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VGB: Vorbildliche N-Anlagen

Thema: Welche Spannung liegt am Ausgang des Decoders an?
Werner P - 10.02.19 18:26

Hallo Zusammen,

ich beabsichtige das Funzellicht einer Arnold BR 10 gegen eine LED zu tauschen. Die Lok ist bereits Digitalisiert und die Lampe für die Stirnbeleuchtung an einem Decoderausgang schaltbar angeschlossen.

Ich will eine klare 1,8 mm LEDs mit U = 3 - 3,2 V und I = 20 mA verwenden.
Der Verkäufer hat mir für U = 12 V R = 470 Ohm, für U = 14 Volt R = 560 Ohm und für U = 16 Volt R = 680 Ohm empfohlen.

Welchen Widerstand soll ich verwenden, sprich welche Spannung gibt der Decoder gegen einen Gleisanschluss, nicht gegen PLUS, ab?

Grüße - Werner P


Hallo Werner
Ich nehme immer einen 1 KOhm Widerstand. Dimmung am Decoder einstellen. Klappt bis jetzt immer.
Falls Du Dir sicher bist, probier es einfach mit verschiedenen Widerständen aus. Lok muss ja nicht fahren dabei.

Grüsse
Klaus

Hallo Werner,

ich bevorzuge für meine LED's immer ca. 1.000 Ohm (1/4 Watt) bei 10 % Toleranzabweichung Kohleschichtwiderstände. Den Strom für die Anoden hole ich mir entkoppelt entweder vom Decoderausgang (SUSI Schnittstelle), oder generiere die Entkopplung von beiden Gleisseiten per Dioden. Die Kathoden gehen dann an die beiden Ausgänge, einmal gelb, einmal weiß. Habe ich noch Schlußlicht dabei gehe ich mit den Kathoden dann an AUX1 bzw. AUX 2 damit. Den Decoder auf LED statt Glühbirne umstellen nicht vergessen!

Da biste auf der sicheren Seite und das leichte Dimmen der LED's ist auch schon erledigt.

Grüße.

Frank



hallo frank,

hast du Anode und Kathode verwechselt?

ein fragender ho

Jupp! Danke ho!

Hallo Werner,
die Werte, die dir genannt wurden, sind viel zu niedrig. Die begrenzen den Strom durch die LEDs nur auf den Maximalwert von 20 mA. Die werden dabei aber viel, viel zu hell sein. Ich verwende in der Regel Werte um 10 kOhm, selbst damit muss ich oft noch dimmen. Moderne LEDs brauchen nur sehr wenig Strom, also kann man auch ziemlich große Widerstände verwenden.

Das Rumgerechne halte ich eh nicht für zielführend. Da wir nie die maximale Leuchtstärke der LEDs brauchen, ist es sinnvoller einfach erstmal mit nem großen Widerstand reinzugehen und den Rest per Dimmung zu machen.

Viele Grüße
Carsten

Hallo Werner P,

direkte Antwort: die Spannung ist immer ca.Gleisspannung minus ca. 1V für den Dekoder. Gedimmt werden die Ausgänge mit PWM, das heißt, die Maximalspannung ist immer gleich groß, die resultierende Duchschnittsspannung ergibt sich aus der PWM-Einstellung.
Es macht zusätzlich noch einen Unterschied, ob man eine Gleisseite oder Dekoderplus zum Anschluß verwendet. Ich bevorzuge letzteres.

Die angegebenen Widerstandswerte sind quasi die Mindestwerte. Dabei erreichen heutige LED aber enorme Helligkeiten, so dass wesentlich höhere Werte sinnvoll sind.

Jens

Hello!
Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: Werner P

Ich will eine klare 1,8 mm LEDs mit U = 3 - 3,2 V und I = 20 mA verwenden.
Der Verkäufer hat mir für U = 12 V R = 470 Ohm, für U = 14 Volt R = 560 Ohm und für U = 16 Volt R = 680 Ohm empfohlen.


Unglaublkich! Gibt es tatsächlich noch so miese LEDs heutzutage irgendwo zu kaufen? Da hat jemand vor 40 Jahren LEDs eingelagert und versucht sie los zu werden

Spaß beiseite das ist völliger Unfug! Im MoBa Bereich kennt man kaum die nötigen Eigenschaften von LEDs. Insbesondere der nötige Strom zur Helligkeit der LED. Man kann nun den Obergescheiten raushängen lassen und sich mit dem Ohm'schen gesetzt brüsten. Schön daß jemand sich Schulwissen erhalten hat.  Aufgrund der fehlenden Werte wird das nichts. 20mA durch eine LED ist heutzutage extrem viel. Häufig braucht man 500µA also um Faktor 40 anders. Der berechnete Widerstand wäre dann auch um Faktor 40 anders. Man sieht völliger Unfug.

Mein Rat: beginne mit 10kOhm Vorwiderstand. Wenn zu finster dann den Widerstand kleiner machen indem man einen kleineren Widerstandswert verwendet oder einen 2. 10k parallel schaltet. Passt die Helligkeit in etwa kann man durch Dimmen die Helligkeit weiter erniedrigen und so fein einstellen.

Die Spannung am Decoder Ausgang ist in etwa die Gleisspannung wenn man gegen den blauen Draht (+) verkabelt. Wenn man gegen eine Schienenseite verkabelt ist das auch so aber nur mit etwa einer 50%PWM. Man bekommt daher bei LEDs etwa 60-70% der Helligkeit (das Auge ist extrem nichtlinear) im Vergleich zur Schaltung gegen (+). Die Spannung ist in Wahrheit etwas geringer als die Gleisspannung weil der Decoder was wegfrisst, ist aber aufgrund der Unbekannten der LEDs ohnehin irrelevant.
HTH
-AH-

Hallo zusammen,

ich baue auch auf LED-Beleuchtungen um und kann mich msfrog und Arnold Huebsch nur anschliessen. Die SMD-LED's sind beim angegebenen Strom (Maximalstrom!) so gleißend hell, dass es sinnvoll ist, deutlich geringere Ströme zu wählen. Ich habe einige diffuse 3mm-LED's verbaut, die beim Maximalstrom nur etwa 750lm verbreiten sollen, aber selbst die sind absolut hell genug mit 2,2 kOhm Vorwiderstand. Klare LED'S verbreiten etwa 1500 -1800lm, sind also noch deutlich heller.

Grüssle aus dem Schwabenländle

Bernhard

Hallo,

unabhängig vom Widerstand Modellbahnbeleuchtung ist oft zu hell, der Grundsatz "im Zweifel finster", d.h. ein größerer Widerstand sollte angewandt werden.

Die Spitzenlichter sind nicht zum Ausleuchten da, sondern um gesehen zu werden. Ausnahme Fernlichter bei neueren Fahrzeugen.

Gerade bei älteren Glühbirnen-Fahrzeugen wie Dampfloks ist das Spitzenlicht beim Original eher Funzel als Licht. http://www.ostsee-zeitung.de/var/storage/image...g_teaser_article.jpg

Noch wichtiger ist das bei der Innenbeleuchtung.

Viele Grüße,

Simon


Hallo Zusammen,

erstmal vielen Dank euch allen!

Ich werde eure Ratschläge ausprobieren und mit 10 kOhm beginnen.

Grüße - Werner P


Hallo Zusammen,

ich habe meinen Umbau realisiert. Ich habe einen vorhanden 820 Ohm SMD-Widerstand vor die 1,8 mm klare LED geschaltet und bin hochzufrieden.
Konkret habe ich eine älter Arnold BR 10 mit einem Decoder versehen und die funzelige Glühlampe für die Stirnbeleuchtung durch besagte klare 1,8 mm LED nebst 820 Ohm Widerstand ersetzt..

Grüße - Werner P


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