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THEMA: Lötspitze reinigen - Trockenreiniger problematisch?

THEMA: Lötspitze reinigen - Trockenreiniger problematisch?
Startbeitrag
Lio - 27.01.19 14:53
Hallo,

ich benutze diesen Trockenreiniger https://www.conrad.de/de/trockenreiniger-2teil...ef=Product%20Details bei meiner EP5-Lötstation.

Meine 0,5mm-Lötspitze ist nun kaputt. Ist das normaler Verschleiß oder könnte diese mechanische Reinigung für vorzeitigen Verschleiß sorgen? Bisher habe ich mit dem feuchten Schwamm gereinigt, die Lötspitze ist schon seit einiger Zeit im Einsatz.

Viele Grüße
Frank

Moin Frank,

nimm das: https://www.voelkner.de/products/99229/Stannol...t0549MBoCwTwQAvD_BwE
Ohne mechanischen Verschleiss. Ist für bleifreies und bleihaltiges Lot geeignet.

Gruß Kai
Hallo Frank,

der Link funktioniert bei mir nicht.

Ich reinige seit Jahrzehnten mit einem Schwamm. Da die (Magnastat-) Lötspitzen beschichtet sind, würde ich da auch nicht mit etwas anderem herangehen wollen.

Grüße
Zwengelmann
Hallo,
ich verwende Messingwolle. Einfach die heiße Spitze dran abstreifen, funktioniert super. Meine Ersadur-Lötspitzen sind auch beschichtet, geschadet hat ihnen das bisher (ca. 5 oder 6 Jahre? Vielleicht auch länger...) nicht.

Viele Grüße
Carsten
Hallo Frank,
nein nicht problematisch. Ich verwende seit Jahren Lötstationen von Weller und da ist diese "Kupferwolle" standardmäßig dabei.
Eine 0,5mm Lötspitze hält aber sowieso nicht ewig. Die muß ich auch einmal im Jahr tauschen,
Viele Grüße
Klaus
Hallo Frank,

am Trockenreiniger kann es eigentlich nicht liegen, damit solle es sogar schonungsvoller für die Lötspitzen sein - so in der Beschreibung bei dem Ersa Produkt.

Ich tippe eher auf Verschleiß, die preisgünstigeren Geräte habe auch entsprechende Zubehörteile -  hier Lötspitzen. Und genau hier wird auch der Grund sein warum die Spitze jetzt kaputt ist.

Gruß Detlef
Hallo,

je nach Verwendung von Flußmitteln werden Lötspitzen im Laufe der Zeit zerstört. Gute Lötspitzen lassen sich leicht mit Messingwolle reinigen, manchmal ist auch das Tippy sehr sinnvoll und auch der nasse Schwamm funktioniert recht gut.
Aber Hauptursache für die Abnutzung sind Temperatur, Flußmittel und Qualität. Je nach Häufigkeit der Verwendung "sterben" die Spitzen mehr oder weniger schnell.

Gruß kkStB


Ich nutze Privat und Beruflich fast täglich die goldene Messing Wolle im goldenen Becher. Meine letzte private Weller Magnastat Lötspitze Nr.7 hat über 15 Jahre gehalten.

schädlich für Lötspitzen ist meiner Meinung nach eine hohe Löttemperatur in Verbindung mit einem "nassen" Schwamm bei dem die Lötspitze beim reinigen jedesmal abgeschreckt wird (wie man bei gekochten Eiern sagen würde).

viele Grüße

Rolf
Zitat

schädlich für Lötspitzen ist meiner Meinung nach eine hohe Löttemperatur in Verbindung mit einem "nassen" Schwamm bei dem die Lötspitze beim reinigen jedesmal abgeschreckt wird



Kann ich nicht bestätigen. Ich löte viel und habe nur "den nassen Schwamm". Bisher keine besonderen Ausfälle. Irgendwann fängt die Lötspitze mal an "Karies" zu bekommen, weil dann einfach der Verbrauch der Spitze anfängt. Das scheint mir dann der Fall zu sein, wenn die Beschichtung einmal komplett durch ist. Aber das passiert erst nach vielen Jahren und hunderten Stunden löten.

Ich glaube, es ist wichtig ordentliches Lötzinn zu nehmen und die Spitze nach dem reinigen auch wieder mit frischem Lötzinn zu versehen. Vor allem, bevor man dem Lötkolben dann ausmacht.

Ich habe mal einen Haufen alter Teile, die ich nich verwerten mußte, entlötet. Danach war die Spitze schrott. Ich geh mal davon aus, daß da noch uralt-Reste von "Löthonig" und Co drin waren. Das waren Bauteile aus den 60er Jahren... Die mochte die Spitze jedenfalls mal nicht

Gruß
Klaus
Danke für eure Antworten!

Viele Grüße
Frank
Hallo Frank

ich benutze seit Neueren von Conrad diese Nummer 588267 (Tippy)! Dieses haben wir die Leute bei DC Car Workshop empfohlen! Ich benutzte es vor und wenn ich mit dem Löten fertig bin. Die Spitzte bleibt immer sauber und immer verzinnt.

Gruß Thomas
Hallo,

ich benutze auch den feuchten Schwamm.

Die längst tot/verbraucht geglaubte Dauer-Lötspitze (von Ersa) ließ sich aber immer wieder zum Leben erwecken:
Drauf gekommen bin ich, nachdem sie mal von einer Lötstation-Reparatur "frisch poliert" zurück kam. Sie lässt sich mit einem "Scotch-Brite" wieder auf Vordermann bringen!
Damals habe ich das mit einer Scheibe im Schleifbock gemacht (die finde ich bei 3M leider nicht mehr ), mit dem einfachen Pad geht es aber auch - nur halt etwas mühsamer.

Heute verwende ich immer noch die original Lötspitze(n) von damals - die sind jetzt über 30 Jahre alt... und mehrfach auf diese Art und Weise behandelt worden!

Die verschlissene Beschichtung war also nur Einbildung, sie ist dick und stabil genug - auch wenn das Löten nicht mehr richtig von der Hand geht und man meint an der Beschichtung Schäden zu erkennen!

Gruß
Roger


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