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etchIT - edle Modelle

Thema: Frage: Gewicht beim Vorbild - Transformatoren als Ladegut
Dieselbär - 13.07.19 23:10

Hallo,

es gibt ja mittlerweile Transformatoren als Ladegüter in allen erdenklichen Größen.
Von MU, von Artitec ein schönes Modell und natürlich die "alten" von Minitrix und Arnold.
Wer hat schon genau darauf geachtet das die Modelle auch zueinander passen. Schließlich sollen die Wagen ja nicht überladen werden.
Ich finde auch im Modell sollten die Grenzlasten der Wagen eingehalten werden.
Aber wie viel kleine Transformatoren, etwa die von MU können auf einen zweiachsigen Flachwagen vorbildgerecht verladen werden. Hat jemand Verladebeispiele?

LG Berni


Hallo Berni,

mich hat die Beladung des Fleischmann 8299 und des Arnold 4910 immer ein wenig gestört. Die zwei Kabelrollen auf dem Achtachser von Fleischmann waren zu wenig Last für den Wagen, der riesige Trafo auf dem Vierachser von Arnold war dagegen zu viel Last. Also habe ich die Beladungen einfach untereinander getauscht. Dazu musste am Trafo von Arnold lediglich an der Unterseite an den Clipsen ein Millimeter weg gefeilt werden. Am Holzrahmen von Fleischmann mussten vier Fasen gefeilt werden. Seitdem Austausch der Beladungen zwischen den beiden Wagen gefallen mit die Wagen deutlich besser.

Grüße
Markus

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Andere wissen das bestimmt noch besser, aber es gibt soviel ich weiss...

* Die Kleinen - die sitzen in der Trafostation für ein paar Häuserblöcke und transformieren von der sogenannten
  Mittelspannung von 10 oder 20kV auf unsere Hausspannung 230/400V.

Die haben so 6t für 3MVA oder 3,2t für 1,6MVA https://www.lvtrading.nl/product/1600-kva-10kv...ie-transformator/283

Die kommen mit dem LKW und werden dann an ihren Platz gekrant.

* DIe Mittleren - die sitzen in den Umspannstationen für ein oder mehrere Stadteile und transformieren Überlandspannung 110kV auf 10 oder 20kV.
  Die sind in der Größe "Schwertransporter"

60t 49MVA https://nh24.de/2018/10/12/neuer-leistungsstar...-umspannwerk-ottrau/

63t 40MVA 7,2x3,2m https://www.shz.de/lokales/holsteinischer-cour...trom-id13785321.html

* Die Großen und Supergroßen - die sitzen in den Umspannstationen für die richtig langen Überlandleitungen und da gehts dann um Transformierung
  von 110kV auf 220, 380 oder gar 440kV Die wiegen dann so per Teil um die 300t-400t und wieviel MVA man da durchjagen kann
  weiss ich nicht. Für die braucht man die großen Tragschnäbel.

Grüße,
Harald.

PS: Für den Arnoldtransformator passen die 8 Achsen auf die du ihn verladen hast denk ich vom Gewicht her recht gut aber der hätte ja auch Ösen für Tragschnäbel, da gibts ja auch 8-Achser und nicht nut 16-Achs-Monster. Doch was gibts da im Modell? Dieser Trafo  ist wahrscheinlich auch ein Trafo für 1-Phasen Bahnstrom da die Anzahl der Isolatoren nicht durch 3 teilbar ist.




Hallo zusammen,
Der Arnold-Tieflader würde unter dem Arnold-Trafo zusammenbrechen, außerdem ist er dafür zu hoch. Die Tragösen unten an beiden Enden zeigen, dass der Trafo nur mit Tragschnabelwagen transportiert werden kann, wie bereits erwähnt.

Wenn er ein Vorbild hat, dann noch am Ehesten als Netzkoppeltrafo, z.B. 220kV/110kV. Dann sind die seitlichen 'Bullaugen' aber nicht zum durchgucken sondern die Anschlüsse für die Isolatoren der Sekundärseite. Die sollten beim Transport verschlossen und üblicherweise nur auf einer Seite vorhanden sein. Zwei lange und zwei kürzere Isolatoren sind Unsinn. Außerdem sind die kleinen Mittelspannungs-Isolatoren oben sinnlos. Masse dürfte 60 bis 100t sein.

Vorbildlich ist nur der Minitrix-Trafo auf dem uralten 6-achs. Tieflader 13298: 3 Isolatoren für die Hochspannung (wohl 110kV), Isolator für Massepunkt und 2 Gruppen mit 4 Mittelspannungsisolatoren (z.B. 10 bis 40kV). Der Tieflader müsste allerdings 8 Achsen haben, da es laut Beschriftung und Brücke ein  SSt 53, SSt 412, Uai 776 sein soll. Hier kann man mit Fleischmann 8299 tauschen, allerdings muss die gekröpfte Brücke etwas verlängert werden.

Nur passabel ist der Roco-Trafo, ein Isolator müsste gekürzt werden und es gibt keine Sekundarspannungsanschlüsse.

@Harald:
Industriestrom- (Drehstrom-)Trafos haben bei Dreiecksschaltung 3 gleiche Isolatoren, bei Sternschaltung 3 große und einen (meist) kleineren für den Massepunkt. Der könnte auch direkt geerdet sein, Üblich ist aber ein Isolator für Strommessung mit Stromwandler bei asymmetrischer Belastung oder Anschluss von Helmholtzspule (bei Blitzeinschlägen etc.).
Bahnstromtransformatoren haben primärseitig 2 gleiche kleinere Isolatoren (2mall 55kV)

Falls es jemanden interessiert, stelle ich jeweils Fotos ein.

Viele Grüße
Nimmersatt


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