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Thema: Z21 (Schwarz) Gleisspannung Einstellung
Mr.B - 17.10.20 23:10

Hi.

Ich wage gerade den Einstieg in die digitale Spur N Welt und hätte da ein paar Fragen zu der schwarzen Z21.

Habe ja schon mitbekommen, dass für die Spur N die Gleisspannung etwas runter gestellt werden sollte aber ich lese immer was von 12 oder 14v. Was wäre nun der besserer Wert, den man nehmen sollte 12 oder 14?

Die nächste Frage wäre, ob diese Änderungen der Spannung gespeichert bleibt, wenn man die Box vom Strom trennen. Konnte leider hierzu nichts im Netz finden. Denn ich würde gerne die Anlage später vom Netz nehmen, wenn sie nicht genutzt wird und da wäre es blöd, wenn ich danach immer wieder in den Einstellungen die Spannung runter drehen müsste. Hoffe ihr könnt mir da weiter helfen.

Lg mr.b


Hallo,
Und gleich zu Anfang eine Streit/Gewissenfrage....😁😁😁😁.
Ich fahre schon immer mit 17V Gleisspannung. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass einige Decoder mit 12 oder 14 Volt nicht richtig arbeiten. Die meisten Decoder für N sind bis 18V ausgelegt. Manche für noch mehr. Die Tams-Decoder sind allerdings nicht so belastbar.
Bei der Z21 kann man unter Einstellungen...Z21 Einstellungen die Gleisspannung anpassen. Das bleibt dann gespeichert.

Grüße
Heiko

Hallo,
ich werde die Spannung am Gleis auf 16Volt begrenzen.
Ist aber nur meine Meinung dazu.
LG
Günter

Nach Standard sollten alle Deoder bei 12V funktionieren. Ist aber leider nicht 100%-ig der Fall. Es gibt kleine Decoder für N die können nur 16V ab. So ich würde bei 16V oder drunter bleiben Ich fahre mit so 14-15V am Gleis, mein Netzteil gibt 16V= so darüber geht nicht.

Grüße,
Harald.

Hallo,

die NEM gibt zwar die Empfehlung von 14 Volt Gleisspannung für DCC vor, aber in der Praxis laufen viele Decoder egal von wem sie kommen erst ab 15 Volt Gleisspannung wirklich stabil und zuverlässig.
Obacht es gibt jede Menge Decoder die max. 18 Volt DCC vertragen. Also stelle deine Zentrale auf 15 Volt DCC Gleisspannung ein. Die schwarze Z21 von Roco / Fleischmann hat dazu eine Einstellmöglichkeit in der Software. Und dann sollte es laufen. Viel wichtiger ist hohe Kabelquerschnitte zu benutzen und viele Einspeisepunkte am Bahndamm entlang zu generieren, um immer ausreichend DCC Signalgüte zu haben.
Bei allen meinen Weichen habe ich grundsätzlich die von der Industrie beworbene analoge STOP Funktion der Herzstückschienen über die Weichenzungenlage aufgehoben. Die Herzstückpolarisierung wird aber sehr empfohlen.

Bis denn.

Hallo,

ich habe bei DCC Betrieb bis zu 15V am Gleis. Das passt bei allen meinen Decodern (hauptsächlich ESU und GFN).

Wenn Du planst Gleisbelegtmelder einzubauen, musst Du damit rechnen, dass die Dir je nach Typ bis zu 1,4 Volt klauen. Wenn Du in dem Fall mit 14 Volt arbeitest hast Du sicher immer mehr als 12 Volt an der Lok. Das sollte passen.

Grüße

Tom


Hi,
danke für die zahlreichen Antworten. Habe ja immer was von runter regeln gelesen aber das einige auch ne min. Spannung brauchen war min auch neu. Würde dann auf 15V einstellen.

Und habe ich das nun richtig verstanden, dass die Einstellung bestehen bleibt, wenn Strom gezogen wird?

Lg

Hallo,
da gibt es glaub ich nur die eigenen Erfahrungswerte...
Aber wie hat schon der alte Fritz gesagt:
Möge jeder nach seiner Fasson glücklich werden...

Grüße
Heiko

Guten Morgen.

Zunächst möchte ich das von MoBa Tom bezüglich Rückmelder gesagte nochmals unterstreichen. Bei der Stromfühlermeßmethode wird technisch bedingt im Baustein die Gleisspannung beim Stromdurchfluß um ca. 1,2 Volt reduziert. Für den sauberen Betrieb sollte man daher die Rückmelder mit einer höheren Speisespannung "füttern", sodass egal wo immer die Gleisspannung identisch ist.

Heisst habe ich 15 Volt Gleisspannung in der Zentrale festgelegt bleiben nur 13,8 Volt am Gleisabschnitt übrig den der Messfühler im Rückmeldebaustein überwacht. Wir bekommen ein Spannungsgefälle in die Sache. Das ist weniger günstig, Decoder mögen das nicht sonderlich, besonders wenn sie an ihre untere Grenzarbeitsspannung dauernd kommen.

Rückmelder sind sehr wichtig, damit bei Computerbetrieb die Software weiß, wo eine Lok gerade unterwegs ist. Beispiel Belegtmeldung eines Bahnhofsgleises, Blocksignalabschnitte, usw..

Da wir bereits aus der Praxis heraus festgestellt haben, dass Decoder mit 15 Volt statt 14 Volt oder noch weniger betriebsstabil laufen, baut man in die DCC Leitung die NUR die Gleise direkt OHNE etwas dazwischen füttern eine 4er Diodenmatrix (2 vorwärts, 2 rückwärts) in Einem der 2 Kabelstränge nah bei der Zentrale ein und verzweigt dahinter an die Gleisbereiche die NICHT mit einem Rückmelder
überwacht werden. [1]

Die Gleisstromversorgung für die Rückmelder dagegen muss dann explizit VOR (nicht dahinter!) der Diodenschaltung abgezweigt werden. Über den Rückmelder fliesst später Strom zur Lok, aber mit etwas kleinerer Spannung. Damit stellt sich eine gleiche Spannung überall wieder ein ohne das das DCC Signal durch die Dioden für den Decoder merkbar beeinflusst wird. Das Spannungsgefälle wird also so nivelliert.

Damit die reale Gleisspannung bei 15 Volt bleibt, muss ich nun noch die Spannung in der Zentrale dann um ca. 2 Volt hochsetzen, sodass 17 Volt von der Zentrale abgegeben wird. Die 4 Dioden machen wie der Rückmelder ja ca. 1,2 Volt platt. Dann stellt sich niveaugleich überall eine Betriebsspannung von ca. 16 Volt an der Schiene ein.

Zusammenfassung: ohne den Einsatz von Rückmeldern die nach dem Stromflußprinzip arbeiten in der Zentrale 15 Volt einstellen.

Mit besagten Rückmeldern die den DCC Gleisstromfluss auswerten muss a) der Strompfad aufgeteilt werden, b) man 4 Dioden die paarweise gegensinnig zueinander arbeiten müssen einbauen, c) man Rückmeldern ihren eigenen Stromkreislauf für die Gleisabschnitten die sie überwachen sollen vor der Diodenschaltung abzweigen und d) in der Zentrale 16 - 17 Volt eingestellt werden. [1]

Was theoretisch sicherlich zunächst etwas kompliziert klingen mag ist in der Praxis aber nachher kein Hexenwerk und vermeidet unnötigen Ärger, weil die Gleisspannung unter den Grenzwert Bauteil bedingt fällt.

[1] Merke: Digitalstrom verhält sich ähnlich wie Wechselstrom und nicht wie reiner Gleichstrom, auch wenn er selbst kein klassischer Wechselstrom ist.

Schönen Sonntag zusammen.

Frank


Danke für die ausführliche Beschreibung. Automatischer Betrieb ist bei mir erst mal nicht geplant und somit wahrscheinlich auch keine Rückmelder. Soll wohl eher so Richtung Güterbahnhof mit paar Weichensteuerung übers tablet usw. gehe. Mein 7 jähriger steht da voll drauf ☺️


#3:

Hallo Harald,
welche Decoder gehen denn erst ab 16 V?
Möchte vermeiden, mit meiner Gleisspannung  von 14,2 Volt an der Zentrale, vermutlich 13 V nach den Rückmeldern, solche zu kaufen.

Rudi

@Rudi,

das würde mich auch mal interessieren! Hab ich noch nie gehört oder gelesen.

Schönen Sontag.

Frank

Hallo zusammen,
mit dem Maintenance-Tool von Roco/Fleischmann kann man auch an der Z21 so ziemlich alles und bequem einstellen. Aber da gab es seit über einem Jahr kein Update mehr...
Ich habe 15 Volt eingestellt, hat bis jetzt immer gepasst.
LG Scotty

Servus,

Ich muß zwar am Netzteil einstellen,  aber auch das is kp.

Derzeit fahre ich 15V am NT,  aber auch die vorigen 12V waren kein Problem. Nur für mich war es etwas langsam.

Wenn da ein Decoder Probleme macht,  ist es der falsche.

Gruß M.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:


welche Decoder gehen denn erst ab 16 V?


War das missverständlich was ich oben geschrieben habe? Ich meinte:

1. Es gibt Decoder die fangen an zu spinnen bei 12V oder weniger.
    Beispiel: Fleischmann (natürlich nicht alle)

2. Es gibt Decoder die mögen nicht _über_ 16V.
    Beispiel: Tran (natürlich nicht alle)

Also halte ich mich zwischen 12,5 und 16V _am Gleis_.

Grüße,
Harald.

Hallo Frank #8,
Exakt so habe ich das auch gemacht, denn meine ROCO Rückmelder und die DR5013 nehmen mir die Spannung.

Nur die Doppeldioden scheinen das Programmieren on the Rail zu behindern, derzeit habe ich einen Schalter installiert, hat einer auch diesen Effekt?

Mit freundlichen Grüßen
Werner

Hallo Harald,

nein, eigentlich ist es nicht missverständlich. Sorry, da habe ich wohl das "ab" gedanklich  vor die 16 V gesetzt .Aus dem Kontext heraus ist ja klar, was Du gemeint hast.

Gruss

Rudi.

Hallo Werner,
Beitrag #15,

welche Dioden hast Du verbaut? Ich benutze wegen der notwendigem Erhalt der Signalgüte die Diodentype die z. B. von Littfinski Datentechnik angeboten werden.

Bezeichnung: Leistungsdiode
Belastbar: 3,0 Ampere Nennstrom im Dauerbetrieb
Typ: BY251

https://www.ldt-infocenter.com/shop/Elektronikartikel/

Die ["klauen"] dämpfen die Peaks vom Digitalstrom nicht weg und das POM funktioniert bei mir. Allerdings benutze ich lieber einen Programmiergleisabschnitt als Abstellgleis oder Wartungsgleis für Betriebsstoffergänzungsmittel "getarnt" in meiner Anlagenaufbaukonstruktion.

Grüße.

Frank



Hallo Frank,
danke für die Info, die BY251 ist eine SI-Diode mit 3A/200V, meine sind P600A auch eine SI-Diode mit 6A/50V.

Werde es aber mal gleich mit Schottky-Dioden 3A/40V ausprobieren.

mfG
Werner W.

Hallo Frank,
das war es. Die Schottky's arbeiten richtig, jetzt geht auch wieder POM ohne das ich immer die Dioden mit einem Schalter überbrücke. Spannungslage ist (geglätterter Gleichstrom, also mit Brückengleichrichter und Elkos) zwischen 13,5 und bei den ROCO Rückmeldern 13,2, nur die DR 5013 reissen immer noch raus und haben 12,5V.

mfG


Werner W.

Die BY251er z.B. haben eine sehr niedrige Schwellspannung (0,5 Volt statt 0,7 Volt) bei ca. 18 Volt DCC wo sie voll öffnen, also durchleiten und eine hohe Durchlaßgüte für frequenzabhängige Ströme wie es DCC Signale nun mal sind. Daher eine weitere Alternative sich noch mal suchen. Bist ja auf dem richtigen Weg.



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