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FKS-Modellbau Gerd Gehrmann

THEMA: Sinn einer Digitalsteuerung

THEMA: Sinn einer Digitalsteuerung
Startbeitrag
Kai F. Lahmann - 28.01.05 15:55
ich wollte doch einmal fragen, was für euch der Sinn einer Digitalsteuerung ist.

Hier meine Version:
Das Ziel einer Modellbahn ist es, das Vorbild so weit, wie es möglich ist nachzuahmen. Nun gibt einen eine Digitalsteuerung die Möglichkeit, die Lichtfunktionen und zukünftig auch einige mechanische Funktionen, die sich akustisch bemerkbar machen nachzuahmen. Aus diesem Grund muss für mich ein Digitalsystem auch sehr viele Funktionen ermöglichen, um die Beleuchtung so unabhängig ansteuern zu können, wie dies vom Vorbild gebraucht wird. Dazu gehört für mich, dass ich das Schlußlicht der Lok abschalten kann, wenn hier ein Zug an der Lok hängt. Oder dass man im Rangiergang auch das hierzu passende Rangierlicht hat - egal, ob dies nun eine (SBB) oder alle 3 weißen Lampen (DB/ÖBB) sind. Auch eine schaltbare Innenbeleuchtung des Führerstandes oder eine Maschinenraumbeleuchtung sind für mich sinnvolle Funktionen. Erst durch das kombinieren mehrerer Funktionen machen viele hiervon Sinn, so die aufflackernde Feuerbuchse mancher Dampflokmodelle und der Soundeffekt "schaufelnder Heizer" manch anderer - beides gehört doch zusammen und sorgt so für einen kleinen "Hingucker"!
Wie schrieb letztens ein H0-Bahner in drmb begeistert? Bei seiner 1044 (mit Sound) dröhnt erstmal die Technik los, bevor sich die Lok dann langsam in Bewegung setzt - so kommt man doch dem Erlebnis, dass ein echter Zug imho immer noch ist - viel näher. Schade nur, dass es keinen Rauchgenerator gibt, der die Lok vorbildentsprechend einnebelt :)

Wichtigstes Thema ist und bleibt IMHO der Mehrzugbetrieb, d.h. die Möglichkeit (nahezu) beliebig viele Triebfahrzeuge unabhängig von einander zu steuern ohne Blocktrennstellen, Gleisfreischaltung und andere spezielle Schaltungs- und Automations-Techniken.
Da stimme ich dir zu Peter,
allerdings verwende ich in erster Linie ein Digitalsystem für meine IIm Bahn (die wird drinnen oder draußen immer wieder auf und abgebaut ), um Leitungen  (>1,5mm2) und häßliche Isolierverbinder für abschaltbare Gleise zu vermeiden, damit Loks gleichgültig an welcher Stelle abgestellt werden können wärend eine andere Lok(s) fährt.
Weichen stelle ich, wie bei Kleinbahnen des Vorbildes üblich, von Hand.
Zusatzfunktionen des Digital Systems sind willkommen aber nicht unbedingt nötig.
Beim Zweipersonenbetrieb machen sich die Vorteile richtig bemerkbar, denn jeder kann seine Lok mit seinem Handregler fahren wann und wo er will ohne trennstellen oder sonstigen Schaltaufwand.
Um Unfälle zu vermeiden spricht man sich ab, oder es wird ein "Staffelstab" an denjenigen übergeben, wer auf der Strecke fahren darf.

Christian
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@3
Super Idee !!!!!
Gruß uwe
@Topic: ich denke auch das ein besonderes Augenmerk auf dem Fahrbetrieb liegt. Lastgeregeltes Anfahren, Licht schalten, Sound wäre auch genial, nur bei der Größe, nun ja, abwarten.

@Gast sind wir hier im Kindergarten? P.S. Tolles Bild

@Mosi, ja gute Idee, und warum gehst Du auf Nr3 ein und nicht auf das Thema.
1. weil
2. überhaupt
3. Ich dazu lieber nix beitrage (habe G+R)
4. deswegen
5. wollt halt mal was positives schreiben, weil mir das gut gefällt
6. hätte es auch beim anderen Thema machen können, habe es jedoch hier zuerst gesehen.
7. weil ich für nr.1 eh nur zu den Trollen zähle.
8. ......
Gruß Uwe
Wo ich gerade meine gebrauchte Köf II das erste mal fahre.... Vielleicht in allererster Linie die teilweise doch arg verbesserten Fahreigenschaften - auch ohne Getriebeumbau. Und natürlich dann ENDLICH die absolute Freizügigkeit.
@Kai

Du beschreibst eine der Möglichkeiten, die Dir die Digitalsteuerung bieten kann, ich würde es die des simulierten Lokführers nennen.

Zwei weitere Möglichkeiten fallen mir zum Thema Digitalsteuerung ein.

Die des Beobachters - Man kann auf seiner Anlage den Zügen zuschauen, wie sie langsam beschleunigen, abbremsen, ihre Strecke abfahren, sich eine Steigung hinaufkämpfen, und vieles mehr. Die Steuerung dahinter erlaubt einen abwechslungsreichen Betrieb. Bei entsprechender Vorarbeit und Vorbereitung wiederholt sich eine Situation nur sehr selten.

Die andere ist die des Fahrdienstleiters - Züge annehmen und in Bahnhöfe schicken, rangieren, mehrere Züge fahren gleixhzeitig ein und aus, und vieles mehr.

An der digitalen Steuerung fasziniert mich besonders die Variabilität - man kann einige Abläufe automatisieren und sich auf bestimmte konzentrieren, man kann sihc auch die Aufgaben teilen, wenn jemand da ist - ist mal niemand da, geht's auch alleine.

Jeder hat bestimmt seine eigenen Vorstellungen, warum er(sie) einen Sinn oder einen Unsinn in der Digitalsteuerung sieht, meiner Meinung nach ist es ein sinnvolles Bestandteil.

LG Claus
Digitalsteuerungen-nun ja- wenn ich mit dem Hobby erst beginnen würde , wärs echt zu überlegen.

Aber- ,ist sie für mich wirklich notwendig /sinnvoll ?

Verkabelung :
Immer wieder zitiertes Verkaufsargument , ist aber meinen Beobachtungen auf Messen ,Ausstellungen und bei befreundeten Vereinen zu Folge ab einer gewissen Anlagengrösse nicht mehr haltbar , da grade beim digitalen Schalten (nicht Fahren !) spätestens ab Weichen - und ähnlichen Dekodern wieder der gleiche Verdrahtungsaufwand wie bei analogen Anlagen eintritt.
Punkt für beide Kandidaten.

Mehrzugsteuerung/ Doppeltraktion :
2 und mehr Loks in gleichzeitiger Bewegung (womöglich noch gegenläufig) auf einem Gleis? Beim Vorbild wenn dann im BW oder in Baustellen zu beobachten , aber auch selten.
Doppeltraktion,Nachspann ist auch durch abgestimmte Loks oder Dummy's machbar.
Mehrere Loks auf einem Gleis abstellen? Kann man mit Trennstellen lösen.

Viele Züge zugleich auf der Anlage aktiv/passiv fahren lassen? Bei mehr als 2-3 Zügen wirds beim aktiven Fahren auch digital langsam stressig , je nach Konzentrationsfähigkeit des Operateurs rumpelts früher oder später.
Punkt für Analog

Passives Fahren : mit einer Blocksteuerung wie beim Vorbild ist die Anzahl der gleichzeitig fahrenden Züge nur von Anlagengrösse und Anzahl der Blöcke abhängig. Hier tun sich Analog und Digital m.E. nicht viel.
Punkt für Beide

Fahrverhalten :
Analog mit entsprechenden Fahrtreglern auch zu verbessern, Anfahr und Bremsschaltungen helfen ebenso.
Punkt für Beide

Zusatzfunktionen :
Zum Teil nur bei Digital - aber leider nicht immer überzeugend in N ( Sound) und manchmal in meinen Augen Spielerei ( Pantograph in H0) . Generell eher Geschmackssache. Das einzigst Wünschenswerte wäre Entkuppeln an jeder beliebigen Stelle auf der Anlage und im Zugverband-aber da werden wir wohl noch etwas warten müssen
Punkt für Digital.

Kosten/Reparatur:
Einstieg analog günstiger, Erweiterungen bei beiden je nach Wunsch teuer oder billig, Reparturen sind dagegen analog billiger ,da digital eher Austausch angesagt ist (Decoder defekt => Decoder neu)
Punkt für Analog

Umstieg:
Bei entsprechend grossem Fuhrpark und grossem Geldbeutel machbar.
Für mich privat und ebenso unsern Verein nicht lohnenswert
Punkt ausser Konkurenz für analog

Soooo...das macht für mich ohne Sonderpunkt einen kleinen Vorteil für Analog,ergo bleibe ich bei Analog und investiere statt in Digital lieber in die Szenerie auf der Modellbahn (Geländebau, Aktionsmodelle wie funkionierende Feuerwehr - Bewässern der Kids- lächel).

Gruss
Willi
zu @9 hätte ich noch eine Ergänzung:

Mehrzugsteuerung:
Abstellen von Fahrzeugen an beliebigen Stellen, unabhängig von Trennstellen und keine zusätzliche Verkabelung und Schalter (Bedienung) notwendig, gerade im Bw sehr vorteilhaft

Zusatzfunktionen:
Entscheidend für mich waren die schaltbaren Beleuchtungen für vorbildgerechten Fahrbetrieb (kein Licht zum Zug, beide Seiten weiß für Rangieren), Beleuchtung auch im Stand ohne zusätzliche Einrichtungen (NF-Generator usw.)

Fahrverhalten:
Da der Fahrregler in jeder Lok sitzt, ist eine Anpassung an den konkreten Motor/Fahrzeug möglich. Analog schwer möglich, einen Fahrregler zu finden, der alte Dreipoler bis zum Faulhaber wirklich gleich unterstützt (zumindest kenne ich keinen, Hinweise willkommen): Analog ist die Einstellung der Höchstgeschwindigkeit nicht möglich.

Wertung kann jeder selbst vornehmen.

Thomas
Nr 9 Brummel
Willi hat es sehr schön zusammengefaßt, dem ist eigentlich nicht viel hinzuzufügen.

Noch eine persönliche Ansicht: Wer N fährt, hat keinen Platz oder er hat, und will viel Betrieb machen. Das ist bei mir der Fall. Und ich muß zugeben: Ich bewege mich an der Grenze der Beherrschbarkeit. Technisch.... und auch finanziell :) Wenn 6 Züge auf der Piste sind, verliert man schnell die Übersicht. Auch wenn mehrere Personen bedienen, ist das so. Dann ist man zudem noch durch Gespräche abgelenkt.

Was Kai da eingangs anführt, sind Argumente für "Genießer". Leute, die sich an Details erfreuen und Spaß daran haben, wenn es vorbildgetreu abläuft. Ich bin absolut sicher, daß das aber bei größeren Anlagen nicht mehr relevant ist. Da ist der Bediener zu konzentriert auf den Ablauf als daß er auf Details achtet.

In der Konsequenz brauche ich Elektronik, die mir Überwachung abnimmt. Im wesentlichen sind das Blocksicherung und Schattenbahnhofsteuerung. Und dafür brauche ich keine Digitalisierung. Der Blockbetrieb ermöglicht mir auch bei analogen Loks einen problemlosen Einsatz mit mehreren Loks gleichzeitig. Mir sind die Geschwindigkeitsanpassung und eventuell auch die Lastregelung am Berg die wichtigsten Argumente pro Digital.

Bügel rauf oder runter ist Schnickschnack, der eine diffizile und empfindliche Mechanik erfordert. Das wird nämlich immer vergessen: Die N-Hersteller haben die simple Fahrmechanik gerade so im Griff. Ich kriege das Grausen wenn ich mir vorstelle, daß auch noch Miniaturmechanik in den begrenzten Raum eingebaut ist.

Das Licht ist eine hübsche Sache, das würde mir auch gefallen. Nur, so lange die Wagen aufgrund der untauglichen Stromaufnahme-Mechanik nicht beleuchtet werden können, sind mir die Lämpchen der Lokomotiven auch ziemlich egal.

Und Geräusche? Ich weise wieder auf die erwähnten 6 Züge hin. Die Metallradsätze sind dermaßen laut, da hört man nicht mehr allzu viel. Wie gesagt, das ist was für Genießer....

Und die berühmte Verkabelungsorgie? Ich glaube die kann man, ob analog oder digital, nie vermeiden und ich hatte da auch nie ein Problem mit. Kabel kosten nicht die Welt und wenn man das systematisch angeht und sauber dokumentiert, ist das kein Problem. Wer das nicht beherrscht, für den ist die Modellbahn sicher auch nicht das richtige Hobby.

Mir fallen eigentlich nicht besonders schlagkräftige Argumente PRO ein. Aber auch nicht CONTRA. Es ist sicher eine neue Generation und man sollte bei Neubeginn damit anfangen. Mir kommt das so vor, daß man eine neue Technik entwickelte und nicht so recht weiß, wo man sie einsetzen soll.

So ein bißchen wie der Hund, der kläffend dem Lastwagen hinterherrennt. Was macht der mit dem LKW, wenn er ihn erreicht hat. In die Reifen beißen?

Na ja, warten wir ab, was den Herstellern noch einfällt. Momentan ist das alles noch ein bißchen dünn.

Gruss und ein wunderschönes Wochenende für Euch
Cox

Moin,

@9: Diese Darstellungsweise ist leider einseitig hingebogen und ist objektiv nicht haltbar!:

Verdrahtungsaufwand für Großanlagen:

Natürlich größer als bei kleinen Anlagen, aber der Verdrahtungaufwand bei Digital Schalten ist immer deutlich kleiner, als bei der gleichen Anlage analog!!!

Mehrzug/Doppeltration: Was für ein Aufwand, wenn man analog (mit Trennstellen) etwas derartiges simulieren will. Behauptung: 2 Züge auf einem Gleis in gegenläufiger Richtung beim Vorbild eher selten?

Wo lebst du denn? Eine Kleinlok rangiert Wagen an einen stehenden Zug (natürlch bereits mit Lok bespannt), beim Vorbild eher selten???? kopfschüttel

Doppeltraktion ist flexibel und einfachst realisierbar, vor allem auch mit nicht gleichmäßig schnell fahrenden Loks.

Viele Züge gleichzeitig = Punkt für analog???

An meine Digitalanlage habe ich eine PC angeschlossen und steuere mit TC/Railroad&Co.
Aufwand: ein gebrauchter PC + Software für ca. 250,-EUR.
Damit kann ich heute einen aufwendigen Mehrzugbetrieb, durch den PC abgesichert, gestalten, der mir zu analogen Zeiten auf der selben Anlage alleine nicht möglich war.

Zu den anderen Punkten könnte ich auch noch viel schreiben.

Wenn du geschrieben hättest, dass du lieber analog statt digital fährst, kann ich das stehenlassen. Aber wenn du hier mit einer subjektiven Punktetabelle argumentierst, muss diese kritisch beleuchtet werden. Deine Bewertung hält objektiver Überprüfung nicht stand.

Mit freundlichen Grüßen

Jens

Jens, alle ok, aber für Doppeltraktion hängst Du bei Analogbetrieb einfach die eine Lok vor die Andere. Kein Problem, ich mache das mit 4 Einheiten. Die schnellere Lok muß am Zug sein.

Gruss
Cox
@alle
wieder einmal so ein Thread, der um den heissen Brei herum redet! Automatischer Betrieb, automatische Zugsüberwachung, Kabelaufwand und was dergleichen mehr ist, bringt immer einen Zusatzaufwand, je nach gewünschten Funktionen - eigentlich egal ob analog oder digital (der eine löst die Probleme eleganter in digital und braucht 1m weniger Kabel, der andere umgekehrt). Hauptunterschied ist doch, dass bei Digital jede Lok individuell angesteuert wird, was ja auch wieder Probleme geben kann, wenn gleichzeitig hundert herumfahren Aber man muss sich diesen grundsätzlichen Unterschied mal richtig vorstellen, und dann erübrigen sich andere Diskussionen um sekundäre Fragen. Gegenfrage: was macht ein Analoger, wenn er mit seiner Vierfachtraktion auf ein geschlossenes Signal mit Halteabschnitt kommt? Die erste hält an, die drei anderen schieben - ist das ein Pluspunkt für analog? Jaja ich weiss, beim Digitaler würde die Vierfachtraktion auf den vorderen Zug auffahren... Aber das ist ja schon etwas sekundäres
LG
Heinzpeter
der sich lieber an Fakten hält und nichts davon hält, einander emotional zu belehren oder gar bekehren zu wollen
@12

Hallo Jens, wenn du mich zitierst , dann bitte richtig :
2 und mehr Loks in ! gleichzeitiger Bewegung ! (womöglich noch gegenläufig) auf einem Gleis ?

Bei der Verkabelung gebe ich dir je nach verwendetem System begrenzt recht , obwohl ich schon PC gesteuerte Anlagen sehen konnte , bei denen ein Dutzend und mehr Computerkabel von und zur Anlage führten. Wo dort der geringere Verkabelungsaufwand war, lies sich nicht nachvollziehen.
Erst recht dann nicht wenn man mit der eigenen Vereinsanlage daneben steht und bei 20 Zügen im Blockbetrieb mit einer 30 poligen Ringleitung zur Steuerung der gesamten Anlage auskommt.

Du steuerst deine Anlage über PC (Kosten 250€). Für die realen Kosten müsstest du aber m.E. noch die Kosten für die Meldeabschnitte, Interfaces usw dazurechnen. Wie sieht es dann mit den Kosten aus?

Abgesehen davon habe ich (hoffendlich ausreichend) schon zu Beginn meines Beitrages klar gemacht, das er meine ganz persönliche (also subjektive) Auffassung und Bewertung (Punkte) bezüglich des Thema Digitalsteuerung enthält.

Wer wie Modellbahn fahren möchte ist jedem selbst überlassen, ich sehe für mich z.Z. keinerlei Vorteile darin auf digital umzustellen.

Gruss Willi
@ Historicus
Heinz-Peter, ich will das nur zur Klärung rüberbringen: Wenn Du Analog mit Doppeltraktion fährst, baut die zweite Lok eine Strombrücke bis auch sie in den Halteabschnitt eingefahren ist.  Sie "knurrt" also nicht noch im stromführenden Bereich.

Mein Gott, was habe ich da Überlegungen angestellt: Kabel zwischen den Loks, Erste Lok nur mit Haftreifen und ähnlichen Unsinn. Klaus Lübbe hat mich dann auf den rechten Pfad gebracht. Garnix machen, einfach davorhängen. Der Mann hat recht :)

Nochmal: Die bessere Lok direkt am Zug und Haftreifen, wenn nicht symmetrisch, dann immer auf den vorderen Achsen.

Liebe Leut, das wurde hier so oft angesprochen. Probierts doch einfach mal aus!

Gruss
Cox
@ Cox
ich hätte erwartet, dass Du mir antwortest, auch bei einer Vierfach-Digital-Traktion hält die erste Lok im Halteabschnitt und die drei anderen schieben nach ) Aber im Ernst: Sind Deine Haltabschnitte vier Loks plus Auslaufweg lang? Und wenn ja, hält eine Einfachtraktion einen halben Kilometer vor dem Signal? Aber halt, das hat ja nichts mit dem Digital zu tun...
Für mich bleibt der Sinn des Digitalbetriebs darin, dass jede Lok individuell angesteuert werden kann. Alles andere, wie g esagt, sekundär.
LG
Heinzpeter
Cox: aber stell mal eine Doppeltraktion ohne Handeingriff zusammen...
@0
> Das Ziel einer Modellbahn ist es, das Vorbild so weit, wie es möglich ist
> nachzuahmen.

Gilt das denn auch für das Stellwerk? Es gibt viele, die bevorzugt Ep.III fahren. Dann wäre Weichenstellen per Digitalsteuerung ausser Traktanden...

sinniert Felix
@ Kai
Hast recht, das geht natürlich nicht. Aber ich lasse sie sowieso immer zusammen.

@ Historicus
Ich habe im Schattenbahnhof 35cm (40wären besser) plus 15cm und im Block 60cm. An 4 Loks habe ich noch nicht gedacht....... aber jetzt werde ich nachdenklich :))
Nein, das Signal steht 15cm vor Ende des Halteabschnitts. Kein Problem, kann man mit leben.

Gruss
Cox
Sorry plus 15cm für einen Bremsabschnitt. Ihr wißt ja, wie alte Trix-Loks stoppen :)
Also, der ganze Automatikskram interessiert mich überhaupt nicht. Konzeptbedingt würde ich kaum Möglichkeiten zur Verwendung haben aber ich glaube, auch wenn eine Wandlänge von mehr als 2,50m x 1,80m x 180m und eine 2gleisige Strecke hätte, würden mich diese Möglichkeiten nicht reitzen. Ein Schattenbahnhof gestalte ich lieber einsehbar oder vielleicht mit Kamera. Es macht  vieles soo viel einfacher. Aber das jedem nach seinem Gusto.
Nein, ich als Neueinsteiger in N und Wiedereinsteiger nach 15 Jahren bin tierisch begeistert von den extrem verbesserten Fahreigenschaften der Loks INDIVIDUELL mit wenig Aufwand! Ich habe anfangs wohl 3 Decoder (glaube ich) zerschossen und beim löten war´s auch noch nicht so, weil "is` ja alles soooo klein und fein" aber inzwischen klappt´s immer besser und der Mehrpreis ist ja auch nicht höher als die Mechanik zu verbessern. Gut, ein schlechtes Getriebe ist durch nichts zu verbessern als durch ein besseres, aber so einfach ist es eben doch nicht. Meine GFN 56 und 81 lassen sich dadurch überhaupt erst mit sehr geringen VORBILDLICHEN Geschwindigkeiten zuverlässig auch in Bögen, auf Weichen betreiben (obwohl Glasmachers hier trotzdem noch ran muß - bin da ganz pingelig) und sogar die Köf II fährt damit richtig schön. Das bekommt man mit analog nun mal wirklich nicht so optimal und wenig Aufwand hin. Ja, und das rangieren macht eben auch mehr Spaß, wenn man mal eben so eine Lok abstellen oder einen Wagen wegrangieren kann. Ich würde auch umrüsten, wenn ich schon 40 Loks hätte. Dann kauft man halt mal eine Zeit lang keine mehr. Aber Hauptsache, jeder ist mit dem, was er hat, glücklich. Dazu soll das Hobby ja da sein.

Thorsten
"Sinn einer Digitalsteuerung"
Keiner !
Kostet nur Riesengeld, vernichtet die Kompatibilität der N-Spur, ältere Modelle können häufig nur mit großem Aufwand umgerüstet werden, alle vermeintlich "nur digitalen" Features sind auch mit anderen Steuerugen zu erzielen!
Hallo,

Ich stimme ben (#23) voll und ganz zu. Die meisten Modellbahner haben ein ein bis zwei Quadratmeter großes Oval, wo sie ihre Fahrzeuge im kreis fahren lassen, da braucht's kein Digital zu.

Auch wenn viele Digitalisten es nicht einsehen wollen, der Umgang mit Digital ist doch erheblich komlizierter, als bei Analog, auch wen Ihr diese Schwierigkeiten nicht seht, andere haben sie!

          Gruß Lothar
Der Sinn einer Digitalsteuerung kann auch sein, die Digitaltechnik zu erlernen. Eine digitale Moba hat sehr viel gemeinsam mit ausgewachsener Netzwerktechnik bzw. mit Feldbussystemen. Es ist ein Wert an sich und ein Wettbewerbsvorteil, wenn die Kidz diese Dinge rechtzeitig und spielerisch erlernen.

Moba hatte schon immer was pädagogisch wertvolles...

Rein zum Fahren brauchen viele kein Digital, da gebe ich 23+25 recht. Bei den meisten Anlagen (Kai L.'s gutes Stück mitgerechnet) ist das Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag bei einer angemessenen Analogsteuerung besser als bei Digital. Der Punkt ist: "Analog" ist alt und damit out; "Digital" ist modern und damit in... Ähnliche Trends gibt es auch im Maschinenbau...

Aber klar, wenn jemand die Zusatzfunktionen will (Nr.0) oder auch eine simple Möglichkeit, Doppeltraktion zu fahren (Nr.12) geht das digital sehr viel einfacher als analog.

Felix
@10
"..einen Fahrregler zu finden, der alte Dreipoler bis zum Faulhaber wirklich gleich unterstützt (zumindest kenne ich keinen, Hinweise willkommen)".

Gern: Mit der MpC von Gahler+Ringstmeier kannst Du *jeder* Lok einen individuellen Fahrregler einstellen, und den bei Bedarf - lastspezifisch - von Block zu Block automatisch wechseln. (Damit will ich aber nichts gegen lastgeregelte Decoder sagen).

Jedem das Seine. Für mich persönlich macht das Digitalsystem (welches?)  in Spur N nur wegen der Geräusche (sind in N bisher nicht glaubhaft realisiert worden) oder einer vorbildgerechten Lichtschaltung (sieht man in N kaum) noch keinen Sinn.  Ich habe - genau wie Felix G. - eher den Eindruck, dass uns mit "Digital" suggeriert werden soll, damit hätten wir auch in N etwas ganz Modernes und Kinderleichtes. Beides ist aber in N nur eingeschränkt richtig, und damit hat "Digital" in Spur N meines Erachtens derzeit auch nur einen eher eingeschränkten Sinn.

Bei großen Spuren und dementsprechend üblicherweise relativ kleinen (mitunter fliegend aufgebauten) Anlagen, die meistens von Hand gesteuert werden, deren Licht deutlich zu sehen ist, deren Sound realistisch klingt und bei denen es Fernentkupplung an der Lok gibt, tritt ein Sinn deutlich zu Tage. Da stimme ich Nr. 2 zu.

Gruß
K.U.Müller
Salü zusammen

mein ersten Anlauf, ist schon bald 30 Jahre her, eine MOBA aufzubauen, nahm ein jähes Ende, als ich den Aufwand (technisch und finaziell) erkannte, den man betreiben muss, um einen einigermassen abwechlsungsreichen Fahrbetrieb zu gestallten. (div. Stromkreise, Blocksteuerung u.s.w.).
Für mich war ein wichtiger Grund, wieder einzusteigen, als ich feststellte, dass mit der digitalen Steuerung diverse Loks einzel mit (Twin) Handreglern unabhängig ansteueren lassen. Mit allen Loks auf der ganzen Anlage unabhängig fahren, dass wollte ich schon damals.
Digitales schalten käme für mich erst in Frage wenn die Weichenantriebe direkt über die Schienen betrieben werden könnten, ev. mit einer Ringleitung für die Stromversorgung.

Mit Gruss

Walo
@ Walo
Das habe ich nicht verstanden. Wenn Du eine separate Versorgung hast, ist das doch schon getrennt.

Bei mir wäre das genau umgekehrt. Ich denke, daß gerade das Schalten der unzähligen Magnetartikel attraktiv über ein Bus-System zu bewerkstelligen ist .... und daß das auch verhältnismäßig einfach ist.

Guckt Euch das mal an:

http://img196.exs.cx/my.php?loc=img196&imag...zudenstellpulten.jpg

Jedes Kabel hat 7 Litzen und ist ca 8m lang. Da brächte das Digitale Schalten einen Vorteil, Walo. Gut, die Kabel waren Restposten und so hielt sich der Aufwand in Grenzen. Ich hatte auch genügend Reservestrippen um auch mal eine Funktion nachrüsten zu können.

Aber das ist natürlich bei Digital mit Ringleitung sehr viel einfacher. Damals war mir das jedoch zu unausgereift und jetzt liegen die Kabel nun mal.

Gruss und einen schönen Sonntag
Cox


@Cox

Salü Cox

ich stelle mir das, einfach gesagt, so vor, dass ich das Gleisstellpult direkt ans Geleise anschliessen kann und die Weichen ihre Schaltbefehle direkt vom Geleise bekommen. Um ev. den "teuren" Digitalstom zu sparen, wäre eine Ringleitung für den Spulenantrieb noch rel. einfach machbar.
Da wir keine Rückmeldung benötigen, auf Sicht fahren, keine Weichenstrassen schalten wollen und keinen PC einsetzten wollen, ist für mich ein einfaches Gleisbildstellpult einfacher und viel günstiger. Die Zugsicherung geschiet nur mit denkenden Weichen und die Signale werden auch "vor Ort" über die Weiche geschaltet.
Sobald etwas automatisert werden soll, hat das digitale Schalten natürlich viele Vorteile, aber wie gesagt, uns passt es nicht in unser  (Spiel)Konzept.

Mit Gruss

Walo
Hast Du da nicht die Befürchtung, daß Du beim Schalten der Weichen duch einen kurzzeitigen  Spitzenbedarf Störungen beim Fahrbetrieb bekommst? Ich könnte mir vorstellen, daß man da über einen Monster-Trafo einspeist und das wieder gut abgesichert sein muß. Euch stört die zusätzliche Strippe, oder?

Wäre allerdings funktional betriebssicherer.

Mal phantasiert: So eine Weiche könnte schon werksmäßig mit "Selbstversorgung" ausgestattet sein. Polarisierung inklusive. Auf jeden Fall ist das eine faszinierende Aufgabenstellung.

Gruss
Cox
Hallo zusammen!

So, jetzt bin ich auch ´mal ganz böse: Ich bin Mitglied bei einem Modellbahn-Freundeskreis. Wir bauen zwei- bis dreimal pro Jahr bei Ausstellungen je eine H0-(digital) und eine N-Modulanlage (analog) auf. Unmittelbar nach dem Aufbau fahren wir analogen N-Bahner, die digitalen H0er suchen erst mal für längere Zeit irgendwelche Fehler, messen Loks neu ein, laden Updates in ihre Computer und Intelliboxen. So gegen 18 Uhr gehen wir analogen N-Bahner nach Hause, in der Gewissheit, morgen "läuft´s", unsere digitalen H0-Kollegen dagegen legen schon ´mal ´ne Nachtschicht ein...

Mein Fazit: Digital - nein danke!

(Und jetzt harre ich meiner "Hinrichtung"!

Beste Grüße (auch an alle Digitalfans)!

Jürgen
@27
"Gern: Mit der MpC von Gahler+Ringstmeier kannst Du *jeder* Lok einen individuellen Fahrregler einstellen, und den bei Bedarf - lastspezifisch - von Block zu Block automatisch wechseln. "

Die MpC hat aber mit einem analogen Fahrregler recht wenig zu tun....

Wir haben im Club eine MpC-Steuerung zu liegen, werden jetzt auch mal testen, aber  erste Hochrechnungen zum Kabelbedarf und zum Aufwand der Verteilung der Elektronik bei vier getrennten Betriebsstellen (Modulanlage) lassen mich als Ergebnis die Nichteignung erwarten.

Thomas
@ 32

Jürgen, deine Beobachtungen kommen mir sehr bekannt vor- ich kann sie in vollem Umfang bestätigen. Dies ist auch für mich ein weiterer Grund , bei Analog zu bleiben.  

@ all
Aber eines möchte ich noch anmerken: manchmal habe ich beim Thema Analog vs Digital den Eindruck es wäre ein Glaubenskrieg im Gange, der zum Teil mit missionarischem Eifer (häufig , aber nicht nur, von Digitalern,für die schon eine Nachtischlampe ein digitales (0/1) Gerät ist) geführt wird.
In erster Linie muss doch Jeder für sich (und nur für sich) entscheiden ,wie er Modellbahn fahren möchte und ob ihm die dann gegebenen Möglichkeiten und Features reichen.
Wenn ich z.B. für mich feststelle , das die mit einem pulsbreitenmoduliertem Fahrregler erreichbaren Langsamfahreigenschaften ausreichend und mit einer digitalisierten Lok (in der nicht viel anderes steckt) vergleichbar sind, warum kann das dann von einigen Forumsteilnehmern nicht einfach akzepiert werden ?

Jeder sollte die Technik,welche ihm zusagt ,in der Komplexität einsetzen die ihm notwendig erscheint. Gegen eine wertfreie Diskussusion über die gemachten Erfahrungen ist nichts einzuwenden, zumal sie Hobbyeinsteigern als Entscheidungshilfe dienen kann, eine Abwertung der einen oder anderen Technik und der sie verwendenden Personen ist jedoch wenig hilfreich.
(Mal sich gleich selber zur Ordnung ruft und die Sache mit der Nachttischlampe streicht-schmunzel).

Gruss Willi





@topla
Mpc ist halt ohne Decoder in den Lok´s, also "fast" analog, da nämlich alle Fahrzeuge ohne Umbau (getriebe mal ausgenommen) drauf laufen.
Aber wie wäre es mit Heisswolf, den könnte man doch als guten analogen Fahrregler bezeichnen, der auch die Möglichkeit der abspeicherbaren Parameter hat.

Meiner Meinung nach, macht digital erst bei größeren Anlagen richtig Sinn, dann ist es aber auch egal (je nach persönlichen Vorlieben) ob MPC, SX, DCC, oder sonstiges zum Einsatz kommt.
Für die kleinen Anlagen sehe ich das als ein wenig technische Spielerei, die für den einzelnen durchaus interessant sein kann, und damit für ihn persönlich auch Sinn macht.
Nicht jeder hat den Platz und die Zeit eine "richtige" Anlage zu bauen, der erfreut sich an den kleinen Dingen wie Licht, Sound usw. Jeder hat ja da sein persönliches Steckenpferd.
Gruß Uwe
@28
> jähes Ende, als ich den Aufwand (technisch und finaziell) erkannte, den man
> betreiben muss, um einen einigermassen abwechlsungsreichen Fahrbetrieb zu
> gestallten.

Und das ganze Digitalgedöns ist kein Aufwand????? *kopfschüttel*

> Blocksteuerung

Blocksteuerung ist in erster Linie ein Vehikel, um Auffahrunfälle zu vermeiden. Das ist auch bei Digitalbetrieb *wärmstens* empfohlen... "Freie Fahrt für freie Bürger" gibt es bei der Eisenbahn nie, beim Vorbild schon gar nicht!

> Digitales schalten käme für mich erst in Frage wenn die Weichenantriebe direkt
> über die Schienen betrieben werden könnten

Das ist ein guter Punkt. Beim Märklin C-Gleis (H0) ist das der Fall; da ist der Antrieb und der Decoder im Schotterkörper eingebaut, geniale Sache. Bereits beim schotterlosen K-Gleis geht das nicht mehr, geschweige denn bei kleineren Spuren

@10+33
Reicht Heisswolf als Alternative?

Felix
@ 33

"Die MpC hat aber mit einem analogen Fahrregler recht wenig zu tun...."

Ich habe den vielleicht mißverständlichen MpC-üblichen Begriff "Fahrregler" verwendet; das ist ein für jede Lok abgespeicherter Parameter-Satz (Geschwindigkeit: max., min., schleich, Hp2, Anfahrcharakteristik, Bremscharakteristik usw.). Hardwaremäßig handelt es sich um eine Impulsbreitenmodulation - natürlich mit elektronischen Bauteilen erzeugt, aber auf Analog-Fahrzeuge angewendet (und nur auf solche). Insoweit also deutlich eher ein analoger Fahrregler als einer im Sinne der hier diskutierten "Digital-Systeme".

Die zentrale Unterbringung aller Bauteile im 19"-Rahmen halte ich eher für vorteilhaft, auch wenn das ein paar Kabel mehr bedeuten sollte. Immerhin muss ich nicht unter die Anlage kriechen, um evtl. Störungen an Steuerungselementen zu orten und zu beseitigen, von der damit gegebenen universellen Nutzungsmöglichkeit der Steuerung einmal ganz abgesehen. Aber das alles ist meine persönliche Ansicht, man kann selbstverständlich auch bei einer anderen Prioritätensetzung zu anderen Schlüssen kommen.

@34 Willi
Du hast völlig Recht. Wir sind Modellbahner und keine Ideologen.

Gruß
K.U.Müller


@35+37

Ist eben alles eine Definitionsfrage, ein PC im Hintergrund zur Erzeugung der Fahrspannung, auch wenn die dann "analog" übertragen wird, ist für mich schon digital.
Analoge Fahrregler sind für mich eben die von Teichmann, sb-Modellbau und Heisswolf (kenne ich nicht persönlich) und was es da sonst noch so gibt. Da ich selten einen gefunden habe, der von den alten Dreipolmotoren bis zum Faulhaber alles abdeckt, habe ich mich dann für Digital entschieden. 1995 gab's da auch nicht viel Auswahl, deswegen ist es Lenz-DCC geworden.

@37

Bei einer Anlagenausdehnung von rund 30 Metern und maximal fünf (fallweise auch weniger) Betriebsstellen mit Stellpulten (Taster/Ausleuchtung) ist es schon schwer, einen sinnvollen Standpunkt für die Zentralelektronik der MpC zu finden. Und die Anzahl der Kabel ist da schon interessant, auch habe ich so meine Probleme mit TTL-Pegeln der Schieberegister über diese Distanzen (selbst Herr Ringstmeier räumt ein, daß dann wieder spezieller Übertragungsmodule fällig werden). Werden die 19"-Einschübe abgesetzt, werden wieder zusätzliche Stromversorgungen fällig. Da könnte ich jetzt noch lange philosophieren, so simpel wie man annimmt, ist die MpC bei Anlagen dieser Ausdehnung und variablem Aufbau nicht.

Thomas
Moin,

@ Nr 27. "Ich habe - genau wie Felix G. - eher den Eindruck, dass uns mit "Digital" suggeriert werden soll, damit hätten wir auch in N etwas ganz Modernes und Kinderleichtes. Beides ist aber in N nur eingeschränkt richtig, und damit hat "Digital" in Spur N meines Erachtens derzeit auch nur einen eher eingeschränkten Sinn."

Ob digital Sinn macht, hängt in erster Linie, ob der Erbauer der Anlage _seine_ Vorstellungen damit erfüllen kann, und nicht, ob er nun Spur N oder $BELIEBIGE_SPUR fährt.
Wenn ich mir mein Fehmarnprojekt so betrachte, dann hätte es für mich weniger Aufwand im Bereich der Elektrik gekostet, wenn ich von Anfang an digital geplant hätte. Da es aber eine Modulanlage ist, an der auch andere bauen, wurde sie halt analog geplant und gebaut.

@ Nr. 32: Jürgen, hast du die H0er (oder die sich selber) schon mal gefragt, was sie falsch machen? Normal ist das wohl nicht...

Gruß
Kai
@ 31

Salü Cox

Der Grund, warum wir uns für's Analoge schalten entschieden haben ist der, dass wir das Gleisbildstellpult und die Verdratung dazu ganz einfach mit unserem bescheidenen elektonischen Wissen selber bauen können. Für's digitale Schalten müsste es eine einfache Möglichkeit geben, ein manuelles Gleisbildstellpult "direkt" an die Schienen anzuschliessen und den Weichenantrieb direkt anzusteuern. Um allfällige Stöhrungen beim Fahrbetreib auszuschliessen, könnte eine Ringleitung mit "Schaltstrom" verlegt werden, was ja nicht so aufwändig wäre.


@ 36

Salü Felix

Wir schliessen unser Twin-Center an das Geleise an, dazu eine Twin-Box mit Handreglern ans Twin-Center und fertig. Damit können wir sechs Loks einfach von Hand auf Sicht steuern und das ist ganau das was wir wollen. Als "Zugsicherung" benützen wir nur die Funktion der "denkenden" Weichen und drei grosse Not-Stopp-Schalter. Dies ist natürlich nicht Vorbildlich, aber es macht eine menge Spass, und wir können so mit sechst Lockführern spielen. Der digitale Aufwand wird natürlich grösser, wenn man anfängt zu automatisieren. Es wurde ja nach dem Sinn der Digitalsteuerung gefragt, und wir nutzen sie halt so, wie oben beschrieben.

Mit Gruss

Walo
Wieder mal etwas eher Grundsätzliches:

A) Digital ermöglicht auf ein und demselben Stromkreis den unabhängigen Betrieb mehrerer Triebfahrzeuge, und zwar auf relativ elegante Art und Weise (eingebauter Lokführer). Das geht ganz ohne Computer. In der Grundanwendung relativ einfach. Das ist für mich DER Pluspunkt von digital, analog kann das mit allem Schaltungsaufwand wirklich nicht.

B) Digital ermöglicht ferner viele zusätzliche Funktionen, für die wir uns alte Hasen (analoge inbegriffen!) nicht immer begeistern mögen - denkt aber an den Nachwuchs, den man damit schon eher hinter dem Bildschirm hervorholen kann. Ein überlegenswerter Punkt! Wobei ich nicht der Meinung bin, digital sei modern in dem Sinne, dass analog nur noch veralteter Mist ist (eine mechanisch schlechte Lok ist nie eine gute analoge, usw., das hab ich schon mal ausgeführt).

C) Weiteres wie Mehrfachtraktion usw. kommt dann noch dazu, ist für mich aber nicht mehr so grundsätzlich wichtig.

D) Wenn jemand Mist baut, wie jene HO-Digitalos, so ist sicher nicht jene zugrunde gelegte Digitaltechnik schuld, genauso wenig wäre Analogtechnik schuld, wenn jemand wackelnde Kurzschlüsse produziert, sondern es braucht Nachhilfeunterricht für die betreffenden Mistbauer. Aber Mist ist eben immer eine bequeme (vermeintliche) H andhabe, um etwas runterzufräsen, und wer denkt da weiter, wenn etwas soooo offensichtlich scheint!

LG und 'nen schönen Sonntagabend
Heinzpeter
@39

Ich hatte ja vorausgeschickt: Jedem das Seine. Es gibt sicher auch N-Anlagen, bei denen der Decoder-Einsatz Sinn macht, eben dann, wenn es eine kleinere, möglicherweise handgeschaltete N-Anlage ist, oder bei kleineren Modulen. Dann mag auch der Aufwand bei der Elektrik geringer sein (wird aber teuer erkauft, wenn das der einzige Grund für Digi wäre). Aber spätetestens, wenn Blockbetrieb und Fahrstraßenschaltung hinzukommen, sehe ich da keinen großen Unterschied im Aufwand mehr.

Es scheint jedoch, dass das Ganze in Spur N - im Gegensatz zu H0 und größer - bei Umrüstungsnotwendigkeit eine recht fummelige Angelegenheit ist, und dass gewisse Effekte in N einfach größen- bzw. platzbedingt weitgehend verpuffen. Das ist zumindest mein persönlicher Eindruck; aber das mag von Anderen eben ganz anders empfunden werden.

Die Eingangsfrage nach dem Sinn werden im Übrigen die Hersteller noch ganz anders beantworten. Für die macht es dann Sinn, wenn der Umsatz mit Digi-Komponenten stimmt, und das ist ja zu verstehen.

Gruß
K.U.Müller

Moin,

@40

Zitat:
"...Für's digitale Schalten müsste es eine einfache Möglichkeit geben, ein manuelles Gleisbildstellpult "direkt" an die Schienen anzuschliessen und den Weichenantrieb direkt anzusteuern...."

Bald kann dir geholfen werden, guckst du hier:

http://www.ldt-infocenter.com/keycom.htm


Liebe Grüße

Jens

@ 43

Das ist interessant. Aber auf dem Bild erkenne ich 8 - 10 Kabel. Wo gehen die denn hin? Wieviel Weichen werden damit dann geschaltet? Kannst Du ein Schaltbild dazu stellen?

Gruß
K.U.Müller
@24 Kai.F.Lahmann
Ob und wann ich mich trolle, überlassen Sie bitte mir.
Was soll denn der Link? Den Inhalt haben Sie wohl selbst verfaßt!
Auch der kann nicht für Digital überzeugen.
@39:
Hallo Kai,

ich weiß, was die H0er grundsätzlich falsch machen: Sie steigen nicht auf N um (grins)...

Beste Grüße

Jürgen
@39+46
Im NTRAK Manual (z.B. von http://www.ntrak.ch/index_d.html ) wird berichtet, dass eine digital betriebene Modulanlage einen grösseren Planungsaufwand erfordert und andere Probleme verursacht, als eine analog betriebene Modulanlage. Anders gesagt, bei gleichem Planungsaufwand gibt's beim Aufbau des Arrangements mehr zu "trouble shooten"... Ich habe damit keineswegs gesagt, bei den Analogikern laufe immer alles problemlos.

@45
Kai wollte mit seiner Antwort 24 vermutlich darauf hinweisen, dass dieser Thread den SINN einer Digitalsteuerung behandelt, nicht den allenfalls vorhandenen "Unsinn"... (Wir sind mittlerweile über die Glaubenskriege hinaus, oder?) Der Ton in Nr.24 passt dabei ganz gut zum Ton in Nr.23... wünsche einen schönen Tag...

Felix
@47

Kai Lahmann wollte nur auf den Sinn hinweisen? Was soll dann der Link, wo unter anderem folgende Aussage zu finden ist:

"Fahrzeugspezifische Geschwindigkeit
Dies ist, weil es sich eben um eine Fahrzeugabhängige Aufgabe handelt nur über eine Zugüberwachung möglich - aber bis heute ist es nichtmal digital möglich, zu bestimmen, welcher Zug da nun gerade den Kontakt passiert hat, man kann allenfalls die gesamte Anlage über eine Simulation am PC nachbilden und so die Zugabfolgen beobachten. "

Interessant ist die Aussage: "Nichtmal digital möglich..". Das impliziert, was nicht digital möglich ist, geht analog schon garnicht......

Ich weiß nicht, wann er den Link ins Netz gesetzt hat; ich jedenfalls kenne die Möglichkeit der Zugerkennung schon seit nahezu 20 Jahren (wahrscheinlich gibt es sie schon länger). Selbstverständlich kann man auch außerhalb von Simulationen exakt über Belegtmelder bestimmen, welcher Zug wo fährt, und zwar unabhängig davon, ob digital oder analog gefahren wird. Folglich kann man auch fahrzeugabhängige Aufgaben an bestimmten Stellen ausführen lassen.

Was insofern der Link zur Sinnfindung bezüglich Digitalsteuerungen beiträgt, kann ich nicht ganz erkennen.  

Gruß
K.U.Müller
Moin Felix (Nr. 47),

"..., dass eine digital betriebene Modulanlage einen grösseren Planungsaufwand erfordert und andere Probleme verursacht, als eine analog betriebene Modulanlage."

... wobei das von der Modulanlage abhängt. Bei meiner eingleisigen Nebenbahn
http://www.fehmarnbahn.privat.t-online.de/Bilder/plan.gif (17x11 m) bräuchte ich nur die berühmten zwei Kabel und hätte
- keine Probleme mehr beim Überfahren zweier nicht richtige gepolter Übergänge zwischen zwei Fahrpulten
- und könnte bereits im Bahnhof weiterrangieren, wenn der Zug den Bahnhof verlassen hat und nicht erst warten, bis er vom anderen Trafo übernommen wird
- auf viele Stellpulte würde ich verzichten, da ich dann die Weichen manuell stellen würde (Schalter für die Gleise brauche ich dann nicht mehr)

Gruß
Kai
@49
> wobei das von der Modulanlage abhängt

Ja!! Deine Bahn wird wohl immer etwa ähnlich zusammengestellt, richtig? Damit ist sie mit einer Segmentanlage verwandt. Ich kann mir gut vorstellen, dass da der Planungsaufwand nur "beim ersten Mal" anfällt. Eine Modulanlage wie Fremo oder NTRAK, die jedesmal total anders zusammengestellt wird, na ja...

Felix
Moin Felix,

sie ist! eine Modulanlage, wobei einige Module aus mehreren Segmenten bestehen...
Aber die Tatsache, daß die Module meistens nur in einer Reihenfolge aufgebaut werden, liegt nun mal daran, daß es im Orginal nunmal so war.
Fremo fährt DCC und hat damit keine Probleme (auch nicht mit der Geschwindigkeit der Daten). Aber auch hier werden Weichen analog/manuell gestellt.

Gruß
Kai
Um die ganze Geschichte noch etwas weiter zu verwirren- hier ein Link mit Gegenthesen zu Kai F. Lahmanns Link....

http://www.der-moba.de/Inhalt/Artikelverzeichnis/vorurteil.html

Möge sich der geneigte Leser selber ein Urteil bilden....

Gruss Willi
@52: eh, andersrum. Den von dir genannten text hat S. Heyn (seines Zeichens überzeugter Märklinist und Experte für Produkte dieser Firma aus den 50ern) irgendwann mal dort eingestellt und auch in drmb genannt. Hierbei entstand eine recht rege Diskussion, da der Text vorsichtig ausgedrückt arg einseitig ist und teilweise Behauptungen nennt, die mir (und auch vielen anderen) so nie begegnet sind und auch erkennbarer Humbug sind (besonders schön Nummer 8). Dazu kommt der Text unübersehbar grundsätzlich zu dem Ergebnis, "digital ist schlechter". Bezeichnend, dass beide Texte hier und da zu quasi exakt gegenteiligen Ergebnissen kommen, besonders bei den Themen Lastregelung, Gewichtung der Zusatzfunktionen und Motorleistung.

Die Stelle hier finde ich direkt lustig: "Auftretende Kurzschlüsse sind so im konventionellen Betrieb früher erkennbar." (es geht da um den "Vorteil" geschwindigkeitsabhängiger Lampenhelligkeit...)
@ 53

Hallo Kai,
warum diese Aufgeregtheit,sobald auch nur nur die kleinsten Zweifel am Sinn und Nutzen der Digitaltechnik geäussert werden? Ich habe zunehmend den Eindruck,das es bei einigen Digitalern wirklich eher um eine Glaubens-denn Wissensfrage geht.

Was die Lastregung anbetrifft: es gibt einige herkömmliche,elektonische Fahrpulte , die über eine solche verfügen. Und- nebenbei- was ist denn anderes in einem solchen Lokdekoder implementiert als eine puls-oder frequenzmodulierte Spannungsregelung? Dies gilt auch für Steuerungen als G&M.
Zu deiner letzten Anmerkung...
<Die Stelle hier finde ich direkt lustig: "Auftretende Kurzschlüsse sind so im konventionellen Betrieb früher erkennbar." (es geht da um den "Vorteil" geschwindigkeitsabhängiger Lampenhelligkeit...)>
kann ich nur bemerken: les erst mal richtig,bevor du im falschen Zusammenhang zitierst :

<Die Helligkeit der Leuchtmittel im konventionellen Betrieb ist ein Maß für die Transformatorbelastung, im Digitalbetrieb geht diese Information verloren (entweder es "läuft" oder es "steht"). Auftretende Kurzschlüsse sind so im konventionellen Betrieb früher erkennbar. >

Es geht also um die Transformatorbelastung und nicht um die geschwindigkeitsabhängige Lampenhelligkeit.

Für mich persönlich gilt nach wie vor : Als potenzieller Neueinsteiger würde ich es mir reiflich überlegen auf Digital einzusteigen,denn es ist nicht immer alles Gold , was glänzt (will ich Modellbahn basteln und fahren oder erst stunden/tagelang PC und/oder Dekoder programieren?). Aber ein grundsätzliches Interesse bestünde sicher.
Als langjähriger Analogfahrer und Steuerer sind mir die Argumente pro Digital nicht gewichtig genug um umzusteigen.

Aber das ist meine pers. Einstellung. Wie schon weiter oben mehrfach von mir festgestellt : Soll sich jeder seine eigne Meinung bilden und Modellbahn fahren und steuern , wie es ihm gefällt. Nur ne Art Religion sollte man nie aus seinem Hobby machen (mal so als Stichwort den je nach Baugrösse eigendlich unerfüllbaren Wunsch nach ABSOLUTER Vorbildtreue genannt) !

Gruss Willi

@ 52 Brummel
Ich finde es sehr gefährlich, mit Texten zu argumentieren, die vorgeben, objektiv über Fakten zu berichten, und dann in Mutmassungen und Unterstellungen abgleiten. Beispiel gefällig? Aus jenem Text:
> Es ist nach wie vor nicht völlig ausgeschlossen, daß eine bei einem Dekoder geschaltene Sonderfunktion bei einem zweiten Dekoder die Fahreinstellungen beeinflussen kann. <
Wer so argumentiert, disqualifiziert sich selber. Der Text strotzt von Absurdiatäten und überholten Grundlagen. Sorry, so lange es offenbar keine besseren Argumente für analog gibt, bleibe ich bei meinem guten alten DCC
LG
Heinzpeter
Über den Sinn der Digitalsteuerung lässt sich mit Sicherheit trefflich streiten.

Die einen behaupten nur mit Ihr kann man unabhängige Zugbewegungen vollführen.
Die (analoge) Opposition behauptet es ist alles Geldschneiderei, da man mit konventioneller technik gleiches erreicht. Was man nicht erreicht (Sound,Licht... ) ist eh alles nur märklinistischer Spielkram, und hat nichts mit einer echten Modellbahn zu tun.
Die dritten (die aus der Mitte) kommen mit MPC-Erfahrungen und raten zu diesem System.
Also belasst es bei eurer Meinung und jeder möge das für Ihn passende (nach vorhandenem Geldbeutel und techn. Können) System nutzen.

P.S.
@KaiL. Welchen Sinn machen solche Beiträge. Fehlt es dir an geistreicher Unterhaltung oder warum nervst Du ständig mit solchen Anfragen.
Und bitte nicht wieder dein übliches "Don't feed the troll"
@ 56
Einspruch: Es lässt sich eben nicht trefflich streiten! Trefflich streiten kann man nur, wenn man sich an die Fakten hält und auf den _Gegner_ hört.
Nur als Beispiel Zitat von dir:
> Die einen behaupten nur mit Ihr kann man unabhängige Zugbewegungen vollführen. <
Das ist eine jener halben Verdrehungen, auf denen dann falsche Argumentationen wachsen.  Es geht nicht um eine Behauptung, sondern es ist unumstössliche Tatsache, dass nur bei digital auf dem gleichen Stromkreis Triebfahrzeuge unabhängig voneinander fahren können. (Bitte alle Satzteile zur Kenntnis nehmen).
Ob man das will oder nicht, steht auf einem anderen Blatt!
Im übrigen bin ich schon auch der Meinung, dass jeder mit seiner Art von Moba selig werden soll.
LG
Heinzpeter
@57
Einspruch zum Einspruch:
Heinzpeter, Du hast die Eckdaten verdreht.
Man kann mit jedem System unabhängige Zugbewegungen durchführen. Bei Digital ist aber zusätzlich die Möglichkeit vorhanden zwei (mehrere) Züge in einem Stromabschnitt unabhängig fahren zu lassen.
Oder anders ausgedrückt:
Wenn ich genügend Stromabschnitte einrichte, kann ich auf einem Gleis mittels Analogtechnik auch mehrere loks bewegen. Das nennt sich Z-Schaltung.  

Gruß ....
@ 58
Habe ich nicht geschrieben, bitte alle Satzteile beachten?! Es ist zum Verzweifeln
Ich habe nicht geschrieben " auf dem gleichen Gleis", sondern "im gleichen Stromabschnitt". Du kannst noch soviele Gleisabschnitte mit Z-Schaltung einrichten, es bleibt dabei: alle analogen Loks fährt auf jenen Abschnitten abhängig (!) von der Reglerstellung, weil es der gleiche Stromkreis ist (1 Stromkreis, 1 Fahrregler). Ich gebe gerne zu, dass ich statt Stromabschnitt lieber Stromkreis hätte schreiben sollen, aber deine Reaktion zeigt mir eben, dass du das Wesen von digital nicht verstanden hast.
LG
Heinzpeter
In einem Stromabschnitt unabhängig voneinander konnten bereits Tonfrequenzsysteme fahren - soweit zur "unumstößlichen Tatsache".

Aber jeder soll einfach nach seiner Façon selig werden...

Enrico
@ 60 Enrico
Einverstanden! Aber meiner Erinnerung nach auf etwa 5 fixen "Adressen" beschränkt und mit ständigen Problemen betreffend Frequenzabgleich u. dgl. behaftet (und wie war resp. ist es mit dem Fernmeldegesetz?). Dazu käme noch Trix-EMS für Zweizugbetrieb. Ich ging aber vom heutigen Stand aus und von den heutigen Realisierungsmöglichkeiten. Und da trauert wohl niemand den Tonfrequenzsteuerungen und EMS nach.
LG
Heinzpeter
@ 55

Hallo Heinzpeter,
mir lag es völlig fern, mit dem im link angegeben Text argumentieren zu wollen- er sollte nur zur vollständigen Darstellung der von beiden Fraktionen verwendeten Argumente  bei der in meinen Augen bei völlig überzogenen Verfechtung 'ihres Systems' dienen.

Meiner Auffassung nach gibt es bei beiden ebenso viele richtige wie auch falsche Aussagen- die Wahrheit liegt wohl eher in der Mitte. Oder anders ausgedrückt...jeder soll sich seine Meinung bilden,verschiedene Techniken ausprobieren (macht doch jeder beispielsweise beim Geländebau auch) und dann seine Modellbahn nach seinem Gusto betreiben.

Gruss Willi
der den Eindruck nicht los wird in ein Wespennest geraten zu sein.
@61
Ja, aber dann ist es keine "unumstößliche Tatsache"... Und genau wegen dieser verwendeten Begriffe kommt es ja letztendlich zum "Glaubenskrieg", einerseits analog - digital, andererseits unter den Digitalsystemen.

Es versteht eh fast jeder, dass man in einem Stromversorgungsabschnitt mit der heute käuflichen Technik es (fast) NICHT analog machen kann (Ausnahme: 1x Schiene, 1x Oberleitung oder eben Tonfrequenzsteuerung, wenn die Trümmer bei ebay ersteigert werden oder aus Konkursmasse oder Erbschaft sind oder was weiß ich woher..).

Digital fahren hat Vorteile, aber Nachteile auch, das Gleiche gilt für Analog. Warum ist es nicht möglich, ohne emotionale Färbung einen Katalog dieser Vor- und Nachteile aufzustellen, der einigermaßen objektiv ist?

Wenn ich lese, dass die Ansteuerung eines Motors mit einem Dekoder Leistungsminderung oder Lebensdauerverkürzung bringt, dann frag ich mich, ob die Leute noch wissen, was sie von sich geben - und frag mich auch, wie Leute auf so eine These kommen, liegt da wissenschaftliches Know How vor, das mir bis jetzt vorenthalten wurde? Ist vermutlich so wie mit dem Wassermotor, der in den Tresoren der Ölmultis schlummert...

Enrico
@ 62
Hallo Willi
so weit einverstanden. Aber bei Geländebau geht ein Fehlentscheid nicht so schnell in dicke Summen, und die Informationsbeschaffung ist auch weniger kontrovers / mit Falschmeldungen durchzogen / undurchsichtig / emotional / etc. (nichtzutreffendes streichen). Ich reagiere relativ sauer, wenn man Tatsachen vorspiegelt, die man erst bei genauerem Hinsehen oder gar erst bei genauerer Kenntnis der Materie als Nicht-Tatsachen (Tendenz-Meldungen oder was auch immer) entlarven kann, und das war bei dem von dir angegeben Link der Fall. Ich gelte sonst als durchaus friedfertiger und toleranter (manche meinen sogar: zu toleranter) Mensch.
So long!
Heinzpeter
@ 63 Enrico
jetzt wirds aber bald philosophisch! Man kann und soll ja nicht immer auch noch alle Vorgeschichten breittreten (das sage ich als Berufs-Historiker, aber, aber). Die Vor- und Nachteile von analog und digital sind sicher längstens und mehrfach ohne emotionale Färbung aufgelistet, aber es ist schon eine ganz komplizierte Angelegenheit (es gibt dazu einige hochtechnische Threads in diesem Forum), und da liegt es nahe, mit Vereinfachungen die Sache verständlicher zu machen, und schon beginnt die Diskussion....
LG
Heinzpeter
@ 63 Enrico
jetzt wirds aber bald philosophisch! Man kann und soll ja nicht immer auch noch alle Vorgeschichten breittreten (das sage ich als Berufs-Historiker, aber, aber). Die Vor- und Nachteile von analog und digital sind sicher längstens und mehrfach ohne emotionale Färbung aufgelistet, aber es ist schon eine ganz komplizierte Angelegenheit (es gibt dazu einige hochtechnische Threads in diesem Forum), und da liegt es nahe, mit Vereinfachungen die Sache verständlicher zu machen, und schon beginnt die Diskussion....
LG
Heinzpeter
@54: ich wollte nur die Entstehungsreihenfolge richtigstellen.

Zur Lastregelung: es wird hier ja quasi der Stromverbrauch gemessen und diese Messung wird durch den größeren Weg zwischen Motor und Messeinheit bei einer nicht in die Lok eingebauten Lösung ungenauer.
Zur Kurzschlußmessung: das zeigt offengesagt, dass Herr Heyn noch nie eine Digitalsteuerung "erlebt" hat, sonst wüsste er, wie schnell die abschalten - vorher hat auch er noch nicht auf die Lampen geguckt...:)

@Enrico:
Vor/Nachteilslisten haben immer ein Gewichtungsproblem. Viele überzeugte Analogbahner sehen überhaupt keinen Nutzen in schaltbaren Funktionen, nötige Umbauten an den Loks sind für sie ein KO-Argument. Ein Fremo-Bahner sieht das andersrum: Umgebaut wird sowieso gnadenlos, ohne vorschriftsmäßiges Licht hat die Lok aber im Betrieb nichts zu suchen...
@65
Aber gerade Du als Historiker Wenn ich das als Techniker sagen würde

Und jetzt meine Frage: wenn alle Vor- und Nachteile objektiv gelistet sind, warum gibt es dann noch immer so emotionell in der Wolle Gefärbtes und wirklich krasse Falschaussagen?
Weil nicht sein kann, was nicht sein darf? Weil sonst ein Weltbild plötzlich zu wanken beginnt?

Wehret den Anfängen! ;-Þ

Enrico
@67, Kai

Falsch Kai,
Objektive Vor/Nachteilslisten haben KEIN Gewichtungsproblem.
Die Gewichtung bringt immer der Anwender ein. Denn es kann
ja auch keine allgemeingültige Lösung geben.
Auf Dein Besipiel bezogen:

Vorteil Analog-Betrieb:
Keine baulichen Veränderungen, die zu Wertverlusten oder
Garantie-Verlusten führen können.

Vorteil Digital-Betrieb
Vorschriftsmäßiges und vorbildgrechtes Licht an allen Loks
möglich.

Was ist daran jetzt gewichtet??
Vor/Nachteils-Listen können evtl. unvollständig sein, z.B. weil
der Ersteller aus seiner Sicht ein paar Punkte vergessen (z.B.
wäre mir das vorschriftsmäßige Licht nicht eingefallen) hat.

Aber wenn mehrere Ihre Ergebnisse zusammenbringen entsteht
eine (relativ) vollständige Liste.
Ein dritter könnte dann anhand dieser Liste, die für ihn wichtigen
Punkte heraussuchen und SEINE Entscheidung treffen, was nicht
heisst dass ein Vierter anhand der selben Liste zu einer anderen
Entscheidung kommt.

Frank,
der sich immer wieder wundert, wie leicht es manchen Leuten
fällt unobjektiv und unsachlich zu werden!
@61 Enrico
Ich stimme Dir zu. Jeder wird sich individuell aufgrund seiner technischen Fähigkeiten und Kenntnisse, seines Anlangenkonzeptes und nicht zuletzt aufgrund seines Bauchgefühls für Digital oder eben Analog entscheiden. Und wenn das Ergebnis glücklich macht, dann ist Digital so richtig wie Anlalog umgekehrt.

Ich denke, dass eine Diskussion über den Sinn letztlich zu keinem Ergebnis führt, weil es keinen objektiven "Sinn" gibt. Hinzu kommt, dass ja schon keine Einigkeit bei der Definition des Begriffs "Digital" besteht. Ich werde in diesem Thread das Gefühl nicht los, dass eine ganze Reihe von uns sehr unterschiedliche Dinge mit dem Begriff "Digital" verbindet. Und dementsprechend wird recht oft aneinander vorbei argumentiert.

Ist eine Lok bereits digitalisiert, wenn sie ihren Fahrstrom - ggf. in modulierter Form - von außen mit Hilfe elektronischer Bauelemente (evtl. von einem Computer gesteuert) erhält, oder sprechen wir erst von "Digital", wenn eine Lok über einen Dekoder (mit entsprechenden Zusatzfunktionen) verfügt und dementsprechend ein etwas anderes "Betriebssystem" erforderlich ist? Wird mit "Digitalsteuerung"  nur die Ansteuerung der Lokdekoder mit Signalen aus entsprechenden Fahrreglern (und damit das unabhängige Fahren mehrerer Loks auf demselben Gleis) bezeichnet, oder wird darunter das "volle Programm" der Anlagensteuerung verstanden?

Gruß
K.U.Müller
viel vergnügen.. Dann fühlt sich bei dem ersten einer angegriffen, weil es ja fertige digital-Loks gibt, wo man nichts wertmindernd umbauen muss (und ein analoger darauf hinweisen wollen, dass es bei einigen Loks gar nicht geht) und beim letzteren regt sich einer auf "das geht aber bei der Lok xy auch analog!" (oder es wird erwähnt, dass es nun ja manchmal auch digital nicht geht)... Ähnliche Versuche dieser Art zeigen oft eine sehr schwach ausgeprägte Konsenzfähigkeit unter Modellbahnern und eine Liebe dazu, auf Ausnahmen hinzuweisen, wo dann der Nachteil wieder zum Vorteil wird oder andersrum.
Kann mich da nur weso anschließen - gewichten kann nur der Anwender.

Es sind ja auch Prämissen zu setzen - "Modellbahn" ist die vollständige Abbildung der Wirklichkeit.... oder eben nicht. Und dazwischen gibts Grauwerte wie bei Meinungsumfragen: 100%, 80%, 60%, 40%, 20%, 0%. Als analog treibender komm ich halt irgendwo in die Grauzone, digital kommt schon ein wenig weiter (aber beileibe nicht auf 100%). Und nicht jeder, der digital fährt, ist ein FREMOianer...

Und daher werden (hoffentlich) objektive Listen vom Anwender gewichtet, wie wichtig ihm gewisse Features sind - manche sind quasi unverzichtbar, manche sind ihm so egal wie der Ochs von Lerchenau für Taube.
Ja, ich mag auch nicht, wenn auf meiner Zuglok ein rotes Schlusslicht brennt, obwohl der Zug noch dranhängt (und am letzten Wagen brennt nix) - aber ich kann damit leben.

@69
Wenn ich mir anschau, was so manche Verrückte auf ebay freiwillig für einen alten Hund zahlen, wenn nur "digital" dabeisteht, läßt mich am Vorteilsargument pro analog zweifeln... - da läßt sich eher ableiten, dass der Einbau eines Digitaldekoders zu einer x00%igen Wertsteigerung führt

Enrico
@70
Na dann sollen halt einmal alle sagen, was sie unter digital verstehen.
Für mich ist digital ein Dekoder in der Lok und ein Digitalsignal (ein Signal, das Nachrichten enthält) auf den Schienen, sonst wäre nämlich der Heißwolf-Regler auch schon digital , erzeugt er ja die Steuerungssignale für seine Ausgangsstufen mit einem µP.

Analog ist daher für mich eine (wie auch immer geregelte) veränderliche Spannung auf den Gleisen ohne zusätzlichen Nachrichteninhalt digitaler Art (auch ems ist strenggenommen nur ein Analogsystem). Die Tatsache, dass jemand seine Modellbahn per Computer steuert, läßt noch keinerlei Rückschluss auf digitales Fahren zu (wobei manche nur digital fahren - Vollgas oder nix).

Enrico
@71 Kai
Mit Deinem letzten Satz hast Du leider vollkommen recht.
Ich denke aber das ist kein Problem unter Modellbahnern,
sondern ein grundsätzliches Problem der Diskussions-Kultur
in Internet-Foren jeglicher Art.

Frank,
der sich überlegt, ob es nicht doch eine bessere Welt gibt
bei Modellbahnern kommt dann eben noch dieses manchmal nervige Suchen nach Ausnahmen hinzu...
@54 Brummer
> Ich habe zunehmend den Eindruck,das es bei einigen Digitalern wirklich eher
> um eine Glaubens-denn Wissensfrage geht.

Bei manchen Analogikern auch...

@57+59 historicus
> nur bei digital auf dem gleichen Stromkreis Triebfahrzeuge unabhängig
> voneinander fahren können

Was interessieren uns *Stromkreise*? Das einzige, was interessiert, ist: Wie können wir auf dem *gleichen Gleis* abwechselnd oder gleichzeitig  mehrere Triebfahrzeuge fahren lassen? Die Tatsache ist, dass der eine diese Aufgabe digital löst, der andere analog (je nach Geschmacksrichtung).

@70 KU Müller
Kai L. hat ja auch nicht nach dem "objektiven SInn" gefragt, sondern "was ist für euch der Sinn". Die Frage ist legitim. Wenn jemand keinen Sinn sieht, ist das ebenso legitim, aber die Antwort passt nicht in diesen Thread... Mit etwas Selbstdisziplin dieses Labervereins liessen sich die meisten Streitereien vermeiden

Vielleicht ist es auch ein Problem der deutschsprachigen Kultur: Wenn in USA einer etwas macht, kommen zehn und machen es nach. Wenn in D einer etwas macht, kommen zehn und verbieten es...

Felix,
der auch immer zu jedem Thema die richtige Antwort weiss
vor allem wenn es Off Topic Themen sind *LOL*
@ 61 und andere
Von einer digitalen (digitalisierten) Lok (oder Wagen, oder Kran) sollte man nur sprechen, wenn ein Decoder drin ist, was bedeutet, dass die Schienen konstante Spannung haben und die Fahr- und anderen Befehle von einer Zentrale an den eingebauten Lokführer oder Maschinisten (=Decoder) übermittelt werden. Sonst wäre, wie gesagt worden ist, schon der Heisswolf-Regler digital, oder der heimische Backofen, weil er eine Digitaluhr hat, ganz  zu schweigen von Computersteuerung: Nur weil der Compi digital arbeitet, ist beispielsweise MpC an der Schiene (!) noch lange nicht digital (auch wenn es eine Version für Digitalloks gibt, was dann aber ein Digitalsystem ergibt - ähh, ist das genügend verwirrlich geschrieben?).
Das wegen einer wertfreien Liste ist ganz heikel. Wenn dort beispielsweise nichts steht, ob die Decoder den Motoren schaden, dann kommt einer, der aus diesem Fehlen flugs eine Schädlichkeit konstruiert, vgl. den Link von Brummel viel weiter oben, und dann geht der Salat erst richtig los...
LG
Heinzpeter
@ 73 Enrico

So sehe ich das auch, das ist auch meine Definition.

Aber ich wurde schon häufiger darauf hingewiesen - so auch hier unter @33 - dass mein System (MpC) nicht unbedingt Analogtechnik sei. Mir ist das egal, Hauptsache meine Loks laufen.(In Bezug auf meine Steuerung halte ich es als Nichttechniker mit H. Kohl: Entscheidend ist, was hinten 'rauskommt).

Nur es ist auch auf gewisse Weise nervig, wenn sich die Diskussion nicht um das Grundthema dreht, sondern zunächst darüber diskutiert wird, ob nun etwas zu "Analog" oder "Digital" zählt, und dabei die jeweiligen Pawlowschen Reflexe ausgelöst werden.

Sinnvoller wäre es doch, wenn die Eingangsfrage von Kai L. dahingehend diskutiert würde, mit welchen Mitteln der vorbildorientierte Modellbahner korrektes Zuglicht oder guten Sound auch in N erreichen könnte. Wenn das nur mit Dekordern geht, dann ist das eben so - für den, der das für unverzichtbar hält, erübrigt sich dann auch die Sinnfrage, für den macht das Sinn.

Gruß
K.U.Müller
Guten Sound gibt es frühestens ab Spur 1, aber auch da geht kein 40-cm-Lautsprecher rein. Sound aus kleineren Fahrzeugen wirkt ungefähr so erhaben wie Rauch aus Seuthe-Generatoren.
@ 76
Für mich genügt es eben nicht, wenn ich *auf dem gleichen Gleis* (gemeint und zu ergänzen: in verschiedenen Stromkreisen) mit mehreren Loks unabhängig fahren kann, ich möchte das zusätzlich *im gleichen Stromkreis* haben (ich wiederhole hier jetzt nicht, was damit alles möglich gemacht wird) - und das ist der Unterschied, und führt auch zur Eingangsfrage zurück.
LG
Heinzpeter
@80
Gemeint habe ich *auf dem gleichen Gleis* und nur das. Ich behaupte, Stromkreise interessieren ausser dir zunächst niemanden. Verschiedene Stromkreise interessieren erst, wenn sie etwas beitragen können zur Lösung der Aufgabe "Fahrbetrieb mit mehreren Fahrzeugen".

Ich fahre auch mit mehreren Fahrzeugen unabhängig auf dem gleichen Gleis, ja sogar im selben Stromkreis (nicht Stromabschnitt), analog -
nur nicht gleichzeitig

Für dich genügt "nacheinander" nicht, das ist ok. Trotzdem, das einzige was interessiert, ist: Wie kann ich meine Loks unabhängig voneinander auf dem gleichen Gleis fahren lassen? Diese Frage treibt selbst meinen 4-jährigen Sohn (Besitzer eines Ovals) um. Stromkreise sind ihm egal.

Felix
@79
Sound: Ich hab einen Lautsprecher unter die Anlage montiert, wo das Lokpfeifengeräusch rauskommt in der Nähe des Bahnübergangs. Das ist eine nicht-digitale, analoge, gültige Lösung, für die die Fahrzeuge nicht umgebaut werden müssen... Es muss also nicht immer ein Decoder sein.

Felix
da habe ich doch glatt das wichtige Wörtlein *gleichzeitig* vergessen, und das macht es eben aus. Aber ansonsten verstehe ich eigentlich langsam die Welt der Moba nicht mehr so richtig. Es geht bei mir nicht auf: Alle können alles (fast) genau gleich, und ob analog oder digital kommt gar nicht darauf an... Also ich höre mit der Diskussion auf.
Schönen Abend
Heinzpeter
Felix, ich mache die Geräusche selbst - analog
Wir haben im Klub einen Kollegen, der auf einem Modul mit Bahnschranken ein Läutwerk hat - glaub mir, nach 1 Tag geht Dir das auf den Nerv und am zweiten Tag läufst dann Amok ... Und das ist Dir dann sowas von egal ob das analog oder digital ist...

Aber um zum Topic zurückzukommen - ich wüßte, was ich wollte aber ich will es mir (derzeit) nicht leisten.

Enrico
@83
> Alle können alles (fast) genau gleich, und ob analog oder digital kommt gar nicht
> darauf an...

Gratulation!! Endlich hat es einer auf den Punkt gebracht ))

Felix
@84
Sound ist immer auch eine Frage der Lautstärke. Wenn es auf den Geist geht, ist es zu laut... und abschaltbar soll der Ton natürlich auch sein

Felix
@ 85
eben nicht, und zwar deswegen, weil mir diese Rechnung nicht aufgeht. Aber lassen wir das üble Spiel, lassen wir jeden unwidersprochen seinen Senf dazugeben, auch wenn es Quatsch ist,
Heinzpeter
PS: Ich will nicht missverstanden werden: Ich meine damit nicht Deine sachdienlichen Beiträge!
Um mal wieder auf den Punkt zu kommen:

mich hat zum Umstieg auf Digi bewogen, das ich nicht mehr ein so grosses Stellwerk haben wollte. Weiterhin fand ich alle analogen Stellwerke nicht gerade gut überschaubar. Also wollte/will ich das ganze auf dem PC haben. Das es hier auch analoge Möglichkeiten gibt, ist mir bei meiner damaligen Recherche entgangen .

Nach meinem Testdiorama möchte ich eine Anlage bauen. Hierfür stehen mir als Grundflache 220 x 90 und 160 x 80 zur Verfügung. Da das nicht gerade üppig ist, möchte ich eine Regalanlage mit 4 Stockwerken (220x90) bauen. Das erste Stockwerk beinhaltet den Schattenbahnhof in ist in 30 cm Höhe. Dann kommt jeweils eine Stockwerk in 40cm Abstand, so dass ich auf eine max. Höhe von 150 cm komme. Die Fläche von 160 x 80 nutze ich für 2 Gleiswendel (einen zum hoch- und einen zum runterfahren).

Da ich dann auch eine nette Gesamtgrundfläche habe, stelle ich mir teilweise einen Automatikbetrieb mit dem PC gesteuert vor.

Mit der Digitechnik kann ich alle Vorstellungen verwirklichen, das war mein Grund für den Umstieg.

Gruss
Dirk
Eine Anlage auf einem PC zu steuern, also Gleisbild auf dem Monitor anzeigen und mit der Maus die Schaltvorgänge auslösen, wo bleibt da der Modellbahnspaß?
Du mußt ja dann ständig auf den Monitor schauen, statt Deine Züge auf der Anlage zu beobachten. Die Darstellung der Gleispläne der Schattenbahnhöfe mit Anzeige von Belegtmeldung und Lok- bzw. Zugnummern oder -namen hinter einem Gleisbildstellpult ja, aber nicht eine ganze Anlage. Da würden auch die Monitore sicherlich überfordert sein.
@89
Aber auch das ist durchaus vorbildgerecht - Fernsteuerung eines ganzen Netzes per PC-Bildschirm aus der Betriebsleitzentrale

Felix
hat auch lieber ein Stellpult als einen Bildschirm
@89

Na ja, wie Felix schon sagte, entspricht es durchaus der Realität. Weiterhin finde ich persönlich andersfarbig dargestellte Weichenstellungen übersichtlicher, als z.B. die analogen von GFN. Weiterhin kannst Du den Anlagenteil, welcher sich im ausschliesslichen Automatikmodus befindet ja als Symbol ablegen und musst ihn nicht geöffnet haben (*grins* probiere das mal mit einem analogen Stellpult).

Ich finde es jedenfalls recht praktisch so.

Gruss
Dirk
Ich stelle mir vor ein "normales" Stellpult mit Ausleuchtung und dne PC, und egal wo ich stelle ich sehe es auf beiden Medien.
Das ist für mich auch digital.
Damit kann ich den Streckenverlauf "automatisieren" und den Bahnhofs- bzw. Rangierbereich auch von Hand stellen.
Jürgen
# 89: wieso muss man STÄNDIG auf den Monitor schauen? Man muss nicht mehr schauen as beim analogen Stellpult - wahrscheinlich weniger, da man den PC Vorgänge überlassen kann - da kann man Züge dann länger beobachten.
# 92: wozu beides? Beim PC kann man doch auch von Hand stellen, mit der Maus.
Oder meinst du richtig von der Hand stellen, sprich mechanisch?
cheers
Norman.
@#89
Du schreibst "wo bleibt da der Modellbahnspaß"

Ganz einfach, das programmieren von Weichenstraßen, passenden Signalstellungen, Sicherheitsverriegelungen usw. geht um soviel schneller am PC als montieren, verdrahten und löten von Schaltern, Relais und LEDs usw. Da liegen je nach Größe der Anlage Wochen oder Monate dazwischen und die verbringe ich dann lieber mit Modellbahnspaß beim Fahren

Denkt auch mal an Anlagenerweiterungen oder Umbau oder die Flexibilität und Platzersparnis bei großen Anlagen.

Alex
@ 94

Aber bevor du nach erfolgter Progammierung (wobei sich mir noch die Frage nach der Priorität der Hobbys stellt) in den Genuss des PC-gestützten Modellbahnfahrens kommst,musst du doch auch erstmal Strippen ziehen,löten,schrauben ect.!?

Oder hast du Heinzelmännchen, die das für dich erledigen? Wenn ja, sag mir bitte wo man diese ordern kann.

Oh sorry...ich vergass : Digital ist ja sooo gut, das verkabelt sich sogar selber !

Gruss Willi

(und nun bitte nicht gleich wieder auf arme Brummbären einhauen, aber bei dem Beitrag juckte es mich...lach. Fahr ruhig wie du magst...Alex     )
@95 "...nun bitte nicht gleich wieder auf arme Brummbären einhauen" Keine Sorge, ich distanziere mich von jeder Art körperlicher und verbaler Gewalt )

Der Thread heißt doch "Sinn einer Digitalsteuerung", d.h. ich bin erst einmal davon ausgegangen, daß der digitale Teil mit Weichendecodern und Besetztmeldern etc. schon steht. Natürlich muss das alles verdrahtet werden und sehr viel weniger als bei analogen Anlagen ist das auch nicht umbedingt.

Es ging bei meiner Aussage um das was hinter der "Schnittstelle" zwischen Bahn und Stellpult gemacht wird. Bei einer PC-Lösung verbinde ich da nur ein serielles Kabel mit der Digitalzentrale. Anstelle digitale Weichen, Schattenbahnhöfe und Besetztmelder über ein herkömmliches Schaltpult mittels Schaltern, Relais und Lämpchen zu steuern, daß mit 100ten Kabeln an den Decodern angeschlossen ist und ich noch zusätzlich Encoder benötige, halte ich die PC/Softwarelösung ab einer gewissen Anlagengröße nicht nur für besser und schneller realisierbar sondern auch kostengünstiger. Auch dann, wenn ich keine automatische Zugabfolge möchte. Klar, für einen Bhf mit drei Weichen brauch ich keinen PC.

Wenn nur digital gefahren aber nicht geschaltet wird, mag das ein anderes Gewicht haben.
Namensvetter,
"Da liegen je nach Größe der Anlage Wochen oder Monate dazwischen und die verbringe ich dann lieber mit Modellbahnspaß beim Fahren "
Der Weg ist das Ziel. Mir persönlich macht "montieren, verdrahten und löten von Schaltern, Relais und LEDs usw." deutlich mehr Spass als "das programmieren von Weichenstraßen, passenden Signalstellungen, Sicherheitsverriegelungen". Liegt aber vielleicht auch daran, dass ich letzteres gar nicht kann
Gruss
Alex
@97

[Programmieren]
Das hört sich wilder an, als es ist. In der Grundfunktion, also nur um Weichen oder Magnetarktikel zu bedienen, musst Du je nach Programm nur die vorgegebenen Symbole anklicken und in Dein Stellpult (virtelles) setzen(also malen nach Symbolen). Anschliessend werden die einzelnen Artikel mit den passenden Adressen versehenm. Fertig.

Mein altes Stellpult waren die weiss/schwarzen Dinger von GFN. Da war der Aufwand deutlich höher bei in diesem Zustand gleicher Funktionalität.

Gruss
Dirk


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