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Thema: pwm fahrregler bitte um Ratschlag
heiko - 09.01.19 09:45

Moin moin liebe N Gemeinde,
Mein Name ist Heiko , ich bin 54 Jahre jung und seit 25 Jahren N Banner.( Analog , und das soll auch so bleiben ) :)
Ich werde mich und meine Anlage bei Gelegenheit etwas ausführlicher vorstellen, habe aber zunächst eine Frage die mir etwas auf der Seele brennt.
Ich fahre 2 Hauptstrecken mit herkömmlichen Fleischmann Trafos.
2 Nebenstrecken , Rangierbahnhof sowie eine Rangiereinheit auf meinem Zechengelände mit Titan Halbwellenfahrreglern.( sehr zufriedenstellend ).

Nun zur Frage:
Ich habe folgendes pwm Doppelfahrpult gefunden. Siehe Foto.
Technische Daten:
Netzteil mit Trafo von Block 50 VA , Ausgang je 2,5 A max
Elektronische Sicherung intern
2 Sicherungen je 2,5 A
Ist der pwm Regler vergleichbar mit den Eigenschaften meiner Halbwellen ?
Lohnt sich der Versuch ?
Wir sind uns noch nicht ganz einig , ich schätze die Investion auf ca. 100 Euro.
Ich habe leider keinerlei Erfahrung mit den pwm Fahrreglern , interessieren würde mich das ganze schon ,
zumal es ja auch eine schön kompakte Einheit ist.
Was meint Ihr?
Gruß Heiko


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Hallo,

Pulsweitenmodulation sind Impulse mit voller Spannung aber variabler Breite. Je schmaler der Impuls desto langsamer die Fahrt.
Der Unterschied zu Halbwellen ist auch, das Halbwellen von ca. 3V bis 12V hochgefahren werden, PWM-Impulse aber immer die volle Spannung haben. Dadurch haben die Motoren auch schon im niedrigen Drehzahlbereich volle Kraft. Mehr als 12V sollten es aber nicht unbedingt sein.

Diese Regler sind jedem normalen Fahrpult überlegen.

Gruß kkStB

Das Ding gibt/gab es bei Conrad Electronic als Baustein bzw. fertig.
Habe den Vorgänger, meine Roco 290 mag den gar nicht.
Such mal nach "Conrad Fahrregler" da findet sich einiges zu im Forum.
Dann lieber gleich einen Heißwolf.
Gruß Björn


Danke für Eure Antworten,
Ich habe es schon befürchtet es gibt sehr unterschiedliche Erfahrungen.
Einfacher wäre es gewesen jeder hätte gesagt gegen die beiden Fleischmänner hätte ich allemal getauscht.
Ich mus allerdings auch zugeben das wenn erstmal mein Jagdtrieb erwacht ist ich gerne etwas ausprobieren was ich nicht kenne:) Sorgen machen mir hier natürlich die Berichte über das starke Erhitzen der Motoren. Naja ich warte noch ein bischen ab.
Für 125 bekomme ich natürlich auch einen 1000er Heisswolf . Ihr merkt schon : Heiko hat diese Woche zuviel Zeit und mus wieder dringen etwas ausprobieren wo doch tausend andere Sachen wichtiger wären.
Mal schauen vielleicht gibt es ja noch Argumente die mich schlussendlich abhalten oder motivieren.:)
( Analog ist aber auch furchtbar schön , man hat immer etwas auszuprobieren )
Gruß Heiko

Hallo,

meine 2 Cent dazu.

Bevor ich auf Digital umgestiegen bin, hatte ich vier von diesen Geräten jahrelang, mit allen möglichen Motoren 3 Poler, 5 Poler, Glockenanker, und ja, sogar Modelle mit Werkseitig eingebauten Decoder auf meiner Anlage im Einsatz. es ist nicht ein Modell dadurch über den Jordan gegangen.

Gruß Jürgen

Danke Jürgen
die 2 Cent sind gut bei mir angekommen:)
Gruß

Hallo Heiko,
als ich noch analog gefahren bin hatte ich den selben, er war ganz gut und Probleme mit div. Loks hatte ich nie. Da ich 4 Stromkreise hatte habe ich die anderen beiden Kreise mit 2 Tillig TFi2 gesteuert.(Bild)
Der Tillig war m.M. das beste was ich mir als Steuerung angeschaft habe, die Loks fuhren alle schön langsam an. Der Tillig ist außerdem für Glockenanker Motoren geeignet.
Gruß
Werner


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Hallo Heiko,

das PWM-Signal vom Fahrpult ist nichts anderes als ein PWM-Signal eines Decoders. Wie die Vorredner schon schrieben, ist es für analoge Fahrzeuge besser als jede Halbwelle. Ich bin jahrelang ausschließlich mit PWM gefahren.
Allerdings soll es Decoder geben, die im Analogmodus nicht mit einem solchen Signal klarkommen. Es ist leider so, dass uns mancher Hersteller mit Fahrzeugen beglückt, die serienmäßig mit einem Decoder bestückt sind. Mit solchen Fahrzeugen wäre ich vorsichtig. Wobei man es dem Fahrzeug natürlich nicht ansieht, ob der Decoder Zicken machen wird.

Grüße
Zwengelmann

Hallo Zusammen,
so unterschiedlich sind die Erfahrungen. Ich hatte mir einen PWM-Regler selbst gebaut und mir am Ozilloskop die Signale angesehen, sowie diverse Loks ausprobiert. Ja, manche liefen etwas besser, manche brummten, da ich sowohl Frequenz, Tastung und Spannung justieren konnte, habe ich mit allen Signalformen gearbeitet. Ergebnis war aus meiner Sicht nicht berauschend. Hohe Frequenzen waren gut für manche Motoren, andere mochten sie gar nicht, drum macht Heisswolf das für jede Lok individuell. der war mir aber zu teuer, also habe ich mir eine Tillig TFi2 neu gekauft, das war die Ernüchterung schlicht weg und die ging nach 14 Tagen zurück.

Das war der Grund warum ich dann auf eine Z21 Black umgestiegen bin und ich bereue das nicht.

mfG

Werner W.

Hallo,

Ich hatte früher PWM Fahrregler. Die Funktionsweise wurde schon erklärt, die Vorteile sind klar.
- volles Drehmoment schon bei niedriger Drehzahl
- extremste Langsamfahrten möglich
Im allgemeinen: je minderwertiger der Motor, desto größer der Effekt.
Allerdings hat das ganze auch einen Preis:
- die Fahrzeuge werden i.d..R. lauter
- PWM sind Motorkiller. Je minderwertiger der Motor, desto mehr. Genauer gesagt, leidet der  Kollektor. Man muss sich nur mal das Kollektorfeuer bei Gleichstrom, Halbwelle und PWM ansehen. Am Ende verdanke ich es meinem PWM Fahrregler, dass ich mittlerweile meinen kompletten Fuhrpark auf Glockenankermotoren umgestellt habe. Seitdem fahre ich wieder mit eingeregelter Halbwelle...

Gruß Engelbert

Hallo Werner W,
ja, so kann es gehen, wenn ich heute nochmal analog fahren würde, dann nur mit dem Tillig. Aber auch ich habe auf digital umgestellt mit der z 21 (weiß) die für mich optimal ist. Da ich nicht so der Fachmann bin mit den CV Einstellungen und BUS oder Locnet ect. brauche ich nicht mehr, ich gebe es ehrlich zu das diese Sachen für mich Böhmische Dörfer sind. Von CV 1-5 kann ich alles einstellen, danach würd ich nur Blödsinn machen das keine Lok mehr fahren würde aber in der Küche der Mixer laufen würde!
Gruß
Werner

Hallo Engelbert,
alles auf Glockenankermotoren ist mit Sicherheit eine gute Sache, allerdings auch kostenintensiv, es sei denn man hat eine günstige Quelle und kann den Umbau selber bewerkstelligen.

Gruß
Werner

Hallo Heiko,

ich kenne und habe nur die Vorgängerversion davon, die benötigt einen extra Trafo, und hat für links und rechts  nur eine jeweils einfache LED oder nicht eine farbigen LED Streifen.
Der Regler hat in der Mittelposition die Nullstellung, aber nicht mit einem Rastmoment wie es herkömmlich Modellbahntrafos /-regler haben.
Ich habe mit keiner analogen Lok (3- 5-poler, Glockenanker) Schwierigkeiten, digitale noch nicht getestet.
Das Fahrverhalten ist in allen Fällen besser, speziell was das langsame fahren angeht.
Das von dir gezeigt Gerät hat anscheinen auch 2 verschieden Rangiergeschwindigkeiten
Für den Preis ist es kein Fehler in der Anschaffung

Zitat - Antwort-Nr.: 9 | Name: ev

- PWM sind Motorkiller.


arbeiten die ganzen Decoder nicht mit PWM zum ansteuern der Motoren?

Hallo Björn
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Habe den Vorgänger, meine Roco 290 mag den gar nicht.


kenn ich bei 2 von 4 auch, schmeiß mal den Kondensator von der Platine runter

Gruß Detlef

Moin Detlef, danke für den Tipp.
Gruß Björn

Hallo,
ich bin Hersteller von solchen PWM Fahrreglern. Bislang habe ich jedoch noch nie von einem meiner Kunden gehört, dass durch die PWM Fahrregler ein Motor zu Schaden gekommen wäre. In unzähligen Vorführstunden auf Messen und Ausstellungfen sind bei mir selbst viele Fahrzeuge mit PWM "strapaziert" worden. Auch hier war nie ein Ausfall zu beklagen. Eher sind es mechanische Gebrechen (Getriebe, Lagerung von Wellen und Achsen), welche den Modellen zu Schaffen machen. Und wie schon mehrfach bemerkt: Alle Digitaldecoder machen nichts anderes, als Motoren mittels PWM zu steuern. Der Unterschied ist in der benutzten Frequenz. Für ältere und dreipolige Gleichstrommotoren mit Permanentmagnet+ Eisenanker eignet sich eine Frequenz etwa 150- 300 Hz, für 5-Poler etwas höher und für Glockenanker nimmt man besser ganz hohe Frequenzen (15--25KHz). Die ist dann auch nicht mehr hörbar. Wen's interessiert:
Meine Fahrregler
2030: https://www.digimoba.de/Digimoba-Neushop/shopr...o.php?products_id=24
2032: https://www.digimoba.de/Digimoba-Neushop/shopr...o.php?products_id=25

Hallo Leute , Danke für die vielen Beiträge.
Ich werde den Regler bestellen , und das ganze ausprobieren, sonst läßt mir die Sache doch wieder keine Ruhe. Ich denke mal Mitte der nächsten Woche kann ich Euch dann meine eigenen Erfahrungen schildern.
( in welche Richtungs es auch immer gehen mag )
Gruß Heiko

Hallo Zusammen,
wie schon gesagt, ich habe viel experimentiert. Daher liegt bei mir noch ein Regler herum, der nicht nur die Amplitude (Spannung) einstellen kann, sondern auch die Frequenz (0,1 bis 5 KhZ) und die Minimum-Spannung (wichtig fürs Anfahren).

Er kann max. 6,5 A, was für eine normale Anlage reichen sollte und nimmt als Eingangsspannung Gleichstrom von 2,5 bis 35 V.

Ich habe ihn eben nochmal gestestet, immer noch gleiches Ergebnis, jede Analog-Lok möchte eine andere Frequenz um z.B. nicht im Stand zu pfeifen - wenn man sie optimal einstellen will - ist quasi wie bei einem Digital-Decoder. Mit Decoder ausgerüstete Loks laufen bei D&H10 einwandfrei, bei TRAN z.B. überhaupt nicht.

Wer es selber probieren will, ich gebe ihn ab mit Flachpoti und Umschalter für Vor-/Rückwärts.
Ferner habe ich noch einen Bausatz des gleichen PWM-Modules.

Fertig mit Poti und Schalter 20,- €
Bausatz 10,- €
leider kommt dann noch Porto dazu, vermute mal Päckchen, dann 4,99 €.


mfG

Werner W.


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Moin allerseits,

das Ding von Werner ist gut!
habe ich auch in meinem analog Testkreis.

Gruß
jürgen

So Ihr lieben,
nun noch einmal eine andere Variante:
Wenn , aber wirklich nur wenn ich mich entschließen würde auf Digital umzubauen .
Ich würde zB. eine z21 nehmen , die lokadresse auf null stellen .Fährt die Analoge Lok?
Und wenn ja mit welcher An Steuerungstechnik und mit welchen Fahreigenschaften?
Ich scheue mich einfach vor dem Umrüsten des ganzen Fuhrparks auf einen Schlag.
Gruß

Hallo Heiko,
klares nein.

Aber was hindert dich, einen kleinen Kippschalter vor dein Gleis zu setzen, einmal Gleichstrom, einmal DCC. Bei Gleichstrom fahren alle Loks, egal ob digital oder analog, aber dann eben alle die auf dem Gleis stehen
Bei DCC würden die analogen Loks nur brummen, alle anderen gehorchen auf die Z21 und ihre Adresse.

Ich habe das vor knapp zwei Jahren so gemacht, weil ich ja "nur ganz wenige" Loks umrüsten wollte.
Jetzt, ist noch ein Glaskasten ohne Decoder, weiss nicht wohin mit dem Decoder und eine super schöne, aber alte Arnold 3/6, sonst sind alle Loks von mir umgerüstet worden bzw. hinzu gekauft.

Jetzt frage ich mich, ob ich überhaupt noch die Kippschalter brauche, denn die werden fast nicht mehr für Gleichstrom genutzt, auch die Trafos sind im prinzip überflüssig.

mfG

Werner W.
das ist der, der vor zwei Jahren gesagt hat, Digital kommt für mich nicht in Frage.

Hallo Heiko,

beachte bitte die Unterschiede zwischen z21 (weiß) und Z21 (schwarz)
hier eine Gegenüberstellung der Varianten:
http://www.z21.eu/de/z21-system/die-drei-varianten

viele Grüße
Günter


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