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Thema: DR5088 / Z21 / RocRail
Dampflokfan - 09.11.19 08:16

Hallo N-Bahner,

ich habe viel gelesen über den DR5088 und auch das er als Gleisbelegtmelder ungeeignet ist - ich habe das Teil aber nun mal hier und möchte das Modul zumindest mal probieren.

Hier fangen aber bei mir schon die Probleme an.

1. Ich habe den 5088 an den L-BUS der schwarzen Z21 angeschlossen und auf die Adressen 1 - 16 programmiert. Das hat funktioniert und das habe ich über den USB - Anschluss kontrolliert. Ich verwende zur Steuerung u.a. ein Android Tablet und ein iPhone. In den Einstellungen habe ich den DR5088 als "Blücher GBM16XL Loconet" konfiguriert. Wenn die Lok in den Block einfährt wird mir das auf dem iPhone angezeigt - trotz gleicher Einstellungen auf dem Android Tablet nicht. Habt Ihr eine Erklärung?

2. RocRail: Ich möchte einen Belegtmelder mit dem DR5088 koppeln. Ich habe hin und her probiert - die Anzeige wechselt nicht von grün auf rot. Im Rückmelder Monitor (so heißt das glaube ich) wird aber angezeigt das die Lok in den Bereich eingefahren ist. Somit registriert die Software die Einfahrt - sie wird aber nicht angezeigt. Was mache ich den falsch? Was muss ich in den Einstellungen bei RocRail für den Melder und / oder für den Block einstellen bei DR5088 / Z21?

Ich werde vermutlich hingehen und mir DR4088 anschaffen und die Loks den Blöcken manuell zuweisen - das habe ich schon gesehen. Ich denke aber dass ich bei RocRail auch mit dem DR4088 die gleichen Probleme haben werde wie aktuell mit dem 5088.

Wo liegt mein Denkfehler?

Danke vorab für Eure Hilfe.

Gruß

Robert


In Rocrail kommt es sehr auf die Einstellungen der Rückmelder an. Was ist da bei dir eingestellt, bzw. was zeigt der Rückmeldemonitor an.
Auf jeden Fall muss bei "Bus" eine 1 rein - da darf keine 0 stehen, das wäre sonst der Xpressnet-Bus.
Nähere Infos findest Du auf dieser Seite - https://wiki.rocrail.net/doku.php?id=roco:roco-z21-de, vor allem auch wegen dem Blücher GBM (warum ist der eingestellt, das erschließt sich mir nicht?)

Hallo,
das Blücher Modul ist nur im Stellwerk der Z21 eingestellt. Dort kann ich für den Loconet Anschluss nur aus ein paar vorgegebenen Modulen für jeden Bus auswählen. Mit der Auswahl funktioniert die Anzeige auf dem iPhone - auf dem Android Tablet nicht.

Muss ich die Schnittstelle auswählen - ich kann das auf Z21 stellen. Muss ich das sowohl beim Melder als auch für den Block machen?

Gruß

Robert

Schnittstelle auswählen immer dann wenn man 2 Zentralen angeschlossen hat, sollte bei dir aber nicht der Fall sein. Also meine 4088LN-CS funktionieren nur mit Bus = 1 + Adresse, da brauche ich keine Module einstellen. So weit ich weiß ging das beim 5088RC genau so.

Der innovative Digikeijs RailCom Baustein DR5088 ist richtig gut, um mit dem RailCom Signal über den LocoNet Bus zu arbeiten.
In Kombination mit mind. einem DR4088LN-CS Rückmelder wird die Sache zum digitalen Vollsystemspaß und man kann einen Umfangreichen Vollautomatikbetrieb mit der RocRail Software ausgestalten.
Brems- und Halteabschnitte laufen klassisch über die Stromflußauswertung des DR4088LN-CS an die Zentrale per LocoNet und das RailCom Loküberwchungssystem füttert zusätzlich die Zentrale samt Computer mit Echtzeitdaten der Loks über den LocoNet Bus. Fällt eine der beiden Komponenten aus, ist dennoch eine Lagemeldung gewährleistet. Du hast eine doppelte Überwachung, die dem modernen Vorbild ähneln, wo eine einzige Zentralstelle (bei uns ist diese in Frankfurt / M.) sämtliche Züge unabhängig von Fahrdienstleiterstellwerken global überwachen können.
Will man keinen echten Rückmelder nutzen, sondern nur den RailCom Baustein, dann müßtest Du alle Fahrstraßen samt Signalen und Weichen in Railcom auf Zugeinheitenbetrieb nach Fahrplan auslegen. Was viel Aufwand bedeuten würde. Klassische Blockstellen gäbe es dann keine, nur segmentierte Durchfahrtsmeldefelder wo die RailCom Nummer einer durchfahrenden Lok oder Triebwagen angezeigt wird.
So stelle ich mir das vor.


Hallo,
ich habe mir auf der Seite von Digikeijs mal das Anschlussbeispiel mit der Verwendung von DR5088 zusammen mit DR4088LN angesehen.
Für mich zum Verständnis: Das DR5088 Modul überwacht z.B. 8 Abschnitte und meldet die Nummer der Lok, die den Abschnitt gerade befährt.
Ich kann aber jeden Abschnitt nochmal unterteilen und diese Teilabschnitte dann mit dem DR4088 überwachen und "Besetzt" melden.
Ich erhalte dann aber trotzdem in jedem kleinen Abschnitt die Meldung der aktuell durchfahrenden Lok?
Wie viele Abschnitte pro Adresse des DR5088 kann ich mit dem DR4088 belegt melden?
Arbeiten dann DR5088 und DR4088 mit der gleichen Adresse oder welche Werte müssen eingegeben werden.  
Aktuell habe ich es geschafft, dass der DR5088RC meine in RocRail bekannten Loks in den einzelnen Abschnitten meldet - mit Foto und Namen.
Was würde sich hier verbessern, wenn ich zusätzlich mit dem DR4088 arbeiten würde.
Und nochmal - wie viele DR5088 und DR4088 brauche ich.  

Danke für Eure Hilfe - das ist alle völlig neu für mich.

Gruß

Robert

Guten Abend Robert,

das Verhältnis ist 1 : 2 je Blockabschnitt. Auf 1 DR5088RC Kanal kommen 2 DR4088LN-CS Kanäle. Für einen voll belegten DR5088RC verbraucht man 2 DR5088LN-CS als Unterstützer.

Der RC Baustein kümmert sich explizit um die Loks und Triebwagen über die RC Funktion des Decoders (reale Echtzeit-Zugüberwachung) und sendet das über die Zentrale an die PC Software.
Der klassische Rückmelder unterstützt die PC Software bei der Sicherung der Blöcke und Fahrstraßen des Fahrwegs ohne Rücksicht was sich gerade in seinem Überwachungsbereich tummelt, es wird gnadenlos über die Zentrale dem PC Programm gemeldet.

Jetzt wäre nur noch zu klären, wie man Wagen detektieren könnte. Beim Vorbild gibt es sog. Achszähler dafür. Geht einer oder mehrere mal verloren löst das Sicherheitssystem des Streckenabschnitts aus und blockiert die angrenzenden Fahrstraßen.
Bei Wägen müsste man also mit sog. Widerstandsleitlack arbeiten. Eine etwas aufwändigere aber feine Sache. Leichter hat es der welcher beleuchtete Wagen hat, wo jeder Wagen Strom für seinen Funktionsdekoder aufnimmt.

Bisher habe ich dazu wenig gelesen. Oft wird nur an die Loks und Triebwagen gedacht. Aber eigentlich muss der gesamte Zug detektiert werden. Dafür ist digital gerade zu prädestiniert. Letztlich kann man dann einen genialen Automatikvollbetrieb nach Fahrplan abarbeiten. Nun ja vielleicht geschieht das ja bei den Meisten still und leise.

Jetzt hoffe ich das auch die Einsicht warum ein Block etwas länger als der längste Zug sein sollte gerade bei Anfängern - auch weiterhin beim klassischen Analogbahner - greift.

Grüße.


Hallo Frank,

danke für Deine ausführliche Erklärung. Ich werde mich an das Thema langsam an das Thema rantasten.
Aktuell liegen die Gleise des Schattenbahnhofes und die Testfahrten über die Weichen vor und zurück sind sehr gut verlaufen (bis auf eine Lok, die Probleme macht.
Dann werde ich die Gleise für die Blockabschnitte trenne und alles verkabeln.

Ich habe geplant jedes Abstellgleis zweimal zu trennen und somit je zwei Belegtmelder pro Gleis zu nutzen - ein langes Stück als Einfahrt ins Gleis und ein kurzes (etwas länger wie meine längste Lok) als Stop - Bereich. Kann ich RocRail so programmieren, dass die einfahrenden Loks langsamer werden und im Stop Bereich automatisch anhalten oder muss ich dafür Signaldecoder einsetzten?

Gruß

Robert


Hallo Robert,

das was Du gerade angesprochen hast wird in RocRail genau so in jedem Block hinterlegt. Beim Anlegen der Blöcke werden 2 Parameter eingestellt:

Der Bremsabschnitt der ab dem Vorsignal (langer Teilabschnitt) beginnt und der Halteabschnitt vor dem Hauptsignal (kurzer Teilabschnitt).

Nachtrag: hier auf Seite 16 wird es gezeigt wie man es macht https://drive.google.com/file/d/14TZefa3GnnsJKCqb1LJQJi6BVkBVI3KV/view

Du bist auf einem guten Weg.

Viel Freude.

Edit: Nachtrag eingefügt


Nabend,

bin per e-post gefragt worden wo man die Detektoren DR5088RC und DR4088LN-CS platziert?

Die Leitungswege zwischen Gleisanschlußstelle und Baustein immer so kurz als möglich halten.

Die betriebssichere Signalübertragung zwischen Zentrale und Baustein wird über das LOCONET Buskabel hergestellt.

Das sollte man so gut es geht umsetzen. Also leider die Dinger unter der Anlage / den Anlagesegmenten günstig strategisch verteilen. Wenn man geschickt plant kann man eventuell einen gemeinsamen zentralen Punkt für Alle finden.

lg

Hallo Frank,

dann verstehe ich Dich so, dass es besser ist ein längeres Anschlusskabel für die Bus - Verbindung zur vom Decoder zur Zentrale zu verwenden und dafür kürzere Kabel von den Trennstellen zu den Decodern.

Gruß

Robert

Guten Morgen,

ja das ist mein Gedankenweg gewesen.

lg


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