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Thema: Fleischmann Lokschuppen-Tore einzeln öffnen mit Servos
mepend - 16.03.19 16:15

Hallo N-Spurler,
nach vielem recherchieren auf 1zu160, YouTube und verschiedenen Foren komme ich nicht recht weiter und hoffe, dass hier jemand eine zündende Idee hat beide Tore gleichzeitig öffnen kann eigentlich jeder  ;)

Ich würde gerne je Lokstand zwei kleine Servos nutzen (eines je Torhälfte also), also keine irgendwie gekünstelt verbogene Drähte ...
- Hat solch eine unabhängige Toransteuerung schon jemand gebaut? (Wie gesagt, im Netz nix gefunden)
- Wenn ja, wo wurden die Servos platziert und wie befestigt?
- Wie kann ich eventuell einen Teil des Fleischmann-Gestänges weiterhin nutzen?

Damit es auch nicht zu einfach wird, habe ich noch folgendes Problem:
Ich habe einen Fleischmann-Lokschuppen, bei dem das vordere und das hintere Dach festgeklebt sind, das mittlere ist zum Glück abnehmbar. Da die vorderen und hinteren Dächer (bomben-)fest geklebt sind und definitiv nicht mehr entfernt werden können, kann die eingehängte Toransteuerung (Fleischmann-Mechanik aus Kunststoff) auch nicht mehr aus den Toren aushängt werden, ohne da was kaputt zu machen.

Ich bedanke mich schon mal im Voraus für Eure Vorschläge.

Grüße aus ND,
Peter


Hallo Peter,

ich habe es bei meinem Lokschuppen (im Video ab 1:06) wie folgt gelöst. Messingrohr in das komplett vom Schuppen getrennte Tor installiert. In Löcher in der Grundplatte ebenfalls Messingrohr als Führung eingeklebt . Innendurchmesser Führung = Aussendurchmesser Torachse.Servos unter der Anlage und Verbindung zum Rohr über Lüsterklemme hergestellt.

https://youtu.be/3Xp9nMQLX-E

Gruß Tjorben

Hallo Tjorben!
Wow, Dein Video ist super!!! So stell' mir Betrieb vor! Und Deine beweglichen Tore und Industriezäune sind klasse, ebenso wie Dein drehbarer Bekohlungsbagger! Und Schritttempo beim rangieren! Kein ruckeln oder zucken! Klasse!

Bei meinem Lokschuppen muss ich erst mal schauen, ob ich da von unten überhaupt noch irgendwie rankomme, da das Teil ja schon zusammengebaut ist, aber noch nicht eingebaut. Aber da schau ich morgen mal drüber, vielleicht wäre das eine Möglichkeit. Danke für Deinen Vorschlag!

Im Lokschuppen selber habe ich noch keinen richtigen Platz für die Servos gefunden.

Vorhin habe ich mal aus einem anderen Lokschuppen versucht die Stellmimik auszubauen und auszuprobieren, welche Technik zum wieder einsetzen nötig ist: Im zusammengebauten Zustand mit den angeklebten Dächern ist es schwierig bis unmöglich.
Wenn ich das Stellteil halbiere, dann kann man die an den Toren eingehakten Hälften nach unten kippen und aus den Torhalterungen ausclipsen. Morgen mal sehen, ob mir das weiterhilft.

Grüße aus ND,
Peter


Hallo Tjorben,

bei Bewegung abseits der Schiene ist immer ein "uiiih"- und "wow"- Effekt dabei. Das hat einen Hauch von Leben. Toll gemacht.
Was ich mich allerdings noch frage, ist, wie Du das Entkuppeln gelöst hast. Ich habe zwar gesehen, dass es nicht die üblichen Standard-N-Kupplungen sind, aber diese - ich sage mal - Klauenkupplungen lösen sich ja auch nicht so einfach. Ist da evtl. Magnetismus im Spiel?

Gruß aus Nordertown

Hallo,

danke für euer Lob.

Die Kupplungen sind von Dapol mit Magneten im Gleis.

Gruß Tjorben

Hallo Tjorben

fantastische Anlage, großartig! Technisch perfekt und super detailliert. Toll! Ein Genuß diesen Film zu sehen!

Gerne mehr Videos von der schönen Anlage!

Liebe Grüße
Markus

Hallo Peter,

für meinen großen Lokschuppen möchte ich auch mal bewegliche Tore einbauen. Da das aber noch einige Zeit dauern wird, bis ich soweit bin, habe ich an meinem Nebenbahnlokschuppen experimentiert, wie sowas am besten machbar ist.
Für mich die einfachste Lösung war, einen (größeren, kräftigen) 12V-Motor unter dem Lokschuppen zu befestigen (mit einem einfachen Metallwinkel). Auf die Motorachse habe ich ein Stück Silikonschlauch (Medizinbedarf, ehemalige Infusion) aufgeschoben, am anderen Ende schraubte ich eine M3-Gewindestange ein. Auf dieser Gewindestange läuft eine Mutter, die auf einer Schlitzschablone fest verklebt ist. Diese Schlitzschablone wird seitlich durch zwei U-Profile geführt (aus der Restekiste). Und in die Schlitze dieser Schablone greifen zwei Drähte ein, die fest mit den Drehachsen der Türflügel verbunden sind. Durch die Form der Schlitze werden diese Drähte geführt und zu einer Drehbewegung um die Türflügelachsen gebracht. Ist viel schwieriger zu erlären als zu bauen...  
Jedenfalls hat sich durch die Schlitzform folgender Bewegungsablauf zufällig ergeben:
- beide Flügel schließen die Türöffnung ab
- erster Flügel öffnet sich ein wenig und bleibt in dieser Position
- zweiter Flügel öffnet sich ziemlich weit
- dann öffnet sich auch der erste Flügel komplett
- beide Flügel stehen weit auf
Beim Schließen entsprechend umgekehrt.
Das ganze geht recht gemächlich vonstatten, etwa 7-10sec dauert´s, bis offen oder zu ist. Da kann ich auch nachträglich etwas mit der Spannung (zwischen 5V und 10V) rumprobieren, bis es mir wieder gefällt
Ein Kippschalter polt die Gleichspannung um, in den Endlagen wird der "Saft" unterbrochen und durch zwei Dioden wird diese Unterbrechung für die Gegenrichtung überbrückt.
Ich habe zur Doku (auch für mich ) die Teile mal etwas eingefärbt: Rot ist die bewegliche Schlitzschablone (aus Graupappe, mit Sekundenkleber gehärtet), die Schlitze sind orange markiert, ebenso wie der Anschlag für die Endlagenschalter. Die Drahtstücke für die Türflügelbewegung sind grün markiert.
Sieht recht rustikal aus (ist es auch ), funktioniert aber perfekt.

Ach ja, die drei langen Schrauben sind für das herausnehmbare Segment die Standfüße, wenn was gemacht werden muss -- dem Lokschuppen fehlt immer noch das Dach...  

Viele Grüße
Michael

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Hallo,

ich muss nochmal etwas "nachtreten" , denn Peter hatte ja nachgefragt nach "einzeln öffnen".
Die von mir in #7 verwendete Methode kann die Tore einzeln nacheinander öffnen, allerdings nicht unabhängig. Dies hängt von der Form und Anordnung der Schlitze ab, wie lange welcher Vorgang dauert.

Wobei anzumerken ist, dass auch beim Vorbild bei den Türflügeln eine gewisse Abhängigkeit gegeben ist, da sich diese im geschlossenen Zustand überlappen (soll ja dicht sein). Also wird immer erst der eine Flügel geöffnet, dann der andere. Und beim Schließen umgekehrt.

Wollte ich nur nochmal klarstellen -- auch wenn die komplett unabhängige Bewegung der beiden Flügel mit zwei Antrieben bestimmt Spaß macht

Viele Grüße
Michael

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

auch wenn die komplett unabhängige Bewegung der beiden Flügel mit zwei Antrieben bestimmt Spaß macht

... ist sicherlich auch eine gewisse Herausforderung.
Aber mal ehrlich, wofür? Aus EINEM geöffneten Tor kommt keine Lok heraus, maximal das Personal. Aber diese Animation dürfte wohl noch mehr Aufwand bedeuten. M.E. ist die vorgestellte Lösung praxisnah und vollkommen ausreichend. Schon diese Variante ist bewundernswert. Statt des Motors und der Gewindestange/Mutter-Steuerung wäre für die Servo-Freaks sicherlich auch ein Verschieben der Schlitzkulisse via Servo denkbar. Das würde die Schalter für die Ermittlung der Endlage entbehrlich machen.

Gruß aus Nordertown

Hallo Michael,
danke für Deinen Beitrag #6 und Deine Ergänzung #7. Ich hab ein wenig gebraucht, bis ich ganz kapiert habe, wie Deine Konstruktion genau funktioniert ;) Geniale Idee!
Vor allem, dass sich der 1. Torflügel mal ein wenig öffnet und erst nachdem der 2. Torflügel komplett offen ist, ganz aufgeht, hat das gewisse Etwas!

Ich hab' mir jetzt mal ein paar Servos bestellt zum probieren (kann ich ja auch an anderer Stelle brauchen). Irgendwie möchte ich doch ganz gerne von oben die Stellmechanik einbauen - bin zwar jung geblieben, aber doch nicht mehr so jung für Verrenkungen im Untergrund.

Zum Vorbild: Wie das beim Vorbild aussieht, weiß ich nicht. Meine Modell-Schuppentore haben keine Überlappung, also brauch ich keine Reihenfolge einhalten.

Ich stell mir das dann so vor:
1. Licht des gewünschten Lokschuppenstandes geht an
2. Öffnen des 1. Torflügels
3. kurze Pause (entspricht dem Weg des Personals zum 2. Torflügel)
4. Öffnen des 2.Torflügels
5. Lok fährt rein
6. Schließen eines Torflügels
7. kurze Pause (Weg des Personals zum anderen Torflügel)
8. Schließen des anderen Torflügels
9. unter bestimmten Bedingungen wird dann das Licht des Lokschuppenstandes ausgeschaltet
- Die Öffnung der Tore 1 und 2 können auch umgekehrt ablaufen - je nach Wunsch oder Umgebungsparametern!

@Exitus #8: Wofür?
Die Frage habe ich mir natürlich selber auch gestellt und auch gleich selber beantwortet - weil ICH das SO haben WILL!
Und ich fragte nicht nach dem Sinn der Aktion oder dem Aufwand, sondern nach Lösungen.
Ich finde es prima, wenn Du mit einer einfacheren Lösung zufrieden bist, und doch werde ich die wesentlich aufwändigere Version bauen ;)

Hat schon jemand Miniservos "in" den Lokschuppen reingebastelt?

Grüße aus ND,
Peter

Hallo Peter,

ich glaube, dass erst ein Torflügel aufgeht, dann das Licht an usw. Denn erst muss mal einer in den Lokschuppen und das Licht anmachen, bevor es weitergeht.

Ich mein ja nur..............

Grüssle aus dem Schwabenländle

Bernhard

Hallo Bernhard,   ... :)
Dann muss ein Arbeiter eben durch einen Neben- oder Hintereingang oder die Werkstatt reingehen und die Tore von innen öffnen ... oder neben den Türen ist der jeweilige Lichtschalter (wasserdicht IP65) ... oder ... da fällt mir schon was ein als Ausrede!

Cooler Einwand, grins!

Grüße aus ND,
Peter



@Peter,

schön, dass Du in Lösungen denkst. Wie ich Deinem "Steckbrief" entnehmen kann, bist Du auch technisch auf einem höheren Niveau. Ich bin schon froh, wenn ich die Ideen, die mir so im Kopf herum schwirren, auch praktisch umsetzen kann. Da bin ich natürlich auch für "einfache" Lösungen und deren Dokumentation sehr empfänglich. Oder anders ausgedrückt, ich bin auch mit der Sparversion glücklich und zufrieden, wenn sie im Bereich des mir Möglichen liegt. Frei nach dem Motto "Weniger ist Mehr". Was nützt mir die Hightech-Variante, wenn ich damit nur Hardware verbrenne, weil ich damit überfordert bin. Lieber kleine Brötchen backen (und genießen), als Kohle produzieren.

Gruß aus Nordertown

Hallo Peter,

vor dem "Riesenmotor" hatte ich verschiedene kleine Linear-Einheiten (die Dinger aus CD-ROM-Laufwerken, die die Optik bewegen), aber die waren zum einen zu schnell, zum anderen zu schwach.
Dann kam ich auf die Idee mit der direkt angetriebenen Gewindestange -- fast nicht zu hören, der 12V-Motor arbeitet problemlos auch noch mit 4V (dann ist die Bewegung aber viel zu langsam). Weil der riesige Motor schon in der Bastelkiste war, habe ich halt den hergenommen, ein kleinerer tut es bestimmt auch (und solche werde ich auch beim Rundlokschuppen verwenden)
Ursprünglich wollte ich die Mechanik auch im Lokschuppen unterbringen. Mit den CD-ROM-Antrieben wäre das vielleicht auch gegangen, wäre aber sicher von aussen durch die großen Fenster zu sehen gewesen. Mit dem großen Motor hat sich das dann erübrigt...
Den Lokschuppen samt etwas "Umgebungsplatte" herausnehmbar zu bauen kann ich übrigens sehr empfehlen -- es muss ja nicht so sein, dass dieses Konstrukt nicht befestigt wird (können auch Schrauben sein), aber es erleichtert die Montage schon sehr. Auch wenn die Mechanik "oben" eingebaut wird.
Und weil die Servos angesprochen wurden: Geht bestimmt damit, die haben ja meistens recht viel Kraft. Aber die Geschwindigkeit muss einstellbar sein, sonst sieht das nicht gut aus. Damals beim Bau habe ich damit zwar überlegt, habe aber dann doch auf die rustikale Methode gesetzt. Und der Stromverbrauch von dem Motor liegt (wenn er arbeitet) irgendwo unter 30mA -- ein Servo braucht mehr...

Auf jeden Fall viel Erfolg und Vergnügen mit Deiner wie auch immer umgesetzten Bastelei -- ich hoffe doch, dass Du das Ergebnis hier vorstellst

Viele Grüße
Michael

Hallo,

vor ein paar Jahren fand ich diesen Bericht auf eine anderen Plattform:

https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=27&t=100907

Da wird jedes Tor einzeln über einen Servo angesteuert. Die Steuerung kann man selbst programmieren. Ist halt mit etwas Bastelarbeit verbunden.

Grüßle,
Albert



Hallo Albert,

die Berichte in Deinem Link sind sehr interessant! Aber ich bin froh, dass ich keinen Servo verwendet habe -- wenn ich mir so die "Problemchen" durchlese... hätte nämlich auch auf den Arduino zum Ansteuern gesetzt.
Anderweitig habe ich mit Servos schon "interessante Erfahrungen" gemacht. Manchmal sind die Dinger ja wirklich gut zu verwenden, aber offenbar nicht überall
Was mir noch eingefallen ist: Die Servos sind meistens etwas lauter als meine Lösung, zumindest die, mit denen ich zu tun hatte.
Ich gehöre halt noch "zum alten Schlag", finde eine gute (Elektro-)Mechanik erst mal besser als eine (bereinigende) Elektronik Obwohl ich die Arduinos schon toll finde und auch nutze

Viele Grüße
Michael


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