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Thema: SCHOBER SCHLUCHT + BURG OLBERTZ - Teil 2
HGH - 14.05.20 12:02

Gestern beschlich mich ein beängstigender Gedanke:  was, wenn die Anlage eines Tages fertig sein wird und ich sie nicht mehr aus dem Keller raus bekomme?? Um die Ecke am Ende der Kellertreppe geht sie keinesfalls waagerecht ... und senkrecht mit 2,56 Meter Länge war ich mir nicht sicher, nicht jede Decke ist so hoch und die Anlage muß ja noch gekippt werden ... also ausprobiert ... allein die Treppe hochgezerrt ... JA, ES PASST!!! Jetzt kann ich wieder ruhig schlafen



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Darum habe  ich nur Module im Keller
Sehr gut.
Gruß Björn

Eine gute Überlegung hast Du da angestellt. Auch das Ausprobieren hilft ein wenig.

Ich habe meine Anlage auf Bettgröße geplant weil beim Umzug die Matratzen und Lattenroste nicht auseinander genommen werden. Das klappte auch ganz gut bei den ersten Umzügen. Beim letzten Umzug spielte die dritte Dimension (Höher der Gebäude, des Hintergrunds) nicht mehr mit, als die Anlage in den Keller sollte. Die Treppenbreite war nicht das Problem aber die Kurve und Enge, durch die wir vor dem Treppenabgang mußten. Daher einmal die dritte Ebene in einer Hau-Ruck Aktion zurück bauen und im Anschluß immer abnehmbar wieder errichten. Mit diesen Erfahrungen würde ich heute auch den Unterbau nur noch mit Segmenten bauen.

Also beim Umzug ist es nicht nur die Anlage aus dem Keller raus zu bekommen sondern sie auch anschließend in die neue Behausung wieder rein zu bekommen - und letzteres läßt sich jetzt noch nicht testen.

Viele Grüße
Peter

@ Pierre, Dein Tipp mit der Holzkohle als Felsen ist genial!!! DANKE für diesen Hinweis!!! Jetzt bin ich zuversichtlich wegen des künftigen Gesamtgewichts der Anlage. Ich hab sie heute dreimal rumgetragen und außer den Felsen kommt nun kaum noch nennenswertes Gewicht hinzu. Da die Holzkohle im Vergleich zum ursprünglich vorgesehenen Gips quasi nichts wiegt, wird die Anlage also nur unwesentlich schwerer. Hab mal gegoogelt nach Felsen aus Kohle, sehen klasse aus. Jetzt fehlt mir nur noch die Kohle, aber morgen sind wir bei Freunden zum Grillen eingeladen (natürlich unter Einhaltung der Corona Hygienevorschriften) ...

@ Björn, Module sind eine zukunftssichere Lösung, da überall hin mitnehmbar. Aber ich wollte - wie Du schon gesagt hast - wieder mal eine in sich fertige Rollen-Lassen-Anlage bauen.

@ Peter, da hast Du natürlich recht, ich kann noch nicht testen, ob sie in eine künftig andere Behausung reingeht, aber 55x55 cm Querschnitt gehen durch jedes Fenster.

So, nun zu Tag 14:

Der Rahmen inklusive des großen "U" ist fertig! Streben werden geleimt und gedübelt. Habe entdeckt, daß ein simples Sperrholzbrettchen eine Dachlatte ungemein versteift. Spart Gewicht weiterer Latten oder anderer Maßnahmen. Leim kaufe ich in großen Gebinden, fülle bei Bedarf meine kleine handliche Flasche damit auf. Zum Schluß mal die Anlage von hinten mit fertigem Rahmen. Man kommt von hinten sowie von links und rechts seitlich überall ran. Und mal ein Bauplan, auf dem ich braun gekennzeichnet habe, was ich mit "U-Rahmen" meine.


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Tag 15 ... Drei kleine Aufgaben erledigt:

(1) Kohle geholt. War mit meiner Frau zum Grillen bei der Familie einer meiner zwei besten Freunde eingeladen, wollte dort mal nach passenden Stücken gucken, die als Felsen taugen würden, aber der nutzt Briketts ... also im Baumarkt einen Sack Holzkohle geholt und einige Probestücke mit Tiefgrund vollsaugen lassen. Bin sehr gespannt, wie das nach dem Aufkleben und Anmalen aussieht.

(2) Rückwand hoch oben über der Schlucht maßgefertigt und eingebaut. Bei "A" verschwindet der Zug hinter die Felswand:
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(3) Korkbett und Gleise der Nebenbahn am (von vorne gesehen) linken Anlagenrand verlegt. Weiche eingebaut, um später einen kleinen Zug auf dem einen Abzweig stehen zu lassen, während der andere Zug Richtung Burg pendelt:
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Tag 16 ... wegen Fahrradtour mit Picknick am Main blieb nicht zu viel Zeit für die MoBa ...

Zwei Panels gebastelt, beschriftet, verdrahtet, eingebaut und getestet. Ich wußte genau, daß ich die Beschriftungsschilder "Strom für Beleuchtung" und "Fahrstrom Nebenbahn" seinerzeit, als ich die Beschriftungen für die Hauptstrecke angefertigt hatte, mit fertiggestellt hatte. Keller zweimal abgesucht, im Arbeitszimmer jeden Papierstapel zweimal umgedreht ... nichts. Also neue Schilder gedruckt (die Datei hatte ich zumindest noch), ausgeschnitten, Laminiergerät vorgeheizt ... und als ich die Laminierfolie hole, liegen obenauf die fertigen Schilder ... hmmmmm.

Beim Werkeln gingen die kleinen Malheure dann weiter ... beim Wegblasen von Holzspänen fliegen mir welche ins Auge ... beim Bohren eines Stückchens Lötleiste aus Pertinax halte ich es aus Faulheit zwischen den Fingern statt es einzuspannen, es dreht sich blitzschnell und reißt mir ein ca 5x3 mm Stück Haut raus ... beim Arbeiten an der Unterseite der Anlage spüre ich plötzlich einen brennenden Stich im Rücken - hatte den auf einem Umzugskarton hinter mir abgelegten Lötkolben vergessen ...

Aber mein Tagesziel ist erreicht: Die Unterseite der Anlage beim Verkabeln der für die Nebenbahn nötigen Leitungen:
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Das fertig angeschlossene Bedienpanel der Nebenbahn. Die grob wirkenden Dachlatten verschwinden später hinter einer schön lackierten Front:
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Das Einspeisepanel links unten:
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Autsch, das hört sich nach vollem Körpereinsatz an. Pass auf dich auf.
Gruß Björn

Tag 17, ein Sonntag, kaum was für die MoBa getan.

Sechs Holzkohlestücke, die ich gestern in Haftgrund eingelegt hatte, testweise gestrichen.
Technik leicht unterschiedlich, aber am Ende sehe ich keinen Unterschied.

Jetzt muß ich drei Entscheidungen treffen:

(1) Felsen waagerecht oder senkrecht einbauen? In natura kommt beides vor.
(2) Felsen in Grau (Basalt) oder rötlich-braun (fränkischer Sandstein)?
(3) Am Ende alles mit mattem Klarlack konservieren - oder Lack wegen möglichen störenden Glanzes besser weglassen?

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Hallo HGH,
jetzt weiß ich was ich vergessen habe, ich wollte Bilder machen...
Ich habe meine Felsen schräg eingebettet, da im Erzgebirge oft schräge Felsstrukturen zu sehen sind. Und ich habe teils kleinere Stücke verwendet mit möglichst viel Struktur.
Aber wenn ich mir das so vorstelle, ein Burgfels, hoch ragend, dann würde ich die Stücke wohl senkrecht versuchen einzubauen...
Konserviert habe ich bei mir nichts. Wenn, dann würde ich matten Klarlack verwenden...
Viele Grüße,
Pierre

Hi Hans-Georg,

ich antworte mal rückwärts...

3.) Mattlack, Versiegelung unbedingt ohne Glanz
2.) Hellgrau wie fränkischer Kalk(-sandstein), sonst sieht es wieder aus wie eine amerikanische Canyonlandschaft (ich denke da an WILZFUHR...) Das dürfte in der Schlucht sonst zu finster werden.
1.) muss man mal in der Fränkischen Schweiz mal genauer nachsehen, ich meine - von frei stehenden Trümmern mal abgesehen - fast waagrecht

Gruß
Roger

Hallo HGH,
alternativ zum vertikalen oder horizontalen Verbau der Felsen könnten diese auch in der Schräge sei.
so wie die Schubkräfte damals (vor sehr ,sehr langer Zeit) die Gebirge aufgeschoben haben.
Hier bei uns gibts z.B. sichtbare Felsen, dort kann man gut diese aufgeschobenen Strukturen erkennen.
lieben Gruß
Jörg

@ Pierre und Jörg, ich folge Eurem Hinweis und baue die Felsen leicht schräg ein.

@ Roger, Deine Warnung zur Gefahr einer "amerikanischen Canyonlandschaft" nehme ich ernst ... die Felsen werden grau, wie Basalt.

Habe heute mit dem Landschaftsbau oben links begonnen. Eine Straßenbrücke (deren Bau beschreibe ich morgen) wird über die Nebenbahn zur "Kirche St. Pierre in den Weinbergen" führen. Die ersten Lagen Styroporuntergrund sind verlegt, die ersten Felsen mit Heißkleber in Position gebracht. Habe mir überlegt, ab jetzt die Felsen nicht mehr einzeln zu bemalen, sondern NACH dem Fixieren an ihrem Endstandort alle in einem Rutsch. Damit erhoffe ich mir ein einheitliches Aussehen. Auf das schräge Brettchen in der Ecke wird der Weinberg gepflanzt ... habe noch keine Idee, wie ... aber das haben genug andere ja schon vor mir getan

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Hm, also die Felswand hinter der Nebenstrecke bedarf einer Absturzsicherung wegen Steinschlaggefahr.
Ich denk die willst du leicht schräg anbringen, so wirkt die Kohle auf mich doch sehr senkrecht.
Gruß Björn

Hallo HGH,

ich habe noch ein paar Bilder von meinen Felsen gefunden:
http://imagizer.imageshack.com/a/img51/2962/l2qm.jpg

http://imagizer.imageshack.com/a/img41/6339/dsc0943felsends.jpg

Irgendwie sagt mir der Name Kirche etwas...hmmm

Viele Grüße, Pierre

Hallo HGH,
deine Idee, die Felsen in einen Rutsch zu kolorieren klingt gut, sollte ich (endlich!) auch machen.
@ Björn:
w
aus welchen Material kann man so einen Schutz gegen Steinschlag basteln?
lieben Gruß
Jörg

Hallo Zusammen

Nach den, nun abgeschossenen, Vorbereitungen zur Hochzeit meiner Tochter, die  endlich an diesem Freitag mit einigen Gästen stattfinden darf, möchte ich jetzt auch wieder mitmischen.

Erst einmal, schön wieder etwas von dir zu hören, Hans-Georg. Noch schöner ist der Umstand, dass du uns an deinem Speed-Modellbahning teilhaben lässt.

Das Thema der neuen Anlage schließt ja nahtlos an die alten Anlagen an. Es ist immer eine Freude, deinen, ich sag mal, opportunistischen Modellbau zuzuschauen. Daher möchte ich, bei allem Respekt, die Kritiken an deiner Bauweise zurück weisen. Wer deine früheren, interaktiven Bauberichte kennt, weis, dass bei dir die Strecke durchaus auch mal durch die Rückwand des Lokschuppens fortgesetzt werden kann. Daher, weiter machen!

In Sachen Felswand möchte ich noch auf eine günstige und leichte Alternative hinweisen, Baumrinde. In vielen Nutzwäldern kann man nach dem Holzeinschlag zahlreiche Rindenstücke zusammen sammeln und zu Felsformationen zusammen stellen. Gerade die schichtenreichen Strukturen unserer Faltengebirge lassen sich damit gestalten.
Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich es selbst noch nicht ausprobiert habe aber schon einige so gestaltete Felsen gesehen habe. Und die sahen recht ansprechend aus.

Also, Hans-Georg, ich wünsche dir viel Spaß beim Weiterbau und bleibe gespannt, wie es weiter geht.

Bleibt gesund!
Gruß Mike

@ Björn, die Felswände sind auch ziemlich senkrecht, die Schräge bezog sich darauf, daß das Gestein in Urzeiten von links unten nach rechts oben gedrückt wurde ... nennt sich Faltengebirge, glaube ich?

Der Frage von Jörg schließe ich mich an: was meinst Du mit Absturzsicherung gegen Steinschlag? So einen Betonüberbau wie in den Alpen?

@ Pierre, Deine Felsen sehen klasse aus, besonders die waagerechten im ersten Bild gefallen mir. Meine Felswände sehen im jetzigen Zustand leider noch mehr nach Kohle statt Fels aus, aber ich hoffe, daß das mit Alterung und Begrünung verschwindet.

@ Jörg, ich hab heute bei tedox graue Abtönfarbe "Schiefer" geholt und die bisher aufgeklebten Felsen damit eingepinselt. Das hat gegenüber meiner bisherigen Methode, Grau aus Schwarz und Weiß zu mischen, den Vorteil einer konstanten Grundfarbe.

@ Schilly / Mike - welch Freude, Dich wiederzutreffen!!!! Wenn auch vorerst nur virtuell.
Zuerst mal wünsche ich Deiner Familie, daß am Hochzeitstag alles klappt, das ist ja ein ganz besonderer Tag! Du weißt noch, daß die Strecke auf Urselreuth durch die Rückwand des Lokschuppens ging?!? Bin erstaunt, das ist über 10 Jahre her! Das mit der Baumrinde müßte ich mir mal anschauen, auf jeden Fall käme dann noch der Arbeitsgang des Sterilisierens im Backofen gegen Holzwürmer und andere Waldholzbewohner dazu. Wenn ich ein Auto finde, das groß genug ist, komme ich mit der Schober-Schlucht zum nächsten Rhein-Main-Treff.

So, nun zum heutigen Arbeitstag: die gestern angekündigten Bilder der Straßenbrücke müssen bis morgen warten, den letzten Anstrich konnte ich wegen nasser Farbe noch nicht anbringen.

Weiter Felsen geklebt. Brauche mehr Kohle, die Auswahl der bisher mit Tiefgrund behandelten Stücke reicht nicht. Blende aus Sperrholz vorne links angebracht.



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Hallo Zusammen

Hans-Georg, wie könnte ich solch genialen und unorthodoxen Anlagenbau vergessen. Es ist zwar nicht jedermans Sache, wie man lesen kann aber ich finde deine Vorgehensweise immer noch Klasse.

Auch vielen Dank für die guten Wünsche zur Hochzeit! Ich denke, es wird trotz der Einschränkungen doch ein schönes Fest. Zu wünschen wäre es schon den beiden... Mancher heiratet eben nur einmal.
Wobei das heute ja nicht so ganz genau genommen wird.

Und was den Besuch des RheiN-MaiN-Treffs betrifft, wir freuen uns auf dein Erscheinen!
Weil Kommen ist bei uns verpönt!

Als Ergänzung zur Baumrinde ist das, von dir angemerkte "Imprägnieren", durchaus angeraten. Nicht, dass das Gebirge später von alleine wegläuft.

Im Übrigens auch vielen Dank an Roger, der mir mitten in den Hochzeitsvorbereitung diesen Thread nahe gelegt hat. Ich war halt nur sporadisch im Forum. Daher auch nicht up-to-date.
Aber zum Glück funzen die alten Seilschaften doch noch! Daher noch mal "Danke"!

Gruß Mike


Keine Ursache, Mike!

Gruß
Roger

Was mich aktuell irritiert ist die senkrechte Felswand, ein wenig weniger Steigung wäre vielleicht nicht schlecht denke ich. Oder ist das in echt so? Bin Flachlandbewohner, hier läuft es zuerst voll.
Zum Steinschlag, na zumindest Fangschutznetze aus Gardinenband oder Fliegengitter wäre jetzt so mein Vorschlag
Gruß Björn

Hallo Zusammen

Der Einwand von Björn ist berechtigt. So richtig senkrechte Klippen sind wohl doch sehr selten in Deutschland. Selbst auf der Rübelandbahn, egal ob neue oder alte Strecke, gibt es solche senkrechten Felsformationen. Sogar der Krockstein weist nur an einer Stelle, in der Nähe des blauen Sees, eine nahezu senkrechte Felswand auf.

Die Idee mit den Steinschlag-Fangnetzen finde ich auch gut.

Gruß Mike

Hallo HGH,
vom Ansatz her finde ich die Felsen schon ganz gut, man sieht wo es hin geht. Das wird beeindruckend! Ich würde die Zwischenräume zwischen den einzelnen Stücken noch mit Pappmaché "verspachteln" und dann alles gut einfärben. Bei mir hab ich kaum noch schwarz durchscheinen gehabt. Das kam dann später erst als washing wieder drauf...
Weiter viel Spaß und Erfolg!
Pierre

Hallo Hans-Gerorg und Mike,
Zitat - Antwort-Nr.: 20 | Name: schilly03

So richtig senkrechte Klippen sind wohl doch sehr selten in Deutschland. Selbst auf der Rübelandbahn, egal ob neue oder alte Strecke, gibt es solche senkrechten Felsformationen. Sogar der Krockstein weist nur an einer Stelle, in der Nähe des blauen Sees, eine nahezu senkrechte Felswand auf.


Geometrisch gesehen sind bei allen Bergen aus den 4 Himmelsrichtungen jeweils mind. 2 Seiten schräge und 2 Seiten senkrechte Schichtungen zu sehen. Auch wenn die Felsformation insgesamt gleich schräg ausgerichtet im Boden liegt, muss man beachten, dass die Betrachtungsseite beim Wandern um einen Berg herum wie es auch die Rübelandbahn macht sich dreht, also Schräge mal nach links und mal nach rechts und dazwischen senkrecht.

Das sollte beim stimmigen Aufbau auch so sein, also die Felsen nicht wahllos in verschiedene Richtungen aufbauen und bei Felsen am Berg rundherum aufpassen.

Viele Grüße,
Danilo

Guten Abend, liebe Freunde der ModellbahN!

Zum Problem / Eindruck / Realitätsnähe meiner sehr steilen und oft senkrechten Felsen: Ich hab halt nicht viel Platz in der Tiefe, besonders wenn es bald an die Schlucht geht. Denn auf 55 cm Tiefe mußte ich Vordergrund + Fluß + Straße + doppelgleisige Hauptstrecke + Felsen + 4-gleisigen SBf unterbringen.Habe heute mal gegoogelt nach Felswand, also senkrechte Felsen haben wir schon in Deutschland. Jetzt auf jeden Fall in der Schober-Schlucht

Und: Fangschutznetze werden montiert! Erinnert mich später dran, falls ich es vergessen sollte (oder kann man da was mit einer "Spende" machen, Roger ... Du weißt schon?).

Pierre, wir haben denselben Gedanken: zwar will ich nicht mit Pappmache, sondern mit Grünzeug Zwischenräume kaschieren, aber fast alles Schwarz der Holzkohle will auch ich mit Grau überstreichen und erst am Schluß wieder schwarz "waschen".

Danilo, Du hast da einen wichtigen Hinweis gegeben: Wenn an der Längsseite meiner Schlucht die Felsen schräg nach links oben gehen, sollten sie an der linken+rechten Anlagenseite senkrecht nach oben gehen. Will ich berücksichtigen.

Jetzt zum heutigen Tag 20 (was, schon wieder 20 Tage rum?!?)

Weiter Felsen links oben aufgeklebt. Aber ich verwende nicht ausschließlich Holzkohle, nein, auch Gips:
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Außerdem ist die Straßenbrücke fertig, welche über beide Nebenbahngleise zur Kirche "St Pierre in den Weinbergen" führt. Hat doch zwei Tage und damit länger als geplant gedauert, weil Gips und Farbe zwischendurch trocknen mußten. Hier alle Bauabschnitte:
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Leider kam mir erst nachher der zweifelnde Gedanke, daß diese Brücke in sich zwar nett ist, aber zum Thema nicht paßt. Sieht eher aus wie eine aus dem Mittelalter (ungleichmäßge Steine), nicht wie eine aus der Zeite des Nebenbahnbaus Ende des 19. Jhds. Aber wegschmeißen will ich sie auch nicht.

Edit: kann man die Bilder nicht drehen, nachdem sie eingefügt wurden?

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Hallo HGH

Wollte mich nochmal melden.

Bin ein wenig verwirrt.
Ich habe mal aus Interesse auf deine Homepage geschaut und dort einige tolle Bilder entdeckt. Sehr schön. Hat mir echt gefallen.
Und wenn ich jetzt auf dein aktuelles Projekt schaue, überlege ich, ob es jemand anderes baut.

Auch wenn ich jetzt ärger von deiner Seilschaft und/oder dir bekomme, frag ich mich, was das werden soll.

Stehst du unter Zeitdruck oder hast du eine Wette am laufen? Warum diese eile?
Es wirkt auf mich unorganisiert und lieblos.
Den Gleisverlauf hatte ich schon mal erwähnt. Nur weil es störungsfrei funktioniert, heisst es ja nicht, dass man es schöner verlegen hätte können.
Die eine Strebe wurde mal eben bearbeitet, damit der Zug anstandslos vorbei fahren kann. Bei richtiger Planung wäre das vorher aufgefallen.

Über die senkrechten Felsen möchte ich hier nicht weiter eingehen. Das ist Geschmackssache.

Dann die Brücke zum Schluss.
Auch wenn es eine 'alte' Brücke darstellen soll, aber so sieht für mich keine Brücke aus. Der Mittelpfeiler der Brücke sieht, ähm, komisch aus.
Auch der Verlauf der Steine irritiert mich.

Warum ich das hier schreibe:
Mir geht es nicht darum deine Arbeit schlecht zu reden. Im Gegenteil. Mich verwundert es eben, wie oben geschrieben, der enorme Qualitätsunterschied.
Es wirkt alles lieblos und irgendwie zusammengeschustert.
Nimm dir doch Zeit und mach das vernünftig.

Vielleicht weiß ich auch zu wenig über interna.
Es mag wohl den einen oder anderen gefallen, aber so haut mich das nicht aus dem Schaukelstuhl.

Ich hoffe, ich habe mich richtig ausgedrückt und du hast verstanden, was und wie ich es meinte.

Gruß Rudi

Hallo Zusammen

@Rudi

Ich möchte mal eine Lanze für Hans-Georg brechen.
Es gibt Leute, die gerne Modellbau/Modellbahn als Hobby betreiben und nicht so viel Geld zur Verfügung haben. In diesem Fall ist Eigenbau eine unabdingbare Tatsache. Und daher ist wohl auch Vieles nicht so ganz 100%-ig.
Jedoch, nur weil einer nicht jeden Monat 150-200€ für die Modellbahn ausgeben kann, sollte er das Hobby nicht betreiben?
In erster Linie muss es dem Erbauer gefallen, oder? Und wie man hier an der Resonanz sieht, gefällt die Bauweise nicht nur ihm.

Weiterhin finde ich Hans-Georgs Baumethode , wie oben schon gesagt, unkonventionell. So zu sagen, learning by doing. Was nicht passt, wird passend gemacht. Warum nicht? Auch das ist Modellbahn/-bau, Lösungen für Probleme zu finden, die man sich selbst geschaffen hat.
Ist es deshalb keine Modellbahn?

Gruß Mike

Hallo zusammen,
Hans-Georg hat mein Interesse, ich baue meine Anlage ohne große Planung und freue mich wenn ich etwas besser hinbekomme.
Möchte auch experimentieren, konkret setze ich meine verschönerten Gebäude jetzt an die Stellen an denen sie besser zur Geltung kommen.

Felsen sind auch mein Thema, da komme ich kaum voran, dass es anders geht sieht man an den Beiträgen.

Hans Georg kann anschaulich berichten und Emotionen wecken, freue mich auf die nächsten Einträge.

Gruß

Klaus

Hallo Rudi,
ich verstehe Deine Sichtweise und Deine Befürchtung durchaus. Hier heißt es jetzt abwarten. Und Dir ist niemand böse oder sonst was.
HGH hat eigentlich immer so gebaut, sehr unkonventionell und zügig musste es voran gehen, das ist seine Art.
Die Felswand ist auch nicht mein Still
Sonst wühle mal im Forum, auch die anderen Anlagen sind  hier baubegleitend Diskutiert worden.
Gruß Björn

Hallo zusammen

Hallo Björn #27
Danke, du hast mich verstanden.
Wenn einer so oder so baut, ist es total in Ordnung und auch gut so. Vielfalt ist das Schlagwort und jeder sucht sich seins.
Der eine folgt dem, weil er seine Arbeit gut findet und ein anderer kann mit der selben Sache nun mal nichts anfangen.
Hier war es eben diese aktuelle Machart, die mich fragend zurück gelassen hat.

Mal sehen.


Hallo Mike #25

Wie schon von mir vorher geschrieben, hatte ich die Homepage angesehen und war von ein paar Bilder sehr angetan. Echt schön.
Deshalb bin ich auch noch nach dem Gleisbau im Schattenbahnhof dran geblieben. Immer in der Hoffnung, jetzt kommt was, was mich mit der Zunge schnalzen lässt.
Aber die Brücke hat mich dann komplett irritiert.

Deshalb meine Frage nach der Zeit.
Wenn du zeit hast, kannst du daraus ein tolles Teil bauen. Aber das erinnert mich daran, es irgendwie zwischen Frühstück und Vesper fertig kriegen zu müssen. Egal um welchen Preis. Und das finde ich Schade.

Und kein Geld ist für eine saubere Arbeit, gerade im Untergrund, für mich keine Ausrede.
Es ging für mich darum, dass man HINTERHER festgestellt hat, dass das Profil nicht gepasst hat. Und das hat mit mit viel oder wenig Geld nichts für mich zu tun.

Auch habe ich nicht gesagt, er soll mit Modellbau aufhören. Das ist nicht richtig.
Mich hat eben a.) der Qualitätsunterschied zwischen seinen gezeigten Werken zum aktuellen Projekt irritiert und b.) eben dieses 'was nicht passt, wird passend gemacht' Vorgehensweise. Gerade im Untergrund.

Das waren meine Beweggründe, mich kritisch hier zu äußern. Darf man ja mal.
Und wenn es dir und anderen gefällt, ist doch gut.
Bestimmt ist Hans-Georg jemand, mit dem man lecker Bier zusammen trinken kann und sich auch gut mit ihm versteht. So schätze ich ihn ein.
Aber etwas kritisch hinterfragen darf man ja noch dürfen, oder?

Gruß Rudi

Hallo Rudi, ich nochmal.
Habe gerade mal gewühlt, die Stichworte sind unter anderem Elenastein und Urselreuth, leider sind die baubegleitenden Bilder auf einem externen Hoster geladen worden damals und nicht mehr verfügbar.
Am Anfang habe ich auch so manches mal gedacht, was das wohl wird? Und hinterher hat es funktioniert.
Die Anlage im Koffer z.B. und Radien wo man dachte, das geht nicht. Doch ging, HGH hat sich dann in der Auswahl selbst beschränkt.
Bleib bitte dabei und wundere Dich weiter. Und Tipps werden ja auch gestalterisch angenommen. Bei den Gleisen sind denke ich auch ausreichend Versuchsfahrten unternommen worden.
Gruß Björn

Hallo,

@Rudi #28: na ja, da die Bilder des Baus der früheren Anlagen (Stichwort Elenastein und Urselreuth) leider nicht mehr verfügbar sind wissen wir auch nicht wirklich, wie es da im Untergrund aussieht oder aussah

Ich finde Hans-Georg's Arbeitsweise unkonventionell, aber was dabei bisher herauskam überzeugt mich, und daher bin ich ziemlich sicher, das auch bei diesem Werk am Ende was Tolles stehen wird.

Ich werde es weiter verfolgen, habe für meinen bevorstehenden Bau jedenfalls schon einiges gelernt.

Gruß
Mike

PS: und na klar darf man mMn kritisch hinterfragen und Kritik üben, ich bin total dafür (so lange die Kritik konstruktiv ist) -- siehe den Faden zu meiner Planung https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1175267 in dem ich das ausdrücklich begrüße!

Gestern war einer der schönsten Vatertage, die ich erlebt habe, unsere beiden erwachsenen Söhne besuchten mich, der jüngste blieb bis 22.30 ... daher keine Zeit für MoBa.

Wow... Ihr habt ja viel geschrieben in den nur 2 Tagen, wo ich "weg war"! Hatte auch heute einen sehr langen, anstrengenden aber erfüllenden Tag, will aber trotzdem auf Eure Kommentare eingehen:

@ 24 Rudi, schön, daß Du wieder "an Bord" bist.
"Stehst du unter Zeitdruck oder hast du eine Wette am laufen? Warum diese eile?" ==> Weder noch. Auch empfinde ich meine Vorgehensweise nicht als Eile, ich baue halt zwei, drei Stunden, wenn es die Zeit erlaubt.

"Es wirkt auf mich unorganisiert und lieblos." ==> Kann ich nachvollziehen. Es gibt halt völlig unterschiedliche Arbeitsweisen, mancher erstellt erst stundenlang Gleispläne in speziellen Programmen, mir reicht ein Kugelschreiber-Plan auf der Rückseite eines Briefumschlages, der grad zufällig nachts auf meinem Nachttisch lag. Laß es mich so sagen: ich bin nicht unorganisiert, sondern ANDERS organsiert. Und lieblos bin ich - immer noch meine Selbsteinschätzung - nur im verdeckten Bereich. Warte mal ab, im sichtbaren Bereich wird die Anlage schon noch liebevoll.

"Nur weil es störungsfrei funktioniert, heisst es ja nicht, dass man es schöner verlegen hätte können." ==> stimmt, aber da habe ich was beim Wohnungsrenovieren gelernt:  ist das Zimmer leer und man renoviert es gerade, stört man sich an jeder kleinsten Unregelmäßigkeit (Tapetenbahnen unten nicht Stoß an Stoß, winziges Eck an der Fußbodenleiste abgebrochen etc etc).  Hier Zeit zur Korrektur oder "schöner verlegen" zu investieren, lohnt nicht. Denn später - entschuldige, wenn ich das so direkt wie mein geliebter schon verstorbener Vater sage - sieht das keine Sau mehr. Möbel füllen das Zimmer, kein Mensch kriecht auf dem Boden umher und sucht nach Fehlern. Jeder erfreut sich an den Bildern an der Wand etc. Ist es nicht ähnlich mit (zumindest meinen) Modellbahnanlagen?

"Die eine Strebe wurde mal eben bearbeitet, damit der Zug anstandslos vorbei fahren kann. Bei richtiger Planung wäre das vorher aufgefallen." ==> Besser als Roger im  Beitrag #70 im ersten Teil dieses Bauberichts  könnte ich das auch nicht ausdrücken:  "ich sag's doch, der Plan is' für die Katz'!
Mal den besser hinterher von der Anlage ab!"

"Der Mittelpfeiler der Brücke sieht, ähm, komisch aus." ==> Hmmm ... kannst Du das mal genauer beschreiben? Ich bin am Überlegen, die Brücke durch eine völlig neue zu ersetzen mit gerade verlegten Steinen, aber den Mittelpfeiler würde ich genau so wieder bauen.

"Mich verwundert es eben, wie oben geschrieben, der enorme Qualitätsunterschied." ==> Es gibt keinen Qualitätsunterschied zwischen meinen bisherigen und der aktuellen Anlage. Du hast ja nie das Innenleben der alten Anlagen gesehen ... Und keiner hat das Endresultat der jetzigen gesehen ... ich kenne es ja selbst nicht

"Nimm dir doch Zeit und mach das vernünftig." ==> Zeit ist nicht mein - oder sollte ich sagen: Dein - Problem.  Wenn ich mir mehr Zeit nähme, dann würde auch nichts anderes herauskommen, es würde nur länger dauern.

Ergo: ich freue mich, wenn Du "dabei bleibst", bestimmt kannst Du Dich beim Weiterbau meiner - oder sollte ich sagen: unserer - Anlage mit einbringen.


@ 25 Mike, finde ich toll, daß Du mich so verteidigst!!! Rührt mich wirklich an!

Zu Deinem Statement "Jedoch, nur weil einer nicht jeden Monat 150-200€ für die Modellbahn ausgeben kann, sollte er das Hobby nicht betreiben?" ==> Ich könnte diese Summe ausgeben, ich WILL es aber nicht. Mir macht Selbstbau viel mehr Freude als was zu kaufen. Könnten meine Frau, Kinder und Freunde bestätigen.

"So zu sagen, learning by doing. Was nicht passt, wird passend gemacht. ... Lösungen für Probleme zu finden, die man sich selbst geschaffen hat." ==> Mike, den muß ich mir merken, diese Beschreibung ist phantastisch. Danke!

@ 26 Klaus: "Hans Georg kann anschaulich berichten und Emotionen wecken, freue mich auf die nächsten Einträge." Geht auch ans Herz, freut mich!

@ 27, Björn: "HGH hat eigentlich immer so gebaut, sehr unkonventionell und zügig musste es voran gehen, das ist seine Art." ==> Björn, Du kennst mich zwar nur aus dem 1zu160-Forum, aber Du kennst mich offensichtlich!

@ 30 Mike "na ja, da die Bilder des Baus der früheren Anlagen (Stichwort Elenastein und Urselreuth) leider nicht mehr verfügbar sind wissen wir auch nicht wirklich, wie es da im Untergrund aussieht oder aussah" ==> Dort sah es genauso aus wie jetzt bei der Schober-Schlucht, glaubt mir!

Übrigens, auf 1zu160 sind zwar alle Bilder weg von Elenastein, aber hier gibt es über 100 davon:

https://www.mobablog.info/blog.php?id=2463

Und hier ist - allerdings in Spur Z - eine Anlage, die ich 2018/2019 im Auftrag gebaut habe:

https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=64&t=157824

So, morgen dürfte es dann mit Schober&Olbertz weiter gehen.

Die Spur-Z Anlagen sind auch sehr beeindruckend. Besonders die selbstgebaute Segment-Drehscheibe hat mich jetzt schwer beeindruckt.
Und Rudi, notfalls  jagen dich die Seilschaften aus Urselreuth mit den Gemeinden Schober und Wilms, angeführt von Oma Doser mit dem Traktor aus dem Beitrag
Gruß Björn

Edit: die Idee mit dem Silo muss ich im Kopf behalten


Hallo Hans-Georg

Auf den Mittelpfeiler möchte ich da nicht mehr eingehen. Ich denke, man sieht was ich meine.

Da du die Brücke eh noch einmal neu bauen willst, überlege doch mal, ob du es mal mit Styrodur versuchst.
Ein toller Baustoff zum arbeiten. Man kann schön gravieren und er ist leicht.

Vielleicht kennst du mein 'Weißbachviadukt'. Dieser ist aus ein Stück Styrodur hergestellt.
Aber man kann mit dünnen Platten auch den Kern aus Holz verkleiden. Geht auch.

Dann die Steinform der Brücke.
Unregelmäßige Steine, wie eben bei meinem Viadukt, drückt man entweder mit einem Spitzen Bleistift ein, dann hat man schon eine Farbe für die Fugen.
Oder mit einem anderen spitzen Gegenstand.

Regelmäßige Steinform geht mit einem Linial für die Horizontalen Fugen.

Wichtig ist, dass man sich vorher von irgendwo her, Orginalbilder anschaut.

Das mal von meiner Seite.

Gruß Rudi

@32 Björn, die Idee mit dem Silo? Das heißt, Du hast eine weitere meiner Anlagen gefunden, die ich gar nicht erwähnt hatte: Kitzach?

Heute endlich wieder zum Basteln gekommen. Tag 21 also:

Rahmen für das Tunnelportal der Hauptstrecke links montiert:
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Erstes Betonfundament für Oberleitungsmasten gegossen:
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Beim späten Frühstück erwähnte ich, daß ich mir das linke Ende der Hauptstrecke eigentlich anders vorgestellt hatte, jetzt die vor drei Tagen installierte Blende aber nicht mehr abreißen will. Meine Frau, die mich nach 29 Jahren Ehe sehr gut kennt, meinte nur, ich solle es so machen, daß ich mir nicht immer sagen müsse: hätte ich doch...! Und sie hat recht!! Also in den Keller und die Blende abgerissen. Hier vorher und nachher:
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Nächste zu lösende Aufgabe: wie die Oberleitung im Innern des Tunnels fixieren? Erst mit den fertigen Vollmer-OL-Masten experimentiert, aber die sind zu filigran, falls da mal später was passiert. Letztlich folgende Lösung realisiert: Im Innern ist ein Brettchen quer über die Gleise montiert, das im Notfall mit einem einzigen kleinen Schräubchen zu lösen wäre (mein Arm paßt mit dem IXO rein in den überbauten Bereich, habe es getestet).  In dieses Brettchen habe ich für jeden OL-Draht einen Schlitz gesägt, wo der Draht von draußen in den Tunnel reingeschoben wird:
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Zur Straßenbrücke: Es wurde vom Oberstaatsbauamt Bayreuth entschieden, die Brücke abzureißen.  Sie wird durch einen Neubau ersetzt, favorisiert wird die Bauweise der Brücke in Wilzfuhr (Dank an Björn: wenn Du die Segmentdrehscheibe nicht erwähnt hättest, hätte ich mir meinen eigenen Baubericht nicht mehr angesehen ... so entdeckte ich dort aber meine eigene Brückenbauweise wieder!).  Nur der Verlauf der Brücke und in Folge dessen der Straße ist noch offen: Variante 1 wäre die bisherige Straßenführung. Variante 2  würde nur über das hintere Gleis und dann an der Felswand entlang führen, hätte nur einen Bogen statt zwei. Es wird eine Volksabstimmung geben: Für welche Variante stimmt Ihr?
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Schön, es geht weiter!
Ich stimme für Variante 3, Brücke über beide Gleise, jedoch im (S-) Bogen mit diesmal zwei gleichen Brückenbögen
Nee, mach mal wie du denkst, mir würde die Straße im Vordergrund mehr zusagen, aber ich kann mir anhand der Bilder auch noch nicht vorstellen wie es letztendlich aussieht....
Viele Grüße, Pierre

Mhh. Da du ja eh selbst baust und die Idee von Pierre ist gar nicht so verkehrt. Wie wäre es die Brücke im Bogen zu bauen?
Gruß Björn

Mensch, Jungs, das ist ja schon beängstigend ... genau diesen Gedanken der S-förmigen Straßenführung hatte ich eigentlich auch im Herzen, ihn aber nicht angesprochen! Auch mir würde die Straße im Vordergrund mehr zusagen!

Meint Ihr so etwas:
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Moin

Ich würde den Bogen der Brücke genau umgedreht machen. Also den Bogen der Straße nach unten.

Gruß Ralph

Hallo HGH,
Ja, so ungefähr. Die Möglichkeit wäre ja auch noch näher an die Weiche zu rücken und nur einen, dafür weiten Brückenbögen zu bauen, oder weiter hinter und dafür zwei Bögen...
Viele Grüße, Pierre
PS: besser bekomme ich das mit meinen Fingern nicht hin auf dem Telefon


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Hallo Hans-Georg,

stell doch bitte mal ein Übersichtsbild der linken Seite ein, auf dem man die Geländezusammenhänge erkennen kann.
Während ich eigentlich noch Farbversuche mit den Felsen erwartet hätte, hast du anscheinend schon wieder andere Tatsachen geschaffen. Und ich fürchte, dass damit in der Folge die Brücke dann ohnehin ganz schnell vom Tisch ist...

Gruß
Roger

@ 38 Ralph, das mit dem Bogen nach unten hab ich nicht kapiert. Die Straße MUSS am vorderen Anlagenrand enden, wenn ich Deinen Vorschlag richtig verstehe, würde sie an den Steilfelsen ins Tal enden?

@ 39 Pierre, Deine Fingerzeichnung ist eindeutig, so sehen meine Pläne doch auch aus

Und GENAU SO wie auf Deiner Skizze wird es gebaut! Habe das Trassenbrett der Straßenbrücke schon ausgesägt. Der Volksentscheid war eindeutig: mit der überwältigenden Mehrheit von 75% (*) hat das Volk entschieden: S-Kurve über beide Gleise!

@ 40 und weil Roger ein extra Übersichtsbild braucht, bitteschön:
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(*) Teilnehmer Pierre, Björn und HGH stimmten für die S-Kurve wie vorgeschlagen, Ralph für eine S-Kurve in anderer Richtung. Also 3 von 4.

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@ 40 Roger: "Während ich eigentlich noch Farbversuche mit den Felsen erwartet hätte, hast du anscheinend schon wieder andere Tatsachen geschaffen" ==> Die weitere farbliche Felsgestaltung will ich erst fortführen, wenn links oben alle Felsen an Ort und Stelle sind, sowohl die aus Holzkohle als auch die aus Gips. Und Letztere kann ich erst gießen, wenn der Verlauf der Brücke feststeht.

So, heute wurde der Neubau der Brücke begonnen. Diesmal nach einer Technik, die ich vor ca 1,5 Jahren bei "Wilzfuhr" probiert, dann aber vergessen hatte. Björn hat mich wieder darauf gebracht.

Wie gut, daß meine liebe Frau vor 2 Jahren mal vom Penny heimkam und fragte, ob ich eine Deko-Dingsda-Säge gebrauchen könne. Eine was? Also hin und eine Dekupiersäge gekauft. Welch Erleichterung seitdem!

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Wenn man die Bilder aus dem Bau so sieht, kann man schnell denken, oh mein Gott, das wird nix...urgs.
Aber wenn ich mir sonst so die anderen Anlagen von Hans-Georg anschaue weis ich, das wird was.

Ist gefühlt aber eine sehr schmale Straße. Na, solange Erna Doser da mit ihrem Traktor lang passt.
Gruß Björn

Danke für Dein Vertrauen in mich, Björn

Die Breite der Straße ist bewußt gewählt ... ist genau 2,5 cm also 4 Meter in natura. Das ist eine Brücke von 1883 zur isoliert gelegenen Kirche und einem Weinberg und keine Bundesstraße von 1973! Du hast es richtig erkannt: Hauptsache Erna Doser paßt mit ihrem Traktor drüber! Wird morgen probiert

Der Bau der Bruecke schreitet voran. "Füllung" aus altem Stück Dachlatte mit der Holzscheiben-Flex passend abgerundet:
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Für die Seitenwände und gleichzeitig das Geländer brauchte ich einen sehr stabilen Karton ... nach einigem Suchen alte Elba-Dokumentenmappe entdeckt, perfekt für meine Zwecke geeignet, läßt sich über der Tischkante rund biegen und bleibt in der gewünschten geschwungenen Form:
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So, nachdem der dicke Karton mit Schraubzwingen und Klammern fixiert war und nun fest ist, habe ich Steinimitat aufgeklebt. Hatte ich vor 15 Jahren mal hier bei den 1zu160-Goodies kopiert und ausgedruckt. Die Ecksteine werden aus Kaffee-Umrührstäbchen (einem meiner Lieblings-Bastelmateralien) mit dem Seitenschneider freihändig abgeknipst.

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Stellprobe mit Lok (was die Polizei wohl schon wieder will??) ... Bauingenieur vom Eisenbahnbundesamt ... und - speziell für Dich, Björn - Ernas Traktor:
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Wie wäre es, du klebst innen ins Gewölbe (heißt das so?) der Brücke auch noch die Steine? Gibt es im übrigen immer noch bei den Goodies zum ausdrucken.
Sieht doch schon sehr gut aus, wirkt gleich ganz anders.
Geschwindigkeitsmessung bei der Lok durch die Polizei? Ist das die Bahnpolizei? Oder hat Erna was ins Gleis fallen lassen? Schwerer Eingriff in dem Bahnverkehr und so.
Gruß Björn


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