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Thema: Motoradapter, Feedback erbeten Teil 4
Schwellenzähler - 29.07.20 09:30

Moin zusammen

Hier erstmal der Link zum Vorgängerfaden:

https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1175902&start=2

Ich habe gestern erfolgreich meine GFN 120 umgebaut. Bis auf ein paar Feilstriche am Motoradapter ( war 0,3 mm zu lang ) war der Umbau völlig problemlos. Der Motor ging unter leichtem Druck in das Gehäuse. Was ich besonders positiv finde ist, das Carsten daran gedacht hat, Taschen für Zusatzgewichte einzuplanen!!!! Das habe ich natürlich genutzt, und solche Gewichte aus 3 mm Messingblech hergestellt. Da ich den Motor noch zusätzlich mit einer Schwungmasse ( 11 x 3,3 mm ) "frisiert"  habe, wiegt die Lok nun 5 Gramm mehr als vor der OP. Nun läuft sie nicht nur seidenweich und nahezu lautlos, sondern steckt auf meinem Wendelrampen mit 4% im R2 sogar meine bisher stärkste Lok ( ROCO BR 150 ) in die Tasche

Anbei noch ein paar Bildchen der Umbauaktion:

Eine Arnold 111 lag ebenfalls auf dem OP-Tisch, dazu aber später mehr.

Gruß

Carsten



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So, hier nun der versprochene Umbaubericht der ARN 111.

Auch hier habe ich den gedruckten Motoradapter verwendet und ihn mit Messingblechen versehen. Hier konnte ich allerdings konstruktionsbedingt nur 1,5 mm Blech nehmen, was sich später leider rächen wird. Aber dazu später.
Da ich auch bei dieser Lok eine Schwungmasse vorgesehen habe, musste ich irgendwo wertvolle millimeter schinden, um den zu erwartenden Gewichtsverlust am Rahmen so gering wie möglich zu halten. Dazu habe ich den Adapter um 3 mm gekürzt. Der Rahmen wurde nun auf meine " Pseudofräse " ( Ständerbohrmaschine mit Kreuztisch ) gespannt und auf Seite der späteren Schwungmasse um 3 mm ausgefräst.
Das Abziehen der Kardangelenke vom Orginalmotor ging erstaunlich leicht, frei Hand und ohne Abzieher. Um Letztere nun auf der Welle des neuen Motors zu befestigen habe ich LOCTITE " Niewiederlos-Kleber " 648 verwendet, und die Wellenenden per Dremel gekürzt.
Am liebsten hätte ich ja die passenden Wellenadapter genommen und die ( bei meinem Modell besonders klapprige ) Kardanmechanik rausgeschmissen, aber leider habe ich keine passende Kunststoffschnecke gefunden . Das wäre ja eventuell was für Carsten´s Programm, da fände er bestimmt einige Abnehmer. Dann hätte sich auch der sehr rauhe Lauf der betagten Konstruktion erledigt, denn die Laufruhe des Antriebes hat sich durch den Tausch des Motors, im Gegensatz zum nun perfekten Regelverhalten, nur geringfügig verbessert.
Im Großen und Ganzen bin ich mit den Umbausätzen zufrieden, das Preis/Leistungsverhältnis stimmt, und auch der nötige Aufwand ( wenn man nicht gerade nóch eine Schwungmasse einbaut ) hält sich in Grenzen!

Auch hier habe ich natürlich ein paar Bilchen für euch

Einen Nachteil hatte der Umbau aber:
Durch die OP hat die Lok eine Diät gemacht und bringt nun 5 - 6 Gramm weniger auf die Räder.
Die Meisten von euch wird das warscheinlich nicht stören, aber bei mir hat dies für ihr ursprüngliches Einsatzgebiet ( 5 Wagen-interzonenzug auf 4 % Wendeln im R2 ) erhebliche Nachteile
Mit dem alten Motor zog sie eben genannten Zug zwar unter einem höllen Lärm, aber problemlos die Wendlen hinauf. Nach der OP schafft sie es zwar auch noch, aber nur unter ständigem Schleudern

Gruß

Carsten

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Hallo Carsten

da jetzt auch dein 2. Einbau zum nachlese dokumentiert ist, sollen auch beide kommentiert werden.

Aussehen die beiden Umbauten 1A und auch die Verwendung einer Schwungmasse ist empfehlenswert, erst recht wenn die Modelle analog belieben.
Allerdingt frage ich mich warum die die Schwungmassen nicht auch der von den Anschlußfahnen abgewandten Seiten montiert hast.

Zusatzgewicht ist nie verkehrt.

Speziell zu der Arnold 111:
Die Technik mit dam Kardan ist gar nicht so verkehrt, ich habe diverse Modelle die die Technik haben.
Und der Kardan ist m. M. nach auch nicht für die Geräuschentwicklung verantwortlich sondern das Getriebe an sich. Messingschnecke und alles Messingzahnräder, das ist immer lauter als wenn da auch Zahnräder und / oder Schnecken auf Kunststoff mit drin sind.
Alternativ zum Kardan kannst du aber die Wellen ( Motor- und Schneckenwellen) auch mit einem Stück Silikonschlauch verbinden. Dabei den Abstand der Wellen unter 1mm halten.  
Spendiere der Lok mal neue Haftreifen, könnte sich auch positiv auch die Traktion auswirken.

Von meine beiden 111ern hat eine Glasmachers Schnecken und die andere einen Mashima 1020 drin.
Der Mashima hat nahezu identisch Maße wie die Original Motoren, die keile ich mit dünnen Pappstreifen fest. Alternativ wäre gerad bei den Arnold Modelle auch ein 1020 GAM oder 1015 GAM mit SM ein Idee.
Höhe passt und an den Seiten ist jeweils 1mm Luft.
Entweder Motor festkleben oder seitlich 1mm dicke Gewichte an den Motor kleben und nur so einsetzen. Beim 1015 mit SM wird vermutlich kein bis wenig fräsen nötig sein.

Passende Kunststoffschnecken solltest du bei SB Modellbau bekommen, verwenden die auch für ihre Umbauten.

Verstehe mein Betrag nicht als böse Kritik was es auch nicht sein soll, sondern als informativen Gedankenaustausch.

Gruß Detlef

PS: die Arnold Beleuchtung läßt sich mit MS 4 LEDs gut und einfach verbessern, Dioden 1N4148 anstelle der Selenscheiben sind da auch vorteilhaft.

Hallo,
gut gemacht!

Ich persönlich bin kein großer Freund von Schwungmassen. Die Durchmesser, die wir in N unterbringen, sind nicht der Hit, viel nutzt das nicht. Hinzu kommt, dass meist auch die Drehzahl fehlt. Grade, wenn die Lok langsam fahren soll, speichert die SWM wenig Energie. Bei meinen Umbauten tendiere ich daher eher dazu, die SWM zugunsten eines Gewichtsblocks wegzulassen oder mit Kondensatoren zu arbeiten. Grade im Analogbetrieb sind die bei Langsamfahrt (= weniger Spannung) wirksamer als bei höheren Geschwindigkeiten.

Viele Grüße
Carsten

Hallo Carsten,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Bei meinen Umbauten tendiere ich daher eher dazu, die SWM zugunsten eines Gewichtsblocks wegzulassen oder mit Kondensatoren zu arbeiten. Grade im Analogbetrieb sind die bei Langsamfahrt (= weniger Spannung) wirksamer als bei höheren Geschwindigkeiten.


Kondensatoren im Analogbetrieb? Aber auch nur bei 100% Gleichspannung, sonst kannst du das vergessen. Es sei denn die sorgst für eine Entkopplung der Kondensatoren von der Gleisspannung - funktionsweise wie ein AEM Modul. Da was günstiges was auch mit den Ladeströmen klar kommt suche ich noch.

Meine Erfahrung ist, das die Schwungmasse immer Vorteil hat, und bei den GAM auch deutlich mehr als bei einem 3- oder 5- Poler. Je leichter der Rotor sich dreht, desto größer ist der Vorteil.
Du hast natürlich recht, das sich natürlich auch die Drehzahl sowie die Masse der SM, der Durchmesser alles noch Größen sind die Einfluß haben.
Dre Durchmesser der SM sollte nicht kleiner sein als der Durchmesser des Motors (Rotors), besser natürlich größer.

Gruß Detlef

Hallo Carsten,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Die Durchmesser, die wir in N unterbringen, sind nicht der Hit, viel nutzt das nicht



deine Meinung in allen Ehren aber ich sehe das grundsätzlich anders. Die Motoren, und dabei gerade die von dir, reagieren so schnell auf Spannungsänderung, dass da selbst eine kleine Schwungmassen viel bringt. Ich habe meine beiden 120, ähnlich Carsten in #1, mit Schwungmassen ausgerüstet. Die orientrote hatte vorher schon zwei, für die ich im Rahmen Platz gemnacht hatte und sie auf den alten motor gebaut hatte. Die verkehrsrote hatte schon eine kleinere ab Werk... beide Loks laufen deutlich besser mit den Schwungmassen, einen großen Unterschied ob eine oder zwei, groß oder klein, kann ich dabei allerdings nicht festdtellen. OK, der Auslauf ist etwas größer... Aber ganz ohne Schwungmasse waren beide und auch andere Umbauten analog einfach ruppig. Digital kann sein, dass man das besser steuern kann aber eine Masseträgheit ist auch da siche rnicht schlecht wenn der Strom mal ein wenig fehlt... wobei mich das neue Starten des Decoders in solchen Fällen massiv genervt hat, besonders bei den Soundloks. Analog rollt die Lok einfach über eine schlechte Stelle und gut... Irgendwann, aber viel später als bei einer digitalen Anlage, muss man die Stelle dann mal putzen, bis es soweit ist hat man aber schon mehr Ruhe

Grüße Torsten

Hallo Detlef,
ich kann mich da nur auf meine Kunden stützen, da haben einige die Kondensatoren verbaut und äußerten sich alle sehr zufrieden.

Bei den SWM kommts nicht so sehr auf die Masse an, sondern vor allem auf die Geschwindigkeit, mit der es dreht. Dadurch bedingt spielt auch der Durchmesser eine entscheidende Rolle, weil mit zunehmendem Radius auch die Geschwindigkeit der Drehung zunimmt. Der Grund ist einfach: Die Geschwindigkeit geht zum Quadrat in die Gleichung für die Energie ein. Das ist aber eben das Dilemma in N, denn viel mehr als 10 oder 12 mm Durchmesser sind kaum drin und entsprechend wenig Wirkung entfalten die SWM. Die üblichen Alibi-Scheibchen mit 3 mm Stärke und 8 oder 9 mm Durchmesser kann man jedenfalls getrost vergessen.

Viele Grüße
Carsten

Ich bin auch der Meinung dass der Decoder es leichter hat die Drehzahl des Motors zu bestimmen wenn er durch die Schwungmasse auch in der Messlücke so gut wie möglich mit der geleichen Geschwindigkeit weiterdreht.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:


Durch die OP hat die Lok eine Diät gemacht und bringt nun 5 - 6 Gramm weniger auf die Räder.


Und wenn man anstatt des Messings lieber Blei verwendet für das Gewicht im Motorhalter?

Grüße,
Harald.

Hallo Carsten,

den Effekt von Schwungmassen in N sehe ich im Analogbetrieb durchaus. Ich habe mehrere schwungmassenlose GFN-Startpackungs-218 mit Eichhorn-Nachrüstschwungmassen umgebaut. Das ist ein Unterschied im Fahrverhalten wie Tag und Nacht.

Gruß, Carsten

Zitat - Antwort-Nr.: 7 | Name: Harald

Und wenn man anstatt des Messings lieber Blei verwendet für das Gewicht im Motorhalter?



IIhhh! Blei ist doch giftig!  Wenn man vorsichtig arbeitet und sich öfter mal die Finger wäscht, sollte es aber gehen. Und der Unterschied von 8,4 zu 11,34 bei der Dichte sollte sich schon bemerkbar machen...

Grüssle aus dem Schwabenländle

Bernhard

Hallo Carsten,
wie gesagt: Es hängt maßgeblich davon ab, wie groß die sind und wie schnell der Motor dreht.

Viele Grüße
Carsten

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:


Blei ist doch giftig!


Ich hab auch nicht gesagt dass man es essen oder in die Natur werfen sollte

Ja, nicht gleichzeitig essen, danach die Hände waschen (machen wir doch jetzt sowieso immer) und auch die Reste mit z.B. alten Batterien entsorgen, dann sollte doch alles im grünen Bereich sein.

Grüße,
Harald.


Hallo zusammen:

an die Schwungmassenfans:  die Physik läßt sich nicht überrumpeln: Bei kleiner Rotationsgeschwindigkeit kann man sie vergessen.
Mir hat mal S.Glasmachers einen Umbau des ETA177 (Hobbytrain) gemacht, aber mit richtiger Schwungmasse. Der Triebwagen hatte danach einen Auslauf von knapp 15cm- analog kaum beherrschbar.

Grüße Michael Peters


Hallo zusammen,

Ähnlich vom Effekt wie Michael hatte ich meine Roco V200 umgebaut: Platz geschaffen für einen Faulhaber 1624 (!), Beidseitig Schwungmassen Durchmesser 15,5 mm, 7 mm dick. Die hatte dann einen Auslauf von 2,5 Loklängen. Da musste man schon rechtzeitig runterregeln, aber die hat keine Schmutzstellen gekannt. Ein fantastisches Fahrverhalten für analog!

Als ich sie dann digitalisiert habe, habe ich die Schwungmasse auf 1 Stück Durchmesser 12, 6mm Dick reduziert, weil sie mit den großen Schwungmassen nicht gut einzustellen war und dem Regler ziemlich davonlief. Es fühlte sich an, also ob der DH10C nicht wirklich glücklich wurde mit den großen Schwungmassen. Jetzt habe ich sie aber wieder im Griff.

Grüssle aus dem Schwabenländle

Bernhard

Moin zusammen!

Nochmal zu #1:

Ich habe mich heute daran gegeben, und die Lok wieder "aufgelastet". Dazu habe ich natürlich kein Blei genommen, sondern wieder Messingschrott aus der Restekiste.
Als Erstes habe ich aus 0,5 mm Blech eine Unterlage für die Platine gebastelt, welche auch gleichzeitig die beiden Lagerbuchsen der Schnecken fest in ihrer Position hält. Das waren schonmal knapp 3 Gramm mehr. Weitere 3 Gramm kamen durch ein Passstück hinzu, welches ich dort eingelegt habe, wo vorher ihr damals erster Decoder ( ESU Lokpilot ) lag. Seid längerem ist aber ein D&H 10C verbaut, und der passt so gerade noch unters Dach.
Was die Schwungmasse betrifft, kann ich nur sagen, das sie zwar keine Wunder vollbringt, aber ausreicht, um der Lok über kleinere stromlose Stellen hinwegzuhelfen. Wenn ich meine Zentrale auf "Not-Aus" schalte, läuft sie solo bei ungerechnet ca. 100 Km/h noch ca. eine halbe Loklänge nach.
Das Auflasten hat in sofern geholfen, das sie nun ihren Zug wieder mühelos über die Wendel zieht

Das ändert aber nix daran, das die Lok demnächst durch ein jüngeres GFN-Exemplar ersetzt wird. Der gelungene Antriebsumbau wandert dann in meine mechanisch nahezu baugleiche ARN BR 141, welche sich in einem wesendlich besseren Zustand befindet, als die mittlerweile völlig abgerockte 111.
Sie wird jetzt noch "abgefahren" und dann ausgemustert.

Gruß

Carsten

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Hallo Carsten(MSFrog),
heute den Umbau der BR 211 v. FLM mit deinen  Material umgebaut.
Ein bischen Material musste innen vom Gehäuse abgenommen werden, denke rund 2 zentel mm.
Für mich war eingenlich nur die zwei Schnecken und die Adapter passend zu bekommen etwas tricky. Habe sowas noch vorher gemacht. Motor eingeklebt, Testlauf ok. Schnecken laufen passig auf die Zahnräder.
Alles wieder komplett zusammen gebaut, aufs Gleis damit uns man höre und staune:
so leise war das Luder vorher nicht. sanftes Anlaufen/anfahren, Schleichfahrt, alles top.

Das ausführliche Telefonat und die ausführliche Beratung haben,davon bin ich überzeugt, zum Erfolg beigetragen.
Danke für die Unterstützung.
wbr. Jörg

Hallo

ich habe mir den Motoradapter + Motor für die Fleischmann BR 39 besorgt.
Wie bekommt Ihr die Motorwellenadapter auf die Motorwelle ohne den Motor zu zerstören?

mfg

Saaralf, der gerade den Motor geschrottet hat :(

Hallo Michael,

wenn sich die Wellenadapter nicht von Hand aufschieben lassen bitte keine Gewaltanwendung.
Den Motor an einen Gleichstromtrafo hängen und bei drehender Motorwelle 1200er Nasschleifpapier (in dem Fall aber trocken verwenden) leicht gegen die Welle drücken und gefühlvoll schleifen.
Da brauchts nicht viel und schon passt der Wellenadaper.

Viele Grüße
Dieter

Hallo Dieter,

Danke für die Erklärung.  Das werde ich ausprobieren, wenn ich den neuen Motor habe...

mfg
Saaralf der aus dem Westerwald grüßt

Hallo Saaralf,

den Vorschlag von Dieter ist eigentlich eher fragwürdig und beseitigt wohl da eigentliche Problem nicht, und wäre dann aber mal die letzte Möglichkeit.
Motorwelle ist aus Eisen der Wellenadapter sollte i.a. aus Messing sein, zumindest alle die, di mir bis dato untergekommen sind.
Eisen ist härter als Messing, also den Adapter erst mal prüfen. Habe ich gestern erst mit einem von 1,0mm auf 1,2mm gemacht.
Die Enden können schon mal eine leichten Schaden durch das abtrennen haben, ich weiß ja nicht wie die einzelnen Anbieter die Teile auf Maß bringen. also sind die nicht mehr richtig rund.
Einen Bohrer der 0,1mm kleiner ist erst mal mit dem Schaft in den Adapter schieben und schauen wie das gelingt. dann eine Bohren mit dem Maß der Welle nehmen und reinschieben. Wenn es hakt, den Bohren (am Schaft unterhalb der Schneide ) mit einer Zange greifen und gegen ein stabile Unterlage den Bohren in den adapter drücken. Bis der Bohrer sich komplett durchschieben läßt, dann von der andern Seite auch einmal durchschieben.
Jetzt prüfen wie der Adapter sich auch die Welle schieben läßt, hakt es immer noch deutlich, kann man mit einer Reibahle das Loch minimal vergrößern.
Hat der Adapter Spiel und rutscht auch die Welle muß er geklebt werden, idealer weise mit eine entsprechende Fügeklebstoff.
Gibt es eine leichten Widerstand läßt der Adapter sich auch aufpressen, dafür muss es sich aber auch ein wenig auch die Welle schieben lassen - Loch entsprechend mit der Reibahle vorbereiten.
Motor so zwischen die Backen eisen Schraubstocks halten das auf der einen Backe die blanke Welle und au der andern das Ende mit dem aufgesetztem Adapter. Nun langsam und mit Gefühl die Backen durch drehen der Spindel zusammen schieben.
Es darf nur ein Druck aus die Welle ausgeübt werden die im rechten Winkel zu den backen ausgerichtet sein muß.
Bei Druck von Welle auf das Motorgehäuse schiebst du die welle nach hinten (vorne) raus, un der Motor ist platt.

Gruß Detlef

Hallo ,

hat jemand schon mit den Adaptern eine

BR 56 FLM
BR 80 FLM
BR 81 FLM
BR 64 FLM

umgebaut.Habe schon die Feedbacks durchgeschaut und nichts gefunden.Auch rutschen die Motoren "einfach" durch.Müßten dann wohl in den Adapter eingeklebt werden
Muß bei den Loks an der Orginalhalterung gefräßt werden.
Bei mir passen irgentwie die Adpter nicht ohne an der Orginalhalterung was wegzunehmen
Bevor ich da Material entferne möchte ich fragen ob jemand schon diese oder Baugleiche Loks umgebaut hat

Gruß
Andreas

Hallo Andreas,

ich habe noch keine rutschende Motoren gehabt. Normalerweise passen sie auch in die Originalaufnahme.
Vielleicht sind deine minimal größer,  vielleicht weniger geschrumpft, keine Ahnung.
Ich würde den Adapter mit Feile uns Schleifpapier bearbeiten bis er gut passt. Nicht am Lokrahmen feilen oder fräsen.
Ein wenig Nacharbeit war bei mir auch nötig. Dann den Motor einkleben. Sekundenkleber Gel geht ganz gut.
Dann die Wellenadapter und Schnecken drauf.

Grüße Torsten

Hallo

In Teil 3 #42 hatte ich erwähnt, dass mein Taurus als Muster für einen Umbau bei Carsten ist. Jetzt ist er endlich wieder bei mir und ich will euch über meine Erfahrungen damit berichten.

Der Taurus war durch Carsten mit Adapter und GAM 0816 für Analogbetrieb umgebaut. (Danke dafür an msfrog).
Auf den Rollenprüfstand gesetzt: 60 mA bei 12 V --> Scheint OK.
Decoder einbauen (DH05C mit Drähten): Alles an Lötschnittstelle anlöten: Funktioniert
Decoder Updaten (Nach dem Einbau spiele ich immer die aktuellste Version auf),
Programmieren, ab zum Testlauf auf die Anlage.
Geschwindigkeitstest: Vmax = 120 km/h (CV5 = 100, Gleisspannung 15 V)

Leider ist (wie beim Vectron auch) der Motor 0816 für diese Lok deutlich zu langsam!!! Auch hier wäre eine doppelgängige Schnecke nötig, oder ein schnellerer GAM.  

Ein Rückbau auf den alten Motor (oder auf eine anderen "Upgrade-Motor"?) wird wohl unausweichlich sein.

Dietrich

Von mir aus auch noch ein erfolgreiche umbau:

Fleischmann BR39 / P10.
Adapter FLM Typ1
Motor 0816-2
2 stuck welle adapter auf lange der schecke gekurzt
Decoder DH05C, passt wunderbar direct oben im adapter.

Umbau war sehr schnell erledigt, decoder einbau ist wesentlich einfacher!.
Geschwindigkeit und Zugkraft sind beide ausreichend vorhanden.


Mfg Joost van Dijk

@Dietrich warum stellst du CV5 nicht auf 127? Die Höchstgeschwindigkeit mit Begrenzung zu messen ist fies.


Viele Grüße
Hannes

Hallo Hannes

Zitat - Antwort-Nr.: 24 | Name: Hannes

warum stellst du CV5 nicht auf 127? Die Höchstgeschwindigkeit mit Begrenzung zu messen ist fies.

Weil die Lok dadurch nicht mehr schneller wird! Sie erreicht nur schneller die Höchstgeschwindigkeit, bleibt dann in den oberen Fahrstufen aber gleich schnell. Ich habe bislang ca. 80 D&H-Decoder verbaut und eingestellt. Daher ist mir deren Verhalten recht gut bekannt.
Ich musste beim Einmessen die CV5 sogar noch auf 95 zurück nehmen, um eine gerade Kurve zu erhalten. Die Vmax ist immer noch 120 km/h.

Dietrich

Hallo,

habe versucht heute einen Adapter mit Motor in eine BR 81 von FLM einzubauen.

Der Adapter passt in die dafür vorgesehende Halterung .Wenn ich den Motor einsetze passt es nicht mehr .der Motor ist zu lang.

laut Verpackung ist es ein 0716.lt Messschieber ist er aber 16,5 mm und dadurch passt er nicht .
hat jemand auch schon mal so ein Problem gehabt.

da Muß dann wohl am Fahrwerk fräsen?
Gruß
Andreas




Hallo zusammen.

Ich habe versucht, meine Roco 44.5 unter Verwendung des  Roco Adapters 1 mit dem entsprechenden Motor 0816-2 umzurüsten und gleichzeitig zu digitalisieren.

Leider hat das nicht so funktioniert, wie ich mir das vorgestellt habe.

Der Adapter passt genau an den Platz des Originalmotors.
Der 0816-2 ist mittels zwei Klebepunkten in dem Adapter befestigt. Die Wellenadapter auf 1,5 mm sind ebenfalls fest auf den Motorwellen befestigt. Der Decoder (DH05) sitzt in einer der seitlichen Taschen des Adapters.

Die Kraftübertragung vom Motor auf das Getriebe erfolgt bei diesem Modell mittels Federn, die zwischen Motorwelle und Getriebekasten stecken.

Die Aufnahmen für die Federköpfe habe ich von dem Originalmotor abgezogen und auf den Wellenenden des 0816-2 befestigt.

Ein Probelauf des 0816-2, zwar in das Chassis eingesetzt, aber noch ohne Verbindung zum Getriebe verlief erfolgreich. Der Motor dreht schön leise auch bei höheren Drehzahlen.

Sobald ich die beiden Federn einsetze, versucht der Motor zwar noch zu drehen, aber er schafft es jetzt nur noch ruckartig die Lok zu bewegen. Es hat den Anschein als wäre der Motor zu schwach um das Getriebe über die Feder zu drehen, bzw. die beiden Federn arbeiten gegeneinander.

Die Getriebe in beiden Drehgestellen sind leichtgängig und haben mit dem alten Motor, mit der Roco üblichen Geräuschkulisse, ohne Probleme funktioniert.

Kann man beim Einsetzen der Federn etwas verkehrt machen?

Hat schon einmal jemand aus dem Forum diese Lok mit dem Adapter Roco Typ 1 und dem Motor
0816-2 umgerüstet und hat vielleicht einen Tipp worauf ich beim Einsetzen der Federn achten muss?

Gruß Frank


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Hallo Frank,
ich habe eine meiner zwei 44.5 vor über einem Jahr mit dem 0816.2 umgerüstet und digitalisiert.
Allerdings ohne den Motoradapter von Carsten den es damals noch nicht gab.
Die zweite wartet noch auf die Umrüstung mittels Motoradapters, der exakt in den Lokrahmen passt.
Die Länge des gesamten  Antriebstranges (Motorwellen incl. Motor und aufgesteckter Ferdertöpfe) hatte ich, wie auch die Höhe exakt 1:1 vom Original übernommen.
Lok läuft seidenweich und einwandfrei.
Sind die Enden der Federn sauber in den Federtöpfen fixiert?
Stimmt die Flucht von Motorwellen und Getriebeantriebsachsen?
Stimmt die Gesamtlänge Motorwellen plus Motor plus Federtöpfe mit dem Original überein?

Viele Grüße
Dieter

Hallo Frank,

kontrolliere mal bitte, ob der Motor tatsächlich mittig zwischen die Federn kommt. Ich hatte gerade bei einem Motor das Proble, dass die Welle des Motors axial verschoben wurde, was zu schwerem Lauf führte. Vielleicht erst mal probieren, ob der Motor noch leicht läuft wenn du bei laufendem Motor je eine Achse axial in das Motorlager drückst.
Ich vermute, der Motor bekommt dann Probleme im Lager und wenn jetzt eine der beiden Federn dort stärker in den Motor drückt als die andere, dann klemmt da was.
Bei eingebautem motor muss sich die Welle ganz leiucht hin und her bewegen lassen. Im Faden über den ICE-T hab ich über einen defekten 1020 geschrieben. Der hatte genau das Problem.
Vielleicht hast du Silikonschlauch und probierst mal den Federmechanismus gegen Scjhlauch zu ersetzen. Oder du baust mal die Achsen aus und probierst am Tisch nur die Kraftübertragung ins Drehgestell.

Grüße Torsten

Hallo Frank,
der Motor ist auf jeden Fall stark genug. Wenn der es mal nicht schafft zu drehen, dann klemmt irgendwo was. Prüfe bitte mal die Getriebe und schau nach, ob die Länge der Motorwellen mit dem Originalmotor übereinstimmt. Bei diesen Pseudokardanen muss auch die Lage der Welle stimmen, sonst verkeilen die sich.

Viele Grüße
Carsten

Hallo zusammen.

Vielen Dank für die Hinweise. Ich werde die jetzt mal in der nächsten Zeit ausprobieren.

Ich werde dann berichten, wie es gelaufen ist.

Gruß Frank

Hallo zusammen.

Ich habe es geschafft mich am Wochenende mal mit der BR 44.5 zu befassen.

Zunächst habe ich versucht, die Federn durch Silikonschlauch zu ersetzen. Hatte aber den gleichen Effekt wie der Originalantrieb, nur ruckartige Bewegungen.

Also habe ich die Lok noch einmal ganz auseinander genommen. Auch die Drehgestelle mit dem Getriebe.
Dann habe ich alles gereinigt, das Getriebe neu gefettet und alles wieder zusammengebaut.

Siehe da, seitdem läuft die Lok wieder. Sowohl mit dem Antrieb über den Silikonschlauch wie auch den Originalantrieb mit den Federn. Der ist jetzt auch noch drin.

Danke nochmal für die Tipps und schönen Restsonntag.

Gruß Frank

Hallo Frank,

das freut mich für Dich.Das zeigt mal wieder,wie hilfreich das Forum bei Problemen sein kann.Falls die Lok noch nicht digitalisiert ist kannst sie gern zum meeting mitbringen.

Werde bei Carsten auch noch Umbausätze ordern,damit mein Locdoc keine Langeweile hat....

Viele Grüße

Frank

Hallo Frank,

natürlich habe ich die Lok im Rahmen des Motortausches auf digital umgerüstet.

Trotzdem kann ich sie ja zum  Meeting mitbringen.

Gruß Frank

Hallo,
eine Nachfrage zu meiner Sicherheit:
die offene Kammer an der Seite wird für den Einbau des Decoders verwendet. oder?
Die geschlossene für das Zusatzgewicht.
Wo bekommt ihr das Messing in der Stärke?
LG
Günter

Hallo Günter,

ich nehme für sowas Dachblei 1mm stark
Kann man mit der Schere schneiden und wenn man es dicker braucht einfach übereinander legen und zusammen kleben. Auch um Rundungen legen geht gut.
Anschließend Hände waschen und fertig.

Grüße Torsten

Hallo,
ich habe noch eine Frage:
den Motor habe ich in den Adapter "gepresst" meiner Ansicht nach ist Kleber völlig überflüssig. War das bei euch auch so?
Auch die Wellenadapter sitzen sehr stramm, so dass ich überlege sie nicht zu verkleben.
Wie habt ihr das umgesetzt?
LG
Günter

Hallo Günter,

was von selbst fest sitzt, wird bei mir auch nicht geklebt.
Bei meinen 120 DB musste ich die Motoradapter mit etwas spaltfüllendem Kleber (hier Pattex Kraft-Mix) unbterfüttern da sie ansonsten sich im Rahmen verschieben ließen und sich dabei die Position der Wellen zu den Schnecken störend verändert hat.
Die Motoren selber sitzen fest genug in den Adaptern.
Die Wellenadapter habe ich auch mit Loctide angeklebt, die waren mir nicht fest genug. Auch die selbstgedrehte Schwungmasse musste ich aufkleben da ich 1,5mm nicht reiben kann und die Wellenadapter auch ein paar wenige 1/100 zu dünn waren.

Die Wellenadapter des anderen Anbieters, die aus Stahl gefertigt sind und den Motoren bereits beiliegen, sind deutlich ungenauer, diese muss man ankleben wenn man denn nicht sowieso auf die präziseren von Carsten oder selbstgefertigte ausweichen will oder kann.

Ich habe mir letztens Wellenverlängerungen für normale Brawa-Motore für die Ludmilla gefertigt, die musste ich auch nicht aufkleben weil sie gut genug halten und ich sie bei einer größeren Motorreparatur auch mal wieder abnehmen können möchte.

Grüße Torsten

Hallo,
Ich habe den Brawa Adapter in eine V100 eingebaut.
Es musste etwas gebastelt werden,damit der Motor stramm in der Halterung sitzt.
Lok läuft schön sanft. Allerdings nicht viel leiser,da der Krach aus den Getrieben kommt.
MfG Torsten

Hallo,
habe im Trix Ram Triebwagen den Motor mit dem Umbauset ersetzt.
Vom Umbau her alles gut beschrieben und entsprechend umgesetzt.
Durch das Video wurde allerdings nur durch die Bilder klar, das die Motorklammer auch wieder an den Adapter muss. Leider ist der Adapter nicht wirklich fest im Gehäuse - eventuell hier nochmal mit Epoxy befestigen.

Motorleistung ist etwas schwach für den ganzen Zug.

Grüsse Tostec

Hallo Motoradapter Liebhaber

baue gerade meine Arnold BR 18 470 um. Licht und Rauch kommen von den beiden schwarzen Strippen.
Habe gerade die Lok Analog getestet, hat jetzt ca. die Geschwindigkeit der Minitrix BR 18.
Nun muss nur noch der Zimo MX 622 rein und dann kann das Dampfen losgehen.

Gruß Michael

PS. Lötstellen sehen nachher besser aus.

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Hallo Zusammen,
hat einer von Euch eine V65 von Arnold auf die Motorhalter und Motoren von
msfrog umgerüstet?
Wenn ja, welchen Arnold Adapter habt ihr benutzt?
Danke und viele Grüße aus Wuppertal
Hans-Jürgen

Halo Hans-Jürgen

für den Motor gibt es noch keinen Adapter, passt glaube ich von der Länge nicht. Sollte ich falsch liegen bitte Berichtigen.

Gruß Michael

Hallo Hans-Jürgen,

ich habe mir die zu Verfügung stehenden Adapter mal angeschaut.
Sieht nicht so aus als ob die passen würden.
Dafür mußt du dir nur den Motor und die verfügbaren Adapter anschauen.

Und auch der Umbau auf den von SB ist nicht ganz einfach - m.M. nach nur für Leute mit Erfahrung mit solchen Umbauten.

Gruß Detlef

Hallo Hans-Jürgen,

schau dir mal den Durchmesser des original Arnold und des SB-Antriebs an. Und dann den viel zu kleinen Durchmesser des China-Glockenankers. Selbst mit einem passenden Adapter würde die V65 damit keine Wurst vom Teller ziehen.

Grüße
Markus

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

hat einer von Euch eine V65 von Arnold auf die Motorhalter und Motoren von
msfrog umgerüstet



Hallo,
für die Ar V65 sind die Motoren mit 16mm zu lang, Da müßte von dem kurzen Lokgehäuse zu viel weggefräst werden.
Einzig vernünftig paßt da der Faulhaber Flachläufer mit der Schwungmasse. Habe davon 4 Stück umgebaut, zwei noch in meinem Bestand.
Daß der 7mm-Motor von der Leistung her ausreichen würde, glaube ich schon, der Flachläufer ist auch nicht viel Leistungsstärker.

Grüße Michael Peters

Hallo zusammen,

ich habe mir von Carsten einen Motor besorgt und mir den Adapter selber auf meinem 3D-Durcker gedruckt.
Maße habe ich vom Originalen Motor abgenommen und dann so konstruiert das ich den Motor von Carsten einbauen kann. Desweiteren habe ich mir oben eine Fläche angebracht wo nun der Decoder sitzt.
Klar musste ich auf einer Seite am Gehäuse was entfernen aber das ist nicht der Rede wert.
Motor mit Adapter verklebt und dann das ganz in der Lok verklebt.
Lok läuft super und kann auch die " Wurst vom Teller ziehen"

Momentan bin ich auch dran für die Roco V215 einen Adapter zu konstruieren bin aber da noch nicht so weit.

Gruß vom Härtsfeld
Udo

Hallo Zusammen,
danke erst einmal für eure Informationen.

#47 Udo, kannst du bitte von dem Umbau Fotos in das Forum stellen.

Ich möchte meine V65 als reine Rangierlok + Digital umbauen.

Ich bin für jede Info dankbar und sehr gespannt, wie du das mit dem Decoder
gelöst hast.

Viele Grüße aus Wuppertal

Hans-Jürgen


Hallo Hans-Jürgen,

leider kann ich keine Fotos machen, da ich weder über eine Kamera noch über ein Handy mit Fotofunktion verfüge.
Ich habe aber mal aus meine Konstruktionsprogramm den Adapter als Bild herausgespeichert und angehängt.
Kleine Fläche ist zum verkleben in der Lok vorgesehen und auf der großen kann der Decoder seinen Platz finden. An der Lok selbst habe ich dann noch an den beiden Gehäuseteilen etwas abnehmen müssen das der Motor Platz hat.
Als Motor habe ich den 0615-1 und die passende Schnecke dazu von Carsten genommen.
Ich hoffe das ich helfen konnte.

Gruß vom Härtsfeld
Udo

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Hallo Udo,

vielen Dank für die weiteren Informationen.
Ist die passende Schnecke die gleiche, wie beim Umbausatz für die
Köf 2 von Carsten?
Würdest du mir den Adapter verkaufen?

Viele Grüße aus Wuppertal
Hans-Jürgen


Hallo Hans-Jürgen,

welche Schnecke ich da jetzt verbaut habe kann ich so nicht sagen. Die vom Umbausatz der Köf ist es nicht gewesen.
Ich habe mir halt alle beide von Carsten besorgt.
Den Adapter kann ich Dir drucken das wäre nicht so das Problem, wenn Du die Bohrung etwas nacharbeiten kannst. Da der Außendurchmesser bei den Motoren nicht immer gleich ist und mein 3D-Drucker auch nicht so genau drucken kann muss man etwas nacharbeiten.
Wenn das für Dich so OK wäre könnte ich das schon machen, Übernehmen aber keine Garantie das dieser dann sauber passt, deshalb werde ich ihn auch nicht verkaufen sonder nur so hergeben.
Sende mir einfach eine PN.

Gruß vom Härtsfeld
Udo

Hallo Udo,

der Adapter ist gut gelungen, aber einen Nachteil hat der Motorersatz denn doch: es fehlt eine Schwungscheibe, die die Lok gut gebrauchen kann.

Grüße Michael Peters

Hallo Michael,

also ich habe nach dem Umbau keinerlei Probleme mit der Kontaktaufnahme, sie läuft so wie ich es haben wollte.
Eine Schwungmasse ist auch den den Platzverhältnissen nicht so einfach unter zubringen. Und wenn ich sehe dass man mit dem SB-Umbausatz laut SB mit 3EH Fräsarbeiten und 7 EH Arbeitszeit braucht ist meine Lösung doch recht einfach.
Klar Schwungmasse wäre schon toll, aber ich komme ohne klar. Die Lok hat auch vorher keine Probleme gemacht. Der Umbau war nötig weil der Motor defekt war dann habe ich gleich de Umbau gemacht.

Trotzdem Danke für Deine Anmerkung.

Gruß vom Härtsfeld
Udo

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

SB mit 3EH Fräsarbeiten und 7 EH Arbeitszeit



Hallo Udo,

ich weiß nicht, wofür sb so lange mit dem Fräsen benötigt, mit einem Kugelfräser und Kleinbohrmaschine bracht man etwas 15Min um im Bodenbereich den Kunststoff wegzufräsen.
Das Einpassen/ Ausrichten und Kleben des Motors dauert schon etwas länger - da sollte man sich Zeit lassen.
Gerade wenn man die Simplexkupplung nutzt, ist die Schwungscheibe gut.

Grüße Michael Peters

Hallo,
ich möchte etwas zum Thema "Schwungscheiben" beitragen:
Ist es nicht sinnvoller eine Pufferung mit Kondensatoren zu machen anstatt Schwungscheiben einzubauen?
Wir wollen doch im Grunde nur bei geringer Geschwindigkeit über "Kontaktprobleme" hinweg kommen. Bei diesen niedrigen Geschwindigkeiten nutzen uns die Schwungscheiben recht wenig. Ein Pufferkondensator dagegen sehr.
meint
Günter

Hallo Günter,

die Mechanik und Erfahrung lehrt eigentlich, das ein ordentliche Schwungmasse die ihren Namen auch verträgt immer sinnvoll ist. Das ganze mit einer ordentlichen Getriebeübersetzung. Problem ist das ciel Schwungmassen einfach zu klein sind. Und hier gilt: Durchmesser vor Breite bei gleicher Masse.

Auch solltest du dich von dem Gedanken der grundsätzlichen Pufferung frei machen - die geht nur eigentlich nur Digital, eine mechanisch wirkende Schwungmasse auch sehr gut analog.

Das gilt auch insbesondere für die "China GAM"

Gruß Detlef

Zitat - Antwort-Nr.: 56 | Name: BR65 aka Detlev

Auch solltest du dich von dem Gedanken der grundsätzlichen Pufferung frei machen - die geht nur eigentlich nur Digital, eine mechanisch wirkende Schwungmasse auch sehr gut analog.



Hallo Detlev,

eigentlich sind Kondensatoren analog auch sehr sinnvoll, vor allem in Verbindung mit Glockenankermotoren, da diese eine deutlich geringere Stromaufnahme als die übrigen Motoren haben. Eine bestimmte Kapazität sorgt bei GAM für mehr Nachlauf als bei einem konventionellen Motor. Unser Problem ist, dass bipolare Kondensatoren mit größere Kapazität für unsere Baugröße unverhältnismäßig groß sind. Elkos (EL-ektrolytKO-ndensatoren für unsere Nichtelektroniker), die dann relativ kompakt sind, dürfen nicht einfach umgepolt werden, weil sie dann platzen. Umpolen müssen wir aber analog für den Fahrtrichtungswechsel   . Digitaldecoder können damit gut umgehen, weil sie ohnehin nur mit einer Polarität gepuffert oder unterstützt werden.

Eine Schwungmasse aber wird umso sinnvoller, je größer ihr Durchmesser ist. Auch eine höhere Motordrehzahl bei gleicher Geschwindigkeit verstärkt die Wirkung einer Schwungmasse. Viele Schwungmassen mit Durchmessern unter 9mm und großer Länge, wie herstellerseitig häufig verbaut, sind also eher dem Marketing geschuldet als sinnvoller Materialeinsatz. Ich habe auch schon die Erfahrung gemacht, dass sehr große Schwungmassen im Analogbetrieb einfach geil sind, nach Einbau eines Digitaldecoders aber eher hinderlich sind, weil die einstellbare Verzögerung über Decoder-CV's von der Schwungmasse verfälscht wird. Die Lok hing dann nicht so "gut an der Leine".

Grüssle aus dem Schwabenländle

Bernhard


Hallo Bernhard,

das Kondensatoren auch analog sinnvoll wären, da bin ich absolut bei dir.
Die Kapazität wäre auch nicht da Thema, nimm ein Paar Kerkos (die sind bipolar) und mach daraus Füllstoff für die Lücken im TFZ. Es sollte doch für 1 bis maximal 2 sec Spannungsversorgung reichen. Elkos, lassen wir natürlich besser draussen, machen aber schon ganz gut Bumm

Das Problem ist aber noch ein ganz anderes, wenn du reinem Gleichstrom ohne oberwellen arbeitest soll es funktionieren, aber sobald du irgendwas welliges hast was aus dem Trafo kommt und das ist der Normalfall, hast du einen wunderbaren Gleichrichter zur Gleisspannung, aber keinen puffer für den Motor. Also muß da eine Entkopplung vor Motor / Kondensatorpack, so daß keine Energie vom Kondensator zurück zum Gleis kommt.
Sollte so was in der Art sein wie die AEM Module die es auch bei SB gibt. Aber die Teile sind mir für Testzwecke einfach zu teuer.
Und leider ist mir der Aufbau selber nicht bekannt um die mal eben nachzubauen. allerdings reagieren die Ausganszeitig empfindlich auch Kurzschlüsse - AEM Tod.

Wirkungsweise der SW sehe ich genauso wie du sollten eigentlich immer mindestens so groß sein wie der Durchmesser des Motors, und je leichtgängiger der Rotor sich dreht, desto sinnvoller ist das ganze.

Gruß Detlef

Hallo zusammen,

ich bin ja auch der Meinung das eine Schwungmasse gut ist. Aber wo soll man den die immer unterbringen und manchmal hat man einfach den Platz hierfür nicht.
Und wenn´s ohne geht warum nicht auch so lassen.

Gruß vom Härtsfeld
Udo

MoiN zusammen,

weiss jemand ob der KÖF 2 Adapter auch in die 3er von Arnold passt, bzw. hat das schon jemand versucht ?

Gruss
Markus

nabend,
@60 Markus
Ja, ich habe die von Carsten damit ausgerüstet und past perfekt !
grtz & thx
domi

Hallo,
ich habe den Köf 2 Adapter in die Köf 3 eingebaut. Allerdings musste ich im Gehäuse oberhalb des Motors ein paar 10tel wegschleifen, da sonst die Schnecke zu sehr auf das Zahnrad gedrückt wurde.
Probleme hatte ich auch noch bei der Digitalisierung:
Ich habe einen ESU Lokpilot Nano eingebaut, der sich erst nach aufwendiger Einstellerei mit dem Motor vertrug. Ohne Einstellungen gab es nur Stillstand oder Vollgas. Ein probehalber angeschlossener D&H DH10C funktionierte direkt ohne weitere Einstellungen.
Gruß Klaus

Hallo,
u. Danke für die schnellen Antworten.

Gruss Markus


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