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Arnolds Modell Web

Thema: Loks, gesupert, verbessert und verfeinert Teil 5
Greg - 03.08.20 22:05

Hallo zusammen,

hier der Vorgängerthread https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1152870


Ich habe meine Fleischmann 717201 BR 012 Dampflokomotive selbst verbessert:
- digitalisiert mit ESU LokSound 5 Micro und zwei Zimo 8x12x6 Lautsprechern,
- Triebwerksbeleuchtung mit drei SMD 0402 Lampen je Seite installiert,
- Kabinenbeleuchtung mit SMD 0603 installiert,
- installierter Glockenankermotor GAM 0816 von https://tramfabriek.nl/

Video:
https://www.youtube.com/watch?v=_BMrJix9WYc

Es ist nicht Fleischmann 716974 oder 716904 und diese neuen Ausgaben haben keine Fahrwerksbeleuchtung - ich habe die Beleuchtung selbst gemacht. Es ist die analoge NEM651-Edition von 2016.

Beste Grüße
Greg

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Eine Mitteilung der DB Cargo:
Aus unternehmerische Gründen musste jetzt eine Lok aus unserem Bestand an eine unserer Tochtergesellschaften veräußert werden. Ab dem heutigen Tag gehört die 145 045-1 zur Mitteldeutschen Eisenbahn Gesellschaft "MEG". Weitere Loks dieser Baureihe werden in Zukunft auch an andere Gesellschaften veräußert. Damit soll unser Fuhrpark jung gehalten werden.
Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit und einen schönen Tag wünscht DB Cargo

Hallo miteinander,
Ich habe mal eine 145 umdekoriert. Gesupert ist sie jetzt nicht, aber verbessert und stellt eine Variante dar, die es so nicht gibt.
Grundmodell ist eine Fleischmann 7322, eine 145er mit Nahverkehrspaket. Decals sind von Herrn Nothaft und wurden doppelt gelegt und mit Klarlack versiegelt. Die Variante ist interessant durch den doppelten Warnbalken, die als 145 043 aktuell ihren Dienst bei der MEG verrichtet. Da ich keine richtige Vorlage für die seitlichen Logos mit Jahreszahlen bzw. Jubiläum hatte, kommt die Lok ohne aus. An die Loknummern habe ich mich auch nicht getraut aber mir gefällt sie. Auf dem Foto ist noch ein falsches Farhgestell drunter (nur ein Auftritt an der Front). Das habe ich bereits getauscht.

Viele Grüße
Manuel

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Praktisch, dass dieser Thread hier wieder hochkommt!

Ich hatte massive Kontaktprobleme bei meinem Fleischmann WLB Taurus. Nach gründlicher Reinigung und nochmaliger Untersuchung stellte sich heraus, dass drei von vier Kontaktlitzen von den Drehgestellen zur Platine an den Lötstellen gerissen hatten. Da ich sowieso dann wieder die Lok offen hatte und am Rumlöten war, habe ich dann auch gleich das Rücklicht separat schaltbar gemacht und den Führerstand bemalt, mit einem Lokführer und Sonnenblende versehen und an der Front habe ich noch ein paar Verfeinerungen vorgenommen. Schraubenkupplung und Bremsschläuche von 9mm.at hatte ich bereits an einer Seite installiert. Nun habe ich noch die Pufferbohle vorbildlich dunkelgrau lackiert, Griffstangen neben den Scheinwerfern und neben den Puffern angesetzt (die angegossenen vorher weggeschnitten) und die Hebel an den Bremsschläuchen rot bzw. gelb lackiert. Die Griffstangen sind aus einem Sortiment eines japanischen KSH namens "Bona Fide". Bemalt habe ich sie mit im Verhältnis 12:1 gemischt XF2 Flat White und XF-60 Dark Yellow von Tamiya. Das ergibt ziemlich exakt dieses pastell-hellgelb von WLB Cargo. Den Dachlüftern habe ich mit Vallejo Dark Grey Wash noch etwas Tiefe gegeben.

Misha

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Hallo,

nachdem meine GFN 044 seit einem Jahr zur vollen Zufriedenheit ihren Dienst auf meiner Anlage erfüllt, bedurfte es nun auch einer dezenten Alterung, und die Piko 82 ebenso. Plastikglanz mag ich bei Dampfloks gar nicht.....

Gruß
Gabriel

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Hallo Gabriel,

gefallen mir sehr gut, Bilder von dir sind immer wieder schön zu sehen.

Viele Grüße
Georg

Hallo Gabriel,

ich kann mich Georg nur anschließen. Bei der seitlichen Ansicht wünsche ich mir immer wieder, dass Fleischmann die Stromabnahme wie bei der BR 50 realisiert hätte und nicht durch eine eigene Platine, wodurch der Rahmen einfach unnötig hoch wird. Aber da kannst du ja schlecht was machen :).

Viele Grüße,
Moritz


Hallo Gabriel,

durch das Altern Deiner Loks wirken sie um Welten realistischer. Hochachtung !

Beste Grüße

Frank

Hi Gabriel !

Die 44er und 82 sehen super klasse aus, sehr schöne Bilder, liegt allerdings auch daran das Du die Szenen perfekt ins Licht setzt und dann auf den Auslöser drückst.

Schade des es keine laufenden Bilder von Deiner Anlage gibt, das wäre echt der Hammer.

Auch die anderen Umbauten klasse gemacht.

Gruß Thomas

Hallo Gabriel,

es freut mich jedesmal, Berichte und Fotos von Deinen Projekten zu sehen. Die Patinierung wirkt realistisch und im Umfeld Deiner tollen Anlage sind diese Bilder immer wieder ein Genuss.

Bis dahin...
Barbara

Hallo,

zunächst erst mal vielen Dank für die netten Kommentare.

Heute geht es um die GFN BR 50 der aktuellen Serie. Die Lok an sich finde ich sehr gut umgesetzt und stimmig, aber der Tender passt so gar nicht! Leider hat man auch hier wie bei dem ersten Altmodell den Motor hochkant eingebaut, wodurch der Tender zu hoch geraten ist. Im Vergleich mit der neuen BR 44, welche einen maßhaltigen Tender hat, störte mich der 50er Tender nun umso mehr. Also habe ich einfach mal losgelegt, das zu ändern. Da der Motor sehr leise und zuverlässig arbeitet, wollte ich den belassen. In erster Linie ist der Kohlenkasten um 2 mm zu hoch, daher habe ich den oben gekürzt, unterhalb der Kohlenachbildung abgeschnitten. Dann am Motor die Kanten abgeschliffen und am Gewichtsblock. Aus dünnem schwarzem Karton eine neue Auflage eingepasst und neue echte Kohle aufgebracht.
Somit ist der Tender zwar immer noch nicht maßstäblich, wirkt aber doch etwas stimmiger bei überschaubaren Arbeitsschritten.
Möchte man ihn wirklich maßstabsgetreu, müsste auch der Wasserkasten abgesenkt werden, was nur mit einem anderen Motor, z.B. GAM möglich wäre....

im ersten Bild der Originalzustand des zu hohem Tender
im letzten wartet die 50 Kab auf diesen Umbau

viele Grüße

Gabriel  


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Hallo Gabriel,
Das sieht viel gefälliger aus. Gut gemacht.
Nur die Nummer würde ich ändern,die 849 ist doch sehr bekannt. Oder gab wirklich die 849  bei DR und DB?
MfG

Hallo Gabriel,
schlichtweg genial,was du aus den Loks zauberst.Das könnte ich nicht.Hast du irgendwo eine Schritt für Schritterklärung?Was für Farben und Farbpulver benutzt du?Dazu muss doch eigentlich die Lok etwas zerlegt werden,oder?

Gruß
wolfgang

Hallo nasi,@10

ja das ist eine DRG 50er aus der ersten Serie, sie hatte auch noch die großen Wagnerbleche. Sie soll noch eine neue 050er Nummer bekommen, außerdem überlege noch, die Frontschürze zu entfernen. Indusi habe ich nachgerüstet.

Wolfgang@11

ich benutze wasserlösliche Plakafarben, immer in mehreren Schritten lasieren und mit speziellem Schwamm wischen, zerlegen kommt immer auf die Lok an, aber die Radsätze lasse ich immer drin.
Grundsätzlich habe ich immer Fotovorlagen der originalen Lok zum vergleichen dabei.

Gruß
Gabriel

Hallo Garbiel,

das sieht wirklich gut aus. Wasserkasten absenken habe ich bei einer 50 Kab gemacht, aber das mit dem Kohlekasten war mir so nicht aufgefallen. Jetzt weiß ich, was mich am Gesammteindruck stört.

Viele Grüße,
Moritz

Hallo Moritz,

Magst du mal ein Bild deiner 50 Kab einstellen? Stelle ich mir sehr aufwendig vor, hier die Wasserkästen vor und hinter der Kabine abzusenken, da die Höhe der Kabine stimmt. Bei meiner Kab werde ich nur den Kohlenkasten niedriger  machen, Bilder demnächst hier....

Gruß
Gabriel

Hallo Gabriel,

nein, ich habe nur einen Kompromiss gemacht. Ich habe einfach das gesamte Tendergehäuser von unten gekürzt. Ich fand die etwas zu niedrige Kabine besser als den zu hohen Wasserkasten. Da man die Kabinentender relativ einfach auftreiben kann, fand ich das dann OK. Bei den normalen Tendern muss man ja teilweise echt Glück haben ...
Ich finde gerade kein Bild im fertigen Zustand davon, die mache ich dann morgen.

Viele Grüße,
Moritz

Hallo,

hier ist nun die BR 50 Kab mit niedrigerem Kohlenkasten wie unter meinem 50er Beitrag @9 angekündigt zu sehen, gerade fertig geworden.

Gruß
Gabriel

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Hallo Gabriel,

wie kürzt du den Kohlekasten? Mit Dekupiersäge? Auch beim Kabinentender?

Viele Grüße
Georg

Hallo zusammen,

hier nun meine 50Kab. Ich habe mir die Zeit genommen und auch den Kohlekasten angepasst. Das gesamte Tendergehäuse habe ich ca 0,5mm abgefeilt, den Kohlekasten noch mal um ca 0,3mm. So sieht es einigermaßen stimmig aus, insbesondere ist der Wasserkasten auf einer Höhe mit dem Fenster am Führerhaus. Mit den Kohlen musste ich etwas mogeln, da es mit Motor und Dekoder doch ziemlich eng wurde. Also habe ich mich für eine umfangreiche Bekohlung entschieden (und auch schön Kohlen daneben geworfen :)). Die Haltegriffe auf dem Wasserkasten fehlen, eigentlich wollte ich die gegen die schönen Ätzteile von KH austauschen, aber die gibts wohl nicht mehr. Mit der tollen Alterung von Gabriel kann ich leider nicht mithalten.

Jetzt müsste man noch an den falschen Achsstand ran ...

Viele Grüße,
Moritz

PS: Ich habe das alles einfach abgefeilt, das ging ziemlich gut. Den neuen Einsatz im Kohlekasten habe ich aus Papier gebaut und mit Sekundenkleber getränkt.

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Hallo Moritz,

sehr schön, vielleicht nehme ich mir meine auch noch vor. Hast du den FLM Motor beibehalten?
Da https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1227545&start=3#aw8 gibt es di Griffe in 3D.

Viele Grüße
Georg

edit: Bezüglich Achsstand: Hat nicht mal Jens Emmermann das Fahrgestell eines MTX T34 genommen und die Achsblenden vom FLM Tender abgeformt?
gefunden: http://www.raw-nette.de/j_br50u.htm

Hallo Georg,

nein, da ist ein Glockenankermotor drin, aber es klebt ein Dekoder oben drauf und das wollte ich jetzt nicht ändern. Jep, Jens Emmermann hat das genau so gemacht. Aber dazu muss man erst mal so ein Fahrgestell haben, besser noch gleich drei :). Die "normalen" Griffe habe ich noch übrig, aber die geätzen waren doch deutlich hübscher.

Viele Grüße,
Moritz

Hallo Moritz,

das sieht auch gut aus...evtl. noch breitere Tendertüren um den Tenderabstand zu kaschieren....?
Dass der Radstand nicht passt, ist mir noch gar nicht aufgefallen, beim Normaltender wirkt er eigentlich stimmig, der Kab hat hinten auch im Original einen längeren Überstand....

Georg,  ich benutze zum schneiden sehr feine Trennscheiben, habe damit schon N PKW Türen und Hauben "geöffnet "...

Grüße
Gabriel

Hallo Garbiel,

ich will an meiner anderen 50er versuchen, in wie weit ich den Abstand auf meiner Anlage verkürzen kann (leider viel zu enge Radien ...). Dann kümmere ich mich darum noch mal.
Ich habe mal grob gemessen, da fehlt etwas mehr als 1mm beim Abstand zwischen den beiden äußeren Achsen. Wenn man die beiden Bilder auf der Webseite von Jens vergleicht, dann fällt es schon auf - aber ja, mir ist es auch erst dadurch aufgefallen.

Viele Grüße,
Moritz

Hallo,

Hier mal ein Vergleichsbild

meine  rechte fiNescale 50er ist nicht bis aufs letzte zurecht gemacht.

links eine noch originale 50er in der Flm Ausführung.

Einerseits kann man schon sehen was 0,5mm ausmachen - auf der anderen Seite zeigt sich, dass 10% Fehler durchaus schwer zu sehen sind....

Das Minitrix BR03/BR41 Tenderfahr läuft recht gut und ermöglicht es auch komplette Digitaltechnik bis Soundeinbau in den angetriebenen Tender kompakt einzubauen.
Defekte 41er /oder 03er sind als Spender nicht so teuer und ein China Glockenanker kostet ja auch nicht die Welt.... Die verlängerten Drehgestellblenden  habe ich mir als Messing Gußteile abgiessen lassen....  

ob einem der Aufwand gerechtfertigt erscheint muss jeder selber entscheiden

mit Grüßen

Jens

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Hallo Jens,

Interessant, wie jeder die genaue Modellumsetztung sieht und nach seinen Ansprüchen umbaut..

.ich habe die 50er noch einige Jahre live erlebt und schon beim ersten 50er Modell Ende der 60er von Gfn fand ich die Proportionen nicht gut getroffen, habe da bereits die Pufferbohle in der Breite gekürzt.

Bei den neuen Modellen fiel mir in erster Linie der klobige Tender negativ auf, was ich nun geändert habe...
Das Fahrgrstell fällt mir nicht so negativ auf..der ab Werk zu große Lok Tenderabstand umso mehr, da die besondere Tenderrückwand ein fast geschlossenes Fahrerhaus erscheinen lässt ..da ich nur große Radien habe, werde ich da evtl. noch mal verkürzen...

Das sieht bei der neuen 44er schon alles besser aus...

Gruß
Gabriel


Hallo Gabriel,

ich arbeite gerade an gekürzten Deichseln für die BR 50 als 3D Druck. Ich kann mich da gerne noch mal bei dir melden. Die Deichseln, die bei mir dann zu kurz für meine Radien sind, könnten bei dir gut passen.

Jep, die 44er ist da in vielem besser. Nur den Durchblick zwischen Kessel und Fahrwerk haben sie leider deutlich reduziert ... Allerdings auch schon bei der 52er, aber da geht das von mir aus noch als Nachbildung des Blechrahmens durch.

Viele Grüße,
Moritz

Hallo Jens,

deine 50er ist unbestreitbar hübsch. Aber defekte 03/41 Minitrix Loks, die mir über den Weg gelaufen sind, lagen preislich immer noch über 50 Euro. Das war es mir bisher nicht Wert. Aber vielleicht kommt das noch.

Viele Grüße,
Moritz


moinsens,

das Ändern des Lok-Tenderabstands funktioniert ähnlich auch bei der 50er wie in diesem
Umbaubericht (ab R2 ~ 190mm):

https://www.1zu160.net/umbau/gfn-br01-lok-tender-abstand.php

(funktioniert auch bei Trix-Loks mit Triebtender )

mfG

Ralf



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Hallo,

sehr schön die Bilder der ganzen 50er mit umgebauten Tendern. Ich hatte ja vor ein paar Jahren gehofft, dass Minitrix ein wohlproportioniertes Modell auf die Schienen stellt. Naja, ist nichts draus geworden. Der Minitrix-Tender ist auf den ersten Blick ganz in Ordnung, aber leider ohne Antrieb, also auch nicht zu gebrauchen.

Damit bleibt es bei mir erstmal bei der einen Alibi-50, die noch auf den Tenderumbau wartet, weitere Modelle verkneife ich mir, ich hab genügend offene Projekte.

Viele Grüße,

Udo.

Hallo,

es ist an der Zeit meine fertige 65 1049 im Zustand der 70er Jahre zu zeigen.

Eigentlich wollte ich meine vorhandene, schon optisch auf 70er umgebaute Lok "nur" mit Rädern der Minitrix 41 ausrüsten. Dazu konnte ich relativ günstig eine Lok besorgen, an der schon ein wenig rumgebastelt worden ist. Deren Fahrwerk habe ich dann umgebaut (Danke an Jens für die vielen Tipps) und als es fertig war, wollte ich das Gehäuse meiner anderen Lok drauf setzen... Es passte nicht. Irgendwo klemmte es und saß schief. Jede Lok für sich ließt sich gut montieren. Zum Glück war das Gehäuse der neu besorgten Lok in super Zustand. Dieses musste nun auch noch umgebaut werden. Das Schwierigste war einen neuen Giesl zu beschaffen. Danke an den Sohn von Kurt Hegermann, er hatte noch eins.

Nun der eigentlich Umbau
Ich habe die Achsen ausgebaut, neue Lager gedreht und neue Achsen angefertigt. An diese dann Räder von der Minitrix 41 angebaut und den Brawa -Vorläufer von innen frei gedreht. Dann mussten neue Stromabnehmer angefertigt werden, die nehmen jetzt Strom von den Rädern direkt ab, ohne den Umweg über die Achslager und den Rahmen. War ne ganz schöne Fummelei bis sie rund lief. Nun ohne Haftreifen zieht sie trotzdem einen 4-teiligen Piko Dosto meine Nebenbahn hoch.
Eigentlich wollte ich noch das Getriebe ändern weil die Lok sehr langsam ist und selbst bei 12V nicht wirklich auf Touren kommt. Außerdem ist sie bei 12V dann doch etwas sehr laut. Hier half der Zufall. In der Bastelkiste lagen noch Motoren 1219 aus den 90 Jahren mit 6V Nennspannung. Der Vertreter von Faulhaber meinte damals, die könnte durchaus auch 9V und mehr vertragen, solange nicht mehr Leistung als die Nennleistung abgefordert wird. Ohne Haftreifen dürfte das nicht passieren, also ausprobiert. Siehe da, die Lok ist nun bei 8,5V nur wenig langsamer als eine Fleischmann BR 62. Passt also auf meiner analogen Anlage. Auch die Geräuschentwicklung ist mit dem Glockenankermotor nun deutlich moderater.

Optisch hat sie auch einiges neues erfahren.
Hinten frei stehende Leitern, dann Führerhausaufstiege, die Lampen aufgebohrt und weiß ausgelegt.. Neuer Mischkasten, Rangiertritte an der Pufferbohle, Kolbenstangenschutzrohre, Giesl, die 2. Lichtmaschine weg, Indusi ab. Und alle roten Teile gleichmäßig lackiert. Die DR-typischen Decals "Nicht unter Fahrleitung dosieren" und "kein Trinkwasser" fehlen noch. Da bin ich noch nicht ganz sicher, wo genau die bei der 1049 hin müssen. So wie bei der Museumslok sah es in den 70ern nicht aus.
Leider ist das Bild von vorn nicht so ganz scharf geworden, trotzdem ist mir gerade aufgefallen, dass die zwei Griffstangen auf der Pufferbohle noch montiert werden müssen... fragt sich nur wo die geblieben sind. Kiste war leer... zur Not kommen welche von der Fleischmann 112 dran.

Die andere Lok ist zur Epoche III 65 1040 vom BW Nordhausen geworden.

Grüße Torsten

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Torsten,

klasse Arbeit!
Wie wäre es denn noch mit einer brünierten Steuerung?

Grüße

Und noch eine,

auf einer Börse in München fiel mir eine etwas ramponierte 41 in die Hände, eine weitere war schon vorhanden und sollte schon in den 2000er Jahren einen Rekokessel bekommen. Die Räder sollten an die 65.10, siehe zwei Beiträge weiter oben... wie auch immer, es ware zwei Kessel da. Aus diesen beiden habe ich einen Rekokessel gebaut. Ein Kollege hat mit einen leicht konischen Dorn gedreht, auf diesen konnte ich die Kessel spannen und einzelne Schüsse heraus drehen. Diese dann in der richtigen Reihenfolge neu zusammen gesetzt und auf dem Dorn zusammen geklebt.
In der Zwischenzeit kam die 41 Reko von Trix auf den Markt, gut, hätte man jetzt aufhören können. Im November kam eine 2-wöchige Quarantäne und so ist sie doch noch fertig geworden und ist zur Lom die IG Werrabahn 41 1144-9 geworden.

Grüße Torsten

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Hallo Dirk,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

klasse Arbeit!
Wie wäre es denn noch mit einer brünierten Steuerung?



danke erst mal...
hab ich auch überlegt aber es sind so viele graue Kunststoffteile an der Steuerung, da fehlt mir noch die Idee wie ich die auch "brünieren" könnte..

Gruß Torsten

Hallo Torsten,

gerade im Fall der 41er finde ich, der Umbau hat sich auf jeden Fall gelohnt!

Die 65.10 ist jetzt nicht so mein Fall, also nicht dein Umbau, sondern das Vorbild *g*... - aufgeblasen und unförmig, aber das ist reine Ansichtssache, liegt im Auge des Betrachters.

Aber deine 41er sieht nach meiner unmaßgeblichen Meinung ungleich besser aus, als das Mtx-Modell! Der Aufwand hat sich gelohnt und du mußt dir keinesfalls Gedanken darum machen, ich sehe dein Modell weit vorne...

meint grüßend
Roland

Hallo Torsten,

ich finde die beiden Loks auch sehr gelungen! Ich wäre aber auch für eine brünierte Steuerung. Ich male die Plastikteile der Steuerung einfach nach der Brünierung in passender Farbe an.

Viele Grüße,
Moritz

Hallo Torsten,
da kann ich nur den Hut ziehen, genial gemacht!
Allein der Aufwand für die neuen Achsen der 65 😲💪
Viele Grüße, Pierre

Hallo Torsten,

bin auch begeistert von deinen super Arbeiten!
Pierre hat es schon erwähnt, die neuen Lager und Achsen faszinieren mich besonders.

Aber auch die Umsetzung der konkreten Vorbilder sind dir sehr gut gelungen und werten die Loks auf. Ist nichts von der Stange.

Herzliche Grüße Thomas

Hallo Torsten


Chapeau,

Die neuen Räder der 65.10 wirken sehr gut,auch wenn es Minitrix Räder sind.
Auch die sehr schöne filigrane Aufstiegsleiter zum Führerhaus gefällt mir sehr!

Die 41er hingegen ist ein wahres Meisterstück!!!
Mit einer der besten Umbauten die ich bisher gesehen habe.


Grüße Jens

Zitat - Antwort-Nr.: 32 | Name:

da fehlt mir noch die Idee wie ich die auch "brünieren" könnte..


https://www.ds-design.de/metal-color-polierfarben/c-81_88_139.html

Da empfehle ich C-.214, Dunkles Eisen (Dark Iron).

Die Farbe kann man auch mit dem Pinsel aufbringen und dann polieren. Damit brüniere ich in 1/72 z.B. Handfeuerwaffen. Spritzen ist natürlich besser.

Habe ich auch schon mal an einer Arnold 01-Steuerung getestet. Das geht.

Viele Grüße
Rainer

Hallo Rainer


Danke für den Tipp.
Eine Frage jedoch, in dem Link haben die Farben meist eine "H" Bezeichnung wie zB. H-214.


Jedoch ist die Bezeichnungsangabe mit C-.214 bei Dir anders, liegt ein Schreib oder Link Fehler vor ?

Grüße Jens

Hallo Jens,

ja Fehler, da muß ein H vorne dran.

Das sind übrigens die Farben von Gunze, die jetzt Mr. Color und Mr. Hobby heißen.

Mr. Color sind lösungsmittelbasierend und haben meist das C vorne dran (die nehme ich immer).

Mr. Hobby sind die Acrylfarben und haben vorne meist das H. Die nehme ich überhaupt nicht.

Warum bei den Polierfarben vorne ein H ist weiß ich nicht, sind aber für Lösungsmittel.

Zu beachten ist u.a.:

- gleiche Farbtöne habe nicht die gleiche Nummer
- auch Acryl hat eine eigene Verdünnung; also auf die richtige achten

Viele Grüße
Rainer

Hallo Torsten,

Wirklich saubere Arbeit...tolle Modelle geworden.

Gruß
Gabriel

Hallo Torsten,
grandiose Arbeiten, da gibt´s nix zu meckern

Weiterhin frohes Schaffen
Eberhard

Hallo Torsten,

Du hattest mir ja schon Bilder von den Umbauten geschickt, ich zieh den Hut vor dem was Du da auf die Räder stellst. Dagegen sind meine Umbauten ja nur Larifari
Bin schon auf Deine nächsten Projekte gespannt.

Grüße
Matthias
https://matzes-dr-n-bahn.de.tl/

Hallo euch Allen,

vielen Dank für die großen Komplimente...

Bin selber auch stolz auf das was nach Jahren endlich mal so fertig wird. Meine Loks sehen alle sauber aus, das Händchen sie so gekonnt nach Betrieb aussehen zu lassen geht mir, um es mal bayrisch zu sagen, aber leider ab. Auch meine Anlage sieht in den allermeißten Bereichen eher nicht DDR-typisch verschmutzt aus. Von dem was Gabriel uns in Form seiner Dampfloks zeigt bin ich regelmäßig begeistert.
Das nächste Projekt ist dann der Weiterbau der schon vor über 20 Jahren angefangenen BR 22 endlich fertig zu bekommen. Wie der Kessel zu machen ist, hab ich ja nun mit der 41 geübt.

Und die Tender meiner beiden 50er könnte auch etwas flacher werden.


Die 7181 von Fleischmann, also die 50 849, dürfte allerdings keine Epoche II sein. Das Modell stellt eher die Museumslok der DR dar, die in den 80ern wieder die großen Ohren bekommen hat. Gabriel, du hast der Lok kleinere DB-Windleitbleche verpasst. Ich kenne mich bei der DB nicht soooo gut aus, aber irgendwie scheinen mir deine Wittebleche ein wenig zu lang? Was hast du da genommen? Ich habe die 50 3559 gebaut, für die konnte ich auf die Bleche von einer 41, von der ja genug da waren, zurück greifen und die scheinen mir, da von einer DB-Lok, irgendwie etwas stimmiger. Falls du welche brauchst, ich hätte noch einen Satz über.
Wobei ich da schon seit Jahren überlege meine 50 849 mit auszurüsten und dann gleich den Kessel neu zu lackieren. Die Museumslok sieht zwar chic aus, ist aber dann doch nicht so recht passend in die 70er oder 80er. Selbst wenn man die Nummer belässt und sie in die Epoche III versetzt, sollten die Kesselringe nicht so aufdringlich sein.

Das mit dem Brünieren der Steuerung an der 65.10 muss ich mir noch mal ansehen. Vielleicht besorge ich mir mal die von Rainer empfohlene Farbe. Nur hab ich ehrlich gesagt im Moment nicht so rechte Lust sie noch mal zu zerlegen.

Grüße Torsten




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