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Thema: "So, jetzt fange ich an."
Martin1979 - 30.01.20 17:57

So - nachdem ich letzte Woche die letzten Restbestände in H0 verschachtert habe, habe ich nun zum ersten Mal seit 25 Jahren Geld für eine Modellbahn ausgegeben.

In diesem Thread will ich, vielleicht über die Jahre, für andere Anfänger dokumentieren, was nötig ist, eine Anlage zu bauen. Inklusive den Kosten.

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Also, womit beginnt man?

Ich jedenfalls mit der Gleisplanungssoftware AnyRail. Sie ist ganz intuitiv zu bedienen uns ich bin froh, dass die Gleisplanschablonen-Zeiten vorbei sind.

Dann habe ich noch etwas Bastelwerkzeug und den DCC-Voltmeter von Arnold Hübsch gekauft. Noch bevor ich auch nur ein Stück Gleis habe! ;) Herr Hübsch hat sofort geliefert und sogar ohne mein Zutun die Steuern rücküberwiesen. Grosses Lob, das ist nicht selbstverständlich.

Allerdings ist ein Kabel des Voltmeters schon beim Auspacken aus seiner Lötstelle gebrochen, jetzt kann ich endlich testen, ob ich noch löten kann.

Hinsichtlich Gesamtkosten liegen wir jetzt schon bei 184 Franken. Keine Lok, kein Wagen, kein Gleis. ;)

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Hallo Martin,
schöne Idee, das zu dokumentieren! Ich finde immer, aus sowas lernt man am meisten, vor allem, wenn auch die Fehler und Irrwege mit aufgezeigt werden.

Dir auf jeden Fall viel Spaß mit dem Neuanfang in N :)

Viele Grüße
Carsten

Hallo Martin,

na das fängt ja teuer an für die paar Sachen... Da bin ich mal gespannt wie es bei Dir weiter geht... Viel Spaß dabei.

Gruß Paul

Hallo Martin,
a warm welcome!
und viel Zeit, Geduld und Kreativität.
lieben Gruß in die Schweiz
jörg

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

  na das fängt ja teuer an für die paar Sachen...


Das ist noch gar nichts im Vergleich zu dem Lehrgeld, das ich gezahlt habe, weil ich das Forum erst so spät entdeckt habe.
Ich werde diesen Thread im Auge behalten und mir von der Schweizer Präzision hoffentlich eine (oder mehrere) Scheibe/n abschneiden können.

Gruß aus Nordertown

Servus,

diese One-offs mußt du ja über die gesamte Laufzeit deines Hobbys rechnen, dann sind das (echte) Peanuts

Gruß aus München
Thomas

Hallo Martin,

das interessiert viele Anfänger bestimmt brennend, was über die Jahre Deine Anlage so kostet/kosten wird.

Rudi


Nachdem das erledigt ist, freue ich mich, dass der Postbote heute drei Wagensets von Fleischmann gebracht hat, die ich mit Preisreduktion erstehen konnte. Zudem drei Zimo MX616N für die NEM651. Wenn man sich die Sets ansieht, dürfte schon klar sein, für welche Epoche und welches Thema ich mich entschieden habe.

Gekostet hat das genau 407 Franken, womit wir schon bei 591 Franken sind.

Den Spannungsmesser habe ich schon repariert. Löten klappt noch. Glaube ich. Kanns ja nicht testen. ;)


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Hi Ismael !

Ok so geht es auch, alles in Ordnung, Danke.

Gruß Thomas

So, heute kam die Kiste aus dem Baumarkt an. Darin finden sich 16 günstige Tischbeine mit Rollen - auf Vorrat, falls ich irgendwann erweitern will und es sie dann nicht mehr gibt - sowie einiges an Werkzeug, das mir noch zum halbwegs komfortablen Rahmenbau fehlte, wie Tischlerwinkel, Winkelspanner und dergleichen.

Kostenpunkt 393 Franken, damit sind wir bei 984 Franken und es fährt noch lange nichts. ;)


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P.S. Ich weiss, dass ich hier nicht mehr schreiben wollte, habe aber in Zwischenzeit so viel positiven Zuspruch erfahren, dass ich es mir nochmals überlegt habe.

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Hallo Martin,
mache ruhig weiter, ich finde das sehr interessant. Gleichzeitig schaue ich natürlich gleich auf meine Modellbahnanfänge zurück...was da an Geld drin versenkt ist darf man nicht zusammen rechnen. Wobei ich Werkzeuge etc auch für andere Zwecke benötige und benutze.
Und überhaupt, lieber ein erfülltes Modellbahner- und Heimwerkerleben als alles nur ins Auto gesteckt oder im Puff verhurt ;-D
Viele Grüße,
Pierre

Zitat - Antwort-Nr.: | Name: Martin1979

Kostenpunkt 393 Franken, damit sind wir bei 984 Franken und es fährt noch lange nichts. ;)


Hallo Martin,

die Zählerei und Rechnerei würde ich lassen - du hast am Ende nichts davon.

Oder notierst du dir im Urlaub jedes Eis, jede Pizza und jedes Glas Wein, um am Ende den aktuellen Urlaub mit den Urlauben der Vorjahre vergleichen zu können?

Genieß das Hobby - gibt dafür fröhlich Geld aus (aber nie welches, das dringend für Wichtigeres gebraucht wird) und freue dich deines Lebens ...



Lebenserfahrene MobaGrüße
Gerhard

Hallo Gerhard, die Zählerei ist weniger für mich - sondern um (anderen) Anfängern einen realistischen Einblick zu geben, was am Ende monetär nötig ist. Es ist halt mit Lok, Wagen, Gleis nicht getan. Ich habe vor 25 Jahren schon einmal eine H0-Anlage gebaut und kann mich durchaus noch (schmerzlich) an die Kosten erinnern. ;)

Heute wurde nichts geliefert, aber mein Nebenstreckenkopfbahnofsgleisplan ist, denke ich, fertig. Ganz entfernt an Zermatt orientiert. Das südliche Gleis ist ein reines Gütergleis. Vielleicht fällt irgendwem ein dummer Anfängerfehler auf?

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Hallo Martin

Der Bahnhof ist schon nicht schlecht. Aber das Stumpfgleis rechts würde parallel zum Ausfahrgleis legen und länger machen als Ausziehgleis.

Schöne Grüße aus Dresden
Uwe

Danke für den Hinweis, Uwe, hatte ich mir auch schon überlegt aber da soll/muss es eigentlich in den Berg gehen. Dachte mir, ich werde halt auf das Streckengleis ausziehen..

Hallo Martin,

bitte halte uns auf dem Laufenden, inklusive Kosten, auch wenn der TEuro noch in SF umgerechnet werden muß.

Viel Erfolg beim Sägen und Hämmern an der Eiger Nordwand.

Frank

Heute gabs nen Forstnerbohrer aus dem Baumarkt und aus Deutschland ein deutlich preisreduziertes Epoche IV-Wagenset von Fleischmann sowie eine Lasercut-Almhütte von Faller. Ich habe keinerlei Erfahrung mit Lasercut und bin gespannt.

Zudem habe ich ein bisschen Holz geholt, Birken-Multiplex 12mm, woraus ich den Rahmen für zwei Segmente der Grösse 150x75cm bauen werde. Auf diese beiden Segmente werde ich mich auf absehbare Zeit beschränken.

Insgesamt 206 Franken, also 1'190 Franken jetzt. Das ist ungefähr die Summe, für die ich meine letzten H0-Sachen verscherbelt habe, also bisher ist kein Schaden angerichtet. ;)


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Hallo Martin,

auf der Habenseite sind seit heute von der Almhütte auch noch die 4 Bonuspunkte von Faller

Grüße
Markus

Ja is denn heit scho Weihnachten!?

Neben mehr Werkzeug, ein paar Schrauben von Spax und Holzleim, kamen heute noch ein paar alpine Häuschen inkl. Bahnhof und Triebwagenremise von Faller. Jetzt sollte ich mir überlegen, ob die schlauerweise vor- oder nach dem Zusammenbau Patina abbekommen sollten. Kostenpunkt 242 Franken.

Zudem kam die ESU ECoS 2.1 samt Handregler Mobile Control 2, beides zusammen zum ziemlich fairen Preis von 899 Franken. Warum die ESU, obwohl sie quasi schon 10 Jahre alt ist und ihre Rückmelder sauteuer sind?

- Ich will weder mit dem Computer noch mit einem iPhone/Tablet steuern, weil ich da schon den ganzen Tag damit arbeite, sondern mit einem Handregler und der von ESU scheint mir der beste zu sein
- Die ECoS wird als Gleisbildstellpult verwendet und zur bequemen Programmierung von Decodern
- Schnelles railcomfähiges Bussystem auf CAN-Basis
- Alles aus einer Hand möglich, ESU hat sogar eigene Servos, falls ich die will
- Vielleicht machen ESU-Decoder mit einer ESU-Zentrale weniger Probleme, @msfrog ;)
- Keine Elektronikbastelei wie bei BiDiB-Lösungen teils noch nötig

Weil ich die gekauften Zimo-Decoder zurückschicke - habe beschlossen, nur moderne Lokkonstruktionen mit Next18-Schnittstelle in Betracht zu ziehen - komme ich jetzt auf Gesamtausgaben von 2'242 Franken.

Brauche noch Loks, Gleise, Holz und Zeit.



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Ich habe meine erste Lok! Respektive Triebwagen Rbe 4/4 mit Steuerwagen BDt von Piko. Die Variante mit Sound und nicht die Seetal-Ausführung sondern normal. Habe noch drei weitere Loks bestellt, das reicht dann allerdings erstmal.

Nach wie vor bin ich erstaunt, wie winzig Spur N im Vergleich zu H0 ist. Aber man hat halt keine 6m Platz nur für einen Bahnhof. ;)

Hoffentlich kommen meine Gleise bald. Obwohl nur eine Grundausstattung, musste ich diese bei drei verschiedenen Anbietern bestellen, mal sehen, wer zügig liefert und wer nicht.

2'678 Franken, so langsam schmerzt es ein wenig.

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Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

2'678 Franken, so langsam schmerzt es ein wenig

wenn's zu sehr wehtut, einfach aufhören



Wobei es nicht wirklich wehtun kann bei der Aussage
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Habe noch drei weitere Loks bestellt



Beste MobaGrüße
Gerhard

(der immer noch nicht verstanden hat, was diese ständigen Franken-Wasserstandsmeldungen sollen, denn Preise zusammenzählen kann jeder selber ...)

@Gerhard: Einige schrieben eben, dass gerade der Wasserstand interessant sei. Andere scheinen sich eher daran zu stören. Ich selber bin da, typischerweise, neutral. Schwierig allerdings, es allen recht zu machen.

Hallo Martin,
ein kleiner Tipp:
höre auf die Ausgaben zusammen zu rechnen. Das bringt mehr Frust als Lust. Ich hebe zwar alle Rechnungen auf, habe aber nie zusammen gezählt.
Da käme ganz schön was zusammen.... vermutlich würde da auch ein Gewitter bzw. Sturm zusammen kommen. Das hieße zwar nicht wie der aktuelle Sturm Sabine, aber einen Frauennamen hätte der auch.... und auch ich selber hätte garantiert mehrere schlechte Gewissen.
Gruß Uli

Heute kam meine zweite Lok, eine Ae 6/8 der BLS von Hobbytrain. Ich habe als Kind nahe der BLS-Strecke gewohnt und bestimmt 30x den Lötschberg-Autoverlad mitgemacht, bin also der Gesellschaft sehr verbunden.

Wie es der Zufall will, habe ich heute an unserem Bahnhof zwei geparkte BLS Re 4/4 gesehen! Wir haben einen grossen Rangierbahnhof hier. Inklusive Dampflok E 3/3 übrigens.

Wie allgemein gewünscht verrate ich nicht, was die Lok gekostet hat - dafür aber, dass ich sie bei Elriwa gekauft habe und sie sehr schnell geliefert wurde. Auch zufrieden bisher bin ich mit Menzels Lokschuppen. Da können sich manche Schweizer Händler eine Scheibe abschneiden. Oh und besserePreise.com darf das auch - zwei weitere Loks habe ich dort bestellt. Vor einiger Zeit.

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Ich habe mich in letzter Zeit sehr viel dem Thema Gleisplan gewidmet. Jede Woche lösche ich einen und fange neu an. ;) Folgende Probleme treten dabei auf:

- Als Maximallänge für einen Zug bin ich mit 1m zufrieden. Samt Weichen bedeutet das einen Bahnhof von 2m. Mit einem 500mm Radius davor und dahinter sind wir bei 3m und damit bin ich schon ziemlich am Limit!

- Ich habe immer wieder Spielbahnen geplant. Hauptstrecke lässt sich nicht vernünftig abbilden, auch in Spur N bringe ich die nötigen Radien nicht unter. Dann halt Nebenbahn.

- Ich muss in Segmenten bauen und es ist tricky, am Übergang keine Weiche zu erwischen und kein Gleis in flachem Winkel anzuschneiden.

- Bei 2,5% max Steigung muss die ganze Anlage ausser den Bahnhöfen ständig Steigung oder Gefälle aufweisen. Man braucht ja min. 2,4m - dank Übergang noch mehr - um nur 6cm höher zu kommen, z.B. um ein anderes Gleis überqueren zu können. Schon deswegen muss alles immer in einer 8 angeordnet sein, wenn man drei Ebenen haben will. Das macht es vorhersehbar und langweilig, weil Gleiswendel leider ausfallen müssen.

Statt klassischer Anlage überlege ich mir jetzt, mit 40x120-Modulen zu bauen, die austausch- und erweiterbar sind. Wenn ich aber so oder so einen 3m-Bahnhof brauche, weiss ich noch nicht, wie ich den gestalterisch mit einem Gegenstück aufwiegen kann, zumal ich auch noch einen ebensogrossen Schattenbahnhof/Fiddle Yard brauche. Weil ich aber keine guten Ideen habe, habe ich mir nun mehrere Bücher für Gleispläne und Anlagenbau allgemein bestellt.




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Wenn ich gewusst hätte, wie günstig brauchbare Tischkreissägen mittlerweile geworden sind, hätte ich mir schon viel eher eine geholt. Meine Werkstatt sollte nun komplett sein.

Anbei mal der Gleisplan du jour, aber da ändert sich noch viel. 40cm-Segmente sind gesetzt, aber austauschbare Module werden es nicht. Der graue Streifen rechts ist ein offener Schattenbahnhof. Das nennt man dann wohl "Fiddle Yard".



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Ich habe meine erste Weiche! Heute kam ein kleines Päckchen mit allen Peco-Artikeln, die Rails of Sheffield nicht oder nur teurer hatte. Gleisverbinder und alle Peco-Schablonen. Hattons hatte nämlich immerhin eine (!) Unifrog-Weiche auf Lager.

Verzollungsgebühren alleine machen 20% des Bestellwerts aus, aber wenn in England eine Weiche nur 55% soviel kostet, wie beim günstigsten Händler in der Schweiz, lohnt sich der Kauf im Ausland traurigerweise halt sogar bei kleinen Bestellungen, zumal sogar die Versandkosten aus England auch noch geringer sind als jene innerhalb der Schweiz!

Mein Gleisplan nimmt langsam Formen an und ich schäme mich nicht mehr für ihn.

Dafür schäme ich mich jetzt für die Tatsache, dass ich gar nicht wusste, dass unser Bahnhof hier eine alte Drehscheibe mit dreiständiger Lokremise hat. War mir irgendwie nie aufgefallen. Schon peinlich.

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Oh ja, um so eine Kapp-Säge tänzel ich im Baumarkt auch immer rum... Hatte mir aber mal die Akku-Kreissäge von Bosch gegönnt, die macht auch alles für mich

Viel Spaß beim Start !

Hallo Martin

Zitat - Antwort-Nr.: 31 | Name: Martin

dass unser Bahnhof hier eine alte Drehscheibe mit dreiständiger Lokremise hat. War mir irgendwie nie aufgefallen. Schon peinlich.

Ich zähle VIER Stände.

Dietrich

Hallo Martin,

zumindest der Rechteckschuppen in deinem Bahnhof hat drei Gleise.

Grüße
Markus

Da hast du wohl recht, Dietrich. ;)

Einen dreigleisigen Rechteckschuppen habe ich nicht geplant, wohl aber ein dreigleisiges fiddle yard. Ich werde den Gleisplan noch anschreiben und mit Zeichnungen versehen.

Heute kam nochmal ein Paket aus England. Die Peco 55 gefallen mir sehr gut. Ich werde nachher mal zwei Flexgleise zusammenlöten und an die Ecos stecken, mal sehen, ob ich gleich meine beiden Loks zum Laufen kriege. Schliesslich wollen sie ja eingefahren werden!

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Uff.

Die erste Ernüchterung. An alle Anfänger:

So ein Peco 55 ist kein Märklin. Die Schienenverbinder halten die Gleise nicht zusammen und brechen leicht. Es ist unmöglich, das Gleis einfach so zusammenzustecken und kurz zu löten. Eine sehr fitzelige Angelegenheit. Es muss plan aufliegen und fixiert sein. Vorsicht mit dem Biegen, die Stösse bekommt ihr nie wieder gerade. Ich habe eine Stunde gebraucht, bis ich nur zwei Flexgleise halbwegs brauchbar miteinander verlötet hatte. Sie sind jetzt ganz schön verzogen.

Ich habe keine saubere Ablängmöglichkeit (Gleise eben nicht fixiert) und kann folglich auch keinen Kreis bauen. Einfahren muss noch eine Weile warten, aber Testen sollte wenigstens gehen.

Habe ich die Ecos angeschlossen und wollte eine Lok auf die Gleise setzen. Dann hatte ich einen Geistesblitz und habe die Spannung gemessen. Viel zu hoch. Gut, dass ich es gemerkt habe, sonst hätte es womöglich gleich mal einen Decoder gebraten. Mit einem Drehregler am Netzteil so eingestellt, dass nun 14V am Gleis anliegt.

Loks aufs Gleis gesetzt und.. aha! Beide automatisch erkannt! Railcom Plus.

Die RBe 4/4 von Piko funktioniert einwandfrei. Macht mir Freude. Die Ae 6/8 von Hobbytrain flackert manchmal oder verliert den Strom gleich ganz. Kontaktprobleme. Ob sich das mit dem Einfahren regelt?

Uff.

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Hallo Martin,
ganz ehrlich gesagt: ich hielt deinen Ansatz mit PECO55 anzufangen für sehr ambitioniert!
Ich komme wie du auch aus der H0-Zeit und bin dann als N-Bahner wieder eingestiegen, hatte mir auch mal ein paar Peco-Gleise und -Weichen besorgt und bin zu dem Schluss gekommen: das ist für meinen Wiedereinstieg nichts: zu filigran, die Weichen müssen bearbeitet werden und keine festen Radien.
Ich bin dann wieder zurück zu Fleischmann (Bettungsgleise, die ich auch zu H0-Zeiten hatte) zurückgekehrt und dort Versuche mit Flexgleisen unternommen: nicht so einfach, die sind sehr sperrig! Die funktionieren nur bei großen Radien, für die kleineren Radien habe ich mir ein recht großes Kontingent an GT-Gleisen besorgt, die sich "geschmeidiger" verhalten.
Das hier aber nur am Rande!
Ich drücke Dir die Daumen für einen erfolgreichen Fortschritt und werde diesen Faden weiter verfolgen, da ich auch vor einem Neuaufbau stehe und gerne von deinen Erfahrungen profitieren möchte

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Die Ae 6/8 von Hobbytrain flackert manchmal oder verliert den Strom gleich ganz. Kontaktprobleme. Ob sich das mit dem Einfahren regel


Ja, es kann sich erledigen, muss aber nicht. Zunächst die Schienen reinigen und vielleicht die Stromabnehmenden Räder der Lok ansehen und säubern.

meint
Günter

Hallo Martin,

für so einen fliegenden Aufbau gibt es eigentlich nichts unpassenderes wie Peco Code 55

Für einen einfachen Testkreis kannst du hingegen alle anderen Gleissystem mit festen Radien nutzen.

Grüße
Markus

Hallo,
danke Markus für diesen Hinweis:
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

für so einen fliegenden Aufbau gibt es eigentlich nichts unpassenderes wie Peco Code 55


Mich würde die Erfahrung dieses Testkreises als fester Aufbau sehr interessieren, da ich genau an dieser Stelle meine Probleme bekam!
meint
Günter

Hallo Martin,

mich würde interessieren, wie Du beim Löten der Gleise vorgegangen bist, welches Lot und welche Löttemperatur Du verwendet hast. Denn ich habe beim Verlöten der Pecos bisher noch keine Probleme gehabt...
Vielleicht lässt sich ja der "Knoten" lösen?
Zum "Festspannen" reichen zwei Rest-Holzbrettchen mit einem Stein oder einer vollen Schraubenschachtel drauf (Holz ist gegen die Löttemperaturen weitgehend unempfindlich und leitet die Temperatur auch nicht ab), die Flexgleisspanner sind aber trotzdem sehr empfehlenswert (vor allem beim Vorbiegen der Gleise).
Mein Testkreis besteht aus Resten der alten Anlage und Flexgleisen dazwischen -- wenn ein Fahrzeug da durchkommt, fährt es auch auf der Anlage

Viele Grüße
Michael

Ich löte i.d.R. mit 300 Grad und normalem verbleitem Zinn. Das Löten selbst ist auch nicht das Problem, sondern die Tatsache, dass ich weder Restholz, noch eine längere Werkbank habe und es auf meinem runden Esstisch freihändig versucht habe! ;) Auf der Küchenspüle ging es dann besser. Sobald ein Rahmen steht, sollte das Problem ja hinfällig sein.

Ich bin halt recht ambitioniert und ein eher visueller Typ, keine Lust auf irgendwelche Böschungsgleise aus Plastik.. tja. Aber für einen Testkreis wären ein paar Kato-Gleise vielleicht doch nicht so blöd. Zumindest wird mir jetzt wieder klar, dass ich vielleicht doch erstmal eine sehr kleine Testanlage bauen sollte, statt mich gleich an 30m Peco zu versuchen..

Die Hobbytrain hat sich gebessert, nun nur noch selten kurze Kontaktschwierigkeiten. Good news.

Heute wären meine anderen beiden Loks aus Deutschland gekommen, wenn DHL die Möglichkeit anbieten würde, mit Karte zu zahlen oder der Fahrer Wechselgeld dabei hätte. Weil das nicht der Fall ist, hat er sie erstmal wieder mitgenommen.

Hallo an Alle,

auch ich bin als Anfänger gerade auf der Suche nach dem richtigen Gleissystem.
Peco 55 wird in diesem Forum ja an jeder Ecke angepriesen und nun lese ich erstmals kritisches dazu:

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

ganz ehrlich gesagt: ich hielt deinen Ansatz mit PECO55 anzufangen für sehr ambitioniert!
Ich komme wie du auch aus der H0-Zeit und bin dann als N-Bahner wieder eingestiegen, hatte mir auch mal ein paar Peco-Gleise und -Weichen besorgt und bin zu dem Schluss gekommen: das ist für meinen Wiedereinstieg nichts: zu filigran, die Weichen müssen bearbeitet werden und keine festen Radien.



Ich möchte definitiv Flexgleise nutzen, da einiges von meinem Gleisplan sonst nicht machbar wird. Da es eine Epoche V - VI Anlage werden soll, sind Beton-Schwellen mein Wunsch. Da bin ich natürlich ganz automatisch auf Peco gestoßen.
Mein Plan besteht derzeit zum testen aus Karton ein Gleisplanum auszuschneiden und darauf die Peco Gleise zu fixieren (Kleben, Reißzwecken).
Ist das Peco Gleis zu störrisch um das umzusetzen?
Und was meint der Kollege im Zitat mit "Weichenbearbeitung"? (Geht es um die leitenden Herzstücke?)

Dankeschön und viele Grüße!

@Martin: Es ist hoffentlich ok, wenn ich deinen Thread für meine Fragen "benutze", möchte aber für meine Anfängerfragen auch nicht ständig neue Threads eröffnen.

Hallo,
@Alexander:
schau doch mal in diesen Faden:
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1157239#unten
ab ca. #10 dürfte es für dich interessant sein
meint
Günter

So. Heute kam ein Paket aus Deutschland, und zwar mit einer Piko BR 221 und der BR 82. Damit fühle ich mich lokmässig erstmal sehr gut ausgestattet! Beide fahren sauber, soweit ich als Laie das erkennen kann und der Sound ist weit besser, als ich erwartet habe. Bei beiden. Richtig gut.

Ausserdem sind noch ein Kesselwagenset von Fleischmann, ein paar Farben von Vallejo, die Roco-Gleissäge und zwei Unifrogs aus der Schweiz gekommen, die in England nämlich ausverkauft waren.

In 10 Tagen kommt endlich wieder meine Tochter zu Besuch und dann geht's richtig los. Vermutlich mit dem Rahmenbau. Offene Bestellungen habe ich jetzt nur noch etwas Kleinkram, ein paar Bücher - und ein paar wenige Kato-Gleise, die genau für ein Oval reichen.



Die von Martin1979 zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login


Kato ist toll. Sehr präzise gearbeitet, die Steckverbindung funktioniert sehr gut, nicht teuer und ich zumindest finde, dass es nicht mal schlecht aussieht, Code 80 hin- oder her. Aus 1,50m Entfernung sehe ich den Unterschied nicht.

Gäbe es DKW und Bogenweichen, würde ich vielleicht alles damit bauen. Jetzt überlege ich mir, es statt Peco in den Nicht-Sichtbaren Bereichen einzusetzen, weil das unglaublich viel Arbeit sparen würde.

Die von Martin1979 zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login


Hallo Martin,
für den nicht sichtbaren Bereich ist klassisches Steckgleis besser geeignet, da leichter zu verarbeiten.
Ich habe auch im sichtbaren Bereich fast nur Peco Code55 und im verdeckten Bereich Roco (jetzt Fleischmann ohne Bettung).
Weiterhin viel Freude wünscht Dir
Klaus (auf dessen Modellbahn Re4/4, Re6/6, Re460/465 und weitere schweizer Fahrzeuge verkehren)


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