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THEMA: verschieden eingestelltes Gestänge bei MTR Krokodil 12926

THEMA: verschieden eingestelltes Gestänge bei MTR Krokodil 12926
Startbeitrag
bigboy - 19.04.19 17:14
Hallo,

Ich habe zwei MTR Krokodile 12926.
Eines war jetzt bei der Reparatur. Als ich beide aufs Gleis stellte,
hatte die Reparierte einen anderen Versatz des Gestänges.

wenn bei Lok 2 das Gestänge im linken Drehgestell unten ist, befindet sich das
Gestänge im rechten Drehgestell oben.

bei der reparierten Lok sind bei beiden Drehgestellen das Gestänge gleich unten
oder auf der anderen Seite gleich oben. nicht so versetzt wie bei Lok 2.

Ist da ein Fehler beim Zusammenbau passiert oder was ist richtig?

Wie ist es bei eueren Krokodilen?

Gruß
Helmut

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Hallo,

beim Vorbild arbeiten beide Triebwerke (Drehgestelle) unabhängig voneinander. Das bedeutet, dass es keine "korrekte" Stellung der Triebwerke zueinander gibt - beides ist richtig. Mach so, wie dir es gefällt. Ich hatte bei meiner Arnold 96 mal beide Triebwerke in der gleichen Stellung, das sah beim Fahren irgendwie komisch aus...

Grüße,
Rico
Hallo,

ja bei den Krokos arbeiten beide Triebwerke völlig unabhängig voneinander, so dass die relative Stellung reiner Zufall ist.
Bei der 96 allerdings wird das vordere Triebwerk mit dem Abdampf des hinteren betrieben, damit sollte auch die relative Stellung der Triebwerke zueinander feststehend sein. Frag mich nur nicht wie...

Gruß Engelbert
Hallo Helmut,

ein Fehler ist es nicht, egal wie die Gestänge "eingestellt" sind, mir persönlich gefällt es aber besser wie es im rechten Bild ist. sollte sich aber auch so einstellen lassen.
Wie das bei dem MTX Kroko geht kann ich di nicht sagen, lediglich bei dem Arnold.

Gruß Detlef
Hallo Helmut,

die Triebwerkgestänge unsynchron einzustellen geht bei jedem Modell,wenn diese abnehmbar sind.
Eines abnehmen und die Radsätze in die gewünschte Stellung verdrehen.Am leichtesten geht das
beim Zwischenzahnrad in das die Antriebsschnecke eingreift.Habe das erst kürzlich an einer ROCO
BR 191 gemacht.Beim BR 96 Vorbild war sicher ein verdrehen der Triebwerksgruppen möglich,da diese
nicht mechanisch gekoppelt waren.

mf Grüßen
Werner V.
PS:mit Triebwerkgestänge meine ich natürlich die Triebwerkantriebseinheit.

Hallo Helmut,

beim großen Vorbild der SBB-Krokodile hatte jede Triebwerkhälfte einen eigenen Motor. Von daher war die Stellung der Gestänge in den allermeisten Fällen nicht synchron. Nur durch Zufall konnte es passieren dass die Gestänge für eine gewisse Zeit exakt in der gleichen Stellung standen. Die beiden großen Fahrmotoren liefen vor 100 Jahren sicher nicht exakt synchron. Und selbst wenn sie zu 100% synchron gelaufen wären, dann wäre es beim Anfahren von schweren Zügen dann passiert dass die Räder schleuderten. Spätestens dann war es mit der gleichen Stellung der Gestänge schon wieder vorbei.

Bei der Baureihe 96 sah es beim Vorbild ähnlich aus. Zwei Fahrwerkhälften mit zwei unterschiedlichen "Antriebsarten". Einmal Heißdampf und nach dem Abkühlen der gleiche Dampf nochmal als Nassdampf. Beides sicher nicht zu 100% synchron und beide Triebwerkshälften mit unterschiedlichen Schleuderverhalten.

Grüße
Markus


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