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Heisswolf Modellbahnzubehoer

Thema: Drehmaschine Gebrauchtkauf - worauf sollte ich achten?
gschnu - 07.11.19 11:34

Hallo miteinander,

ich habe zwar keine Ahnung davon, aber eine Drehmaschine hätte es mir schon lange angetan.

Neu ist mir zu teuer, es könnte ja sein, dass ich dann doch nicht damit klarkomme.

Ich hätte jetzt die Gelegenheit recht günstig und vor allem in der Nähe eine EMCO Unimat 3 gebraucht zu bekommen. Siehe Foto, mehr hab ich dzt. noch nicht.

Wie kann ich denn prüfen, ob das Teil noch gut ist? Worauf sollte man bei einer Drehmaschine jedenfalls achten?

Danke für euer mit mir geteiltes Wissen

Georg



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Hallo Georg,
achten solltest du auf das Spiel bzw. Leichtgängigkeit der Supporte achten. Jetzt kommt es darauf an wie genau deine Drehteile gefertigt werden sollne und welches Material du bearbeiten willst.
Welche Teilung haben die Spindeln?
Gibt es die Möglichkeit Spannzangen zu benutzen? Bzw. sind diese dabei?
Eine Drehzahlregelung scheint es zu geben?
Für Zentrumsbohrungen wäre ein Reitstock ganz gut.
Entscheidend ist auch das Spiel der Spindeln und vom Futter.
Am besten wäre sicher mal ein Testdrehteil zu machen wenn das geht. Am besten mit Baustahl oder V2A, wenn das gut geht, also die gedrehte Fläche sauber aus sieht, gehen auch andere Materialien.
Und auf den Preis käme es natürlich auch an. Aber du kannst sogar mit dem Teil fräsen. Zumindest scheint das so zu sein.

VG Uwe

Lieber Georg,
Ein Reitstock wäre wirklich gut. Eine vernünftige Aufnahme für die Drehstähle wäre auch gut, zumindest aber die Möglichkeit, eine zu montieren. Es scheint ja, als wäre im Augenblick ein Schraubstock auf dem Support montiert. Objektiv kannst du die diversen Spiele mit einer Messuhr feststellen. Gut finde ich die mitgekaufte Fräse, darf man fragen, was die Maschine kosten soll?
viele Grüße, Karsten

Hallo Uwe,
hallo Karsten

ich hab mir jetzt vergleichsweise im Internetz angeschaut was sonst noch von dieser Maschine so angeboten wird.
Also der Reitstock sollte eigentlich dabei sein, ist er aber nicht.
Es ist eine Fräse dabei, man muss aber den Motor umsetzen, also entweder Drehen oder Fräsen.
Es gibt 4 verschiedene Übersetzungen und 2 Motordrehzahlen, also 8 Geschwindigkeitsstufen zwischen 130 und 4000 U/min.
Automatischen Vorschub gibt es nicht, wenn ich das richtig sehe.

Vor allem schaut mir das gute Stück schon sehr gebraucht aus, sodass die 450,- Euro doch zuviel sein dürften.

....also weitersuchen....
Gruß Georg


Hallo,

ich würde von dieser kleinen Dreh- und Fräsmaschine die Finger lassen.
Ich habe vor etlichen Jahren mal kurze Zeit mit einer nagelneuen Unimat 3
gearbeitet und war unzufrieden.
Das fing damit an, daß der Motor keinen Dauerbetrieb zulässt.
Dann ließ die Genauigkeit sehr zu wünschen übrig und beim Fräsen
gab es das Problem, daß sich die Fräseinrichtung nicht axial spielfrei einstellen ließ.

Ich habe dann einige Zeit gespart und mir 1986 eine neue DDR-Hobbymat MD 65
gekauft.
Diese verwende ich ich nach einigen Verbesserungen nach wie vor sehr gerne, man kann
mit ihr sogar Modul-Gewinde schneiden.

Ersatzteile gibt es nach wie vor bei der Firma ETON in Schwäbisch Gmünd.
Dort habe ich mir im Sommer einen neuen Motor gekauft, der alte war nach dem Kauf 1986
inzwischen sehr laut geworden.

Natürlich gibt es noch eine Reihe anderer kleiner Drehmaschinen aber mit denen habe ich
keine Erfahrungen.
Fürs Fräsen verwende ich eine separate Maschine.
Die ständige Umbauerei hat mich genervt.

Ich wünsche viel Erfolg bei Suche und Auswahl und

herzliche Grüße

Karl Heinz

Hallo Karl Heinz und Georg

solch eine MD 65 hab ich auch, allerdings damals in den 80ern für 1498 DM von Proxxon gekauft. Nur bei wirklich kleinen Teilen tut man sich schwer damit. Hab dieses Jahr mal eine Lokpfeife mit 0,8mm gedreht, reiner Nervenkitzel.
Deshalb hab ich mir noch eine Emco geholt, eine ältere SL. Da kann man bequem auf dem Tisch damit arbeiten, und alle beweglichen Teile lassen sich spielfrei nachstellen.
Die abgebildete Unimat 3 hat schon einen Vorschub, erkennbar links am kleinen schwarzen Knopf.


Tschüß,


Bernd



Hallo Bernd,

so kleine Teile drehen ist schon mühsam, keine Frage.

Ich bin halt ein "gebranntes Kind" bei der Unimat 3.
Im Lauf der Jahre habe ich mir meine Hobbymat MD 65 so
aufgerüstet daß ich die bei mir anfallenden Dreharbeiten
mit der nötigen Genauigkeit ausführen kann.

In den Bereich der "Uhrmacher-Präzision" komme ich dabei
aber eher selten.

Weiterhin gutes Schaffen und herzliche Grüße in die Runde

Karl Heinz

Moin,

vielleicht ist die ja ganz nett, oder jemand kann was dazu sagen: https://www.lidl.de/de/guede-minidrehmaschine-...77fada391df7ac7dacc1

Gruß Kai

Moin Kai,

das Angebot erscheint mir recht interessant, der Aufbau (Güde-typisch) recht solide.
Wer drehen kann, sollte mit der LZ-Maschine sofort klar kommen (die etwas lumpig anmutende Winkelskala wird den Fachmann nicht stören).
Dass die Maschine einen Planvorschub hat, unterstelle ich hier mal.
Klären muss man allerdings noch die Verfügbarkeit bzw. Preise für Spannzangen.
Je nach geplantem Aufstellungsort muss man unbedingt noch die Geräuschangabe beachten!

Unschön - wie bei praktisch allen solchen Kleinmaschinen - ist die für unsere kleinen Durchmesser zu geringe Drehzahl.

Und... na ja.... für notorische Bastler... für einen CNC-Umbau ist diese klassische Konstruktion wohl weniger geeignet...

Verglichen mit der gebrauchten eierlegenden Wollmilchsau aus dem UP würde ich diesem Angebot ganz klar den Vorzug geben.

Gruß
Roger

Hallo Roger
Planvorschub hat diese Maschine nicht, ist bei dieser Preisklasse auch nicht üblich. Planen muß man mit manuellen  Vorschub. Da aber Gewindeschneiden möglich ist, sollten 1 oder 2 verschiedene maschinelle Längsvorschübe vorhanden sein.
Ich habe eine ähnliche Maschine von Holzmann (auch Chinaprodukt), da ist letzteres so.
Gruß  Micha.
PS. Spannzangen waren bei meiner nicht dabei und sind bei vorstehenden Angebot auch nicht aufgeführt.  Meine habe ich extra gekauft. Ebenso die mitlaufende Spitze (feststehende scheint hier auch dabei zu sein). Bohrfutter für den Reitstock hatte ich schon im Bestand, muß bei o.g. Angebot auch noch besorgt werden.

    

Hallo Georg, hallo Kai,

von der Unimat würde ich ebenfalls die Finger lassen. Der fehlen die wichtigsten Teile, d. h. beim Kaufpreis ist noch lange nicht Schluss. Zudem fehlen an den Skalen an den Spindeln des Plan- und Längsvorschubs. Glaubt mir, damit macht das Arbeiten an der Drehbank überhaupt keinen Spass. Hatte eine Maschine mit solch einer Ausstattung fast 25 Jahre in der Werkstatt stehen und damit auch gearbeitet.
Wie Micha schon schreibt, gibts die Lidl-Drehbank baugleich auch von anderen Herstellern, z.b. auch von Rotwerk. Da heißt sie m. E. EDM 300 (DS). Ich selbst habe seit einiger Zeit die EDM 350 DS. Sie ist ggü. der Lidl- und einfachen Rotwerk etwas leistungsfähiger und die Vorschubmessungen funktionieren elektronisch, was eine super Sache ist.
Die Bänke fallen m. E. irgendwo in China vom Band und werden dann nur entsprechend farblich lackiert und gelabelt. Insofern ist aber die Ersatzteil- und Zusatzteilversorgung als sehr gut zu bezeichnen, da herstellerübergreifend gesucht werden kann. Auf jeden Fall brauchst Du als Erstausstattung dazu einen guten Meißelsatz, eine mitlaufende Spitze und ein Bohrfutter für den Reitstock.
Schau auch mal in das Forum "Zerspanungsbude". Hier findest du unter den genannten Drehbanktypen Hinweise auf Probleme, aber auch gute Anleitungen, die Schwächen des Geräts noch ein ganzes Stück weit zu verbessern. Bedenke aber dabei, dort sind teilweise auch Profis unterwegs. Deren Ansprüche an eine Drehbank stellt jedoch kein Hobbyhandwerker im Modellbahnbereich.
Gruß Sven

@ 7 Genau diese Güde habe ich und bin nach einigen Updates recht zufrieden- habe mir einen Schnellwechselhalter gegönnt, eine mitlaufende Spitze, ein anständiges Bohrfutter, eine Messuhr natürlich, einen Adapter, mit dem man Proxxonmaschinen in den Stahlhalter einspannen kann (sehr praktisch, falls man Querlöcher bohren will oder eine Nut fräsen will) und als nächstes wird mir der Weihnachtsmann, so ich ausreichend lieb bin, ein Spannzangenfutter unter den Baum legen. Man kann nun mit ausreichender Wiederholgenauigkeit- worauf es m.E. am Meisten ankommt, drehen. Messing, Alu, Baustahl und Guss habe ich schon damit gedreht, anständiges Werkzeug braucht man natürlich auch. Übrigens, auch von Güde, habe ich auch eine Fräse in etwa der Größe und wenn ich heute noch mal anfangen würde, würde ich mir zuerst die Fräse kaufen und dann gucken, ob ich noch die Drehbank brauche.
viele Grüße, KarsteN


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