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Thema: Räder und Gestänge brünieren, wer hat Erfahrung?
Werwie - 12.01.19 17:16

Hallo Zusammen,
habe gerade mein erstes Rad und ein Gestänge testweise brüniert, noch nicht optimal, aber schon mal ein Ansatz.

Ziel ist es, einige ältere Arnold Modelle, z.B BR05 und BR78 zu supern.


mfG

Werner W.



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Hallo Werner,
Gestänge ist kein Problem. Ich nehme die Fohrmann Brünierbeize,
es muß vorher sehr gut entfettet sein.
Aber Räder ist so eine Sache: die Stromabnahme leidet schon erheblich. Das habe ich wieder aufgegeben. Die Industrie verwendet ja eine Schwarz-Vernickelung. Aber geht wohl nicht zuhause.
Bei Märklin in Göppingen kann man die aufwendige Galvanik dazu besichtigen.
Viel Erfolg
Klaus

Hallo Werner
Ich benutze Brünierbeize für Gewehre - Flinte.

Es ist Leitungs fähig, was das Fohrmann Produkt nicht ist

Mfg Jörg

Hallo Jörg,
die benutze ich auch.

Danke Klaus, das mit dem Entfetten lerne ich gerade, werde wohl Bremsenreiniger nehmen.
Meine Testreihe zeigt wieder einmal, das die Räder unterschiedlich beschichtet sind, die uralten Arnold-Räder werden so gut wie nicht dunkel, nur dort wo abgefahren, andere gehen gut.

mfG

Werner

Hallo,

daß alte ARNOLD-Räder sich sogar mit Pariser Oxid schlecht brünieren lassen liegt vermutlich daran, daß die damals chemisch vernickelt haben und nicht mittels Elektrolyse.

Ich verwende Pariser Oxid, vorher muß natürlich gut entfetttet werden, z.B. mit Isopropylalkohol.
Nach der Brünierung lasse ich nur den Belag auf den Spurkränzen drauf dann funktioniert die Stromaufnahme auch besser.

Herzliche Grüße

Karl Heinz

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

so gut wie nicht dunkel, nur dort wo abgefahren, andere gehen gut.



Hallo Werner,

zum brünieren muss das Material nicht nur fettfrei, sondern auch metallisch blank sein!
Daher überrascht deine Feststellung also nicht.

Das Brünieren ist eine Oberflächenbehandlung: wenn das Material dafür nicht metallisch blank ist, dann versucht man dessen Belag zu brünieren... das muss ja irgendwie schief gehen...

Gruß
Roger

Hallo,

...und, es lassen sich nicht alle Materialien brünieren! Am besten funktioniert das mit Messing und Kupfer. Bei anderen Legierungen kann es gut bis gar nicht (hoher Zinnanteil, glanzvernickelt) klappen. Auch wird nicht alles schwarz ( bräunlich ) und haftet relativ schlecht.

Es gibt aber auch sehr verschiedene Mittel, die je nachdem auf andere Materialien reagieren.

Alles mal durchprobieren

Gruß kkStB

P.S. wie bereits erwähnt ( #5 ), z.B. Messing legt ganz gerne eine Oxidschicht an, die sich nicht brünieren lässt. Solche Schichten lassen sich recht gut mit dem Glasfaserpinsel reinigen.


Na ja Christian,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

z.B. Messing legt ganz gerne eine Oxidschicht an, die sich nicht brünieren lässt. Solche Schichten lassen sich recht gut mit dem Glasfaserpinsel reinigen.


mit dem Glasfaserpinsel sollte man die Oxidschicht aber nicht reinigen, sondern entfernen!

meint
Roger


(sorry, da konnte ich jetzt nicht anders... )

Hallo Werner,

ich hatte mir mal aus dem Bereich der Waffenpflege 3 verschiedene Brüniertsifte besorgt, 2 sind mehr etwas wie ein schwarze Farbe, zum rahmenteil schwarz zu bekommen sind die ok.
Birwood Casey Super Black (flat & gloss)
Der 3 Stift hat ein klare Flüssigkeit die auf Metall reagiert und dieses dunkel - schwarzblau - färbt.
Funktioniert bei diversen Steuerungen von Loks der Marken Fleischmann, Arnold und Minitrix gut, bei Roco war kein Effekt zu sehen.
Nix auseinander nehmen, reinigen (mit isopropanol und Papiertuch alles abwischen, und mit dem stift ein paar mal über das Material fahren, bei bedarf nach ein paar Minuten wiederholen.

Google nach Birchwood Casey 13201

Scheint aber zur Zeit schwierig sein zu bekommen.

Gruß Detlef

Hallo Detlef ,

Wie gut oder lange  haelt dieser Stuff (BC13201) ?
Wie sind deine Erfahrungen auf den Raedern ?
Nachher noch trocknen/ wisschen o.ae. notwendig ?
Einfahrprobleme / Kontaktprobleme???

Fragt sich
Rae
Der es auch mal gerne machen moechte......(aber ohne Fehler😀)

Ich würde gerne eine Minitrix 01 164 brünieren, aber ich trau mich nicht wirklich an das Gestänge...das ist doch schnell versaut, oder?
Liebe Grüße, Markus

Hallo Rae,

es findet ein chemischer Prozess statt, die Färbung bleibt.
Durch mehrmalige sauftragen wird das Metall dunkler.
Gilt für Gestänge wie auch für die Räder der Loks, auf lackierten Stellen und auf Kunststoff passiert nichts.
Nur aufragen, ein großartiges Abwischen habe ich nicht gemacht, Kontaktprobleme sind mir keine aufgefallen.

Hallo Markus,

wenn die sich brünieren läßt, dann ist das mit dem Stift kein, weil du nichts auseinander nehmen mußt.
nur mal die Räder ein wenig weiter drehen das man an alle stellen des Gestänges dran kommt.

Gruß Detlef

Hallo Detlef,
danke für den Hinweis, ich werde das mal versuchen!

liebe Grüße, Markus

Hallo Detlef ,

Vielen Dank .
Werde es auch mal versuchen .

MfG.,
Rae

Hallo zusammen,

ich bin über diesen Thread hier gestolpert, da ich mir Gedanken gemacht habe, wie ich die recht blanken Räder meiner in letzter Zeit neu gekauften Fleischmann-Wagen ein bisschen dunkler kriege. Offensichtlich wird da jetzt auch schon bei der Schwarz-Vernickelung gespart...

Da ich derzeit vorrangig an Güterwagen denke, ist der Aspekt einer Leitfähigkeitsverringerung für mich übrigens zunächst zu vernachlässigen.

Was wäre ein geeignetes Mittel für die (schwach vernickelten?) Räder? Ich habe von der Fohrmann Brünierbeize gelesen, aber die gibt es wohl nicht mehr (nur noch Brüniercreme gelistet). Man findet z.B. auch eine Schnellbeize von Ballistol. Bevor ich mir aber etwas umsonst kaufe, würde ich meine Frage gerne an die Experten hier im Forum stellen - was kann ich also zum (chemischen ) Abdunkeln der Radsätze verwenden?

Viele Grüße,
Sebastian

Hallo Sebastian,
Man kommt um das experimentieren leider nicht herum...
Brünierbeize für Nickel und Weißmetalle...
Mal sehen ob ich was finde.
Gruß,
Willi

Hallo,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Offensichtlich wird da jetzt auch schon bei der Schwarz-Vernickelung gespart...


Ist mir auch schon aufgefallen, ich denke aber, die blanken Räder verdrecken nicht so stark die Schienen. Böser Gedanke: Schwarzvernickelung enthält Kupfer und Cu ist teuer geworden heutzutage...

Ich habe die Brünierbeize von Fohrmann, die funktioniert aber bei Cu haltigen Buntmetallen, vorrangig bei Messing und Bronze. Die Teile werden dann braun wie einst die alten Roco Radsätze - das waren brünierte Messing Räder, wobei sich die Brünierung in kürzester Zeit abgefahren und auf den Schienen verteilt hatte. Nickel wird zwar damit oberflächlich schwarz, die Schichte ist aber nicht haltbar und lässt sich weg wischen.

IIRC benötigt man Schwefelleber ... in Zeiten des entmEUndigten Konsumenten ist das ganze Giftzeugs aber schwer zu bekommen. Ich wüsste auch nicht woher...

Grüße, Peter W.

Hallo Peter,

Zitat - Antwort-Nr.: 16 | Name:

Ich wüsste auch nicht woher...



bei Amazon.

Gruß, Roland


...oder bei ebay.

Gruß

Bei A* heißt es meist "Kein Versand nach Österreich" und e* verweigere ich mir aus Selbstbeschränkung.

Grüße, Peter W

Im Netz hab ich die Firma gefunden, die scheinen etwas mehr zu machen als nur X-beliebige Chemikalien ohne Anleitug aber mit "intressanten Nebenprodukten" (Das Schwefelleber scheidet giftige Dämpfe aus) zu verkaufen. https://www.tifoo.de/infomaterial/bruenieren-patinieren-infos

Grüße,
Harald.


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