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WAWIKO

Thema: PIKO SmartProgrammer ausprobiert
Dighenry - 01.07.20 14:24

Hallo
Wer kennt und benutzt der PIKO SmartProgrammer.
Ich habe mehre Sound-Loks eine ESU Zentral und einen ESU Lokprogrammer, lohnt sich Geld auszugeben für einen neuen PIKO SmartProgrammer.
Leider find ich nicht eine detaillierte Anleitung für der SmartProgrammer


Hallo,

es gibt noch keine Anleitung dafür. Im Moment ist das eine bessere Vorab-Version, it works as coded

Ich habe mir den SmartProgrammer kürzlich gekauft, ein lokaler Händler hatte den um -10% im Angebot. Inzwischen weiß ich warum... Die Software ist noch unfertig und es geht nicht alles, mitunter stürzt die App auch ab :)

Derzeit teste ich nur über USB und habe den ESU Tester dran, da ich nicht auch in den Piko Tester investieren wollte, aber vermutlich geht es eigentlich I(noch) nicht ohne.

Ob die WLAN Verbindung überhaupt schon klappt weiß ich noch nicht. Die Apps für IOS und Android sind für Ende dieses Monats terminisiert, ich persönlich glaube nicht daran.


Das Konzept ist sehr innovativ, der Programmer ist ein klassischer Arduino-Style Xmega256 mit USB, externem Flash und SRAM. Das WLAN Modul  ist extra aufgelötet und trägt ein Custom Marking mit "PIKO" drauf. Schnittstellen sind mit Optokopplern versehen, also USB und auch die Schalteingänge für die Pendelzugfahrt. Der USB-Anschluss emuliert eine serielle Schnittstelle und wird als COM-Port im Windows angezeigt.

Grundsätzlich gibt es keinen Weg eigene Soundprojekte von der Pieke auf zu erstelle bzw. eigene Sounds dazu einzuspielen, so wie man z.B. bei ESU einfach ein WAV File ins Projekt zieht, das spielt es bei Piko (vorerst?) einmal gar nicht,

Manche Soundslots sollte man eigentlich austauschen können, es werden derzeit aber nur 6 ausgewählte Tauschsounds angeboten, das scheint mir nur eine Testfunktionalität zum Ausprobieren zu sein - funktioniert aber nicht so recht, meistens semmelt das dann ab.

Die Projekte werden vom Web in einer SQLITE Datenbank und in JSON Files abgespeichert. Die Grafikdaten für das Lokbild und die Produktfeature-Icons sowie die Sounds werden Base64 codiert im Klartext abgespeichert, was die Dateien enorm aufbläht. Ein Sound-Projektdatei hat ca. 15-30 MB. Die App ist in Microsoft .NET geschrieben (Programmiersprache weiß ich nicht, vielleicht C#?) und verwendet Xamarin, damit kann man eine Plattformübergreifende App für PC und Mobilgeräte erstellen. Interessanter Weise ist die Implementation recht schnell, was den Umgang mit den Dateien betrifft.

Derzeit kann man die Projekte laden, editieren (nicht alles geht) und Nicht-Sound Decoderdaten auf Piko-Smartdecoder 4.1 aufspielen (Sounddecoder und normale Lokdecoder), und Firmwareupdates (Programmer und Lokdecoder) durchführen. Man kann aber von Haus aus nur Projekte auf Decoder aufspielen, die dafür vorgesehen sind. Die App bietet derzeit keinerlei Möglichkeit ein Projekt von H0 (Plux 22) auf N (Next 18) umzustellen, es sei denn man weiß was ein JSON File ist und wie man das ferkeln kann. Nach dem Umstellen der Decodertype konnte ich die App sogar dazu bringen, die Decoderfeatures selbst umzustellen. Eine gute Leistung, hier zeigt sich die App unerwartet robust.

Einige Fehlermeldungen und Dialoge sind noch nicht übersetzt, wie bitte gibt es das, dass der Anwender im UI dann "process.error" und "DialogStore.Question" lesen muss? Ups, da hamwa was vergessen. Passiert aber bei teurer Software auch gerne mal.

Das Aufspielen von Sound geht - zumindest mit dem ESU Tester, ohne Susi-Verbindung - gar nicht. Hallo? Der Prozess bricht nach dem Aufspielen der Nicht-Sound Decoderdaten einfach ab mit der Meldung "process.error" und der Programmer piepst mehrmal. Super, wenn man weiß dass der Prozess einen Error hat. Geloggt wird das nicht, was da passiert weiß kein Schwein, vermutlich stürzt der Programmer ab. Nur unhandled Exceptions werden ins Log geschrieben und bei Nullpointer Exceptions (Microsoftisch: Objektverweis nicht definiert) tippt man sich an die Stirne. Wie kommt das? Schlechtes Exception handling, fehlende  Abfrage auf "Nothing" und "Not defined" oder so.

Beim Versuch einen Lokdecoder + Dietz Susi Modul zu bespielen, gibt es einen Crash mit Endlosschleife und Dauerblinken am Programmer, vermutlich stürzt der Programmer selbst ab.

Beim Abpielen von Tauschsounds gibt es einen .NET Fehler.

Beim Testen von Soundslots wird der falsche Sound wiedergegeben, obwohl die App jedesmal am Decoder mit CV-Prog. rumrödelt, um sich die irgendwie die Infos zum Sound zu holen. Oder es stimmen die Beschriftungen der Soundslots nicht, iorgendwas ist das verkehrt, da bin ich noch nicht ganz durchgestiegen.

Überhaupt fragt die App immer wieder und immer wieder den Decoder ab. Endloses CV-Gerödel und langes HerumgePOMme. Das dauert alles .- und am Ende? Entweder sagt mir die App, dass ich einen anderen Decoder brauche (warum muss sie da nochmal rum rödeln, das weiß sie doch schon) oder dass der Prozess einen Error hat....

Ich möchte die Leute bei Piko nicht abkanzeln, mir gefallen die Sounds gut, die haben sich Mühe bei der Aufnahme und der Audioaufbereitung gegeben. Man erkennt am Klang, da haben sie jemand der weiß was er tut. Aber die Programmierer, oje - das klingt jetzt arrogant, und man sehe sich an mit welche dünnem Faden die ESU Soffware einst gestrickt war, und wie primitiv die Software von Dietz/Uhlenbrock und die von Zimo ist. Da hat Piko schon mal konzeptuell was geleistet.

Corona hat sicherlich dazu beigetragen dass seit Mai unerwartet wenig weiter geht. Aber ich denke, da gehört seitens der Projektleitung einmal der Marsch geblasen, da geht Basisfunktionalität nicht.

Ich habe gestern eine Mail an die Piko Hotline geschrieben, es kam binnen 24 Std. nicht einmal eine Eingangsbestätigung noch ein Ticket oder irgendwas zurück. Nicht gut!

Sorry, Piko, ich bin doch enttäuscht. Ich habe an die Piko Entwickler und den Doktor mit der Brille geglaubt - und eigentlich tue ich das noch. Aber das ist nicht gut, was hier frei gegeben wurde und dass man sich binnen 24 Std. mit jemand, der ein handfestes Problem meldet, nicht in Verbindung setzen kann, ist auch keine gute Leistung. Ich weiß, es ist noch Corona, überall wenig Personal, und beginnende Urlaubszeit. Gut Ding braucht Weile, da bin ich optimistisch...

Grüße, Peter W.


Hallo Peter
Vielen Dank für den ausführlichen Bericht.
Ich bleibe ESU-Programmer treu. Aber ich habe für Piko eine Dampflok BR82, einen Schienenbus BR798,  und neu BR200.1 alle mit Sound ich will nicht meckern.  

Hallo,

kannst Du alle CVs bei Piko Soundloks mit dem ESU Tester auslesen? Ich habe da Schwierigkeiten. Schreiben geht immer, aber lesen ... je nach Wert mitunter Timeout, obwohl ACKs kommen.

Grüße, Peter W.

Hallo
Ich benutze der ESU-Progammer selten und ich habe auch einen ESU-Prüfstand-Tester aber nie benutzt.
Wenn ich CV ändern will benutze ich die ESU-Zentrale.
Ich habe den ESU-Programmer gekauft, um die ESU-Sound-Decoder zu ändern und ich habe bis jetzt Problemlos alle Decoder Piko, Minitrix, D&H, Fleischmann, Schreiben und Lesen können. (ESU-Zentrale Farbdisplay 50200)
  
Im Sommer ist das eigene Haus wichtig, Wenn die Temperaturen sinken, vertriebt die Langweile das "Arbeiten" für die Modellbahn Spur-N Digital (ca. 18 Sound-Loks) und LGB Digital (3 Loks).      

Hi Peter !

#3


Ich habe den ESU Lokprogrammer sowie Decoder Tester, bei den PIKO H0 Sound Lokomotiven kann ich alle CV´s auslesen sowie schreiben.

Allerdings ein komplettes Auslesen von Fremddecodern geht nicht, aber da glaube ich, sage ich Dir nix neues.

Gruß Thomas

Hallo,

der ESU Tester hat mir schon sehr viel geholfen. Ich teste jeden Decoder bevor ich ihn einbaue, das erspart Frust und Arbeit. Bei Sounddecodern schreibe ich das Projekt einmal "roh" drauf bevor ich den Decoder in die Lok einsetze.
Das Feintuning, z.B. Anpassung an den Motor, Geschwindigkeit, Lautstärke, Analogbetrieb und Korrekturen am Funktionsmapping mache ich dann erst in der Lok wenn etwas nicht passt. Derzeit kann man ESU praktisch nicht schlagen, vielleicht nie, vermutlich werden sie immer einen Schritt voraus sein.

Vom Konzept her scheint es mir, also ob sich Piko auf die Fahne geheftet hat, ernsthaft mit ESU konkurrieren zu wollen. Der Next18 Sounddecoder ist noch kleiner bzw. dünner als der von ESU, hat aber vielleicht etwas zu wenig Puffer drauf, er ist sehr empfindlich auf Spannungsschwankungen, in der BR 221 haben sie dazu ja externe Pufferkondensatoren + Ladeschaltung umgesetzt (in der Soundlok).

Danke für die Info, ja mit Fremddecodern ist es so eine Sache. Bei Zimo, obwohl der PoM auslesen kann (CV28 = 14) endloses CV Gerödel, bei DH scheint das im Kreis zu gehen, hört irgendwie nicht mehr auf - Klick, Klick, Klick, Klick, Klick, Klick, ...

Hast Du auch schon probiert einen Sound aufzuspielen oder zumindest einen freien Soundslot z.B. mit der "Ansage Gleis 7" etc. zu belegen und das dann in die Lok zu schreiben? Ich glaube es geht zur Zeit einfach noch nicht übers Gleis. Ich stehe aktuell in Kontakt mit einem Beta Tester und der sagt dass es im Test funktioniert hat.

Ich werde in den nächsten Tagen einmal eine Susi Verbindung zusätzlich herstellen, nach dem Muster von Arnold Hübsch. Vielleicht hole ich mir dazu noch den neuesten ESU Tester, der hat auch die Susi Buchsen drauf, und auch einen besseren Lautsprecher und besseren Motor. Da brauche ich dann nur das Susi-Ladekabel zu stecken. Wenn es dann raucht, bin ich nicht schuld :)

Grüße, Peter W.

Hallo,

das mit der Susi Verbindung war keine gute Idee, der Programmer hat etwas auf den Soundteil des Decoders geschrieben, das ihn blockiert. Der Decoder wird nur mehr als reiner Fahrdecoder erkannt.

Die Händlerin und Piko haben sich sehr bemüht, mir schnell noch vor dem Betriebsurlaub zu helfen, und haben den zugehörigen Tester organisiert. Aber es hilft alles nichts, der eine Decoder ist geschrottet.

Einen zweiten habe ich noch probiert, der lässt sich scheinbar einwandfrei sowohl am Tester (schnell) und über das Gleis (langsam) mit einem Soundprojekt laden - aber:

Der Decoder bleibt seither stumm. Jetzt gehen halt zwei Decoder zur Nachbesserung retour nach Sonneberg...

Grüße, Peter W


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