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Thema: Gips aus Krölpa in Hochbordwagen
SBB - 19.05.20 17:00

Guten Tag allerseits

Vor kurzem habe ich im Internet ein Bild gefunden, wo mehrere DR-Hochbordwagen gefüllt mit Gips vom ehemaligen Gipswerk in Krölpa zu sehen sind. Der Gleisanschluss wurde in den 1990er Jahren stillgelegt und dann abgebaut weil das betreffende Werk (vormals VEB) nicht mehr in Betrieb war.

Hat schon jemand solche Gipsladungen selbst hergestellt? Bei den Anbietern von Ladegütern habe ich bislang nichts derartiges gefunden. Hingegen Ladeguteinsätze mit Kohle, Kies usw. in recht zahlreichen und unterschiedlichen Versionen ...

Über Gips habe ich in Erfahrung bringen können, dass es Modellgips und Alabaster(-Modellgips) gibt. Da diese Materialien in undurchsichtigen Verpackungen angeboten werden, ist es schwierig zu sagen welche ungefähre Grösse welches Material besitzt. Wer kennt sich allenfalls mit Gips in Pulverform aus? Eignet sich Original-Gips überhaupt als Nachbildung für Modellbahngips oder müsste man eher auf Farbsand zurückgreifen?

Besten Dank für die Unterstützung und sachdienliche Hinweise.

Viele Grüsse
Stefan


Hallo Stefan,
mir sind im laufe der Handwerker Jahre und dann später im Kunstbereich verschiedene Sorten untergekommen.
Da wäre der billigste aller Gipse, der Baugips für elektriker, Maler etc., farblich schon eher grau.
Dann Gips im Trockenbau, hier z.B. von Rigips und anderen, weiß bis leicht rosa, längere Standzeit.
Für meine Arbeiten bei Positiv herstellen von Abformungen nehme ich Supraduro 2000 als Modellgips, reinweiß, sehr wenig Porenbildung,kommt italienischen Alabaster( soweit ich mich noch erinnere sehr nahe).Nach den Durchhärten sauber und fein schleifbar. Nimmt gut Füller an, falls es doch etwas zum Nacharbeiten gibt.
Von den Größen her, sind alle im Mahlgrad fein, wobei Supraduro 2000 schon deutlich feiner als Baugips ist. Das wäre als Ladegut evtl. ein Lösung.

Hallo Stefan
meiner Kenntnis nach ist Gips in Pulverform
sehr hygroskopisch (zieht stark Wasser an) und fängt gerne Mal an zu schimmeln.
Um eine Idee zu bekommen wäre ein Bild hilfreich auf dem man die Farbe und Konsistenz erkennen kann.

Gruß Harro

Guten Morgen Stefan,

im Netz, beim Saalfelder Lokschuppen, gibt es ein Farbbild solcher Wagen, mit BR 44, als Zuglok, von 1978.
Hier der Link:
https://saalfelder-lokschuppen.eu/NEU-Historisc...Gera-Leipzig/mobile/  
(etwas herunterscrollen, bis "Krölpa-Ranis").
In jedem Wagen sind 2 Schüttkegel zu sehen.
Trotz der leicht unscharfen Aufnahme scheint es Schüttgut zu sein; also klein gebrochener Gips und keine groben Brocken.
Ganz fein gemahlener Gips, wie die erwähnten Endprodukte, wäre ja auch sofort "vom Winde verweht", da ohne sichernde Plane o.ä. gefahren wurde.
Vielleicht hilft es ein bisschen weiter.
Gruß,

Kaufhold / Drost

Hallo miteinander

Danke an alle für die Hinweise. Genau dieses Bild wie es in Post #3 von Kaufhold / Drost erwähnt wird, war die Ausgangslage für meine Überlegungen. Das Foto ist leider etwas unscharf, was wohl auf das damals zur Verfügung gestandene Filmmaterial (OLWO?) und den Kameras zurückzuführen ist. So lässt es sich als Nicht-Zeitzeuge etwas schwer erahnen wie gross diese gebrochenen Gipsstücke gewesen sein könnten bzw. müssten.

Da die Wagen - wie in Post #3 ausgeführt - ungedeckt bzw. ungeschützt verkehrten, muss davon ausgegangen werden dass der transportierte Gips trotzdem eine gewisse Grösse gehabt haben muss. Es bleibt allerdings die Frage welche ungefähre Grösse? Als Vergleich für die Modellbahn gäbe es Schotter-, Kohle- oder Sandgrösse. Was kommt diesen Gipsstücken wohl am nächsten?

Von der Firma Preiser muss es wohl vor einigen Jahrzehnten noch Schotter im Sortiment gegeben haben. Zumindest habe ich vor kurzem bei meinem Fachhändler unter den Occasionen eine Packung Kalkschotter gefunden. Ich habe allerdings keine Ahnung wie alt dieser sein könnte. Das Firmenlogo auf dem Beutelträger weicht doch markant von dem heutigen ab, so dass es wohl gut 20-30 Jahre sein könnten ... Vielleicht ergäbe sich somit nun nach so langer Zeit eine sinnvolle Verwendung.

Beste Grüsse
Stefan

Hallo Stefan,

sind das Tüten mit roten Papieretiketten und der Aufschrift "natureal®" ? Die dürften eher 30-40 Jahre alt sein. Eventuell auch schon 50 Jahre.

Grüße
Markus

Hallo Stefan,

das ist dann ja nicht mehr schwer.
Guck' einfach mal in den Suchmaschinen nach Kalkschotter.
Da sind bei vielen Baustoff-Anbietern Bilder und Korngrößen angegeben.
Daran kannst Du Dich im Vergleich zu dem Preiser-Kalkschotter orientieren.
Gruß,

Kaufhold / Drost

Hallo Stefan, der Gips, den wir kennen, ist ein Endprodukt. Der in Steinbrüchen gewonnene Gipsstein wird zunächst in Brech- und Mahlwerken mechanisch zerkleinert und anschließend gebrannt (calciniert). In diesem Zustand ist er sehr hygroskopisch ( wasseranziehend, deswegen auch Verpackung mit Folie wie bei Zement ) Kann also nicht in offenen Waggons transportiert werden!

Schau mal unter

https://www.mdr.de/nachrichten/wirtschaft/inlan...58d_zs-c6d96038.html
etwa bei 50 Sekunden.
Diese ich schätze mal Tennisball- bis Fußball-große Gesteinsbrocken sind wohl das, was mit der Bahn zum Hersteller transportiert wurde.

Gruß Ulf


Wie wäre es mit Sterodur-Kegel oder Kohle Einsätze, die du dann mit Schnee bedeckst.
Schneepulver gibt es von verschiedenen Anbietern.

Markus

Hallo,

wie wäre es mit etwas ausgehärteten Gips, den man mit dem Hammer zu kleinen Stückchen klopft.

Gruß, Roland

Liebe Forumisten,
nach meiner Erinnerung war der Gips auch auf dem Wagen schon nicht mehr "stückig", also schon Pulver, aber ich kann mich täuschen, ist halt schon so lange her, habe mich damals aber immer schon gefragt, ob das nicht hart wird auf dem Transport.
viele Grüße, KarsteN

Guten Abend miteinander

In dem in Post #7 von Ulf verlinkten MDR-Beitrag ist sogar eine Eisenbahn zu sehen, wenn zwar auch nur ganz kurz und aus Holz. Ich habe nun noch einen entsprechenden Link gefunden, wo es Bildmaterial zu dieser Attraktion gibt:

Neue Attraktion oberhalb von Neustadt/Harz:
https://www.myheimat.de/nordhausen/kultur/neue-...t-harz-d2944729.html

Sieht recht gross aus gegen das was man sonst so auf Kinderspielplätzen antrifft. Ausser es handle sich um ausrangierte Originalfahrzeuge, was mittlerweile wohl selten geworden sein dürfte. Die einen wurden aufgearbeitet oder stehen in einem Museum und die restlichen aufgrund des desolaten Zustandes, von Wind und Wetter sowie Vandalen verursacht, endgültig verschrottet worden.

Viele Grüsse
Stefan


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