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Thema: Welches Kehrschleifenmodul?
S.Bahn - 08.11.19 10:26

Hi,

ich bin gerade beim Zusammenstellen der demnächst benötigten Elektronik für meine Modellbahn und stehe jetzt vor der Frage, welches Kehrschleifenmodul ich mir besorgen soll. Was ich bereits weiß: Es gibt Module, die mit Kurzschlusserkennung arbeiten und es gibt welche, die das mit Sensorgleisabschnitten tun. Kurzschluss ist für mich ein Unwort und das möchte ich tunlichst vermeiden, also soll es ein Modul werden, welches das Umschaltung mittels Sensorgleisen durchführt.

Vor ca 2 Jahren habe ich mich auf das Modul KS-PIC Z von Peter Stärz fokusiert, mittlerweile gibt es ja ein (deutlich teureres) Modul von Digikeijs, das DR5013.

Beim Durchlesen der Anleitung hat mir dann bald der Kopf geraucht, weil mir das zu trocken beschrieben ist. Viele der beschriebenen Funktionen kann ich so überhaupt nicht zuordnen. Im Grunde genommen möchte ich ja nur, dass die Polarität innerhalb der Kehrschleife so eingestellt wird, wie es der Polarität des Gleises außerhalb der Kehrschleife entspricht, sobald ein Zug auf eines der Sensorgleise fährt.

Daher meine Frage, die ich gerne mit einfacheren Worten erklärt bekommen würde als es die Anleitung tut: Was ist der Mehrwert vom DR5013 gegenüber dem Stärz-Modul? Und etwaige Zusatzfrage: Welches Kehrschleifenmodul wäre sonst noch für mich interessant?

Danke - Herby


Hi Herby,

bei mir funktioniert sehr gut das Lenz LK200.
Ist nicht günstig aber sehr zuverlässig.
(es wird ohne Relais geschaltet was ich gut finde)

Gruß Claus

Hi Herby,

das hatten wir vor kurzem hier im Forum zum Thema Kehrschleifenmodul:

https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1132961

Viele Grüße
Claus


Hi!
Aus Eigenerfahrung und aus Berichten vieler meiner Funden kann ich das TamValley Kehrschleifen Modul nur wärmstens empfehlen. Gibt's zu Preisen unter €40,- ist sehr schnell und zuverlässig. Klarerweise ein Elektronisches KS Modul.
https://amw.huebsch.at/AMW_Script/Shop2.pl?FT=herz das 2-fach Ding meine ich...

-AH-

Danke Euch - eigentlich wollte ich vordergründig wissen, was mir die Anleitung des DR5013 sagen möchte. Einfach, um abschätzen zu können, ob ich diese Funktionen brauche oder nicht. Der (momentane) Vorteil des DR5013 ist, dass er optisch zu allen anderen Modulen von Digikeijs passt.

@ Arnold Hübsch:

Mein "Problem" ist, dass ich keine Kehrschleife im eigentlichen Sinn habe. Oder genauer: Ich möchte zwei Kehrschleifen mit einem Kehrschleifenmodul abdecken. Beim Modul von Stärz habe ich mich schon soweit informiert, dass das geht. Ist das bei Deinem Modul auch möglich? Gibts dazu eine (deutsche) Anleitung irgendwo zum runterladen?

Das Bild zeigt schematisch, was ich mit dem Modul abdecken möchte (es geht um den roten Streckenabschnitt).

Herby

Nachtrag: Die beiden (offenen) Streckenandeutungen links und rechts, die sind selbstverständlich miteinander verbunden und bilden somit zwei Schleifen.

Die von S.Bahn zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login


Zitat - Antwort-Nr.: | Name:


Das Bild zeigt schematisch, was ich mit dem Modul abdecken möchte (es geht um den roten Streckenabschnitt).



Wie ist die Polung links und rechts?

Ist das ein Hundeknochen?

Ist in den doppelgleisigen Strecken immer strikt Rechtsverkehr?

Grüße,
Harald.

@ Harald

Wenn Du daran interessiert bist, wie ich zu dieser Lösung gekommen bin, dann empfehle ich die Lektüre dieses Threads: https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=5&t=145515
Dort wurde meine Lösung mühsam erarbeitet und genau diese strebe ich nach wie vor an (einfach auch deswegen, weil ich sie verstanden hab). Ab Post #49 im dortigen Thread habe ich das etwas umfangreicher gezeichnet.

Ich verstehe Euch, wenn Ihr Lust verspürt, hier für mich eine 'bessere' Lösung zu erarbeiten, aber meine Planung ist jetzt zu weit fortgeschritten, sodass ich genau das umsetzen möchte. Bitte nicht böse sein, wenn es von mir voraussichtlich nur Absagen geben wird, wenn andere Lösungen vorgestellt werden. Weil wenn ich immer nur umplane, werde ich nie fertig werden. Irgendwann muss man einfach sagen: Stop, jetzt wird es so oder so gemacht.

Herby

@Herby
Der Grafik folgend verstehe ich, daß das eine Art Hundeknochen ist. Die korrekte Lösung ist an beiden Enden eine KS Lösung zu installieren. Ich meine verstanden zu haben das willst Du aber nicht so machen.

Man kann auch den rot gezeichneten mit einer Umpolung lösen, das spart zunächst Geld und wird dieses in weiterer Folge mehrfach in Form von Ersatzteilen verbrauchen. Sollte am Ein- und Ausgang durch irgend welche manuelle Fahrten eine Überbrückung sein kann man den KS nicht Lösen. Das TamValley Modul schaltet dann ab und sollte einen Schutz bieten. Technisch ist das aber grober Unfug wegen grad' einmal €40,- die man an Einsparpotential hat.

Beschreibung gibt's nicht viel / keine einfach die Versorgung und das Gleis anschließen fertig. Die Anschlüsse sind selbstverständlich beschriftet.
-AH-

Hallo Herby,
du musst da nichts "umplanen". Verbau einfach 2 KSM in den Schleifen und lass das mit der Umpolung in der Mitte sein. Wie Arnold schon sagt, die Mehrkosten sind marginal, dafür hat man dann einfach Ruhe.

Wenn du das Digikeijs-Modul verwenden willst, hast du da einen Belegtmelder für die Schleife eingebaut und kannst nach Lust und Laune per Kurzschlusserkennung oder mit Sensorgleisen umschalten. Zusätzlich kann das noch die Weiche automatisch umschalten. Belegtmeldung und schalten geht natürlich nur, wenn du das KSM per Loconet mit der Zentrale verbindest.

Viele Grüße
Carsten

Nochmal, Leute - die Diskussion habe ich bereits hinter mir.

Hab mal auf die Schnelle eine Zeichnung gemacht - bitte, wo soll ich bei DIESEM Schattenbahnhof mit einem KSM weiter kommen? Da hab ich ja 3 Schleifen geschachtelt. Wo hänge ich dann ein KSM an? Und möglicherweise wird es dann ähnlich ausschauen auf der Anlagenseite (also hier rechts neben dem roten Anlagenabschnitt). Und den gesamten Schattenbahnhof umschalten? Ist das dann 'gescheiter'?

Diese meine Lösung scheint mir in diesem Fall die deutlich simplere zu sein.

Herby

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Hai Herby ,

Warum nicht einfach -falls moeglich-  ein doppelstabiles Relais das durch Lichtschleussen bedient wird ? Sehr einfach und preiswert  !

Warum einfach und bilig machen wenn es auch kompliziert und sauteuer geht ......

Schmunzelt
Rae

Hallöchen in die Runde.

Ich habe u. a. das KSM von Littfinski Datentechnik benutzt. Es funktionierte immer bestens und wird nach wie vor in 3 Ausbauvarianten (Preisstufen) angeboten.

Die Versorgungsschaltspannung habe ich mit 18 Volt Wechselstrom an einem Trafo mit einer max. Stromabgabe von 3 Ampere gewährleistet. Damit liefen die 3 Umschaltrelais sauber und akkurat. Die beiden Sensorgleisabschnitte konnten bei jeweils 64 mm Gleislänge gehalten werden.

Das ebenso in meinem Besitz sich befundene KSM 2 von TAMS war da weit weniger zuverlässig und umständlicher. Konnte dafür aber im Gegensatz zu Littfinskis KSM das RailCom Signal verarbeiten (was bei mir nie zum Einsatz kam). Das KSM 2 von TAMS wird nicht mehr angeboten. Beim TAMS KSM 2 musste jeweils ein Sensorgleis bereits 128 mm lang sein.

Bis dahin.

Grüße.



Mittlerweile hat auch Digikeijs ein duales Kehrschleifenmodul 5013 auf den Markt gebracht, das entweder mit Sensorgleisen, oder mit Microkurzschlußauswertung arbeiten kann. Damit ist es sehr vielseitig einsetzbar. Soweit ich mich erinnere, kann es auch über einen der Bussysteme die die DR5000 Zentrale hat den jeweiligen Zustand in der Kehrschleife, oder auch eine Drehscheibe Rückmelden. Bitte die Anleitung studieren wie das geht. Vielleicht gefällt ja so etwas auch?


#8: Carsten

"Belegtmeldung und schalten geht natürlich nur, wenn du das KSM per Loconet mit der Zentrale verbindest."

Belegtmeldung der Schleife geht beim 5031 auch ohne Loconet,  zum Weichenschalten ist loconet allerdings  erforderlich.

Rudi


@ Rae #10

Ich bin - was Elektronik betrifft - eine totale Niete und schon froh, wenn ich es schaffe, eine LED richtig rum mit Spannung zu versorgen und den Vorwiderstandsrechner halbwegs korrekt bedienen zu können.

Ich hoffe, Du bist jetzt nicht zu sehr enttäuscht von mir ...

Herby

Hallo Rudi,
wie soll das gehen? Irgendwie müssen die Daten zur Zentrale kommen. Dazu braucht es das LocoNet.

Hallo Herby,
Du kannst den ganzen SBH ans KSM hängen oder, was besser sein dürfte, den Teil zwischen den Weichen, der in deiner Skizze ganz links verläuft. Wichtig ist nur, dass der längste Zug komplett in diesen Abschnitt passt.

Viele Grüße
Carsten

Edit: Bild angefügt. Die Kehrschleife ist grün markiert.

Die von msfrog zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login




Hallo Carsten,

meine Rückmelderdaten gehen alle ohne LocoNet zur Zentrale.


Aus der Beschreibung:
Besetztmeldung der Abschnitte (T, S1, S2) über LocoNet®
oder externen Ausgang (für GND / OPTO oder CS Rückmelder).

DR5013 Anschluss externe Rückmelder

Der DR5013 besitzt drei externe Rückmeldeausgänge. Mit diesen Rückmeldeausgängen kann die Belegtmeldung der Kehrschleife (FB-Stromfühler, GND-Meldung gegen Masse) und eine Kurzschluss Meldung der Kehrschleife an einen externen Rückmelder gemeldet werden.


Oder reden wir aneinander vorbei?

Gruss Rudi

PS. es ist das DR 5013, nicht DR5031


Hallo Rudi,
ja, wir reden aneinander vorbei. Du kannst natürlich einen externen Melder nutzen, aber dann braucht der eben eine Verbindung zur Zentrale. Ist dann halt nur nicht zwangsläufig LocoNet, sondern kann auch ein anderer Bus sein.

Viele Grüße
Carsten

@ Carsten #15

Klar - das würde natürlich gehen, aber irgendwie kann ich den Vorteil (noch) nicht sehen. Warum sind 2 KSM besser als 1 KSM?

Herby

Hallo Herby,
weil du beide Schleifen gleichzeitig nutzen kannst. Oder soll bei dir immer nur ein einzelner Zug die Runde drehen? Mit 2 KSM kann aus jeder Richtung ein Zug kommen, in der Mitte begegnen sie sich im Bhf und ob sie die Trennstellen zu den KS gleichzeitig überfahren ist egal, weils keinen Kurzen geben kann. Bei einem KSM darfst du auch nur eine der beiden Trennstellen überfahren, die zweite muss zwingend frei bleiben.

Viele Grüße
Carsten

@ Carsten

Sorry, Carsten, aber es empfiehlt sich immer, eine 1-gleisige Strecke nur mit einem einzigen Zug zur selben Zeit zu befahren. Und ja, ich weiß, dass der innere Bereich der vom KSM abgedeckten Strecke den längstmöglichen Zug komplett aufnehmen können muss.

Es wäre vielleicht einfacher, wenn Du meinem Link in Post #6 folgen würdest, da habe ich das Alles bereits im Jänner 2017 ausgiebig durchgekaut.

Meine Idee, die hinter dieser Engstelle steckt, ist Folgende: Vom Schattenbahnhof kommend ist am Ende der Wendel eben diese eingleisige Engstelle geplant. Mit dieser Engstelle möchte ich es ermöglichen, dass ein nach oben kommender Zug wahlweise links oder rechts auf die Anlage auffährt. Soll heißen: wenn der Zug vom Wendel in den von mir roten Bereich fährt, dann gibt die Weiche am Ende des roten Bereiches bekannt, ob der Zug rechts oder links auffährt. Hinter dieser Weiche folgen dann bei beiden Seiten jeweils eine weitere Weiche, sodass es dann 2-gleisig weitergeht. Egal, ob der recht oder linke Weg gewählt wurde, der Zug fährt dann auf die rechte Seite dieser dann 2-gleisigen Hauptstrecke auf die Anlage auf. Danach geht es einmalig quer über die Anlage (mit oder ohne Stop beim Durchgangsbahnhof) und irgendwann kommt der Zug auf genau diese Stelle wieder an; und zwar von links, wenn er rechts auf die Anlage gefahren ist oder umgekehrt von rechts, wenn er links auf die Anlage fuhr. Zuerst werden die beiden Gleise wieder zusammen geführt und dann geht es über die selbe Weiche wie beim Hochfahren in die eingleisige Verengung. Und schon geht es über das andere Gleis die Wendel hinunter.

Auf diese Weise kann jeder Zug eben ganz nach Wunsch mal links oder nach rechts auf die Anlage auffahren und auf der jeweils anderen Seite wieder runter. Diese Engstelle mag für Euch ein Problem sein, ich bin mir dieser aber bewusst und weiß, dass das für meinen Spielspaß kein Problem sein wird. Ich schätze mal vorsichtig, dass hier alle 2 bis 3 Minuten mal ein Zug vorbei kommen wird, somit ist auch nicht mit einem Stau zu rechnen. Aber selbst wenn mich mal der Teufel reitet und ich "Tempo" machen möchte - ich habe von allen Seiten mindestens Platz, um 2 Züge zwischenzupuffern.

Hier übrigens ein Bild, das ich im Zuge des erwähnten Stummi-Threads als meine endgültige Lösung gepostet habe:
https://abload.de/image.php?img=staerz-schema-neukxsu9.jpg

Herby

Hallo Herby,
ist deine Sache, was du machst. Wir können dir nur aus unseren Erfahrungen raten.

Viele Grüße
Carsten

Danke, Carsten - ich bitte trotzdem, bei der Technik zu bleiben. Also was spricht technisch dagegen, ein KSM an dieser Stelle zu verbauen? Wenn technisch nix dagegen spricht, werde ich das so tun, egal was Andere darüber denken.

Herby

Zitat - Antwort-Nr.: 7 | Name: Arnold_Huebsch

Man kann auch den rot gezeichneten mit einer Umpolung lösen, das spart zunächst Geld und wird dieses in weiterer Folge mehrfach in Form von Ersatzteilen verbrauchen. Sollte am Ein- und Ausgang durch irgend welche manuelle Fahrten eine Überbrückung sein kann man den KS nicht Lösen. Das TamValley Modul schaltet dann ab und sollte einen Schutz bieten. Technisch ist das aber grober Unfug wegen grad' einmal €40,- die man an Einsparpotential hat.


Also: diese Stelle wird nur vom Computer über einen automatisierten Regelverkehr abgearbeitet. Voraussichtlich wird dort nur etwa alle 1 bis 2 Minuten mal ein Zug vorbei kommen. Also total unkritisch. Ich gehe davon aus, dass die Steuersoftware soweit in der Lage ist, dort nicht Unsinn zuzulassen. Soll heißen: Es wird immer nur ein Zug von einen der 4 Einfahrten auf den roten Bereich fahren.

Zitat - Antwort-Nr.: 7 | Name: Arnold_Huebsch

Beschreibung gibt's nicht viel / keine einfach die Versorgung und das Gleis anschließen fertig. Die Anschlüsse sind selbstverständlich beschriftet.


Das ist - für mich - eher ein Ausschlusskriterium. Ich will und ich muss verstehen, was da passiert. Ich brauche zumindest entsprechende Bilder, die zeigen, was wo angeschlossen werden muss.

Herby

Zitat - Antwort-Nr.: 12 | Name: ELNA5

Mittlerweile hat auch Digikeijs ein duales Kehrschleifenmodul 5013 auf den Markt gebracht, das entweder mit Sensorgleisen, oder mit Microkurzschlußauswertung arbeiten kann. Damit ist es sehr vielseitig einsetzbar. Soweit ich mich erinnere, kann es auch über einen der Bussysteme die die DR5000 Zentrale hat den jeweiligen Zustand in der Kehrschleife, oder auch eine Drehscheibe Rückmelden. Bitte die Anleitung studieren wie das geht. Vielleicht gefällt ja so etwas auch?


Danke - das habe ich in dem Sinne gar nicht erkannt, als ich die Anleitung gelesen habe. Ich werde die Anleitung nochmal durcharbeiten mit dem Wissen, dass man damit auch auf Kurzschlussbasis arbeiten kann.

Herby

Ich hab mir den Thread jetzt nochmal durchgelesen und bin dann hier hängen geblieben:

Zitat - Antwort-Nr.: 7 | Name: Arnold_Huebsch

... wird dieses in weiterer Folge mehrfach in Form von Ersatzteilen verbrauchen.


Warum? Und welche Ersatzteile? Nur weil das KSM doppelt so viele Umschaltvorgänge vornehmen muss, wird es permanent kaputt sein?

Zitat - Antwort-Nr.: 7 | Name: Arnold_Huebsch

Sollte am Ein- und Ausgang durch irgend welche manuelle Fahrten eine Überbrückung sein kann man den KS nicht Lösen.


Das ist mir bewusst - aber genau das wird auf MEINER Anlage nie vorkommen, weil der gesamte Hauptstreckenbereich - vom SBH über die Wendel und der sichtbaren Stecke - ausschließlich vom Computer gesteuert wird, ohne Möglichkeit, manuell einzugreifen.

Herby

Wenn du Angst vor Kurzschlüssen hast, warum nimmst du dann nicht die Lösung mit den Relais die nach der Weichenschaltung den Fahrstrom in die richtige Polarität stellen?

Grüße,
Harald.

Harald, drücke ich mich wirklich so undeutlich aus?

Selbstverständlich strebe ich ein KSM mit Sensorgleistechnik an. Wie kommst Du auf die Idee, ich würde ein KSM mit Kurzschlusstechnik vorziehen? Leider ist auch diese Diskussion wieder mal aus dem Ruder gelaufen, weil sich einige hier lieber auf meine Betriebsabläufe konzentriert haben statt auf das von mir vorgegebene Thema.

Es ist mitunter sehr anstrengend, solche Fragen beantwortet zu bekommen. Deswegen werde ich mir - wohl oder übel - das KSM vom Stärz holen, in der Hoffnung, dass an Arnold Hübsch's Befürchtung, dass permanent Teile kaputt gehen werden,  nichts dran ist. Denn dessen Modul hab ich von der Funktionsweise her verstanden.

Danke Euch jedenfalls für die Antworten.

Herby

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:


Harald, drücke ich mich wirklich so undeutlich aus?


Nee, aber

1. Kurzschlüsse sind nicht so schlimm wenn man wirklich schnell elektronisch umschaltet

2. Du wahrscheinlich mit deiner Problemstellung mit 2 Relais genauso glücklich werden würdest wie
mit einem KSM mit Sensorgleistechnik nur mit vieeeel weniger Aufwand.

Grüße,
Harald.

Das KSM Modul von Frima Staerz ist durchaus geeignet und seine Bauteile haben Qualität. Aus meinen alten Tagen hab ich noch eine Schaltplatine von der Firma hier rumliegen. Die Fa. Staerz ist zwar Erstausrüster für Selectrix Systeme, aber in dem Fall ist das Modul auch für DCC geeignet. Den Weichenstrom "klaut" sich das Modul vom Digitalbus.
Aber wer fährt schon seine Zenmtrale oder Booster genau am Anschlag, sprich Vollast mit allem was man mit Loksounddecodern samt Lichtdecodern bestückt hat gleichzeitig unterwegs? Also dann viel Erfolg mit den KSM Modulen von Staerz.

Alternativ wäre auch eine Relaischaltung samt Weichensteuerung ausreichend. Ein einfacher Weichendecoder steuert das Relais parallel zur Weichenstellung.

Hi Harald!

Zitat - Antwort-Nr.: 28 | Name: haba

Kurzschlüsse sind nicht so schlimm wenn man wirklich schnell elektronisch umschaltet


Hm ... ich glaub mich zu erinnern, dass man mir damals auch hier davon abgeraten hat, eine KSM mit Kurzschlusserkennung zu verbauen. Argumente damals (unter Anderem): Die Zentrale könnte mitunter schneller abschalten als das KSM umschaltet. Und außerdem sollte man generell danach trachten, Kurzschlüsse zu verhindern.

Zitat - Antwort-Nr.: 28 | Name: haba

Du wahrscheinlich mit deiner Problemstellung mit 2 Relais genauso glücklich werden würdest wie mit einem KSM mit Sensorgleistechnik nur mit vieeeel weniger Aufwand.


Ja, vermutlich hast Du recht. Trotzdem: in dem Fall möchte ich mich selber zitieren:

Zitat - Antwort-Nr.: 14 | Name: S.Bahn

Ich bin - was Elektronik betrifft - eine totale Niete und schon froh, wenn ich es schaffe, eine LED richtig rum mit Spannung zu versorgen und den Vorwiderstandsrechner halbwegs korrekt bedienen zu können.

Ich hoffe, Du bist jetzt nicht zu sehr enttäuscht von mir ...



Hi ELNA5!

Zitat - Antwort-Nr.: 29 | Name: ELNA5

Das KSM Modul von Frima Staerz ist durchaus geeignet und seine Bauteile haben Qualität. Aus meinen alten Tagen hab ich noch eine Schaltplatine von der Firma hier rumliegen. Die Fa. Staerz ist zwar Erstausrüster für Selectrix Systeme, aber in dem Fall ist das Modul auch für DCC geeignet.


Danke für die Einschätzung.

Zitat - Antwort-Nr.: 29 | Name: ELNA5

Den Weichenstrom "klaut" sich das Modul vom Digitalbus.


Ich hab und hatte nie vor, mit dem Modul auch nur eine einzige Weiche zu schalten. Und bei mir gäbe es sowieso ein Problem damit, weil ich ja - siehe oben - zwei Weichen zu schalten habe. Daher ==> das Modul muss nur erkennen, von welchen der 4 Richtungen ein Zug auf die Engstelle einfährt und in welche der 4 Richtungen er wieder ausfährt. Und entsprechend sollen dann die Sensorgleise und die Engstelle samt Weichen gepolt werden.

Zitat - Antwort-Nr.: 29 | Name: ELNA5

Alternativ wäre auch eine Relaischaltung samt Weichensteuerung ausreichend. Ein einfacher Weichendecoder steuert das Relais parallel zur Weichenstellung.


Wie erwähnt, das Schalten der Weichen wird ein Schaltdecoder von Digikeijs übernehmen (müssen).

Herby

Hallo Herby

Ich kann dir versichern, dass deine Schaltung unter #20 funktionieren wird. Ich selber benutze zwei der KS-PIC, eines davon seit mehreren Jahren. Das funktioniert auch im reinen DCC-Betrieb sehr zuverlässig. Auch sehe ich keinen Grund, warum hier etwas kaputt gehen sollte.

Unabhängig davon ist immer zu festzulegen, wie man seine Fahrzeuge und Gleise vor Kurzschluss-Folgen schützen will. Manche vertrauen auf die schnelle Abschaltung der Zentrale/Booster. Ich selber habe einiges Lehrgeld in Form von verschmorten Drehgestellen und Weichen (NICHT in der Kehrschleife!) gezahlt. Daher hat bei mir jeder Belegtmelderausgang einen PTC, der den Strom deutlich begrenzt.

Dietrich

Guten Tag.

das Staerz KSM gibt es wahlweise mit und ohne Weichenansteuerung. Ich würde zu Ersterem tendieren. Denn es muss ja nur die erste Zufahrtsweiche(n) bzw. die erste Ausfahrweiche(n) der Kehrschleife parallel umgeschaltet werden. Wozu dann noch ein extra Decoderanschluß verbraten? Den kann man sinnvoller verwenden und es erspart Verkabelungsarbeiten.

Aber zugegeben, es ist eine Frage der Bequemlichkeit.

Da gibt es sogar ein wunderbares Video von der Prinzipschaltung mit Sensorkontakten dazu:

https://www.youtube.com/watch?v=F6Kz2_WqoCE

Ansonsten mach es so wie es Dir gefällt.

@ ELNA5

Die Arbeitsweise eines KSM kenne ich. Das Video zeigt nix Neues für mich.

Schau Dir bitte mal das Bild an, das ich hier zeige. Die obige Schleife ist das, worüber in dem Video geredet wird. Die untere Doppelschleife ist meine Situation.

Klar - ich kann die beiden roten Streckenabschnitte mit je einem KSM abdecken. Wäre eine Lösung, die schon weiter oben von Carsten in #15 gegeben wurde.

Oder aber ich decke den grünen Bereich mit einem einzigen KSM ab. Und genau das strebe ich an. Zumindest so lange, bis mir jemand sagt und begründet, warum das nicht möglich ist. Und da ich Letzteres machen möchte, nutzt es mir nix, wenn das KSM auch eine Weiche schalten kann. Denn, wie Du siehst, sind 2 Weichen involviert in die Kehrschleife.

Herby

Die von S.Bahn zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login


Wenn Du den grünen Abschnitt ständig umpolen lassen willst, dann werden 2 Weichendecoder nötig und Du sparst ein KSM ein. Kann man so machen. Ich habe noch das Bild davor mir angesehen. Bei dem komplexen SBF geht es gar nicht anders und die restliche Anlage kann dann auch unbeschwert befahren werden, solange sich keine weiteren Gleise mit Weichenstraßen kreuzen werden (Bahnhöfe).
Na dann los geht's, Bauteile kaufen und verkabeln.

Hi Herby,

Klingt gut wenns funkt, wozu kauft man denn immer zwei KSMS?

Gruss

Christian

@ ELNA5

Ich finde es ja ok, wie Ihr Euch bemüht, mich zu unterstützen. Aber vielleicht kennst Du ja schon diesen Thread hier?
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1133619

Also: Im Grunde genommen kannst Du den Bereich vom SBHf über die Wendel zur sichtbaren, 2-gleisigen Hauptstrecke mit dem obigen Schema als abgeschlossen betrachten. Dazu denken musst Du Dir auf einer der beiden Schleifen eben meinen Schattenbahnhof und auf der anderen Schleife kommen unmittelbar nach der Weiche im grünen Bereich auf beiden Abzweigungen eine weitere Weiche, um eben eine 2-gleisige Strecke zu bekommen. Irgendwo befindet sich dann ein ganz einfacher Durchgangsbahnhof mit 3 oder 4 Gleisen, alles ohne irgendwelchen Schnickschnack. Damit wäre dieser Anlagenteil gegessen. Mehr wird es in diesem Bereich nicht geben, weil mehr möchte ich dort auch nicht haben. Jeder Zug fährt von links oder von rechts auf, fährt 1x in gerader Strecke über die gesamte Anlage, bleibt bei Bedarf am Bahnhof stehen (oder fährt durch) und verschwindet letzten Endes auf der anderen Anlagenseite wieder unter der Anlage, sodass er wieder auf seinen Platz im Schattenbahnhof zu stehen kommt. Punkt. Mehr Betrieb wird es nicht geben. Und die 20 Züge, die im Schattenbahnhof auf ihren Einsatz warten, werden MINDESTENS 30 Minuten brauchen, bis alle Züge mal zum Einsatz gekommen sein werden. Viel Betrieb ist das nicht. Deswegen spielt auch diese Engstelle keine Rolle. Falls es sich ergibt, muss halt der eine oder andere Zug warten, bis er diesen Bereich befahren kann. Das wird die Software ja wohl schaffen.

Das mal zu Deiner Befürchtung, dass sich das später mal rächen könnte. Das schließe ich - wie so vieles - kategorisch aus. So simpel, wie es derzeit geplant ist, wird es bleiben, bis man mich im Holzpyjama unter die Erde bringt.

@ Christian

Keine Ahnung, wozu die Leute immer 2 KSMs kaufen. Aber im Vertrauen: Ich werde auch mehr als dieses eine KSM brauchen. Denn diese Hauptstrecke dient lediglich zur Untermalung meiner Anlage. Der eigenlich bahntechnische Hingucker wird die Nebenbahn sein, die sich mit der Hauptbahn am Durchgangsbahnhof trifft. Aber auch die wird fahrtechnisch von der Hauptbahn abgekoppelt sein. Ich bin zwar noch am Überlegen, ob ich nicht doch eine kleine Verbindung schaffen soll, aber wenn, dann nur dazu, um meinen Schienenreinigungszug ohne manuellem Umsetzen für die Nebenbahn nutzen kann. Ansonsten wird es da niemals zu einem Austrausch von rollendem Material kommen. Weder Loks, noch Wagen. Beide sollen ein eigenständiges Leben nebeneinander führen.

Und genau weil ich das so haben möchte, kann ich ausschließen, dass sich diese meine Lösung irgendwann rächen könnte. Es sei denn, es funktionert doch nicht so, wie gedacht. Aber dann kann ich immer noch die Lösung mit 2 KSMs umsetzen. Aber ich denke, das wird nicht notwendig sein.

Herby

Hallo,

ich frage mich, warum Leute bei Weichen überhaupt Kehrschleifenmodule kaufen An den Umpolungsschalter vom Weichenantrieb kommt einfach neben dem Relais für das Herzstück gleich das Umpolungsrelais für die Kehrschleife mit dran. Gewiefte Zeitgenossen verzichten dann sogar noch auf den Trennschnitt hinter dem Herzstück

In deinem Beispiel könntest Du auch hingehen und die Polarität der grünen Strecke an _einen_ Weichenantrieb koppeln _und_ dann beide Weichenantriebe stets gemeinsam schalten. Da Du bei einem KSM sowieso niemals beide Trennstellen (=Weichen) gleichzeitig überfahren kann, fällt auch nicht ins Gewicht, dass die Weichen gekoppelt sind.

Grüße,
Rico

Hallo Herby,
mein Gott, machs doch einfach wie du willst. Wenn du meinst, dass du es eh besser weißt, ist doch jedes weitere Wort verschwendet.

Viele Grüße
Carsten

Carsten:

Ich weiß es mitnichten besser. Aber von Dir kommt nur, dass Du es so nicht machen würdest. Aber eine Begründung, die relevant für meine Bedürfnisse wäre, die ist bislang noch nicht gekommen. Und wenn Du keine Begründung abgibst, sind Deine Worte für mich nur leeres und/oder unverständliches Gerede.

Ich war Zeit meines Lebens bestrebt, mich auf das Niveau des Fragenden herabzulassen, wenn ich in der Situation war, etwas zu erklären. Das scheint Du nicht zu wollen oder nicht zu können. Du gehst davon aus, dass ich das selbe Wissen habe wie Du. Hab ich aber nicht. Deswegen erwarte ich: Wenn du mir etwas zu sagen hast, dann tue es und begründe es in für mich verständlichen Worten. Oder alternativ halte Dich eben raus. So, wie Du im letzten Post agierst, heizt Du die eh schon sehr angespannte Stimmung noch mehr auf.

Oder ist es das, was Du willst? Keine Ahnung, was dieses dumme Spiel soll. Sind Modellbahner wirlklich derart kindisch?

Herby

#38


#38:
Volle Zustimmung.

"Ansonsten wird es da niemals zu einem Austrausch von rollendem Material kommen. Weder Loks, noch Wagen. Beide sollen ein eigenständiges Leben nebeneinander führen."

Braucht man nicht weiter kommentieren....

Rudi


Herby, du hast mehrfach Begründungen bekommen. Nicht nur von mir. Also machs so wie du es für richtig hälst, sofern der Betrieb in der von dir genannten Form so bleibt, wirds vielleicht sogar gehen. Erfahrungsgemäß ändern sich die Ansprüche "unterwegs". Aber mir kanns egal sein, es ist dein Lehrgeld, nicht meins. Und mehr Zeit verschwende ich hier auch nicht mehr. Die investier ich lieber in Leute, die aus den Erfahrungen anderer lernen wollen.

Viele Grüße
Carsten

@ Rico

Geht das Umschalten auch mit Kato-Weichen? Wenn ja: wie?

Ich hab die letzte Zeichnung von mir erweitert, um die Fahrwege zu benennen - siehe Anhang. Demnach sind folgende Fahrwege möglich:

A => C
A => D
C => B
D => B

Alle anderen (theoretischen) Fahrwege darf es nie geben. A ist die Auffahrt vom SBHf, B ist die Abfahrt zum SBHf. Soll heißen: vom Schattenbahnhof geht es immer über den Zweig A, zum Schattenbahnhof geht es immer über den Zweig B. Und auf der anderen Seite sollen beide Wege für beide Richtungen offen stehen.

Erklärst Du mir bitte, wie Du hier die Weichen automatisiert mit einem einzigen Schaltdecoder korrekt steuern kannst? Mir will da partout keine Lösung einfallen ...

Herby

Die von S.Bahn zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login


@ Carsten

Kannst Du Dich noch daran erinnern, wie sich @tattoo aus dem Forum verabschiedet hat, nur weil ich auf dem Standpunkt stehe, dass sich mein rollender Bestand nicht ändern wird? Habe ich damals für total blöd empfunden, dass man mir keinen Glauben schenkt. Und irgendwie empfinde ich es auch ein Stück weit als Beleidigung, wenn man sowas anzweifelt. Ich bin 63 Jahre alt und kein kleines Kind, das morgen von anderen Dingen träumt als heute.

Herby

Hallo,

@Herby: VIelleicht hab ichs überlesen... wie lang ist der grüne Abschnitt? Fährt da immer nur ein Zug?

Grüße,
Rico

Hi Rico,

der grüne Abschnitt ist gerade mal so lang, dass zwischen den beiden Weichen der längste Zug bequem reinpasst (der längste Zug ist 110cm lang, ich schätze, dass ich zwischen den beiden Weichen etwa 130 bis 140cm lasse), und jeweils vor den Weichen - an den 4 Zufahrten zu diesem Bereich) kommen dann die vom KSM geforderten Sensor-Gleisabschnitte. Geplant ist, dass dieser Abschnitt auf der vorletzten langen Seite der ovalen Wendel eingepasst wird. Die gerade Strecke der Wendel beträgt 180cm. Selbstverständlich fährt auf diesem Abschnitt immer nur ein Zug. Entweder vom SBHf auf die Anlage (und danach links oder rechts) oder von der Anlage (links oder rechts) zum SBHf.

Das ist mein Plan. Und das heißt, dass ich dann knapp 1,5 Umdrehungen auf der Wendel habe, um rauffahrende Züge zu puffern (sollte mal der ungeplante Fall eintreten, dass diese Engstelle zum Problem wird, weil die Züge doch zu schnell abgerufen werden) - oder umgekehrt kann ich die Verbindungen zu den Tunnels, durch die die Züge von der Anlage fahren, ebenfalls als Puffer nutzen. Und im Schlimmsten Fall kann ich ja auch die freie Strecke als Puffer nutzen. Kommt ja auch beim Vorbild hie und da vor.

Herby

@ Rudi #40

Danke, dass Du mir die endgültige Entscheidung mit Deinem Post abgenommen hast.

Herby

Hallo Herby,

die von dir gewünschte Funktionalität einer Kehrschleife mit mehreren Fahrwegen haben wir auf unserer Vereinsanlage bereits realisiert - allerdings nur auf einer Seite mit drei Weichen. Auf allen vier Fahrwegen in den Schattenbahnhof sind jeweils 20 cm lange Sensorgleise installiert, welche wie in Bild 1 parallel auf einen Sensorgleisanschluss verdrahtet sind. Nachdem ja immer nur ein Gleis befahren wird spielt nur die Kontaktgabe eine Rolle, egal ob von Gleis 1 / 2 / 3 oder 4. Diese Verdrahtung wird links wie rechts nach den Weichen bei dir funktionieren.

Der Schaltplan im #20 wird eventuell nicht immer funktionieren. Beide Sensorgleise links sollten auf Anschluss "Sens1", die Sensorgleise rechts auf Anschluss "Sens2". In der Bedienungsanleitung von Fa. Stärz ist deine gewünschte Ausführung (allerdings nur für eine Seite) bildlich bereits enthalten, siehe die kleine Y-Verbindung in der Mitte von Bild 2.

Zwischenzeitlich haben wir die Kehrschleife auf ein Modul mit Kurzschlusserkennung umgestellt. Dies geht recht einfach indem die beiden Sensorgleise und das eigentliche Kehrschleifengleis zu einem Gleisabschnitt verbunden werden - siehe Bild 3.

Viele Grüße,
Pius



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Hi Pius,

danke für Deine Erklärungen. Aber bist Du sicher, was die Anschlüsse bei meiner Lösung betrifft?

Meine damalige Überlegung:

links oben: rot trifft grün & blau trifft orange
rechts oben: rot trifft grün & blau trifft orange
==> idente Polaritäten: kann man zusammen schließen

links unten: blau trifft grün & rot trifft orange
rechts unten: blau trifft grün & rot trifft orange
==> gleiche Polaritäten: kann man zusammen schließen

Würde ich aber links oben und links unten zusammen schließen, dann hätte ich gedacht, erzeuge ich erst recht 'n Kurzen?

Oder die Arbeitsweise vom Stärz-Modul ist doch anders als ich denke (was ich natürlich nicht ausschließen kann). Leider hat Hr. Stärz damals auf meine Anfrage via Mail nie geantwortet.

Herby

Pius: Elektrisch sind A und C dasselbe. Sowie B und D. Sozusagen in der Mitte gespiegelt. Damit meine ich sie grenzen in der selben Weise an die äußeren Teile des Hundeknochens und and die Schaltstrecke dazwischen. Also wenn man unbedingt mit Sensorgleisen arbeiten will dann sind A = C = Sens1 sowie B = D = Sens2.

1. Normale Kehrschleife aufmalen und da die elektrischen Bereiche schön farbig anmalen in rot, blau, grün und orange. Dann die
    Sensorgleisanschlüsse nach Anleitung des Kehrschleifenmoduls bezeichnen.

2. Deine "Spezialkehrschleife" anmalen in den gleichen Farben

3. Jetzt kann man die Anschlüsse einen nach dem anderen zuordnen weil die Senorgleisschiene die in der einen Zeichnung zwischen blau und grün ist muss auch in der anderen Zeichnung so angeschlossen werden.

Fertisch. Wenn dir das zu kompliziert ist (mir wär es zu kompliziert zu bauen mit zu vielen Anschlüssen
und ich weiss ich zumindest dass ich es hinbekomme weil ich versuch es gerade es dir zu erklären)
dann nimm eine meiner anderen einfacheren Vorschläge von oben.

:-P

Grüße,
Harald.



Hallo Herby

Deine Zeichnung in #20 ist korrekt und wird so funktionieren.

Dietrich

Ah, danke euch Beiden, Harald & Dietrich - dann hab ich die Anleitung doch richtig interpretiert.

Herby

Hallo Zusammen,

vor dem Hintergrund der komplexen Verschaltung nach #20 habe ich die einfachere Variante beschrieben. Sofern z.Bsp. von A => C gefahren wird schaltet das Kehrschleifenmodul im Bedarfsfall einfach nicht um.

Viele Grüße,
Pius

Naja, das ist aber wohl bei jeder Kehrschleifenschaltung so, oder? Wenn die Polung IN der Schleife gleich jener AUSSERHALB der Schleife ist, wird auch nicht umgeschaltet. Genauso beim Rausfahren aus der Schleife ...

Herby

Hallo Herby,

wie von dir selbst erkannt ist ein KSM fast ein Alleskönner. Also einfach anschließen und Funktion prüfen. Damit erübrigen sich 50 Treads und die Diskussion hierüber in zwei Modellbahnforen

Viele Grüße,
Pius

Klar - aber eigentlich (!) wollte ich wissen, was das Modul von Digikeijs mehr/besser kann, nachdem ich bei der Lektüre der Anleitung nicht wirklich durchgeblickt habe.

Herby


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