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Heisswolf Modellbahnzubehoer

Thema: Drehscheibe mit Lichtschranken
Oliver Laing - 17.05.20 19:13

Hallo,

nachdem ich sehe, dass auch Andere Probleme mit dem akkuraten Halt von Loks auf der Drehscheibe haben, möchte ich kurz erläutern, wie ich es gelöst habe. Ich habe den DSD2010-Controller von Sven Brandt und ich fahre mit Win-Digipet. Und seit einiger Zeit habe ich eben auch Automatikbetrieb vom Lokschuppen über die Drehscheibe zum Bahnhof und zurück realisiert. Macht mir sehr viel Vergnügen, weil plötzlich in einen Anlagenteil Leben kommt, der bisher dem Handbetrieb vorbehalten war. Aber es gab nur wenige, meist kurze Loks, die zuverlässig auf der Drehscheibe anhielten, also musste ich immer ein bißchen aufpassen auf den Bereich.

Dann fing ich an, nach einer Lichtschrankenlösung zu suchen. Erst wurde ich auf der Webseite von Herrn Luetgens fündig. Dort war eine sehr kleine und unscheinbare Lichtschranke beschrieben. Dann habe ich mich an Herrn Brandt gewandt, und der hat mir (als Nicht-Elektroniker) hervorragend aufgezeigt, wie ich die Lichtschranken mit nur 5 Komponenten realisieren konnte: 2 IR-LED, 2 Fototransistoren und ein Vorwiderstand.

Das Endergebnis ist eine Drehscheibe, der man die Lichtschranken kaum ansieht, auf der aber nun (bei allen Tests bisher) die Loks alle sicher auf der Drehscheibe anhalten.

Ich hänge ein kleines Bild an, auf dem man die eine Seite der Drehscheibe mit Lichtschranke sieht.

Nachtrag: Ich habe auch mit Hall-Sensoren geliebäugelt, aber das Problem dabei ist für mich, dass starke Magneten unter den Loks nicht nur die Hall-Sensoren schließen, sondern auch jede Menge magnetische Späne anziehen. Bei 70 Metern Gleis und jeder Menge davon "unter Tage" war mir das zu riskant.

...und falls jemand es nachbauen möchte - einfach bescheid geben...

Grüße

Oliver

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coole Idee, merk ich mir. Danke fürs zeigen.

LG
Rolf
www.bildgestalter.ch

Nachdem doch einige Nachfragen kamen, mach ich hier eine kleine Anleitung rein.

Ihr braucht zwei Infrarot-LED LRL81A, zwei IR-Fototransistoren LPT80A, einen Vorwiderstand 680 Ohm 1/2 Watt und etwas Draht. Gibt es bei den gängigen Elektronik-Versendern für richtig wenig Geld.

Zum Bohren habe ich, nachdem die LED und der Transistor 1/10" Beinabstand haben, einen Platinenstecker als Lehre genommen (siehe erstes Bild).

Außerdem, und weil ich das Verbraten einer Komponente bei meinem Geschick durchaus für möglich hielt, habe ich jeweils ein Zweier-Segment eines solchen Platinensteckers unter die Bühne geklebt und die Komponenten da reingesteckt. Damit kann ich sie gegebenenfalls leicht wieder austauschen (siehe zweites Bild).

Die Verdrahtung ist nun denkbar einfach: Vom Pluspol der Versorgungsspannung der Bühnenplatine zum Vorwiderstand und dann die beiden IR-LED in Reihe geschaltet; Ende am Minuspol der Versorgungsspannung. Und die Transistoren werden einfach 1:1 an die Optokoppler angeschlossen - siehe Bild 3, das ist von Sven Brandt.

Die letzten zwei Bilder zeigen eine Seite der Bühne, mal mit und mal ohne Geländer.

Ein kleines Detail: Die Lichtschranke ist natürlich "besetzt", wenn keine Lok durchfährt. Es gibt aber in dem Konfigurationsprogramm des DSD2010-Controllers die Möglichkeit, Rückmelder zu invertieren - und damit klappt es noch einfacher. Außerdem kann man da die Reaktionszeit der Rückmelder reduzieren - trotzdem braucht die Lichtschranke ca. 1/2 Sekunde zum Melden. Das kann man aber durch entsprechend angepasste Geschwindigkeit kompensieren...

Grüße

Oliver

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Hallo lieber Eisenbahnfreund, erbitte den Plan für die Lichtschranke. Ich hasbe 1 Herkat N Schiebebühne, die nicht stopt. Wenn ich alles verstanden habe, werden 1 Sender un für jedes Abstellgleis Empfänger benötigt. Meine mail: buko_2@t-online.de. Danke für die Mühe, zwerg.

Hallo Oliver,

wie hast du es geschafft das Gleis einseitig auf der Bühne zu durchtrennen (Abschnitte einzuteilen)?

Ich hatte bis dato mit Hallsensor und Magneten getestet, habe aber wegen der Magneten eher Angst, dass sie in Weichenstraßen hängen bleiben bzw. wenn der Abstand zu groß ist, nicht auslösen.

Grüße
Christian

Hallo "Zwerg",

wenn Du mal nach "Luetgens" und "Lichtschranke" suchst, findest Du die Anleitung für die komplette Lichtschranke bei ihm. Meine Version geht nur mit dem DSD2010-Drehscheibendecoder von Sven Brandt...

...aber wenn ich Deine Nachricht richtig verstehe, möchtest Du die Schiebebühne damit steuern und nicht die Loks, die auf die Schiebebühne fahren. Dafür wäre eine Lichtschranken-Lösung sicher nicht geeignet, weil sie nicht genau genug auslöst.

Hallo Christian,

die Schienen waren bei meiner Drehscheibe schon aufgeteilt, aber leider immer nur auf einer Seite - sonst hätte ich einfach drei Rückmelde-Abschnitte machen können. Aber ich hatte sowohl vor dem Auftrennen als auch vor dem Anlöten von Drähten an die Schienen ziemlichen Respekt - da geht dann leicht mal was daneben, und dann brauche ich eine neue Bühne.

Deshalb habe ich die Lichtschranken-Lösung genommen. Da brauche ich keine Magneten und keine aufgetrennten Gleise, weil die Lok die Lichtschranke auf jeden Fall auslöst.

Was hast Du für eine Drehscheibe, mit welchem Controller?

Grüße

Oliver

Hallo Oliver,

ich verwende die Fleischmann Drehscheibe und habe diese auf den Müt-Antrieb umgebaut.
Daher muss ich mir selbst eine entsprechende Schaltung für die Lichtschranke einfallen lassen, zumale ich nur 10 Schleifringe unter der Bühne zur Verfügung habe.

2x fürs Gleis
1x für das Häuschen
4x für die Lichtsignale (jeweils 1 hohes Signal auf der Bühne - Auffahrsignale)
2x Hallsensor (oder Lichtschranke)
1x für gemeinsame Masse (Häuschen, Lichtsignale, Hallsensor/Lichtschranke)

Was ich mich frage ist, wie erkennt die Steuerung, dass beim Durchfahren der ersten Lichtschranke die Lok nicht gestoppt wird, bevor sie auf die Bühne fährt und die eigentliche zweite Lichtschranke erreicht hat?

Grüße
Christian



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Hallo Christian,

das ist aber eine beeindruckende Mechanik! 10 Schleifringe!

Was die Lichtschranke ohne DSD-Controller betrifft - schau bei Herrn Lütgens nach, da gibt es auch die komplette Schaltung mit Gleichrichter etc. Aber ich vermute, dass Du auch irgendwo einfach DC-Spannung auf die Bühne bringst - dann kannst Du da schon mal mit einem Vorwiderstand die beiden IR-LED anklemmen. Und dann musst Du nur noch die Fototransistoren an ein Rückmeldemodul anklemmen, und - sorry - dafür bin ich nicht Elektroniker genug, da gehören dann auch ein paar Vorwiderstände etc rein.

Und was die Steuerung betrifft - da ich in Win-Digipet die Position des Drehscheibenhauses kenne, steuere ich einfach so, dass die Lok langsam vorwärts fährt, bis das Zuführungsgleis frei ist. Damit ist die Lok weitestgehend auf der Bühne, und ab jetzt prüfe ich, wann die Lichtschranke auf dieser Seite wieder frei wird - und dann Stop. Damit sind kurze Loks zwar nicht genau in der Mitte, aber dafür fahren lange Loks nicht zu weit. Und die zweite Lichtschranke frage ich dabei eigentlich nie ab - mir ist nur wichtig, dass die Lok nicht halb auf der Bühne hängt, wenn diese anfängt, zu drehen - das hat schon zu Beinahe-Crashes geführt.

Obwohl - eigentlich kann ich als Bedingung für das Drehen der Bühne mit einbauen, dass beide Lichtschranken frei sind...das wäre noch eine Idee...

Viel Spass beim Basteln!

Oliver

Hallo Oliver,

vielen Dank für die Bauanleitung. Ich habe zwar keine Drehscheibe, kann aber die Lichtschranke an anderer Stelle gebrauchen. Ich habe gesehen, der Fototransistor hat auch bei normalem Licht eine gewisse Empfindlichkeit - gibt es da bei Dir keine Probleme ?

Viele Grüße, Joni

PS: Die IR-LED heißt IRL 81A (nicht LRL 81A).

Hallo Joni,

sorry für den Schreibfehler...aber Deine Version ist richtig.

Was Streulicht betrifft, so habe ich bis jetzt gar keine Probleme damit. Der Grund liegt vermutlich darin, dass in meinem Fall die Unterbrechung durch die Lok in sehr kleinem Abstand passiert - geschätzt weniger als ein Zentimeter. Da kommt dann auch nicht mehr viel Streulicht an.

Grüße

Oliver


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