug an der 44 oder 52. Und das ist nicht einmal überzogen.
Daß man da mit geringerer Zugkraft rechnen muß ist ja auch keine Behauptung einzelner, das ist ganz einfach Fahrphysik. Nimm doch mal einen Antriebstender in die rechte Hand und eine kleine Ellok wie die 141 in die Linke. Weder von der Masse, noch von Radstand oder Raddurchmesser ist der Tender vergleichbar. Wie auch? Wenn man das weiß, kann man das ganz einfach beim Trassenbau berücksichtigen. Ich habe das nicht gewußt, die Bahn mit 2% gebaut und mußte mir diese Loks abschminken. Klar, Zugkraftwunder wie die 96 sind problemlos aber ich bin der Meinung, daß wenn schon, das volle Dampfprogramm laufen muß.
Und nicht nur mit 5 Wagen.
Vertrackt daran ist, daß man die Steigungen später kaum noch ändern kann :)
Man macht jedenfalls nichts verkehrt, wenn man so flach wie möglich baut. Dann hat man, wie Modulfahrer, praktisch bei keinem Modell ernsthafte Zugkraftprobleme.
Gruss
Cox
Daß man da mit geringerer Zugkraft rechnen muß ist ja auch keine Behauptung einzelner, das ist ganz einfach Fahrphysik. Nimm doch mal einen Antriebstender in die rechte Hand und eine kleine Ellok wie die 141 in die Linke. Weder von der Masse, noch von Radstand oder Raddurchmesser ist der Tender vergleichbar. Wie auch? Wenn man das weiß, kann man das ganz einfach beim Trassenbau berücksichtigen. Ich habe das nicht gewußt, die Bahn mit 2% gebaut und mußte mir diese Loks abschminken. Klar, Zugkraftwunder wie die 96 sind problemlos aber ich bin der Meinung, daß wenn schon, das volle Dampfprogramm laufen muß.
Und nicht nur mit 5 Wagen.
Vertrackt daran ist, daß man die Steigungen später kaum noch ändern kann :)
Man macht jedenfalls nichts verkehrt, wenn man so flach wie möglich baut. Dann hat man, wie Modulfahrer, praktisch bei keinem Modell ernsthafte Zugkraftprobleme.
Gruss
Cox
DokuPeter [Gast] - 05.04.05 14:55
@28
Siehste, und deshalb sind auf allen meinen Modulen alle Schienen 1 Meter über Fußbodenniveau. Dann stellt sich das Problem „Steigung“ erst gar nicht.
Zugegeben: In einem vorherigen Planungsschritt war noch eine Wendel mit 1m Durchmesser dabei, um den Schattenbahnhof in den „Keller“ zu verbannen. Allein für die Wendel hätte ich ca. 20m Schiene benötigt. Und bei einer Panne mit selbsttätigem Abkuppeln wären die Wagen in den Keller gedonnert und hätten alles niedergemäht ... Nänä, muss nich.png)
Gruß aus LeverkuseN
Peter JuNge
http://people.freenet.de/peter.junge/
Siehste, und deshalb sind auf allen meinen Modulen alle Schienen 1 Meter über Fußbodenniveau. Dann stellt sich das Problem „Steigung“ erst gar nicht.
Zugegeben: In einem vorherigen Planungsschritt war noch eine Wendel mit 1m Durchmesser dabei, um den Schattenbahnhof in den „Keller“ zu verbannen. Allein für die Wendel hätte ich ca. 20m Schiene benötigt. Und bei einer Panne mit selbsttätigem Abkuppeln wären die Wagen in den Keller gedonnert und hätten alles niedergemäht ... Nänä, muss nich
Gruß aus LeverkuseN
Peter JuNge
http://people.freenet.de/peter.junge/
Hallo Herb,
muß unbedingt ein großer Bahnhof zu sehen sein? Es wäre doch auch interessant, zwei 2-gleisige Hauptstrecken auf einen imaginären Bahnhof außerhalb des dargestellten Bereichs zulaufen zu lassen; dann könnte man auch ein größeres BW darstellen. Als dritte Strecke vom imaginären Bahnhof her eine Nebenbahn, auf der aber auch viel Güterverkehr abläuft; unterwegs noch ein Vorortbahnhof neben einem Gewerbegebiet mit vielen Anschließern, so daß in diesem Bahnhof rangiert werden muß. Von da aus geht's dann weiter zum Endbahnhof der Nebenbahn.
Der Vorteil dieses Konzepts: wenn man will, gibt es viel zu Rangieren, sowohl im BW wie auch auf der Nebenbahn mit den Anschließern, aber man kann auch ganz entspannt die großen Züge auf den Paradestrecken beobachten. Diese Paradestrecken setzen aber leistungsfähige Schattenbahnhöfe voraus...
Außerdem müßte für ein großes BW ein rießiger Hauptbahnhof dargestellt werden.
Weiterhin: Für einen vernünftigen Betrieb muß man nicht immer gleich ein Rudel "Mitstreiter" organisieren (obwohl so mehrere Personen gleichzeitig durchaus "auszulasten" sind), man kann auch ganz bequem allein Betrieb auf der Nebenbahn machen, während auf den Hauptstrecken (automatisch) der Fernverkehr abläuft.
Nur so eine Idee (=mein bevorzugtes Konzept)
Michael
muß unbedingt ein großer Bahnhof zu sehen sein? Es wäre doch auch interessant, zwei 2-gleisige Hauptstrecken auf einen imaginären Bahnhof außerhalb des dargestellten Bereichs zulaufen zu lassen; dann könnte man auch ein größeres BW darstellen. Als dritte Strecke vom imaginären Bahnhof her eine Nebenbahn, auf der aber auch viel Güterverkehr abläuft; unterwegs noch ein Vorortbahnhof neben einem Gewerbegebiet mit vielen Anschließern, so daß in diesem Bahnhof rangiert werden muß. Von da aus geht's dann weiter zum Endbahnhof der Nebenbahn.
Der Vorteil dieses Konzepts: wenn man will, gibt es viel zu Rangieren, sowohl im BW wie auch auf der Nebenbahn mit den Anschließern, aber man kann auch ganz entspannt die großen Züge auf den Paradestrecken beobachten. Diese Paradestrecken setzen aber leistungsfähige Schattenbahnhöfe voraus...
Außerdem müßte für ein großes BW ein rießiger Hauptbahnhof dargestellt werden.
Weiterhin: Für einen vernünftigen Betrieb muß man nicht immer gleich ein Rudel "Mitstreiter" organisieren (obwohl so mehrere Personen gleichzeitig durchaus "auszulasten" sind), man kann auch ganz bequem allein Betrieb auf der Nebenbahn machen, während auf den Hauptstrecken (automatisch) der Fernverkehr abläuft.
Nur so eine Idee (=mein bevorzugtes Konzept)
Michael
@20 Hallo Herb
Ich schlage Dir vor auch die thematische Aufteilung des Anlagenprojekts neu aufzuteilen.
Vorstellen könnte ich mir, die Raumausnutzung von Cox vorausgesetzt, entweder rechts den Kopfbahnhof und evtl. eine Verlängerung für den Hafen auf "unterstem sichtbaren Niveau" und am anderen Anlagenende dann einen Berg mit Enpunkt Zahradbahn zu plazieren. Die Landschaft steigt dann in einer Richtung an (geht natürlich auch andersherum).
Die Hauptbahn fädelt aus dem Kopfbahnhof in die 2 gleisige Hauptstrecke ein, die Nebenbahn könnte Point-to-Point aus dem Kopfbahnhof in einen Nebenbahnhof enden, aus dem dann wiederum die Zahnradbahn abfährt. Wobei die Nebenbahn je nach Aufteilung, bzw. Gewichtung der Anlagenschwerpunkte auch als kleiner Durchgangsbahnhof mit anschliessendem Schattenbahnhof betrieben werden kann (so habe ich zumindestens mein Anlagenkonzept angedacht).
Bei einer Zuglänge von 130 - 150 cm müsste ein 6 gleisiger Kopfbahnhof gut möglich sein, das BW sollte meiner Einschätzung nach mindestens 10 Lokabstellplätze haben (bei 6 Gleisen hast Du pro Zug theoretisch 2 Loks).
Eng wird es auf jedenfall mit einer glaubhaften offenen Abstellanlage, allerdings kann man sich auch Abstellzüge, die in einen Abstellbahnhof ausserhalb der Anlage gefahren werden.
Habt Ihr schon eine Vorstellung, was Ihr mit dem Hafen darstellen wollt? Denkt Ihr unter Umständen über einen Bahnhof mit Fähranschuss und (zumindest angedeuteter) Zugverladung nach? Oder mehr einen Bahnhof wie Westerland, bei dem die Nähe zum Wasser überall spürbar ist? Meiner Meinung nach ist der Platz für einen Güterhafen mit dargestellter Verladung und dem Rangierbetrieb nicht ausreichend, korrigiert mich bitte.
Ich schliesse mich ansonsten meinen Vorrednern an, zuerst über den Raum, dann über die Strecken, dann über die Themen und dann nochmals über die Strecken Klarheit zu erlangen. Ideen und Anregungen sind ja schon einige da.
Schönen Abend noch
LG Claus
P.S. Herb, an 2 Tagen schon 30 Postings, was willst Du mehr...
Ich schlage Dir vor auch die thematische Aufteilung des Anlagenprojekts neu aufzuteilen.
Vorstellen könnte ich mir, die Raumausnutzung von Cox vorausgesetzt, entweder rechts den Kopfbahnhof und evtl. eine Verlängerung für den Hafen auf "unterstem sichtbaren Niveau" und am anderen Anlagenende dann einen Berg mit Enpunkt Zahradbahn zu plazieren. Die Landschaft steigt dann in einer Richtung an (geht natürlich auch andersherum).
Die Hauptbahn fädelt aus dem Kopfbahnhof in die 2 gleisige Hauptstrecke ein, die Nebenbahn könnte Point-to-Point aus dem Kopfbahnhof in einen Nebenbahnhof enden, aus dem dann wiederum die Zahnradbahn abfährt. Wobei die Nebenbahn je nach Aufteilung, bzw. Gewichtung der Anlagenschwerpunkte auch als kleiner Durchgangsbahnhof mit anschliessendem Schattenbahnhof betrieben werden kann (so habe ich zumindestens mein Anlagenkonzept angedacht).
Bei einer Zuglänge von 130 - 150 cm müsste ein 6 gleisiger Kopfbahnhof gut möglich sein, das BW sollte meiner Einschätzung nach mindestens 10 Lokabstellplätze haben (bei 6 Gleisen hast Du pro Zug theoretisch 2 Loks).
Eng wird es auf jedenfall mit einer glaubhaften offenen Abstellanlage, allerdings kann man sich auch Abstellzüge, die in einen Abstellbahnhof ausserhalb der Anlage gefahren werden.
Habt Ihr schon eine Vorstellung, was Ihr mit dem Hafen darstellen wollt? Denkt Ihr unter Umständen über einen Bahnhof mit Fähranschuss und (zumindest angedeuteter) Zugverladung nach? Oder mehr einen Bahnhof wie Westerland, bei dem die Nähe zum Wasser überall spürbar ist? Meiner Meinung nach ist der Platz für einen Güterhafen mit dargestellter Verladung und dem Rangierbetrieb nicht ausreichend, korrigiert mich bitte.
Ich schliesse mich ansonsten meinen Vorrednern an, zuerst über den Raum, dann über die Strecken, dann über die Themen und dann nochmals über die Strecken Klarheit zu erlangen. Ideen und Anregungen sind ja schon einige da.
Schönen Abend noch
LG Claus
P.S. Herb, an 2 Tagen schon 30 Postings, was willst Du mehr...
Hallo Leute!
Vielen Dank für die vielen Ideen, Meinungen und Vorschläge. Nicht zuletzt aufgrund eurer Beiträge haben wir unsere eigenen "Spinnerein" wieder verworfen und die Raumsituation umgestaltet. Hier ein "Update" der Abmessungen:
http://members.chello.at/austria4u/Modellbahn/Robert/Grundrissneu.jpg
Weiter wurde auch das Konzept teilweise umgestossen. Der Kopfbahnhof - und @Michael ein solcher sollte es unbedingt sein - könnte nun rechts unten - quasi mitten im Raum - kommen. Von dort beginnt die Hauptstrecke und die Nebenbahn und unter dem Endbahnhof liegt der Schattenbahnhof. Dann - gegen den Uhrzeigersinn - folgt das BW und in weiten Bögen die Hauptstrecke über die Bietschtalbrücke an der oberen Wand. Auf die Wendel könnte man durch das "Tieferlegen" eines Taleinschnittes verzichten. Links geht es dann - nach dem Endbahnhof der Nebenbahn - in den Untergrund zur Kehrschleife.
http://members.chello.at/austria4u/Modellbahn/Robert/Konzeptneu.jpg
Was haltet ihr davon?
Vielen Dank für die vielen Ideen, Meinungen und Vorschläge. Nicht zuletzt aufgrund eurer Beiträge haben wir unsere eigenen "Spinnerein" wieder verworfen und die Raumsituation umgestaltet. Hier ein "Update" der Abmessungen:
http://members.chello.at/austria4u/Modellbahn/Robert/Grundrissneu.jpg
Weiter wurde auch das Konzept teilweise umgestossen. Der Kopfbahnhof - und @Michael ein solcher sollte es unbedingt sein - könnte nun rechts unten - quasi mitten im Raum - kommen. Von dort beginnt die Hauptstrecke und die Nebenbahn und unter dem Endbahnhof liegt der Schattenbahnhof. Dann - gegen den Uhrzeigersinn - folgt das BW und in weiten Bögen die Hauptstrecke über die Bietschtalbrücke an der oberen Wand. Auf die Wendel könnte man durch das "Tieferlegen" eines Taleinschnittes verzichten. Links geht es dann - nach dem Endbahnhof der Nebenbahn - in den Untergrund zur Kehrschleife.
http://members.chello.at/austria4u/Modellbahn/Robert/Konzeptneu.jpg
Was haltet ihr davon?
Cox [Gast] - 06.04.05 00:15
@ Herb
Sieht prima aus.
Linke obere Ecke:
Mach den 45° Übergang genauso breit wie die anderen Modulteile. Das ist sonst ein Engpass an der Kaminecke 60 x 40 rechts unten. Dann einen Hintergrund mit großem Radius vor dem Kamin. Die Räume neben ihm sind sowieso tot.
Rechte Seite:
Da ist ein fast quadratisches Stück etwa 80 x 80. Zieh doch da eine "Hängende Schlucht" ein. Man guckt gleich drauf, das sieht bestimmt gut aus.
Der Schenkel links unten ist zum Wende biestig schmal. Das gibt Ärger. Opfere lieber 20 cm vom rechten Wendeknubbel.
Gruss
Cox
Sieht prima aus.
Linke obere Ecke:
Mach den 45° Übergang genauso breit wie die anderen Modulteile. Das ist sonst ein Engpass an der Kaminecke 60 x 40 rechts unten. Dann einen Hintergrund mit großem Radius vor dem Kamin. Die Räume neben ihm sind sowieso tot.
Rechte Seite:
Da ist ein fast quadratisches Stück etwa 80 x 80. Zieh doch da eine "Hängende Schlucht" ein. Man guckt gleich drauf, das sieht bestimmt gut aus.
Der Schenkel links unten ist zum Wende biestig schmal. Das gibt Ärger. Opfere lieber 20 cm vom rechten Wendeknubbel.
Gruss
Cox
Brummel [Gast] - 06.04.05 01:44
@ 25
Notrix,die von mir geposteten Skizzen sind maßstäblich : Raster = 10cm.
Da ist nichts gestreckt, da ich für solche Skizzen eingescantes Milimeter bzw Rechenpapier als Grundlage benutze.
Gruss Willi
Notrix,die von mir geposteten Skizzen sind maßstäblich : Raster = 10cm.
Da ist nichts gestreckt, da ich für solche Skizzen eingescantes Milimeter bzw Rechenpapier als Grundlage benutze.
Gruss Willi
Brummel [Gast] - 06.04.05 02:47
Hallo Herb,
Statt immer an der Wand entlang- wie wär es mit einem solchen Aufbau ?
http://img223.exs.cx/img223/7797/herb58hy.jpg
Gruss Willi
Statt immer an der Wand entlang- wie wär es mit einem solchen Aufbau ?
http://img223.exs.cx/img223/7797/herb58hy.jpg
Gruss Willi
Cox [Gast] - 06.04.05 09:17
Einen allzu dicken Hintern darf man da aber nicht haben, Willi :))
Gruss
Cox
Gruss
Cox
Hallo Herb,
nicht, daß ich keine Kopfbahnhöfe im Modell mag, aber: ein Hauptstrecken-Kopfbahnhof sollte -- meiner Meinung nach -- schon ab 10 Bahnsteiggleisen aufwärts haben und mehreren Haupt- und Nebenstrecken verknüpfen (München, Stuttgart, Frankfurt...), sonst wirkt das ganze nicht so überzeugend. Gut, es gab Ausnahmen, zB. Anhalter in Berlin, doch der war ja auch nur der Endpunkt von Verknüpfungen.
Ich habe selbst nämlich auch schon mit diesem Gedanken gespielt, durch meine Art zu planen (mit Papierkopien von Gleisen und Weichen) sieht man aber viel besser als im Computer, wie das ganze dann endgültig wirkt -- und das hat mich sehr schnell davon abgebracht.
Vor allem, wenn man nur 800mm breit bauen will:
Ein Bahnsteig sollte mindestens 8m Breite haben (=50mm), auf beiden Seiten je ein Gleis (mit 30mm) gibt 110mm für 2 Gleise mit Bahnsteig. Kommt zwischen die Gleise ein (großstädtisch wirkender) Ladebahnsteig mit 3,5m (=25mm) dazu, sind es schon 135mm, bis das nächste Gleis zu liegen kommt... Dann sieht man recht schnell, daß man anbauen muß.
Wie gesagt. ich will Euch das nicht ausreden, nur auf einige Probleme aufmerksam machen, die man in der Begeisterung (vor allem beim Computer-Planen) nicht bemerkt! Dann hat man einen tollen Plan, und beim Bauen stellt man fest, daß das doch nicht so toll ist; ist mir selbst so gegangen, zum Glück habe ich nach dem Zeichnungsplan erst in 1:1 mit den Papierdummies gebaut. Seitdem plane ich gleich so...
Der Vorteil dieser Planungsart ist, daß man die Züge, die man später einsetzen will, auch direkt draufstellen kann -- sehr aufschlußreich! Und glaubt mir, das ist was anderes, wie wenn man das als 3D-Modellierung im Rechner betrachtet.
Und einen vernünftigen Betrieb (auch da sollte man sich in der Planungphase schon Gedanken machen) kann man in so einem großen Bahnhof kaum alleine aufziehen...
Nur meine Gedanken
Michael
nicht, daß ich keine Kopfbahnhöfe im Modell mag, aber: ein Hauptstrecken-Kopfbahnhof sollte -- meiner Meinung nach -- schon ab 10 Bahnsteiggleisen aufwärts haben und mehreren Haupt- und Nebenstrecken verknüpfen (München, Stuttgart, Frankfurt...), sonst wirkt das ganze nicht so überzeugend. Gut, es gab Ausnahmen, zB. Anhalter in Berlin, doch der war ja auch nur der Endpunkt von Verknüpfungen.
Ich habe selbst nämlich auch schon mit diesem Gedanken gespielt, durch meine Art zu planen (mit Papierkopien von Gleisen und Weichen) sieht man aber viel besser als im Computer, wie das ganze dann endgültig wirkt -- und das hat mich sehr schnell davon abgebracht.
Vor allem, wenn man nur 800mm breit bauen will:
Ein Bahnsteig sollte mindestens 8m Breite haben (=50mm), auf beiden Seiten je ein Gleis (mit 30mm) gibt 110mm für 2 Gleise mit Bahnsteig. Kommt zwischen die Gleise ein (großstädtisch wirkender) Ladebahnsteig mit 3,5m (=25mm) dazu, sind es schon 135mm, bis das nächste Gleis zu liegen kommt... Dann sieht man recht schnell, daß man anbauen muß.
Wie gesagt. ich will Euch das nicht ausreden, nur auf einige Probleme aufmerksam machen, die man in der Begeisterung (vor allem beim Computer-Planen) nicht bemerkt! Dann hat man einen tollen Plan, und beim Bauen stellt man fest, daß das doch nicht so toll ist; ist mir selbst so gegangen, zum Glück habe ich nach dem Zeichnungsplan erst in 1:1 mit den Papierdummies gebaut. Seitdem plane ich gleich so...
Der Vorteil dieser Planungsart ist, daß man die Züge, die man später einsetzen will, auch direkt draufstellen kann -- sehr aufschlußreich! Und glaubt mir, das ist was anderes, wie wenn man das als 3D-Modellierung im Rechner betrachtet.
Und einen vernünftigen Betrieb (auch da sollte man sich in der Planungphase schon Gedanken machen) kann man in so einem großen Bahnhof kaum alleine aufziehen...
Nur meine Gedanken
Michael
notrix [Gast] - 06.04.05 11:47
@ 34
... stimmt ! Ich hatte nur Deine Skizze in die von Herb hineinkopiert. Da sah Dein Werk zu lang bzw zu schmal aus.
Hatte nicht gedacht, das der Herb in @0 eine unmaßstäbliche Skizze bringt
Seine Zeichnung ergibt bei mir die Maße von 525x310 - und gaukelt somit mehr Tiefe vor.
Gruss , notrix
... stimmt ! Ich hatte nur Deine Skizze in die von Herb hineinkopiert. Da sah Dein Werk zu lang bzw zu schmal aus.
Hatte nicht gedacht, das der Herb in @0 eine unmaßstäbliche Skizze bringt
Seine Zeichnung ergibt bei mir die Maße von 525x310 - und gaukelt somit mehr Tiefe vor.
Gruss , notrix
@37 Mike
Hallo.
Vielen Dank für deine für uns sehr wichtigen Hinweise.
Allerdings sind wir nicht ganz der Meinung, daß ein Endbahnhof sofort mit "Gigantismus" (...schon ab 10 Bahnsteiggleisen aufwärts...mehrere (!!) Haupt- und Nebenstrecken verknüpfen...) zu tun haben muß. Vielmehr gehen wir eher von einem für uns selbst aufgestellten "Pflichtenheft" aus und versuchen das dank eurer Mithilfe optimal umzusetzen. Und einige ähnliche Anlagen und viele Beiträge in der einschlägigen Literatur zeigen, was realisierbar ist.
Bitte sieh dir einmal die Anlage von Dieter Ludwig
http://www.dieterludwig.de/1030240.htm
an und sag mir, daß das nicht einigermaßen "überzeugend" wirkt.
In jedem Fall viele Dank an Jester. Wir gehen diesmal sicher "behutsamer" vor.
1. Der Raum
2. Die Strecken
3. Die Themen
4. nochmals die Strecken
5. Ideen und Anregungen
@alle
Sorry, da ich nicht daran dachte, jemand würde meine Skizzen sofort 1:1 verwenden habe ich sie nicht maßstäblich "hochgeladen". Die letzten beiden Zeichnungen sind maßstäblich. Sorry nochmals.
@brummel
Der Entwurf bringt wieder einen neuen Aspekt. Allerdings wirds tatsächlich echt eng für uns. Robert und ich sind eher jenseits der "magischen" Gewichtsgrenze (gibt es da eigentlich eine NEM?. Sollte man einreichen...). Aber der Plan hat was...
Hallo.
Vielen Dank für deine für uns sehr wichtigen Hinweise.
Allerdings sind wir nicht ganz der Meinung, daß ein Endbahnhof sofort mit "Gigantismus" (...schon ab 10 Bahnsteiggleisen aufwärts...mehrere (!!) Haupt- und Nebenstrecken verknüpfen...) zu tun haben muß. Vielmehr gehen wir eher von einem für uns selbst aufgestellten "Pflichtenheft" aus und versuchen das dank eurer Mithilfe optimal umzusetzen. Und einige ähnliche Anlagen und viele Beiträge in der einschlägigen Literatur zeigen, was realisierbar ist.
Bitte sieh dir einmal die Anlage von Dieter Ludwig
http://www.dieterludwig.de/1030240.htm
an und sag mir, daß das nicht einigermaßen "überzeugend" wirkt.
In jedem Fall viele Dank an Jester. Wir gehen diesmal sicher "behutsamer" vor.
1. Der Raum
2. Die Strecken
3. Die Themen
4. nochmals die Strecken
5. Ideen und Anregungen
@alle
Sorry, da ich nicht daran dachte, jemand würde meine Skizzen sofort 1:1 verwenden habe ich sie nicht maßstäblich "hochgeladen". Die letzten beiden Zeichnungen sind maßstäblich. Sorry nochmals.
@brummel
Der Entwurf bringt wieder einen neuen Aspekt. Allerdings wirds tatsächlich echt eng für uns. Robert und ich sind eher jenseits der "magischen" Gewichtsgrenze (gibt es da eigentlich eine NEM?. Sollte man einreichen...). Aber der Plan hat was...
Cox [Gast] - 06.04.05 18:35
@ Herb
Nein, da muß ich dem Michael aber recht geben.
Kopfbahnhöfe sind betrieblich ein Hindernis und man hat sie vorgesehen, um ins Herz der Städte fahren zu können. Städte!
Man kan sich natürlich auch Westerland / Sylt zum Vorbild nehmen aber ich glaube, das ist nicht so recht was Ihr wollt, oder?
Wie auch immer, ich denke, daß Ihr den Platzbedarf für die Gleisfigurationen gewaltig unterschätzt. Mal Dir doch als Basis einen 6-gleisigen Bahnhof auf. Gleisabstand zwischen den Bahnsteigen 68mm. Das ist der größtmögliche Abstand für Serienbahnsteige.
Und für diese paar Gleise zeichnest Du Dir die Weichenstraße auf. Inklusive Wechselweichen. Du fährst ja definitiv auf einem anderen Gleis raus als Du eingefahren bist. Und dann schaun mer mal. Hast Du noch Platz, pappst Du eben noch weitere Gleise an. Aber 6 Stück sollten es schon sein. Sonst wäre eine Doppelstrecke wohl kaum gerechtfertigt.
Gruss
Cox
Nein, da muß ich dem Michael aber recht geben.
Kopfbahnhöfe sind betrieblich ein Hindernis und man hat sie vorgesehen, um ins Herz der Städte fahren zu können. Städte!
Man kan sich natürlich auch Westerland / Sylt zum Vorbild nehmen aber ich glaube, das ist nicht so recht was Ihr wollt, oder?
Wie auch immer, ich denke, daß Ihr den Platzbedarf für die Gleisfigurationen gewaltig unterschätzt. Mal Dir doch als Basis einen 6-gleisigen Bahnhof auf. Gleisabstand zwischen den Bahnsteigen 68mm. Das ist der größtmögliche Abstand für Serienbahnsteige.
Und für diese paar Gleise zeichnest Du Dir die Weichenstraße auf. Inklusive Wechselweichen. Du fährst ja definitiv auf einem anderen Gleis raus als Du eingefahren bist. Und dann schaun mer mal. Hast Du noch Platz, pappst Du eben noch weitere Gleise an. Aber 6 Stück sollten es schon sein. Sonst wäre eine Doppelstrecke wohl kaum gerechtfertigt.
Gruss
Cox
mosi [Gast] - 06.04.05 19:46
Hallo !
Nur mal so als Vorschlag, den ich auch umsetzen möchte.
Warum nicht die Gleise in der Bahnsteighalle verschwinden lassen, a´la Rolf Knipper´s Elberfeld-Projekt ? Das ist ja auch kein Kleinstadtbahnhof.
Und man kann sich eine ganze Bahnhofsseite sparen, incl. Weichen, Signale etc.
Oder halt den Kopfbahnhof ersetzen.
Sollte man aber evtl. nicht als Platzersparnis sehen, sondern als Platz für mehr Großzügigkeit.
Ich habe auch nur 4.80 Meter
, das ist schon ganz schön knapp.
Gruß Uwe
Nur mal so als Vorschlag, den ich auch umsetzen möchte.
Warum nicht die Gleise in der Bahnsteighalle verschwinden lassen, a´la Rolf Knipper´s Elberfeld-Projekt ? Das ist ja auch kein Kleinstadtbahnhof.
Und man kann sich eine ganze Bahnhofsseite sparen, incl. Weichen, Signale etc.
Oder halt den Kopfbahnhof ersetzen.
Sollte man aber evtl. nicht als Platzersparnis sehen, sondern als Platz für mehr Großzügigkeit.
Ich habe auch nur 4.80 Meter
Gruß Uwe
@40 Hallo Cox,
stimmt, Kopfbahnhöfe sind ein betriebliches Hindernis. Bei mir zum Beispiel löst dieses betriebliche Hindernis extremes Mobafieber aus.
Kopfbahnhöfe sind beim Vorbild aufgrund des hohen betrieblichen Aufwandes unrentabel und stammen meistens aus einer Zeit, als man noch nach anderen Grundsätzen plantge und handelte.
Ich kann deshalb Herbs "Hang zum Kopfbahnhof" nachvollziehen und bin deshalb auch den Kompromiss eingegangen, eigentlich einen unglaubwürdigen Betrieb aufzuziehen, d.h. 8 Gleise und da fährt und wendet alles, was gefällt.
Ein Nachteil eines Durchgangsbahnhofs ist aus meiner (Kopfbahnhofvernarrten) Sichtweise der Platzbedarf in der Länge, Weichen werden auf beiden Seiten benötigt, theoretisch kommt man beim Kopfbahnhof mit der Hälfte aus.
Hoppla, irgendwie komme ich jetzt ins Schwärmen. Ich möchte nicht den Eindruck vermitteln, jemand würde Ideen und Wünsche anderer schlecht machen.
Mosi @41 hat das Argument mit der gesparten Bahnhofseite ja auch schon gebracht.
Meine Empfehlung an Herb: ruhig weiterplanen, Maximum an Möglichkeiten durchdenken, dann anfangen zu streichen (nicht die Wände, sondern das, was nicht machbar ist
), sauber planen (dann kommt leider meistens die nächste Streichung), dann kommt irgendwann der Punkt wo es heisst "Das isses".
LG Claus
stimmt, Kopfbahnhöfe sind ein betriebliches Hindernis. Bei mir zum Beispiel löst dieses betriebliche Hindernis extremes Mobafieber aus.
Kopfbahnhöfe sind beim Vorbild aufgrund des hohen betrieblichen Aufwandes unrentabel und stammen meistens aus einer Zeit, als man noch nach anderen Grundsätzen plantge und handelte.
Ich kann deshalb Herbs "Hang zum Kopfbahnhof" nachvollziehen und bin deshalb auch den Kompromiss eingegangen, eigentlich einen unglaubwürdigen Betrieb aufzuziehen, d.h. 8 Gleise und da fährt und wendet alles, was gefällt.
Ein Nachteil eines Durchgangsbahnhofs ist aus meiner (Kopfbahnhofvernarrten) Sichtweise der Platzbedarf in der Länge, Weichen werden auf beiden Seiten benötigt, theoretisch kommt man beim Kopfbahnhof mit der Hälfte aus.
Hoppla, irgendwie komme ich jetzt ins Schwärmen. Ich möchte nicht den Eindruck vermitteln, jemand würde Ideen und Wünsche anderer schlecht machen.
Mosi @41 hat das Argument mit der gesparten Bahnhofseite ja auch schon gebracht.
Meine Empfehlung an Herb: ruhig weiterplanen, Maximum an Möglichkeiten durchdenken, dann anfangen zu streichen (nicht die Wände, sondern das, was nicht machbar ist
LG Claus
Cox [Gast] - 06.04.05 23:36
WENN ich einen Kopfbahnhof machen würde, dann mit Sicherheit etwas in der Art, wie Mosi vorgeschlagen hat. Und wenn ich die äußeren Gleise iergendwie über eine Schleife verbinden würde. Irgendwie sowas.
Schau mal Claus: Ich habe etwa 6 Züge gleichzeitig im Block. Gut, die Fahrstrecke ist lang, aber mit Kopfbahnhof wäre ein entspanntes Fahren nicht möglich. Ein Fahren, wo man auch einfach mal zuschauen möchte, auch nicht.
Und, es passiert doch immer eine Kleinigkeit. Die Lok bleibt hängen, ein Radsatz entgleist oder was weiß ich. Wer das nicht kennt, dem gratuliere ich.
Und ich denke auch, die Fahrstrecke mit Kopfbahnhof sollte schon länger sein, sonst wird das auch öde. In der Konsequenz müßte man immer Betrieb mit 2 Leuten machen.
Ich habe einen Keilbahnhof mit 2 Durchgangsflügeln. Im Regio / Güterzugflügel kann ich problemlos auch Kopfbetrieb machen.
Und bitte keine allzugroßen Illusionen über den Platzbedarf. Eine Loklänge zusätzlich für jedes Gleis und die Weichen für Gleiswechsel bei Ein-und Ausfahrt sind zu berücksichtigen.
Wie fährt man das eigentlich elektrisch? Bleibt die Polarität der Schienen oder polarisiert man die Bahnhofsgleise nach Bedarf?
Gruss
Cox
Schau mal Claus: Ich habe etwa 6 Züge gleichzeitig im Block. Gut, die Fahrstrecke ist lang, aber mit Kopfbahnhof wäre ein entspanntes Fahren nicht möglich. Ein Fahren, wo man auch einfach mal zuschauen möchte, auch nicht.
Und, es passiert doch immer eine Kleinigkeit. Die Lok bleibt hängen, ein Radsatz entgleist oder was weiß ich. Wer das nicht kennt, dem gratuliere ich.
Und ich denke auch, die Fahrstrecke mit Kopfbahnhof sollte schon länger sein, sonst wird das auch öde. In der Konsequenz müßte man immer Betrieb mit 2 Leuten machen.
Ich habe einen Keilbahnhof mit 2 Durchgangsflügeln. Im Regio / Güterzugflügel kann ich problemlos auch Kopfbetrieb machen.
Und bitte keine allzugroßen Illusionen über den Platzbedarf. Eine Loklänge zusätzlich für jedes Gleis und die Weichen für Gleiswechsel bei Ein-und Ausfahrt sind zu berücksichtigen.
Wie fährt man das eigentlich elektrisch? Bleibt die Polarität der Schienen oder polarisiert man die Bahnhofsgleise nach Bedarf?
Gruss
Cox
Cox [Gast] - 06.04.05 23:43
...... und stellt Euch mal vor, daß Ihr mit der 01 nach 10m Fahrstrecke immer wieder auf die Drehscheibe müßt. Müßt! Ich glaube, nach einem Vierteljahr ist das auch nicht mehr allzu abendfüllend :)
Brummel [Gast] - 07.04.05 01:17
@ Herb
schmunzel...leider wusste ich euer persönliches 'Gleisraumprofil' nicht, sonst hätte ich es berücksichtigt
, aber man könnte durch Verringerung der Anlagentiefe an den langen Wandseiten noch Platz fürs Personal schaffen.
@ Alle ein paar Gedanken:
Ein Kopfbahnhof muss, um einen abwechslungsreichen Betrieb zu machen nicht gross sein, da reichen schon 2-3 Gleise eines Nebenbahnmotives aus.
Zudem ist zu bedenken: umso grösser der Kopfbahnhof , desto grösser wird das Vorfeld. Und das kann durchaus mehr Platz verschlingen als bei einem normalen Durchgangsbahnhof.
Das heisst für den Modellbahner : noch weitere Längenverkürzung ...
als Beispiele:
Länge eines Dorfbahnhofs ca 1km > in N 6.25m (wer hat die?) > .aufgebaut 1.5-2 m = Verhältnis ca. 1:3 - 1:4 (und das ist schon recht grosszügig)
Mittelstädtischer Bf ca. 4km > in N 25m > aufgebaut 3-4 m = ca. 1:6 - 1:9
Das Verhältnis verschlechtert sich immer weiter, sodass letzlich ein 'grosser Bahnhof' gequetscht, oder anders gesagt gewollt aber nicht gekonnt, aussieht-jedenfalls bei den gegebenen gängigen Platzverhältnissen. Abgesehen von den Materialkosten mutieren solche Konzepte zu Lebensaufgaben, die meist nie über das Rohbaustadium herauskommen.
Schaut man sich auf Messen,Ausstellungen und in der Fachpresse um, so wird man feststellen, dass die wirklich guten (dh. auch in Landschaft und Alttagsszenerie ausgestalteten) Anlagen eher Nebenbahn denn Hauptbahncharakter aufweisen und nur selten über grosse Bahnhöfe verfügen. Als Beispiele sei hier auf die aktuelle MIBA (Rolf Knipper (N)) , MIBA 03/05 (H0e von Henk Wust) oder den Modelleisenbahner (H0e Anlage BSW Leipzig) verwiesen. Hier wird erneut bewiesen : weniger ist mehr ! und dass ohne auf Fahrspass und Betrieb verzichten zu müssen.
Aus diesen Überlegungen heraus plane ich heute lieber klein,überschaubar aber fein und belass es bei einer Paradestrecke für die Hauptbahn, welche durchaus auch eingleisig ausfallen kann. Vom grossen Bahnhof mit jeder Menge Züge,Gleise , Weichen, BW und Rangierbahnhof bin ich abgekommen- ich müsste zuviel Kompromisse machen.
Gruss Willi
schmunzel...leider wusste ich euer persönliches 'Gleisraumprofil' nicht, sonst hätte ich es berücksichtigt
@ Alle ein paar Gedanken:
Ein Kopfbahnhof muss, um einen abwechslungsreichen Betrieb zu machen nicht gross sein, da reichen schon 2-3 Gleise eines Nebenbahnmotives aus.
Zudem ist zu bedenken: umso grösser der Kopfbahnhof , desto grösser wird das Vorfeld. Und das kann durchaus mehr Platz verschlingen als bei einem normalen Durchgangsbahnhof.
Das heisst für den Modellbahner : noch weitere Längenverkürzung ...
als Beispiele:
Länge eines Dorfbahnhofs ca 1km > in N 6.25m (wer hat die?) > .aufgebaut 1.5-2 m = Verhältnis ca. 1:3 - 1:4 (und das ist schon recht grosszügig)
Mittelstädtischer Bf ca. 4km > in N 25m > aufgebaut 3-4 m = ca. 1:6 - 1:9
Das Verhältnis verschlechtert sich immer weiter, sodass letzlich ein 'grosser Bahnhof' gequetscht, oder anders gesagt gewollt aber nicht gekonnt, aussieht-jedenfalls bei den gegebenen gängigen Platzverhältnissen. Abgesehen von den Materialkosten mutieren solche Konzepte zu Lebensaufgaben, die meist nie über das Rohbaustadium herauskommen.
Schaut man sich auf Messen,Ausstellungen und in der Fachpresse um, so wird man feststellen, dass die wirklich guten (dh. auch in Landschaft und Alttagsszenerie ausgestalteten) Anlagen eher Nebenbahn denn Hauptbahncharakter aufweisen und nur selten über grosse Bahnhöfe verfügen. Als Beispiele sei hier auf die aktuelle MIBA (Rolf Knipper (N)) , MIBA 03/05 (H0e von Henk Wust) oder den Modelleisenbahner (H0e Anlage BSW Leipzig) verwiesen. Hier wird erneut bewiesen : weniger ist mehr ! und dass ohne auf Fahrspass und Betrieb verzichten zu müssen.
Aus diesen Überlegungen heraus plane ich heute lieber klein,überschaubar aber fein und belass es bei einer Paradestrecke für die Hauptbahn, welche durchaus auch eingleisig ausfallen kann. Vom grossen Bahnhof mit jeder Menge Züge,Gleise , Weichen, BW und Rangierbahnhof bin ich abgekommen- ich müsste zuviel Kompromisse machen.
Gruss Willi
Macht doch beides: das nennt sich dann "Point to Loop". Gibt die Möglichkeit, sowohl im Kreis als auch von Punkt zu Punkt zu fahren.
Schematisch:
http://www.railimages.com/albums/felixgeering/aaw.gif
geografisch: Diese Anlage ist in einem Raum 6x2m. Die längste Fahrstrecke von Punkt zu Punkt beträgt stolze 40m.
http://www.railimages.com/albums/felixgeering/abc.gif
Felix
Schematisch:
http://www.railimages.com/albums/felixgeering/aaw.gif
geografisch: Diese Anlage ist in einem Raum 6x2m. Die längste Fahrstrecke von Punkt zu Punkt beträgt stolze 40m.
http://www.railimages.com/albums/felixgeering/abc.gif
Felix
Felix.
Sind die Segmente transportabel? Hast Du vor auf Ausstellungen zu gehen?
CU
WE
Sind die Segmente transportabel? Hast Du vor auf Ausstellungen zu gehen?
CU
WE
Aha.
Ja logo. Kenn ich!
Aber s ist mir das mit dem Auto und der Transportiererei garnicht aufgefallen (Gedächtnis = werd i alt?!)
Wie steht es mit "Messe" der Segmente und handle-barkeit (Geometrien).
Meine Segmente sind "nottransportabel" weil die Abmessungen teilweise gross sind .
Ich habe auch Bedenke bei der Verwendung von Gips, denn das summiert sich dann in der Masse der Seg.
CU
WE
Ja logo. Kenn ich!
Aber s ist mir das mit dem Auto und der Transportiererei garnicht aufgefallen (Gedächtnis = werd i alt?!)
Wie steht es mit "Messe" der Segmente und handle-barkeit (Geometrien).
Meine Segmente sind "nottransportabel" weil die Abmessungen teilweise gross sind .
Ich habe auch Bedenke bei der Verwendung von Gips, denn das summiert sich dann in der Masse der Seg.
CU
WE
Ich hab keine Segmente gebaut, sondern Module. Die Modulnorm, für die ich mich entschieden hatte, hat 30cm breite Module (passt prima in mein Büchergestell) und eine Standardlänge von 120cm. Es ist oNeTRAK. Später habe ich gemerkt, dass diese Modulnorm von Anfang an ausgelegt ist auf "Bau mit einfachem Werkzeug" und "gute Transportierbarkeit".
Wegen dem Gips: Ich hab ein paar Module in offener Rahmenbauweise, mit Fliegengitter und Gips und allem. Sooo schwer werden die nicht. Und wenn schon - mein Auto hat 600kg Zuladung, das reicht :-D
Felix
Wegen dem Gips: Ich hab ein paar Module in offener Rahmenbauweise, mit Fliegengitter und Gips und allem. Sooo schwer werden die nicht. Und wenn schon - mein Auto hat 600kg Zuladung, das reicht :-D
Felix
Das noch: Ich habe öfters mal ein Doppelmodul gebaut, also 2.1 bis 2.4m lang, da kann man was darstellen. Aber in der Mitte trennbar und somit transportabel.
Felix
Felix
Danke für die Infos.
Ich habe offenen Rahmen mit Styrodur, das ist schon mal erheblich leichter als anders...
Die Seg. sind eher dem Bedarf als irgendeiner Norm angepasst (Hatte 10 Jahre NFM Module und wollte nun Steigungen und keine 90°-Übergänge an den Enden)
Bin gespannt wie s bei mir weiter geht. Tag hat zu wenige Stunden!!
CU
WE
Ich habe offenen Rahmen mit Styrodur, das ist schon mal erheblich leichter als anders...
Die Seg. sind eher dem Bedarf als irgendeiner Norm angepasst (Hatte 10 Jahre NFM Module und wollte nun Steigungen und keine 90°-Übergänge an den Enden)
Bin gespannt wie s bei mir weiter geht. Tag hat zu wenige Stunden!!
CU
WE
> Tag hat zu wenige Stunden
ich weiss

Felix
ich weiss
Felix
Hallo Herb,
die Anlage aus dem Link in #39 kannte ich zwar schon, den Plan habe ich mir aber jetzt genauer angeschaut.Meiner Meinung nach sind da die Gleise viieel zu nahe beieinander -- bedenke, das Teil ist nur 110cm tief, und davon steht nur etwas mehr als die Hälfte für den Bahnhof (mit 12 Gleisen und 2 Bahnsteigen!) zur Verfügung! Soviel Erfahrung habe ich mittlerweile, daß ich den 3D-Bildern -- so schön sie auch sind -- absolut _nicht_ glaube. Nimm doch mal ein paar Flexgleise und lege sie nebeneinander, um damit die Bahnhofsbreite darzustellen... Du wirst (wahrscheinlich unangenehm) überrascht sein.
Außerdem: bei dem Plan werden mehrere Strecken miteinander verknüpft, doch fahr mal die möglichen Bewegungen im Bahnhof ab; ob der Betrieb da auf Dauer befriedigt?
Zum Kopfbahnhof generell: Am Ende einer eingleisigen Strecke sehe ich da kein Problem, da kann von 2-gleisigem Dorfbahnhof bis zum x-gleisigen Mittelzentrumsbahnhof alles (modellbahnmäßig gut) dargestellt werden. Nur sobald es zweigleisig wird, sieht die Sache (von Ausnahmen wie Sylt abgesehen) etwas anders aus. Brummel hat es in #45 auf den Punkt gebracht; es wirkt einfach -- hmm -- "bemüht". Große Stadte sind ja nicht wegen der Abgeschiedenheit entstanden, sondern weil sie "Verkehrsknoten" waren. Und wenn auch noch eine Tram fahren soll, sollte die Stadt samt Bahnhof schon den passenden Eindruck machen. Ein meiner Meinung nach tolles Beispiel für einen gelungenen mittleren Kopfbahnhof hat Josef Brandl gestaltet (ich glaube EJ Superanlagen: "Mit J.B. ins Mittelgebirge"), ist zwar H0, aber schaut Euch mal _den_ Platzbedarf an. Und das ist an einer eingleisigen Strecke...
Cox hat in #40 ja auch schon auf den Platzbedarf hingewiesen -- probiert das mal "in real" aus!
Und noch ein -- nicht ganz ernstgemeintes -- Argument: Was ist eigentlich so schön an den im Bahnhof stehenden Zügen? Viel interessanter ist doch der Betrieb z.B. im Vorfeld, wenn sich ein Zug durchschlängelt, oder im BW bei der Lokversorgung, oder auch im Güterbereich, wo die Waggons rangiert werden müssen. Sollte wirklich mal ein Zug im Stillstand betrachtet werden (was im Bahnhof dank Bahnsteigüberdachungen ja nicht geht), kann er vor einem Signal auf die Einfahrt warten....png)
Nehmt's mir nicht übel -- ich versuche nur, Euch späteren Frust zu ersparen.
Viele Grüße aus dem Münchner Osten
Michael
die Anlage aus dem Link in #39 kannte ich zwar schon, den Plan habe ich mir aber jetzt genauer angeschaut.Meiner Meinung nach sind da die Gleise viieel zu nahe beieinander -- bedenke, das Teil ist nur 110cm tief, und davon steht nur etwas mehr als die Hälfte für den Bahnhof (mit 12 Gleisen und 2 Bahnsteigen!) zur Verfügung! Soviel Erfahrung habe ich mittlerweile, daß ich den 3D-Bildern -- so schön sie auch sind -- absolut _nicht_ glaube. Nimm doch mal ein paar Flexgleise und lege sie nebeneinander, um damit die Bahnhofsbreite darzustellen... Du wirst (wahrscheinlich unangenehm) überrascht sein.
Außerdem: bei dem Plan werden mehrere Strecken miteinander verknüpft, doch fahr mal die möglichen Bewegungen im Bahnhof ab; ob der Betrieb da auf Dauer befriedigt?
Zum Kopfbahnhof generell: Am Ende einer eingleisigen Strecke sehe ich da kein Problem, da kann von 2-gleisigem Dorfbahnhof bis zum x-gleisigen Mittelzentrumsbahnhof alles (modellbahnmäßig gut) dargestellt werden. Nur sobald es zweigleisig wird, sieht die Sache (von Ausnahmen wie Sylt abgesehen) etwas anders aus. Brummel hat es in #45 auf den Punkt gebracht; es wirkt einfach -- hmm -- "bemüht". Große Stadte sind ja nicht wegen der Abgeschiedenheit entstanden, sondern weil sie "Verkehrsknoten" waren. Und wenn auch noch eine Tram fahren soll, sollte die Stadt samt Bahnhof schon den passenden Eindruck machen. Ein meiner Meinung nach tolles Beispiel für einen gelungenen mittleren Kopfbahnhof hat Josef Brandl gestaltet (ich glaube EJ Superanlagen: "Mit J.B. ins Mittelgebirge"), ist zwar H0, aber schaut Euch mal _den_ Platzbedarf an. Und das ist an einer eingleisigen Strecke...
Cox hat in #40 ja auch schon auf den Platzbedarf hingewiesen -- probiert das mal "in real" aus!
Und noch ein -- nicht ganz ernstgemeintes -- Argument: Was ist eigentlich so schön an den im Bahnhof stehenden Zügen? Viel interessanter ist doch der Betrieb z.B. im Vorfeld, wenn sich ein Zug durchschlängelt, oder im BW bei der Lokversorgung, oder auch im Güterbereich, wo die Waggons rangiert werden müssen. Sollte wirklich mal ein Zug im Stillstand betrachtet werden (was im Bahnhof dank Bahnsteigüberdachungen ja nicht geht), kann er vor einem Signal auf die Einfahrt warten...
Nehmt's mir nicht übel -- ich versuche nur, Euch späteren Frust zu ersparen.
Viele Grüße aus dem Münchner Osten
Michael
Hallo Leute!
Wir haben nun - nicht zuletzt aufgrund eurer zahlreichen Hinweise - ein neues "Raumkonzept" entworfen.
http://members.chello.at/austria4u/Modellbahn/Robert/Grundriss%20Neu.jpg
Weiter haben wir hier auch einen Erstvorschlag zum "Betriebsablauf". Wie schon früher beschrieben soll der "Verkehr" auf der ROTEN Hauptstrecke und der BLAUEN Nebenbahn automatisch ablaufen. Im Endbahnhof, im BW und dem angeschlossenen "Betriebsmodul" (hafen, Stahlwerk, etc.) soll Handbetrieb gemacht werden.
http://members.chello.at/austria4u/Modellbahn/Robert/Konzept%20Neu.jpg
Was haltet ihr prinzipiell davon? Die einzelnen Bereiche müssen allerdings noch "aufgearbeitet" werden.
Gruß
Herbert
Wir haben nun - nicht zuletzt aufgrund eurer zahlreichen Hinweise - ein neues "Raumkonzept" entworfen.
http://members.chello.at/austria4u/Modellbahn/Robert/Grundriss%20Neu.jpg
Weiter haben wir hier auch einen Erstvorschlag zum "Betriebsablauf". Wie schon früher beschrieben soll der "Verkehr" auf der ROTEN Hauptstrecke und der BLAUEN Nebenbahn automatisch ablaufen. Im Endbahnhof, im BW und dem angeschlossenen "Betriebsmodul" (hafen, Stahlwerk, etc.) soll Handbetrieb gemacht werden.
http://members.chello.at/austria4u/Modellbahn/Robert/Konzept%20Neu.jpg
Was haltet ihr prinzipiell davon? Die einzelnen Bereiche müssen allerdings noch "aufgearbeitet" werden.
Gruß
Herbert
seidi [Gast] - 10.04.05 20:09
Warum den ganzen Raum zupflastern mit einer Riesenanlage? Macht doch was kleines feines, das man schön im Raum aufstellen kann und wenn notwendig auch wieder ohne Probleme abbauen kann. Dann könnte man die Anlage auch auf Ausstellungen zeigen. Warum werden immer Anlagen gebaut die dann nur ein paar "Eingeweihte" bestaunen können?
Immer wieder trifft man auf komplezierte Wendelanordungen, Schattenbahnhöfe, usw .... aber vielleicht wird sowas nur gebaut das man im nachhinein über Schaltungsprobleme jammern kann oder die Lok "A" ist ...... weil ich sie in meiner Wendel nicht verwenden kann etc. etc.
Betriebsablauf..... Hauptstrecke da..... Nebenbahn dort....... Zahnradbahn sowieso....... 17 Züge auf einmal, wer kann mehr als 2 Zügen gleichzeitig zuschauen? Wer kann gleichzeitg mit 2 Loks rangieren? Da werden dann sündteure Automatiken verbaut das 100 Züge gleichzeitig fahren können und man ist zum zuschauen verdammt, oder liegt ununterbrochen unter der Anlage weil irgendeine Steuerung nicht funktioniert.
Herb warum hat Dein Kumpel alles hingeschmissen? Vielleicht weil Ihm alles über den Kopf gewachsen ist?
Denkt mal über ein was kleineres in Segmenten nach mit nem Fiddleyard (oder auch zwei) das auch wirklich fertig wird. Man könnte auch daran denken mehrere anlagen zu bauen die man dann nach Lust und Laune aufbaut (zB. heut was Rangierintensives morgen halt nur Strecke). Weiters kann man diese Anlagen dann auch öffentlich austellen und es wird nicht wieder ein "Kellerbahner" gezüchtet.
Und genau über diese Spezies ist stundenlang gejammert worden beim Treffen in Mürz Herb, erinner dich Doch mal.
Immer wieder trifft man auf komplezierte Wendelanordungen, Schattenbahnhöfe, usw .... aber vielleicht wird sowas nur gebaut das man im nachhinein über Schaltungsprobleme jammern kann oder die Lok "A" ist ...... weil ich sie in meiner Wendel nicht verwenden kann etc. etc.
Betriebsablauf..... Hauptstrecke da..... Nebenbahn dort....... Zahnradbahn sowieso....... 17 Züge auf einmal, wer kann mehr als 2 Zügen gleichzeitig zuschauen? Wer kann gleichzeitg mit 2 Loks rangieren? Da werden dann sündteure Automatiken verbaut das 100 Züge gleichzeitig fahren können und man ist zum zuschauen verdammt, oder liegt ununterbrochen unter der Anlage weil irgendeine Steuerung nicht funktioniert.
Herb warum hat Dein Kumpel alles hingeschmissen? Vielleicht weil Ihm alles über den Kopf gewachsen ist?
Denkt mal über ein was kleineres in Segmenten nach mit nem Fiddleyard (oder auch zwei) das auch wirklich fertig wird. Man könnte auch daran denken mehrere anlagen zu bauen die man dann nach Lust und Laune aufbaut (zB. heut was Rangierintensives morgen halt nur Strecke). Weiters kann man diese Anlagen dann auch öffentlich austellen und es wird nicht wieder ein "Kellerbahner" gezüchtet.
Und genau über diese Spezies ist stundenlang gejammert worden beim Treffen in Mürz Herb, erinner dich Doch mal.
Cox [Gast] - 10.04.05 20:28
Uneingeschränkt: Super, Herb, auch wenn ich mit der Meinung alleine stehe!
Mach Dir aber mal Gedanken über den Zugriff an der rechten oberen Ecke. Da mußt Du unbedingt hinter der Kulisse ausklinken.
Ich mache wie Du den Spagat zwischen Gleis-Überladung und harmonischer Landschaft. Letztendlich bin ich dafür, soviel Betrieb wie möglich zu machen. Landschaft ist hübsch, muss auch sein, ist aber letztendlich nur Staffage um den Betrieb im passenden Umfeld zu begleiten. Da treffen sich Philosophien, das ist mir klar.
Ich mag Deinen Entwurf! Obwohl...... schau Dir mal die Beiträge zum Kopfbahnhof an. Das ist schon HighEnd :))
Gruss und viel Spass beim Bau
Cox
Mach Dir aber mal Gedanken über den Zugriff an der rechten oberen Ecke. Da mußt Du unbedingt hinter der Kulisse ausklinken.
Ich mache wie Du den Spagat zwischen Gleis-Überladung und harmonischer Landschaft. Letztendlich bin ich dafür, soviel Betrieb wie möglich zu machen. Landschaft ist hübsch, muss auch sein, ist aber letztendlich nur Staffage um den Betrieb im passenden Umfeld zu begleiten. Da treffen sich Philosophien, das ist mir klar.
Ich mag Deinen Entwurf! Obwohl...... schau Dir mal die Beiträge zum Kopfbahnhof an. Das ist schon HighEnd :))
Gruss und viel Spass beim Bau
Cox
Erster Eindruck: Prima Bahn, lange sichtbare Strecken, gibt optisch sehr viel her wenn man davor steht und die Züge guckt.
Heisst die Nebenbahn Nebenbahn, weil sie die ganze Zeit neben der Hauptbahn herfährt? >
Warum muss das so sein? Die Nebenbahn würde ein paar Kringel (Kehrtunnels zwecks Höhengewinn) vertragen.
So, wie der Kopfbahnhof aussieht, muss zum Erreichen des BW kurzzeitig aufs Streckengleis ausgewichen werden. Das kommt nicht gut, weil sich da Hand- und Automatikbetrieb in die Quere kommen. Also das BW anders anbinden, so dass der Betrieb auf der Doppelspur nicht gestört werden muss. Und nicht vergessen: Abstellgruppe hinzufügen! Auch wenn das Stahlwerk darunter leidet.
Wenn in Segmenten gebaut werden soll: Ich denke mehr als 1.80m Länge ist nicht zu bewältigen. Also anders einteilen - oder einteilig bauen; gut Nacht beim nächsten Umzug. Seidi's Argumentation (56) hat auch etwas für sich... Also Augen zu, etwas Abstand und überlegen: Was will ich? Warum hab ich vorhin alles hingeschmissen? Wie kann ich es diesmal anders machen?
Felix
Heisst die Nebenbahn Nebenbahn, weil sie die ganze Zeit neben der Hauptbahn herfährt? >
So, wie der Kopfbahnhof aussieht, muss zum Erreichen des BW kurzzeitig aufs Streckengleis ausgewichen werden. Das kommt nicht gut, weil sich da Hand- und Automatikbetrieb in die Quere kommen. Also das BW anders anbinden, so dass der Betrieb auf der Doppelspur nicht gestört werden muss. Und nicht vergessen: Abstellgruppe hinzufügen! Auch wenn das Stahlwerk darunter leidet.
Wenn in Segmenten gebaut werden soll: Ich denke mehr als 1.80m Länge ist nicht zu bewältigen. Also anders einteilen - oder einteilig bauen; gut Nacht beim nächsten Umzug. Seidi's Argumentation (56) hat auch etwas für sich... Also Augen zu, etwas Abstand und überlegen: Was will ich? Warum hab ich vorhin alles hingeschmissen? Wie kann ich es diesmal anders machen?
Felix
Hallo Herb,
mein erster Eindruck --> super Raumausnutzung und gelungene Aufteilung der Themen.
Beim zweiten Blick fällt mir die Kurve links am Zugang ins Auge. Mit 55 cm Breite eine doppelgleisige 180 Grad Kurve, wird es da nicht etwas eng mit den Radien? Eine solche Kurve würde sich meiner Meinung nach geradezu anbieten, sie offen zu lassen.
Der Wendeschleife unter dem Kopfbahnhof würde ich noch ein paar Schattengleise spendieren, damit nicht jeder Zug gleich wieder auftaucht. Ich teile auch die Bedenken von Cox. Nach Murphy passieren Unfälle grundsätzlich da, wo man am schlechtesten drankommt. Solche Stellen wären das Eck am Kamin und der hintere Schattenbahnhof (also der an der Wand). Mein Vorschla wäre die Schattenbahnhofe zu versetzen, im Zweifelsfalle in die Kurve verlegen.
Plant Ihr auch noch eine Abstellanlage beim Bw oder neben dem Kopfbahnhof? Meiner Ansicht nach müssen auch die Züge, die zur Industrie. oder Hafenanlage gehen sollen irgendwo ankommen - zerlegt - wieder zusammengestellt - und abfahren können.
Bin wirklich gespannt, wie Ihr das realisiert und wie die Planung im Maßstab aussieht.
LG Claus
mein erster Eindruck --> super Raumausnutzung und gelungene Aufteilung der Themen.
Beim zweiten Blick fällt mir die Kurve links am Zugang ins Auge. Mit 55 cm Breite eine doppelgleisige 180 Grad Kurve, wird es da nicht etwas eng mit den Radien? Eine solche Kurve würde sich meiner Meinung nach geradezu anbieten, sie offen zu lassen.
Der Wendeschleife unter dem Kopfbahnhof würde ich noch ein paar Schattengleise spendieren, damit nicht jeder Zug gleich wieder auftaucht. Ich teile auch die Bedenken von Cox. Nach Murphy passieren Unfälle grundsätzlich da, wo man am schlechtesten drankommt. Solche Stellen wären das Eck am Kamin und der hintere Schattenbahnhof (also der an der Wand). Mein Vorschla wäre die Schattenbahnhofe zu versetzen, im Zweifelsfalle in die Kurve verlegen.
Plant Ihr auch noch eine Abstellanlage beim Bw oder neben dem Kopfbahnhof? Meiner Ansicht nach müssen auch die Züge, die zur Industrie. oder Hafenanlage gehen sollen irgendwo ankommen - zerlegt - wieder zusammengestellt - und abfahren können.
Bin wirklich gespannt, wie Ihr das realisiert und wie die Planung im Maßstab aussieht.
LG Claus
Vielen Dank für eure - positiven UND negativen - Meinungen.
@Seidi
Mein Kumpel ist nunmal ein Kellerbahner, der eigentlich modellbahntechnisch mit der "Öffentlichkeit" nichts zu tun haben will. Er steht auch dazu und ICH akzeptiere das. Er hat lediglich eingesehen, daß sein bisheriges Konzept nicht ideal war und mich bzw. über mich euch um Rat gefragt. Und ich erinnere mich sehr gut an Mürz. Aber wir werden die Kellerbahner doch wohl nicht "abschaffen" wollen. Oder?
Wenn du dir den Plan ansiehst, wirst du feststellen, daß man ohnehin nicht mehr als maximal 3 Züge (2 x Hauptstrecke, 1 x Nebenbahn) sehen kann.
@Cox
Wir sind ebenso wie du der Meinung, daß der Endbahnhof ruhig noch kleiner ausfallen kann. Um allerdings noch eine "Rückfallstufe" zu haben, haben wir ihn zunächst eine Nummer größer angenommen und können dann im Zuge der weiteren Planungen zurückstufen.
@Felix
Die dargestellte Streckenführung - vor allem die der Nebenbahn - ist natürlich nur reine Fantasie und lediglich ein Erstentwurf um einen schematischen Überblick über die einzelnen "Bereiche" zu bekommen. Auch sind daher die Anbindungen der einzelnen Bereiche (BW, Industrie, etc.) noch zu überarbeiten.
Die Segment-Abmessungen werden natürlich ebenfalls noch korrigiert. Eindeutige Vorgabe ist jedenfalls, daß jedes Teil ohne viel "Action" abgebaut werden kann und leicht durch die schmälste Tür passen muß. D.h. wir denken ebenfalls an eine maximale Länge von 180 cm.
@Jester
Sorry, aber den "Gag" mit der 55 cm-Kurve habe ich nicht kapiert. Die Gleiswende ganz links unter dem Endbahnhof der Nebenbahn bietet an sich 75 cm Durchmesser. Und das sollte im nichtsichtbaren Bereich (liegt ja bereits auf -1) doch reichen.
Was die Wendeschleife unter dem Endbahnhof betrifft, so dachten wir eigentlich daran Garnituren "im Block" zu speichern. Nach dem Passieren der Weiche zum Endbahnhof geht es hinunter, im Uhrzeigersinn unter dem Endbahnhof durch, durch die große "8" und wieder retour. Das sollten beinahe 10 Meter "Speicherstrecke" ergeben in denen man inklusive Blocksicherung zumindest 3 bis 4 Garnituren im "Block" abwickeln könnte.
Die Abstellanlage kommt sicher! Nur wo? Eventuell zwischen Endbahnhof und STRABA? Aber in jedem Fall in anderem Winkel als der Endbahnhof liegt!
@Seidi
Mein Kumpel ist nunmal ein Kellerbahner, der eigentlich modellbahntechnisch mit der "Öffentlichkeit" nichts zu tun haben will. Er steht auch dazu und ICH akzeptiere das. Er hat lediglich eingesehen, daß sein bisheriges Konzept nicht ideal war und mich bzw. über mich euch um Rat gefragt. Und ich erinnere mich sehr gut an Mürz. Aber wir werden die Kellerbahner doch wohl nicht "abschaffen" wollen. Oder?
Wenn du dir den Plan ansiehst, wirst du feststellen, daß man ohnehin nicht mehr als maximal 3 Züge (2 x Hauptstrecke, 1 x Nebenbahn) sehen kann.
@Cox
Wir sind ebenso wie du der Meinung, daß der Endbahnhof ruhig noch kleiner ausfallen kann. Um allerdings noch eine "Rückfallstufe" zu haben, haben wir ihn zunächst eine Nummer größer angenommen und können dann im Zuge der weiteren Planungen zurückstufen.
@Felix
Die dargestellte Streckenführung - vor allem die der Nebenbahn - ist natürlich nur reine Fantasie und lediglich ein Erstentwurf um einen schematischen Überblick über die einzelnen "Bereiche" zu bekommen. Auch sind daher die Anbindungen der einzelnen Bereiche (BW, Industrie, etc.) noch zu überarbeiten.
Die Segment-Abmessungen werden natürlich ebenfalls noch korrigiert. Eindeutige Vorgabe ist jedenfalls, daß jedes Teil ohne viel "Action" abgebaut werden kann und leicht durch die schmälste Tür passen muß. D.h. wir denken ebenfalls an eine maximale Länge von 180 cm.
@Jester
Sorry, aber den "Gag" mit der 55 cm-Kurve habe ich nicht kapiert. Die Gleiswende ganz links unter dem Endbahnhof der Nebenbahn bietet an sich 75 cm Durchmesser. Und das sollte im nichtsichtbaren Bereich (liegt ja bereits auf -1) doch reichen.
Was die Wendeschleife unter dem Endbahnhof betrifft, so dachten wir eigentlich daran Garnituren "im Block" zu speichern. Nach dem Passieren der Weiche zum Endbahnhof geht es hinunter, im Uhrzeigersinn unter dem Endbahnhof durch, durch die große "8" und wieder retour. Das sollten beinahe 10 Meter "Speicherstrecke" ergeben in denen man inklusive Blocksicherung zumindest 3 bis 4 Garnituren im "Block" abwickeln könnte.
Die Abstellanlage kommt sicher! Nur wo? Eventuell zwischen Endbahnhof und STRABA? Aber in jedem Fall in anderem Winkel als der Endbahnhof liegt!
Brummel [Gast] - 11.04.05 02:17
Hallo Herb,
na...solangsam nimmt die Sache Konturen an! Nur noch eine Anmerkung als Ergänzung zum bisher Geschriebenen (Grösse Hbf,Ausweiche in der Wendeschleife unter dem Hbf,grössere räumliche Trennung v. Haupt und Nebenstrecke) :
Zieht doch den Sbf oben bis in die rechte Ecke, das sind nochmal ca. 80 cm zusätzlich ! So könnte man auch Sbf-Gleise mit 2 'kurzen' Zügen hintereinander belegen .
Gruss Willi
der seidi's (#56) Argumenten nur zustimmen kann
na...solangsam nimmt die Sache Konturen an! Nur noch eine Anmerkung als Ergänzung zum bisher Geschriebenen (Grösse Hbf,Ausweiche in der Wendeschleife unter dem Hbf,grössere räumliche Trennung v. Haupt und Nebenstrecke) :
Zieht doch den Sbf oben bis in die rechte Ecke, das sind nochmal ca. 80 cm zusätzlich ! So könnte man auch Sbf-Gleise mit 2 'kurzen' Zügen hintereinander belegen .
Gruss Willi
der seidi's (#56) Argumenten nur zustimmen kann
Also das muss man(n) sich gaaaaaaanz langsam durch die Hirnwindiungen rinnen lassen, da wird jetzt seit 9 Tagen herumdiskutiert wie man einen Raum mit ner Anlage vollstopft, Radien da Radien dort, Speicher da, Speicher dort, einen Block hier, einen Block da, usw. usw.
Leute der Typ könnte seit Tagen am bauen sein!!! Kommt endlich mal weg von diesen Kellermonstern die nicht fertig werden, die die Finanzen strapazieren, unsichtbar hinter versperrten Türen liegen (lauern), meist nicht betrieben werden weil irgendwas nicht funktioniert nicht fertig ist.
@Herb
welche here Ziele wurden da noch in Mürz besprochen, die Kellerbahner rauslocken, miteinander, füreinander und nicht getrennt, bla bla bla. Alles nur leere Worthülsen? Jawohl ich bin fürs abschaffen der "Kellerbahner", raus aus den Löchern, an die Sonne dann wird diese Hobby vielleicht auch mehr akzeptiert werden.
Leute der Typ könnte seit Tagen am bauen sein!!! Kommt endlich mal weg von diesen Kellermonstern die nicht fertig werden, die die Finanzen strapazieren, unsichtbar hinter versperrten Türen liegen (lauern), meist nicht betrieben werden weil irgendwas nicht funktioniert nicht fertig ist.
@Herb
welche here Ziele wurden da noch in Mürz besprochen, die Kellerbahner rauslocken, miteinander, füreinander und nicht getrennt, bla bla bla. Alles nur leere Worthülsen? Jawohl ich bin fürs abschaffen der "Kellerbahner", raus aus den Löchern, an die Sonne dann wird diese Hobby vielleicht auch mehr akzeptiert werden.
Cox [Gast] - 11.04.05 10:43
@ Seidi
Das ist ja gerade der Fehler: Einfach drauflosbauen, die meisten Anlagen sehen auch danach aus. Jetzt kostets ein bißchen Zeit und Papier, später Wochen um es zu ändern.
@Herb
Jester hat recht. Wenn der Knubbel 75 breit ist, heißt das nicht, daß der Radius 75/2 betragen kann. Da ist eine potentielle "Rammstelle" für jeden, der den Raum betritt. 10cm Distanz zur Begrenzung sollten schon sein. Und wenn da noch eine Nebenbahn dreht, wirds ganz eng. Geh' bloß nicht unter R3/4.
Gruss
Cox
Das ist ja gerade der Fehler: Einfach drauflosbauen, die meisten Anlagen sehen auch danach aus. Jetzt kostets ein bißchen Zeit und Papier, später Wochen um es zu ändern.
@Herb
Jester hat recht. Wenn der Knubbel 75 breit ist, heißt das nicht, daß der Radius 75/2 betragen kann. Da ist eine potentielle "Rammstelle" für jeden, der den Raum betritt. 10cm Distanz zur Begrenzung sollten schon sein. Und wenn da noch eine Nebenbahn dreht, wirds ganz eng. Geh' bloß nicht unter R3/4.
Gruss
Cox
@Cox
ich hab nicht geschrieben einfach drauf losbauen. Eine Anlage gehört geplant da führt kein Weg daran vorbei, aber warum muss es immer noch nach dem uralten Prinzip der 3 Ebenen, 17 Wendeln, 5 Schattenbahnhöfe sein? Lasst doch diesen unötigen Ballast mal weg, geht neue Wege im Anlagenbau. Das Projekt wird dadurch viel einfacher zu bauen und kostengünstiger obendrein.
ich hab nicht geschrieben einfach drauf losbauen. Eine Anlage gehört geplant da führt kein Weg daran vorbei, aber warum muss es immer noch nach dem uralten Prinzip der 3 Ebenen, 17 Wendeln, 5 Schattenbahnhöfe sein? Lasst doch diesen unötigen Ballast mal weg, geht neue Wege im Anlagenbau. Das Projekt wird dadurch viel einfacher zu bauen und kostengünstiger obendrein.
@64
Neue Wege, Ballast weg, raus aus den Kellern
etwa so?
http://www.railimages.com/albums/felixgeering/aaw.gif
dann, je nach Baufortschrit, so
http://www.railimages.com/albums/felixgeering/abc.gif
und schliesslich im Stadthaussaal so
http://img88.echo.cx/img88/2650/anlage20049na.gif
oder auch so
http://img88.echo.cx/img88/9040/anlage20031ml.gif
)
Felix
Neue Wege, Ballast weg, raus aus den Kellern
etwa so?
http://www.railimages.com/albums/felixgeering/aaw.gif
dann, je nach Baufortschrit, so
http://www.railimages.com/albums/felixgeering/abc.gif
und schliesslich im Stadthaussaal so
http://img88.echo.cx/img88/2650/anlage20049na.gif
oder auch so
http://img88.echo.cx/img88/9040/anlage20031ml.gif
Felix
Cox [Gast] - 11.04.05 14:26
Liebe Leut, so geht das doch nicht!
Wenn der Herb jetzt "unten" was vergißt, dann kommt er später höchstens noch dran, um einen Zug einzugleisen. Also Schritt für Schritt ist ganz schwierig.
Ich selbst habe 2 Schattenbahnhöfe nachgerüstet. Für eine Arbeit, die mich sonst 2 Wochenenden gekostet hätte, habe ich 3 Monate gbraucht. Der Zugriff war ein Albtraum. Und das berühmte "Weniger ist mehr" ist nun wirklich Geschmacksache. Ich habe auch mal gedacht, mit 9 Schattenbahnhofsgleisen auszukommen aber dann kauft man und kauft noch mehr.....
Aber wem sag ich das eigentlich? :))
Und Module? Auch Geschmacksache. Mir sind die technisch möglichen Gleiskonfigurationen zu banal. Keine Steigungen, höchstens mal ein S-Bogen, maximal 3 Gleise. Für Ausstellungsbetrieb habe ich ohnehin weder Zeit noch Lust. Und wenn ich mit Freunden fahren will, gehe ich dahin oder sie kommen zu mir.
Ich möchte eine vollwertige Bahn im Keller haben, zu der ich auch mal nachts um 3, wenn ich nicht schlafen kann, runtergehe und die Züge fahren lasse.
Vielleicht gehts dem Herbert genau so.
Laßt die Leute so bauen, wie sie es wollen, jeder hat sein eigenes, persönliches Lastenheft.
Gruss
Cox
Wenn der Herb jetzt "unten" was vergißt, dann kommt er später höchstens noch dran, um einen Zug einzugleisen. Also Schritt für Schritt ist ganz schwierig.
Ich selbst habe 2 Schattenbahnhöfe nachgerüstet. Für eine Arbeit, die mich sonst 2 Wochenenden gekostet hätte, habe ich 3 Monate gbraucht. Der Zugriff war ein Albtraum. Und das berühmte "Weniger ist mehr" ist nun wirklich Geschmacksache. Ich habe auch mal gedacht, mit 9 Schattenbahnhofsgleisen auszukommen aber dann kauft man und kauft noch mehr.....
Aber wem sag ich das eigentlich? :))
Und Module? Auch Geschmacksache. Mir sind die technisch möglichen Gleiskonfigurationen zu banal. Keine Steigungen, höchstens mal ein S-Bogen, maximal 3 Gleise. Für Ausstellungsbetrieb habe ich ohnehin weder Zeit noch Lust. Und wenn ich mit Freunden fahren will, gehe ich dahin oder sie kommen zu mir.
Ich möchte eine vollwertige Bahn im Keller haben, zu der ich auch mal nachts um 3, wenn ich nicht schlafen kann, runtergehe und die Züge fahren lasse.
Vielleicht gehts dem Herbert genau so.
Laßt die Leute so bauen, wie sie es wollen, jeder hat sein eigenes, persönliches Lastenheft.
Gruss
Cox
> Ich möchte eine vollwertige Bahn im Keller haben, zu der ich auch mal nachts
> um 3, wenn ich nicht schlafen kann, runtergehe und die Züge fahren lasse.
Was meinst du denn, was ich nachts mache?.png)
> Laßt die Leute so bauen, wie sie es wollen, jeder hat sein eigenes, persönliches
> Lastenheft.
Ok - und mal über den Tellerrand schauen kann nicht schaden, oder?
Felix
> um 3, wenn ich nicht schlafen kann, runtergehe und die Züge fahren lasse.
Was meinst du denn, was ich nachts mache?
> Laßt die Leute so bauen, wie sie es wollen, jeder hat sein eigenes, persönliches
> Lastenheft.
Ok - und mal über den Tellerrand schauen kann nicht schaden, oder?
Felix
Cox [Gast] - 11.04.05 14:56
Nu sei mal nicht beleidigt, Felix. Selbst wenn ich das wollte, könnte ich nicht die Module des NFM in meinem Keller aufstellen. Ich kriege aber aus meiner Anlage fast die gleich lange Fahrzeit raus weil ich, wie Herb, in die Höhe gehe. Ich habe jedenfalls keine Lust, nur damit man mir bei 2-3 Ausstellungen pro Jahr das Ritterkreuz umhängt, zu Hause auf einem Kringel zu fahren.
Und den Tellerrand ziehe ich mir wirklich nicht an, da mußt Du woanders suchen :)
Gruss
Cox
Und den Tellerrand ziehe ich mir wirklich nicht an, da mußt Du woanders suchen :)
Gruss
Cox
Ich bin doch gar nicht beleidigt. Aber du hast gegen die Module geredet und gesagt, du wollest "eine vollwertige Modellbahn". Das ist halt schon implizit ein Werturteil. Dagegen wehre ich mich.
Beim Tellerrand habe ich eigentlich eher die "Kellerhocker" gemeint. Wenn du dich dazu zählst, ok.png)
Felix
Beim Tellerrand habe ich eigentlich eher die "Kellerhocker" gemeint. Wenn du dich dazu zählst, ok
Felix
?
...
Lese ich da einen Ansatz von Glaubenskrieg?
Modul/Segment kontra Festanlage oder v.v. ?!
CU
WE
...
Lese ich da einen Ansatz von Glaubenskrieg?
Modul/Segment kontra Festanlage oder v.v. ?!
CU
WE
Cox ist ein Doppelspurfetischist!
war nur'n Spass :-D
Felix
war nur'n Spass :-D
Felix
Hihi!
...nur weiter so....
Was denkst Du wieviele "Glaubenskriesen" (mit ie oder i) ich schon durchgemacht habe?
Ich habe auch Doppelspur und hab mir das öfters überlegt (latent noch immer vorhanden die Idee 1-gleisig...)
Wo ist Euer Problem?
CU
WE
...nur weiter so....
Was denkst Du wieviele "Glaubenskriesen" (mit ie oder i) ich schon durchgemacht habe?
Ich habe auch Doppelspur und hab mir das öfters überlegt (latent noch immer vorhanden die Idee 1-gleisig...)
Wo ist Euer Problem?
CU
WE
Im Übrigen hab ich ja bei mir beides: Die gekringelte dreistöckige Anlage auf 2.40x0.50m hat ungefähr gleich viel Fahrstrecke wie der ganze modulare Rest (6.00x2.00m). Es stimmt, auf einer konventionellen Anlage lässt sich dank der Kringel mehr Fahrstrecke unterbringen. Anderseits hat die Vorbildbahn nur sehr selten Kringel... Eine Modulanlage wirkt schon allein dadurch "echt". Und durch den meist sehr kleinen Tunnelanteil auf Modulen entstehen tendenziell längere *sichtbare* Strecken. Das ist auch ein paar Gedanken wert! Fahrstrecke für sich genommen interessiert niemanden. Auf die sichtbaren Bereiche kommt es an! Bei mir ist die 4.5m Paradestrecke auf dem modularen Teil. Es musste so kommen - wegen der Kringel.
Aus diesem Grund hat die zukünftige Anlage von Gerd das Zeug zu einer sehr, sehr schönen Modellbahn. Zum dem Preis, dass er sich im Thema beschränken muss.
http://www.1zu160.net/scripte/slimboard1/forum_show.php?id=122236
Felix
Aus diesem Grund hat die zukünftige Anlage von Gerd das Zeug zu einer sehr, sehr schönen Modellbahn. Zum dem Preis, dass er sich im Thema beschränken muss.
http://www.1zu160.net/scripte/slimboard1/forum_show.php?id=122236
Felix
@60 Hallo Herb,
sorry, ich habe mich verguckt
, der Bogen ist natürlich 75 cm Durchmesser. Wird meiner Einschätzung nach etwas eng, denkt bitte unbedingt daran, ausreichend Gleisabstand für einen berührungsfreien Begegnugsverkehr zu planen. Bei der Wendeschleife unter dem Bahnhof war mein Gedanke etwas zusätzliche Abwechslung in die Zugreihenfolge zu bringen.
Macht Euch keinen Kopf über die Abstellanlage, ich finde Ihr seit schon sehr weit mit dem Anlagenkonzept als Ganzes gekommen, ein Plätzchen wird sich schon noch finden. Und wenn nicht, lasst Euch einfach eine Geschichte dazu einfallen, Ihr, bzw. Dein Kumpel müsst damit zufrieden sein.
LG Claus
sorry, ich habe mich verguckt
Macht Euch keinen Kopf über die Abstellanlage, ich finde Ihr seit schon sehr weit mit dem Anlagenkonzept als Ganzes gekommen, ein Plätzchen wird sich schon noch finden. Und wenn nicht, lasst Euch einfach eine Geschichte dazu einfallen, Ihr, bzw. Dein Kumpel müsst damit zufrieden sein.
LG Claus
@54
Hallo Michael
lese heute durch Zufall dieses Thema.
Du schreibst dazu:
die Anlage aus dem Link in #39 kannte ich zwar schon, den Plan habe ich mir aber jetzt genauer angeschaut.Meiner Meinung nach sind da die Gleise viieel zu nahe beieinander -- bedenke, das Teil ist nur 110cm tief, und davon steht nur etwas mehr als die Hälfte für den Bahnhof (mit 12 Gleisen und 2 Bahnsteigen!) zur Verfügung! Soviel Erfahrung habe ich mittlerweile, daß ich den 3D-Bildern -- so schön sie auch sind -- absolut _nicht_ glaube. Nimm doch mal ein paar Flexgleise und lege sie nebeneinander, um damit die Bahnhofsbreite darzustellen... Du wirst (wahrscheinlich unangenehm) überrascht sein.
Danke für das Lob zu den 3D-Bildern.
Frage: Wieso glaubst Du meinen Plänen und den 3D-Bildern nicht? Du kannst auch gerne die Original-Bilder von unseren Hauptbahnhof auf meiner Homepage ansehen, da ich die Pläne mit Wintrack 6.1 3D erst später (nach der Orginal-Anlage) gezeichnet habe.
Zum Gleisabstand: ich finde ihn OK und die vielen Besucher auf den Ausstellungen waren bisher immer von diesem Bahnhof begeistert.
Beim Bau einer Anlage müssen wir alle immer Kompromisse eingehen, da wir sonst Fabrikhallen zur Verfügung haben müssten.
PS: Nach meinem Wissen hat unser Hauptbahnhof 4 Bahnsteige.
Viele Grüße aus FraNken
FEC Fürth
Dieter Ludwig
http://www.dieterludwig.de
Hallo Michael
lese heute durch Zufall dieses Thema.
Du schreibst dazu:
die Anlage aus dem Link in #39 kannte ich zwar schon, den Plan habe ich mir aber jetzt genauer angeschaut.Meiner Meinung nach sind da die Gleise viieel zu nahe beieinander -- bedenke, das Teil ist nur 110cm tief, und davon steht nur etwas mehr als die Hälfte für den Bahnhof (mit 12 Gleisen und 2 Bahnsteigen!) zur Verfügung! Soviel Erfahrung habe ich mittlerweile, daß ich den 3D-Bildern -- so schön sie auch sind -- absolut _nicht_ glaube. Nimm doch mal ein paar Flexgleise und lege sie nebeneinander, um damit die Bahnhofsbreite darzustellen... Du wirst (wahrscheinlich unangenehm) überrascht sein.
Danke für das Lob zu den 3D-Bildern.
Frage: Wieso glaubst Du meinen Plänen und den 3D-Bildern nicht? Du kannst auch gerne die Original-Bilder von unseren Hauptbahnhof auf meiner Homepage ansehen, da ich die Pläne mit Wintrack 6.1 3D erst später (nach der Orginal-Anlage) gezeichnet habe.
Zum Gleisabstand: ich finde ihn OK und die vielen Besucher auf den Ausstellungen waren bisher immer von diesem Bahnhof begeistert.
Beim Bau einer Anlage müssen wir alle immer Kompromisse eingehen, da wir sonst Fabrikhallen zur Verfügung haben müssten.
PS: Nach meinem Wissen hat unser Hauptbahnhof 4 Bahnsteige.
Viele Grüße aus FraNken
FEC Fürth
Dieter Ludwig
http://www.dieterludwig.de
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