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Thema: (Fleischmann Profil) Gleise stoßfrei verlegen - aber wie?
DerPogg - 11.09.19 13:31

Hallo!

Ich habe jetzt immer wieder in die Literatur und im Forum geschaut, aber so richtig zufrieden bin ich mit den Fundstücken noch nicht.

Worum geht es? Ich möchte meinen kleinen Kreis, basierend auf Fleischmann Profil Gleisen, jetzt endlich mal vernünftig verlegen und fixieren. Aber wie bekomme ich es hin, dass die Gleise keinen Stoß haben (seitlich und in der Höhe) und das Rollmaterial sanft und sauber seine Kreise zieht?

Zu Jugendzeiten habe ich die Märklin Metallgleise mit der Kombizange ausgerichtet und bin einem möglichen Höhenstoß mit Schmirgelpapier zu Leibe gerückt. N-Gleise sind aber etwas filigraner. Kann ich diese Brachialmethoden auch heute noch anwenden? Oder was sind da heute die Mittel der Wahl?

Und eine richtig gute Beschreibung dieses Aspektes des Verlegens habe ich noch nicht gefunden. Oder falsch gesucht.

Könnt Ihr mir weiterhelfen?
Danke
Markus


Hallo Markus,

eine Methode wäre z.B., es der Realität nachzutun.
Dort werden die aufeinandertreffenden Profile verschweisst und anschließend entgratet und geschliffen. Hier wäre verlöten und feilen die Variante. Im Anschluss nochmal mit dem Fingernagel  auf Restunebenheiten prüfen.

Gruß aus Nordertown

Hallo Markus,
schleifen ist keine gute Idee. In den entstehenden Riefen setzt sich nur Dreck ab. Normalerweise sollten die Schienenverbinder die Gleise in passender Weise ausrichten. Kleinere Stöße machen aber in der Regel keinen Ärger, ich hab da bei meinen Modulen deutlich schlimmere "Stufen" und keine Probleme mit Entgleisungen.

Viele Grüße
Carsten

Sorry,

Ich habe vergessen zu erwähnen, dass abschließend die bearbeitete Stelle poliert und einbalsamiert werden muss. Dann ist sie gegen Unbilden jeglicher Art gefeit.
Habe ich noch was vergessen?

Gruß aus Nordertown

Hallo Markus

da du es fixierst würde ich an deiner Stelle auch löten und fein schmirgeln.
Oder kaufe dir vernünftige Schienen ; )


Gruß

Christian

Hi !
Eigentlich sind die Schienenstösse ja dazu da auch Wärmeausdehnungen auszugleichen.
Ich habe auch sehr lange Teilstücke mal verlötet, klappte auch sehr gut, bis sich die Schienen verformten und ich dann Ausdehnungsfugen einfrässte, danach war wieder alles in Ordnung.
Die Schienen waren von Roco und Minitrix.

Gruß Thomas

Thomas,

das wäre doch aber auch eine interessante und zweckmäßige Variante. Erst die Schienenstösse der einzelnen Gleise fixieren, und im weiteren Verlauf eine feine Dehnungsfuge setzen. Da hier das Gleisprofil im ununterbrochenen Schwellenkörper liegt, gibt's auch keine Höhenunterschiede an der Schienenoberkante.
(..."nur" eine Kontaktunterbrechung)

Gruß aus Nordertown

Hi Exitus !

Hatte ich vergessen zu erwähnen, es waren alles Flexgleise.
Die dann auch elektrisch verbunden wurden.
Gruß Thomas

Hallo Exitus, Thomas , liebe andere Mitforenten ,

Habe die gleiche Erfahrungen wie Thomas gemacht als ich sogar "on the sunny,sunny side of the street "die Ursache  ( erst nach einigen Jahren😡) herausgefunden hatte dass die Entgleisungen durch Ausdehnung mit/ohne Verwindung verursacht wurden....durch superschoene ,zu strafe (und gerade dadurch also NICHT perfekte ) Anschluesse !!!!!

Seitdem ich wieder die Gleise -ins besondere Flexgleise - etwas lockerer mit einander verbinde , geht es gut : vorbei ist der Frust !

MfG.,
Rae

Hallo,

ich weiß ja nicht, wie groß eure Modellbahnen sind. Aber, Neusilber als Gleismaterial vorausgesetzt, hat einen Wärmeausdehnungskoeffizieten, der besagt, dass 1000m Gleis bei einer Temperaturänderungen von 20 Grad etwa 3,2 cm ausdehnt. Dh. Bei 10m nur 0,32 mm. Ich glaube zum Entgleisen braucht es mehr!

Grüße,
Gerd

Früher habe ich meine Fleischmann schienen,
Mit dem Hammer angeglichen. Kein Witz. Wenn da unter einem mm unterschiedliche Höhe war, Dann habe ich die hohe kante par mal mit dem Hammer "in Form" gebracht.
Mfg Jörg

... und danach durftest Du alle vom Gleis gesprungenen Loks und Wagen wieder aufgleisen...

Gruß aus Nordertown
(Ich bevorzuge die "gewaltfreie" Methode)

Hallo Markus,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ich möchte meinen kleinen Kreis, basierend auf Fleischmann Profil Gleisen, jetzt endlich mal vernünftig verlegen und fixieren.



Mit oder ohne (ex Roco) Bettung?

Wie klein ist klein? Nur ein Oval oder auch mit Weichen dabei?
Wichtig ist das die Gleisverbinder nicht ausgeleiert sind, wenn doch dann zurecht biegen oder erneuern.
Die Gleise an sich sollten auch in Ordnung sein, d.h. die Schiene an sich sollte noch vernünftig in den Kleineisen auf der Schwelle gehalten werden. Bei Gleisbögen extrem wichtig, bei geraden Gleisen ist es nicht ganz so schlimm.
Bei GFN mit Bettung ist bei den Weichen zu beachten, das die relativ dicke Bleche unten drunter haben. Wenn du dann die benachbarten Gleise fest auf dem Untergrund festnagelst bekommst du Probleme.  Entweder im Bereich der weichen den Untergrund entsprechend abtragen oder die angrenzenden Gleis mit Pappe unterfüttern.

Solltest du noch kein Gleise haben und den Gedanken von Christian in @ 4 aufgreifen wollen
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Oder kaufe dir vernünftige Schienen ; )


mit Kato gibt es was verbinden und fahren angeht kein Probleme, ist ruck zuck gemacht.
Habe mir aktuell ein Paar Gleise zum testen besorgt, und werde ich demnächst erweitert.
Gut auch für den Stammtisch, beim letzten mal war der Mann mit dem Gleis nicht da :-O.

Gruß Detlef

Hi Gerd,

und das bei 20 Grad Temperaturänderungen, bedeutet das das Mobazimmer von 22 auf 42 Grad ginge...
Da reicht eine "offene" Gleisverbindung jede 10m wie du schreibst.


Gruß

Christian

Hallo Markus,
kann es sein, dass die Schienenverbinder schon älter sind, und ausgeleiert? Probiers mit neuen Schienenverbindern, die dann auch stramm sitzen, da gibt es keinen unterschiedlichen Stoß mehr. Und wenn du nachher die Verbindung seitlich verlötest (aber ohne Gleisbett, mit einer feinen Lötspitze) braucht man auch nichts zu schleifen.
Grüße
Markus
Edit: zeitgleich mit #12

Hallo,
ähnliches kenn ich von den hochgelobten KATO-Unitreck-Gleisen. Habe bei meinen 50 Meter Schienen beim Anschrauben viele Fehler gemacht. Muß ich irgendwann neu machen, denn Entgleisungen und Abkuppeln ist an der Tagesordnung. Habe auch schon mit Dremel versucht, die Stöße abzuflachen. Aber ich komme nicht mehr überall dran.
Demnächst wird mit neuen Schienenverbindern und UHU nur noch geklebt.
LG
Kalle

Schrauben und Nägel in den Schienen sind auch für Freunde der Nutzung von Reedkontakten nicht empfohlen. Die unter den Wagen sitzenden Magneten könnten sich daran "festbeißen", oder zumindest für zusätzlichen Widerstand für die Zuglast der Lok sorgen.
Insbesondere bei Steigungen höchst unerwünscht.

Gruß aus Nordertown

Hallo,
Modelschienen haben herstellungsbedingt immer ein wenig Grat an den Enden. Den wie auch ein wenig Höhenversatz kann man ruhig abschleifen. Die Legende von der Verschmutzung durch Riefen höre ich immer wieder gern, auch nach 40 Betriebsjahren verschmutzen die Stöße bei mir so wenig wie die unbehandelten Teile. Natürlich darf man keine grobe Feile oder 80er Schleifpapier verwenden. Ich nehme zum Schluss 1000er bis 4000er Nassschleifpapier  und streiche dann noch ein paar Mal mit dem Roco-Rubber darüber.
Lange Strecken ohne Dehnfuge gehen wirklich nicht. Die Frage ist ja nicht nur der Ausdehnungskoeffizient von Neusilber, sondern auch der der Unterlage. Auf 100 cm Plastikbrücke (2mal Faller Bietschtal) hatte ich schon Verwerfungen, bis ich kleine Lücken gelassen habe. Allgemein kommt fast immer Holz in der Unterlage vor, das feuchtigkeitsabhängig schwillt und schrumpft.
Die Passgenauigkeit der Stöße ist herstelleranhängig. Sehr gut halten die Edelstahlverbinder von Roco/Fleischmann, etwas schlechter die Neusilber vom Fleischmann-Bettungsgleis.
Die Verbinder von Tomix und (schlimmer) von Kato sind für das Rasten konzipiert, sie lassen sich gut zusammenstecken, haben aber keine Führung nach oben/unten. Diese Gleise muss man auf glatte Oberflächen montieren oder, wo nötig, zum Beispiel bei Steigungsänderung, sonst mit Rocos verbinden.
Viele Grüß
Nimmersatt

Hi Folks,

Ich habe auch feststellen müssen, dass eine stabile Gleisverlegung mit sauberen Übergängen sehr stark von den verwendeten Schienenverbindern abhängig ist. Quasi als Beigabe hatte ich mal im Zuge eines Flexgleiskaufes eine "Rolle" Schienenverbinder dazubekommen. Die brauchte man nur mit dem Seitenschneider zu trennen. Die Dinger waren aber so wabbelig, dass eine stabile Verbindung nicht mehr gegeben war, wenn man sich den Luxus erlaubt hatte, die Verbindung zwischenzeitlich wieder zu lösen.
Die beste Erfahrung habe ich mit den Teilen von Fleischmann und Minitrix gemacht.

Gruß aus Nordertown


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