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Thema: 3dprint4Moba / Arnold HWZ/ Blauer Enzian / neues Drehgestell
historicus - 08.11.19 18:08

Hallo, liebe Kollegen,

da der bisherige Faden gefüllt ist und bisher offenbar niemand einen neuen zum Thema geöffnet hat, mache ich das jetzt.

Carsten Mö hat ja speziell gebeten, weitere Erfahrungsberichte einzustellen. Hier also etwas dazu.

Eigentlich nur das "alte" Lied: Arnold-Drehgestelle rausklicken (mit Spitzzange die Nase etwas zusammendrücken und mit einem feinen Schraubendreher zwischen Drehgestell und Wagenboden fahren) und das neue reinklicken. Die Kurzkupplungen habe ich noch vorher eingeschoben. Perfekter Blauer Enzian!

Doch noch eine Kleinigkeit als Ergänzung zum alten Lied: Ein Drehgestell läuft auf die eine Seite etwas schwerer als auf die andere, keine Ahnung warum, was aber keine Rolle spielt.

Nun will ich noch wissen, wie die Wagen gereiht waren, genauer; waren die Raucherabeteile immer auf die gleiche Seite, oder jeweils Nichtraucher an Nichtraucher?

Heinzpeter


Hallo Heinzpeter,

könnte es sein, dass die Bremsbacken evtl. sehr nahe an der Lauffläche sind und sich der Radsatz in einer Richtung leicht Richtung Bremsbacke bewegt? Den Effekt hatte ich schon an diversen Wagen anderer Hersteller (ich habe dann die Bremsbacken leicht abgeschliffen).

VG
Georg


Danke, Georg, für den Hinweis! Das kann nicht der Grund sein, es hat nämlich keine Bremsbacken.

Raucher/Nichtraucher: Gemäss Gottwaldt, Bundesbahn-Album 1945-1960 (1980), S. 101 (Farbbild des Blauen Enzians) sind die Dachdeckel immer auf Seite Speiseraum, und somit auch das Nichtraucherabteil (ausser wenn Arnold seinerzeit die Dächer falsch montiert hätte).

Heinzpeter

Liebe N-Freunde,
nach monatelangem Postweg haben mich die Tauschdrehgestelle jetzt auf der Südhalbkugel erreicht.
Also umgehend die alten DGs ausgeklipst und die neuen rein.
Das wars dann mit der Vorfreude !
Das Rollverhalten war ähnlich schlecht wie bei den Arnold DGs. Nach allem was ich bisher hier gelesen habe, konnte das doch nicht sein. Also Ursachenforschung betrieben.

Radsätze waren in Ordnung, 5,6 mm Räder von Thomschke.

Auffällig war das Höhenspiel in der Spitzenlagerung der Radsätze. Auch waren alle Drehgestelle vor Lieferung bereits mit der Feile grob nachgeschnitzt worden, um mehr Höhenspiel m Bereich der Achsen zu erhalten.  

Seltsamerweise liefen die Drehgestelle separat ohne Wagenkasten relativ leicht, aber stark unterschiedlich. Sobald aber der Wagenkasten aufgesetzt wurde hatte ich das gleiche schlechte Laufverhalten wie bei den Arnold DGs.

Nach Ausbau der Achsen war deutlich erkennbar, woher das miserable Rollverhalten kam.
Die Laufflächen der Radscheiben schleifen aufgrund des Vertikalspiels in der Spitzenlagerung oben an einer waagerechten Verstärkung im Drehgestell, die wohl die seitliche Wange des Drehgestells stablilisieren soll. Als ich diese vorsichtig mit einem Cutter entfernt hatte war das Laufverhalten so wie ich mir das erhofft hatte.

So weit so gut.

Aber !!
Wieso ist bislang niemandem aufgefallen, daß die Drehgestelle gegenüber den Im Achstand korrekten Arnold DGs einen um die 2mm (!!) geringeren Achstand haben ? Für mich ist das ein K.O. Kriterium !
War nur durch Inkaufnahme eines vom Vorbild deutlich abweichenden geringeren Achstands mit daraus resultierendem grösseren Schwenkbereich der DGs das Befahren von R2 erreichbar ?

So bleibt bei aller Vorfreude jetzt doch ein bitterer Nachgeshmack, da die Quadratur des Kreises wieder einmal nicht gelungen ist.

Gruß
Klaus

  

Hallo Klaus,

nur eine kurze Frage, ob sie zur Lösung beiträgt kann ich allerdings nicht beurteilen. Nur eben als Denkansatz.
Es gibt ja zwei Versionen dieser Tauschdrehgestelle. Die erste Version war noch etwas "hochbeinig" und wurde durch eine zweite Version (kostenfrei) ersetzt.
Welche Variante hast Du?

Gruß aus Nordertown

Hallo Klaus,

das die Wagen nach Drehgestell-Tausch von Hand geschoben auch nicht gerade leicht liefen ist mir auch aufgefallen.
Aber mit Lok kein Problem, die zog beim letzten LAMOFS-Treffen den blauen Enzian ohne Probleme , ebenfalls durch die ziemlich kleinen Radien des Test-'Knochens' , und auch dessen Gegenkurven.

Das mit den 2 mm war mir noch nicht aufgefallen, nur dass mit den Arnold-Drehgestellen der Zug natürlich noch besser aussieht.

Schöne Grüsse

Dirk

Hallo miteinander,
Ich hatte keine Rollprobleme mit den DGs, aber der verringerte Achsabstand ist mir auch aufgefallen und wurde damit begründet, dass R2 durchfahrbar sein soll. Hat jemand Infos dazu, was der Originalachsabstand war? Die Macher der Gestelle wissen es anscheinend nicht.
Beste Grüße,
Hansjörg

Hallo zusammen,
zum Achsstand der neuen Drehgestelle: Egal, ob Version 1 (die hochbeinigen) oder Version 2 - zu den Arnold-Drehgestellen ist ein Unterschied von 1,55 mm (hört sich ja besser an als 2 mm) vorhanden.
Das war jetzt also von Anfang an so und niemand hat sich darüber beschwert. Also braucht man m.M. nach jetzt auch nicht darauf herumreiten.
Beste Grüße
Dalmi

Hallo Hansjörg

Der original Achsabstand ist 3000 mm.
Bei den Drehgestellen sind halt die Kompromisse für den R2.
Ich hatte die Wagen schon vor einigen Jahren mit anderen Drehgestellen aus gestartet. Die passen eigendich auch nicht aber auf der Anlage sieht man das eigendich nicht.
Wenn man Maßstäbliche DG haben will, geht es sicher nur mit einem Ätzteil.

Schöne Grüße
Uwe

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Hallo Uwe,
Danke für die Info. Für mich ist die Einsetzbarkeit des Zuges letztlich wichtiger als die Maßstäblichkeit, zumal noch bei einem so dunklen Bauteil. Man hätte da natürlich auch wieder das DG oben herunterschleifen können, damit es unter der Schürze durchkommt, habe ich bei vielen anderen Wagen und Triebzügen so gelöst - aber das ist ja auch nicht jedermanns Sache.
Beste Grüße,
Hansjörg

Zitat - Antwort-Nr.: 8 | Name: uwe-64

Der original Achsabstand ist 3000 mm

Wirklich? Ich dachte bisher die Wagen laufen auf Görlitz III leicht (Achsstand 2500mm), lasse mich aber gerne korrigieren

Grüße Reinhard

Hallo Reinhard,
der originale Achsstand betragt 3000 mm nach Deppmmeyer, das entspricht 18,75 mm in N.
Leider haben die Tauschdrehgestelle nur einen Achsstand von ca. 17 mm.
Gruß
Klaus

Liebe N-Freunde,
durch ein Versehen habe ich offenbar DGs erhalten, die bereits durch eine verbesserte Version ersetzt wurden und deshalb gar nicht mehr ausgeliefert werden sollten. Letztere werde ich nun kostenlos erhalten. Damit sollte das Rollverhalten dann in Ordnung sein.
Ein vorbildliches Kundendienst seitens des Herstellers wie man ihn heute nur noch sehr selten findet.
Vielen Dank an Erhard.
Gruß
Klaus

Klaus,

darauf hatte ich bereits in #4 hingewiesen.

Gruß aus Nordertown

Hallo Hans-Jürgen,
mein Problem hatte nichts mit den von Dir erwahnten Versionen 1 (hochbeinig)  bzw. Version 2 mit flacherem oberem Bund zu tun. Laut Erhard hat es weitere Versionen gegeben, die aber mit Mängeln behaftet waren (grobe Spitzenlagerung) und deshalb gar nicht erst ausgeliefert werden sollten. So eine habe ich wohl erwischt
Gruß
Klaus

Hallo,

habe die Tausch-Drehgestelle auch bekommen.

Endlich kann ich den "Blauen Enzian" fahren lassen. Klasse!

Die etwas kürzere Abstand stört mich nicht. Das ist halt der Grund warum es funktioniert. Lieber ein kürzeres Drehgestell und der Zug fährt, als eins mit Originalabmessungen und der Zug steht nur in der Vitrine.

Gruß
Georg


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