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Wahl zur Neukonstruktion des Jahres

Thema: Doppeltraktion: Fahrverhalten anpassen
little magic - 15.01.20 22:59

Hallo zusammen,
Ich möchte gerne 2 DCC-Fahrzeuge für eine Doppeltraktion aneinander anpassen. In welcher Reihenfolge sollte ich die Decoder einstellen?
1. Höchstgeschwindigkeit
2. Anfahrspannung
3.Beschleunigungs-/Bremsverhalten

Oder zuerst Anfahrspannng
2. Höchstgeschwindigkeit
3. Beschleunigungs-/Bremsverhalten

Oder ist das letztlich egal?

Gruß Christian


Hallo Christian

ich habe bloß den gleichen Decoder bzw. Fahrstufen eingestellt für meine Doppeltraktionen.

Ich denke die Hauptsache ist das beide möglichst die gleiche Geschwindigkeit fahren, ob es für einige Sekunden beim Beschleunigen oder Bremsen ein wenig Unstimmigkeit (ziehen, schieben) gibt ist nicht schlimm, das gleicht sich aus, ist halt ein wenig "Last am Haken".

Wenn du aber Höchstgeschwindigkeit, Anfahrspannung, Beschleunigungs-/Bremsverhalten alles anpasst umso besser. Reihenfolge ist glaube ich egal, die Loks werden niemals 100% gleich fahren. Es sei denn du baust einen Motor aus und machst einen Dummy draus...
Duck und weg...

; )

Gruß

Christian

Hallo,

ich habe das so gemacht:
Bei der ersten Lok über die 3-Punkt-Linie die Geschwindigkeit (Anfahrspannung und Höchstgeschwindigkeit) eingestellt.
Dann bei der anderen Lok auf 28-Punkt-Linie gestellt und in der Zentrale temporär beide Loks auf 28 Fahrstufen gestellt.
Jetzt einen Doppelkreis aufgebaut und beide Loks auf unterschiedliche Gleise gestellt.
Dann über PoM bei der zweiten Lok für jede Fahrstufe den Wert der Kennlinie angepasst.

Zum Schluss noch CV 3/4 so, dass die Beschleunigung annähernd gleich ist.

Grüße,
Rico

Hallo Christian,

welchen Aufwand du für das Fahren mit Doppeltraktion treiben musst, hängt u.a. vom Decoder und ob der Betrieb per Handsteuerung (wie bei Rico) oder per Steuersoftware erfolgt.

Viele Steuerprogramme erfordern nur das Einstellen einer annähernd identischen Vmax und dann wird in der Steuersoftware die Mehrfachtraktion eingerichtet. Danach wird z.B. die erste Lok zur Führungslok und regelt den Decoder für die nachfahrende(n) Loks für ein gleichmäßiges Fahren (das ist auch wichtig, wenn der Zugverband aus Zuglok und nachschiebender Lok besteht)

gruß
hajo

Hallo Christian!

Ich habe das z. B. bei meinem ICE 1 mit zwei motorisierten Triebköpfen so gemacht:

Zuerst habe ich mit einem Triebkopf die Höchstgeschwindigkeit ermittelt.
Dann habe ich beim zweiten Triebkopf dieselben Werte eingestellt.
Anschließend habe ich beide Triebköpfe auf ein Gleis gestellt und fahren lassen. Dabei habe ich das Fahrverhalten verglichen und dann beim zweiten Triebkopf die Werte angepaßt, zunächst die Höchstgeschwindigkeit, dann die Beschleunigung.

Herzliche Grüße
Elmar

Guten Morgen,

zunächst eine Begriffserklärung vom Vorbild die so auch im Modell gelten würde, wenn man nach Vorbild z. B. einen schweren Kohlegüterzug im Mittelgebirge und Flachland mit 2 Maschinen im ein Mann Betrieb (in Nordamerika sogar funkferngesteuert über den Zug verteilt bis zu 6 Maschinen mit nur 1 Lokführer!), oder einen Zug die Steilrampe (1 Lok vorne und 1 Lok am Zugschluß ungekuppelt im 2 Mann Betrieb!) hoch schieben lässt, oder mehrere Triebwageneinheiten zusammen gekuppelt als Zugverband fahren lässt.

Den Begriff Doppeltraktion gibt es nicht, sondern nur den Begriff Mehrfachtraktion (>1 Triebfahrzeug).

So wie geht das am Besten zu machen? Zunächst sucht man sich 2 Maschinen aus, die annähernd gleich schnell sind, wobei jedes Triebfahrzeug für sich sine optimale Einstellungen als Einzelfahrzeug gefunden haben sollte. Für den Anfänger empfiehlt sich daher eine Päärchen aus 2 identischen Baureihen vom gleichen Hersteller mit gleichem Getriebe, Motor und Digitaldecoder bzw. wenn man unter das Lokgehäuse schaut sollten auch 2 verschiedene Baureihen dennoch die exakt gleiche Performance haben.
Zunächst muss dann eine Consist Adresse (gemeinsame Befehlsadresse) gefunden werden. Anschließend wird in CV19 die Adresse in beide Loks eingegeben.
Nun können beide Maschinen entweder weiterhin unter der eigenen Soloadresse angesprochen werden, oder über die neue Sammeladresse gleichzeitig angesprochen werden.
Hinweis: sämtliche Basisfunktionen bleiben i. d. R. in der Soloadresse ansprechbar, nur die Fahrbefehle werden als Consist Befehl an beide Fahrzeuge übertragen. Aussnahme gibt es, wenn der Decoderhersteller (und daher sollten beide Loks den gleichen Decoder haben) im Consist Modus Zusatzfunktionen (per Function mapping) zulässt. Dann kann Licht und / oder Sound gemeinsam immer synchron verwaltet werden.

Was zu beachten ist: oft fährt eine der beiden Loks zunächst im Solobetrieb schon mal Rückwärts beim Befehl vorwärts unter ihrer eigenen Adresse - das ist wichtig VORHER raus zu finden! Damit die 2 oder mehrere TFZ  dann synchron in die gewünschte Richtung starten können.

Abhilfe ist ganz einfach. Es muss in der passenden CV Adresse - jeder Hersteller hat da leider seine eigene Vorstellung, daher eben baugleiche Decoder zur Erleichterung nutzen - nur bei dem / den "falsch fahrenden" TFZ die Motordrehrichtung umgekehrt werden (siehe dazu bitte im Handbuch nach welchen Wert man nehmen muss!). Auch hier gibt es Decoder die diesen Vorgang für den Consist Bereich getrennt anbieten.

Jetzt kann man die Mehrfachtraktion bilden. Der große Vorteil dabei, dass man nun vorbildgerecht die Fahrzeuge zusammen rangieren oder trennen kann. Der Nachteil ist, dass KEINE Lok später oder vorher diese Consist Adresse als Einzelfahrzeugadresse in CV1 haben sollte, also einen Adressbereich vorab für Consist reservieren.

Bemerkung vorab: Der nachfolgende Abschnitt gilt nicht für ESU Decoder z. B. Lok Pilot 4 micro. ESU Decoder sind sehr komplex zu handhaben. Hier findet man genügend Hilfen im umfassenden - beim Leser eine wissenschaftliche Vorbildung voraussetzend (?) - Handbuch.

Feintuning:

Das Feintuning nach grobem bereits annähernd subjektivem Geschwindigkeitstest als Solomaschinen zunächst bitte OHNE Eingriffe in irgendwelchen Kennlinien (CV66 bis CV 94) vornehmen [geht auch ist aber ein Gefummel ohne Ende - ich rate dem Anfänger davon ab - gottlob D&H hat keine justable Motorkennlinienbereich in diesem Adressbereich), damit sie wirklich endgültig schön zusammen laufen. Wir haben hier eine Wahlmöglichkeit. Das TFZ das zu langsam ist oder das TFZ das noch zu schnell ist anzupassen, es geht auch beide in Annäherung einzustellen. Dabei sind beide TFZ im Consist Modus experimentell anzusteuern heißt sie sollen bereits parallel laufen. Beide TFZ auf einem gleichen Testgleisbereich getrennt von einander platzieren. Nun los fahren lassen.

Wer fährt zu  schnell, wer zu langsam? Sich das beobachtete Fahrverhalten merken und beide TFZ ab auf Programmiergleis. Per Motordrehzahltrimmung in CV 65 (Vorwärtstrimmung = Lok in Vorwärtsfahrt) und CV 95 (Rückwärtstrimmung = Lok in Rückwärtsfahrt) den Wert gleichzeitig erhöhen oder senken. Dadurch wird ein TFZ schneller, das andere langsamer.

ACHTUNG Vorsicht: die Adressen CV 65 und CV 95 müssen VOR dem Testbeginn gleich sein. Dabei darf weder CV65 noch CV 95 den Wert 0 (Motortrimmung aus) haben. Viele Hersteller haben bereits den Wert 128 vorgegeben (= mittlere Drehzahl). In groben Schritten kann jetzt jedes TFZ abwärts = langsamer oder aufwärts = schneller fein justiert werden. Die Sprünge sind etwa Faktor 4 - 8 (ca. 1 - 2 Volt je Erhöhung oder Absenkung) sofern ein Wertebereich vom Hersteller zwischen 0 und 255 erlaubt ist, d.h. ist eine TFZ zu langsam so gebe ich bei diesem den WERT 136 ein oder umgekehrt ich gebe bei einem TFZ den Wert 120 ein. Nachteil bei zu hoher Absenkung geht mehr und mehr Zugkraft flöten, daher beide abwechselnd angleichen, Tendenz sollte eher nach Anheben gehen.
Nach jeder CV 65 und CV 95 Anpassung muss das Fahren mit Consistadresse auf dem Testgleisabschnitt wiederholt werden.

Hat man also zu Beginn 2 annähernd synchrone TFZ ermittel, ist das Feintuning dann die Gewähr eines tollen Zugverbands wo alle Maschinen sich wie beim Vorbild auch synchron am Zughaken = optimale Leistungswirkung verhalten.

Obacht: die Decoder Kuehn N025 und N045 haben KEINE Vorwärtstrimmung CV65 sondern nur Rückwärtstrimmung CV95. Sie scheiden daher besser für dieses Feintuning aus.
Doehler udn Haass liefert seine Decoder leider mit den Werten 0 aus, die Trimmung ist ab Werk abgeschaltet.
Hier muss zu Beginn der Testreihe zunächst der Wert 128 (= 50 % Zuschlag auf die durch die Fahrstufe gerade erlaubte Maximalspannung, jedoch höchstens die Gleisspannung = Wert 255 in der Fahrstufe 28/128) in die Decoder geschrieben werden. Dann wie erklärt schrittweise annähern.

Die Startspannung CV2 sollte max den Wert 2 haben. Die Mittenspannung den Wert 0, die Maximalspannung CV5 unterhalb Vollgas bei voller Gleisspannung am Motor sein. Die Mittenspannung CV6 sollte bei TFZ die für Mehrfachtraktion vorgesehen sind den Wert 0 haben.

Beschleunigen und Bremsen in Mehrfachtraktion sind anders als bei Solofahrzeugen. Denn wie beim Vorbild ist ja der Zug nun "sehr schwer", die Last sehr hoch. (Ausnahme: Triebwagenmehrfachtraktion).

Ich erhöhe daher die Werte in CV3 und CV4 um den Faktor 50 %. Wobei ich als Solofahrzeugwert CV3 und CV4 mit 5 nutze. Vorsicht bei ESU Decodern, die haben eigene Motorbeschleunigungsberechnungswerte. Der Auslauf ist ab Werk sehr hoch, die Beschleunigung stark verzögert (sehr weiche Fahrdynamik, sofern Werkseinstellung noch vorliegt). Hier empfiehlt es sich NICHTS bei CV 3 und CV 4 daran zu ändern.

Soweit mein Weg bis zur Mehrfachtraktion. Lernt man schnell zu schätzen, wenn man Nordamerikanische Güterzüge nach Vorbild nachbildet. Solche Synchronmaschinen könnend ann nämlich auch als Booster- mitten drinn, oder am Ende als Schublok laufen.


Erläuterung zur Motortrimmung Wertetabelle 0-255:

Ist ein Wert in CV65 und CV95 von 128 eingetragen ist die Motorspannung mit der Fahrstufenspannung im Prinzip identisch!


Viel Spass beim Ausprobieren. Ich hoffe ich konnte es verständlich erklären.
Und es git an der Stelle der Satz: "NIEMAND DER LESER MUSS, ABER JEDER DARF ES VERSUCHEN".

Herzliche Grüße.

Frank

Edit: Schreibfehler bitte zu entschuldigen. Korrektur folgt. Die Umsetzung erfolgt auf eigenes Risiko, keine Haftung bei Schäden.


Zitat - Antwort-Nr.: 5 | Name: Frank

Den Begriff Doppeltraktion gibt es nicht, sondern nur den Begriff Mehrfachtraktion



Hier irrt der Vielschreiber - siehe Zitat aus der Wiki:
"Die einfachste Mehrfachtraktion ist die Doppeltraktion, also das Fahren mit zwei Lokomotiven an einem Zugende bzw. das Kuppeln zweier Triebzüge (siehe auch Flügelung). Analog gibt es Dreifachtraktion, Vierfachtraktion usw.; bei Lokomotiven begrenzt die Zugfestigkeit der Kupplung zum ersten Wagen die mögliche Triebfahrzeuganzahl."

und weiter:
"Anschließend wird in CV29 der Consist Modus aktiviert" - ist nicht bei allen Decodern so!

anmerkend
Hajo

Hallo,

richtig Und nur weil da vor dem Zug zwei Loks sind, ist das noch lange keine Doppeltraktion!

Doppeltraktion (bzw. Mehrfachtraktion) erfordert, dass beide Loks von einer Lok aus gesteuert werden. Das müssen nicht zwingend zwei Loks der gleichen Baureihe sein! Sind beide Loks besetzt, ist die hintere Lok die Zuglok, die vordere die Vorspannlok. Und eine Lok am Ende des Zuges ist noch lange keine Schublok, das kann auch eine Schlusslok sein. Die kann wiederum auch noch weitere Wagen angekuppelt haben.

Auch im Digitalbetrieb stellt sich die Frage: Setze ich beide Loks auf die gleiche (Consist-)Adresse, so wie Frank das beschrieben hat, ist es eine Doppeltraktion. Habe ich aber zwei Regler in der Hand, ist das dann Vorspann?

Viele Grüße,
Rico

Hello!
Bei Traktionen die Geschwindigkeiten der Fahrzeuge annähern, das reicht völlig aus. Hier unbedingt die Referenzspannung verwenden und nicht auisschließlich über CV5 (Hängt natürlich vom Hersteller ab ob das so geht). Dann die Massensimulation auch ähnlich einstellen. Zum Schluß beiden Fahrzeugen bei der Regelung einen Schlupf Programmieren, also einen Regelungsfehler zuzulassen, damit die Fahrzeuge sich nicht bekämpfen.

Weshalb nur "annähern" simpel weil beim Betrieb die Veränderung über die Zeit und insbesondere Temperatur Unterschiede sehr stark die Eigenschaften verändern. Daher ist ein Feintunging durchaus möglich aber schon nach wenigen Minuten Betrieb sieht man die Abweichung, maW daß das Feintuning nun bereits abweicht.
-AH-

Moin,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Beschleunigen und Bremsen in Mehrfachtraktion sind anders als bei Solofahrzeugen. Denn wie beim Vorbild ist ja der Zug nun "sehr schwer", die Last sehr hoch. (Ausnahme: Triebwagenmehrfachtraktion).


Ja, aber dafür hängt ja auch eine Lok mehr dran. Das gleicht sich eigentlich aus. Das ist ja der Sinn einer zweiten Lok.

Eine häufige Empfehlung ist auch, bei mindestens einer der zwei Loks die Haftreifen zu entfernen. Die schleudert dann leichter und so können sich ungleiche Geschwindigkeiten besser ausgleichen.

Viele Grüße

Dirk

Hallo Hajo

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

"Anschließend wird in CV29 der Consist Modus aktiviert" - ist nicht bei allen Decodern so!


Ich würde eher sagen, das ist bei KEINEM Decoder so. Für die Consist-Adresse ist CV 19 zuständig, das aber bei allen mir bekannten DCC-Decodern.

Hallo Dirk

die Idee bei einer Lok die Haftreifen zu entfernen ist nicht schlecht.

Gruß

Christian

Hallo Christian,

analog ist das sogar viel einfacher zu realisieren, weil man sich da gar nicht so viele Gedanken machen muß, weil eben nicht so viele Parmeter eingestellt werden können.

2 Loks nehmen und auf das selbe Gleis stellen und gleichzeitig mit einem Fahrregler fahren lassen.
verhalten die sich annähernd gleich, dann sind sie geeignet.
Und welche 2 Loks kommen zu Wahl?
Die wo man selber das Gefühl hat, das die die ähnliche Endgeschwindigkeit haben.
Anstelle von "Gefühl" könnte man die Endgeschwindigkeit (bei 12V nach NEM) aber auch vorher ermitteln.
Eine mechanische Zwangskupplung wie bei TFZ mit Doppelmotor kommt ja nicht in Frage.

Von da her,
V max bei beiden Lok einzeln  definieren / einstellen,
beide Loks mit der identischen Adresse mit eine wenig Abstand aufs Gleis setzen und beide Loks - da identische Adresse - gleichzeitig mit einem Regler fahren und schauen wie die sich verhalten.
Annähernd gleich über den Regelbereich und es muß nicht großartig an Kennlinien und CV eingestellt werde. 5 bis 10 min testen.

Gruß Detlef

Zitat - Antwort-Nr.: 11 | Name:

die Idee bei einer Lok die Haftreifen zu entfernen ist nicht schlecht.


NOPE ist schlecht weil das die Fahrzeuge niedermartert. Besser den Decodern mitteilen sie sollen einen Schlupf erlauben. Das Haftreifen Entfernen führt außerdem zu einer gewissen Entgleisungsfreudigkeit. Man müsste dann dieses Rad, oder die ganze Achse ersetzen um ein normales Rad ohne der Haftreifen Rille zu haben.

@10 FULL ACK!

Zitat - Antwort-Nr.: 12 | Name:

analog ist das sogar viel einfacher zu realisieren, weil man sich da gar nicht so viele Gedanken machen muß, weil eben nicht so viele Parmeter eingestellt werden können.


Auch FULL ACK - nur mit der Konsequenz, daß man da gewohnt war daß die Loks in Doppeltraktion schneller Schaden nehmen, ob das wirklich so Vorteilhaft ist??? Einziger Ausweg war/ist in der Lok einen kleinen Widerstand einbauen, also das was die Regelungsreduzierung bei Decodern bewirkt.
-AH-

Hallo Arnold

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Das Haftreifen Entfernen führt außerdem zu einer gewissen Entgleisungsfreudigkeit. Man müsste dann dieses Rad, oder die ganze Achse ersetzen um ein normales Rad ohne der Haftreifen Rille zu haben.


Gut, ich habe selbstverständlich unterstellt, dass entfernen der Haftreifen meint, dass da eine normales Rad drauf kommt und nicht eine Rille. Auf die Idee käme ich ehrlich gesagt gar nicht, dass zu denken.

Ideal ist natürlich einfach überall Haftreifen zu entfernen, so lange es die Steigungen zulassen.

Viele Grüße

Dirk

@Carsten,

danke hast Recht, da hab ich mich verhaspelt. Text korrigiert.

Gruß.

Ouh, das ist ja viel Info, insbesondere der Beitrag 5... Es ging mir eigentlich in erster Linie um die Reihenfolge der Einstellungen, aber trotzdem habt ihr mir hier wertvolle Tipps gegeben.

Um mal Licht ins dunkle MOBA-Zimmer zu bringen: ich habe vor, 2 Einheiten vom VT11.5 von Roco zu kuppeln (gleiche Getriebevariante), und die sollen natürlich gleich reagieren, damit sie sich nicht gegenseitig bekämpfen. Haftreifen entfernen ist keine Option, da er sonst nicht den Berg hochkommt.
Ich denke, ich werde zuerst die Höchstgeschwindigkeit anpassen, und dann sehe ich weiter. Derzeit haben die Züge unterschiedliche Decoder drin. Der neuere hat einen DH10 und der ältere einen Lenz.... weiß nicht mehr was für einen. Mal sehen, dass ich den auch auf D&H umbaue.

Ich hoffe, ich habe nächste Woche Zeit, das ganze umzusetzen.

Gruß
Christian

Hallo Christian,

sollen die Einheiten dauerhaft gekuppelt sein? Wenn ja, dann machs doch so:
- Motorwagen 1 erhält auf allen Rädern Haftreifen und einen entsprechenden Decoder
- Motorwagen 2 wird geschlachtet und verliert seinen Motor
- Die Wagen hinter Motorwagen 1 (oder alternativ Motorwagen 2) werden zur Stromabnahme hinzugezogen, sodass die Stromversorgung sichergestellt ist.

Mit 8 Haftreifen kommt der Triebwagen garantiert den Berg hoch und Du ersparst dir viel Arbeit mit dem Einstellen der Decoder.

Grüße,
Rico

P.S.: Ich hab nach dem Prinzip meine V188 umgebaut. In eine Lokhälfte den Motor, viel Blei und alle Haftreifenachsen, in die andere Lokhälfte den Decoder. Die zieht damit gut und gerne 80 Zweiachser auch 2,5% Steigung hoch. Nur den Motor hab ich zu klein dimensioniert beim Umbau, da muss ich nochmal ran.

Hallo Rico,
Du kennst den VT11.5 von Roco nicht. Der hat nur 2 angetriebene Achsen. Mein Versuch, ihm ein neues Allrad-Fahrwerk zu verpassen ist gescheitert.
Aber trotzdem danke für die Idee

Gruß
Christian

Hallo Christian,

ok, ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil Für Triebzüge und Loks mit vernünftigem Antriebskonzept bleibe ich aber bei meiner Empfehlung

Grüße,
Rico

Hallo,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

2 Loks nehmen und auf das selbe Gleis stellen und gleichzeitig mit einem Fahrregler fahren lassen. verhalten die sich annähernd gleich, dann sind sie geeignet.



Das ist auch die einfachste Lösung im Digitalbetrieb.

Ich hatte zuletzt vier Triebwagenpärchen mit diesem Thema, einfach jeweils die beiden gleichen Decoder eingebaut und sie fuhren ausreichend synchron.

Der Vorteil bei Digital ist, dass auch Fahrzeuge mit unterschiedlichen Höchstgeschwindigkeiten und/oder Geschwindigkeitskennlinien in Traktion fahren können. Wer in diesem Fall nicht in die Decoder "hereinfassen" will, sei es des Aufwandes oder der Flexibilität wegen (z.B. Ansetzen einer Schublok nur im Steigungsabschnitt) kommt mit Steuersoftware weiter. Einmessen heisst das Stichwort, d.h. für jedes Fahrzeug wird für jede Fahrstufe die Geschwindigkeit in der Software hinterlegt ("eingemessen"). Meine Software kann das automatisch auf einem Messabschnitt. Mit der Wahl einer Geschwindigkeit steuert die Software die Fahrzeuge dann mit der jeweils korrekten Fahrstufe an.

Tücken dabei sind Anfahr- und Bremsverzögerung, die man bei Softwaresteuerung aber ausschalten kann und sollte. Bei den Kennlinien von Soundloks wird es schwierig (für mich nur mit zwei Sounddecodern lösbar), da hier Verzögerungen wirken, z.B. dreht erst der Motor auf und dann wird losgefahren.

Viele Grüße,

Simon

Zitat - Antwort-Nr.: 10 | Name:

Ich würde eher sagen, das ist bei KEINEM Decoder so. Für die Consist-Adresse ist CV 19 zuständig, das aber bei allen mir bekannten DCC-Decodern.



Hallo Carsten,
da hast du dich verlesen - das bezieht sich auf die Ausführungen von ELNA und ist von mir mit Anführungszeichen zitiert.

In meinem Text habe ich das schon richtig angemerkt

gruß hajo

Hallo Hajo,
naja, du schriebst, das sei "nicht bei allen Decodern so" - Was impliziert, es gebe welche, bei denen das so ist. Ich wollt nur verdeutlichen, dass CV 29 generell der falsche Weg ist :)

Viele Grüße
Carsten

Hallo Christian!

Daß der TEE nur zwei angetriebene Achsen hat, ist tatsächlich ein großes Problem. Ich habe es gelöst, indem ich den zweiten Triebkopf ebenfalls motorisiert habe. Beide Triebköpfe haben einen Faulhaber. Der Zug ist nicht wiederzuerkennen - im positiven Sinne.

Herzliche Grüße
Elmar

Hallo zusammen,

Ich habe hier auch ein paar Fragen zur Bildung einer Mehrfachtraktion.

Ich besitze eine Digikeijs DR 5000 und nutze eine Intellibox als Handregler. Auch die Z21 App wird zum fahren genutzt. ich möchte zwei Soundloks Einmessen.
Anschliessend sollen beide Loks als Mehrfachtraktion einen Schweren langen Güterzug ziehen. 1. Lok ist von Brawa, die Zweite von Arnold. Beide Loks sind mit dem Doehler & Hass SD18A ausgerüstet.
Gelesen habe ich bis lang, das man den Train Controller zum Einmessen benötigt.

Was muss ich hier genau beachten? Muss ich die CV 2/3 werte der Loks wirklich auf null stellen? Muss zum fahren der Mehrfachtraktion dann immer der Train Controller genutzt werden? Oder kann ich das nach wie vor über meinen Handregler bzw. Der App machen? Stellt man die CV 2/3 nach dem Einmessen dann wieder auf die Ursprungswerte?

Auf meiner Anlage habe ich bis lang noch keine Streckenblöcke verbaut. Ein Rückmeldemodul von Digikeijs (DR4088CS) zum Einmessen ist vorhanden.

Ich hoffe, das mir das hier einer in einfacher Form erklären kann.

Danke im Voraus. Grüße

Hallo Maschu,
ein paar grundlegende Infos zum Thema Mehrfachtraktion findest du hier: https://www.1001-digital.de/pages/programmierung/mehrfachtraktion.php

CV 3 und 4 (nicht 2 und 3) stellt man ziemlich niedrig, aber nicht ganz auf 0. Die Werte bleiben dann auch so, sonst ist das Einmessen ja für die Katz. Die Software steuert die Loks ja anhand der Einmessung und macht natürlich Blödsinn, wenn du die Werte in den Loks dann wieder veränderst. Das Beschleunigen und Bremsen macht dann nicht mehr der Decoder, sondern die Software.

Viele Grüße
Carsten


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