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VGB: Vorbildliche N-Anlagen

Thema: Analog die Drehzahl eines Motors drosseln?
Wolfgang von Wolfenstein - 14.04.19 12:12

Guten Tag ich habe einen Frage, möchte ich gerne in meiner Arnold DHG 700 einen neuen Motor einbauen da der alte angeraucht ist.
Jetzt habe ich mir einen Micro Motor bestellt der von den Technischen Daten wie folgt aussieht.

Spannung: 6 V
Leerlaufstrom: 7mA
Drehzahl: 27800 U/min.

Spannung: 9 V
Leerlaufstrom: 11mA
Drehzahl: 41000 U/min

Spannung: 12 V
Leerlaufstrom: 15mA
Drehzahl 52000 U/min

Wie gesagt der Motor soll als Ersatz für den Arnold Motor dienen in einer DHG 700, ich möchte ihn gerne Analog Drosseln, das er aus der Lok keinen Rennwagen daraus macht. In einem anderen Forum habe ich gelesen das jemand das schon mit antiparallele Dioden in Spur N hinbekommen hat leider hat er weder geschrieben welche Dioden er verbaut hat oder  in welcher Lokomotive.
Die Dioden sollen in den Führerstand Der DHG 700 Passen weil das noch der einzige frei Platz dafür ist.

Jetzt meine Frage welche Dioden kann ich dafür verwenden ohne das der Kunststoff vom Lokgehäuse Schaden nimmt?

Grüße Wolfgang



Hallo,

da der Motor offenbar sehr wenig Strom aufnimmt, könnte man das auch mit einem Widerstand machen, vermutlich im Bereich zwischen 50-100 Ohm.
Dioden brauchst du bei der Drehzahl unendlich viel.... alles was über 15 000 U/min ist ohnehin zuviel. Da wäre ein anderer Motor besser, die gibt es auch in der Größe.

VG kkStB

Hallo Wolfgang,

den Motor drosseln geht schon aber bei der  Drehzahl von 52000 U/min bei 12 V mußt du den aber enorm reduzieren. Der Motor wird immer einen Rennwagen aus der ok machen, mit eingebauten Heizkraftwerk.
Typischer Dioden die du verwenden kannst wäre die 1N4001, schafft 0,7V, um auf ein vernüftige Drehzahl zu kommen  muß du etwa 8 V - 9 V  über die Dioden reduzieren -> 12 antiparallele Pärchen = 24 Stück. Wir eng werden.
Solltest du das mit einen Widerstand versuchen muß der aber einige an Leistung verkraften.
P = R x I² = R x I x I

Innenwiderstand des Motors ? ca. 800 Ohm aus den obigen Angaben abgeleitet
Vorwiderstand sollte etwas den 3 fachen Wert haben -> 2400 Ohm
Nennstrom des Motors - mal günstig geschätzt - 100 mA

das ergibt eine Leistung von 24 W die der Widerstand verbrenne muß - habe ich mich da irgendwo verrechnet - irgendwelchen Annahmen falsch getroffen?

Wie kkSrB schon schreibt solltest du versuchen ein Motor zu bekommen der unter 15000 - 16000 U/min liegt.

Versuche eine andern Motor zu bekommen, der ein deutlich geringere Drehzahl bei 12V hat.

Eine Zeitlang war der Mashima 1020 D der Motor meiner Wahl für viel Arnold Modell, der ist aber nur noch schwer bis gar nicht zu bekommen. Wenn der denn von den Abmessungen her passt. der 1015 könnte auch noch ein Alternative sein.

Oder eben ein Glockenanker Motor:
Faulhaber - Maxon  von SB Modelbau - ist fertig auf die Lok abstimmt, kostet aber auch etwas,
oder eben die mittlerweile günstigeren Billigausführungen.

Gruß Detlef

Hallo Detlef,

diese Mikro Motoren ziehen auch unter Last max. 50mA, höher als 50-100 Ohm  ( erprobter Praxiswert max. 50 Ohm ) sollte der Widerstand nicht sein. Macht nach Adam Riese 0,125W
Selbst wenn der Motor mal etwas mehr Strom verbraucht, mehr als 1/4W wird es nicht.
Sicherheitshalber sollte der Widerstand aber nicht im Bereich von Plastikteilen sondern irgendwo am Metallrahmen platziert sein.

Beste Grüße
kkStB

P.S. bei einem Wert von 2,4 kOhm läuft der Motor nicht mehr (an), darum funktioniert eine solche Drosselung nur in einem bestimmten Bereich. Bei älteren Modellmotoren, die eben bis zu 200mA ziehen geht das so natürlich nicht, da sind max. 5 - 10 Ohm möglich.


Hallo Wolfgang,

versuche doch einfach mal ein Glühlmpchen mit dem Motor in Reihe zu schalten.

Sollte den gleichen Effekt haben wie ein Widerstand.

Ansonsten anderen Motor nehmen.

Grüße Michael Peters

60Ohm sollte es tun bei ca. einem halben Watt Verlustleistung.
Der Motor scheint mir aber völlig ungeeignet, weil er vermutlich bei der Drosselung kein genügendes Drehmoment mehr hat.

Jürgen H.

Hallo,

diesen Motor mit einem Widerstand zu drosseln, halte ich für ungeeignet.

Beispiele: 12 V Gleisspannung, 50 Ohm:
Würden am Motor 2 V abfallen, dann dürfte er um 8-9.000 U/Min haben und es würden 200mA fließen, bedingt durch den Widerstand der den Strom begrenzt.
Bei 3 V am Motor dürften es um 14.000 U/Min sein und 180mA.
Bei 4 V am Motor dürften es um 18.000 U/Min sein und 160mA.

Beim Motor steht für den Strom der fließt, das Drehmoment was er abgibt (einschließlich Getriebereibung). D.h. hier ergeben bereits relativ kleine Änderungen der Belastung (z.B. Berg- oder Talfahrt) große Änderung bei der Drehzahl. Ohne Zug dürfte diese Lok dann davonrauschen.

War das verständlich ?

Wenn überhaupt dieser Motor, dann nur mit Dioden, siehe #2.

Viele Grüße, Joni

Hallo,

ich stimme meinen Vorrednern zu. Der Motor ist vollkommen ungeignet, die Drehzahl ist ungefähr 4 Mal zu hoch und lässt sich auch nicht sinnvoll drosseln. Antiparallele Dioden, besser zwei 8V Zenerdioden entgegengesetzt in Reihe, da wird die Anfahrspannung aberwitzig hoch, mit Widerstand wird das ganze stark lastabhängig (je höher die Last, desto geringer die Motordrehzahl, also quasi umgekehrte Lastregelung). Bei der geringen Stromaufnahme möchte ich sowieso bezweifeln, dass die Leistung des Motors auch nur annähernd ausreichend ist. Bei 12 V grad mal 0,18 W Aufnahmeleistung, benötigt würde mindestens das doppelte an Abgabeleistung... Über die Leistung im brauchbaren Drezahlbreich bei ca. 3 V (4 mA / 0,012 W ?) gar nicht zu reden. Also vergiss es.

Gruß Engelbert

Hallo Wolfgang,

ist alles ungünstig, Widerstände machen schlechte Regelcharakteristik, Dioden sind zu viele, also dann Zenerdiode, z.B. 5,6V  (0,5 oder 1W). Dann fährt die Lok allerdings erst bei hoher Spannung los.

Viele Grüße
Nimmersatt

Hallo Joni,

nochmals zum nachdenken:
der Motor zieht lt. Wolfgang 15mA im Leerlauf, das erhöht sich auch unter Last nicht wesentlich! Wie bereits mehrfach erwähnt ziehen diese Mikromotoren auch unter Last nicht mehr als 50mA (außer man blockiert die Welle...).
Der Widerstand darf nicht höher als 50 Ohm sein.

Unter diesen Umständen läuft das ( praxiserprobt !! ) perfekt, unter Last, in der Steigung, im Gefälle.... auch die "Regelcharakteristik" ist gut ( allerdings hat mein Motor nur 18 000 U/min)

War das verständlich?

Beste Grüße kkStB

P.S. nichts desto Trotz würde ich den Motor aus #0 nicht verwenden. 50 000 U/min lassen sich nicht vernünftig drosseln. Es gibt mittlerweile Mikromotoren für 12V bei sinnvollen Drehzahlen.

Meine Empfehlung:
https://www.ebay.at/itm/Mini-motor-12V-DC-8mm-x...p2060353.m1438.l2649

oder bei 2 Wellen
https://www.ebay.at/itm/2-Wellen-Glockenanker-m...p2060353.m1438.l2649





Danke für die ganzen vielen Antworten ich bin gerade meinen Fundus an Widerstände mal durchgegangen , zurzeit kann ich auf 39 OHM 68 Ohm 460 Ohm 680 Ohm 1000 Ohm zurückgreifen.

Ich kann ja mal die Widerstände am ausgebauten Motor anschließen und Messen wie heiß die einzelnen Widerstände bei 12V werden, allerdings steht mir frühstens Morgen wider ein Laser Thermometer zu verfügung da das sich im Firmenwagen befindet.

Grüße Wolfgang

Hallo Wolfgang,

geht ganz einfach, wenn du dir am Widerstand die Finger verbrennst.... ist es zuviel - etwas später wird er dann abrauchen

Wobei, dauernd bei 12V Volllast? Das fährt ( analog ) keine Lok. Irgendetwas zwischen 4 und 10V, je nach Fahrbetrieb? Bei 12V sind die meisten viel zu schnell.

VG kkStB

P.S. mehr als die 68 Ohm gehen nicht.


Hallo,

aus eigener Erfahrung empfehle ich auch die Glockenankermotore, egal ob mit 7 oder 8 mm Durchmesser.
Die laufen bei bereits ganz geringer Spannung an, sind sehr leise und die Gefahr einer Überhitzung wie bei der Verwendung von Widerständen sehe ich da auch nicht.
Die Widerstände benötigen sowohl Platz an sich als auch Luftraum für die Wärmeabfuhr.

Ich habe inzwischen schon mehrere Loks mit z.B. 0816-Motor ausgestattet.
Die laufen wesentlich besser und auch langsamer.

Herzliche Grüße

Karl Heinz

Hallo
Ich wollte ein Strassenbahnthema bauen, ein Kreis mit einer Überholung für 1x Arnold Tram und 1x Kato Oldtimer Tram. Nun war es aber so, das die Kato Tram bei 10 V wie ein ICE gerast ist, während die Arnold halbwegs normal fuhr. Mit zwei antiparallelen Diodenreihen habe ich die Kato annähernd auf gleiche Geschwindigkeit wie die Arnold bekommen. Dank der Beratung beim C Fachmann konnte ich auf sehr kleine Dioden zurückgreifen (L 2mm. dm 1mm) das funktioniert einwandfrei, und Platz brauchen sie auch kaum.
Gruß elber

Hallo,
Widerstände in Reihe zum Motor sind Blödsinn. Arnold hat so einen Stunt z.B. auch bei den ersten Auflagen der Ludmilla versucht, mit eher "durchwachsenem" Ergebnis. Ja, die Lok wird dadurch wirklich langsamer, aber der Motor wird auch sehr schlapp. Das Heizproblem wurde ja bereits erwähnt.

Viele Grüße
Carsten

Hallo Carsten #14
Wenn du meinen Beitrag damit meinst, Ich habe keine Widerstände sondern Dioden verwendet.
Gruß elber

Hallo Elber,
nein, ich meinte schon die Vorschläge, Widerstände zu verwenden. Das wird nix Brauchbares.

Dioden funktionieren zumindest besser, aber wenn so stark gedrosselt werden soll sind die eher unpraktisch. Die Anfahrspannung wird extrem hoch - dann besser einen Decoder einbauen, der auch analog die Geschwindigkeit begrenzen kann. Noch besser wäre es allerdings, keinen derart schnell drehenden Motor einzubauen. Den schnellsten Läufer, den ich in Spur N so kenne, hab ich aus dem VT18.16 von Kato. Mit über 20.000 U/min ist der schon extrem fix, aber auch ziemlich laut.

Viele Grüße
Carsten

Hallo Jungs,

ihr vergesst bei eurer "Kritik" (Widerstand +/-) immer den Umstand, dass es extrem auf die Umstände ( Wert, Stromaufnahme, Drehzahl, was, wie, wo ) ankommt! Vielleicht mal ALLES hier durchlesen und nicht pauschal aburteilen?

Man kann generell einen Widerstand nicht als "Blödsinn" abtun, vielmehr kommt es auf den richtigen Einsatz an, der aber wohl überlegt sein muss.
Aber eben, auch ein Widerstand kann, wie Dioden und Zener-Dioden keine Wunder vollbringen! Er ist zweckentsprechend  genauso gut oder schlecht wie die anderen Krücken, die "man" zur Drosselung verwenden will.
Er kann, in gewissen Grenzen !, durchaus ein probates Mittel der Drosselung sein!

Letzten Endes ist nur ein Motor mit passender Drehzahl sinnvoll ( oder eine analoge oder digitale Drehzahlsteuerung in der Lok ) um zu vernünftigen Ergebnissen zu kommen.
Aber, wenn der Fragesteller nach einer Möglichkeit sucht ( ohne den Motor wechseln zu wollen ), sind wohl alle Vorschläge erlaubt, die in dieser Richtung wirken. Was dann letztendlich dem Anwender zur Zufriedenheit gereicht, sei ihm überlassen.

Beste Grüße kkStB


Hallo Wolfgang,

bei der ganzen Diskussion ist untergegangen, dass es sich sicher um die Leerlaufdrehzahl des Motors handelt. Ich würde ihn erstmal einbauen und beobachten, wie er sich unter Last verhält.

Grüße
Zwengelmann

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

dass es sich sicher um die Leerlaufdrehzahl des Motors handelt.



trotzdem: solche Drehzahlen wie oben angegeben, da heben die Kohlebürsten ab. Bei Einem EC-Motor würde ich das ja noch glauben, aber nicht bei einem Motor mir Kollektor.

Ein Motor mit solchen Drehzahlen taugt nicht für die Moba, der gehört ins Dentallabor.

Grüße Michael Peters

Hallo,
Drehzahlen weit über 20000 sind einfach zu hoch für Modellbahnmodelle. Man muss sich immer vor Augen halten, dass bei Konstruktion der Getriebe mehr oder weniger Drehzahlen unter 10000 zu Grunde gelegt werden, eher weniger. Mit diesen Drehzahlen sind auch entsprechende Drehmomente notwendig, um das Modell vernünftig regelbar bewegen zu können. Um bei dem oben genannten Motor zu bleiben, man müsste ihn um mehr als 4/5 seiner Leistung drosseln, bis man einigermaßen angepasste Drehzahlen zur Verfügung hätte. Ob dieses eine Fünftel noch ausreicht, adäquate Zugkraft zu entwickeln, möchte ich bezweifeln. Da spielt es dann auch keine Rolle, ob mit Widerstand oder Dioden gedrosselt wird. Wobei ich ganz klar sage: Widerstand ist immer kontraproduktiv! Mit steigender Stromaufnahme steigt auch der Spannungsabfall an ihm (abgesehen von der Wärmeentwicklung), sein Drehmoment sinkt im Quadrat! Das bedeutet, je mehr ein mit Widerstand eingebremster Motor belastet wird, umso schwächer wird er! Von allen Möglichkeiten die schlechteste Lösung! Dann eher Dioden!
Gruß Holger


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