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Thema: MoBa mit RocRail & JMRI & Raspberry Pi ohne und mit Desktop
ELNA5 - 24.11.19 16:56

Hallo,

der Kleinkomputer Raspberry Pi eignet sich hervorragend als rundum Modellbahnsteuergerät - zum Beispiel um seine Straßenbahnstrecke zu automatisieren während man die Züge halbautomatisch per Multimaus fährt - ohne dazu Tastatur, Maus und Bildschirm zu benötigen.

Anmerkung: Bei dieser Variante sollte asu meiner Erfahrung die Zentrale über den USB Anschluss an den "RasPi" angeschlossen werden, sofern die Zentrale keinen eigenen Server für LAN oder WLAN hat. Im Video wird eine W-LAN Variante gezeigt.

Man benötigt also lediglich noch eine geeignete DCC Zentrale und das Programm RocRail. Der Pi läuft dabei im Dauerbetrieb, der Stromverbrauch ist wirklich sehr, sehr gering. Das heisst die Anlage kann auch mal komplett ausgeschaltet werden ohne das Einstellungen irgendwo verloren gehen.

Die Einrichtung ist wirklich einfach und für Anfänger gibt es m M. n. ein sehr schönes Video dazu:

https://www.youtube.com/watch?v=8jizNtTKdNs

Tipp: Statt der gezeigten Software 'Stretch Lite' muss man sich derzeit den Nachfolger 'Buster Lite' wie im Video gezeigt herunter laden.

Die im Video gezeigten 2 Befehle die man in der Textkonsole einhämmern soll

sudo apt-get update und sudo apt-get upgrade

sind überholt. Stattdessen ab Betriebssystem 'Buster' bitte die Befehlskette

sudo apt update && sudo apt full-upgrade

eingeben. Dann wird der "RasPi" automatisch auf den neusten Stand gebracht. Das kann und sollte man einmal wöchentlich wiederholen. Mehr braucht es nicht, wenn er erst mal läuft.

Ab der Modellreihe 3 B ist die im Video gezeigte manuelle Hochtaktung nicht mehr nötig! Der verbaute CPU Chip regelt seine Geschwindigkeit selbst.

Ich hoffe es gefällt und findet seinen Weg in die digitale Welt der Modellbahn und darüber hinaus.

Man muss also keinen Laptop oder Desktop PC haben, um jede Menge Spaß zu haben.

Grüße.

Frank



Nabend,

als Ergänzung zur Inbetriebnahme eines Raspberry Pi's, z. B. die Modelle 3 B, 3 B+ oder 4 B, und einer Digitalzentrale, die über den USB Anschluß miteinander verbunden werden, muß dem "RasPi" einmalig in seiner Softwaresteuerung erlaubt werden, den Benutzer 'Pi' (wenn Du den voreingestellten Benutzer pi ausgetauscht hast, dann den neuen Benutzernamen nehmen - ich rate davon ab!) in die Funktionsgruppe "dialout" aufzunehmen. Diese Funktionsgruppe "dialout" sendet nachher das Signal über die USB Schnittstelle an die Zentrale und umgekehrt, welches von RocRail erzeugt bzw. verarbeitet wird.

Der Befehlsatz dazu wird über das sog. Textkonsolenfenster der Betriebssystemsoftware nach Eingabe abgearbeitet. Er lautet:

sudo usermod -aG dialout pi

mit ENTER Taste bestätigen.

Dann kann es los gehen. Zentrale anschließen und RocRail starten.

Grüße.




Nachtrag 2 zum Umgang mit dem Raspberry Pi Kleinstcomputer.

Als Alternative zu RocRail kann man auch JMRI benutzen, welches ebenfalls eine deutsche Sprachbedienung hat.

Wie RocRail ist auch JMRI 100 % kompatibel mit Windows Rechnern, sodass hin und her verwaltet werden kann. Entwicklung am Windows Rechner im Bürozimmer, Fahrbetrieb mit dem Kleincomputer an der MoBa.

Beim Betrieb mit den Betriebssystemen Raspian "Buster" und eventuell auch bei Raspian "Stretch" muß das kleine Hilfsprogramm "xterm" nachinstalliert werden.

Mit dem Befehlsatz:

sudo apt install xterm

auf der Textkonsole "LXTERMINAL" einhämmern und mit "Enter" Taste bestätigen wird es installiert.

"LXTERMINAL "ist übrigens zu finden a) oben in der Schnellstartleiste, oder b) unter dem Menü (klappt auf wenn man das Himbeersymbol anklickt) Zubehör.

Soweit mein kleines Tutorial für die digitalen Modellbahnzüge, oder Straßenbahn, oder ein bekanntes Autosystem eines Großserienherstellers von Häuschen aus Süddeutschland, oder kreative Eigenkreationen für Effekte auf der Landschafts- und Häuserbaubene, etc..

Übrigens, technische Fragen mit praktischen reich bebilderten Übungen, die portionsweise Schritt für Schritt dem Anfänger und dem Fortgeschrittenen helfen, zur gesamtem Elektrik und Elektronik im Allgemeinen die man als Modellbahner so braucht und zum Raspberry Pi z. B. im Besonderen, bekommt man hier sehr gut in verständlicher Sprache erläutert:

https://www.elektronik-kompendium.de/  

Wünsche Allen einen entspanntes Bauen und Fahren.

Bis dahin.

Frank

Edit: Nachtrag zum Einsatz bei JMRI eingefügt


Zitat - Antwort-Nr.: | Name:


Entwicklung am Windows Rechner im Bürozimmer, Fahrbetrieb mit dem Kleincomputer an der MoBa.


Bei JMRI sollte man aufpassen dass die Version auf dem Entwicklungsrechner nicht neuer ist als auf dem Fahrrechner weil sonst könnten unter Umständen die Dateien ein zu neues Format aufweisen. Alles schon ausprobiert.

Grüße,
Harald.

Hallo Frank

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Dann wird der "RasPi" automatisch auf den neusten Stand gebracht. Das kann und sollte man einmal wöchentlich wiederholen.


Wozu? Vor allem, wenn der Raspi normal ohne Verbindung zum Internet ist, ist das völlig unnötig. Never touch a running system.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

sudo apt-get update und sudo apt-get upgrade


Das funktioniert auch auf Buster noch. Natürlich kann mans mit && verknüpfen, dann führt er die Befehle einfach direkt nacheinander aus. Und auch das -get kann man weglassen. Egal ob Stretch oder Buster. Ich persönlich würde aber "sudo apt upgrade -y" verwenden, dann werden alle Nachfragen (Wollen Sie das WIRKLICH updaten?) automatisch mit Ja beantwortet.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Als Alternative zu RocRail kann man auch JMRI benutzen, welches ebenfalls eine deutsche Sprachbedienung hat.


Als ich meinen Raspi für die DR5000 fit gemacht habe, hab ich auch mal mit JMRI gespielt. Es geht, aber es braucht einen Desktop und läuft damit erheblich träger als Rocrail. Evtl. gehts mit nem Raspi 4 flüssiger, der hat ja doch einiges mehr an Bumms als der 3er.

Viele Grüße
Carsten

Hallo,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

https://www.youtube.com/watch?v=8jizNtTKdNs


Das Video ist genial


Amüsierte Grüße,
SX1-Norbert

Hallo Frank,

vielen Dank für den Beitrag. Da ich plane, meine MoBa mit OpenDCC und RocRail zu betreiben, kommen mir die Info's sehr gelegen, auch wenn es bis zum tatsächlichen Einsatz sicher noch einige Zeit dauern wird. Der Beitrag ist sehr interessant und hilft natürlich ungemein, wenn man selbst noch am Anfang steht. Würde mich freuen, wenn weitere Beiträge zu diesem Thema folgen würden.

Grüße,
Albert

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:


Es geht, aber es braucht einen Desktop und läuft damit erheblich träger als Rocrail.


Da in JAVA ist JMRI recht resourcenhungrig, vor allem was das RAM anbelangt. Wahrscheinlich haperts da und beim Access auf die Speicherkarte so dass vor allem das Laden von neuen Funktionen und Fenstern lang dauert. So "lightweight" gehört leider nicht zum erheblichen Funktionsumfang von JMRI.

Grüße,
Harald.

Hallo guten Feierabend zusammen.

Danke für alle Fragen, Antworten, Anmerkungen, Erfahrungsberichten. Immer her damit, aber bitte Sachlich bleiben.

Mit dem Erscheinen des Modells Raspberry Pi 4 B haben zufällig digitale Modellbahnbauer einen großen Schritt nach vorne tun dürfen.

Einer der Dauerbrenner: Woran liegt es z. B., wenn Beispielhaft mein Raspberry Pi 3B + oder 4 B so langsam ist?

Das liegt an deiner Micro SD Kartenqualität! Billige micro SD Karten bremsen den Pi mal so was von aus. Dabei kommt es nicht mal so sehr auf die Größe des Speichervolumens an (16 bis 32 GiBit ist übrigens vollkommen o.k.!!!), sondern auf die Lese- (sehr wichtiges Attribut) und Schreibgeschwindigkeiten - die sogenannten Zugriffszeiten.

Das noch als Zugabe, wer das Teil benutzt. Leider veräppeln viele SD Karten Hersteller die Kunden in den Katalogprospekten der Händler oder die Händler sind nicht gut informiert bzw. wollen halt oft nur schnell Kasse mit einem Nebenprodukt machen.

Also der neuste "RasPi" no. 4 ist super geworden! Die anfänglichem Kinderkrankheiten die in der Presse rum geisterten sind nach 6 Monaten auch schon unter Kontrolle mit einem Kernel- und Firmwareupdate ist das gut gelungen.


Also fassen wir zusammen:

Die MoBa Software RocRail und JMRI laufen in jedem Fall synchron auf Windows und Raspberry Pi mit einer Desktopbedienoberfläche!

RocRail kann zusätzlich OHNE Desktopoberfläche rund um die Uhr alleine auf dem Pi laufen, bei geringstem Energieverbrauch. Empfohlen wird Modell 3 B+ oder 4 B für konstanten Spaß.


Besonderheit: eigentlich alle Raspi Pi Modelle werden / können über die LAN Schnittstelle mit einfachsten Mitteln fern gewartet werden. Wahlweise rudimentär wie im Video oder per schon vorinstallierter Remote Desktop Funktion am Großrechner.

Ich kann also den "RaspPi" im Keller unter der Anlage warten, und sitze dabei im Wohnzimmer / Arbeitszimmer am PC. Es soll auch Leute geben, die warten den vom Büro aus z. B. per gesicherter VPN Fernverbindung ihrer Fritz Box daheim. Der Einplatinenrechner muss nur im heimischen Netzwerk eingebunden sein.

Theoretisch und Praktisch würde sich das auch für kleine Clubanlagen anbieten, denn es spart viel Geld für teure Hardware (ohne MoBa Artikel) bei anderen Lösungen. Der Leitstand befindet sich abseits der Anlage und ich spare eine Menge Strom! Die Desktops samt Monitor oder Laptops fressen Energie, der Pi nicht.

Die Wartung des Pi's ist echt einfach, weil einfach aufgebaut. Das lernst Du einmal auswendig wie Du eine neue Zentrale auswendig lernst und gut ist. Senioren und Kinder gerechte Technik.

Aber nix für Analogbahner...... *lach*

Schöne Zeit euch Allen.

Frank


Zitat - Antwort-Nr.: | Name:


https://www.youtube.com/watch?v=8jizNtTKdNs



Zitat - Antwort-Nr.: | Name:


Das Video ist genial



Es ist etwas schade wenn ein doch gut gemachtes Video (da kann man wirklich auch positive Sachen aufzählen) duch plumpe Witze über Personen die andere Vorlieben beim Userinterface oder OS haben verschandelt wird. Ich sag ja jetzt auch nicht dass ein Apfelbeisser selber schuld ist wenn er sich aus der beschützenden grafischen Oberfläche an die Kommandozeile begibt und dann aber nicht den Unterschied zwischen update und upgrade bei apt erklären kann. OOps. Auch bin ich von mehrmaligen Gebrauch des Konzepts "ich kann nicht erklären warum aber so ist es" nicht so begeistert. Dann könnte die Leserlichkeit (z.B. bei 16:41) besser sein so dass man zumindest sieht was nicht erklärt wird. Das wäre möglich wenn man nicht das meiste der Schirmfläche verschenken und das Terminal anders als halbdurchsichtig vor einem Hintergrundbild anwenden würde. Wenn lebt wie man labert kann man sich für RocRail auch einen MacMini leisten.

Grüße,
Harald

Hallo Frank,
danke, finde das Thema auch ganz interessant. Bitte weiter machen mit solchen Erklärungen.
Seit erscheinen des 4er überlege ich auch diese Lösung zu verwenden anstatt eines PC oder Laptop.
Wären dann die ersten Gehversuche mit dem RasPi.

Worüber ich gerade nachdenke ist, ob man jeden beliebigen Touchmonitor an den Pi anschließen kann (generischer Treiber in Raspian vorhanden) oder ob da nur welche gehen für die es Linux Treiber gibt.

Am liebsten würde ich das kleine Ding hinten an den Monitor schrauben oder mit dem Monitor in ein Steuerpult einbauen.

Edit:
Mir schwebt da folgendes vor. DR5000, Stellwerk über Pi mit Rocrail und Steuerung der Loks mit der Z21 App. Alles mit einem WLAN-Router verkabelt bzw. das Handy per WLAN an den Router angeschlossen. Wäre das so möglich?

Grüße
Jörg


Guten Morgen Jörg,
hallo MoBa Freunde.

Auf dem Miniboard des RasPi's befindet sich neben einem Kamera Anschluss auch ein Display Anschluss. Für beide Zwecke bekommt man die passenden fertigen Zusatzbauteile.

Ein geeignetes Smartphone kann jederzeit über den Router oder bei der DR5000 auch direkt über deren WLAN miteinander verbunden werden.

Überraschung: Bei der z21 / Z21 ist der Router dazwischen nicht unbedingt notwendig, sofern man den RasPi als Router systemisch aufmöbelt! Wie genial ist das denn?!

Ansonsten ist der HDMI Ausgang erste Wahl. Daran kann man jeden TFT Monitor anschließen.
Tastatur und Maus funktionieren sehr gut als Kabellose Variante. Allerdings nur, wenn beide gleichzeitig über einen gemeinsamen Funkdongel laufen.
Und beim HDMI Kabel kann man ein längeres Kabel kaufen, sodass die Paltzierung des Rechners einfacher wird.

Zum neuen USB 3.0 Anschluss. Dieser kann max. 750 mA ausgeben und eine geeignete energiearme HDD somit betreiben. Auch eine energiearme SSD Variante als externe Festplatte funktioniert klaglos.

Sowohl die 2 USB 2.0, als auch die 2 USB 3.0 Anschlüsse sind parallel verschaltet (d.h. Stromteilung). USB Sticks stellen dabei kein problem dar. Der USB 3.0 Anschluss ist mit dem LAN ETHERNET 1000 Anschluss gekoppelt -> führt dann zum logischen Energiehunger des Chips. Letzteres war die Ursache für die "Hitzewelle" zu Beginn der Auslieferung, weil die Spannungsstabilisierungsschaltung am Netzteileingang ordentlich zu tun bekam und der Raspi mit 4 Gigabit RAM samt noch höherer CPU Taktrate ebenfalls mehr "Stromhunger" hat.

Bitte UNBEDINGT auf die Qualität der Komponenten dabei achten!

Alle Tips zu all diesen Fragen und mehr gibt es wie gesagt unter https://www.elektronik-kompendium.de/ in kleinen Portionen und leicht verständlich samt Übungsbeispielen, Querverweisen und Abbildungen.

Der "RasPi" läuft an jedem Routersystem. Das Modell 4 B ersetzt locker ein sperriges Laptop / Notebook. Und er lässt sich per gespiegelter Desktopoberfläche über ein Windows System quasi fern ansteuern. Damit spart man Tatstatur, Monitor und Maus ein.

Für den Raspberry Pi 4 B ist ein Windows 10 IoT in Arbeit. Hier arbeitet Microsoft aber noch dran.
Alternativ kann man schon jetzt Ubuntu MATE statt Debian Buster aufspielen. Beide sind aber noch nicht vollständig ausgereift. Auch dafür gibt es deutschsprachige Hilfen im Web.

Die positive Lernkurve ist beim "Pi" einfach großartig einfach und man kann ihn für weitere Aufgaben nutzen. Dafür hat man ja die 40 polige GPIO Steckleiste drauf.

ACHTUNG: die Stromversorgung kann auch OHNE Schaltnetzteil erfolgen. Dazu wird bei der GPIO Leiste Pin 2 und 6 benutzt.
Bedingung: Absolut geglättete Gleichspannung 5 Volt DC bei konstanter Gleichstromliefermenge aus der Stromquelle von 3 Ampere.
Was hierbei auch noch geht ist die potentielle reale Stromeinspeisung über die LAN Buchse statt Netzteil mit einer aufsteckbaren originalen Zusatzplatine inkl. Lüfter. Dies geht aber NUR ab Werk mit dem Raspberry Pi Modell 3 B+ und Raspberry Pi Modell 4 B. Wer das Teil unter die Anlage schraubt benötigt ohnehin kein Gehäuse und eine gute aktive Belüftung ist ohnehin immer besser als passive Lösungen. Hier eine Ansicht dazu https://www.raspberrypi.org/app/uploads/2018/03/770A6308-1622x1080.jpg

Die Digikeis DR5000 Zentrale läuft an den Pi Modellen 3 B, 3 B+ und 4 B klaglos, ich konnte bisher nicht darüber klagen. Es waren und sind phantastische Zeiten für digitale Modellbauer.

Grüße.

Frank


Hallo Frank,
danke für deine Antwort.
Ich habe mir jetzt mal einen 4b bestellt und werde mal ein bisschen experimentieren.

Die 10 Zoll Monitore für den PI sind mir aber für ein Stellpult zu klein.
Ich würde da lieber einen 24 Zoll Iiyama oder Dell Monitor mit Touch anschließen wollen.
Daher die Frage ob der Touchtreiber auch da unterstützt wird. Die Bedienung würde ich dann gern über die Displaytastatur machen.
Hat das schon jemand ausprobiert und kann bestätigen das es funktioniert?

Viele Grüße
Jörg


Hi Jörg,

das hier hab ich für Dich gefunden - vielleicht hilft es ja?
https://forum-raspberrypi.de/forum/thread/14973...pi-fuer-wandmontage/

Nachdem der Thread dort schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat, denke ich, dass es heute viel einfacher geworden ist.

Herby

Danke Herby für deine Mühe.
So weit in die Vergangenheit bin ich gar nicht gegangen weil ich mit den aktuelleren noch genug zu lesen habe.
Funktioniert scheinbar also doch nicht ganz Plug and Play. Aber zumindest geht es wohl.

Viele Grüße
Jörg

Hi Jörg,

jetzt hab ich noch diesen Faden hier gefunden: https://forum-raspberrypi.de/forum/thread/4344...aplayer-an-touch-tv/

Herby

Nochmals Danke Herby,
das macht mir noch mehr  Hoffnung das es doch ganz ohne Probleme funktioniert.
Das erspart einem schon mal den ersten Frust.

Viele Grüße
Jörg

Zitat - Antwort-Nr.: 8 | Name: ELNAS

Einer der Dauerbrenner: Woran liegt es z. B., wenn Beispielhaft mein Raspberry Pi 3B + oder 4 B so langsam ist?

Das liegt an deiner Micro SD Kartenqualität! Billige micro SD Karten bremsen den Pi mal so was von aus. Dabei kommt es nicht mal so sehr auf die Größe des Speichervolumens an (16 bis 32 GiBit ist übrigens vollkommen o.k.!!!), sondern auf die Lese- (sehr wichtiges Attribut) und Schreibgeschwindigkeiten - die sogenannten Zugriffszeiten.



Hallo!

Wer einen Raspi P4 mit neuestem Raspbian auf Basis Debian Buster hat, ist da fein raus. Der kopiert mit Bordmitteln des Raspi, wenn alles funktioniert, das Image seiner Micro-SD-Karte auf einen USB-Stick, natürlich optimal USB 3.0 auf SSD-Basis, fährt den Raspi runter, nimmt die Karte raus (hebt sie auf als Backup) und bootet künftig vom Stick. Erhöht die Sicherheit, weil die Karten doch nicht für viele Schreib- / Lesezugriffe geeignet sind, und die Performance erheblich.
Wie's geht, kann man hier https://kofler.info/usb-boot-fuer-den-raspberry-pi-4/ nachlesen. Zeitbedarf: ~ 10 Minuten.

Beste Grüße

Boris


Hallo Boris,

danke für deinen Bericht.

Es muss schon ein USB 3.0 sein. Mit USB 2.0 ist das ggü. einer guten SD Karte mit sehr hoher Schreibgeschwindigkeit zu langsam. Beim RPi4B mit 4 oder 8 GB RAM ist es auch nicht mehr notwendig. Außerdem wurde die Raspbian OS Betriebssystemsoftware 32 bit Variante weiter verbessert.

Man muss aber wissen, dass der USB 3.0 Anschluß mit dem Ethernetanschluß technisch gekoppelt wurde. Was wiederum andere Probleme und Effekte mit sich bringen kann.

Daher rate ich von dieser Variante von Kofler in der Form die SSD Karte oder USB 3.0 Stick zu nutzen ab.
Die investition lohnt sich nicht, ich habe keinen Gewinn davon. Der Raspi hat von Haus aus keinen Cache wie ein Vollcomputer und entsprechend ist in der OS Software auch keiner eingerichtet. Du musst also noch im Bootsystem einen Cache einrichten. Was nur lohnt, wenn man eine externe USB 3 Festplatte benutzt. Leider fehlt dieser entscheidende Hinweis bei Koflers Variante. Bei der 8 GB RAM Ausführung braucht man dann obendrauf eine 64 Bit OS Version, weil 32 Bit nur bis max. 3 GB RAM verwalten kann. Bei der 1 - 4 GB RAM Ausführung ist das o.k., da der Rest für die Grafikkarte und Pufferung gebraucht wird.

Das Aufbrezeln lohnt sich ab der 8 GB RAm Ausführung und die 64 Bit OS Software auch nicht mehr, da genug RAM da ist, ein Caching selbst bei Videolivestreams überflüssig wird. Leider hat die 64 Bit Version noch keinen Release Status erreicht, sondern nur Beta Status mit noch ettlichen Macken.

USB 3 ist gut wenn man viele und große Datensätze speichern möchte. Auch der Betrieb der DR5000 an der USB 3.0 Schnittstelle ist ein Gewinn. USB 3 ist Abwärtskompatibel zu USB 2.

USB 2 nehme ich nur für Maus und Tastatur.

Und das originale Raspi Netzteil für die 8 GB Variante ist bereits zu klein dimensioniert. Der Strombedarf steigt halt auch mit der Leistungsfähigkeit an.

Habe meinen USB 3 Stick mit einer hochwerigen SD Karte verglichen, da war kein lohnender Zugewinn zu bemerken. Die Qualität ist mittlerweile auch bei SD Karten bezüglich Wiederbeschreibbarkeit / Lesegüte usw. besser geworden. Natürlich kosten diese SD Karten auch etwas mehr Geld.

Der Raspbian Micro PC kann keinen Vollwertigen PC ersetzen. Er ist nun mal auf Basis der Smartphone Technologie aufgebaut worden.

Für MoBa Steuerung eignet er sich mit 2 oder 4 GB RAM so wie er konzipiert wurde hervorragend.

Grüße.

Frank


Hallo Frank!

Nachdem ich meinen Raspi bekommen hatte, habe ich innerhalb von 2 Tagen mit 2 verschiedenen Micro-SD-Karten Probleme beim Booten gehabt. Eine davon war eine von Reichelt im Bundle mitgelieferte, die andere eine Sandisc.

Ethernet benötige ich nicht, ich vermeide Kabelsalat. DR5K, Raspi und Notebook hängen im Heimnetz, mit dem Stick funzt es hervorragend (Stick ist USB 3.0), das zählt für mich, diese Erfahrung gebe ich weiter. Wer mag, kann es ausprobieren ...

Mehr braucht es da eigentlich nicht.

Gruß

Boris


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