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Thema: Gipsstraße geritzt ... und jetzt?
TransportTycoon - 16.05.19 10:56

Moin,

nachdem ich mich nicht überwinden konnte, die billigen Faller-Gehwegkartons zu zerschneiden, vermutete ich, dass ich mich bei teuren "3D"-Produkten (juweela, ch-kreativ) noch schwerer tun würde. Also habe ich eine Straße aus Gips gegossen und angefangen zu ritzen.

Mit dem Zwischenergebnis bin ich sehr zufrieden. Allerdings frage ich mich nun, was zu tun ist, wenn alle Pflastersteine eingeritzt sind. Wie vermeide ich, dass mir das alles auseinanderbröckelt, wenn ich das Segment mal fasclh anfasse und sich das Holz, wenn auch nur minimal, biegt? Ich überlege, das ganze nach dem Einfärben mit einer dünnen Schicht transparenten Holzleims zu überziehen. Dadurch bekäme es vielleicht einen "nassen" Glanz, aber so ganz unrealistisch wäre das ja auch nicht.

Fällt euch was besseres ein?

Florian

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Hallo Florian,
Ich weiß nicht, ich halte das für keine gute Idee. Ich würde wohl erstmal probieren wie es geht und Schäden ggf. ausbessern. Letztlich sollte das den Eindruck eher noch verstärken, in Natura sehen Wege ja auch nicht für immer aus, wie frisch aus dem Ei gepellt.

Viele Grüße
Carsten

Nimm Mattlack in passender Farbe.
Das festig ausreichend und kleistert die Struktur nicht zu, wie es bei Leim wäre.

Jürgen H.

Hallo Florian
Ich würde mal einen Versuch machen, indem ich beim Gips einrühren gleich Weißleim mit einrühre. Wenn dann in das Strassen,- Gehweg Plateau Alu Fliegengitter oder Textilfliegengitter mit eingearbeitet wird, dürfte eigentlich nichts reißen. Der Leim in dem Gemisch gibt den ganzen mehr halt. Und zum Einfärben, hellgrau mit ein wenig braun dürfte dem Original am nächsten kommen. Nur ganz sparsam auftragen, eventuell gleich mit in den Brei einmischen.
Gruß elber

Grundfarbe in den Gips einmischen hat den Vorteil, dass bei einem eventuellen Bröckeln, der Schaden fast nicht sichbar ist. Es wirkt dann wie ein "echter" Pflasterstein, der hat die Grundfarbe vom Felsen aus dem er gehauen worden ist. Die nachträglich Verwitterung "verschwindet", wenn der Stein mal einen Ecken weggeschlagen kriegt...

Hi Florian,

zuerst mal: Alle Achtung, das schaut schon mal erstklassig aus, finde ich.

Nur eine Gegenfrage: Warum willst Du den Gehweg mit Gips gestalten? Habe schon etliche Videos auf YouTube gesehen und das ist auch meine geplante Vorgehensweise: sowas aus Styrodur machen. Das ist später flexibel genug, um nicht zu brechen. Und leichter ist das Zeug auch noch, was bei Modulen/Segmenten ja auch kein Nachteil ist. Nach dem Ritzen der Struktur - oder man verwendet einen der vielen erhältlichen Strukturroller, mit denen man die Pflastersteine recht einfach einprägen kann - wird das ganze mit einer Weißleim/Wasser/Sand Mischung eingestrichen, sodass die Fugen realistisch geschlossen wirken. Und das Zeug stabilisiert bzw härtet die Oberfläche ein wenig.

Herby

Moin,

@Herby: Danke, ich bin froh, dass es so gut funktioniert. Das Styrodur, das ich bisher hatte, war irgendwie nicht fein oder fest genug, um daraus die winzigen Strukturen zu ritzen. Ich glaube, da einfach nicht das richtige gekauft zu haben. Mit Strukturrollern für 1:160 habe ich schlechte Erfahrungen gemacht, das führte nicht zu dem erwarteten Ergebnis - entweder war mein Gips zu grob oder zu klebrig. Ich muss nachher eh vor dir Tür, dann schau ich mich im auf dem Weg liegenden Obi nochmal um.

@elber: Fliegengitter einarbeiten klingt frickelig. Ich stelle mir gerade vor, wie sich das Fliegengitter wieder aufrollt, den Gips anhebt und die ganze Suppe überläuft. Aber ich wollte die Tage eh ein neues Fliegengitter besorgen (um es tatsächlich als Fliegengitter zu verwenden ;)), dann werde ich mit dem Verschnitt testen.

@Jürgen: Und wenn ich schon mal im Baumarkt bin, hol ich noch eine kleine Dose Mattlack für den bereits geritzten Teil.

Weil ich geizig bin und den Gips in einem alten Farbbecher angerührt habe, sind diese schwarzen "Teerflecken" entstanden, die sich aus dem Becher gelöst haben. Das war natürlich dämlich, aber irgendwie hat der ungewollte Flickenteppich auch was für sich ;) Allerdings werde ich beim nächsten Abschnitt tatsächlich die Grundfarbe schon mit einmischen, um eventuelle Platzer zu kaschieren.

Danke für eure Hinweise, ich schick demnächst ein Bild vom Fortschritt.


Mach Kleinmengenversuche mit gefärbtem Gips. Meiner Erfahrung nach verändert Farbe im Gips dessen Eigenschaften.

Jürgen H.

Hallo Florian,

die Strukturwalzen, die ich kenne, sind _nicht_ für Gips oder ähnliche Spachtelmassen geeignet!
Die lassen sich aber ganz gut verwenden zusammen mit lufthärtenden Knetmassen wie DAS, Fimo, Keramiplast und wie sie sonst alle heißen mögen. Eine Schablone ausschneiden, wie die Straßen-Form später mal wird, die Knetmasse auf einer geeigneten Unterlage auswalzen, mit der Schablone die grobe Form markieren und mit den Rollen oder Stempeln in dem per Schablone markierten Umriss prägen. Dann leicht antrocknen lassen, von der Arbeitsplatte abziehen (eine Folie als Zwischenlage kann dabei recht hilfreich sein) und im "Gelände" auslegen. Evtl. kann man vorher noch das Gelände einleimen, jedenfalls passt sich die Knetmassenstraße recht gut am Gelände an.

Beim Styrodur interessiert mich: Womit hast Du geritzt? Ich habe da ja schon "einige Steinreihen" hinter mir (Siehe https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=622191 ) und musste feststellen, dass zum "Prägen" (ich vermeide den Begriff "Ritzen") ein nicht zu harter Bleistift am besten funktioniert hat. Zahnarztwerkzeuge, Reißnadeln, Stricknadeln, feine Klingen: alles ausprobiert, aber der Bleistift hat "gesiegt" Nur bei meiner Burg habe ich den Fehler gemacht, zuerst zu grundieren und dann zu prägen; durch die harte Grundierung musste ich die "Prägung" mit dem Skalpell schneiden. Aber für den Burgfried war das auch ganz in Ordnung Happy Accident
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1071236#aw55
und im Folgenden
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1071236#aw63

Vielleicht hilf Dir das weiter...

Viele Grüße
Michael

Wenn es denn Gips sein soll, würde ich Fischleim unterrühren. Dadurch bindet der Gips deutlich später ab und ist starr dann auch nicht so bröselig.

Den Tip hab ich von einem Stuckateur, der früher Echtstuck in Handarbeit hergestellt hat.

Berry

Hi Michael,

Mist, im Baumarkt hatte ich gerade Fimo in der Hand, es dann aber doch nicht gekauft. Stattdessen hab ich mal Quickform mitgenommen - damit wollte ich schon lange mal ... spielen. Aber Fimo werde ich das nächste Mal mitnehmen.

Ins Styrodur hatte ich auch mit einem Bleistift oder einer Metallspitze (siehe Foto in #0) gedrückt. Für gröbere Dinge schien das ganz okay zu sein, aber für feines Kopfsteinpflaster fand ich es zu bröselig. Ich hatte allerdings auch nur das Styrodur, was ich im Obi bekam und das ist eher für den Hausbau gedacht, glaube ich. Auch heute hatten sie dort auf Nachfrage nichts Brauchbares - ich werde das wo anders holen müssen.

Wobei... auf deinen ersten Burg-Fotos ist auch das gelbe Styrodur mit der Gitterstruktur auf den Flächenseiten zu sehen, das sie im Obi hatten. Und was du da rausholst ist echt großartig!



Moin Florian,

erste Versuche mit dem Ritzen hatte ich 2005 gemacht:

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Die weitere Vorgehensweise habe ich hier beschrieben.

http://www.fehmarnbahn.privat.t-online.de/fehmarn/pflaster.htm

Seitdem sind die Teile schon öfter auf Reisen gewesen, bisher ist nichts abgeplatzt. Der Untergrund ist eine 10 mm Pappelsperrholzplatte.
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Gruß
Kai

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Servas! Schau mal hier: https://www.mobablog.info/blog.php?id=2332
Wurde vor ca. 3 Jahren geritzt und ist nach wie vor ohne Risse. War auch schon unterwegs, da nur 1x1m groß.
Ich hatte es auch einmal mit Holzleimzusatz probiert, allerdings hat es zu viele Bläschen erzeugt, die dann leider nach dem Abbinden noch im Gips eingeschlossen waren.

Gruß

Erik

Hallo Florian,

mein Styrodur hole ich mir aus den Abfallcontainern auf Baustellen (vorher fragen ) da habe ich die verschiedensten Qualitäten gesammelt. Manche eignen sich hervorragend zum Prägen, andere sind eher für die Landschaftsgestaltung geeignet. Probieren hilft

Viele Grüße
Michael

Hallo Florian,

ich habe meine Kopfsteinpflasterstraßen alle mit dünnen Gipsbrei hergestellt.

Gipsbrei anrühren , nicht zu flüssig , mit Spachtel in gewünschter Stärke und Straßenbreite auf die Unterlage ( egal was es ist ) auftragen , vor Gipsauftrag die Unterlage mit Holzleim einstreichen , 1 x 1 mm Drahtgitter in den noch frischen Gips drücken und herausquellenden über dem Drahtgitter vorsichtig abnehmen , Straße glatt streichen , einige Zeit warten bis der Gips langsam abbindet , dann vorsichtig das Drahtgitter herausnehmen , mit etwas feuchten Pinsel die entstehenden Steinkanten überstreichen , vorsichtig !! , alles trocknen lassen , die Pflasterstraße entsteht so Stück für Stück und kostet wenig.
Wenn alles trocken ist, mit verdünnten Farben aus dem alten Pelikan Malkasten einfärben, hellgrau , dunkelgrau , mit wenig Deckweiß gratinieren oder , oder !! So entstehen stückweise brauchbare Straßen.

Sollte mal ein Stück Gips am Drahtgitter kleben bleiben, so kann man diesen Gips vorsichtig wieder in die
noch feuchte Oberfläche der entstehenden Straße als ausgebesserte Straßenstelle mit einem kleinen Modellierspachtel einbauen. Die farbliche Behandlung macht viel aus.

Die Straßenränder habe ich mit gesiebten Vogelsand ( aus der Zooabteilung Baumarkt ) eingefaßt , Begrenzungspfosten aus abgelängten und rundgeschliffenen Wurstspießen aus Holz gebaut, alte Leitpfosten mit durchzogenem Rohr aus Streichhölzern , abgelängt , rundgeschliffen und durchbohrt , mit sehr dünnen Messingdraht 0,8 mm aufgereiht und in vorgebohrte Löcher am Straßenrand gesetzt.

So entstand meine Pflasterstraße mit seitlicher Begrenzung oder mit alten Leitpfosten , natürlich alles farblich behandelt und mit Grasflocken, Verkehrsschildern epochengemäß ausgestattet.

Viel Spaß beim Nachbauen. MfG Lothar

@lowe
Hallo Lothar,
würdest Du bitte mal Bilder deiner Straße hier zeigen.

Gruß Alex

Hallo Florian ,

Schoenes Hafenbettt !
Frage: fehlt da im Hafen nicht zufaellig ein Faehranlaeger ?
Sieht ja aus als ob ich mal in der Vergangenheit in Daenemarksites das gleiche Gleisplan MIT gesehen habe ...

Nur gefragt aus reinem Neugier ,
Rae

@ Florian #6

Nur zur Sicherheit, um nicht versehentlich aneinander vorbei zu reden: Ich meinte StyroDUR und nicht etwa StyroPOR. Letzteres ist das Zeug, das beim verreiben in viele, viele kleine weiße Kügelchen zerfällt - und DAS ist tatsächlich nicht geeignet, um irgendwas einzuritzen. StyroDUR hingegen ist durchgängig ein trockener Schaum und lässt sich grundsätzlich sehr gut mit Bleistift bearbeiten.

Gut erkennbar ist es daran, dass das DUR gefärbt ist (meist gelblich, blau oder rosa), das POR ist in der Regel weiß.

Herby

Hallo

Nachstehend ein schönes Video, wie man mit den von Michael erwähnten Strukturwalzen tolle Ergebnisse erzielen kann.

https://www.youtube.com/watch?v=3Z9nQbJat4E

steinerne Grüße
HaWeO

Hallo zusammen, gibt es die Walzen noch zu kaufen? Ich habe unter der genannten Nummer H-9531 nichts (mehr) gefunden...

Gruß Frank

Hi Frank,

ja z.B. bei DM-Toys.

https://www.dm-toys.de/produktdetails/items/RAILNSCALE_N9532.html  

Gruß
Thomas

#14 Hallo Florian,
#15 Hallo Alex,
und auch ein Hallo an alle Mobahner,

ich habe noch ein paar Bilder aufgetrieben zum Thema Straßen selbst bauen.
Ich hoffe es gefällt auch.

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nochmals ein paar Straßenbilder, habe jetzt begriffen, wie das geht. Sorry.
MfG Lothar.

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Hallo Lothar.
Nach deiner Beschreibung hatte ich mich gefragt, wie du das Problem mit den Kreuzfugen gelöst hast. Auf den Bildern sehe ich, du hast es nicht gelöst. Allerdings musste ich die Bilder auch vergrößern, damit es mir auffiel. Ich werde deine Technik mal testen.
Farblich und mit den Reparatur Stellen, sieht das sehr gut aus.
Gruß, Gero.

Nabend,

@Herby: Jup, StyroDUR, wir reden vom selben :)

@Lothar: Sehr schön, da werde ich mir einiges abgucken!

Anbei der aktuelle Stand. Gibt noch einiges zu tun, wie Fahrbahnmarkierung (ich möchte mit Bronze-Farbe die reingehauenen Nägel(?) nachstellen.

Auf Pflaster_Ueberblick sieht man rechts den Versuch mit dem Fliegengitter ;)

Florian

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Hallo Florian,

das Pflaster mit dem Fliegengitter sieht sehr fein und maßstäblich aus, auch wenn es Kreuzfugen hat. Im Gegensatz dazu wirkt das restliche Pflaster sehr grob. Auch empfinde ich die Verlegeart etwas ungewöhnlich -- ich kenne "große Kopfsteinpflaster" eigentlich nur quer zur Fahrtrichtung verlegt, soll stabiler sein!?! Mag es aber anderswo auch in der gebauten Form geben.
Ich habe noch eine weitere Art für "Pflaster auf der Modellbahn": Auf meiner alten Anlage habe ich die geprägte Rückseite von Faserplatten ("Schrankrückseiten") mit sehr dünnflüssigem, fast wässrigem Gips überpinselt und nach dem Trocknen nochmal mit einer dunklen Brühe überstrichen. Das sah dann so aus:
Dieses Bild
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Viele Grüße
Michael

BTW:
Die Telefonzelle wirkt viel zu modern im Vergleich zum Rest, da wäre eine FeH53P besser:
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=595884

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Hi Michael,

richtig, das Kopfsteinpflaster müsste eigentlich quer zur Fahrbahn liegen. Das war Unachtsamkeit am Anfang und dann hab ich das eben so durchgezogen.

Bzgl. Telefonzelle: Motz nicht, immerhin ist sie gelb Ich orientiere mich grob an meiner Kindheit in den 80ern ... und dem Material, das ich hier habe. Die Laternen könnten tatsächlich einen Tick moderner sein. Vielleicht tausche ich sie gegen Peitschenmaste aus. Allerdings sollte das Segment einen älteren, dörflicheren Charakter haben, daher verwende ich an diesem Bahnhof auch Formsignale (nicht in den Bildern).

Das mit dem Fliegengitter übe ich nochmal, das könnte idT gut aussehen.

Florian


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