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THEMA: Zwei oder einen isolierverbinder benutzen?

THEMA: Zwei oder einen isolierverbinder benutzen?
Startbeitrag
futzelman - 11.05.20 02:59
Hallo an Alle:
Ich fahre Analog, Fleischmann Spur N. Ich haben meine Anlage in 4 Bloecke aufgeteilt, jeder Block hat sein eigenes Trafo. Die Lock kann also von einen Block aufs andere Fahren solang man beide Trafos gleich stark aufgedrehr hat.
So, die Frage ist ob man einen Isolierstrefen nimmt order 2, also beide Seiten der Schiene isolieren oder nur eine? Warum sehe ich manchmal nur einen isoliersverbinder und manchmal sind beide Seiten isoliert?

Danke!

Cyril

Hallo Cyril,

für die Trennung zwischen zwei verschiedenen Stromkreisen müssen immer beide Schiene abisoliert werden. Nur so kannst du mit mehreren Trafos arbeiten.

Um ein Gleisabschnitt über ein Schalter zuschaltbar zu machen, reicht es aus nur eine Schiene am Anfang und am Ende zu abisolieren. Auch Gleisbelegtmelder werden so angeschlossen.

Grüße
Markus
Moijn

Zitat

für die Trennung zwischen zwei verschiedenen Stromkreisen müssen immer beide Schiene abisoliert werden. Nur so kannst du mit mehreren Trafos arbeiten.



Das ist leider quatsch Weder bei der Modellbahn noch im Haushalt ist das so. Bekanntlich hat man im Haus Drehstrom, also eigentlich 3 Trafos und alle Rückleiter sind natürlich gemeinsam verbunden. Und der Lichtschalter in der Wand trennt dann auch nur den einen Leiter auf und der Rückleiter bleibt verbunden.

Solange Du keine Kehrschleifen auf der Anlage hast, reicht es völlig immer auf der gleichen Seite des Gleises eine Schiene zu isolieren. An den Trafos verbindest Du jeweils auch eine Ausgangsseite mit jeweils allen anderen Trafos. Damit kannst Du für die eine durchgehende Schienenseite eine Leitung für die ganze Anlage nutzen und von dieser alle paar Gleisstücke einspeisen. ( Gemeinsame Masse ). Die andere Seite des Gleises führst du dann einfach jeweils zum Trafo und fertig ist die Laube. Zum Abschalten einzelner Gleisstücke mußt Du dann die Leitung zum einzelnen Trafo mit Schalter unterbrechen, die gemeinsame Masse bleibt immer verbunden.

Und wenn man einen "Um"-Schalter verwendet, kann man auch jedes Gleis mal dem einem oder anderem Trafo zuordnen. Das war früher "der" Sandart für Mehrzugbetrieb und nennt sich Z-Schaltung.

Steht auch hier auf der Seite unter: https://www.1zu160.net/elektrik/zschaltung.php

Die unter den Kommentaren vertreten Meinung, es sei "einfacher" Fehler zu finden, wenn man beidseitig isoliert und alle Schalter doppelpolig ausführt, ist nicht begründbar. Die Verdoppelung aller Leitungen, Schaltkontakte, Zuführungen kann die Fehlersuche nicht einfacher machen. Zudem fehlt für Messungen ein gemeinsames Bezugspotential. Zudem können sich in dummen Fällen Spannungen aufsummieren, wenn mehr als 2 Trafos zum Einsatz kommen und durch einen blöden Zufall jeweils die entgegengesetzten Pole der Trafos verbunden werden. Davon kann ich nur abraten!


Gruß
Klaus




Moin Klaus

Bin ganz sicher nicht der Elektrik spezialist, aber ganz kann ich dir nicht folgen.

Klar, normalerweise genügt eine Trennstelle, aber er will ja keinen Schalter einbauen, sondern mit einem anderen Trafo den weiteren Fahrweg speisen.

Ich habe bei meinem SBH eine Lauer Steuerung und es gibt ein Umfahrgleis das in beiden Richtungen genutzt wird.
Lt. Lauer müssen beide Schienen isoliert werden und der SBH wird mit einem separaten Trafo angesteuert.
Oder ist das was anderes?

Vg
Richard
Hi Richard,

das Innenleben Deiner Lauer Steuerung kenne ich nicht, kann also dazu nichts sagen. Bei einem "normalen" Trafo ist aber die Nutzung einer gemeinsamen Masse üblich, so wie es auch hier auf der Seite beschrieben steht. Wichtig ist eben, daß die Stromkreise der Trafos galvanisch getrennt sind. Und vielleicht ist es eben bei Deiner Steuerung anders. Jeder einzelne Modellbahntrafo ist natürlich galvanisch getrennt und von daher ist die Nutzung der gemeinsamen Masse dort immer möglich und sinnvoll.

Gruß
Klaus
Hi

im Nachhinein Isolierstellen einzubauen ist schwerer als eine in der Verdrahtung zu überbrücken. Daher würde ich immer zwei Isolierverbinder einbauen

Gruß

Bahnstadt
Hallo teppichbahner-Klaus #2,
du kannst gerne (wie jeder andere hier auch) vollmundig mit Weisheit um dich werfen, aber dann bitte richtig.

Verschiedene Stromkreise einpolig trennen geht, das ist richtig; aber es geht NUR DANN, wenn die Fahrgeräte galvanisch getrennt sind.

Falls Fahrgeräte verwendet werden, die galvanisch verbunden sind (weil sie sich z.B. einen gemeinsamen "grossen fetten Trafo" teilen), MUSS doppelpolig getrennt werden! Andernfalls können sich die Fahrgeräte gegenseitig beeinflussen.

Ich bin jetzt auch schon ein paar Jahre im Forum und hab schon viele Themen wie dieses hier gesehen. Die Frage, ob einpolig oder doppelpolig getrennt werden soll, kann der Laie nicht beantworten (darum wird ja gefragt). Nun ist es so: Der Umstand, dass der Laie die Frage nicht beantworten kann, zeigt ja gerade, dass dem Laien das Fachwissen fehlt, um beurteilen zu können, wann einpolig und wann doppelpolig getrennt werden soll.

Darum rate ich immer: Trenne doppelpolig. Du kannst nachher immer noch Trennstellen überbrücken oder die abgetrennten Schienenstücke sonstwie wieder anschliessen.

Felix

Edit: #4 gesehen; alles gut.

Hallo,

einseitig isolieren haben wir schon immer so gemacht und können wir auch heute noch so machen.
Alles was Klaus schreibt gilt uneingeschränkt und ist 100% richtig.

@Richard, was du bei deiner Lauer-Steuerung beschreibst kommt durch die Möglichkeit eines Richtungswechsels auf dem Umfahrgleist einer Kehrschleife gleich. Das hat Klaus erwähnt, die muss man logischerweiise beidseitig isolieren.

passt jetzt zwar nicht so ganmz hier her, aber:
Thema Kehrschleife: Hier würde ich in keinem Fall mit zwei Trafos agieren. Ergibt sich aus dem Gleisplan eine Kehrschleife dann sollte man versuchen diese nur in eine Richtung zu befahren. Dann  sieht man eine Stelle vor, an der man anhalten muss, Weiche umstellt und weiter fährt. Umpolen machen wir Analogies mit Dioden. Da hält der Zug automatisch an wenn man es selber vergisst und fährt erst wieder weiter wenn die Fahrtrichtung umgekehrt wurde.

Früher haben wir auch noch Schaltgleise gehabt, da waren die rechte Schiene und ein Pol des Wechselstromausganges (also Zubehör, das Zeichen mit der Weiche) miteinander verbunden. Dann gab es eine kurze Trennstelle oder ein Schaltgleis, mit dem man über die Räder der Lok Signale oder Weichen geschaltet hat.

@Cyril, schau dir das mit der Z-Schaltung mal an. Ist für Bahnhöfe genial wenn man nicht laufend zwei oder gar drei Trafos bedienen will. Bei mir geht das Fahrstrassenabhängig sogar automatisch.

Grüße Torsten
und noch was

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

wenn mehr als 2 Trafos zum Einsatz kommen und durch einen blöden Zufall jeweils die entgegengesetzten Pole der Trafos verbunden werden



genau, zwei Trafos sind in unterschiedliche Richtung gedreht, ein Fahrzeug bleibt auf einem Übergang stehen und zwar so, dass es nur eine Seite verbindet (weil es z.B. eine Dampflok ist, die auf der einen Seite nur über einen Vorläufer Strom nimmt).
Jetzt hast du zwischen den anderen beiden Schienen die doppelte Spannung, statt 12V mal eben 24V.
OK, die Lok fährt nicht weil sie von der anderen Schiene zufällig keinen Saft bekommt. Das ist z.B. bei einer 78 von Fleischmann nicht so ganz unüblich.
Jetzt kommts. Haben wir jetzt Weichen, die über das herzstück polarisiert werden (Peco) dann kann e sbei ungünstigem Gleisplan (und wer überblickt das immer richtig) vorkommen, dass die eine Schiene jetzt +24V, die andere den gemeinsamen minus Pol hat. Ob das jeder Lok gut bekommt?

Grüße
Hi !

Klaus #2

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Das ist leider quatsch  Weder bei der Modellbahn noch im Haushalt ist das so. Bekanntlich hat man im Haus Drehstrom, also eigentlich 3 Trafos und alle Rückleiter sind natürlich gemeinsam verbunden. Und der Lichtschalter in der Wand trennt dann auch nur den einen Leiter auf und der Rückleiter bleibt verbunden.



Sorry aber Dein Fachwissen ! scheint leider nicht ausreichend zu sein um eine richtige Aussage zutreffen.

Der Drehstrom wird in einem Generator erzeugt wo Pol / Zeit versetzt 120° jeweils eine Phase erzeugt wird, die dann als Drehstrom zu ´´´´einem´´´´´ Maschinentrafo  ( https://de.wikipedia.org/wiki/Maschinentransformator ) geleitet wird und der Sternpunkt den Rückleiter bildet. Die Generatorspannung von meistens 10 KV wird auf 30 / 110 / 380 KV hochtranformiert und ins Verbrauchernetz gespeist wird.

Zurück zum eigentlichen Thema, am besten ist es, jeden Speisebezirk ( Blockabschnitt ) zweipolig zu isolieren, somit sind etwaige Fremdspannungen die im Fehlerfall auftreten können, ausgeschlossen.

Gruß von einem E - Kraftwerker.
Thomas

Nur gut, dass wir es bei unserem Hobby mit niedrigen Spannungen und Stromstärken zu tun haben (die natürlich auch nicht gänzlich ungefährlich sind).

Bei dem hier zu lesenden unterschiedlichem "Expertenwissen" dürfte sonst schon so mancher Wohnungsbrand zu beklagen sein

Gruß aus Nordertown

PS: Ich trenne sicherheitshalber immer beidseitig

Zitat

Jetzt hast du zwischen den anderen beiden Schienen die doppelte Spannung, statt 12V mal eben 24V.



Das ist bei gemeinsamer Masse nicht anders als bei getrennter. Erst bei mehr als 2 Trafos kann es zu weiterer Addition von Spannungen kommen. Bei gemeinsamer Masse muß nicht erst ein Fahrzeug die Verbindung herstellen, denn die ist ja gewollt schon da.

Gruß
Klaus
Hallo,
habe beim Baubeginn meiner Anlage nur rechts (+) isoliert. In den Blöcken sind 3 Trafos auf verschiedene Spannungen eingestellt. Bergab langsamer, bergauf schneller. Bei der Anlagenerweiterung habe ich beide Pole getrennt. Merke keinen Unterschied. Man darf natürlich nur in eine Richtung fahren.
LG
Kalle
Hallo,  

also wenn er zwei Trafos verwenden möchte dann gehen wir davon aus dass die jeweils einen seperaten Netzstecker haben und natürlich galvanisch vom Netz getrennt sind. Ob das nun elektronische Fahrregler sind oder richtige Trafos ist doch egal.
Das Prinzip wird seit es Gleichstrom für die Modellbahn gibt in einschlägigen Publikationen mit Gleisplänen gezeigt.

Was man beachten muss wenn man an einem fetten Trafo mehrere Fahrregler anschließen möchte ist ein ganz anderes Thema. Und weil das nicht so ganz einfach für den Laien ist,  sollte der das auch lassen. Wahrscheinlich gibt's deswegen auch keine Trafos für mehrere Stromkreise zu kaufen.

Ich bleibe dabei,  einseitig trennen reicht.

Grüße Torsten
Vielen Dank fuer die schnelle Antworten an den "Laien" haha
Ich muss mir die Z Schaltung genauer angucken werde aber erstmal beideseitig trennen. Ich habe 2 Trafos fuer jeweils zwei Stromkresie (Tech Ampac780) also fuer die 4 Bloecke.Jeder Block hat eine Ringleitung.
SO meine Freunde das war erst mal der Anfang hier im Forum und freue mich auch den Kontakt den es ist nicht ganz so einfach von 0 auf 100 in Sachen Analog...

Bis bald,
Cyril
Zitat

es ist nicht ganz so einfach von 0 auf 100 in Sachen Analog...



und schon gar nicht, wenn du versuchst HIER auf einfache Fragen eine Antwort zu bekommen. Da gibt es plötzlich Wechselstromdioden, die Berechnung von Widerständen wird zur Quantenphysik, 20V töten Menschen, mehr als ein Trafo macht Wohnungsbrände und bei einpoliger Trennung gibt es plötzlich "etwaige Fremdspannungen". Und so bleibt dieses Forum eben seinem Ruf treu....

Ich hab jedenfalls wieder viel gelacht! Ich glaub ich mach mir mal 'ne Linksammlung des "geballten Fachwissens", damit wir auch für die Zukunft "gut gerüstet" sind auf passendem Niveau einzusteigen

Popcorn!!! oder einfach nur Korn? Egal!

Gruß
Klaus

Zitat - Antwort-Nr.: 13 | Name: dampfrailfan

Wahrscheinlich gibt's deswegen auch keine Trafos für mehrere Stromkreise zu kaufen.


Unfug.

Richtig ist: Wer nicht über das hinaussieht was im Trix- oder FleiRoc-Katalog abgebildet ist, der landet bei "einem Netzstecker pro Fahrgerät", was dann galvanisch getrennt ist (und was auch nichts Schlechtes ist).

Die galvanisch nicht-getrennten Regler gab es "zu Analogzeiten" sehr wohl zu kaufen! Auf die Schnelle fallen mir die "orangen" von Roco ein, die man seitlich aneinanderstöpseln konnte, und die Lauer Fahrregler (ebenfalls zum seitlich aneinanderstöpseln). Die Lauer waren der "Mercedes" unter den Analog-Fahrpulten!
Und auch jeder, der unter der Anlage eine 16V~ Leitung hat, wo er Fahrregler dezentral anstöpseln kann (Fremo zu Analog-Zeiten!!), hat Fahrgeräte ohne galvanische Trennung.

Der Grund, warum es das nicht mehr zu kaufen gibt, ist: Wer heute den Modellbahn-"Mercedes" will, fährt digital. Das kann man gut finden oder schlecht; ist so weil ist so. (Bitte keine Analog/Digital-Diskussion! Führt zu nichts.)

Edit: Gibt's ja doch noch zu kaufen! Die vom Fragensteller in Nr.14 genannten Fahrgeräte haben ZWEI Regelknöpfe pro Netzstecker.
https://www.google.ch/search?q=Tech+Ampac780
und dann auf die Bildersuche gucken

Und nochmal edit: Die Lauer gibt es auch immer noch zu kaufen:
http://www.mondial-braemer.de/PRODUKTE/PCC-Fahrr/

Felix

Zitat

Richtig ist: Wer nicht über das hinaussieht was im Trix- oder FleiRoc-Katalog abgebildet ist, der landet bei "einem Netzstecker pro Fahrgerät", was dann galvanisch getrennt ist (und was auch nichts Schlechtes ist).



Wobei es auch Fahrregler gibt/gab, die von Haus aus mit einer 3 poligen Versorgungsspannung daher kamen/kommen, also gemeinsame Masse und Plus und Minus der Versorgungsspannung. Diese lassen sich auch bei einseitiger Gleistrennung verwenden und brauchen Eingangsseitig keine galvanische Trennung. Die Ausgangsschaltung ist quasi eine Audio-Endstufe, die auch Gleichspannung kann. 4 Transistoren und ein paar Widerstände, um es genau zu nehmen. Aus meiner Sicht immer noch die praktischste Lösung, kann man diese "Endstufen" doch mit Poti, Schalter oder gleich einem kleinen Controller speisen.

Zitat

Wer heute den Modellbahn-"Mercedes" will, fährt digital.



Genau! Ich fahre lieber Eisenbahn als Auto und daher analog Und wenn schon Auto, dann doch nichts mit Wackeldackel und Klopapierrolle. Im Moment eh zu gefährlich! Denn für die Rolle würde man ja heute sogar einen Mercedes aufbrechen...

Gruß
Klaus

Hallo,


ich baue gerade ein zweites Oval in mein N Spur Oval ein. Hier sollen die Schienen über Weichen verbunden werden.
Jedes der Ovale bekommt einen eigenen Trafo damit man die Geschwindigkeit der Loks besser aufeinander abstimmen kann. Hier werden dann Isolierschienenverbinder zwischen die Weichen gebaut und trennen so die Ovale elektrisch.

Praktisch kann man dann auf jedem Oval in eine andere Richtung fahren. Aber wie verhält sich eine Lok die dann auf die abzweigende Weiche kommt. Die eine Hälfte der Lok will ja dann in eine andere Richtung fahren wie die andere Hälfte der Lok z.B. bei zwei Drehgestellen und auch sonst je nach Lok.

Kann man sich da eine Lok beschädigen oder gilt das dann als Kurzschluss? Vielleicht könnt ihr mich aufklären.

Gruß Andreas
Schon im alten Minitrix Ratgeber wurde die einseitige Isolierung zweier Stromkreise propagiert. Stichwort: gemeinsame Rückleiter. http://streaming.maerklin.de/public-media/anle...initrix_Ratgeber.pdf  Seite 110

Gruß, Victor

Danke,

man denkt hier falsch und es ist beides möglich. Aber es ist natürlich schon richtig das man die Masse nur von einem Trafo nimmt und die Masse von allen weiteren Trafos an die Masse des ersten Trafo anschließt.

Dann nur auf einer Gleisseite einen Isolierschienenverbinder zwischen die Weichen die die beiden Ovale verbinden was dann bei mir zwei Isolierschienenverbinder sind bei 4 Weichen.

Dann ein Kabel von der Masse des zweiten Trafo an die Masse des ersten Trafo.

Wenn man das bei komplexeren Anlagen macht mit Verteilerbox.

Ich bin schon froh das ich in meinem Wohnheimzimmer überhaupt zwei Ovale wo auch schon längere Züge fahren können machen kann ohne Radius 1 .

Ich nehme Roco/Fleischmann Radius 3 klein und Fleischmann Radius 2 innen.

Nochmal danke für das PDF
@teppichbahner
Für solche gefährlichen Tipps stehst du mit einem Bein im Knast.
Wow, was in diesem Forum schon so alles gedacht wurde und nur der "arme MarkusR" als der Metusalem hier, hat es richtig formuliert.
Ich denke dass sich das Forum in der Tat da ganz schön weiterentwickelt hat.

Andreas, vermutlich, hast du unlängst ein Foto hier gesehen, wo diese Isolierverbinder auf 2 Weichen auf beiden Schienen verbaut wurden.

Das kommt davon dass hier ein Bahnhof im analogen Betrieb abgetrennt ist und mit einem Trafo entweder halbseitig komplett gleichgepolt ist - zum Rangieren-  oder eben die Polung des Hundeknochens oder/und  der anderen Hälfte des Bahnhofs  übernimmt. Dieser Stromkreis ist also voll isoliert gegen alle anderen Stromkreise und diese sind es zueinander auch. Liegt irgendwo keine Spannung an, bleibt der Zug eben stehen.

Natürlich hat der "AlV" auch schon mal vergessen den Kollegen von der "Nullhertz" Bescheid zu geben, dass die "Rückumpolung" erforderlich sei und so gerieten die Tfz gegen dje Polung " ins Getöse".... vor zurück usw. Immerzu....

Wenn man da sofort reagiert, passiert genau nichts mit den Loks.,
Verschläft man das Drama, "dann wars das" und der Hersteller war schuld 🙄

Gruß Sven

Moin,
seh grad, dass der gefährliche Mist mit verbundenen Massen oben schon 5 Jahre alt ist. Eine gemeinsame Masse zu EINEM Trafo ist noch ok. Ich bau nur doppelte Trennstellen bei Trafowechsel ein. Diese natürlich irgendwo, wo es nötig ist und passt. Im Gleiswechsel, Kehrschleife extra, usw.
Von Spannungsaddition hab ich noch nichts mitbekommen, man fährt einfach gleichgepolt mit ähnlicher Spannung von Trafo zu Trafo.
polle
Hallo zusammen

Meine Meinung: 1, oder 2 Trennstellen; das spielt überhaupt keine Rolle. Das kriegt man mit einer, wie auch mit zwei Trennstellen hin, dass die Anlage läuft.

Das Problem liegt bei den Schienenfahrzeugen, die Stromschleifer haben. Lokomotiven, beleuchtete Wagen. Eine sechsachsige Lok mit einer guten Stromabnahme verbindet je Lokseite alle 6 Räder miteinander, das heisst, stehe ich auf einer Trennstelle, wird diese kurzgeschlossen und das wirkt dann so => keine Trennstelle => 0!

Dann wirken die beiden Speisegeräte, Fahrpulte gegen-, oder übereinander. Was dann passiert, hängt mit der Speisung zusammen, und nicht mit der Menge der Trennstellen.

Wie das mit den Speisegeräten dann wirklich zu lösen ist ? Z-Schaltung ? Ich habe da immer noch das Problem von Fehlbedienungen (bei Spurwechsel Weiche falsch gestellt).

Fazit: Wer die Wirkungsweise der Speisegeräte, deren elektronische Schaltung kennt, und das auch nicht richtig interpretieren kann, kann besser entscheiden, was zusammenpasst. Ansonsten: Nur ein Fahrpult bauen ....

Grüsse von Jürg
Also wir reden hier um eine analoge Betriebsführung mit Gleichspannung, also mit definierter Polung "Plus" und "Minus" Wir reden über Spannungs-Regeltrafos, die jederzeit in der Polung geändert werden können. Nicht über Märklin! Nicht über Digitalbetrieb!

Damit ergeben sich einige Mindestregeln der Elektrorechnik für den Parallelbetrieb von Trafos.
Gleiche Bauart der Trafos
Gleiche Leistung
Gleiche Absicherung
Gleiche Frequenz- hier Gleichspannung!
demnach gleiche Polung
Gleiche Spannung

Ausgleichströme können durch vereinigen der Netze (hier Stromkreise)  fließen, wenn die Vorbelastung der Stromkreise voneinander deutlich abweicht. Ein Schalter quittiert das mit einem Lichtbogen, ....eine Minisicherung bei der Modellbahn durch auslösen.

Insofern müssen die STROMKREISE IMMER ALLPOLIG Getrennt also isoliert ausgeführt sein, da mindestens eine "Verpolung" grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden kann! (weiteres spare ich mir)

Die Lok fungiert also als "Leistungsschalter"  und wird unproblematisch bleiben, solange die genannten Parallelbedingungen der beiden Stromkreise eingehalten sind.

Wer jedoch mit ungeschultem Personal unterwegs ist (zB. Kinder) sollte unbedingt geeignete Schutzmaßnahmen treffen und die Auslösezeiten für den Ausgleichsstrom- und Kurzschlussfall extrem verkürzen.

Fazit:
Andere Lösungsansätze sind Irreführend, die hier - bei der Breite der Leserschaft - nichts zu suchen haben!

Gruß Sven
Hallo zusammen,

Stromkreise sollte man immer auf beiden Seiten trennen. Blockabschnitte sind nichts anderes als eigene Stromkreise, wenn sie über eigene Trafos verfügen. Dann hat man keine Probleme. Mit einer Trennung kann man fahren, wenn die Trafos alle die gleiche Polarität haben.

Bei zwei Trennungen kommt es nur bei Verpolung beim Überfahren zum Kurzschluss.

Man sollte auch daran denken, dass es hier um DC handelt. Der vor Jahren aufgezeigte Vergleich stimmt in dem Fall nicht. Bei Drehstrom handelt es sich um eine dreiphasigen Wechselstrom mit eine Phasenverschiebung von 120 Grad. Da funktioniert das mit dem gemeinsamen Neutralleiter..Hat aber mit DC nichts zu tun.

Gruß
Jürgen
Hallo,

ich fahre die lange Hundeknochenstrecke ( 10 Blockstellen, 2 Schattenbahnhöfe ) im Einrichtungsverkehr mit 4 Trafos unterschiedlicher Leistung und unterschiedlicher Spannung:

Tr.1 in der Ebene, Tr. 2 für Steigungen, Tr.3 für Anfahr/ Bremsstrecken und Tr. 4 für die beiden Schattenbahnhöfe. Getrennt sind lediglich die Plusschienen, die Minusschiene ist der gemeinsame Rückleiter aller 4 Trafos.

Für den Bahnhofsbereich nutze ich 6 Fahrregler von Titan, jeweis 3 an einen Trafo gesteckt. Hier habe ich bei den zugehörigen Gleisanlagen beide Leiter getrennt, da ja in verschiedenen Richtungen gefahren wird. Es kommt durchaus mal vor, daß ich beim Überfahren vom einen in den anderen Gleisbereich die entsprechenden Fahrregler gegensätzlich gestellt habe, wobei dann die Lok hin und her zittert, bis ich den entsprechenden Trafo gleichgestellt habe.

Hört sich alles nach analoger Steinzeit an, klappt aber seit ca 20 Jahren, egal welche Motoren verbaut sind.

Einen schönen Tag

Frank
Hallo,


die Schaltung funktioniert eiwandfrei. Heute Morgen konnte ich das komplett machen.

Nur eine Seite mit Isolierschienenverbinder und dafür eine gemeinsame Masse


Gruß

Andreas
...dann reden wir über einen stinknormalen Blockabschnitt für Signale mit einem Trafo, oder? Masse gibts bei DC nicht!
Ich frage mich inzwischen auch dem Sinn der Frage. Beide Seiten zu trennen ist doch kein Problem, Warum denn nur eine Seite trennen? Man spart ein paar Isolierverbinder und hat sonst eher nur Nachteile.

Gruß
Jürgen
Moin,
frag mich auch was gemeinsame Masse (außer Spezialbsp. von Womo) genau bringen soll, außer Nachteile und paar Isos weniger. Denn Einspeisungen söllten es auch kaum weniger sein. Ich rate dringend davon ab.
Ich bin früher vor solchen Aufbauten gewarnt worden, auch weil Netzstecker von ausgesteckten Trafos dann nicht spannungsfrei sein können bzw. es durch verschiedene Phasenlage an mehreren Steckdosen zu Problemen kommt.
Bei Verpolung sowieso, haut man noch Sicherungen und Trafos kaputt.
Bei Strom ist Vorsicht die Mutter der Porzellankiste.
polle
Hallo,
Die Lok überfährt die allpolige Trennstelle und bekommt je nach Geschwindigkeit länger oder kürzer Spannung von zwei unterschiedlichen Stromkreisen. Ist das dann nicht auch schädlich?
Fragende Grüße
Andreas
Moin,
nur bei Verpolung, dann Kurzschluss. Sonst hab ich den Eindruck, dass einfach die höhere Spannung der beiden benutzt wird. Bei mir merk ich das kaum, fahre eh jeden Stromkreis mit etwa 8 V mit Brawa, die recht langsam sind. Addition auf 16 V findet keine statt.
polle
Hi,

Zitat - Antwort-Nr.: 30 | Name:

Ich frage mich inzwischen auch dem Sinn der Frage. Beide Seiten zu trennen ist doch kein Problem, Warum denn nur eine Seite trennen? Man spart ein paar Isolierverbinder und hat sonst eher nur Nachteile.


Das verstehe ich auch nicht.

Was mir genauso wenig verständlich ist, weshalb heute (2025) bei der Anforderung, mehrere Loks gleichzeitig mit verschiedenen Geschwindigkeiten, bzw. Richtungen und dabei von einem Bereich in den anderen fahren zu können, solche Analogkonstruktionen, wie sie um 1985 noch üblich waren, gebaut werden.
Ist digital so schlimm?

Gruß
Gerald
Ja, ist es. Zumindest, wenn man jede Menge schönes Fahrmaterial hat, an dem rumzufräsen und rumzulöten man keinerlei Lust verspürt, nur um einen Decoder einzubauen. Bei einer mittleren zweistelligen Anzahl Loks und einigen Steuerwagen wären Aufwand und Kosten, sofern überhaupt machbar, deutlich höher als einfach zwei oder drei Fahrkreise zu bauen bzw. Stumpfgleise per Schalter oder per Weichenantrieb abzuknipsen. Das gilt erst recht bei Neuanschaffungen.
Nicht zuletzt aus diesem Grund entsteht meine Anlage gerade voll analog, unter Zuhilfenahme dreier Roco ASC-Pulte mit PWM. Plus Trix E.M.S.
Es hat eben alles sein Für und Wider. Auch wenn sich da hier und da Fragen nach den Isolierverbindern stellen.
Übrigens habe ich auch nur den Kreis zweiseitig isoliert, bei dem es je nach Weichenstellung zu einer Kehrschleifensituation kommen könnte, also die Trafos beider Kreise ungewollt gegeneinander stehen, wenn der Zug die Trennstelle passiert.

Viele Grüße
Falco
Hi Falco,

wenn du Trix EMS verwendest, dann funktioniert doch die diodengesteuerte Spitzen- und Endbeleuchtung nicht mehr richtig? Oder hast du alles mit Drosseln entkoppelt?

Gruß
Gerald
Hallo Gerald @ 34,

digital ist sicherlich nicht schlimm, aber ich habe meine " prähistorischen " Schaltungen und Gleisanschlüsse vor ca. 30 Jahren begonnen. Auf " Biefang " komme ich damit sehr gut klar und habe meine Freude  damit.

Gruß aus 'm Pott

Frank
Hallo Gerald,

was ist in 2025 an Analog so schlimm, dass man digital fahren muss? Weil es Mode ist, digital zu fahren?

Gruß Frank U
Hallo zusammen.

Zitat: "Blockabschnitte sind nichts anderes als eigene Stromkreise".
Diese Aussage stimmt ausschliesslich dann, wenn für den Blockabschnitt ein eigenes Fahrpult vorhanden ist. Jeder Blockabschnitt mit einer eigenen Spannungsregelung und Energieversorgung.
Ansonsten: Überprüfen, was der Stromkreis genau umfasst zwischen Energiequelle und Verbraucher.

Ich habe nie Blockabschnitte gebaut, kann mir aber vorstellen, dass es Schaltungen gibt, die zwei Trennstellen benötigen.
Kehrschleifen benötigen natürlich auch mindestens zweimal eine doppelpolige Trennung im Gleis.

Ansonsten sind keine doppelpoligen Abschaltungen notwendig, und ich erkenne auch nicht die Probleme, die da entstehen sollten.
Wer das Prinzip Stromkreis begriffen hat, kann viele verschieden Stromkreise, je an einem Punkt, miteinander verbinden. Ja, früher hat man dazu Masse gesagt, heute scheinbar nicht mehr.

In meiner Anlage habe ich 3 Fahrpulte. In der Regel benutze ich aber nur eines. Die Anlage ist so geteilt, dass etwa je die Hälfte auf je ein mögliches Fahrpult geschaltet werden kann. Beide Hälften sind eigene Linien, die je Linienende in den gleichen Endbahnhof führen. Als Fahrpulte  stehen zur Verfügung: Lenz Digital, Heisswolf, ein Eigenbau mit PWM und DC, der natürlich mein Liebling ist.
Ich habe keine Kehrschleife mehr, und nirgends eine doppelte Trennung. Messtechnisch ist das sehr von Vorteil.
Aber, und das ist das Problem, wenn ich irrtümlich von einer Hälfte zur anderen Fahre, verbinde ich die beiden unterschiedlichen Fahrpulte / Speisegeräte. Für den Fall hilft die doppelte Trennung aber rein gar nichts.

Liebe Digitalfahrer:
Ich habe einfach eine zu grosse Anzahl von Lokomotiven und Steuerwagen. Das baue ich nicht um, und handle mir neue Probleme ein. Ich lese ja auch viele Einträge mit CV, Licht, ... Jede Technik hat ihre Vor- und Nachteile.
Aber, wie oben geschrieben, das Lenz-Fahrgerät ist betriebsbereit.

Grüsse von Jürg

Hi Frank,

analog ist nicht schlimm, nur die Verrenkungen, die teilweise betrieben werden, wenn heute eine Anlage neu aufgesetzt wird, erstaunen mich.

Zitat - Antwort-Nr.: 38 | Name:

Weil es Mode ist, digital zu fahren?


Ist es Mode, das Internet zu benutzen und Emails zu schreiben? Postkarte, Zeitung/Zeitschrift und Röhrenfernseher sind doch bewährte Technologien.

Gruß
Gerald
Hallo,


ich bin ja berufsunfähiger Kommunikationselektroniker Informationstechnik habe analoge und vor allem auch digitale Elektronik gelernt.

Aber für meine kleine Bahn im Wohnheimzimmer für mich ist es schon schön zwei Züge gleichzeitig fahren zu lassen tut es Analog.

Wenn dann die Fleischmann Profi Kupplung wieder mal abkuppelt und man hätte dann mehre Züge auf einem Gleis würde man den ganzen Tag nur Unfälle ausmerzen.

Da lass ich ganz altmodisch auf jedem Oval einen Zug fahren und freue mich das diese in zwei Richtungen getrennt geregelt fahren können.

MfG

Andreas
Hallo zusammen,

meine Anlage ist aus der Analogzeit in fünf Stromkreise mit jeweils eigenen Trafos aufgteilt. Das Überfahren der Übergängen machen überhaupt keine Probleme, wenn die Polung der Trafos übereinstimmt. Digital werden sie alle zusammengeschaltet.

Also, das funktioniert analog durchaus.

Aber ein hier genannter Aspekt stimmt. Trafos wirken zweiseitig und das kann bei gekoppelten Trafos zum Stromschlag führen. Aber nur bei AC. Bei DC nicht. Man bräuchte einen Wechselrichter oder einen DC-DC-Wandler.

Gruß
Jürgen
Hallo Jürgen

auf der AC Seite macht man auch nichts die gemeinsame Masse der Modelleisenbahn liegt auf DC Ausgang des ersten Trafos. Sollte nichts passieren.
Es gibt keine Masse, nur Plus und Minus. Masse ist der gemeinsame Anschluss der meisten Bauelemente. Auch der Pluspol könnte die Masse sein. Und das kam nicht von mir mit der Kopplung der Sekundärseite.

Gruße
Jürgen
Die Frage #32 bestätigt, dass hier nicht alle 'mitkommen", da ich sie unter # 25 erklärt habe.
Bitte bedenkt das, wenn gefragt wird, ob zwei oder ein Isolierverbinder benötigt werden.

Heutzutage immer ZWEI..

Für alle anderen Anwendungen gibt es digitale, fortschrittlichere und bessere Alternativen.

Nur Nostalgiker und fachlich Interessente wenden im Analogbereich noch die klassischen Schaltungen an und das tun sie, weil sie es können und sie wissen was sie tun oooder weil sie vielleicht müssen, weil eine 200Loks umfassende Sammlung im Leben nicht mehr wirtschaftlich umrüstbar ist..

Gruß Sven
PS: Danke Jürgen., so ist es!
In der KFZ-Technik gibt es zB. Fahrzeuge wo der Pluspol die gemeinsame  "Masse" ist.
E- Autos haben bereits mehrere Stromkreise in AC und DC und nur der klassische Teil nach STVZO nutzt noch die "Masse" der Karosserie.
.




Hi Gerald,

das ist korrekt. Ich schalte E.M.S. nur zu, wenn ich es brauche. Also eher selten.

Gruß
Falco


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