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Thema: Starkes Kollektorfeuer an FLM BR 221 (2018)
Freddie - 15.01.20 21:01

Hallo liebe N-Bahner,

ich habe bei einer meiner Loks im demontierten Prüfzustand zuerst (gestern) ein ziemlich heftiges Kollektorfeuer beobachten können. Sie lief dabei allerdings immer noch seidenweich.
Heute war es dann nur noch ein Standmodell. Den Kollektor des Motors habe ich eben im ausgebauten Zustand mit Kontaktspray gereinigt und die Lok läuft auch wieder, aber sehr viel schlechter und mehr ruckend als gestern. Am Trafo lief der Motor danach sehr rund.

Ist das Brizzeln am Kollektor auf verölte Kohlen zurück zu führen?

Es handelt sich um eine relativ neue und wenig gefahrene Fleischmann Lok. Ich habe das hier schon immer mal wieder gelesen, dass die Loks viel zu verölt ausgeliefert werden und würde mich, so die beiden Effekte zusammenpassen, dann mal an das "ausglühen" der Motorkohlen machen.

Gruß
Freddie



Hallo Freddie,
allein die Kohlen würde in so einem Fall nicht reichen!
Der "Rest" des Antriebs ist ebenfalls überölt und müsste gereinigt/entfettet werden.
meint
Günter

Hallo Freddie,

der Kollektor, gerade von FLM-Lok's, sollte sauber gereinigt werden, vor allem zwischen den Spalten der Kupferschichten (Pinsel). Ev. mit Waschbenzin nachwaschen.
Das Kollektorfeuer kommt von den Verschmutzungen zwischen den Kupferplatten.

Die Kohlen auch ausbauen, ausglühen, sicherheitshalber.

VG kkStB

Hi Freddie !

Ist der Motor heiß geworden wenn ja, kann sich auch eine Verbindung zwischen Kollektor und der Rotorwicklung ( Läufer ) gelöst haben, dass würde evt. den harten Lauf erklären.

Da Flm. Motore Dreipoler sind, gibt es drei Wicklungen die um 120 ° versetzt angeordnet sind. Diese sind sternförmig vor dem Kollektor angelötet. Vielleicht hat sich eine Wicklungsader entlötet.

Siehe hier https://www.digital-bahn.de/bau_ds/ds_motor.htm

Gruß Thomas


Hallo Freddie,

Problem ist das Öl in den Kohlen, speziell bei Fleischmann. Die Kohlen werden gesintert und sind dadurch porös und lagern Öl ein, das dann durch Erwärmung wie eine Kerzenflamme brennt.

Abhilfe: Kohlen ausbauen und auf Lötkolben ausheizen (umständlich) oder Motor komplett in dünnes Wasserglas mit Waschbenzin und in Ultraschallbad eintauchen (ca. 10 Sekunden).

Danach Motorlager ölen (z.B. Uhrenöl 3-5)

Viele Grüße Nimmersatt

Hallo,

ich konnte heute in meiner Pause mal den Motor ausbauen und zerlegen. Die Kohlen habe ich ausgeglüht und auch die Kollektorspalten mit einem Zahnstocher gereinigt.
Test am Trafo (analog): ok - Motor läuft sehr ruhig.

Alles gaaaanz vorsichtig wieder in die Lok gesetzt, montiert und auf die Schiene gestellt.

Das Ergebnis: Lok fährt nun gar nicht mehr (gestern ja noch relativ hart und ruckend). Das Licht funktioniert und wechselt auch mit der Fahrtrichtung. Spannung liegt also an.

Dann habe ich mit der Multimaus die Lokadresse mal neu eingeben wollen, man hat ja schon die seltsamsten Effekte gesehen. Adresse 22 programmiert und ok gedrückt: an der MM-Zentrale geht die rote Überlast-LED an und die MM zeigt einen ERROR 01.

Jetzt frage ich mich: was ist denn hier passiert?

Kennt jemand den Effekt? Ich krieg echt noch die Krise...

Gruß
Freddie

Hallo Freddie,

vielleicht hast Du beim Einbau des Motors einen Kurzschluss mit eingebaut. ERROR 01 deutet darauf hin.

Ggf. hat der Motor irgendwo Verbindung zum Chassis.

Gruß
Jörg

Ich tippe mal, dass du den Motor falsch herum eingebaut hast.
Kurioserweise hat der Motor, zumindest bei älteren Modellen, das berüchtigte Masseblech am Kohlebürstendeckel.
Man sollte auch nach einer Wartung unbedingt den Decoder auslesen, bevor man den Saft einschaltet.
Dann wäre der Fehler früher aufgefallen.

Grüße

PS. Vielleicht hat auch nur der Motor keinen Kontakt zur Platine...

Zitat - Antwort-Nr.: 7 | Name:

PS. Vielleicht hat auch nur der Motor keinen Kontakt zur Platine..



dazu passt nicht das Aufleuchten der Überlast-LED.

Gruß
Jörg

Hallo Freddie,
ich habe unter Selectrix zwei Fleischmann V200er laufen, die auch bei mir immer wieder Ärger mit starkem Kollektorfeuer verursacht haben.

Das Problem habe ich nur mit meinen Fleischmann Loks mit dem alten 3Pol Motor. Es tritt bei allen Loks auf; bei meinen V200er aber merkwürdigerweise am häufigsten und stärksten.

Nachdem ich zum Schluss alle paar Monate den Kollektor reinigen musste, habe ich die alten 3 Poler sukzessive gegen Glockenankermotoren getauscht. Seitdem ist logischerweise Ruhe.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Den Kollektor des Motors habe ich eben im ausgebauten Zustand mit Kontaktspray gereinigt und die Lok läuft auch wieder, aber sehr viel schlechter und mehr ruckend als gestern. Am Trafo lief der Motor danach sehr rund.


Das Phänomen kenne ich auch. Nach der Kollektorreinigung läuft die Lok analog wieder gut aber digital immer noch nicht vernünftig. Ich habe die Lok dann immer ein paar Minuten auf einem analogen Kreis laufen lassen und dann ging es irgendwann auch wieder digital.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Man sollte auch nach einer Wartung unbedingt den Decoder auslesen, bevor man den Saft einschaltet. Dann wäre der Fehler früher aufgefallen.


Das ist ganz wichtig, weil ich nach der Reinigung mal durch einen Kurzschluss einen älteren Selectrix Decoder gehimmelt habe. Die neuen Decoder sollen kurzschlussfest sein; ausprobieren würde ich das aber nicht.....

Aus meiner Sicht ist der 3Poler im Digitalbetrieb zumindest für Vielfahrer wie mich, wo die Loks lange Strecken zurücklegen, leider nicht geeignet. Die Probleme mit dem sich zusetzenden Kollektor treten immer wieder auf.

Viele Grüße,
Mathias

@8,

ja stimmt 🤦‍♂️

Hallo zusammen,
ch bin im Besitz von zwei GFN V200(3 Pol-Motor) mit Kühn N45 ausgestattet, beide fahren seit einigen Jahren ohne Probleme auf unseren Ausstellungen.
LG
Bernd

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Man sollte auch nach einer Wartung unbedingt den Decoder auslesen, bevor man den Saft einschaltet. Dann wäre der Fehler früher aufgefallen.



Das ist so eine Sache für Leute wie mich: ich habe eine Multimaus ohne Zentrale im Einsatz = auslesen Fehlanzeige.

Der Tipp mit dem verdreht eingebauten Motor kann schon hinkommen, das prüfe ich heute Abend und gebe es dann auch bekannt. Allerdings macht die Lok keinen Kurzschluss beim Aufsetzen auf das Gleis, sondern erst beim Programmierversuch...

Rein optisch ist die eine Flanke des Motors mit einer Stanzung (irgendein Logo oder eine Bezeichnung) versehen und die andere nicht. Im Waschzettel steht allerdings nichts über die Einbaulage - ich hätte das beachtet, da bin ich schon ziemlich genau bevor ich bastele.

Erst einmal danke für den Tipp.

Gruß
Freddie


Hallo Freddie,

dass der Kurzschluss beim Programmieren auftaucht ist richtig. Beim Programmieren wird der Motor vom Decoder angesprochen.

Gruß
Jörg


Hallo,

das Bürstenfeuer ist nicht nur auf verdreckte Kollektoren und verölte Kohlen zurückzuführen sondern von Hause aus ein normales Phänomen, was mit zunehmender Spannung und zunehmendem Strom aber auch größer wird. auch ist das Bürstenfeuer Drehzahlabhängig
Das "Bürsternfeuer"  sind einfach Abrissfunken von Bürste und Kollektor

@ Mathias,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Nachdem ich zum Schluss alle paar Monate den Kollektor reinigen musste, habe ich die alten 3 Poler sukzessive gegen Glockenankermotoren getauscht. Seitdem ist logischerweise Ruhe.


auch im Glockenanker Motor gibt es das Bürstenfeuer aber du siehst es nicht, ist ja innen

Die wohl beinunser Baugröße verwendeten Motoren dürfte auch weitgehend langlebige Edelmetallkommutierung haben, an Stelle von Graphitkommutierung. 2. dürfte auch immer noch langlebiger sein als die klassischen Kleinstmotoren. Auch kann es vorkommen das eine Einrichtung zum reduzieren / verringern der Bürstenfeuers mit im Motor integriert ist.

https://www.faulhaber.com/fileadmin/Import/Media/DE_TECHNICAL_INFORMATION.pdf
Seite 5

Gruß Detlef

Hallo Detlef,

wenn Du Dir mal einen Motor mit verölten Kohlen angesehen hast, sprichst Du nicht mehr von Bürstenfeuer. Dann brennt richtig eine Kerzenflamme quer über den Kollektor, orange-rot, und macht meist Kurzschluss.

Habe ich bei 5 GFM-Loks gehabt.

Viele Grüße
Nimmersatt

Hallo,

obwohl ich am Motor wirklich keine Masseverbindung sehen konnte habe ich ihn achsial gedreht und siehe da: die Lok läuft wie am ersten Tag. Durch die ausgeglühten Motorkohlen sicher sogar besser und vor allem länger. Wenn es hoch kommt, hatte sie erst etwa 30 Minuten auf der Schiene bis das Problem kam.

Danke an alle, die helfen wollten und geholfen haben. Hier habe ich mir selbst ein "Ei auf die Schiene genagelt".

Gruß
Freddie


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