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Thema: Burg aus Styrodur im Selbstbau
MHAG - 19.10.18 11:47

Hallo Leute!

Da ich momentan etwas eingeschränkt bin und nicht immer nur Ladegut basteln will habe ich mich mit meiner geplanten Burg beschäftigt.
Vor längerer Zeit hatte ich mir ja schon einige Rohbauteile zugeschnitten und eine passende Grundplatte herausgearbeitet: https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_sho...burg%20prunn#x744556
Burg Prunn soll weiterhin als Vorlage dienen, auch wenn ich (ohne richtige Maße) keinen exakten Nachbau anstrebe.
Also habe ich mit Hilfe meines selbstgebauten Styro-Schneiders ( https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=696402 ) den bestehenden Rohbau mit weiteren Teilen ergänzt, alles zusammengesteckt und am geplanten Stellplatz fotografiert.
So ganz zufrieden war ich mit diesem "Gestückel" aber nicht, entweder musste ich einige Teile genauer schneiden oder mit sehr viel Spachtelasse alles "bereinigen".

...wird fortgesetzt...

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Deshalb schnitt ich den Grundrißplan aus und befestigte ihn auf einer 5cm-Styrodurplatte; mit zwei solchen Zuschnitten sollte die Burg von der Höhe her passen. Allerdings fiel mir danach ein 10cm dickes Stück vor die Füße, so dass ich die Burg in einem Stück ausschneiden konnte. Einen Turm "schmolz" ich passend dazu und mit ein paar provisorischen Reststücken kam der Bau meinen Vorstellungen näher. Der Vergleich des neuen Rohbaus mit dem zusammengestückelten Bau macht klar, dass dieser in die Recycle-Box (für andere Projekte) kommt...


EDIT: Die Bilder sind etwas durcheinander geraten, komisch...

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Nach dem Dach-Zuschnitt des Palas-Trakts wurde mir klar, dass ich die Burg nicht in einem Stück bearbeiten konnte, deshalb wurde der Palas-Trakt vom Turm-Trakt getrennt. Das machte es auch leichter, unten ein Stück abzuschneiden, damit die Höhe passte. Auch der Turm wurde etwas gekürzt. Die kleinen Erker sind noch nicht endgültig, die sind nur "aus Neugier" schnell drangesteckt. Jetzt fehlt noch eine passende Grundplatte -- und natürlich viele "Kleinigkeiten". Aber ein paar Bilder am zukünftigen Standort geben weiteren Schwung.

Viele Grüße vom Burgbauer
Michael

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Danke fürs Zeigen - das schaut sogar auf den zweiten und dritten Blick sehr gut aus. Ich bin schon gespannt, wie es weitergeht und hoffe, Du lässt uns weiter dran teilhaben. Habe auch vor, mich an so einer Burg zu versuchen. Aber dazu muss ich erstmal über das Stadium eines Schattenbahnhofs hinaus kommen ...

Herby

Gute Idee, bin auch gespannt auf weitere Fotos.

LG
Marcel

Hallo Michael

Natürlich schau ich mit Interesse bei dir zu. Wie du ja weißt, hab ich mein erstes Gebäude aus Styrodur auch am laufen.
Bin mal gespannt, wie du die Fenster und Türen einsetzt. Schließlich nimmst du Styrodur als Vollmaterial.
Ich lasse mich mal überraschen.

Gruß
Rudi

Hallo,

ja, ich bin auch gespannt, wie es weitergeht
Bin noch unschlüssig, ob ich eine Beleuchtung vorsehe -- reizen täte es mich schon... Und dazu müsste ich teilweise aushöhlen. Aber erst mal den Rohbau fertigstellen, dann mal weitersehen.

Viele Grüße
Michael

das ist ja wie beim brandl  ;)

kegs

Hallo Klaus,

ja, Brandl hat Prunn auch gebaut. Einige Ansichten seines Modells nutze ich als Informationsquelle, sein Modell ist auch nicht ganz "sklavisch" -- sowas beruhigt

Viele Grüße 8)
Michael

Hallo Michael,

sieht vielversprechend aus! Deine bekannte Detailarbeit kannst du dann gut beim Fugenritzen anwenden, das wird bestimmt ein Geduldsspiel!

Viele Grüße
Frank

Hallo Burgenfreunde!

Die Detailarbeit kommt erst viel später...
Vorher muss die Grundform passen.
Jetzt war erst mal die Durchfahrt dran. Dafür habe ich mir zwei Schablonen geschnitten, die mit "Fangstücken" nach unten überstanden. So konnte ich mit dem Draht des Styro-Schneiders an den beiden Schablonen "entlangschrappen"  -- fertig war die Durchfahrt!

Dann habe ich meinen Styro-Schneider etwas umgebaut und im Arm ein zweites Loch gebohrt. Nach dem Umspannen des Drahtes wich er deutlich von der Senkrechten ab. Was soll das?
Die Burg braucht noch eine Grundplatte, um die Felsnase darstellen zu können. Gleichzeitig möchte ich die Burg aber auch herausnehmen können aus der Anlage, damit sie nicht beschädigt wird beim Arbeiten. Deshalb schneide ich die Burg samt Burghof und Mauer an einer Schablone entlang mit diesem schrägen Schnitt. So kann ich die Burg dann einfach herausnehmen, den feinen Schnitt sieht man durch die Schräge nicht, aber so ist die Burg fest im Untergrund verankert (wer genau hinschaut: man kann den feinen Schnitt finden). Beim Herausnehmen muss man das Teil halt vorsichtig vertikal nach oben bewegen. Wie man auf dem "Schwebe-Bild" sehen kann, fällt die Burg auch nicht durch das Loch
Diese Technik werde ich bei weiteren Öffnungen einsetzen, man sieht praktisch keine Schnittlinie. Das geht übrigens auch mit Holz: einen Bahnübergang kann ich so zum Bauen und Warten herausnehmen (Die Bilder sind leider nicht ganz scharf, aber man kann das wesentliche erkennen). Der Schnitt erfolgte da mit einer Laubsäge, die Stichsäge war drei Stockwerke tiefer im Keller

Momentan bin ich beim Fensterzählen, ob mein Vorrat ausreicht -- sieht aber noch gut aus.

Viele Grüße
Michael


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Hallo zusammen,

die Fenster (zumindest die größeren) reichen aus, um die Burg auszustatten. Auf den Bildern sind die Fenster nur mal verteilt, wie sie am besten dem Original nahekommen. Die Kleberahmen müssen noch entfernt werden, damit sie in entsprechende Ausnehmungen im Styrodur gesetzt werden können. Und eine Handvoll kleinerer "Mauerlöcher" bekommt entweder keinen Rahmen oder "Etwas aus der Restekiste" -- diese Löcher sind noch nicht alle "platziert".
Die Türen sind nur zum besseren Vorstellen der Wirkung; da werde ich welche zu bauen versuchen, die besser passen und mehr dem Original entsprechen.
Die Erker werden sich aus dem Styrodur nicht so leicht bauen lassen, da überlege ich, nur die Dächer aus dem Schaum zu schneiden und den Rest aus Karton zu bauen. Jedenfalls sind die momentanen provisorischen Teile nur Platzhalter.
Den Palas-Trakt möchte ich um etwa 3mm wieder erhöhen, im Innenhof kommt mir die Burg zu niedrig vor. Ich habe die abgeschnittene Platte ja noch, da werden halt die 3mm abgetrennt und wieder drunter geklebt. Ich mag Styrodur!
Die Burgmauer und das Podest im Innenhof sind auch noch nicht endgültig, aber so kann man besser die Wirkung beurteilen. Und so was geht ja schnell
Momentan tendiere ich auch dazu, die Burg in Teilen auszuhöhlen und zumindest teilwese zu beleuchten: Palas, Kapelle, der große Bau am Turm (mit Erker), Licht in der Durchfahrt (Lichtleiter?), vielleicht noch eine kleine Wandlampe im Hof.

Durch den "Sockel" mit dem Rahmen wird die Felsnase und der Burggraben modelliert, im Moment ist das aber noch flach. Kommt noch, geht nicht alles auf einmal

Aber: Es geht weiter!

Viele Grüße
Michael

PS: Die Bildqualität ist momentan nicht ganz so gut, liegt an de Beleuchtung -- die "gute Fotolampe" steht grad nicht zur Verfügung Wird aber bestimmt wieder besser

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Noch ein Update:

Die zu großen Fensterrahmen habe ich beschnitten und die einzelnen Fenster etwas ordentlicher angeheftet. Die Anordnung müsste ungefähr passen, leider habe ich keine Originalmaße -- also muss ich mit dem zurechtkommen, was ich habe. Aber der ungefähre Eindruck wirkt auf mich stimmig.
Und weil ich neugierig bin, habe ich mit Wasserfarben die Dächer eingefärbt. Auf die roten kommen dann noch Redutex-Ziegel drauf, die Wände werden gebrochen weiß (bis auf den Turm). Wie ich die grauen Schindeldächer belege, weiß ich noch nicht. Und selbst bei den Ziegeldächern bin ich mir noch nicht klar, ob ich eine "alte" Mönch-und-Nonnen-Deckung oder Bieberschwänze verwenden soll...

Jetzt ist erst mal Pause. Vielleicht dazwischen ein Ladegut...

Viele Grüße
Michael

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Hmm, ob es Sinn macht, die Styrodurmauern nach außen mit einer Papverkleidung vor Druckstellen zu schützten? Oder gippst du das?

Hallo Marcel / BVB77,

wieso glaubst Du, dass da Druckstellen entstehen? Auf die Styrodurplatten (mein Rohmaterial) kann ich mich (vorsichtig) sogar draufstellen, ohne dass da groß was passiert. Nicht mit Styropor verwechseln, das ist weicher!
Aber zur Beruhigung : Da kommt Spachtelmasse drauf, um einige "Fehlerchen" zu kaschieren.
Aber eigentlich bräuchte es das nicht, das Material ist ziemlich stabil.

Viele Grüße
Michael

Hallo,

nachdem ich mir auf einem sehr großen Monitor das Vorbild genauer betrachten konnte, ist mir die Holzfarbe der Fenster aufgefallen -- nicht weiß! Ich habe allerdings ein paar Fotos und Ausdrucke neben der "Baustelle" liegen, auf denen die Fenster weiß wirken. Blöd gelaufen
Und die Fenster (zumindest am Turm-Trakt) sind deutlich kleiner; die beim Palas könnte man von der Größe her lassen.
Da muss ich mir doch noch andere Fenster besorgen, die besser zur Burg passen Mal sehen, welche passenden es gibt...

Viele Grüße
Michael

Hallo Burgfreunde!

Die verwendeten Fenster (wie auf den Bildern) sind wirklich viel zu groß!
Jetzt habe ich mir die Fenster von Auhagen https://www.auhagen-shop.de/images/product_images/original_images/48653.jpg mit der Best.Nr. 48653 geholt. Allerdings sind da von den einigermaßen richtig dimensionierten auch nur 10 Stück (die hellbraunen) drin. Hmm, die 4 dunkelbraunen lassen sich verwenden für die paar ganz kleinen Fenster, aber die grünen?
Beim Nachmessen und Probieren bin ich auf die Idee gekommen, aus zwei grünen (einmal mit Mittelsprosse, einmal mit "T") ein größeres Fenster zusammenzubauen mit einem Fensterkreuz. Die ersten Versuche haben funktioniert, die Fenster sind etwas größer als die hellbraunen, aber nicht so groß wie die weißen am Palas. Sollten also passen! Die weißen Palas-Fenster kommen dann in den Turm-Trakt, da sind auch beim Original etwas größere Fenster verbaut (z.B. in den Erkern). Und die ganz großen wandern wieder in die "Fenster-Schachtel" für das nächste Objekt
Die Fenster werden noch hellbraun gefärbt, damit das näher an das Vorbild kommt.
Erste Versuche, die Fenster in die Styrodurwand einzubauen, haben auch funktioniert
Es geht weiter!
Und ich habe mich entschlossen, zumindest einige Fenster bzw. Räume mit Licht auszustatten. Hoffentlich bekomme ich dann alles "lichtdicht", nicht dass die ganze Burg dann "aufglüht"

Bilder gibt es diesmal leider noch nicht, werden aber nachgeliefert.

Viele Grüße
Michael


So, wie versprochen, noch ein paar Bilder, damit man sich das vorher geschriebene besser vorstellen kann.
Die "Schnittstellen" bei den grünen Fenstern werde ich noch etwas nacharbeiten, wenn die Klebestelle fest ist. Ich hoffe, dass das nach dem Lackieren dann nicht mehr auffällt.
Bei den Testwänden habe ich für die drei Fenster probiert, wie das mit einem Durchbruch (wegen einer eventuellen Beleuchtung) klappt. Mit meinem "Stilett" (beschrieben in https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=622191#aw16 ) geht das ganz gut, besser als mit dem Skalpell
Das einzelne Fenster ist nur in der Wand versenkt ohne Durchbruch, dafür ist dahinter eine "verglaste" und grau gefärbte Pappe. Gefällt mir noch nicht so gut, wahrscheinlich mache ich da eher was mit Vorhängen und Gardinen. Nachdem die Burg ja noch bewohnt sein soll, ist das nicht so abwegig

Viele Grüße
Michael

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Hallo Leute!

Aus den Auhagen-Fenstern habe ich mir einen Vorrat von den zusammengesetzten Fenstern gebaut.
Nachdem ich einen Vorrat an Fenstern hatte, habe ich versucht, die Fenster auf den Wänden zu verteilen. Dazu erstellte ich eine grobe Skizze aller Wände und zeichnete die Fenster ein. Dann legte ich mit bunten Punkten die Fensterform fest, die jedes Fenster habe soll -- abhängig auch vom Fenstervorrat. Parallel dazu wurden die verteilten Fenster auf einem mit Kreppklebeband versehenen Kartonstreifen aufgeklebt.
Nach der ganzen Aktion spritzte ich die aufgeklebten Fenster mit schokobraun, nachdem die erste Spritzung zu sehr ins rötliche ging. Die beiden Kirchenfenster wurden eisengrau eingefärbt.
Nach dem Trocknen geht es weiter...

Viele Grüße
Michael

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...nachdem die Fenster getrocknet und die Bilder jetzt umformatiert sind, geht es weiter:

Nach dem Trocknen habe ich alle Fenster gemäß Fensterplan auf die Burg mit einem Klebestift geklebt -- sieht jetzt viel besser aus als mit den weißen Probefenstern! Vor allem passt jetzt die Fenstergröße!
Der nächste Schritt wird der versenkte Einbau der Fenster. Für die beleuchteten Fenster geht das mit dem Stilett recht gut, für die Fenster, die nur eine Vertiefung bekommen, habe ich mir aus einer Stahlborste (von einer Kehrmaschine) und einer Schirmspeiche ein kleines Werkzeug gebaut. Zumindest bei den Tests hat das recht gut funktioniert. Vorher sollte ich aber noch die beleuchteten Zimmer aushöhlen.

Viele Grüße
Michael

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Schaut echt toll aus bisher *Daumenhoch*
Da wir kurz vor Weihnachten haben, erinnerts mich ein bischen an Marzipan und die Fenster an Schokolade *duckundwech*

Weiter so, das wird das Highlight deiner Anlage!

Hallo Frank,

jetzt, wo Du es schreibst:
Zitat - Antwort-Nr.: 20 | Name:

Da wir kurz vor Weihnachten haben, erinnerts mich ein bischen an Marzipan und die Fenster an Schokolade


Stimmt, die Farben passen (auf der Dose für die Fensterfarbe steht sogar "chocolate brown"   ) ganz gut für süße Leckereien! Und da die Fenster nur aufgeklebt, sind passt das auch noch optisch zu Schokolade
Naja, demnächst kommt ja noch der "Zuckerguß", wenn alles weiß wird. Dann sind die Fenster allerdings versenkt.
Und danke für´s Kompliment!

Viele Grüße
Michael


Hallo Leute,

gestern nacht, äh heute früh war ich zu müde, um noch was sinnvolles einzustellen.
Also gibt´s den Fortschrittsbericht erst jetzt...
Dafür sind aber auch die selbstgebauten Werkzeuge und Hilfsmittel zu sehen, die ich mir nach und nach gebaut habe. Übrigens sind die alle aus Stahlborsten von Kehrmaschinen -- ich mag diese Dinger Sehr vielseitig verwendbar
Das neueste ist ein kleiner gelber Haken, der an allen Schmalseiten scharf geschliffen ist. Gedacht für die Fenster, die nicht durchbrochen sind (also "Sacklöcher"). Hat prinzipiell auch gut funktioniert, aber ich habe einen schnelleren Weg gefunden Beim Aushöhlen der Kapellenfenster hat sich das Teil allerdings gut bewährt.
Für die alte Lötpistole habe ich mir mehrere Schneidklingen gebogen, sehr praktisch bei der Landschaftsgestaltung ist die breite Klinge, die hat nämlich Straßenbreite Mit der engeren Öse habe ich die "Aushöhlung" des Palas-Trakts gemacht, zumindest da, wo ich später beleuchten möchte.
Mit dem Stilett (schwarz-orange), das eine lange, auf allen Schmalseiten scharfe Klinge hat, lassen sich feine Bögen gut schneiden.
Und das "Beinahe-noch-roh-Teil" ist vorne angeschliffen, damit ich an Stellen hinkomme, bei denen der Skalpellgriff im Weg ist.

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Damit aber auch noch was zum Burgenbau kommt:
Der Palas-Trakt ist jetzt ausgehöhlt, allerdings ist eine Beleuchtung nur für den großen Saal und die Kapelle vorgesehen. Die anderen Fenster bleiben dunkel bei dem Trakt.
Oben habe ich ja schon beschrieben, dass ich für die Fenster eine schnellere Methode gefunden habe; in den Bildern sieht man das schräg angesetzte Skalpell. Vier Schnitte schräg unter die Fensterrahmen, dann kann man ein pyramidenförmiges Krümelchen (manchmal sogar mitsamt dem Fenster ) abheben. Anschließend muss man das Fenster nur noch mit sanfter Gewalt einpressen. Fertig.
Die beleuchteten Fenster erhalten natürlich einen "Durchbruch" zum Hohlraum... Beispiel Kapellenfenster.
Zum Schluß noch ein paar Bilder mit tiefergelegten Fenstern -- der "Marzipan-mit-Schokolade-Effekt" ist jetzt weg...

Viele Grüße
Michael

PS: Nicht, dass jemand meint, das ist jetzt schon der Beinahe-Fertig-Zustand -- oh nein! Aber erst alle Fenster, dann verspachteln, dann der Putz, dann...  
Da gibt´s noch viel zu tun!

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Hallo Michael

Bemerkenswert, deine Arbeit. Das wird was.
Jetzt hast du alles entkernt. Macht Sinn. Aber ich hätte stattdessen die Wände, wie mein Schotterwerk, aus einzelne Styrodur-Platten gemacht. Dann hättest du die Arbeit nicht mit dem ausnehmen gehabt.
Keine Kritik, nur eine andere Arbeitsweise.
Ansonsten echt gut.

Gruß
Rudi

Hallo Rudi,

ich sehe das durchaus nicht als Kritik!
Normalerweise hätte ich das auch aus Platten aufgebaut -- aber bei diesen gebogenen und schrägen Mauern ist mir das vergangen Auf dem Bild von unten sieht man ja diese Grundrisslinie ganz gut.
Bei geraden Wänden mit "ordentlichen Kanten" nutze ich auch gern Karton, welchen ich eigentlich auch bei der Burg verwenden wollte. Aber man muss sich das Leben ja nicht noch schwerer machen Und aus dem Vollen geschnitten war da noch am einfachsten, das mit den "Einzelteilchen" hat ja auch nicht so richtig geklappt (siehe #0 und #1). So brauche ich dann auch keine Dachunterkonstruktion (nur eine sehr flexible Dachplatte).
Für ein anderes Projekt (Industriebau) sind dann schon Platten vorgesehen. Aber das liegt noch in weiter Ferne!
Das Entkernen ging übrigens mit der Lötpistole und der Schneidklinge ganz schnell, keine 5 min. Nur das "Trau-Dich" dafür hat etwas länger gedauert Vielleicht gibt´s am Turm-Trakt doch ein paar mehr beleuchtete Fenster als ursprünglich gedacht, jetzt weiß ich ja, wie das schnell und einfach geht... vielleicht auch nur beleuchtbar, muss ja nicht gleich alles leuchten

Viele Grüße
Michael,
der jetzt wieder zum Fenster-Versenken geht


Hallo zusammen,

bis auf die Erker sind alle Fenster "tiefergelegt"
Ein paar Maueröffnungen (=Fenster? Lufteinlässe?) fehlen noch, die kommen erst später; auch den Austritt muss ich noch bauen. Und endlich mal den Turm zusammenkleben...
Ob ich die Erker auch aus Styrodur mache oder doch aus Karton, habe ich noch nicht entschieden -- deshalb sind die Fenster da auch nur aufgeklebt.
Styrodur wäre wahrscheinlich einfacher, aber ich befürchte, dass eine Beleuchtung den ganzen Erker "zum Glühen" bringen wird. Also wohl doch Karton. Die Erkerspitzen sind aber sicher aus Styrodur, sonst wird das zu kompliziert. Und das obere Fenster im großen Erker samt den beiden Fenstern rechts und links würden mir schon beleuchtet gefallen.
Beim fünfeckigen Treppenturm habe ich oben ca. 3mm aufgestockt, der war ein wenig zu niedrig.
Die Dachplatte von Redutex für die dunklen Dachteile ist heute eingetroffen, kommt dem Original recht nahe. Die roten Dachteile werde ich mit "Mönch und Nonne" decken, die Bieberschwanz-Ziegel wirken etwas zu modern.
Ein paar der Bilder habe ich versucht, aus der "Touristenperspektive" von unten zu machen, hat mich einfach gereitzt
Jetzt fehlt mir nur Zeit zum Weitermachen

Viele Grüße
Michael

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Hallo Leute!

Nachdem ich gefragt worden bin, ob die Fenster so bleiben: Natürlich nicht!
Alle Fenster werden demnächst geordnet entfernt und bekommen "Glasscheiben" und Gardinen oder einen Hintergrund, die Kapellenfenster sogenannte "Butzenscheiben"; vor dem erneuten Einsetzen wird die ganze Burg ordentlich verspachtelt und grundiert/verputzt. Auch müssen noch einige "Prägearbeiten" oder ähnliches (Steinstrukturen, Fensterstürze,...) gemacht werden.
Über die Erker bzw. die Schnittschablonen für deren Dachspitzen will ich mich im Laufe der Woche drüber machen, die anderen Arbeiten gehe ich frühestens am Wochenende an...
Die Anpassung des Rahmens, in dem die Burg sitzt (siehe oben #10), an die umgebende Landschaft wird auch noch spannend. Den großen Burggraben wie beim Vorbild wird es allerdings nicht maßstäblich geben -- dafür reicht einfach der Platz nicht.

Viele Grüße
Michael


Hallo Burgenfreunde!

Es gibt wieder was neues -- nämlich eine Handvoll Erkerdachhauben
Beim Überlegen, wie man denn einigermaßen gleichmäßige Dachhauben hinbekommen könnte, bin ich auf die Idee mit dem durch Schablonen geführten Draht gekommen. Also habe ich aus Graupappe Doppelschablonen geschnitten und diese im passenden Abstand auf einer Grundplatte festgeklebt. Leider waren die beiden ersten etwas zu klein (erst beim ersten Schnitt erkannt, kann man bestimmt woanders mal verwenden ), also habe ich eine dritte mit längerer Spitze zugeschnitten. Zur Stabilisierung kamen seitlich Raketenhölzer dazu.
Dann stellte ich den exakten Abstand zwischen den Schablonenseiten mit einer Leiste zum Schneidedraht her und schmolz mir einige quadratische Rohteile. So ein Rohteil wird dann in die Schablone eingelegt und mit dem Heißdraht des Styroschneiders entlang der Pappe das Styrodur geschnitten. Das muß schnell gehen, sonst entstehen unschöne Rillen. Nachdem jede der vier Rohteilseiten so bearbeitet wurde ist eine Spitze im Rohzustand fertig. Später habe ich noch freihand den "Haltegriff" unten weggeschnitten, da ich die Erker an sich aus Pappe bauen will; deshalb stehen die Teilchen etwas schief für´s Foto. Und mir ist auch aufgefallen, dass ich die beiden zu kleinen Hauben zur falschen Schablone für das Foto gelegt habe bitte die beiden gedanklich tauschen
Sicher erforden die Teilchen noch einiges an Nacharbeit, aber sie stellen doch eine deutliche Erleichterung dar beim Erkerbau.

Viele Grüße
Michael

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wow :)

kegs

Hallo,
Das hat was! Sieht einfach nur gut aus

Beste Grüße
Dalmi

jo sieht gut aus und mmhh - Marzipan
Grüße
Torsten

Freut mich, wenn's gefällt!
Wird Zeit, dass das Marzipan endlich zur Mauer wird... Im Original ist der Farbton eher "Orange", das wirkt nur auf den Bildern so "süß"
Immerhin konnte ich gestern den "Rahmen" für die Burg schon geländemäßig etwas anpassen.
Hoffentlich komme ich heute noch zum Weitermachen.

Viele Grüße
Michael

Affengeil Michael, mach weiter, das wird gut!
Viele Grüße,
Pierre

Hallo Leute,

konnte doch noch ein paar Bilder machen!
Was habe ich also außer den Erkerdächern am sonst noch Wochenende geschafft?
Gestern habe ich den Rahmen für die Burg (siehe #10) am Rand auf "Roh-Gelände" getrimmt und an ein paar Stellen schon mit Reststücken erweitert. Der Übergang zum bestehenden Felsen vorne an der Kante sollte so modellierbar werden.
Heute habe ich die gesamte Burg entkernt, da ich ja letztens gesehen habe. wie einfach das geht. Jetzt werden doch ein paar Fenster mehr beleuchtbar, vielleicht mit einer "belebten-Burg-Steuerung"
Und ich habe alle Fenster wieder herausgenommen und geordnet aufgeklebt, die bekommen nochmal eine Farbdusche, wenn die Erkerfenster auch wieder zur Verfügung stehen (die Lücken im Bild); die brauche ich nämlich noch für den Erkerbau...
Ach ja, den Turm habe ich jetzt endlich auch verklebt

Mehr ging leider nicht

Viele Grüße
Michael.

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Hallo,

ein wenig ging es gestern weiter: Der kleine Erker ist im Rohbau halbwegs fertig. Jetzt kommt das Fein-Tuning wie Mauerverstärkung, Zierleisten, die Stützen am unteren Ende, der "Kragen" unter der Dachhaube,...

Viele Grüße
Michael

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Hallo Leute!

Den kleinen Erker habe ich fast fertig bauen können! Aus dünner Pappe habe ich eine zweite Aussenschicht aufgeklebt (in drei einzelnen Platten, das gibt saubere Kanten) -- das saubere Ausschneiden der Fenster war nicht einfach. Aber es sieht jetzt wirklich schön aus!
Aus der gleichen Pappe habe ich für oben zwei "Krägen" (einmal mit 1mm Überstand, der darüber mit 2mm) ausgeschnitten, die zwischen Dachhaube und "Mauerwerk" sitzen. Zum Schluss habe ich aus dünnen Kartonstreifen die Ziersimse aufgeklebt.
Die untere Kante will ich noch nacharbeiten, aber dazu muss ich den Bereich erst mit Sekundenkleber tränken und dadurch härten. Dann kann ich da mit einer Schleifscheibe die gewünschte Form nachbilden.
...für Interessierte auch mal ein Bild "von hinten"...

Langsam geht es vorwärts

Viele Grüße
Michael

PS: Auf den Bildern sieht manches so schief aus -- vielleicht eine Verzerrung durch die Macro-aufnahmen? Im Original ist mir da nichts aufgefallen...

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Hi Michael,

bei den ersten Bildern dachte ich noch "hmmm". Jetzt warte ich gespannt auf die Fortsetzungen - tolles Projekt!

Grüße
Karl

Hallo Karl und die anderen Mitleser,

es gibt wieder eine Fortsetzung.
Allerdings ist es diesmal eher ein Reparaturbericht...
Was war passiert? Ich wollte mit Sandspachtel die Fehler in der Oberfläche ausbessern, vor allem beim Bergfried war die Aussenseite nicht gerade (da habe ich etwas zuviel abgeschnitten). Ausserdem war die verklebte Nahtstelle auch nicht so schön geworden. Also habe ich versucht, mit Sandspachtel den Schaden zu beheben. Was auf den Dachflächen recht gut geklappt hat, war am Bergfried ein totaler Mißerfolg!
Deshalb habe ich mir zwei Schneidschablonen zurechtgeschnippselt und diese an den Seiten befestigt. Dann schmolz ich mit dem Heißdraht an diesen Führungen entlang das fehlerhafte Stück heraus.
Ein passendes Stück schmolz ich an einer Führungsleiste entlang dünner, so dass es nach dem Einkleben nur noch wenig überstand. Diesen Überstand möchte ich dann, wenn der Leim wirklich gut getrocknet ist, auf die passende Dicke abschleifen. Jedenfalls hat das Ersetzen schon mal gut funktioniert! Ich mag Styrodur zum Basteln
Während der Leim trocknete, habe ich die Zeit genutzt und die Burg von innen mit Abtönfarbe geschwärzt -- samt der aufgeschnittenen Fensteröffnungen. Danach sah die Burg wie nach einem Brand aus...Aber Licht kommt keines mehr durch!

Viele Grüße und gute Nacht
Michael


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Hallo,
ein sehr interessantes Bauprojekt mit guten Ideen.
Ich bin schon gespannt wie die Burg im fertigen Zustand aussieht.

Gruß
Manfred

Hallo ein Update für heute:

Den Reparaturflicken von gestern habe ich nach meiner "am-Karton-mit-Heißdraht-entlang-schrappen"-Methode sauber auf die Ebene der Turmwand geschnitten und danach nur noch mit etwas Sandpapier aufgeraut. Da geht es demnächst ans Steineprägen.
Neugierig habe ich den kleinen Erker mal an die Burg gehalten und festgestellt, dass die beiden schmalen Fenster unterhalb zu nah am Erker dran sind. Also gibt es hier auch eine kleine Reparatur: fehlplatzierte Fenster herausschneiden, passendes Styrodurstück einkleben und angleichen. Für den Erker ist auch schon die Ecke abgeschnitten. Vom provisorisch angehefteten Erker habe ich zwei Bilder gemacht, so ungefähr wird´s mal aussehen
Dann habe ich die Maße abgenommen und die Rohbauteile für den großen Erker vorbereitet. Die Dachhaube ist aus zwei der kleineren Hauben zusammengeklebt, denn diese Haube ist auch im Vorbild höher. Da muss nur noch etwas nachgeschliffen werden.
Und im Tordurchgang habe ich noch den Platz für den zurückversetzten Eingang zur Wachstube freigeschnitten; die geplante Lampe (eine mattweiße 3mm-LED) hat auch schon ihr Loch bekommen.

Viele Grüße
Michael

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Hallo Leute!

Der zweite Erker ist jetzt auch schon ziemlich weit fortgechritten! Wieder aus Graupappe den Rohbau, mit weißem Karton dann die "erste Putzschicht" drauf und ein paar Ziersimse aus Karton. Unten fehlen noch die Verstärkungen und Ausschnitte im Stützbereich, aber das mache ich wieder mit Sekundenkleber (hatte keinen dünnflüssigen da).
Dieser Erker ist insgesamt etwas zierlicher und schlanker (0,8mm, dünnere Graupappe verwendet), so wirkt es auch auf den Bildern, die mir vorliegen (die Gesamthöhe werde ich evtl. noch korrigieren, wenn ich den Erker an der Burg anbaue -- da kommt es dann auf den stimmigen Eindruck an). Die Haube ist dagegen etwas höher, sieht man im direkten Vergleich ganz gut. Und diese Haube habe ich auch schon etwas weiter bearbeitet, so passt die Spitze besser.
Später habe ich auch die kleinere Haube nachgearbeitet, aber kein Bild mehr gemacht.

Viele Grüße
Michael

PS: Der Titel ist mittlerweile falsch -- müsste "Burg aus Styrodur, Kunststoff, Karton und ... im Selbstbau" heißen

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Ich verfolge den Thread nach wie vor, auch wenn ich nicht jedes Mal etwas schreibe. Bin einerseits von Deiner Vorstellungsgabe beeindruckt als auch von Deinen handwerklichen Fähigkeiten. Hut ab, kann ich nur sagen! Auch wenns ja noch nicht so ausschaut, aber das wird sicher ein tolles Objekt auf der Moba!

Herby

Hallo Michael

Komme erst jetzt zum schreiben.
Also ehrlich: Deine Erker haben etwas. Mit der Pappe sehen die schon fast zu genau und akkurat aus. Schließlich baust du eine Burg und kein Schloss. Aber es gibt bestimmt auch noch andere Burgen, als die die ich kenne.
Ich gebe es auch zu. Am Anfang war ich ein bisserl skeptisch über deinen Plan mit der Burg aus Styrodur.
Aber du hast mich komplett vom Gegenteil überzeugt. Da zeigst du uns echt einen tollen Selbstbau.

Du kannst dir auf jeden Fall sicher sein, dass du mit mir einen treuen "Follower" hast. Bitte mehr davon.

Gruß
Rudi  

Hallo Leute!

Erstmal ein Dankeschön für die netten Kommentare! Ein "Follower", und das ohne FB, Twitter und Co!
Gestern bin ich drauf angesprochen worden, dass die Erker eigentlich "so garnicht" zur Burg passen. Stimmt schon, aber die sind am Original auch dran also werden sie nachgebaut
Ich habe da nicht nachgeforscht, aber meiner Meinung nach sind die erst später "angeflanscht" worden, sowas wären ja früher "herrliche Zielscheiben für Kanonenlehrlinge" gewesen
Statt Baufortschrittsbilder gibt es deshalb heute nur Vorbildfotos, damit besser erkennbar wird, was ich da nachzuempfinden versuche...
Bei diesem Luftbild kann man die verwinkelte Bauweise sehr gut erkennen, ebenso auch den Felssporn, auf dem die Burg gebaut wurde:
https://www.hdbg.eu/burgen/burgen-abbildungen/brn-0052-0003.jpg
Im nächsten Bild sieht man beide Erker mit den unterschiedlichen Hauben ganz gut, auch das im Verhältnis zur Umgebung (Burggraben!) sehr hoch liegende Tor ist da gut erkennbar:
http://www.kraftvolle-orte.de/wp-content/gallery/burg-prunn/bild1-2.jpg
Der kleine Erker ist etwas "kräftiger" gebaut:
http://www.kraftvolle-orte.de/wp-content/gallery/burg-prunn/unbenannt.jpg
Der größere Erker ist dagegen ein wenig "schmächtiger", dafür hat er eine höhere Dachhaube bekommen:
https://www.schloesser.bayern.de/bilder/servic...prunn_riedenburg.jpg
Wer noch mehr zur Burg Prunn nachlesen will: https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Prunn

Wie man beim Vergleichen mit den Original-Bildern erkennen kann, habe ich bei den Fenstern ziemlich geschummelt und genommen, was mit geringem zeitlichem Aufwand zu bekommen war (oder bereits in der Bastelkiste); denn ich wollte nicht den Aufwand von einem exakten Nachbau treiben. Außerdem habe ich im Netz nur ein Maß gefunden, das offensichtlich auch noch falsch ist. Sämtliche Maße sind deshalb geschätzt anhand der auf 1zu160 vergrößerten Wikipedia Grundrisse.
Ich denke aber, dass der Wiedererkennungseffekt später mal ausreichend vorhanden ist

Am Wochenende geht´s hoffentlich weiter!

Viele Grüße
Michael


Hallo!

Erker gab es tatsächlich an den Burgen und sie hatten eine wichtige Funktion.

Und was war die ursprüngliche Funktion: Toilette. Im Kriegsfalle hatte man vom Erker aus einen guten Überblick auf das, was sich seitlich an den Burgmauern tat und konnte auch seitlich schießen. Außerdem konnten vom Erker aus z.B. brennendes Öl oder andere üble Flüssigkeiten auf die Angreifer unten an der Burgmauer herab geschüttet werden.  Die Bauform war allerdings deutlich einfacher und robuster.  

MIt dem Aufkommen von Kanonen verloren die Burgen generell an Bedeutung.

Die Gestaltung wie auf den Fotos und im Modell stammt aus einer spätere Zeit,vermutlich 18./19. Jahrhundert, als sie ihre ursprüngliche Funktion längst verloren hatten und umgebaut wurden.  

Viele Grüße
BWB


Hi Michael,
ohne viele Worte: Schon das Herantrauen an so ein Projekt ist bewundernswert. Danke, dass wir die Bautätigkeiten mit verfolgen können.

Gruß
Eberhard

Hallo am Wochenende!

Den "Spezialerker Toilette" (auch "Austritt" genannt) muss ich erst noch bauen, der ist seitlich an der Burg dran; auf dem Bild rechts von der Bildmitte, gerade über einer Baumspitze (mit kleinem Ziegeldach):
http://static.panoramio.com/photos/large/14040791.jpg
Da meine Anlage um 1970 spielen soll, müssen auch solche "Bausünden" wie die Erker nachgestaltet werden -- ein Nachbau des Ursprungszustands ist irgendwie nicht so interessant (optisch)
Und ich stelle mir vor, dass auf meiner Anlage die Burg noch vom (verarmten?) Landadel bewohnt ist (für eine Stadtwohnung reicht´s nicht). Da darf´s dann auch so was wie Erker haben

Ursprünglich war ich noch auf dem Trip einer Phantasieburg, aber bei der Suche nach Abmessungen realer Burgen (meine Burg sollte schon soweit realistisch sein, dass es sie bzw. einzelne Elemente gegeben haben könnte) bin ich irgendwann auf Prunn gekommen. Und davon war ein halbwegs maßstäblicher Plan im Netz. Da ich früher selbst schon in Prunn war, war die Entscheidung für Prunn schnell gefällt. Das war vor etwa 10 Jahren...
Ein paar Jahre später habe ich mir einen Styro-Schneider gebaut und ein paar Grundformen für die Burg zurechtgeschmolzen (siehe ganz oben #0). Und dann kam ganz viel anderes dazwischen, außerdem war die Burg nicht drängend notwendig.

Jetzt war mir einfach nach dem "Burgenbau" -- deshalb habe ich weitergemacht, besser: neu angefangen

Viele Grüße
Michael

Hallo,

leider hatte ich dieses Wochenende kaum Zeit für die Burg, es hat nur gereicht für den Sockel des großen Erkers, damit der jetzt auch seine Portion Sekundenkleber abbekommen hat.
Eine Spachtelmasse habe ich an einem Teststück noch ausprobiert, scheint besser zu sein und für das, was ich vorhabe, geeignet.

Jetzt warte ich auf das nächste Wochenende...

Viele Grüße
Michael

Hallo,

viel ging nicht am Wochenende
Aber die Erker konnte ich soweit fertigstellen, dass ein Ausbau der Fenster für eine erneute Farbdusche möglich war. Und ich habe herausgefunden, was den "schiefen Eindruck" gemacht hat und hab´s sauber beschliffen. Jetzt passt es -- nur auf den Bildern gab es wieder eine Verzerrung (das ist das Bild mit dem geringsten Fehler).
Die Burg selbst ist jetzt zu einem Teil verklebt und auch schon das erste Mal gespachtelt. Einige Schneidefehler (und andere ) sind schon bereinigt, aber es gibt noch einiges zu tun.

Viele Grüße
Michael

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Hallo Burgenfreunde!

Neben all der Spachtelei und Schleiferei wollte ich mal was anderes machen: den Austritt!
Das Teilchen ist ja schnell aus einem Rest zugeschnitten, ein passendes Fenster habe ich auch noch gefunden und das Dach rot bemalt: fast fertig! Denn die Proportionen, die ich nach dem Original-Bild zu treffen geglaubt habe, passen an der Burg noch nicht. Da werde ich also nochmal dran rumschnippeln müssen...
Man kann auch gut sehen, dass der Felssporn, auf dem die Burg im Orignal gebaut ist, noch in der Darstellung fehlt -- kommt noch!

Viele Grüße
Michael

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Hallo,

die Grundierung ist drauf! Trotzdem sind noch einige Spachtelarbeiten notwendig...
Die Burg ist jetzt weiß grundiert, auch die Erker (extra). Am Turm habe ich die Steinreihe geprägt, die im Innenhof bis zum Boden geht. Die Prägung muß per Skalpell vorgeschnitten und mit einem Zahnarztwerkzeug nachgefahren werden, weil durch den Heißdrahtschnitt die Oberfläche so hart ist, dass ohne Skalpell die Fläche bricht -- und das ist viel zu grob!
Der ganze Turm wird dann noch eine sehr kontemplative Beschäftigung sein, bis da alle Steine graviert sind. Denn die Technik, die ich bei den Mauern in meiner Vitrine verwendet habe, klappt hier nicht überall -- nur da, wo ich die Oberfläche abgeschliffen und nicht wieder verspachtelt habe. Heißdrahtschneiden hat also auch einen Nachteil...
Für die Fotos habe ich die Erker mit etwas Draht angehängt; die werden später schon noch sauber angebaut und verspachtelt. Aber das geht erst, wenn die Fenster endgültig eingebaut sind.

Viele Grüße
Michael

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Hallo Michael

Ja, mit der Grundierung sieht es jetzt schon ganz anders aus. Da kann man sich schon vorstellen, wie es später aussehen soll. Spektakulär.
Mit dem gravieren hast du dir was vorgenommen. Aber was muss das muss. Der Erfolg wird es dir danken.
Wenn kein Abgabe Termin im Raum steht, hast du jetzt bald in der Weihnachtszeit genügend Ruhe um gemütlich weiter zu machen.
Noch viel Erfolg und halt uns auf dem laufenden.

Gruß
Rudi

Hallo Rudi,

ja, das wird etwas dauern. Aber das
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

bald in der Weihnachtszeit genügend Ruhe um gemütlich weiter zu machen.


soll ein Witz sein, oder? Ruhe? An Weihnachten? Nööö

Nein, leider geht es zu der Zeit immer recht hektisch zu. Ich hoffe aber, dass es im neuen Jahr wieder ruhiger wird. Aber mal sehen, wieviel Zeit ich finde...

Mich hat etwas erschreckt, dass das Ritzen nicht so schnell geht, wie ich das bisher gewohnt bin
Vielleicht fällt mir ja noch was ein, was das beschleunigen könnte. Noch ein "mal sehen"...

"Spektakulär" (danke!) wird es hoffentlich dann, wenn der Fels rundum gestaltet ist, darauf bin ich selbst sehr neugierig! Dauert halt noch

Viele Grüße
Michael



Hallo,

die Erker sind jetzt "in der Wand versenkt", wie es sich gehört Keine Sorge, das wird schon noch sauber verspachtelt
Den Austritt habe ich auch etwas kleiner gemacht, jetzt passt er besser dazu -- sieht man auf dem Bild fast nicht... alles weiß...
Beim Betrachten der Vorbild-Bilder habe ich noch kleine Mäuerchen an den Dachrändern vom Tor-Bau entdeckt, die muss ich noch bauen. Sind mir bisher komplett entgangen.
Und ansonsten ritze ich Steine -- ommmmm

Viele Grüße
Michael

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Hallo Leute!

Langsam geht es weiter...
Der Turm ist zur Hälfte mit einem Steinrelief graviert. Als Graviermittel ist das Skalpell tatsächlich am besten, manchmal fahre ich die Linien mit einem Zahnarztwerkzeug, das etwa 0,2mm dick ist, nach -- vor allem, wenn die Schnitte einmal zu dünn bleiben. Mit der Grundierung an der Oberfläche bricht diese unvorhersehbar, was ein zufälliges und sehr natürliches Muster ergibt: "Happy Accidents!"
Die abgelösten Grundierungsteile stören nicht weiter, nach dem Gravieren kommt nochmal Grundierung drauf.

Viele Grüße
Michael

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Hallo, zum Ritzen größerer Abschnitte: wäre da nicht ein Kamm hilfreich? Zumindest könnte man Strecke in der horizontalen machen.

Nur so eine Idee.

Gruß
Freddie

Hallo Freddie,

die Idee ist gut, aber dann wird es mir zu gleichmäßig. Und man braucht wahrscheinlich deutlich mehr Kraft, um durch die (doch etwas harte) Oberfläche mit Grundierung zu kommen. Ob man in der Kleinheit die Kraft aber so gut dosiert bekommt, kann ich nicht abschätzen...
Bei meinen bisherigen "Styrodur-Ritzungen" ging es etwas schneller, aber da war keine Grundierung drauf. Vielleicht kann man sich so einen Kamm mit ungleichmäßigem Zinkenabstand aus den Stahlborsten von Kehrmaschinenbürsten bauen, ob es aber den Aufwand lohnt? Wahrscheinlich ist man in der gleichen Zeit auch fertig mit normalem Ritzen (Prägen ist bei Styrodur eigentlich der bessere Ausdruck -- zumindest ohne Grundierung).
Es ist aber nicht ganz so schlimm mit dem zeitlichen Aufwand, das waren jetzt drei "Sitzungen", wobei etwa 90% gestern abend erledigt wurden, bei den anderen habe ich nur probiert, ob und wie das funktioniert. Wenn es heute abend zeitlich klappt, hoffe ich, dass ich fertig werde mit dem Ritzen.
Nebenbei ist auch das Arduino-Programm für die Lichtsteuerung "belebte Burg" (incl. Kerzenflackern in der Kapelle und TV im Wohnbereich) fast fertig -- da überlege ich momentan, ob ich evtl. noch einen Sensor für Umgebungshelligkeit einbaue: Es wird dunkel im Zimmer und in der Burg gehen die Lichter an...

Viele Grüße
Michael

Es wird... schönes Projekt

LG
Marcel

Hallo Marcel,

in #13 hast Du die Frage gestellt,
Zitat - Antwort-Nr.: 13 | Name: BVB77

ob es Sinn macht, die Styrodurmauern nach außen mit einer Papverkleidung vor Druckstellen zu schützten? Oder gippst du das?


Hast Du da schon schlechte Erfahrung gemacht?
Denn ich hatte eigentlich nur vor, "Fehlerchen mit Spachtelmasse zu vertuschen" und ansonsten nur mit Grundierung und Farbe zu arbeiten. Denn ich meine, dass das Styrodur eigentlich recht stabil ist.

Fragende Grüße
Michael

Hallo,

ein Zwischenstand:
Eigentlich wollte ich gestern an der Burg weiterritzen -- eigentlich...
Ging einfach nicht
Statt dessen bin ich nur zu ein wenig Rumprogrammieren am Arduino gekommen (das macht viel weniger Dreck!), was allerdings auch nicht ganz von Erfolg gekrönt war. Prinzipiell funktioniert alles, aber nach einiger Zeit Testlauf (mehr als 15min) fangen einige LEDs an, zu flackern. Bei der Kerze und dem TV ist das ja auch in Ordnung und funktioniert perfekt, aber bei den anderen -- spukt es? Die Schaltung ist zwar für eine Burg vorgesehen, die auch noch bewohnt sein soll, aber an Geister habe ich da eigentlich weniger gedacht
Den Programmfehler habe ich allerdings noch nicht gefunden, aber einen Verdacht habe ich wenigstens. Muß ich mal verfolgen...
Aber heute will ich das mit dem Ritzen wenigstens zu Ende bringen. Danach kann ich weitersuchen

Viele Grüße
Michael

Hallo Michael,

meine Probleme beim Einsatz von Arduinos wurden durch Verwendung von Pullup-Eingangswiderständen (10k Ohm) behoben. Meine Schaltung funktionierte im Testbetrieb ohne Probleme, aber beim Einsatz von Lokomotiven spukte es auch.
Ich habe ewig gesucht und geflucht.
Erst nachdem ich alle Eingänge über je einen 10k auf Plus gelegt habe, war der Spuk vorbei.
Vielleich hilfts ja auch bei dir.

Gruß, Georg

Hallo Georg,

danke für den Tipp!
Der Befehl   mode(<pin>,INPUT_PULLUP)   hat bei Dir nicht gereicht?
Allerdings verwende ich bisher nur einen Eingangspin im Setup, um die Random-Routine zufällig zu initialisieren. Alle anderen sind auf OUTPUT geschaltet. Trotzdem werde ich den Tipp im Hinterkopf behalten, das ist ja nicht das letzte Projekt.

Habe gestern abend nach der Ritzaktion (Bilder kommen später noch ) nochmal an dem Programm gearbeitet -- nachdem ich den "Zufall" erst mal ausgebaut habe, funktioniert momentan alles mit verkürzten Zeitspannen. Nur das Wohnzimmerlicht spielt mit dem TV-Flimmern noch nicht so zusammen, wie ich das gerne hätte. Ist aber ein reines Logik-Problem, muss ich noch nachbessern. Nur war es mir gestern abend schon zu spät, ähh, heute zu früh

Viele Grüße
Michael

PS: So sieht der Versuchsaufbau momentan aus; die rote LED simuliert die Kerze in der Kapelle,
die grüne daneben das TV-Gerät. die abseits gelegene grüne an Pin13 ist für die Torwegsbeleuchtung und dient gleichzeitig als Status "Geräte läuft"

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Nochmal Hallo,

die Bilder vom Ergebnis der gestrigen Ritzarbeit sind umformatiert, die etwa 2 1/2 stündige Arbeit dokumentiert
Der Turm ist jetzt fertig graviert, auch die eigenartige Struktur auf der Seite, die zum kleinen Erker zeigt. Wie auf dem alten Bild
https://img.oldthing.net/8867/23800156/0/n/Rie...f-Kat-Riedenburg.jpg
zu sehen ist, gab es da wohl mal eine große Öffnung, die aber zum Aufnahmezeitpunkt auch schon vermauert war. Auf den aktuelleren Bildern
https://media.naturpark-altmuehltal.de/timm_im...rg_prunn_bruecke.jpg
und
http://www.kraftvolle-orte.de/wp-content/gallery/burg-prunn/unbenannt.jpg
sieht man, dass die Spuren der Öffnung nur noch durch die unterschiedliche Steingröße erkennbar ist. Dies habe ich versucht, nachzubilden, ist also kein Fehler in der Gravur
Ein paar kleinere Fehler habe ich noch entdeckt, da möchte ich nochmal nachbessern. Dann bekommt die Burg nochmal eine Grundier-Dusche verpasst.
Bevor ich dann -- endlich -- die Fenster einbauen kann, muss ich mich noch um die Lichtkammern in der Burg kümmern.
Aber: Langsam wird erkennbar, was da mal auf der Anlage stehen soll

Viele Grüße
Michael

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Hallo Michael,

leider hatte ich trotz des internen Pullup Befehls diese Probleme.
Deshalb war ja meine Fehlersuche so langwierig.

Ich habe dann durch Zufall im Netz die Lösung gefunden.
Der Autor hatte, bedingt durch lange Kabelwege, das Problem mit Einstreuungen.
Aber Hauptsache es funzt.

Gruß, Georg

Hallo Michael,

seit Wochen schaue ich mir deinen Baufortschritt mit wachsender Begeisterung und größtem Neid an. Jedesmal stolpere ich aber über den ersten Satz des ersten Beitrags:

Zitat: Da ich momentan etwas eingeschränkt bin.

das macht mich sehr stutzig,

Voller Hochachtung

Ulf

Hallo Ulf,

zu dem Zeitpunkt war ich mit einer heftigen Entzündung im Krankenstand und konnte nicht an der Anlage bauen. Deshalb habe ich mir was gesucht, das ich ohne größere Anstrengungen basteln kann. Mittlerweile ist alles wieder okay, deshalb geht es jetzt ja auch nur so langsam weiter
Dummerweise muss ich noch nebenbei Geld verdienen da bleibt nicht so viel Zeit für die Bahn. Aber das kennen andere ja auch...

Viele Grüße
Michael

Hallo und eine schöne Nach-Weihnachtszeit!

Passend zu Weihnachten habe ich die Fenster der Kapelle kirchentypisch verglast. Und weil ich -- wie immer -- neugierig war, wollte ich auch gleich mal sehen, wie die Fenster in der Mauer drin wirken.

Viele Grüße
Michael

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Hallo Leute!

Aktuell vom Burgenbau:
Nachdem ich die Steine ja fertig geritzt hatte, bekam die gesamte Burg nochmal eine Grundierungsdusche (siehe Bilder). So sind die geritzten Steine recht stabil.
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Auch habe ich schon einige Trennwände eingezogen und teilweise mit Schokoladenpapier (da ist auf einer Seite Seidenpapier drauf, hält dadurch besser und ist stabiler) überzogen.
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Und ein paar Farbversuche habe ich ebenfalls schon gemacht; weiter sind einige Fenster provisorisch eingebaut, teilweise sogar schon mit Vorhängen. Aber da gibt´s noch einiges an Arbeit, bis die Fenster alle sauber drin sind.
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Morgen geht´s weiter...  

Viele Grüße
Michael

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Wird geil, das Teil 👍

LG
Marcel

Hallo Michael

Vor allem der Turm hat es mir angetan.
Ich bin echt auf das fertige Teil gespannt.

Gruß
Rudi

Hi Michael,

ok, habe noch ein Plätzchen frei - ich nehm sie..

Grüße
Torsten

Hallo,

schön, dass es Euch gefällt!
Heute habe ich die Fenster zwischen dem großen Erker und der Kapelle eingesetzt -- das geht leider nur ziemlich langsam vorwärts. Einige Fenster haben Vorhänge bekommen, zum Teil mit "70er Jahre Muster"
Schwieriger waren die Kapellenfenster, denn hinter dem Gitter wollte ich bunte "Glasfenster" im Kirchenstil haben. Fündig geworden bin ich bei einer Teppich-Reklame, der Perser eignete sich mit seinem Muster perfekt. Und die Rückseite im Prospekt ist netterweise sehr hell und ohne Muster. Jetzt sollte es leichter bzw. schneller gehen, es gibt nur weiße Vorhänge.
Fotos gibt es heute nicht, erst wenn alle Fenster sauber eingebaut sind, rentiert sich das wieder.
Vielleicht sogar mit Licht?

Viele Grüße und einen guten Rutsch ins neue Jahr
Michael

Affengeil!
Bleib dran, das wird genial! Aus was wird das Dach?
Viele Grüße,
Pierre

Hallo Pierre,

für die Dachflächen sind Redutex-Folien geplant. Nur bei den zwei Erkerhauben weiß ich noch nicht so recht
weiter...

Viele Grüße
Michael

Ein gutes neues Jahr allerseits!

Bis auf acht Fenster sind jetzt alle drin -- aber irgendwann läßt einfach die Konzentration nach...
Dafür gibt´s doch noch ein paar Bilder, auch mit den Kapellenfenstern, hinter die ich aus Neugier mal eine weiße LED geklemmt habe (der rötliche Schimmer rechts unten ist übrigens von außerhalb, die Wände sind absolut lichtdicht).
Und ansonsten sieht man, wie die Fenster (unsauber ) in der Mauer versenkt sind. Gut erkennbar,  wartet da noch Arbeit auf mich...

Viele Grüße
Michael

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Hallo Michael

Ja, stimmt. Die schiefen und doch sehr zugigen Fenster sehen ein bisschen unglücklich aus.
Wie korrigierst du das? Fenster raus und frischen Spachtel drauf?

Gruß
Rudi

Hallo Rudi,

die Fenster sollten eigentlich alle gerade drin sitzen, da habe ich aufgepasst. Aber durch die "ausgefransten" Öffnungen sieht es momentan Recht unordentlich und schief aus.
Bleibt also nichts anderes übrig, als die Fensteröffnungen einzeln zu verspachteln. Das wird auch nochmal sehr meditativ
Die damaligen Erbauer hatten mit den Fenstern wohl auch ihre Probleme, wenn man sich die Vorbildfotos ansieht: nicht untereinander, verschiedenste Höhenlagen, unterschiedliche Größen. Habe ich versucht, nachzubilden. Und durch die Kombination Styrodur / Spachtelmasse / Grundierung habe ich mir ein paar "nette Problemchen" eingehandelt, die ich jetzt wieder ausbügeln darf. Styrodur pur ist deutlich unkomplizierter.
Nächstes Mal baue ich wieder mit Karton!

Viele Grüße
Michael

Hallo Leute,

nachdem ich ein paar Tage mit den Fenstern beschäftigt war, kann ich endlich ein Ergebnis zeigen. Es gibt zwar immer noch ein paar Fenster, die noch nachzuarbeiten sind, aber da müssen erst die Erker fest montiert werden -- wird noch etwas dauern...
Ein in meinen Augen glücklicher Zufall ist die Putzstruktur, die richtig laut nach "Renovierung" schreit; genau so hatte ich mir das vorgestellt. Nicht vergessen, die (fiktiven) Bewohner im Zeitraum um 1970 gehören nicht unbedingt zum reichen Adel, der äußerliche Erhalt ihrer Burg ist denen noch nicht so wichtig.
Die Dächer werden demnächst angepasst, damit kommt wieder etwas mehr Farbe ins Spiel und nicht nur weiß

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Weil es gerade so schön passte, habe ich mich über die Erhöhung im Innenhof hergemacht. Wie immer habe ich den Grundkörper aus Styrodur geschnitten und zusammengeklebt mit Weißleim.

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Dann kam die Farbdusche mit der Grundierung. Wenn das trocken und hart ist, kommt Spachtelmasse drauf, damit ich auch hier diese Putzstruktur erhalte.

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Viele Grüße
Michael

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Hallo!

Für einige Fenster brauche ich Fensterläden. Die sind jetzt alle aus passenden Kabelbindern zugeschnitten und auf einer "Halterung" (=Pappe mit verkehrt aufgeklebtem Kreppband) angeordner -- bereit für die Farbdusche.
Ein paar Türen sind auch noch mit dabei, die habe ich vorher vergessen. Und in der Durchfahrt kommt auch noch ein Fenster mit Türe rein.

Viele Grüße
Michael

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Hallo Michael,

geniale Idee mit den Kabelbindern als Fensterläden.
Ich bin gespannt, wie sich die Burg weiter entwickelt.

Gruß
Gregor

Hallo Gregor,

bin gespannt, wie die durchsichtigen Dinger mit Farbe wirken. Wobei ich beim sauberen Abschneiden schon etwas geflucht habe, vor allem bei der oberen Kante: da soll ja der Rahmen stehen bleiben.
Und zu meiner Überraschung musste ich lange suchen, um genug Kabelbinder mit genau dieser Breite und Form in meinem Bestand zu finden, auf den ersten Blick alle gleich, aber eben nicht ganz Etwas dicker, dünner, breiter (meistens!), anderer Zahnabstand...  Ich hätte vor dem Schneiden suchen sollen und dann die nehmen, von denen ich am meisten habe. So aber hatte ich schon über die Hälfte geschnitten, als ich merkte, dass ich mehr "Rohmaterial" brauche. Naja, hab´s immerhin geschafft

Viele Grüße
Michael

PS: Bist Du mal wieder dabei heute abend?

Hallo Michael

Super Idee. Beim lesen konnte ich mir das garnicht so richtig vorstellen, wie, wo, was.
Beim betrachten der Bilder ist dann der Groschen gefallen.
Mal sehen, ob ich die Idee mit den Fensterläden mal übernehme.
So einfach kann manchmal die Welt sein.

Auch der Rest kann sich sehen lassen. Es wird.

Gruß
Rudi

Hallo Leute!

Nachdem der Lack schön getrocknet ist, konnte ich die Fensterläden montieren. Gut, dass ich ein paar mehr gemacht habe, die Schnittfehler sah man nämlich bei dem durchsichtigen Material nicht -- erst nach der Farbdusche waren die gut sichtbar...
Langsam werden die Fenster so, wie ich mir das vorstelle. Ein "paar Kleinigkeiten" noch, dann geht es endlich an die Dachgestaltung. Aber die werden wahrscheinlich  ein ganz schlimmes Geduldsspiel
Die Erhöhung im Innenhof ist zwar schon verspachtelt, aber das Trocknen dauert noch; nach dem Schliff und der Montage kann ich die restlichen Türen in der Burg einbauen.

Einstweilen viele Grüße
Michael

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Hallo Michael,
Hut ab was dir so an Bastelei einfällt,
welche Ideen zur Materialfindung und Verwendung du so hast,
und vor allem wie du das umsetzt.
Dein bisheriger Stand beim Bau der Burg ist absolut vorzeigenswert.

Bin schon jetzt auf das fertige Produkt gespannt.

Weiter so.

Grüße Dietmar

Noch ein kleiner Nachschlag, bin gespannt, ob´s jemand entdeckt

Leim ist noch nicht ausgehärtet, deshalb konnte ich nicht alles "genau hinzirkeln" -- kommt noch

Gute Nacht
Michael

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Hallo Michael,

die Idee mit den Fensterläden ist ja Klasse, sind aus Kabelbindern, oder?
Wundere mich das die so flach sind, oder hast Du die abgeschliffen?
Ich stehe ja auch auf möglichst viel Selbstbau, habe bisher die Fensterläden aus dünnen Furnier geschnitten und gebeizt, muss mal die Kabelbinder Version testen. Danke für die Bilder.

Viele Grüße
Michael

Hallo Michael,
jetzt hast Du die Fensterläden auch noch mit Scharnieren versehen. Ich bin schon froh wenn ich eine Tür halbwegs gerade hinbekomme.
Gruß Micha

Hi Michael,

endlich weiß ich nun, wie man Kabelbinder sinnvoll einsetzt

Kommt klasse raus und schön ist, dass man die "Lammellen" auch erkennt und so die Teile sofort als
Klappläden wahrnimmt.

Grüße
Torsten


Hallo Michael,
bisher eine tolle Arbeit, gratuliere dazu !

Bei deinen Fensterläden wäre es  vielleicht angebracht gewesen, sie farbig dar zu stellen, so wie es bei vielen Burgen zu sehen ist ?
-
https://www.google.com/search?rlz=1C1QJDB_enAT6...mgrc=Y7WnRkFnGTedoM:
-

Gruß
Gernot

Hallo Leute!

Ja, so bekommen Kabelbinder endlich eine sinnvolle Verwendung!
Wobei die Angeln schon eine Herausforderung waren -- zumindest, bis ich den Trick heraus hatte, wie es geht! Und dann geht es recht flott: Angel vorbiegen, in Leim tunken, in das vorgebohrte Loch stecken und auf's Trocknen warten. Für das Loch musste ich eine Nadel dünner schleifen (an die Akkupunkturnadeln habe ich nicht gedacht, die wären optimal gewesen). Aber so geht's auch

An Gernot: Wie auf den Vorbildfotos zu sehen (z.B. in #47 oben), sind die einfach braun ohne Muster -- ich baue das einfach nach.

Aber die andere "Neuerung" habt Ihr noch nicht gefunden

Viele Grüße
Michael

Hallo Michael

Neuerung habe ich nicht gefunden. Also nicht offensichtlich.
Sieht immer besser aus. Putz und Fensterläden wissen zu gefallen.
Wenn du uns die Neuerung später sagst, werden wir bestimmt uns die flache Hand gegen die Stirn schlagen.

Gruß
Rudi  

Hallo Michael,
kann es sein, dasß Du die Fensterbretter meinst? Zumindest habe ich die auf den älteren Bildern noch nicht gesehen.

Gruß Micha

Richtig!
Ich habe begonnen, Fensterbleche einzubauen. Wir immer aus einem maschienengespülten Joghurtaludeckel, geschnitten in 2mm- Streifchen und einzeln eingepasst. Dauert aber, bis das überall dran ist. Und auch noch nicht alle Fensterläden haben schon ihre Angeln bekommen.

Leider habe ich heute noch keine Zeit zum Weitermachen gefunden...

Viele Grüße
Michael

Hallo!

Die Angeln der Fensterläden sind jetzt alle dran -- die ersten musste ich nochmal erneuern, da hatte ich noch keine Loch-Befestigung; die fielen einfach ab!
Zum großen Teil sind auch schon Fensterbretter drin, ein paar muss ich noch geradebiegen. Das geht aber erst, wenn der Weißleim komplett ausgehärtet ist.
Bei der Erhöhung ist die zweite Spachtelschicht verschliffen, jetzt fehlen noch ein paar Feinteile und die Farbe der Stufen und des Bodens. Die Türe oben kann ich demnächst in Angriff nehmen. Sobald die eingebaut ist, wird dese Erhöhung fest mit der Burg verbunden und verspachtelt
Gleiches wird mit den Erkern passieren; die habe ich heute komplettiert mit Fensterbrettern und sämtliche Ausschnitte sauber verspachtelt.
Jetzt ist erst mal Pause ... die Nerven müssen sich regenerieren

Viele Grüße
Michael

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Hallo Michael

Echt gut, dass du alles dokumentiert hast.
Hab gerade nochmal die ersten Bilder von deinem "Haufen" Styrodur angesehen. Wenn man das mit dem jetzigen Bau Zustand vergleicht: unglaublich.
Weiter so.

Gruß
Rudi

Hallo Rudi!

Die Doku mache ich auch für mich selbst, denn man vergisst vieles sehr schnell wieder (leider) Und dann fragt man sich, wie habe ich das damals bloss gemacht?
Der erste "Haufen" Styrodur (wie Du wirklich treffend schreibst ) war mehrere Jahre als Platzhalter herumgestanden. Als ich dann die Burg tatsächlich zu bauen begann, begannen auch die Zweifel ... Habe ich ja oben beschrieben.
Übrigens gab es noch eine Phantasie-Vorläuferburg aus Karton (auf dem Bild noch am ehemals geplanten Platz), bei der ich die Maße von käuflichen Burgmodellen ableitete. Dabei sind mir die zu kleinen Maße aufgefallen, die waren eher für Hintergrundmodelle geeignet. Danach ging ich auf die Suche nach "authentischen Burgabmessungen" -- und "fand" Burg Prunn.

Viele Grüße
Michael

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Hallo,

nochmal zwei Fotos vom Tortrakt, da sieht man die Dachflächen, auf die die dunklen Dachplatten von Redutex kommen. Das wird wohl der einfachere Teil werden; bei den roten Dachziegeln auf dem restlichen Gebäude bin ich noch am überlegen, wie ich das am besten mache. Werde mir wahrscheinlich Schablonen aus Papier als Schnittmuster basteln.

Viele Grüße
Michael

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Hallo Leute,

ein paar Fotos habe ich mal bei besserer Beleuchtung gemacht -- noch nichts neues dabei, aber das bessere Licht (für "indirekt" reichen die Lumen aber offenbar nicht -- 2.Bild) macht auch was her und läßt die Burg gar nicht so schlecht erscheinen. Auch wenn immer noch die Dachplatten fehlen... Immerhin bin ich schon am Schablonenschneiden

Viele Grüße
Michael

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Hallo Leute,

hat jetzt leider etwas gedauert, bis ich die Bilder bereit hatte (nein, die waren nicht beim Entrwickeln )
Aus dünnem Lochkartenkarton habe ich mir für die ersten Dachflächen Schablonen geschnitten. Mit denen ich hoffe ich, aus den vorhandenen Redutex-Folien die Dächer genau ausschneiden zu können. Nch Möglichkeit so, dass das vorhandene Material reicht

Viele Grüße
Michael


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...und da geht´s zum zweiten Teil weiter...
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1091100

Viele Grüße
Michael


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