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THEMA: Peco Gleise löten, ohne Lot auf der Innenseite...?

THEMA: Peco Gleise löten, ohne Lot auf der Innenseite...?
Startbeitrag
Chrille - 15.12.19 21:21
Hallo,

nachdem ich in einem anderen Faden schon nach dem Workflow mit den Peco-Verbindern gefragt hatte (bei denen ich mich doof anstelle), kommt hier noch der nächste mögliche Schritt, das Löten:

Wie verhindert Ihr, dass das Lot auf die Innenseite der Gleise durchläuft? Manchmal ist da ja doch eine Lücke zwischen den Gleisen, und schwupps, ist das Lot durch... und dann rollt es sich da gar nicht mehr so schön...

Danke!

Christian

Moin Christian,

wie und wo lötest du denn? Und was hast du damit vor?

Gruß Moritz
Hallo Moritz,

das war fix...

Die Idee ist, dass ich mich nicht allein auf die Verbinder verlassen möchte, gerade wenn ein bisschen Spannung auf dem Gleis ist (Kurve).
Damit das Gleis trotzdem arbeiten kann, werde ich auf den Geraden teilweise nicht löten.

Gelötet wird mit dem guten alten bleihaltigen Elektroniklot. Mit 100 W, damit's schnell geht.

Christian
Hallo Christian,

notfalls auf der Innenseite mit einer gekröpften Feile das Lot wieder abfeilen, ist ja weicher als die Schiene. Geht daher ganz leicht.
Aber : die Lötung hält nicht ewig. Das Gleis arbeitet und plötzlich ist die Lötstelle wieder aufgerissen.
Taugt als elektrische Verbindung also nicht auf Dauer.

Viele Grüße
Klaus
Hallo Christian,

ähm... 100W ???
Willst du Schienenverbinder löten oder Schwellen schmelzen?

Aber zur eigentlichen Frage - wie auch beim Gleise trennen - die Feile macht's

Gruß
Roger
Hi,

mit welcher Leistung sollte man denn da rangehen? Ich dachte, schnell heiß machen, damit die Schwellen wenig abkriegen...

Ich habe mal versucht, das Lot mit einem Cuttermesser wegzukriegen. Ist ja doch mühselig...


Christian
Hallo Christian,

wichtig ist nicht die Bratleistung, sondern die Temperatur(-Regelung) und eine passende Lötspitze für den Verwendungszweck. Und für letzteres sind 100W dann wohl doch üppig...

Und ja, das Lot sollte man weg-feilen, nicht -schneiden...

meint
Roger

Hallo,
ich löte am jeweiligen Schienenende eine Litze an, dadurch bleibt auch bei einer Vergrößerung des Spaltes  eine elektrische Verbindung.
Verwende einen 40Watt Lötkolben, die Innenseite der Schienen wird mit einer Feile bearbeitet, an der Oberseite wird das überstehende Lot abgeschnitten und der Rest mit einem 1200er Schmiergelpapier begradigt.

Gruß
Klaus
Hallo,

habe jetzt mal das Feilen ausprobiert. Auch mühselig, aber funktioniert. Geschmirgelt habe ich jetzt noch nicht...

Werde wohl nochmal in mich gehen, ob das Löten wirklich sein muss, wenn ich denn das mit den Verbindern erstmal ordentlich hinkriege...

Demnächst Frohe Weihnachten wünscht

Christian
Hallo Christian,
bei Schienen hab ich es noch nicht probiert. Aber in anderen Fällen läßt sich das Lot zuverlässig durch eine Graphitmine abhalten (Druckbleistift 1 - 1,5 mm). Ein Stückchen davon an die Innenseite der Schiene klemmen sollte helfen. Ein zugelaufenes Lötauge auf einer Platine bekommt man mit der Mine auch wieder frei.

Gruß
Eberhard
Hallo,
Grundsätzlich ist ein 100W-Lötkolben nicht verkehrt, auch wenn 50W reichen würden. Wenn die Schienenenden beide (!!!)  richtig heiß sind, verbindet sich das Lot mit dem Metall und dann ist da normaler weise auch nichts mit reißen.  Man darf halt nicht zu lange drauf halten und auch nicht zu viel Lot nehmen. Wenn es zu viel ist oder nicht heiß genug war ( dann fließt und verteilt es sich nicht richtig ) bildet es diese runden Lotbatzen.
Statt zu feilen kann man das überschüssige Lot mit dem Vakuumentlöter absaugen.

Jens
Hallo,

ich löte ( wenn denn ) mit 30W, reicht auch, und mit wenig Lötzinn. Da läuft nichts nach innen und nichts behindert die Spurkränze.

VG kkStB
Hallo
Wenn Du den Schienenverbinder aussen anheizt und das Lötzinn außen in den Schienenverbinder reinfliessen lässt, hast Du keine Probleme mit der Innenseite. Mal abgesehen davon würde ich so etwas nur machen um sie mechanisch miteinander zu verbinden, für elektrische Verbindungen ein paar cm vor dem Schienenstoß Drähte anlöten, unter die Platte damit und ein paar cm nach dem Schienenstoß wieder durch die Platte nach oben und ans Gleis anlöten!
Lg Peter
Hallo Peter,
echt gute Variante mit den Drähten am Anfang und Ende der Gleise. Hätte ich eher wissen sollen. Ich habe die Drähte immer in der Mitte der Gleise angelötet und führe die Kabel zum Verteiler.
Deine Variante gefällt mir aber besser.

Danke und
VG Uwe
Hallo
Nür so als Frage, gibt es nicht Probleme bei hohe/ Kälte Raum Temperaturen, wenn mann alles zusammen lötet.
Mfg Jörg
Moin Jörg,

es kann vorkommen, daß sich dann Lötstellen lösen. Aktuell hatten wir den Fall bei unserer Ausstellung beim Weihnachtsmarkt in Tarp, als auf einem Modul der Zug stehenblieb. Da ich die Stelle schon vor ein paar Jahren kennenlernen durfte, war die Ursache schnell gefunden und behoben: einmal kurz löten, fertig.
Was auch schon mal vorkommt: Schienen, die nicht mehr fest auf den Messingschrauben sind und dann der Übergang 'gefährlich' wird.

Gruß
Kai
Hallo Jörg #14,

am besten wird es sein bei einer Raumtemperatur so um die 24° Celsius die Schienenprofile zu verlöten.Im Winter sollte dann die Raumtemperatur nicht unter 14° Celsius sein,im Sommer 34°Celsius.
Im Winter also Diferenz 10°C darunter,im Sommer bei 34°C Raumtemperatur wären dann 10°C darüber.
Bei mir haben bis jetzt die verlöteten Profile unbeschadet gehalten.Es gab auch durch wärmeausdeh-
nung keine Gleisverwerfungen.Gleise habe ich mit Acryl-Baukleber auf Kork geklebt.

mf Grüßen
Werner V.




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