Exklusiv bei Conrad
Dm-Toys

Link/Rank-Liste:
Stimme für 1zu160 bei Spurweite-N.de


powered by
World4You.com


1zu160 - Forum  |  Sie sind: Gast  |  Login  |  Neu Registrieren


Anzeige:
Harburger Lokschuppen

Thema: Kollision mit Schienenräumer
Fuletto - 04.12.18 17:58

Hallo zusammen,

Ich habe ein mittelgroßes Problem mit meinen Modellen, welche einen Schienenräumer haben.
Sämtliche Modelle mit entsprechendem Räumer bleiben an meinem Weichenantrieb hängen.

Zur Erklärung:

Ich habe auf einer Platte zum Üben ein Oval aufgebaut, mit Auf- und Abfahrt ( 3% Steigung).
Bei der Probe mit einer BR 103 lief alles optimal, folglich habe ich alles verschraubt und geschottert.
Heute habe ich dann ein paar Modelle laufen lassen und plötzlich festgestellt, dass sämtliche Loks mit Schienenräumer an einem Weichenantrieb hängen bleiben.
Ich verwende Gleise, Weichen und Antriebe von Trix. Die Antriebe sind nicht Unterflur eingebaut.
Nach einer Kurvenfahrt im Gefälle schliesst sich direkt die "Problemweiche" mit entsprechendem Antrieb an.
Ist dieses Problem hier bekannt? Dadurch, dass es unmittelbar hinter der Weiche zur Steigung kommt ( bzw. Auch entsprechend umgekehrt) , ist der Winkel des Schienenräumers suboptimal für Trixantriebe.

Vielleicht kennt jemand dieses Problem aus eigener Erfahrung. Meiner Meinung nach darf so etwas nicht passieren. Da bin ich der Meinung, dass der Hersteller derartiges ausschliessen muss.

Viele Grüße
Marco


Hallo Marco ,

Vlt. Koennte es sein dass der Uebergang von wagerecht nach 3% Steigung zu scharf geknickt ist ,anstatt  ein fliessender Uebergang.
Auch koennte es sein dass der "Knick" gerade durvh das Feucht beim einschottern , sich veraergert hat.

Nur so einige Gedankenzu Deinem Problem .
MfG.,
Rae

Hallo Rea,

Ich habe mir den Bereich jetzt mehrfach genau angeschaut. Die Weiche befindet sich noch komplett in der Ebene, dann schliesst eine R1-Kurve an, welche erst nach 1,5 cm in den Übergang geht. Theoretisch könnte ich mir noch erklären, dass es in der Abfahrt zur Kollision kommt. Warum aber in der anderen Richtung, von der Ebene in die Steigung.
Es sieht eher danach aus, als würde die Kombi aus Weiche und Kurve nicht passen.
Werde jetzt noch einmal einen kleinen Teilkreis aufbauen um auszuschliessen,  dass es an der Steigung liegt...

VG Marco

Hallo Marco,

natürlich kannst du dieser Meinung sein, und du kannst Trix verklagen um deiner Meinung Nachdruck zu verleihen. Letztlich wird man bei Märklin darüber lächeln.

Ich mag mich irren, aber das klingt danach, als ob die Züge aus eine 3% Gefälle mit R1 in die Weiche donnern, die vermutlich ebenfalls R1 aus der Startpackung ist. Nimm eine Feile und befeil den Antrieb, bis die Loks nicht mehr hängenbleiben. Das hilft eher, als sich über vermeintliche Fehlkonstruktionen zu ärgern. Entwicklungstechnisch ist das Trix-gleis älter als deine Loks. Nimm das nächste mal Peco c55.

Jens

Hallo Jens,

Ich hatte nicht vor, Märklin zu verklagen

Mein Test hat ergeben, dass es tatsächlich nicht an der Steigung liegt.
Ich habe den Gleisplan aus einem Trix-Ratgeber übernommen.
Der Antrieb ist tatsächlich im Weg. Mal schauen, wie ich es hinbekomme. Man bastelt ja gerne 😂

VG Marco

Hallo,

könnte schon sein, dass der Übergang auf R1 das Problem ist, da die Lok's da einfach zu weit auslenken!

Da bleibt doch wohl nur der Umbau oder abfeilen...

Gruß kkStB

Zitat - Antwort-Nr.: 0 | Name: Marco

Loks mit Schienenräumer an einem Weichenantrieb hängen bleiben  


Hallo !

Lade doch mal ein Bild von der Weiche hoch .
Wäre schon von Interesse , wie die Stelle aussieht.

Gruß : Werner S.

Die von wernerS zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login




Das die Schienenräumer wirklich an dem Weichenantrieb hängen bleiben, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen - der ist eigentlich recht weit weg. Was ich allerdings öfters erlebe sind irgendwelche Hindernisse direkt im Schienenweg (Radlenker, Schienenstöße…). Ich hab mir inzwischen angewöhnt, bei sowas die entsprechende Konsequent zu unterfüttern. Da braucht man auch nicht irgendwo zu gucken, ob da wirklich was ist; ich hatte schon Stellen, die man nichtmal fühlt, die so mancher Schienenräumer aber konsequent findet (vor allem Taurus und 152 von Minitrix…).

Gruß Kai

Das Problem ist die Weiche im rechten Bereich, wenn man vom oberen Gleis einfährt.

VG Marco

'Nabend Marco ,
Gerade erinnere ich mich das ich in der Vergangenheit auch mit MTX.-Schienenraeumer Anlauf probleme hatte : erstmals hatte ich die sehr nahe an der Gleisoberfaeche liegende Schneeraeumer hochgebogen .
Als sich spaeter ergab das er wieder 'runter aussackte und ich wegen evt. Wartungsarbeiten nicht festkleben wollte , habe ich etwas von dem Ding abgenommen mit einer grosse Diamantscheibe .

Sorry fuer die verspaetete Erinnerung .........
So geht es ab und zu in meinem Alter
Rae😂

Mal schauen, ob es jetzt klappt mit dem Bildchen...

VG Marco

Die von Fuletto zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login


Und hier der Tischaufbau...

VG Marco

Die von Fuletto zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login


Hallo Marco !

Der Minitrix-Antrieb ist vielleicht minimal etwas höher als  das Gleis.
Geht es da so steil ,Knick im Gleis ? zu,das die Lok eintaucht und nach außen gedrückt wird ?

Gruß : Werner S.

Die von wernerS zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login


Hallo,
wenn ich mich recht erinnere, sind die Laschen, mit denen die Antriebe an die Weichen gesteckt werden, manchmal leicht verbogen. Die kann man, wenn man den Antrieb abgezogen hat, ganz leicht mit einer Zange vorsichtig "kröpfen", nach dem Einstecken sind die Antriebe dann geringfügig weiter unten.
Aber Vorsicht walten lassen, die Laschen brechen bei zuviel Rumbiegen gern ab!

Viele Grüße
Michael

Hallo,

also wie das Bild für mich aussieht... würde ich erst mal die Lok vernünftig aufgleisen...

(Und 2. Versuch: Weichenantrieb abnehmen und nochmal sauber anstecken.)

meint
Roger



Hi Roger,

Ich kann jetzt leider nicht mehr überprüfen, ob die Lok beim Tischaufbau nicht korrekt aufgegleist war, aber hundertprozentig auf der Anlage. War auch nicht nur eine Lok, die hängen blieb.
Und am nicht "richtig" angesteckten Antrieb lag es auch nicht.

Aber Danke für die Tipps ☺

Im Ergebnis kann ich leider nur feststellen, dass die dargestellte Kombi nicht mit Loks mit Schienenräumer ohne Änderungen funktioniert.

VG Marco

Hallo Marco,
ich komme gerade erst nach Hause und habe von deinem Problem gelesen. Wenn ich den abgebildeten Gleisplan richtig interpretiere, hast Du die 24° Weichen mit dem Abzweigradius R1 verbaut. Diese Weichen sind nach meinen Erfahrungen von längeren Loks nur dann sicher zu befahren, wenn der Antrieb um 90° gedreht, also als Unterflurantrieb angesetzt wird.
Vor vielen Jahren habe ich dieses Problem selbst gehabt. Meine Frau hatte mir eine Arnold-BR41 geschenkt. Ich hatte noch keine Anlage und wollte deshalb die Lok bei Freunden laufen lassen. Der Sohn besaß eine Minitrix-Anlage mit den o.g.Weichen. Die BR41 blieb an jeder Weiche hängen weil der  "Überhang" - d.h. das Maß von dem ersten, fest im Rahmen gelagerten, Radsatz bis zur Pufferbohle viel zu groß war.
Ich kannte mal einen Herren, der bezeichnete die R1 Radien in N und H0 als Teufelskreise. Das scheint besonders für Weichen mit dem Abzweigradius R1 zu gelten. Ich würde entweder die Antriebe umdrehen oder 15° Weichen einbauen.

Viele Grüße

Etsche

Ich hatte auch das Problem mit einer BR180 von Kühn. Alle vorherigen Loks liefen einwandfrei auf meiner Bahn die auch die 24° Weichen hat. Nur die BR180 stoppte auf einmal in meinem Schattenbahnhof. Nanu, dachte ich was ist denn jetzt? Lok läuft aber fährt nicht weiter? Bis ich dann gesehen hatte das die Lok mit dem Schienenräumer am Wechenantrieb hängenblieb.
Also Antrieb raus und gewechselt auf Unterflur.

Gruß, Ralf

Hallo,

bleiben die Loks immer hängen ider spielt es eine Rolle, in welche Richtung und wie schnell sie fahren?

Um mal einen Vergleich zu ziehen: wenn es derartige Weichen beim Vorbild gäbe, dürften sie nur mit Schrittgeschwindigkeit befahren werden. Selbst die als schlank angepriesenen 15Grad-Weichen sind vorbildfrei. Die Standardweiche EW190 des Vorbildes (190m Abzweigradius) darf nur mit 40kmh befahren werden. Sie wäre im Modell etwa 18cm lang und hätte einen Winkel von 5-7 Grad.

Wenn dein Testkreis so fertig montiert ist, nimm die Feile zur Hand und nimm Dir für die Anlage besseres Gleismaterial vor (Peco ist sowol optisch als auch mechanisch wesentlich besser - ist aber nicht Plug‘n Play-Fähig [zusammenstecken und fahren]).
Übrigens, selbst der Produktmanager von Trix hat bereits vor etwas mehr als einem Jahr eingeräumt, dass das Gleissystem nicht mehr zeitgemäß sei. Du hast es wohl auch nur deshalb, weil der #### in einer Startpackung drin war. Man hatbei Mätrix nicht auf dem Schirm, dass man potentielle Kundschaft so eher vergrault.

Jens


#### = zur Wiederverwertung freigegebenes Altmetall; das originale Kurzwort wird automatisch ausge-ixt.

Hallo Jens,

wenn ich Schrittgeschwindigkeit fahre, passt es. Besser gesagt, es schleift, aber die Loks mit Schienenräumer bleiben nicht hängen.
Ich werde heute noch den Antrieb auf der Testanlage bearbeiten.

Gut für Märklin, schlecht für mich: Ich habe bereits vor Jahren angefangen, Gleise für meine spätere Anlage zu kaufen. Ist jetzt so ziemlich komplett. Von daher werde ich wohl mit dem ..... Leben müssen, oder mit erheblichem Verlust neu starten.

VG Marco

Hallo Marco,

hast du für deine Anlage 24Grad-Weichen vorgesehen?

Ganz ehrlich: besorg Dir eine oder zwei Peco-Weichen und 3-4 Flexgleise. Nimm ein Brett und baue einen Weiteren Testkreis. Schottere auch diesen. Wenn du den optischen Unterschied siehst und wie diene Loks darüber fahren, nimmst du dein Trix Gleismaterial und verkaufst es in der Bucht.

Jens

Hallo Marco,

ich habe auch vor vielen vielen Jahren meine erste Spur N Anlage mit Minitrix Gleisen und den 24° Weichen gebaut. Für die Loks aus den Startpackungen war das ok, aber spätestens mit der Anschaffung der ersten großen Schlepptenderlok war Schluß mit Lustig. Nach und nach habe ich dann  die Antriebe auf unterflur umgebaut und dort wo es ging die 24° Weichen durch 15° ersetzt. War ein irrer Aufwand im nachhinein, tat aber der Betriebssicherheit sehr gut.
An den von dir ausgewählter Gleisplan erinnere ich mich, der ist mindestens 30 Jahre alt und stammt aus einer Zeit, als es Loks mit derart tief hängenden Schienenräumern in Spur N noch keine gab. Ohne ein paar Änderungen des Gleisplans wirst du damit mit "modernen" Rollmaterial nicht glücklich werden. Denn auch wenn du dein momentanes Problem irgendwie löst, schon morgen wird die nächste Lok, der nächste Wagen irgendwo anecken oder entgleisen.
Ich kann dir nu raten, ersetze alle R1 Gleise durch R2 und verzichte dafür lieber auf das eine oder andere gerade Gleisstück. Außerdem ersetze die 24° Weichen durch 15°. Damit sollte es immer noch möglich sein den Gleisplan so in der Form auf die selbe Fläche unter zu bekommen. Der Abstand vom Streckengleis zum hinteren Analgenrand wird sich entsprechend verringern.

Schönen Gruß,
Antonin

Hallo Antonin,

da liegst du fast richtig, den Ratgeber habe ich irgendwann zwischen 1995 und 2000 gekauft. Aber gefühlt sind es sicherlich schon 30 Jahre 😂

Jetzt ist guter Rat wohl sprichwörtlich teuer, bzw kann teuer werden. Trix behalten und 24-Grad-Weichen vermeiden und zusätzlich mit anderen Trixproblemen Leben, oder tatsächlich komplett auf Peco umstellen.

Ich werde mir mal in Ruhe Gedanken machen und auch mal schauen,wie hoch der Verlust beim Verkauf meiner Trixgleise überhaupt ist.

Zusätzlich schaue ich mich hier mal im Forum um, was es zum Thema Peco so gibt. Rein optisch sprechen mich die Code 55 schon an, habe bislang aber noch nicht herausgefunden, was ich bei den Weichen so beachten muss/soll. Bin aber erst am Anfang.

VG Marco

Hallo Marco,

zu den Weichen gibt es folgendes zu sagen: Sie verfügen ab Werk über eine recht kräftige Feder, die die Weichenzungen an die Schienen pressen. Das funktioniert recht gut, braucht aber kräftige Antriebe.
Deshalb nehmen viele die Feder heraus und verwenden motorische Antriebe.
Grundsätlich funktionieren die Weichen ‚out-of-the-box‘. Mit dem Anlöten von Kabele und dem sogenannten Digitalschnitt macht man diese Weichen noch betriebssicherer.

Jens

Hallo
Ich sehe Markos Problem im Gleisverlauf. Er kommt aus der Kurve und fährt sofort in die Weiche mit dem außen liegenden Antrieb. Da dürfte der große Fehler zu suchen sein. Baue vor die Weiche noch ein halbes gerades Gleis ein, dann wir das Problem vermutlich gelöst werden können. Tatsächlich ist im momentanen Zustand der Überhang der Lok schuld.
Gruß elber

Hallo elber,

allse theoretisch richtig. Praktisch liegt der Fehler aber im R1 und der daraus automatisch resultierenden überhöhten Geschwindigkeiten.

Ja, durch R1 kann auch eine Bahn fahren, aber es sieht echt ####### aus. Im Laufe der Zeit steigen die Ansprüche.  Und egal wie man es dreht oder wendet: Trix-Gleismaterial ist früher oder später eh für die Tonne.

Jens


Nur registrierte und eingeloggte User können Antworten schreiben.
Einloggen ->

Noch nicht registriert? Hier können Sie Ihren kostenlosen Account anlegen: Neuer N-Liste Account




Seiten:  123456789  ...14




Zum Seitenanfang

© by 1zu160.info;