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THEMA: Aus Seitenschn. Schienenschn.?

THEMA: Aus Seitenschn. Schienenschn.?
Startbeitrag
Matze [Gast] - 23.01.05 12:20
Hallo,
Um mir Anregungen zu holen habe ich mir einige Gleisplan Lektüren unter anderem auch das Gleisplanbuch N von Fleischmann zugelegt.
Darin habe ich auf Seite 48 einen nützlichen Tip gefunden wie man Flexigleise trennt.
Zum trennen soll man auf Seite 5 unten rechts eine Anleitung finden wie man einen Seitenschneider zu einen " Schienenschneider " verändern kann.
Aber da steht nichts darüber !!!
Wißt Ihr vielleicht wie es geht oder wo ich diese Anleitung finden kann ?

Grüße
Matze

Ich habe meine Flexgleise immer mit dem Seitenschneider (gratfrei! - die abgewinkelten, mit denen man Drahtenden bündig von Platinen schneidet. Gibt nen Fachausdruck für die Dinger, hab ich aber vergessen.) zurechtgeschnitten. Das Schienenbett wurde mit dem Bastelmesser zersäbelt.

Gleisenden dann entweder glattgefeilt oder mit der Flex (Dremel!) drüber.

Es gibt extra Schienenschneider, z.B. bei Fohrmann.  Ich habe einen Xuron Rail Cutter, sehr gut, mal aus Texas mitgebracht.  Die Schneiden greifen übereinander und ergeben einseitig eine glatte Schnittkante.
Xuron sagt ausdrücklich, man solle keine Drähte damit schneiden, um ihn nicht zu beschädigen.   Dasselbe Prinzip gibt es auch für Plastikspritzlinge, z.B. von Faller oder Fohrmann.  Dann ist wahrscheinlich der Stahl weicher (und billiger) als bei speziellen Schienenschneidern.

Schönen Sonntag, Christoph
Hallo Matze,

ich habe mir diesen Schienenschneider (christoph) letztes Jahr in Köln gekauft. Kostete zwar 25,- EUR ist aber sein Geld wert, der unterschied zu einem Seitenschneider herkömmlicher Art ist, das die Rückseite gerade geschliffen ist.

gruss Thommy
@ Thommy, Christoph
könnt Ihr bitte mal Info zur Bestellung hier reinklicken?

Wie lange halten die Schneiden denn? Wirft man das Ding dann weg oder kann man da nachschleifen (lassen)?

So nebenbei, ich machs mit einer Diamantscheibe von Proxxon; soooo billig sind die ja auch nicht. Aber Sinn macht die Geschichte eigentlich nur, wenn man nicht mehr nacharbeiten muß. In diesem Fall kann man auch gleich bei der Trennscheibe bleiben.

Gruss
Cox
@Cox
Info zur Bestellung
http://www.fohrmann.com/d/shop/art/3926.htm

Gruss, Raimond
Der Fachausdruck ist "Watenfrei". Solche Seitenschneider gibt es im Werkzeughandel zu normalen Preisen z.B. von Knippex. Wichtig ist, dass die nur für Schienen oder ähnlich weiches Material benutzt werden, sonst hat man schnell Macken drinnen, wenn man z.B. Nägel damit abknipst.

Edward
Hallo nochmal,
Das mit dem Xuron Schneider hört sich nicht schlecht an.
Jetzt wo ich weis wie der Xuron Schneider aussieht, habe ich mal meinen Elektriker Bruder gefragt, ob er so etwas in seiner Werkzeugkiste hat.
Er meint der Elektronik Super-Knips ESD78 61 125 ESD könnte hinhauen, der wäre Superscharf und hätte auch eine Gerade und eine Abgewinkelte Seite, er will mir mal einen mitbringen.
Wenn ich ihn habe probier ichs mal aus und sag Euch dann bescheid.

Schönen Sonntag noch
Matze
Die dinger aus dem Elektronikhandel kann man vergessen. Die haben keine gehärteten Schneiden, damit kann man zwar überstehende Leiterenden abknipsen, aber bei Schienenprofilen geben die schnell den Geist auf. Faller hat(te) sowas im Programm, zum Abkneifen von Polystyrolteilen vom Spritzling. Zum Schienenschneiden völlig ungeeignet. "Normale Seitenschneider lassen sich umbauen, indem man die Rückseite der Schneiden an einem Schleifstein glattschscleift. Die Schneiden müssen dannach aber nochmal nachgehärtet werden, sicherlich keine "Küchentischbastelei".

Gruß, Volker
Am einfachsten trennt man Flexgleise mit einer Carbit- oder Diamanttrennscheibe und einer Proxxon bzw Drehmel. Preiswert und präzise-und eine Kleinbohrmaschine sollte sowieso jeder Modellbauer/bahner im Hause haben. Diese Spezialzangen sind einfach zu teuer, um nur einem Zweck zu dienen (insbesonders die Fohrmann-Apotheke). Da wird nur das Geld aus der Tasche gezogen.

Gruss Willi

Also ich möchte meinen Gleisschneider von Xuron nicht missen. Ein Schnitt, keine Nacharbeit, fertig. Schneller geht es wirklich nicht.

@ Brummel
Sehe ich auch so aber ein Seitenschneider wäre für bereits eingebaute Gleise ganz praktisch. Mit der Proxxon wirds dann immer schräg.

Gruss
Cox
@cox
Wirf mir bitte noch mal Deine Mailadresse rüber, ist beim letzten Crash verloren gegangen; und in der Liste bist Du ja nicht mehr.
Gruß Jens
@ Cox:

ich nehme auch eine Trennscheibe und einen Dremel"nachbau".
Allerdings in Verbindung mit einer biegsamen Welle.
Ergibt einwandfrei grade Schnitte.

@ Volker #8:

Mein "Platinenschneider" hat sehr wohl gehärtete Schneiden. Den hatte ich mir vor über 20 Jahren mal für nen knappen fuffziger gegönnt. Zum Gleisschneiden habe ich ihn auch schon mal benutzt.
Ist mir aber eigentlich zu Schade dafür.

Grüße,
Günter
Bei Walthers gibts den Xuron grade im Angebot:

http://www.walthers.com/exec/productinfo/791-90028

Man könnte mal bei AAT fragen, ob sie ihn vielleicht da haben.

Gruß Christoph
Hallo,
So, mein Bruder hat mir jetzt den Knipex Elektro Schneider mitgebracht, ist voll nach hinten losgegangen.
Gleich nach dem ersten Schnitt ist eine Spitze abgebrochen und hat sich dann somit erledigt.

Werd's erst mal mit dem Dremel versuchen und wenn das nicht klappt, bestell ich mir den Schneider von Xuron.

Danke @ all

Grüße
Matze
Zum Flexschienen schneiden hab ich einen Dremel nachbau von Zgonc, gleiches Prinzip wie Dremel nur viel günstiger. Mir hat das Ding 25,- Euronen gekostet, und es ist sein geld wert. Kann man nicht nur Schienen schneiden ist noch irre viel Zubehör dabei. Zgonc gibt es jedoch glaub ich in Deutschland nicht, solche Dremel nachbauten hab ich aber in den verschiedenen Bauhäusern auch schon gesehen. z.b.: Bauhaus, Hornbach;


lg
Andi
@16 - Wahrscheinlich weil keiner weiss, wie das ausgesprochen wird ;)


Hat eigentlich schon jemand mit den Gleisägen, die von Atlas, Roco (?) und Exacto angeboten werden, experimentiert?

lg,
Claus
Wenn Du Langeweile hast und und einen guten Schienenschleifzug ...
Nochmal, da mir dies etwas untergeht: Es gibt bei Verwendung des Xuron wirklich keine Nacharbeit ?????? Dies ist doch das entscheidende, oder??? Ich kann mir dies ehrlich gesagt nicht ganz vorstellen. Zumindest der Schienenfuß wird doch gequetscht. Gruß Bernd
Hallöchen Leute,

noch eine Alternative: Es gibt von der Fa. Böhler ( http://www.boehler-minitool.com/boehlerframe.htm ) einen Winkelschleifer, dort lässt sich an Stelle des Schleiftellers u.a. ein Sägeblatt montieren (dort unter Zubehör zu finden) und damit lassen sich verlegte Gleise problemlos und mit sauberem senkrechten Schnitt trennen.

Ok, nicht ganz billig das Teil, aber dafür wird man dann auch lange seine Freude daran haben.

Gruß Horst
@eiche

Bernd eben nicht, es gibt ein glatter Schnitt ohne Quetschungen.

gruss Thommy
Hi,
Ich habe gerade einen Gleisschneider bei Conrad entdeckt kann das der  XURON sein, dann wäre der aber günstig.

GLEISSCHNEIDER 2175 B
Artikel-Nr.: 813343 - U0

Preis nur 15,95 EUR !!!

Grüße
Matze

@ Bernd

Ich habe mal ein Foto hochgeladen mit einem Stück Gleis welches ich mit dem Xuron-Gleisschneider bearbeitet habe. Ich hoffe man kann es erkennen wie es "vorher" und "nachher" aussieht. Das Gleisstück welches abgeschnitten wird ist natürlich gequetscht. Deshalb kann man auch nicht in ein verlegtes Gleis einen Trennschnitt ansetzen, weil nur eine Seite den geraden Schnitt hat.
http://img187.exs.cx/img187/2347/xuron.jpg



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