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THEMA: Einmessungsvorgang gängiger Steuer-Software

THEMA: Einmessungsvorgang gängiger Steuer-Software
Startbeitrag
Lio - 15.01.19 08:05
(ich mache doch lieber einen eigenen Thread, um den anderen mit den Meldeabschnitten nicht kaputt zu machen)

Hallo,

wie messen denn die einschlägigen Programme? Man könnte im Extremfall pro Richtung alle 126 verfügbaren Fahrstufen messen und hat dann 252 Messungen, wobei gerade die Schleichfahrten bei niedrigen Fahrstufen extrem Zeit kosten (vom Stehenbleiben bei Fahrstufe 1 gar nicht zu reden). D.h. es ist ganz sicher ein gröberes Raster. Wie oft fährt denn bei euren Programmen eine einzumessende Lok hin und her? Sieht man eventuell auf dem Computer die Fahrstufen, die gemessen werden?

Ich frage, weil ich eine eigene Steuerung programmiere. Mein bisheriges Messen war immer zeitaufwändig und eigentlich war die resultierende Kurve fast linear (im unteren Bereich nicht), so dass ich vielleicht auch nur 3 bis 4 Messpunkte gebraucht hätte...

Und wie groß (im anderen Thread wurde vom Zentimeter gesprochen) ist die Genauigkeit = wiederholbar am gleichen Punkt angehalten? Ich habe derzeit mit einem festen Zug auf ca. 1m Bremsstrecke unter 5mm erreicht, eher 2mm, das ist schon vielversprechend. Dabei liegt aber ein ganz einfacher Algorithmus zugrunde: sobald der Punktmelder (Halleffektsensor) den Zugmagnet meldet, wird mit einer definierten Bremsverzögerung (immer der gleichen) einfach nur bis zum Stillstand gebremst (was natürlich eine definierte Ausgangsgeschwindigkeit beim Überfahren des Melders voraussetzt).

Viele Grüße
Frank

Hallo,

Traincontroller legt für jeden Zug eine Datenliste an, wenn er auf dem Messkreis eingemessen wurde. Die AFB des Dekoders wird normalerweise nicht genutzt. Abhänig von der Fahrstufe regelt TC direkt.

Rocrail misst und regelt während des Betriebes.

Jens
Moins und ein erfolgreiches neues Modellbahnjahr,
kleine Ergänzung zu Jens. Hab gerade erst diverse Loks mit TC Silber eingemessen. Zuerst kann eine Kriechgeschwindigkeit ermittelt und eingestellt werden. Für das eigentliche Einmessen werden bei TC maximal 15 Meßpunkte (jeweils vorwärts/rückwärts, getrennte Kennlinien) verwendet. Softwareintern versucht TC die für eine Lok eingestellte Maximalgeschwindigkeit auf 1000 Intervalle anzupassen. Es gibt aber auch Loks, welche z. B. bereits bei 800 Intervallen ihre vmax erreicht haben. Bei zusätzlicher Verwendung von "Trainprogrammer" können die gemessenen Daten auch direkt in den Lokdekoder geschrieben werden, ansonsten werden sie in der Software gespeichert.

Grüße aus der Löwenstadt
Andreas
Hallo Frank,

ModellStw macht das wie folgt:

28 Fahrstufen werden Vorwärts und Rückwärts gefahren, also 56 Fahrten. Die Start-Fahrstufe lässt sich wählen (ich nehme immer die mit ca. 5 oder 10 km Geschwindigkeit, gerade so, dass sie nicht stehenbleibt).

Es gibt die Funktion "schnell Einmessen", dann wird nicht jede Fahrstufe Vorwärts und Rückwärts gefahren, also 28 Fahrten.

Das dauert seine Zeit, während dem Einmessen mache ich in der Regel etwas anderes und schaue ab und zu nach dem Rechten...

Danach kann man die Werte mittels Regler korrigieren, falls es Ausreißer gibt (z.B. Lok stehengeblieben und wieder angeschubst). Es gibt eine Wertetabelle, die ggf. manuell korrigiert werden kann.


Der gleiche Zug hat in der Regel eine sehr hohe Wiederholgenauigkeit. Muss es mal messen. Unterschiedliche Fahrzeugen weichen aber doch ab, bis ca. +/-10 cm/m würde ich schätzen. Auch gibt es einige Fahrzeuge, die von sich selbst ziemlich abweichen, ältere Minitrix Loks sind da auffällig.

Viele Grüße,

Simon
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:


ältere Minitrix Loks sind da auffälli


Das war ja schon ein Klassiker zu Analogzeiten, dass ältere Minitrix erstmal ein paar Runden brauchen bis sie "in die Gänge" kommen aber dann fahren sie recht passabel. Zum Beispiel die Mechanik: http://www.spookshow.net/loco/files/trixf9mech1.jpg Dass eine statische Einmessung damit nicht klar kommt ist nicht verwunderlich.

Grüße,
Harald.
Hello!
Die Decoder haben in CV67-94 28 Stützpunkte, dazwischen wird interpoliert. Also genauer braucht man das nicht machen beim Einmessen. Falls es da tatsächlich Unstetigkeiten geben sollte sind die Abweichungen dann 4,5 Geschwindigkeitsschritte wenn man 128FS verwendet. so übel ist kein Fahrzeug daß das starke Auswirkungen hätte.

Haltepunkt Genauigkeit: da kommt es auf die Qualität der Decoder an und wie lange nach einem Messereignis das die Position des Decoders erfasst angehalten werden soll. Ich hab' vor 20 Jahren einmal in der drmb Newsgroup eine Wette laufen gehabt, daß ich eine Lok frisch aus dem Tiefkühlschrank eine Runde fahren lasse etwa 3Meter und dann anhalte. Danach Lok auf einem Heizkörper etwa 50-60°C und das ganze noch einmal. Der Haltepunktunterschied war unter 1mm also nicht feststellbar. Bahnhofsgleis etwa 1m Länge. Das ganze war in Maßstab H0. Der Decoder ein ZIMO MX61/2000, heutzutage schon ein antiker Typ. Also das Wesentliche an der Sache war der Decoder. Das Fahrzeug war gut gewartet mit wenig Schmierstoff um die niedrigen Temperaturen gut verkraften zu können.
-AH-
Servus,

iTrain hat ebenfalls für jede Lok eine Kennlinie hinterlegt. Wie genau die ist kann man letzlich selber bestimmen da man anwählt welche Stufen gemessen werden sollen, der Rest wird interpoliert.

Tatsächlich macht es auch nur wenig Sinn jede Stufe einzumessen. Wenn es um den präzisen Halt vor Signalen geht sind meist die unteren Stufen wichtig. Nach oben reicht es gröber und es macht auch wenig Sinn die Schrittgeschwindigkeit en Detail auszumessen.

Ich komme jetzt mit etwa 4-5 Punkten aus und messe je nach Einstellung des Dekoders bei FS 6, 12, 16, 20, 28. Mehr ist nicht nötig und die Züge halten in einem für mich völlig ausreichenden Toleranzbereich von 1-2 cm. Das ganz dauert pro Lok ein paar Minuten...

Nachtrag...
Meine Loks sind idR so eingestellt das bei FS28 etwa die Höchstgeschwindigkeit des Vorbilds rauskommt und die Lok bei FS1 langsam aber sichtbar anfährt.

Grüßle
Elvis

Rocrail interessiert sich nicht unbedingt für die tatsächliche Geschwindigkeit einer Lok. Beim punktgenauen Anhalten verwendet es eine selbstlernende Approximation die zu jeder vorkommenden Einfahrgeschwindigkeit in einen Block zugeordnet wird (wenn man es so einstellt). Die Lok bekommt für eine Fahrt ja immer die selbe (oder nur eine Auswahl von wenigen) Geschwindigkeit - also von Block A nach Block C immer eine und von Block B nach Block C auch oder eben eine andere (zb wegen abzweigender Weichen). Diese handvoll Geschwindigkeiten bekommen dann intern automatisch eine Bremskurve, die von Mal zu Mal besser berechnet wird. So kommt die Lok immer punktgenau zum stehen, egal wie schnell diese fixe Geschwindigkeit nun real wirklich ist. Das Verfahren heißt dort BBT und ist hier beschrieben:
https://wiki.rocrail.net/doku.php?id=loc-bbt-de

Wenn du selber programmierst, würde ich empfehlen ähnlich ranzugehen, weil ich den Aufwand pro Lok dafür (außer Rocrail selbst zu pflegen) relativ gering halte -> Kaum Messfahrten, lediglich ein/zweimal Probefahren, damit die Berechnung nicht zu arg danebenhaut.

VG, Steffen
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Nachtrag...
Meine Loks sind idR so eingestellt das bei FS28 etwa die Höchstgeschwindigkeit des Vorbilds rauskommt und die Lok bei FS1 langsam aber sichtbar anfährt.


Mein Nachtrag: ich nutze 128 Fahrstufen, die aber km/h entsprechen. Die Kennlinie ist dann bei langsamen Maschinen extrem nichtlinear und die Lok wird nach Vmax (z.B. 50km/h = Fst 50) nicht mehr schneller. Ich verstelle die CV 5 der Lok entsprechend so, dass Vmax dem Vorbild entspricht (habe keine schnellere als 120km/h) und mit der CV 6 prüfe ich meistens noch die 20km/h ein, damit sie untereinander auch schön passen.

VG, Steffen
Hallo Frank,

wenn Du selbst programmierst und Dir das messen der langsamen Fahrstufen zu lange dauert, dann kannst Du hierfür einen kürzeren Melder / Melderabstand verwenden.

Viele Grüße, Joni
Servus Steffen,

bei Railware waren nichtlineare Kennlinien tendentiell etwas anstrengend und es war meist etwas Nacharbeit benötigt bis die Positionen stimmten. Darum hab ich die Einstellungen der Fahrzeuge bis dato auch eher linear gehalten sofern Dekoder und Fahrzeug das auch umsetzen können.

iTrain scheint da insgesamt toleranter zu sein, zumindest war mir noch nichts aufgefallen was grobe nachträgliche Anpassungen nötig gemacht hätte. Aber ich hab auch keine extrem kritischen Anforderungen wie Anhalten auf der Drehscheibe oder BW automatisieren. Für solcherlei Exzesse fehlt mir in der Spurweite irgendwie völlig der Ehrgeiz ...

Grüßle
Elvis
Hallo,
ich mache das mit dem TrainController genau so, wie es Elvis beschrieb:
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Meine Loks sind idR so eingestellt das bei FS28 etwa die Höchstgeschwindigkeit des Vorbilds rauskommt und die Lok bei FS1 langsam aber sichtbar anfährt.


Damit teilen sich die 28 Fahrstufen optimal auf die Kennlinie auf.
Führt dadurch evtl. auch zu einem besseren Haltepunkt. Das vermute ich nur, ausprobiert habe ich das nicht.
Mehr als 28 Fahrstufen halte ich für unnötig.

meint
Günter
Da mich das Thema am Rande auch interessiert, wie die Software vorgeht, um eine Lok punktgenau zum Halten zu bringen, mir das aber nach wie vor nicht so recht klar ist, möchte ich mich mit (m)einer Frage gerne beteiligen:

Ich habe erste Gehversuche mit RocRail hinter mir und hab mich auch ein wenig mit dem dortigen "Einmessverfahren" beschäftigt. Was mir nach wie vor nicht klar ist: Das Punktgenaue stoppen EINER Lok mag ja noch relativ gut nachvollziehbar sein, aber wie schafft man es, dass alle Loks an der exakt gleichen Stelle stoppen? Bei RocRail gibt es ja den Enter-Melder und den In-Melder. Bei Erreichen des Enter-Melders wird die Lok auf Kriechgeschwindigkeit herunter geregelt und bei Erreichen des In-Melders wird die Lok gestoppt. Da aber nicht alle Loks gleich gebaut sind (bei manchen Achsen beispielsweise erfolgt gar keine Stromabnahme oder es ist die erste Achse in Fahrtrichtung unterschiedlich weit von der Kupplung entfernt), kann dieses Verfahren niemals zu einem punktgenauen Anhalten führen - oder irre ich? Und falls ich mich irre, wäre ich für eine entsprechende Erklärung dankbar.

Herby
Zitat - Antwort-Nr.: 12 | Name:

bei Erreichen des In-Melders wird die Lok gestoppt. Da aber nicht alle Loks gleich gebaut sind (bei manchen Achsen beispielsweise erfolgt gar keine Stromabnahme oder es ist die erste Achse in Fahrtrichtung unterschiedlich weit von der Kupplung entfernt), kann dieses Verfahren niemals zu einem punktgenauen Anhalten führen - oder irre ich? Und falls ich mich irre, wäre ich für eine entsprechende Erklärung dankbar.


Genau so ist es, die erste aktive Achse führt zum Stopp, der Weg dahin wird berechnet. Deshalb rüste ich bei kritischen Stellen auf optische Melder für die Halteposition um, die auch geschobene Wagen ohne Widerstandsachsen erkennen.

VG, Steffen
@ Steffen #13

Bin ich froh, dass ich das offensichtlich richtig verstanden habe. Welche optischen Melder sind das, die du verwendest? Und wie werden die an DCC angeschlossen?

Ich selbst schwimme da im Moment auf der Arduino-Schiene rum und hab die folgende Lösung gefunden, weiß aber nicht, ob die nicht etwas übertrieben ist:

Ich nehme diese IR-Melder, die ein nahes Objekt erkennen und dieses Ereignis an einen Arduino melden: https://de.aliexpress.com/item/Smart-Elektroni...9.266.72ad3c00CXAd8H

Das Modul kommt zwischen den Schienen an der Stelle, wo die Kupplung sein soll, wenn der Zug steht. Ein Sketch am Arduino wertet das Signal vom IR-Modul aus und entsprechend wird ein Relais geschaltet, der mittels eines Widerstands einen Verbraucher an einen DCC-Belegtmelder simuliert. Die Materialkosten betragen für 8 Meldeabschnitte dann weniger als 10 Euro. Sollte meiner Meinung nach funktionieren, aber ob es 'die beste' Lösung ist?

Herby
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Welche optischen Melder sind das, die du verwendest? Und wie werden die an DCC angeschlossen?


DCC ist ja nur der Befehlsbus, Rückmeldungen sind da nicht enthalten.
Ich benutze https://wiki.rocrail.net/doku.php?id=gca190-de , dessen Ausgänge ich an einen S88-Kontaktmelder anschließe. Dafür reicht der "LDT rm88n" oder "Train Modules 26301" oder jeder andere S88-Rückmelder für Schaltkontakte.

VG, Steffen
Hallo Herby,

warum über Infrarot? Ich selbst benutze auch ausschließlich Punktmelder, auch in Verbindung mit einem Arduino. Für deine Zwecke reicht es, einen Reedkontakt gegen Masse einzulesen oder einen Halleffektsensor ebenfalls gegen Masse, sein dritter Pin geht gegen VCC. In der Software das Entprellen nicht vergessen.

Viele Grüße
Frank
@ Frank

Mein Problem ist, dass ich mich mit diesen Dingen überhaupt nicht auskenne. Oder kaum. Das ist auch der Grund, warum ich dem Link, den Steffen in #15 gesetzt hat, nicht wirklich folgen kann, da es dort nur so strotzt vor Abkürzungen. Es ist einfach mühsam, wenn man gefühlt jedes dritte Wort (meist eine Abkürzung) erstmal ergoogeln muss, um es zu verstehen; und nach dem 10. ergoogelten Wort weiß ich nimmer, was das erste ergoogelte Wort bedeutet. Sorry, Steffen, aber solche "Anleitungen", die noch dazu in Stichworten hingepinselt wurden, helfen mir einfach nicht.

Bei Reedkontakten denke ich sofort an einen Magneten, den ich an den Fahrzeugen anbringen muss, damit das funktioniert. Und das hieße: Loks müssten vorher mit einem Magneten ausgerüstet werden, und fremde Fahrzeugen können dann gar nicht auf meiner Anlage fahren (außer, man rüstet sie mit Magneten aus). Und: Ich müsste sicherstellen, dass der Magnet bei jedem Fahrzeug exakt gleich weit entfernt von der Kupplung angebracht wird, was mitunter gar nicht so leicht ist. Weil wenn ich den Anspruch habe, dass die Lok exakt so stehen bleiben soll, dass die Kupplung an einer bestimmten Stelle ist, dann geht das nur, wenn das System erkennt, dass die Kupplung genau dort angekommen ist.

Und was ein Halleffektsensor ist, weiß ich noch nicht mal.

Der oben beschriebene Lösung fühle ich mich einfach gewachsen.

Herby
Hmm ... ich habe jetzt nach diesem TCRT5000L gesucht, der auf der vom Steffen verlinkten Seite erwähnt wird. Den einzigen Unterschied zu 'meiner' Lösung sehe ich darin, dass dort ein Sensor verwendet wird, der scheinbar auf sichtbares Licht reagiert, indem er die Helligkeitsunterschiede detektiert. Das von mir oben verlinkte Modul macht das halt mit Infrarot-Licht und erkennt damit ein Objekt, das sich in einer einstellbaren Entfernung befindet.

Der Unterschied ist wohl auch (wenn ich mir das richtig zusammen reime), dass die GCA Lösung eine eigene Platine hat für den Anschluss ans Rückmeldesystem, ich aber den Verbraucher über ein Relais und einen Widerstand machen möchte. Und natürlich: bei meiner Lösung brauche ich wohl keinen Lötkolben.

Übrigens: Dunkel kann ich mich erinnern, dass ich dieses System schon mal durchgearbeitet habe und das damals schon abgehakt hatte, aus den selben Gründen wie auch jetzt wieder: dazu fühle ich mich nicht gewachsen.

Herby
Servus,

in iTrain/Railware kann man angeben wo sich der Meldepunkt am Fahrzeug in Bezug auf die Front befindet. Das findet dann wieder Eingang in die Weg-Zeit-Berechnung. Die Einstellung ist auch eine kleine Stellschraube um den Haltepunkt zu kalibrieren wenn es nötig sein sollte.

Grundsätzlich finde ich die optischen Melder als Trigger nicht falsch und glaub das man damit präsise schalten kann. Als generelle Belegtmeldung wär es mir aber zuwenig, da ist ein Stromsensor zwangsweise sicherer da zumindest die Lok und ein ggfs. beleuchteter Schlusswagen schon mal sauber erkannt wird.

Allerdings muss das System auch schnell genug sein. Ein gewisser Teil der Anweichungen ist unter Umständen auch dem Digitalsystem geschuldet. Alle Komponenten in der Kette von der Rückmeldung über die Software bis zurück zum Dekoder haben eine gewisse Verzögerung die auch etwas variiert. Je schneller die Lok desto ungenauer wird das Ganze.

Gestern hatte ich mal noch schnell die Piko 82 mit Sound eingemessen. Der zeitaufwendigste Teil davon war das Eingeben der Funktionen damit die Software grundsätzlich mal weiß was die Kiste kann. In iTrain hab ich dazu recht große Werte für die softwareseitige Verzögerung eingegeben, die im Dekoder selbst eher kurz gehalten sind. In Verbindung mit den Bremswegen der Blöcke läuft die Lok nun eher selten mit der gleichen Fahrstufe und man hört jetzt endlich mal das "Segeln" wenn die Lok sanft runtergeregelt wird.

Völlige Begeisterung zu später Stunde!

Grüßle
Elvis
@ Elvis

Nur zur Klarstellung: Ich strebe kein ausschließliches Melden über IR-Sensoren an. Sehr wohl werden die meisten Meldungen mit herkömmlichen Stromfühlern passieren. Nur dort, wo ich auf punktgenaues Stoppen wert lege, werde ich (höchstwahrscheinlich) solche IR-Sensoren verbauen.

Herby
Hallo Herby,

dein Argument mit fremden Fahrzeugen verstehe ich (und zur Herausrechnung der individuellen Magnetposition hat Elvis schon geschrieben). Halleffektsensoren brauchen ebenso einen Magneten, insofern kommen sie dann für deinen Anwendungsfall ebensowenig infrage.

Viele Grüße
Frank

PS. Ich wiederum werde eine Reflexlichtschranke nur an einer Stelle verwenden, nämlich dort, wo ich nur noch seitlich rankomme und nicht (mehr) von unten.


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