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THEMA: Fest-/ Regelspannung
THEMA: Fest-/ Regelspannung
Hallo N-Gemeinde!
Mal eine allgemeine Frage, bei der ich so spontan nicht weiterkomme. Immer wieder ist hier auch die Rede davon, gewisse Gleisstrecken mit Festspannung zu fahren und z.B. nur den Bahnhofsbereich regelbar zu machen. So weit, so gut. Macht ja auch für mich Sinn. Doch wie funktioniert dieses im Detail? Ich meine den Übergangsbereich. Müssen hier Signale gesetzt werden und ich schalte die Spannungen um? Und was ist zu tun, wenn ich jetzt auf Durchfahrt schalten will? All diese ungelösten Fragen tun sich hier plötzlich für mich auf! Wer kann hier helfen?
Gruß Andreas
Mal eine allgemeine Frage, bei der ich so spontan nicht weiterkomme. Immer wieder ist hier auch die Rede davon, gewisse Gleisstrecken mit Festspannung zu fahren und z.B. nur den Bahnhofsbereich regelbar zu machen. So weit, so gut. Macht ja auch für mich Sinn. Doch wie funktioniert dieses im Detail? Ich meine den Übergangsbereich. Müssen hier Signale gesetzt werden und ich schalte die Spannungen um? Und was ist zu tun, wenn ich jetzt auf Durchfahrt schalten will? All diese ungelösten Fragen tun sich hier plötzlich für mich auf! Wer kann hier helfen?
Gruß Andreas
Andreas G. [Gast] - 26.01.05 14:32
Ich vergaß: Analog und nicht digital!!
Hallo Andreas, ich habe das folgendermaßen gemacht: Der Bahnhofsbereich ist umschaltbar: Bahnhofsrangierbetrieb und Ein-Ausfahrbetrieb. Das Rangieren wird mit einem eigenen Trafo gemacht, bei der Ein.bzw Ausfahrt wird die Spannung von der Festspannung der Strecke abgenommen und mit einem Pot geregelt (Kurzschlußsicherung NICHT vergessen). Da das Pot bei Nullwiderstand nur die Festspannung als Höchstspannung abgibt erfolgt beim Überfahren der Trennstelle KEIN Bocksprung.
Gruß aus Canada Wolfgang
Gruß aus Canada Wolfgang
Andreas,
ich fahre auch analog mit Festspannung aus Spannungskonstanthaltern für die reine Strecke, mit 2 darin integrierten durchgangsbahnhöfen und einem größeren Bahnhof mit Abstellgleisen, Güterverladung, BW und abgehender eingleisiger Pendelstrecke. Die Festspannungsregler arbeiten mit 8 Volt, was sich bei meinem Konzept als ausreichend erwiesen hat. Ich möchte keine rasenden Züge haben. Die Haltebereiche der Durchgangsbahnhöfe sowie die sichtbaren Blöcke sind mit ABBS 413 sowie Flügelsignalen bestückt. Im größeren Bahnhof werden die Durchfahrgleise jeder Fahrtrichtung mit sep. einfachen Fahrregler von C* geregelt. Das Anhalten, Abbremsen erfolgt, da diese Gleise mit in die Automatik einbezogen werden können, wiederum mit den ABBS 413. Ich habe noch eine Erkennung von Kurzzügen eingebaut, damit diese nicht bis zum Bahnsteigende, vor das signal durchfahren. Bei meiner Steuerung ist die Spannung der Durchfahrgleise im Bahnhofsbereich reduziert und erst nach etwa 1 Meter nach verlassen des Bahnhofes übernimmt die Festspannung den Zug. Da gibt es bei richtiger Reglereinstellung keine Bocksprünge. Im Bedarfsfall wird noch auf einem Gleisstück von ca. 30 cm. die Festspannung mittels einer diode um ca. 0,8 Volt reduziert, sodaß der Übergang weich ist. Der Bereich Güterbahnhof, Aufstellgleise und BW wird mit einem sep. Fahrregler gesteuert. Beim Übergang von der Strecke in diesen Bereich muß man halt die richtige Spannung mit dem Fahrregler einstellen, dies hat man schnell heraus. Oder, Du fährst bis vor ein Signal mit einer von beiden Spannungen bedientes Gleis von ca. 30 cm Länge. Die jeweilige Spannungsquelle wird mittels eines 2 poligen Wechselschalters dem Gleis zugeführt. Je nach Schalterstellung aus Strecke oder Bahnhof. wenn der Zug in diesem Bereich aus der Strecke hält, schaltest Du den Schalter auf Spannung aus Bahnhof um und fährst dann mit dem Regler Bahnhof nach Signal "Fahrt" weiter. Genauso kann man es bei Ausfahrt aus Bahnhofsbereich nin Festspannungsstrecke machen. Ich hoffe, Du hast das Prinzip erkannt.
Analoge Grüße
H-W
ich fahre auch analog mit Festspannung aus Spannungskonstanthaltern für die reine Strecke, mit 2 darin integrierten durchgangsbahnhöfen und einem größeren Bahnhof mit Abstellgleisen, Güterverladung, BW und abgehender eingleisiger Pendelstrecke. Die Festspannungsregler arbeiten mit 8 Volt, was sich bei meinem Konzept als ausreichend erwiesen hat. Ich möchte keine rasenden Züge haben. Die Haltebereiche der Durchgangsbahnhöfe sowie die sichtbaren Blöcke sind mit ABBS 413 sowie Flügelsignalen bestückt. Im größeren Bahnhof werden die Durchfahrgleise jeder Fahrtrichtung mit sep. einfachen Fahrregler von C* geregelt. Das Anhalten, Abbremsen erfolgt, da diese Gleise mit in die Automatik einbezogen werden können, wiederum mit den ABBS 413. Ich habe noch eine Erkennung von Kurzzügen eingebaut, damit diese nicht bis zum Bahnsteigende, vor das signal durchfahren. Bei meiner Steuerung ist die Spannung der Durchfahrgleise im Bahnhofsbereich reduziert und erst nach etwa 1 Meter nach verlassen des Bahnhofes übernimmt die Festspannung den Zug. Da gibt es bei richtiger Reglereinstellung keine Bocksprünge. Im Bedarfsfall wird noch auf einem Gleisstück von ca. 30 cm. die Festspannung mittels einer diode um ca. 0,8 Volt reduziert, sodaß der Übergang weich ist. Der Bereich Güterbahnhof, Aufstellgleise und BW wird mit einem sep. Fahrregler gesteuert. Beim Übergang von der Strecke in diesen Bereich muß man halt die richtige Spannung mit dem Fahrregler einstellen, dies hat man schnell heraus. Oder, Du fährst bis vor ein Signal mit einer von beiden Spannungen bedientes Gleis von ca. 30 cm Länge. Die jeweilige Spannungsquelle wird mittels eines 2 poligen Wechselschalters dem Gleis zugeführt. Je nach Schalterstellung aus Strecke oder Bahnhof. wenn der Zug in diesem Bereich aus der Strecke hält, schaltest Du den Schalter auf Spannung aus Bahnhof um und fährst dann mit dem Regler Bahnhof nach Signal "Fahrt" weiter. Genauso kann man es bei Ausfahrt aus Bahnhofsbereich nin Festspannungsstrecke machen. Ich hoffe, Du hast das Prinzip erkannt.
Analoge Grüße
H-W
Bocksprünge gibt es nur bei PWM, die unter den verschiedenen Reglern nicht synchronisiert ist (dies ist meistens der Fall - Ausnahme: Heisswolf).
Bei Regeltrafos oder ungeglättetem Gleichstrom, dessen Spannung elektronisch geregelt wird, erfolgen keine Bocksprünge, da die Phasenlage vom einen Regler zum anderen übereinstimmt, da ja alle ständig mit den gleichen 100Hz Sinus arbeiten. Das Überfahren von Stromkreisgrenzen ist also Null Problem bei Regeltrafos bzw. elektronischen Spannungsreglern ohne PWM.
Felix
Bei Regeltrafos oder ungeglättetem Gleichstrom, dessen Spannung elektronisch geregelt wird, erfolgen keine Bocksprünge, da die Phasenlage vom einen Regler zum anderen übereinstimmt, da ja alle ständig mit den gleichen 100Hz Sinus arbeiten. Das Überfahren von Stromkreisgrenzen ist also Null Problem bei Regeltrafos bzw. elektronischen Spannungsreglern ohne PWM.
Felix
Ernst Berger [Gast] - 27.01.05 12:05
Ich habe die Intelligente Modellbahnsteuerung in Betrieb. Damit läßt sich alles machen, was man braucht. Es funktioniert für alaloge Loks ohne Lokdecoder genauso wie für digitale. Die Gleisanlage wird in Blockabschnitte unterteilt. Jede Lok hat ihren Reglerknopf. Allerdings braucht man einen PC, in dem das Steuerungsprogramm läuft.
Andreas G. [Gast] - 27.01.05 12:59
@Alle
Danke erst einmal für diese Tipps und Hinweise. Hilft mir schon mal ein bisschen weiter.
@Ernst
Kannst Du mir dazu noch weitere Informationen geben? Kannst mich auch anmailen, stehe in der Liste!
Gruß
Andreas
Danke erst einmal für diese Tipps und Hinweise. Hilft mir schon mal ein bisschen weiter.
@Ernst
Kannst Du mir dazu noch weitere Informationen geben? Kannst mich auch anmailen, stehe in der Liste!
Gruß
Andreas
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